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Doppelte Abfindung

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Harris James G., DLR 2002


Wie plant man einen perfekten Mord? Versicherungsvertreter Walter Huff empfiehlt eine gute Unfallversicherung für das Opfer und einen verlässlichen Komplizen für die Ausführung der Tat. Beides kann er seiner Klientin Phyllis Ni rdlinger bieten, die ihren Mann ins Jenseits befördern will. Der Plan scheint perfekt. Herbert Nirdlinger muss aus einem Zug fallen, damit die Versicherung die doppelte Summe zahlt. Das minutiös geplante Verbrechen klappt tatsächlich beinahe wie am Schnürchen. Nur Huffs Chef will einfach nicht an einen Unfall glauben. Und außerdem hat Walter Huff bei seinem Mordplan ein entscheidendes Detail übersehen: den Charakter seiner verführerischen Komplizin und Geliebten.

James M. Cain (1892-1977) war Journalist und Schriftsteller. Er gilt als Vertreter des amerikanischen ´hard boiled´-Krimis und als Mitbegründer des ´Roman Noir´. Die Romane ´Wenn der Postmann zweimal klingelt´ und ´Doppelte Abfindung´, die in den 30er Jahren erschienen, machten ihn weltberühmt. ´Double Indemnity´ wurde 1944 von Billy Wilder verfilmt.


hoerspielTIPPs.net:
«Ein Krimi, der über den Großteil der Spieldauer zu unterhalten weiß. Viele überraschende Wendungen und Klippen stellen sich dem Fortgang in den Weg, was das Spannungspotential ordentlich aufrecht hält. Leider sind es schließlich aber dann doch ein, zwei Wendungen zuviel, um das Ganze noch glaubhaft zu machen. Das wirkt dann alles doch ein bisschen zu sehr aufgesetzt. Zumal das gefundene Ende hier nicht wirklich überzeugt.
Etwas missfallen hat mir auch, dass Cain hier einige Motive aus seinem Erfolgsroman ´Wenn der Postmann zweimal klingelt´ übernommen hat - Originell ist etwas anderes.

Die Sprecher liefern zwar eine solide Leistung ab, reißen aber nicht wirklich zu Begeisterungsstürmen hin. Gleiches gilt für die Soundkulisse. Das ist insgesamt durchschnittliche Radioqualität - nicht mehr, nicht weniger.

Eigentlich hat die Geschichte ordentliches Potential, überreizt das Blatt allerdings etwas in der Geschichte, so dass letztlich hier - auch aufgrund der technischen Umsetzung - nur eine durchschnittliche Produktion ergibt.»


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