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Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen

Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von Heinrich Mann, Rundfunk der DDR 1979 - Pidax 2021


Heinrich Manns Spätwerk, ein Roman über Friedrich II. von Preußen, sein „letztes großes Unternehmen“ (Thomas Mann), ist unvollendet geblieben. In der Hörspielfassung brilliert ein hochkarätiges Ensemble, u.a. mit Jürgen Holtz und Henry Hübchen.

„Friedrich stirbt nicht. Lebt er dereinst mit keinem Staat mehr, dann um so sicherer in der Trago?die, die er sich selbst schrieb.“ Diese Schlussworte aus Heinrich Manns Essay u?ber den „Ko?nig der Preußen“ erhellen die Umrisse und das Konzept seines unvollendet gebliebenen Dialogromans, an dem er bis zu seinem Tode schrieb. Das dem Ho?rspiel zugrunde liegende Fragment umfasst Friedrichs Jugend, sein schwieriges Verha?ltnis zu seinem Vater, den Konflikt zwischen franzo?sischer Erziehung und preußischer Staatsra?son sowie das Politikum der missglu?ckten Verbindung seiner geliebten Schwester mit dem englischen Ko?nigshaus.


Heinrich Mann (1871-1950) schrieb 20 Romane (darunter „Professor Unrat“ und „Der Untertan“), zahlreiche Novellen, Essays und zeitkritische Aufsätze. 1949 nahm er die Berufung zum Präsidenten der Akademie der Künste Berlin (DDR) an. Er starb 1950 in Los Angeles.

Ursendung: 15.04.1979


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