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Die flüsternde Wand

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Patricia Carlon, WDR 2006


v.l.n.r Gina Schmitz, Jele Brückner, Caroline Schreiberund Ulrike Bliefert; Bild: WDR / Sibylle Anneck
´Sie liegt da wie ein Fisch auf der Servierplatte!´ Sarah, nach einem Schlaganfall unfähig, sich zu regen, mag diesen oft wiederholten Spruch ihrer Pflegerin gar nicht. Natürlich bekommt sie alles mit, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert. Sie hört auch, was über den Kamin an ihr Ohr dringt. Die neuen Mieter, die ihre Tochter ins Haus geholt hat, planen einen Mord. Opfer soll der ehemalige Sänger und Schauspieler Roderick Palmer sein. Aber wie soll Sarah das verhindern?

hoerspielTIPPs.net:
«Die Idee hinter der Geschichte verspricht schon einiges. Die Zeugin, die körperlich nur schwerlich in der Lage ist, ihrer Aussage Gehör zu verschaffen, sorgte schon in Hörspielen wie ´Im Dunkel der Wälder´ oder ´Der Stumme Schrei´ für viel Spannung.
Leider schafft man es hier nicht so ganz, an die Qualität dieser ´Konkurrenz´ heranzukommen.
Das liegt zum einen an dem zunächst sehr surreal wirkenden Einstieg. Bis der Hörer sich in einem handfesten Krimi wiederfindet, vergeht schon einige Zeit, für viele vielleicht zuviel, um das Interesse zu erhalten.
Insgesamt macht man aber auch später für meinen Geschmack etwas zu wenig aus der Idee. Man unterstützt einfach die Spannung, die diese Idee allein birgt, nicht genügend und erzählt hier die Geschichte unangemessen ruhig.
Auch die Charaktere bleiben etwas zu farblos. Die Dialoge sind auch zu seicht, als das die guten Sprecher hier viel daraus machen könnten.
Schade, das hätte mehr werden dürfen und müssen!
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