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Der Mörder

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Georges Simenon, WDR 1999


Martin Reinke, Regisseur Walter Adler, Susanne Barth und Ernst A. Schepmann - Bild: WDR/S. Anneck
Welche Konsequenzen kann ein Mord für das Leben eines Mörders haben? Wie lebt es sich mit der Tat? Der Krimi von Georges Simenon setzt dieses Gedankenspiel in Szene.

An jedem ersten Dienstag des Monats nimmt Hans Kuperus gewöhnlich an einem Medizinertreffen teil. Nur zweimal weicht er davon ab. Das erste Mal überzeugt er sich davon, dass seine Frau ihn tatsächlich mit dem Anwalt Graf de Schutter betrügt, ganz genau so, wie es ihm in einem Brief ohne Absender mitgeteilt worden ist. Beim zweiten Mal erschießt er die beiden. Er wirft die Körper in einen Kanal und lässt die Beweise für das Verbrechen verschwinden. Doch anstatt Reue zu empfinden, fühlt sich der Mörder wie befreit. Er nimmt sich ein Dienstmädchen als Geliebte, er versucht, den Platz des Getöteten in der Gesellschaft einzunehmen und besucht die regelmäßigen Treffen der Billardakademie, deren Vorsitzender der reiche und angesehene de Schutter war. Kein Verdacht scheint auf Hans Kuperus zu fallen. Doch dann laufen die Dinge aus dem Ruder. Kuperus erfährt, wer ihm den anonymen Brief geschrieben hat, der ihn damals aus seiner Normalität riss. Das Eis auf den Kanälen schmilzt und gibt die Leichen frei.



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