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Der reizende Reigen nach dem Reigen des reizenden Herrn Arthur Schnitzler

Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von Werner Schwab, ORF / BR 2004


""It´s not the years, it´s the mileage" soll angeblich auf manchem irischen Grabstein stehen. Es kommt nicht darauf an wie lange jemand gelebt hat, sondern wie intensiv. Als der österreichische Schriftsteller und Dramatiker am 1. Jänner 1994 tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, hatte er 4,1 Promille Alkohol im Blut. Er war noch keine 36 Jahre alt.

In wenigen Jahren war er aus dem Nichts zu einem der führenden Dramatiker aufgestiegen. In knapper Folge waren 16 Theaterstücke entstanden, sieben wurden erste nach seinem Tod uraufgeführt. Mit Stücken wie "Die Präsidentinnen" oder "Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos" schuf er eine neue, radikale Theatersprache, eroberte in kurzer Zeit die Bühnen des gesamten deutschsprachigen Raums und wurde 1992 zum "Dramatiker des Jahres" gewählt. Wenige Tage nach seinem Tod, der sich zum Jahreswechsel 2013/2014 zum zwanzigsten Male jährt, sendete Ö1 die eben fertiggestellte Produktion "Der reizende Reigen nach dem Reigen des reizenden Herrn Arthur Schnitzler" in der Regie von Götz Fritsch.

Ein "unzüchtig reizendes Dichterprodukt", in dem Werner Schwab das Schnitzlersche Beziehungskarussell mit derber Inbrunst in den "geschlechtlichen Totalverkehr" treibt. In memoriam Werner Schwab wiederholt Ö1 zwanzig Jahre nach dem Tod des Dichters die Hörspielversion dieses 1995 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführten Stücks."


Ursendung: 13.01.2004


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