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Auf der Suche nach Dr. Q (1) Der Chinese am Fenster

ein Hörspiel von Ror Wolf, WDR/hr 1971


""Es geht um die Kombination von Kleinstszenen: um die Bündelung von Idyllen und Katastrophen, wobei das eine bruchlos in das andere umschlagen kann, um ein Spiel mit Aktionen, von denen einige auf winzige Details zusammengeschrumpfte Großhandlungen sind. In einer Wort- und Geräuschwelt von erfundenen, zitierten, original aufgenommenen, vorgeschlagenen und wieder verworfenen Bruchstücken ist der Chinese zunächst eine Art Katalysator. Er taucht auf, wenn er gebraucht wird.(...)Der Chinese ist eine Figur, die sich in jedem Moment verändern und in ihr Gegenteil umstülpen kann. Der Chinese am Fenster ist keine Metapher, sondern der Chinese am Fenster. Aber da er immer auch das Gegenteil von allem ist, ist er natürlich auch eine Metapher". Ror Wolf zu seinem ersten Hörspiel, das Raoul Wolfgang Schnell (für damalige Verhältnisse) als waghalsig geschnittene, absurde Wort-Geräusch-Collage inszeniert hat. Worum es geht? Um den Chinesen, der am Fenster auf- und abtaucht, der für den Hörer roter Faden und Störfaktor zugleich ist."

Ror Wolf, geboren 1932 in Thüringen, seit 1953 in der BRD. Studium, Literaturredakteur, lebt heute in Mainz. Schrieb Romane, Moritaten, Collagen, Lyrik. Zahlreiche Hörspiele, u. v. a. "Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nord-Amerika" (SWF 1987, "Hörspielpreis der Kriegsblinden"). Nach langer Radio-Abstinenz schrieb er "Die Durchquerung der Tiefe in dreizehn dunklen Kapiteln" (SWF/DLF 1997).

📚 andere Folgen von Auf der Suche nach Dr. Q

Ursendung: 10.03.1971


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