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Ein Clochard mit schlechten Karten

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Leo Malet, SWF 1997


Christian Brückner, Christine Schönfeld; Bild: SWR
Kaum ein Paris-Tourist verirrt sich 1957 in das ärmliche 15. Arrondissement. Einer der Verlierer, die dort stranden, ist Paul Demessy. Er lebt als Clochard auf der Straße und wird von Privatdetektiv Nestor Burma aus der Gosse gezogen. Doch dann verschwindet er aus seinem tristen Fabrikarbeiter-Leben, und Burma begibt sich auf seine Spur. Sie führt ihn mitten in den Algerienkrieg. Unvermittelt findet sich Nestor Burma zwischen Freiheitskämpfern wieder. Paul hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen, bei dem er wahrhaft "schlechte Karten" hat. Trifft Burma nur noch den Gewinner lebend an?

hoerspielTIPPs.net:
«Leo Malet hat zugegebener Maßen noch nie wirklich mein Hörspielherz erobern können. Seine spröden Geschichten in französischem Flair konnten mich bislang nicht begeistern. Auch "Ein Clochard mit schlechten Karten" reiht sich in diese Reihe ein. Außer der etwas derben Darstellung und dem erwähnten Ambiente unseres Nachbarlandes, hat diese Geschichte kaum etwas Besonderes.
Hinzu kommt, dass man Nestor Burma - wie immer - mit Christian Brückner besetzt, dessen Stimmfarbe dieser Figur nichts Originelles einhauchen kann.

Der Krimiplot an sich ist auch eher Durchschnittsware und lebt eigentlich im Wesentlichen von der harten Gangart Malets.

Man sollte schon ein gewisses Faible für das Hard-boiled-Genre mitbringen, damit man von diesem Stück gut unterhalten werden kann. Bei mir kann man hiermit bestenfalls ein "Durchschnittlich" erreichen.»

Ursendung: 26.10.1997


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