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Marleni - Preußische Diven hart wie Stahl

ein Hörspiel von Thea Dorn, SFB-ORB - RB 1998


⏰ 56 Min.

🎬 Regie: Jörg Jannings

🎼 Musik: Wolfgang Florey

🎤 Mit: Gisela May, Gisela Uhlen

Thea Dorn - Bild: rbb/SWR/Kerstin Ehmer
Leni Riefenstahl klettert über den Balkon in der Avenue Montaigne in Paris, wo Marlene Dietrich ihr 8 qm großes Bett seit Jahren nicht mehr verlassen hat. Leni hat große Pläne: sie will "Penthesilea" drehen, ihren letzten Film und das mit Marlene, die - physisch und psychisch ein Wrack - nur noch mit den Trümmern ihrer eigenen Legende hantiert. Natürlich lehnt Marlene, deren Worte"I ´ve been photographed to death" zum Diktum geworden sind, ab. Aber Leni, die die Welt insgesamt nur als ästhetisches Phänomen fassen kann, bleibt hartnäckig. Die Sache ist für sie existentiell. Im Niemandsland zwischen abgelaufener Lebenszeit und aufgeschobenem Tod beginnt der Kampf der beiden preußischen Titaninnen.

Marleni - ein deutsches Schwesternmärchen, in dem die gute Schwester die böse Schwester die gute Schwester die böse Schwester ist.


Thea Dorn, geboren 1970 in Frankfurt a.M., Gesangsausbildung und Philosophiestudium. Zahlreiche Theaterstücke und Kriminalromane (u. v. a. "Ringkampf", "Die Hirnkönigin", "Mädchenmörder. Ein Liebesroman"). Drehbücher für zwei Filme in der Reihe "Tatort". Seit 2003 Fernsehmodeatorin verschiedene Talkshows und Literatursendungen. "Marleni" war ihre erste Hörspielarbeit.

hoerspielTIPPs.net:
«""Marleni" ist eines der Hörspiele, die für meine Motivation sorgen, sich durch das kommende Radioprogramm zu hören und die persönlichen Highlights zu empfehlen. Denn ohne diese selbstgewählte Aufgabe, wäre ich vermutlich nicht über diese Produkion gestolpert - und das wäre wirklich schade gewesen.

Thea Dorn hat hier eine sehr interessante Idee in ein noch interessanteres Hörspielkonzept gegossen. Sie lässt Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl aufeinandertreffen, die beide einige Gemeinsamkeiten, aber vor allem auch extreme Unterschiede aufweisen. Beider Geschichte wird hier aufgearbeitet und aus Realem und Fiktion ein spannendes Dialogwerk gemischt.

Dieses lebt von zwei großen Stimmen. Gisale May und Gisela Uhlen interpretieren ihre Figuren mit unglaublicher Spielkraft. Sie geben ihnen nicht nur Stimme, sondern auch Gesicht und Farbe und überzeugen so auf ganzer Linie.

Ein tolles Hörspiel, bei dem sich das Einschalten lohnt!"»

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Vorstellung im OhrCast


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