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Der Schrei der Eule

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Patricia Highsmith, NDR 1985


⏰ 55 Min.

🎬 Regie: Hans Rosenhauer

🛠 Bearbeitung: Marion Kollbach

🎤 Mit: Dr. Knott: Hans Hessling
Greg: Helmut Zierl
Jack: Gerhard Olschewski
Jenny: Esther Hausmann
Jennys Mutter: Helga Bammert
Kriminalkommissar: Siegfried Kernen
Mrs. van Vleet: Gerda Katharina Kramer
Nickie: Hannelore Hoger
Polizeiarzt: Hans Barein
Polizist: Wolfgang Hartmann
Robert: Dietmar Mues
Stimme: Almuth Bock
u. v. a.

Nach Büroschluss treibt sich der Ingenieur Robert Forester als Voyeur in idyllischen Wohngegenden herum. Besonders die hübsche Jenny hat es ihm angetan. Eines Abend entdeckt sie ihn im Gebüsch, und es entwickelt sich zwischen den beiden eine heimlich-unheimliche Liebesbeziehung. Doch Robert kann mit der realen Zuneigung eines Menschen, den er zuvor glorifiziert hat, wenig anfangen. Da verschwindet Jennys Verlobter, und die Polizei findet eine Leiche im Fluß. Ist der Voyeur auch der Mörder?
In ´Der Schrei der Eule´, einem ihrer bekanntesten Romane, entwickelt Patricia Highsmith zwei Motive, die für ihr gesamtes Schaffen zentral sind: die Unmöglichkeit der Liebe und die Unvermeidbarkeit des Bösen.


Patricia Highsmith (eigentlich Mary Patricia Plangman), am 19. Januar 1921 in Fort Worth/Texas geboren, wurde von ihrer Grossmutter grossgezogen. Ihre Eltern liessen sich neun Tag vor ihrer Geburt scheiden. Nach dem Studium der Anglistik (mit Nebenfach Latein) arbeitete sie in verschiedenen Jobs. Ihre erste Veröffentlichung 1945 war eine Kurzgeschichte. Ihre erste Romanveröffentlichung "Strangers on a Train" 1950 wurde zum grossen Erfolg. Populär wurde von 1955 an Tom Ripley, die Hauptfigur fünf ihrer Romane, ein fröhlicher, völlig gewissenloser Mörder. 1963 zog Highsmith nach Europa, zuerst nach Frankreich, dann 1981 ins Tessin. 1995 starb sie in einem Krankenhaus in Locarno.

hoerspielTIPPs.net:
«Ein recht netter Krimi, der allerdings ohne große Ansprüche daherkommt. Irgendwie ist das alles etwas vorhersehbar und wird dem guten Ruf der Autorin nur bedingt gerecht. Der Versuch die Romanvorlage in ein kurzes Hörspiel zu packen, musste hier insofern scheitern, da das, was das Werk eigentlich ausmacht, nur noch am Rande bedeutung erhält.

Ein netter Krimi, der allerdings keinerlei Ärger lohnt, wenn man ihn verpasst hat.»


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