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Der Zven kommt

Kinderhörspiel - ein Hörspiel von Herbert Beckmann, SWR 2007


Der Zven ist laut, macht unmögliche Witze, und wenn man mit ihm zusammen ist, passiert auf jeden Fall schon in den ersten fünf Minuten wieder irgendetwas Lustiges. Schon sein Name ist witzig: Zven! Kein Wunder, dass seine Cousine Lissi und sein Cousin Bert absolut begeistert sind, als sie erfahren, dass er sie besuchen kommt. Ihr Vater findet das allerdings nicht ganz so toll, denn Zvens Familie kann auf Dauer etwas anstrengend werden. Zum Beispiel Heinrich, Zvens Vater, der den anderen immer den Kuchen wegisst. Oder Hilde, seine Mutter, die nicht nur im Auto mächtig aufs Gas tritt. Oder eben der Zven selbst, dieser Nullblicker, der einfach nur Quatsch macht und nervt. Dass der Zven mit seiner Familie zu Besuch kommt, hat einen ernsthaften Grund: der Oma geht es nicht so gut, sie erschreckt sich nämlich manchmal vor ihrem eigenen Spiegelbild oder verwechselt den Müllbeutel mit ihrer Tasche. Die Mutter von Lissi und Bert macht sich große Sorgen, weil die Oma nicht mehr allein in ihrem Haus bleiben kann. Also wird überlegt, was zu tun ist, und die Kinder haben Zeit für sich und Zvens komische Ideen. Dabei kommt aber auch heraus, dass der Zven gar nicht immer so lustig ist, wie er tut, manchmal ist er sogar ziemlich traurig.

Herbert Beckmann
geboren 1960 in Ahaus, lebt mit seiner Familie in Berlin. Er schreibt für Kinder und Erwachsene: Erzählungen, Hörspiele sowie Texte, mit denen er versucht, die willkürlich gezogene Grenze zwischen erzählender Literatur und Sachtexten zu ignorieren. 2007 lief in SWR2 Krimi sein Hörspieldebüt ´Storyboard´.


hoerspielTIPPs.net:
«Der Zven kommt´ ist ein Kinderhörspiel, das - neben dem bloßen Unterhaltungswert - mit verschiedenen ernsthaften Aspekten gespickt ist. Neben dem Generationenkonflikt sticht dabei die Entmystifizierung der heldenhaft vergötterten Figur ´Zven´ ins Auge. Diese Punkte werden allerdings mit einer sehr humorvollen Geschichte umrahmt.

Allerdings stellt sich leider der Eindruck ein, dass ein bisschen das Ziel des Ganzen aus der Sicht gerät. Denn irgendwie fehlt dem Hörspiel ein Abschluss, der die Geschichte letztlich abrundet.

Von der Machart bekommt man ein solides Radiohörspiel mit sehr guten Sprecherleistungen. Ein wenig überflüssig wirken nur die technischen Untermalungen von Svens Spruch ´it´s kloar´, da sich die Notwendigkeit dieser Heraushebung nicht so ganz erkennen lässt.


Ein Hörspiel, das vielleicht ein bisschen zu viel des Guten will und inhaltlich dadurch vielleicht etwas ins Leere läuft. Dennoch hat die Story genug Witz, um ein vergnügtes Radiostündchen zu gewährleisten.»


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