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Dixie Chicken

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Frank Ronan, SWF / NDR 1998


Ein Lancia Spider rast in hoher Geschwindigkeit auf die Klippen von Black Rock zu. Aus den Lautsprechern dröhnt Little Feats "Dixie Chicken", während der Wagen 200 Meter in die Tiefe stürzt. Der Fahrer war Rory Dixon, ein ungläubiger und egozentrischer Architekt, vor dessen Sexbesessenheit niemand sicher war, weder die Freundinnen seiner Frau Helen, noch deren Ehemänner – und auch seine eigene Tochter Corinna nicht. War es ein Unfall, war es Selbstmord oder gar Mord, wie Helen vermutet? Die Polizei jedenfalls treibt die Nachforschungen nicht besonders engagiert voran, was auch im Interesse von Andy McGrath zu sein scheint, einem korrupten Regierungsbeamten und ehemaligen Freund Rorys. Als Corinna kurze Zeit später durch einen vorgetäuschten Selbstmord umkommt, ist die Verwirrung perfekt.

Frank Ronan, geboren 1963 im County Wexford, Irland, gewann für seinen ersten Roman "Der Mann, der Evelyn Cotton liebte" den Irish Times Literature Prize. Seitdem veröffentlichte er zahlreiche Romane, Kurzgeschichtensammlungen und Hörspiele.

hoerspielTIPPs.net:
«Ein Hörspiel mit originellem Auftakt. Hier sorgt insbesondere die gewählte Erzählerperspektive für Hörinteresse. Denn die allwissende Instanz "Erzähler" wird hier durch Gott selbst eingenommen und damit auch gleich ein gewisses Gewicht in die Geschichte selbst gelegt.
Leider war´s das dann aber auch schon. Denn bis auf ein paar interessante Betrachtungen von Gott selbst, ist hier nicht viel Interessantes dabei. Insbesondere zündet der eigentliche Plot irgendwie überhaupt nicht. Nicht nur etwas wirr, sondern auch vor allem belanglos und wenig ins Ohr gehend, bereitet dieses Hörspiel dann auch insgesamt nur wenig Hörspaß.

Die Umsetzung hätte es vielleicht retten können, aber auch hier verstolpert man sich etwas in der merkwürdigen Story. Irgendwie schafft man hier nur sehr bemühte hörbare Strukturen.

Hier sollte man also ein Ohr für etwas merkwürdige Geschichten mitbringen - ein wenig Stehvermögen wäre zudem nicht schlecht, um die eine oder andere Länge auszuhalten. Insgesamt ein Hörspiel, das mich persönlich kaum überzeugen konnte.»

Vorstellung im OhrCast


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