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Die Bakunin-Kassette. Eine Fälschung

ein Hörspiel von Hans Magnus Enzensberger, WDR / SR 1977


Am 1. Juli 1876 starb Michail Bakunin, der von Marx bekämpfte Klassiker in der langen Reihe russischer Revolutionäre, dessen unorthodoxe Ansichten vom Gang der Dinge auch in diesem Jahrhundert immer wieder Kontroversen gestiftet haben.

Hans Magnus Enzensberger, der einigen seiner Lebensspuren nachgegangen ist, sagt zu seinem Hoerspiel: "Der Text beruht auf dokumentarischen Quellen. Dieses biographische Material wird aber nicht nur frei behandelt, sondern in einen fiktiven Rahmen versetzt: den eines Radio-Interviews aus dem Jahre 1877.

Der fiktive Reporter eines fiktiven Senders versucht ein Jahr nach Bakunins Tod dessen politische Biographie zu recherchieren. Das Ergebnis ist die ´Bakunin-Kassette´, eine doppelte Verfälschung: zum einen manipuliert der Reporter selbst die Realität, die er erforschen soll, auf Grund seiner eigenen politischen Vorstellungen und Interessen: zum anderen benutzt der Verfasser des Hörspiels das historische Material, um die Fragwürdigkeit jener literarischen und radiophonen Verfahren zu demonstrieren."


Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, gehört mit seiner literarischen Arbeit, die Essays, Lyrik, Hörspiele, Theaterstücke und Reportagen umfasst, sowohl zu den vielseitigsten als auch kritischsten deutschen Gegenwartsautoren.


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