Kostenlose Hörspiele - zusammengestellt von hoerspieltipps.net

(NEU) Inspektor Kroll - Die Welt der Lili Mo (Laura Feuerland) BR 2023
Sat, 4 Feb 2023 16:57:53
An Sonntagen will Inspektor Kroll seine Ruhe haben und lesen. Doch ausgerechnet dann klingelt das Telefon und sein Assistent Martini braucht Unterstützung in einem kniffligen Kriminalfall. Auf dem Polizeirevier hat Kroll dann oft ungewöhnliche, fantastische Ideen zur Lösung dieses Falls. Die findet er meist in Büchern, die er mal gelesen hat. "Denn ein gutes Buch hat schließlich noch keinem geschadet."

Mit:
Reinhard Glemnitz, Tobias Lelle, u. a.

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Die Kriminalfälle von Schrapp und Rübe - Ein Fall von Robin Hood (Laura Feuerland) BR 2016
Sat, 4 Feb 2023 13:25:42
Ein neuer Fall für Inspektor Schrapp und Kriminalassistent Rübe. Rübe hilft bei der Lösung stets Opas Weisheitsbuch - was seinen Chef immer wieder verzweifeln lässt.

Mit:
Thomas Loibl, Jens Wawrczeck, Helmut Stange, Paul Winkel, Josefine Michel

Regie: Irene Schuck
Technische Realisierung: Gerhard Wicho, Daniela Röder
Regieassistenz: Holger Buck

Hier ist noch alles möglich Teil 2 / 2 (Gianna Molinari) SRF 2021
Sat, 4 Feb 2023 09:35:16
Hörspiel des Monats Mai 2021

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Kartonfabrik eingestellt. Auf dem Gelände soll sich ein Wolf herumtreiben. Nacht für Nacht macht sie ihre Rundgänge, und mit jeder Schicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst.

Vom Wolf fehlt jede Spur, auf einem Spaziergang stösst die junge Frau hingegen an einem Waldrand auf ein Metallkreuz ohne Aufschrift. Es markiere die Fundstelle eines Toten, erfährt sie. Ein Mann, vermutlich aus Afrika, ist als blinder Passagier im Flugzeugfahrwerk mitgeflogen und beim Landeanflug in die Tiefe gestürzt. Die Geschichte lässt die Frau nicht mehr los: "Menschen fallen vom Himmel, Wölfe werden gejagt. Nichts ist sicher, nicht der Boden, auf dem wir stehen, und nicht die Flugzeuge, in die wir steigen, nicht die andere Seite von Grenzen."

Der Baslerin Gianna Molinari ist mit "Hier ist noch alles möglich" ein Romandebüt gelungen, das von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen wurde. Es war 2018 sowohl für den Deutschen als auch für den Schweizer Buchpreis nominiert und wurde u.a. mit dem Robert-Walser- und dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet.

Mit:
Henni Jörissen, Michael Neuenschwander, Sven Schelker, Thomas Douglas, Bodo Krumwiede, Inga Eickemeier

Regie: Julia Glaus
Technische Realisierung: Franz Baumann, Roland Fatzer

Bearbeitung: Stephan Heilmann, Julia Glaus

Musik: Fatima Dunn

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(NEU) Was ist was - Der Podcast - Steinzeit - Jagd auf das Mammut - Tessloff 2023
Fri, 3 Feb 2023 10:18:02
Was ist was - Band 138 Steinzeit. Die Zähmung des Feuers

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Quitos Töchter (Christine Grän und Eva Karnofsky) WDR 2013
Fri, 3 Feb 2023 10:05:29
Als Rosa-Li wegen einer Armverletzung die Krankenhausambulanz aufsucht, bekommt sie mit, wie die schwerverletzte Ecuadorianerin Maria in Begleitung ihrer Freundin Naira eingeliefert wird. Die Bonner Journalistin wittert Menschenhandel. Von Naira erfährt sie, dass die beiden mit großen Versprechungen von einer Agentur in Südamerika ins Rheinland vermittelt worden sind und jetzt für einen Hungerlohn als Putzfrauen arbeiten. Als kurz darauf Maria ihren Verletzungen erliegt, beschließt Rosa-Li der Sache weiter auf den Grund zu gehen und macht sich kurz entschlossen auf den Weg nach Ecuador. Sie trifft mit Hilfe ihres kolumbianischen Freundes Roberto bald auf eine erste Spur.

Mit:
Sascha Icks, Peter Davor, Daniel Berger, Therese Dürrenberger, Carlos Lobo, Andreas Laurenz Maier, Vittorio Alfieri, Tatjana Clasing, Claudia Mischke, Isabell Koch, Daniel Schüssler, Peter Nottmeier, Gabriele Schulze

Regie: Jörg Schlüter
Redaktion: Ursula Schregel
Technische Realisierung: Dirk Hülsenbusch, Daniel Dietmann
Regieassistenz: Eva Solloch

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Hund und Katze (5) Ein Besuch (Sidonie Gabrielle Colette) hr 1960
Fri, 3 Feb 2023 09:53:45
"Frau Colette", schrieb der Dichter Francis Jammes, "hat zwei entzückende kleine Tiere mit dem ganzen Duft der Gärten, der ganzen Frische der Wiesen, der ganzen Hitze der Landstraße und der genauen seelischen Erregung der Menschen ausgestattet ... Man beugt sich nicht zu einem Hund oder zu einer Katze herab, ohne daß einem dabei eine dumpfe Angst das Herz zusammenschnürt. Man fühlt, wenn man sich mit ihnen vergleicht, alles, was den Menschen von ihnen trennt, und alles, was ihn mit ihnen verbindet... Frau Colette aber hat die atavistischen Ängste von Toby und Kiki rasch verscheucht. Sie veredelt die ganze Rasse, so daß schließlich Katzen und Hunde einsehen werden, daß es nicht langweilig ist, mit einem Dichter umzugehen. Toby und Kiki wissen ganz genau, daß ihre Herrin eine Dame ist, die mit der Stimme eines klaren Baches von der traurigen Zärtlichkeit singt, die das Herz der Tiere schneller schlagen läßt.

Mit:
Benno Sterzenbach, Gustl Halenke, Dieter Borsche

Regie: Fränze Roloff
Übersetzung: Maria Frey

Bearbeitung: Muse Dalbray

Hund und Katze (4) Das Gewitter (Sidonie Gabrielle Colette) hr 1960
Fri, 3 Feb 2023 09:53:34
"Frau Colette", schrieb der Dichter Francis Jammes, "hat zwei entzückende kleine Tiere mit dem ganzen Duft der Gärten, der ganzen Frische der Wiesen, der ganzen Hitze der Landstraße und der genauen seelischen Erregung der Menschen ausgestattet ... Man beugt sich nicht zu einem Hund oder zu einer Katze herab, ohne daß einem dabei eine dumpfe Angst das Herz zusammenschnürt. Man fühlt, wenn man sich mit ihnen vergleicht, alles, was den Menschen von ihnen trennt, und alles, was ihn mit ihnen verbindet... Frau Colette aber hat die atavistischen Ängste von Toby und Kiki rasch verscheucht. Sie veredelt die ganze Rasse, so daß schließlich Katzen und Hunde einsehen werden, daß es nicht langweilig ist, mit einem Dichter umzugehen. Toby und Kiki wissen ganz genau, daß ihre Herrin eine Dame ist, die mit der Stimme eines klaren Baches von der traurigen Zärtlichkeit singt, die das Herz der Tiere schneller schlagen läßt.

Mit:
Benno Sterzenbach, Gustl Halenke, Dieter Borsche

Regie: Fränze Roloff
Übersetzung: Maria Frey

Bearbeitung: Muse Dalbray

(TIPP) Familienpoker Teil 2 / 3 (Sunil Mann) SRF 2022
Fri, 3 Feb 2023 09:43:57
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der beste und einzige indische Privatdetektiv von Zürich ist wieder im Einsatz: Vijay Kumar. Indian by Nature, Swiss by Karma. Sein neuer Fall führt ihn nach Madrid, in einen katholischen Orden. Kinderhandel, die brasilianische Drogenmafia und Miranda, die ein Geheimnis hütet, halten Vijay auf Trab.

In dieser zweiten Staffel bleibt kein Stein auf dem anderen. Vijays Umfeld hat sich drastisch verändert: Fiona und José sind Eltern geworden. Manju hat sich ihr eigenes, sehr erfolgreiches Catering aufgebaut. Mama Kumar geniesst die Aufmerksamkeit eines Verehrers, und Miranda steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch, da sich Besuch aus Brasilien ankündigt. Und Vijay? Steckt mitten in einer Midlife-Crisis. Da klingelt sein Telefon, und der nächste (bezahlte) Auftrag ist in der Leitung! Der beste und einzige indische Privatdetektiv von Zürich nimmt langsam Fahrt auf und gerät schneller zwischen die Fronten, als ihm lieb ist. In einer Welt, in der ein Salatsieb ein Leben rettet, ist kein Platz für eine Midlife-Crisis. Und so läuft Vijay, with a little help from his friends, bald zur gewohnten Höchstform auf!

Mit:
Leonardo Nigro, Dimitri Stapfer, Mona Petri, Barbara Falter, Fabian Müller, Ágota Dimén, Anouk Petri, Diana Rojas-Feile, Karin Wirthner, Kaspar Weiss, Gabriela Steinmann, Dani Mangisch, Anikó Donáth, Graziella Rossi, Heidi Maria Glössner, Sunil Mann

Regie: Karin Berri
Technische Realisierung: Roland Fatzer
Dramaturgie: Simone Karpf

Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen, Bijayashree Samal

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Vorstellung im OhrCast

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(NEU) Der Klang der Fremde (Kim Thúy) DLF Kultur - SR 2023
Fri, 3 Feb 2023 09:16:44
In Saigon zählte Nguyên An Tinhs Familie zu den Wohlhabenden. Mit der Machtübernahme durch die Kommunisten ändert sich alles. Schließlich verlässt das Mädchen als Zehnjährige mit den Eltern und zwei Brüdern das Land, über ein Flüchtlingslager in Malaysia und andere Stationen kommt sie nach Kanada. Obwohl sie dort herzlich aufgenommen werden, fällt ihr das Ankommen schwer – hat sie doch mit dem Auswandern ihre vorgesehene Identität verloren und muss diese in der Fremde neu zusammensetzen. Gleichzeitig bleibt ihr Herkunftsland präsent und scheint in Erinnerungen – ausgelöst durch Gerüche, Klänge oder Bilder – immer wieder auf. Kim Thúys Text ist eindrücklich und zugleich von fast durchscheinender Zerbrechlichkeit. Er offenbart den fortwährenden Widerstreit von Trauer, Glück, Schmerz und Hoffnung, den die Geschichte ihrer Emigration für sie bedeutet.

Mit:
Melika Froutan, u. a.

Regie: Stefanie Hoster

Bearbeitung: Stefanie Hoster

Musik: Philip Gordiani

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(TIPP) Du bist zu schnell (Zoran Drvenkar) WDR - SWR 2010
Thu, 2 Feb 2023 16:50:51
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Nach einem ihrer wiederholten Drogenexzesse wacht Val in der geschlossenen Psychiatrie auf. Man diagnostiziert ihr eine Psychose. Sie sieht und hört ab und zu Dinge und Menschen, die andere nicht wahrnehmen können, denn diese Welt ist zu schnell für das normale Auge. Doch existieren "die Schnellen" wirklich?

Medikamente verhindern die Anfälle, in denen die normale Welt in Zeitlupe versinkt, nur begrenzt. Als aber erst ein Bekannter und dann Vals beste Freundin Jenny ermordet werden, ist Val sich sicher, dass die Schnellen dahinter stecken. Schließlich versuchen auch ihre Freunde Theo und Marek, ihr im Kampf gegen die Schnellen zu helfen – aber wer kann hier wem wirklich trauen?

Mit:
Val: Katja Bürkle
Jenni: Anna Blomeier
Marek: Daniel Wiemer
Theo: Paul Herwig
Dr. Lorrent: Edda Fischer
Vater: Rudolf Kowalski
Asta: Michele Cuciuffo
Schneller Mann: Holger Kunkel
Schnelle Frau: Verena Plangger

Regie: Matthias Kapohl
Technische Realisation: Achim Fell, Sebastian Nohl
Dramaturgie: Natalie Szallies

Bearbeitung: Matthias Kapohl

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Vorstellung im OhrCast

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(TIPP) Kein Mucks - Der Krimipodcast mit Bastian Pastewka (Staffel 4) Die gelben Schuhe des Herrn Berthier (Georges Simenon) BR 1955
Thu, 2 Feb 2023 16:46:51
Der Lagerverwalter Louis Berthier ist mit einem Messer im Rücken tot aufgefunden worden. Kurz zuvor war bei der Mordkommission ein mysteriöser Anruf erfolgt: Berthier bat die Polizei, ihn vor einem Verfolger, der ihm nach dem Leben trachte, zu schützen. Der Kriminalapparat, auf so unmittelbare Weise von dem Verbrechen in Kenntnis gesetzt, läuft sofort auf Hochtouren. Der Ermordete scheint ein Doppelleben geführt zu haben, das die Ermittlungen beträchtlich erschwert. Eine Rolle spielen dabei die auffallenden gelben Schuhe, die Louis Berthier bei seinem Tode trug.

Mit:
Fritz Straßner, Charlotte Scheyer-Herold, Eva Ingeborg Scholz, Hans Clarin, Elisabeth Goebel, Ingeborg Hoffmann, Theodolinde Müller, Edith Schultze, Ida Wüst, Ingeborg Wutz, Margarete Bennecke, Margrit Weiler, Hildegard Dickmann, Christian Marschall, Hans

Regie: Peter Glas
Technische Realisierung: Günter Hildebrandt, u. a.

Bearbeitung: Peter Glas

Wachtmeister Studer greift ein Teil 1 / 2 (Friedrich Glauser) DRS 1954
Thu, 2 Feb 2023 16:36:47
Wachtmeister Jakob Studer und sein frischgebackener Schwiegersohn, der Polizeikorporal Albert Wirz, bekommen es ausgerechnet am Abend von Wirz' Hochzeit im Hotel zum Sternen in Rothenstein mit einem Mordfall zu tun.

In Glausers Roman "Krock & Co." (1941), der diesem Hörspiel zugrunde liegt, löst Wachtmeister Studer seinen vierten und letzten Fall. Bei Glauser spielt er im Appenzellerland, im Hörspiel von Peter Lothar im Baselbiet.

Mit:
Studer: Schaggi Streuli
Wirz: Paul Bösiger
Karl Rechsteiner: Emil Hegetschweiler
Anni Rechsteiner: Elfriede Volker
Ernst Graf: Robert Bichler
Fritz Graf: Max Haufler
Marthe Loppacher: Marianne Kober
Ottilia Buffatto: Elisabath Schnell

Regie: Albert Rösler

Bearbeitung: Hans Haeser, Peter Lotar

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(TIPP) Professor van Dusen (28) Prof. van Dusen auf dem Hochseil (Michael Koser) RIAS 1983 - Maritim 2021
Thu, 2 Feb 2023 09:59:16
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Aus einer Fülle von Aufzeichnungen und Notizen des Journalisten Hutchinson Hatch greift der Autor Michael Koser dieses Mal einen Fall heraus, der sich im Frühherbst des Jahres 1904 in Athen ereignete. Es handelt sich dabei um drei entführte Artisten und um einen unglaublichen Plan, der Prof. Dr. Dr. Dr. van Dusen beschäftigt. Bevor der Professor und sein Assistent jeweils in die Rolle eines Amateur-Wächters schlüpfen, um im Museum von Athen den Schild des Achilles zu bewachen, waren gründliche Recherchen notwendig. Das Fazit: Die drei auf sonderbare Weise verschwundenen Varietê-Künstler waren ganz offensichtlich einem Hypnotiseur zum Opfer gefallen, dessen Absicht es war, den künstlich herbeigeführten Zustand der Bewußtseins-Einengung für kriminelle Taten zu nutzen. Die Fakten sind klar, nur der Täter ist noch nicht entlarvt. Als ein vierter Artist einem Verbrechen zum Opfer fällt, kommt endlich Licht in das Dunkel der Affäre. Die Künstlerin Annie Oakley ist gerade noch imstande, dem Professor vor ihrem Tod ein paar Hinweise zu geben, deren Auswertung allerdings eine Kombinationsgabe von der Güte eines van Düsen voraussetzt. Sein Denkapparat läuft auf Hochtouren, denn einige Tricks werden nötig sein, will er den Täter überführen, der seinerseits alle Register zieht, als er die Schlinge am Hals fühlt; wird er sich ihrer noch entledigen können?

Mit:
Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm, Edgar Ott, Dieter Ranspach, Christian Rode, Klaus Naegelen, Otto Czarski, Karin Grüger, Evamaria Miner, Krikor Melikyan, Dieter Kursawe, Klaus Jepsen

Regie: Rainer Clute

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(NEU) Lost in Neulich - Kein Dorf für Anfänger (33) Der Fremde (Natalie Tielcke, Amélie Czerwenka) RB - mdr - SWR - rbb 2023
Thu, 2 Feb 2023 09:50:43
Die Polizei kann den Mörder von Heike Fuchs überwältigen. Nun soll wieder Ruhe im Dorf einkehren. Doch die Wahl des neuen Ortsvorstehers steht an. Breuer kandidiert gegen Aslan. Aslan setzt auf seine alten Anhänger, aber plötzlich wendet sich sein engster Freund Frank gegen ihn. Und es schleicht jemand durchs Dorf, den niemand kennt.

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Maren Lohse, Patrick von Blume, Margit Laue, Joachim Paul Assboeck, u. a.

Regie: Roman Neumann

(NEU) Blackout Storys (4) Warum - Seven One Audio 2023
Wed, 1 Feb 2023 13:16:04
Am Tag des Blackouts | Nähe Saint-Laurent, Frankreich Thierry ist ein Mann mit Ängsten. Manche nennen ihn einen Neurotiker, andere einen Prepper – doch er selbst weiß, dass die Welt voller Gefahren ist. Und er sorgt vor. Über diese „Vorsicht“ zerstreitet sich Thierry mit seiner Frau Julie und flüchtet mit seiner wissbegierigen 7-jährigen Tochter Emilie zu seinen Eltern. Im Zug löchert Emilie ihren Vater mit „Warum“-Fragen, als plötzlich der Strom ausfällt. Emilie hat Angst und ihnen bleibt nur der stundenlange, gefährliche Fußmarsch durch Schnee, Matsch und Kälte nach Hause. Thierry denkt sich Geschichte um Geschichte für seine Tochter aus – doch in Wahrheit muss er nicht nur sie von schlimmen Befürchtungen ablenken....

Eine Geschichte voller Fantasie, Angst und der ständigen Frage nach dem Warum.

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(NEU) Blackout Storys (3) Mutter - Seven One Audio 2023
Wed, 1 Feb 2023 13:16:03
Vor, während und nach dem Blackout | Malmø, Schweden Lovis ist Mitte 40, lebt noch immer bei und mit seiner Mutter und führt unten im Haus in zweiter Generation eine Tierhandlung. 6 Wochen vor dem Blackout lernt er die äußerst charmante Stina kennen, die ein Häschen von ihm kauft. Mutter gefällt das überhaupt nicht und verbietet jeden weiteren Umgang. Daraufhin begehrt Lovis zum ersten Mal in seinem Leben auf: Er erdenkt einen Plan, wie er Mutter unbemerkt beseitigen könnte. Eine Reihe elektromagnetischer Geräte sollen schließlich Mutters Herzschrittmacher ein Ende setzen – doch zum geplanten Zeitpunkt fällt überall der Strom aus. Die nächsten zwei Wochen hört Lovis über Radio, was in Schweden und Europa passiert und glaubt, er sei daran schuld. Als er von Stinas tödlichem Unfall wegen des Blackouts erfährt, gibt ihm das den Rest…

Eine tragikomische Geschichte voller schwarzem Humor.

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(NEU) Blackout Storys (2) Unter dem Wind - Seven One Audio 2023
Wed, 1 Feb 2023 13:16:02
Tag 11 des Blackouts | Børselv, Finnmark Kommune, Norwegen Tuva ist die Bürgermeisterin der kleinen norwegischen Gemeinde Børselv. Mit viel Kraft versucht sie den Laden zusammenzuhalten, obwohl die Essensrationen nicht reichen und im Krankenhaus permanent der Notstrom ausfällt. Sie beschließt kurzerhand, den eigentlich einsatzfähigen Windpark hochzufahren, der provokativ auf samischen Gebiet errichtet wurde – und beschwört damit einen Streit mit Marja herauf: Rentierbäuerin und gebürtige Sami, eine Ureinwohnerin Nord-Skandinaviens. Als der Streit eskaliert – wird es dunkel.

Eine mystische, rührende und spannungsvolle Geschichte voller Interessenskonflikte und starker Frauen.

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(NEU) Blackout Storys (1) Liskas letzter Test - Seven One Audio 2023
Wed, 1 Feb 2023 13:16:01
Ein kalter verschneiter Winter – und dann kommt der Blackout. Acht Menschen in Europa, acht unterschiedliche Geschichten, acht individuelle Schicksale.

„Blackout Storys“ handelt von acht sehr unterschiedlichen Menschen in ganz Europa, die durch den kontinentweiten Blackout betroffen sind. Wir erleben persönliche Schicksale in einer Welt, in der die Gesellschaft zusammenbricht, weil alle vom Strom abhängig sind. Wir hören Geschichten über den Kampf nach Freiheit, Familien und Versagensängsten, Schuld, dem Gegensatz von Armut und Reichtum in Zeiten der Not, Energiepolitik und -wende, Plünderungen und dem ewigen Gegensatz von Natur und Mensch.

"Blackout Storys" basiert auf dem Bestseller-Roman „Blackout“ von Marc Elsberg und der Event-Serie, welche ab dem 26.01.2023 um 20:15 auf Sat.1 in Doppelfolgen erscheint . Der Kosmos ist zwar zeitlich und erzählerisch deckungsgleich – die Hörspielserie funktioniert jedoch komplett eigenständig.

Folge 1 Am Tag des Blackouts | Bozen, Südtirol Liska lebt seit Jahren eingesperrt in diesem kleinen fensterlosen Raum, der von einer Kamera überwacht wird. Ihr einziger Freund ist ihr Kuscheltier Sera. Als der Strom ausfällt, blinkt die Kamera nicht mehr. Ist das ein Test? Will "er" sie wieder prüfen? Doch dann treibt sie ihr Überlebenswille hinaus in das dunkle, fremde, mit Fallen gespickte Haus. Ihr Lebenswillen kehrt zurück – sie weiß nicht, was los ist, aber sie muss raus. Doch da ist noch jemand, die ihre Fluchtversuche hört…

Eine Geschichte voller Horror, Hoffnung und dem Kampf nach Freiheit.

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(TIPP) Der Geschichtenerzähler Teil 2 (Patricia Highsmith) NDR 1990
Wed, 1 Feb 2023 07:10:35
Alicia hat es nicht leicht. Seit zwei Jahren lebt sie mit ihrem amerikanischen Mann Sydney in einem einsam gelegenen Haus in Suffolk und versucht, dessen Mißmut mit heiterer Geduld zu parieren. Doch was kann sie dafür, daß Sydney als Kriminalschriftsteller so erfolglos ist? Manchmal fürchtet sie, er werde sie umbringen, um so Stoff für eine gute Geschichte zu haben. Die beiden beschließen eine kurze Trennung. Offiziell fährt Alicia nun für ein paar Wochen zu ihrer Mutter, doch ihr eigentliches Reiseziel weiß niemand ganz genau - auch Sydney nicht. Am frühen Morgen nach Alicias Abfahrt macht eine Nachbarin eine sonderbare Beobachtung: sie sieht, wie Sydney mit Teppichrolle auf der Schulter zum Wagen geht und wegfährt. Doch das fällt ihr erst später ein, - als Alicia verschwunden bleibt. "Patricia Highsmith" - so Peter Handke im "Spiegel" - schreibt aus der Sicht von Betroffenen: Sie sammelt so viele Einzelheiten aus deren (aus meinem, aus unserem) Leben, als gälte es, ihnen (uns) ein stichfestes Alibi zum Weiterleben zu besorgen."

Mit:
Bruno Ganz, Sabine Sinjen, Peter Bongartz, Günter Mack, Wolfgang Höper, Ute Dukat, Birgit Bücker, Irm Hermann, Gerlach Fiedler, Hans Irle, Monika Barth, Jo Brauner, Katharina Brauren, Volker Model, Kay Sabban

Regie: Hans Dieter Schwarz
Übersetzung: Anne Uhde
Technische Realisierung: Johannes Carstens, Jutta Sidden
Regieassistenz: Vera Wildgruber

Bearbeitung: Hans Dieter Schwarz

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(TIPP) Der Geschichtenerzähler Teil 1 (Patricia Highsmith) NDR 1990
Wed, 1 Feb 2023 07:10:30
Alicia hat es nicht leicht. Seit zwei Jahren lebt sie mit ihrem amerikanischen Mann Sydney in einem einsam gelegenen Haus in Suffolk und versucht, dessen Mißmut mit heiterer Geduld zu parieren. Doch was kann sie dafür, daß Sydney als Kriminalschriftsteller so erfolglos ist? Manchmal fürchtet sie, er werde sie umbringen, um so Stoff für eine gute Geschichte zu haben. Die beiden beschließen eine kurze Trennung. Offiziell fährt Alicia nun für ein paar Wochen zu ihrer Mutter, doch ihr eigentliches Reiseziel weiß niemand ganz genau - auch Sydney nicht. Am frühen Morgen nach Alicias Abfahrt macht eine Nachbarin eine sonderbare Beobachtung: sie sieht, wie Sydney mit Teppichrolle auf der Schulter zum Wagen geht und wegfährt. Doch das fällt ihr erst später ein, - als Alicia verschwunden bleibt. "Patricia Highsmith" - so Peter Handke im "Spiegel" - schreibt aus der Sicht von Betroffenen: Sie sammelt so viele Einzelheiten aus deren (aus meinem, aus unserem) Leben, als gälte es, ihnen (uns) ein stichfestes Alibi zum Weiterleben zu besorgen."

Mit:
Bruno Ganz, Sabine Sinjen, Peter Bongartz, Günter Mack, Wolfgang Höper, Ute Dukat, Birgit Bücker, Irm Hermann, Gerlach Fiedler, Hans Irle, Monika Barth, Jo Brauner, Katharina Brauren, Volker Model, Kay Sabban

Regie: Hans Dieter Schwarz
Übersetzung: Anne Uhde
Technische Realisierung: Johannes Carstens, Jutta Sidden
Regieassistenz: Vera Wildgruber

Bearbeitung: Hans Dieter Schwarz

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Woanders - Ein Hörspiel in Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch (Masha Qrella, Christina Runge, Diana Näcke) DLF Kultur 2021
Tue, 31 Jan 2023 12:49:04
Hörspiel des Monats Februar 2021

"Wer sind wir eigentlich noch?", fragte der Schriftsteller Thomas Brasch, und Masha Qrella singt diese Zeilen. Sie und ihre Mitmusikerinnen machen Braschs Lyrik zu Songtexten. Im musikalischen Zwiegespräch folgen sie seinem Beispiel, sich mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr auseinanderzusetzen. In Versatzstücken aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten entsteht ein musikalisches Hörspiel, das von der Einsamkeit als politischem Moment erzählt und zugleich vom fortwährenden Versuch, sich Vereinnahmungen zu entziehen. Das Hörspiel legt auch einen Arbeitsprozess offen, der versucht, "das Ungeheuerliche erst mal zu denken" und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als "Bleiben wo ich nie gewesen bin" herbeigesehnt hat.

Mit:
Masha Qrella

Regie: Masha Qrella, Christina Runge, Diana Näcke
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Gunda Herke

Musik: Andreas Bonkowski, Chris Imler, Masha Qrella, Andreas Spechtl, Tarwater

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Schreckmümpfeli - Enkeltrick (Christa Capaul) DRS 2010
Tue, 31 Jan 2023 07:36:08
Gut, wenn man weiss, wie der Hase läuft, oder?

Mit:
Trudi Roth, Jonas Rüegg, Fritz Zaugg

Regie: Margret Nonhoff
Technische Realisierung: Mirjam Emmenegger

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Die Alzheimergang (Michael Koser) DLR 2002
Tue, 31 Jan 2023 07:32:17
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Jürgen Waldhorn, Sozialdezernent von Willsum, will bei der nächsten Bürgermeis- terwahl als Kandidat antreten. Im "Willsumer Courier" veröffentlicht er sein zukünftiges Pro- gramm. Rentner sollen sich in Bescheidenheit üben und öffentliche Kassen nicht übermäßig strapazieren. Drei Senioren und ein "Zivi" aus dem örtlichen Altersheim lesen den Abdruck im Lokalblatt. Sie sind sich einig: Der Mann muss weg. Also planen sie seine Entführung. Doch Waldhorn hat ein schwaches Herz und die "Gang" schon bald ein großes Problem.

Mit:
Stefan: Matthias Walter
Garbo: Liselotte Rau
Hildchen: Ingeborg Medschinski
Harald: Werner Rehm
Isolde Waldhorn: Elfriede Irrall
Jürgen Waldhorn: Hans Walter Klein
Marlies Waldhorn: Astrid Meyerfeldt
Peter Thode: Uwe Müller
Sekretä

Regie: Bärbel Jarchow-Frey
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Torsten Enders
Regieassistenz: Gabi Figge

Musik: Peter Kaizar

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Bruce Lee, der kleine Drache (Jörg Buttgereit) WDR 2002
Mon, 30 Jan 2023 19:39:00
Der 20. Juli 1973 ist ein schwarzer Tag im Leben von Millionen von Kampfkunstfans: Während der Dreharbeiten zu seinem neuen Film - mit dem prophetischen Titel "Game of Death" - stirbt der Meister des Kung-Fu: Bruce Lee.

In nur vier Filmen schaffte der Schauspieler, was vor ihm noch keinem Chinesen und keiner Chinesin gelungen war: in Hollywood zu den ganz Großen zu gehören. Jörg Buttgereit, selbst seit den 1970er-Jahren Bruce Lee-Fan und Kampfsportler, macht sich in diesem Doku-Hörspiel auf die Suche nach dem Menschen hinter der muskulösen "Kampfmaschine". Bruce Lee war nicht nur Kampfkunstexperte, sondern studierte auch Philosophie. Er fragte sich, warum es für den Menschen so wichtig ist, zu siegen? Was kommt nach dem Sieg? Bruce Lee war kein Raufbold, sondern ein Anhänger von ästhetischen und effektiven Kampfhandlungen. Sein Anliegen war nichts Geringeres, als die Welt des Action-Films zu revolutionieren. Und sein Konzept ging auf: Als Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler verhalf er seinen Filmen zu Weltruhm. Er schlug damit eine kulturelle Brücke zwischen Ost und West und bewies Millionen von Asiat:innen, dass man kein:e Amerikaner:in sein muss, um den ganz großen Ruhm in Hollywood zu ernten.

Mit:
Bruce Lee: Tobias Meister
Linda Lee: Gertie Honeck
Sprecher: Wolfgang Condrus
Jörg: Viktor Neumann
Rainer: Florian Lukas
Chuck Norris/James Coburn: Manfred Lehmann
Roman Polanski/Fred Weintraub: Jürgen Mai

Regie: Jörg Buttgereit
Technische Realisierung: Jonas Bergler
Regieassistenz: Jonas Bergler
Dramaturgie: Leslie Rosin

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Dr Butzäblitz oder Bi ds Brandä brennts (Karl Wittlinger) DRS 2005
Mon, 30 Jan 2023 19:39:00
Wer oder was ist der Butzäblitz? Das sei hier nicht verraten. Nur so viel, er ist äusserst dienlich, vor allem, wenn jemandem das Wasser bis zum Halse steht. Bildlich gesprochen natürlich, denn Feuer- und damit hat er was zu tun, der Butzäblitz - also Feuer und Wasser sind ja wie Hund und Katz...

Wenn jemandem das Wasser bis zum Hals steht, und es was zu erben gäbe, ist Mord und Totschlag oft nicht weit, vor allem, wenn der alte Bauer "umsverrecken" nicht sterben will. Da muss doch jedes Mittel erlaubt sein, auch subtile, wie Knollenblätterpilze, oder ein Kissen. Aber manchmal braucht es eben auf einen groben Klotz auch einen groben Keil. Und wenn das alles nichts nützt, und man am Ende wieder dort steht, wo man schon am Anfang war, hilft nur noch einer: "Dr Butzäblitz".

Mit:
Hanspeter Müller-Drossaart, Marco Schenardi, Anita Schenardi, Michaela Steiger, Vincent Siegrist, Sigi Arnold, Peter Steiner

Regie: Buschi Luginbühl
Dialektbearbeitung: Marco Schenardi

Bearbeitung: Buschi Luginbühl

Musik: Carlo Gamma, Christian Hartmann

Charlys Kaktus (Maraike Wittbrodt) DLR 2010
Sun, 29 Jan 2023 13:09:16
Charlys Eltern haben sich getrennt. Eine Woche wohnt sie bei ihrer Mutter und eine Woche bei ihrem Vater. Das geht gut bis zu dem Tag, an dem ihr Vater mit seiner neuen Freundin zusammenziehen will. Tobi, der Sohn der Freundin, soll mit in Charlys Zimmer wohnen. Und das ausgerechnet in der Woche, in der Charly für das Abschlussfest einen Tanz einstudieren will. Aber Charly ist nicht bereit, so schnell das Feld zu räumen. Zum Tanzen braucht sie Platz, da muss Tobi eben in die Küche! Und die komische stachlige Pflanze, die plötzlich für sie abgegeben wird, fliegt sofort in den Müll. Woher soll sie denn wissen, dass Tobi ihr damit eine Freude machen wollte.

Mit:
Anna Huthmann, Lyonel Holländer, Tonio Arango, Nele Rosetz, Katharina Zapatka, Lina von der Ahe, Judith Fritsch, Irm Hermann, Carmen-Maja Antoni, Winnie Böwe, Udo Schenk, Stefan Konarske, Mirko Böttcher, Erika Skrotzki, Matthias Matschke

Regie: Beatrix Ackers
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Eugenie Kleesattel, Philip Adelmann
Regieassistenz: Franziska Walter

Musik: Michael Rodach

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Rede an die Nation (Günter Seuren) WDR 1969
Sun, 29 Jan 2023 13:05:00
Der Häftling einer Irrenanstalt, der von sich selbst sagt, "Ich bin in erster Linie Mensch", nimmt die "Wahl" des Volkes zum neuen Führer an. Nach der Wahl hält er durch das Schlüsselloch seiner Zelle eine "Rede an die Nation".

Im Verlauf seiner Ansprache steigert sich der Häftling (kongenial verkörpert durch den dem unvergesslichen Helmut Qualtinger), in moderne Vernichtungsekstase. Er bestätigt die alten neuen Regeln zur Ungeziefervernichtung. "Rede an die Nation" ist eine böse und zeitlos gültige Satire auf individuelle und kollektive Allmachtfantasien. Mit dieser Groteske demonstriert der Autor Günter Seuren das Verhältnis Führer und Volk, unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Komponente.

Mit:
Helmut Qualtinger

Regie: Heinz Wilhelm Schwarz

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Hier ist noch alles möglich Teil 1 / 2 (Gianna Molinari) SRF 2021
Sun, 29 Jan 2023 12:57:16
Hörspiel des Monats Mai 2021

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Kartonfabrik eingestellt. Auf dem Gelände soll sich ein Wolf herumtreiben. Nacht für Nacht macht sie ihre Rundgänge, und mit jeder Schicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst.

Vom Wolf fehlt jede Spur, auf einem Spaziergang stösst die junge Frau hingegen an einem Waldrand auf ein Metallkreuz ohne Aufschrift. Es markiere die Fundstelle eines Toten, erfährt sie. Ein Mann, vermutlich aus Afrika, ist als blinder Passagier im Flugzeugfahrwerk mitgeflogen und beim Landeanflug in die Tiefe gestürzt. Die Geschichte lässt die Frau nicht mehr los: "Menschen fallen vom Himmel, Wölfe werden gejagt. Nichts ist sicher, nicht der Boden, auf dem wir stehen, und nicht die Flugzeuge, in die wir steigen, nicht die andere Seite von Grenzen."

Der Baslerin Gianna Molinari ist mit "Hier ist noch alles möglich" ein Romandebüt gelungen, das von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen wurde. Es war 2018 sowohl für den Deutschen als auch für den Schweizer Buchpreis nominiert und wurde u.a. mit dem Robert-Walser- und dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet.

Mit:
Henni Jörissen, Michael Neuenschwander, Sven Schelker, Thomas Douglas, Bodo Krumwiede, Inga Eickemeier

Regie: Julia Glaus
Technische Realisierung: Franz Baumann, Roland Fatzer

Bearbeitung: Stephan Heilmann, Julia Glaus

Musik: Fatima Dunn

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Radiotatort (1) Der Emir (Peter Meisenberg) WDR 2008
Fri, 27 Jan 2023 20:57:02
LKA Düsseldorf: Nadir Taraki ist einer der wenigen Beamten im LKA Düsseldorf mit Migrationshintergrund. Der 28-Jährige hat zwar eine deutsche Mutter, trägt seinen afghanischen Namen jedoch mit Stolz und spricht neben deutsch und der Sprache seines Vaters auch arabisch. Deshalb wurde er vor allem als verdeckter Ermittler in entsprechenden Milieus eingesetzt. Sein letzter Einsatz als Undercoveragent endete allerdings in einer Katastrophe. Um an Rafik Lahoud, den 'Emir', Kopf eines libanesischen Menschenhändlerrings, heranzukommen, hatte sich Taraki mit Lahouds jüngerem Bruder Ziad angefreundet. Doch Ziad kam bei dieser Ermittlungsaktion ums Leben, und der Emir gab Taraki die Schuld am Tod seines Bruders. Taraki musste aus der Schusslinie. Seitdem wertet er im LKA alte Fälle aus und gibt sich zum Leidwesen seiner Freundin Sima frustriert dem Backgammonspiel hin. Dann aber gerät der Emir erneut ins Fadenkreuz des LKA, und Nadir erkennt seine Chance, ins aktive Ermittlergeschäft zurückzukehren. Ein riskantes Unternehmen, denn normalerweise gilt im Agentengeschäft: Wer einmal 'verbrannt' ist, kriegt keine zweite Chance.

Mit:
Nadir Taraki: Baki Davrak
Wilfried Suttner: Rudolf Kowalski
Sima Khalidi: Beate Ziegs
Leonore Nadolny: Tatjana Clasing
Felix Lenz: Matthias Leja
Jost Fischer: Hilmar Eichhorn
Rafik Lahoud: Tayfun Bademsoy
Ziad Lahoud: Omar El-Saeidi
Regie: Thomas Leutzbach

Musik: Andreas Hornschuh, Matthias Hornschuh

(NEU) Kalt/Lau - Eine Klimaanlage singt (Katharina Pelosi) hr 2022
Fri, 27 Jan 2023 08:37:45
Kalt/Lau ist eine Klimaanlage. Durch einen Fehler in der Herstellung ist sie mit der Fähigkeit ausgestattet, Natur- und Tierklänge in Musik zu übersetzen. Und so ist die Maschine nicht nur mit Kühlen beschäftigt, sondern konfrontiert die Hörer*innen mit der Frage, wie eine klimagerechte Zukunft klingen könnte, in der Menschen, Tiere, Natur und Maschinen solidarisch und nachhaltig miteinander leben: In welcher Tonart singen Tiere? Welchen Rhythmus gibt das Brechen der Wellen vor? Und in welcher Frequenz wummert der Bass des Sommergewitters? Kalt/Lau versammelt klangliche Verwechslungen und lässt einen vielstimmigen Track entstehen – oder in ihren Worten: "Hör mal zu und mach dich verwandt, so wird es hier hoffentlich ein wenig kälter und viel lebbarer für ALLE."

Mit:
Julia Riedler, Ann-Kathrin Quednau

Regie: Katharina Pelosi

Musik: Katharina Pelosi

(TIPP) Familienpoker Teil 1 / 4 (Sunil Mann) SRF 2022
Fri, 27 Jan 2023 08:17:42
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der beste und einzige indische Privatdetektiv von Zürich ist wieder im Einsatz: Vijay Kumar. Indian by Nature, Swiss by Karma. Sein neuer Fall führt ihn nach Madrid, in einen katholischen Orden. Kinderhandel, die brasilianische Drogenmafia und Miranda, die ein Geheimnis hütet, halten Vijay auf Trab.

In dieser zweiten Staffel bleibt kein Stein auf dem anderen. Vijays Umfeld hat sich drastisch verändert: Fiona und José sind Eltern geworden. Manju hat sich ihr eigenes, sehr erfolgreiches Catering aufgebaut. Mama Kumar geniesst die Aufmerksamkeit eines Verehrers, und Miranda steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch, da sich Besuch aus Brasilien ankündigt. Und Vijay? Steckt mitten in einer Midlife-Crisis. Da klingelt sein Telefon, und der nächste (bezahlte) Auftrag ist in der Leitung! Der beste und einzige indische Privatdetektiv von Zürich nimmt langsam Fahrt auf und gerät schneller zwischen die Fronten, als ihm lieb ist. In einer Welt, in der ein Salatsieb ein Leben rettet, ist kein Platz für eine Midlife-Crisis. Und so läuft Vijay, with a little help from his friends, bald zur gewohnten Höchstform auf!

Mit:
Leonardo Nigro, Dimitri Stapfer, Mona Petri, Barbara Falter, Fabian Müller, Ágota Dimén, Anouk Petri, Diana Rojas-Feile, Karin Wirthner, Kaspar Weiss, Gabriela Steinmann, Dani Mangisch, Anikó Donáth, Graziella Rossi, Heidi Maria Glössner, Sunil Mann

Regie: Karin Berri
Technische Realisierung: Roland Fatzer
Dramaturgie: Simone Karpf

Musik: Martin Bezzola, Christian Riesen, Bijayashree Samal

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Vorstellung im OhrCast

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Hund und Katze (3) Die Reise (Sidonie Gabrielle Colette) hr 1960
Fri, 27 Jan 2023 07:49:40
"Frau Colette", schrieb der Dichter Francis Jammes, "hat zwei entzückende kleine Tiere mit dem ganzen Duft der Gärten, der ganzen Frische der Wiesen, der ganzen Hitze der Landstraße und der genauen seelischen Erregung der Menschen ausgestattet ... Man beugt sich nicht zu einem Hund oder zu einer Katze herab, ohne daß einem dabei eine dumpfe Angst das Herz zusammenschnürt. Man fühlt, wenn man sich mit ihnen vergleicht, alles, was den Menschen von ihnen trennt, und alles, was ihn mit ihnen verbindet... Frau Colette aber hat die atavistischen Ängste von Toby und Kiki rasch verscheucht. Sie veredelt die ganze Rasse, so daß schließlich Katzen und Hunde einsehen werden, daß es nicht langweilig ist, mit einem Dichter umzugehen. Toby und Kiki wissen ganz genau, daß ihre Herrin eine Dame ist, die mit der Stimme eines klaren Baches von der traurigen Zärtlichkeit singt, die das Herz der Tiere schneller schlagen läßt.

Mit:
Benno Sterzenbach, Gustl Halenke, Maria Madlen Madsen

Regie: Fränze Roloff
Übersetzung: Maria Frey

Bearbeitung: Muse Dalbray

Hund und Katze (2) Das verspätete Abendessen (Sidonie Gabrielle Colette) hr 1960
Fri, 27 Jan 2023 07:49:39
"Frau Colette", schrieb der Dichter Francis Jammes, "hat zwei entzückende kleine Tiere mit dem ganzen Duft der Gärten, der ganzen Frische der Wiesen, der ganzen Hitze der Landstraße und der genauen seelischen Erregung der Menschen ausgestattet ... Man beugt sich nicht zu einem Hund oder zu einer Katze herab, ohne daß einem dabei eine dumpfe Angst das Herz zusammenschnürt. Man fühlt, wenn man sich mit ihnen vergleicht, alles, was den Menschen von ihnen trennt, und alles, was ihn mit ihnen verbindet... Frau Colette aber hat die atavistischen Ängste von Toby und Kiki rasch verscheucht. Sie veredelt die ganze Rasse, so daß schließlich Katzen und Hunde einsehen werden, daß es nicht langweilig ist, mit einem Dichter umzugehen. Toby und Kiki wissen ganz genau, daß ihre Herrin eine Dame ist, die mit der Stimme eines klaren Baches von der traurigen Zärtlichkeit singt, die das Herz der Tiere schneller schlagen läßt.

Mit:
Benno Sterzenbach, Gustl Halenke, Maria Madlen Madsen, Dieter Borsche, Gisela Ziegler, Änne von Wenden

Regie: Fränze Roloff
Übersetzung: Maria Frey

Bearbeitung: Muse Dalbray

Hund und Katze (1) Sie ist heute krank (Sidonie Gabrielle Colette) hr 1960
Fri, 27 Jan 2023 07:49:38
"Frau Colette", schrieb der Dichter Francis Jammes, "hat zwei entzückende kleine Tiere mit dem ganzen Duft der Gärten, der ganzen Frische der Wiesen, der ganzen Hitze der Landstraße und der genauen seelischen Erregung der Menschen ausgestattet ... Man beugt sich nicht zu einem Hund oder zu einer Katze herab, ohne daß einem dabei eine dumpfe Angst das Herz zusammenschnürt. Man fühlt, wenn man sich mit ihnen vergleicht, alles, was den Menschen von ihnen trennt, und alles, was ihn mit ihnen verbindet... Frau Colette aber hat die atavistischen Ängste von Toby und Kiki rasch verscheucht. Sie veredelt die ganze Rasse, so daß schließlich Katzen und Hunde einsehen werden, daß es nicht langweilig ist, mit einem Dichter umzugehen. Toby und Kiki wissen ganz genau, daß ihre Herrin eine Dame ist, die mit der Stimme eines klaren Baches von der traurigen Zärtlichkeit singt, die das Herz der Tiere schneller schlagen läßt.

Mit:
Benno Sterzenbach, Gustl Halenke, Maria Madlen Madsen

Regie: Fränze Roloff
Übersetzung: Maria Frey

Bearbeitung: Muse Dalbray

Privatdetektiv Franz Musil (6) Triemli, Träum, Tragödie Teil 2 (Jean-Michel Räber, Fritz Zaugg) DRS 2008 - Christoph Merian Verlag
Thu, 26 Jan 2023 14:22:27
Längst ist er zur Kultfigur geworden: Franz Musil alias Ueli Jäggi, Privatdetektiv, der sich mit grenzenlosem Draufgängertum in dubiosen Kriminalfällen verheddert und dabei immer wieder mit seinem Lieblingsfeind, Polizeileutnant Linder alias Mathias Gnädinger, zusammenstösst. "Triemli, Träum, Tragödie" beginnt eigentlich harmlos mit einem Sprayer, der Zürcher Villen verunstaltet. Doch dann meldet sich der Präsident eines renommierten Zürcher Fussballclubs wegen eines Entführungsfalls. Musil wird in eine Geschichte verwickelt, in der er mit versteckten Fouls, dubiosen Finanztransaktionen und zupackenden Russen heftig auf Trab gehalten wird.

Mit:
Ueli Jäggi, Mathias Gnädinger, Barbara Sauser, Felix von Manteuffel, Hanspeter Müller-Drossaart, Maria Thorgevsky, Ruth Gundacker, Gilles Tschudi, Ayosha St. Maarten, Fabienne Hadorn, Peter Steiner, Jean-Michel Räber, Stephanie Glaser, u.a.

Regie: Fritz Zaugg

Musik: Lionel Hampton, Thomas Dobler

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(NEU) Wes Alltag Antwort gäb (Gesche Piening) BR - DLF 2023
Thu, 26 Jan 2023 13:01:55
Damit Mensch Mensch sein kann, muss er etwas darstellen − vor sich selbst und vor anderen. Und das gilt keineswegs erst seit dem Aufkommen der Sozialen Medien. Die Manipulation der eigenen Geschichte gehört schon immer zum Alltag. Wes Alltag Antwort gäb zeichnet das Psychogramm eines monologisierenden Ich, das auf- und abgeklärt, reflektiert und impulsiv zugleich, akribisch an der Ausgestaltung seines Selbst arbeitet und dabei mehr und mehr an Selbstdistanz einbüßt. In einer mäandernden Walze der Selbstreflexion umkreist der Protagonist seine Alltagswelt, immer auf der Suche nach Bestätigung und in ständiger Furcht vor vernichtender Bewertung. Denn nichts kann das virtuose Ich mehr gefährden als der kritische Blick von außen, der zielsicher alles infrage stellt, was vorher mühevoll und passgenau im Zentrum des eigenen Lebens platziert wurde. Wes Alltag Antwort gäb erzählt von den ins unermessliche steigenden Erwartungen und Anforderungen an uns selbst und an ein erfülltes Dasein als schillerndes, aktives und bestenfalls umjubeltes Ich und der daraus resultierenden Überreizung. − Ein monologisches Gesellschaftsporträt unserer Ansprüche und Selbstauskünfte, die unser Zusammenleben lautstark prägen.

Mit:
Stephan Bissmeier, Sylvana Krappatsch

Regie: Gesche Piening

Musik: Michael Emanuel Bauer


Hab mich wohl (Naema Gabriel) BR 2021
Thu, 26 Jan 2023 12:58:52
‘Bleiben Sie zuversichtlich! Bleiben Sie gesund! Bleiben Sie vierzehn Tage zuhause!‘...Alles ändert sich, aber ich soll bleiben?!“ − Berlin zu Beginn der Corona-Krise, eine Mittvierzigerin in Quarantäne. Mo ist über Nacht von einer Urlauberin zu einer gefährdeten Rückkehrerin aus einem Risikogebiet geworden. Mehr noch als um ihre eigene Gesundheit sorgt sie sich um das Leben ihrer Mutter, die in einem Pflegeheim wohnt, über das nun ein Besuchsverbot verhängt wurde. Mo hat schon so manche Krise durchgestanden, indem sie der ein oder anderen fiktiven Figur Zutritt zu ihrem Leben gewährt hat. So auch jetzt. Da ist zum Beispiel der sehr attraktive personifizierte Tod. Seitdem sie sich am Intensivbett von Mos Mutter kennen lernten, machen er und Mo sich schöne Augen. Oder die Meisterin des Ordnens und Entsorgens: Marie Kondo höchstpersönlich hat Mo bei der Auflösung der Wohnung ihrer Mutter schon eine Lektion fürs Leben erteilt. Aber in dieser nie dagewesenen Krise gilt es, eine Monsterwelle aus Ungewissheit, Sorge, Machtlosigkeit, Einsamkeit und Trauer zu surfen. Mo stellt sich ihren Aufgaben mit Zärtlichkeit und Humor. So tun sich ganz neue Räume auf zwischen Lebenslust und Lebensmüdigkeit, Traum und Realität, Kampf und Kapitulation. Bei allem Abschiednehmen von der Welt wendet sich Mo schließlich in unbeirrbarer Hoffnung und kindlichem Trotz hin zu dem, was − hoffentlich − bleibt.

In dieses Hörspiel sind vor allem solche Gefühle und Fantasien eingeflossen, die in einem Alltag mit Pandemie zwar entstehen, dort aber scheinbar keinen Platz haben. Zwischen all den lauten Stimmen in der Gesellschaft sind Mos Gedankengänge, Beobachtungen und Begegnungen wie ein Flüstern, dem zu lauschen guttut und sich lohnt, finde ich.“ (Naema Gabriel)

Mit:
Wiebke Puls, Leonard Dölle, Helga, Fellerer, Shenja Lacher, Anna Gesa-Raija Lappe, Anna Graenzer, Julia Cortis, Johannes Hitzelberger, Beate Himmelstoß, Friedrich Schloffer

Regie: Alexandra Distler

Musik: Andreas Koslik


(TIPP) Kein Mucks - Der Krimipodcast mit Bastian Pastewka (Staffel 4) Der Augenzeuge (Philip Levene) hr 1961
Thu, 26 Jan 2023 12:57:01
Fred Collins ist Besitzer einer kleinen Imbißstube, die hauptsächlich von Stammgästen aufgesucht wird. Fremde Gesichter fallen Fred sofort auf, und mit Sicherheit weiß er, ob ein Gast schon einmal bei ihm war. Eines Abends, draußen ist es schon dunkel, kommt ein Mann ins Lokal, der außergewöhnlich nervös ist. Fred sieht ihn zum ersten Mal. Der Mann bestellt eine Kleinigkeit, ißt aber nur die Hälfte davon. Minuten, nachdem der Fremde gegangen ist, hört Fred von der gegenüberliegenden Straßenseite her einen Menschen in Todesangst schreien. Er eilt hinüber und findet einen Nachbarn ermordet vor. In der Dunkelheit hat er einen Mann weglaufen sehen, den er vor der Polizei später als seinen merkwürdigen Gast identifiziert. Aufgrund dieser Aussage wird der Mann, gegen den es sonst keinen Beweis gibt, verurteilt. So sicher Fred jedoch ist, sich nicht getäuscht zu haben, so sehr zweifeln selbst seine nächsten Bekannten seine Beobachtung an. Und dann hat Fred selber ein Erlebnis, das ihn wankend macht.

Mit:
Horst Niendorf, Herbert Mensching, Werner Siedhoff, Margot Leonard, Marianne Lochert, Hans Stetter, Otto Stern, Hans-Martin Koettenich, Hans Korte, Elisabeth Kuhlmann, Rosemarie Gerstenberg, Lieselotte Bettin, Robert Seibert, Uwe Dallmeier

Regie: Heinz-Otto Müller
Übersetzung: Marianne de Bard

Vorstellung im OhrCast

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(NEU) Team F.L.S. – d Hotel-Detektiv im Isatz 7. Staffel (Willi Näf) SRF 2023
Wed, 25 Jan 2023 14:28:34
Eine Sensation! In der Baugrube des Hotels Saanenhof taucht ein wertvoller Armreif einer keltischen Prinzessin auf. Dank diesem sensationellen Fund könnte das keltische Grab zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt werden. Dann hätte das Hotel Saanenhof endlich eine Touristenattraktion und wäre gerettet. Doch nach einer Gewitternacht ist der Schmuck spurlos verschwunden. Ein klarer Fall für unser Team F.L.S.! Hat die schwedische Freundin des Archäologen die Finger im Spiel? Oder ist doch die Influencerin Victoria verdächtig? Fabi, Luiz und Sandy Handy ermitteln wieder mit vollem Elan. Und nebenbei erfährt die superschlaue Sandy Handy, weshalb sie ist, wie sie ist.

Mit:
Lisa Brand, Fabian Guggisberg

Regie: Zita Bernet
Technische Realisierung: Tom Willen, Björn Müller, Franz Baumann
Dramaturgie: Katrin Zipse, Willi Näf

Musik: Benjamin Pogonatos

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(NEU) Lost in Neulich - Kein Dorf für Anfänger (32) Mördersuche (Natalie Tielcke, Amélie Czerwenka) RB - mdr - SWR - rbb 2023
Wed, 25 Jan 2023 08:33:57
Ein DNA-Vergleich überführt den Mörder, doch der haut ab. Das ganze Dorf macht sich auf die Suche: allen voran Manfred Breuer, als selbsternannter Vorsitzender der Bürgerwehr. Er nutzt die Situation, um Werbung in eigener Sache zu machen. Nach wie vor will er der nächste Ortsvorsteher werden!

(NEU) Discovery (3) Die Zeit, die alles hört und sieht (Stephan Obermayr) hörspielprojekt 2023
Fri, 27 Jan 2023 09:04:42
Die Discovery befindet sich auf dem Weg zur Erde, Sabit Talbek muss aufgrund der Vergiftung durch die Saynianer dringend behandelt werden. Doch als sie auf der Erde eintreffen, wird die Besatzung einem Verhör unterzogen, weil man vermutet, dass an Bord etwas vorgefallen ist, das man zu vertuschen versucht.

Mit:
Nisha McClery: Nadine Most
Captain Castano: Werner Wilkening
Tia Spade: Katja Runge
Doktor Rosenbeck: Arne Dewald
McAdam: Michael Gerdes
Tameka Yang: Kathrin Verena
Lieutenant Bako: Philip Bösand
Maja Hallberg: Dorle Hoffmann
Regie: Stephan Obermayr

Musik: 7klang, Steffen Kuhn

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Xaver Z'Gilgen (Otto Höschle nach Carl Spitteler) DRS 1996
Tue, 24 Jan 2023 10:35:37
Die Geschichte, die im frühen 17. Jahrhundert im Talkessel von Schwyz spielt, handelt von Fremdenhass, Bigotterie und politischen Intrigen. Xaver Z'Gilgen, Schiffsmann und Knecht zu Brunnen, lernt in der Leventina die temperamentvolle Speranza kennen. Die beiden verlieben sich, heiraten und ziehen gemeinsam in die Innerschweiz. Dort löst "die rassige schwarze Hex aus dem Ennetbirgischen" allerhand Anzüglichkeiten und rassistische Beschimpfungen aus.

Z'Gilgen, der nicht bereit ist, das Gerede über seine Frau zu akzeptieren, setzt sich zur Wehr. An der Fasnacht spitzt sich die Geschichte zu, es kommt zum Gewaltausbruch. In der Folge beginnt sich Z'Gilgen zu politisieren und legt sich mit Staat und Kirche an.

Höschle hat von Spitteler nur das zentrale Motiv übernommen, die Geschichte und die Figuren aber frei erfunden. Das Hörspiel hat mit seinen knappen, zugespitzten und farbigen Szenen eine starke Sogwirkung und geizt trotz des ernsten Themas nicht mit Witz und Humor. Die mit Mundart durchsetzte Kunstsprache erzählt eine Geschichte, die - trotz der zeitlichen Ferne - aktuell und brisant ist.

Mit:
Xaver Z\'Gilgen: Ernst Sigrist
Speranza: Barbara Storrer
Landvogt: Tino Arnold
Ratsherr: Heinz Bühlmann
Frau Reichmuth: Sibylle Courvoisier
Landammann: Daniel Plancherel
Magister Balzer: Paul-Felix Binz
Kaplan: Albert Freuler
Chlöp

Regie: Fritz Zaugg
Technische Realisierung: Jack Jakob, Hanspeter Mäglin

Bearbeitung: Fritz Zaugg

Musik: Hans Hassler

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Schreckmümpfeli - Alpenmärchen (Nicole Knuth, Olga Tucek) SRF 2019
Tue, 24 Jan 2023 10:31:37
Heil und Segen. Für unsere Berge.

Mit:
Nicole Knuth, Olga Tucek

Regie: Reto Ott
Technische Realisierung: Tom Willen

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(TIPP) Der Ausbruch (Jutta Profijt) mdr 2021
Tue, 24 Jan 2023 10:25:15
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Kevin "Mörtel" Maurer bricht aus dem Knast aus, um die Beute aus einem früheren Bruch zu holen. Völlig unerwartet gerät er in den ersten Lockdown. Schlechte Zeiten für Kleinkriminelle, doch "Mörtel" gibt nicht auf.

Mit:
Hendrik von Bültzingslöwen, Danne Hoffmann, Benjamin Radjaipour, Henning Peker, Pauline Bittner, Hilmar Eichhorn, Nora Schulte, Leila Abdullah, Ellen Hellwig, Margarita Breitkreiz

Regie: Dunja Arnaszus

Musik: Timo Wenzel, Thomas Wenzel

Vorstellung im OhrCast

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Maresciallo Guarnaccia (3) Nachtblüten (Magdalena Nabb) DLR 2003
Tue, 24 Jan 2023 10:20:50
Eine Frau bittet die Polizei um Hilfe: Sie hat das Gefühl, dass jemand während ihrer Abwesenheit in ihrer Wohnung war. Außerdem wurde ihr eine anonyme Postkarte mit einer Drohung zugestellt.

Sara Hirsch bittet Carabiniere Guarnaccia um Rat. Sie fürchtet sich und fühlt sich bedroht, denn sie hat den Eindruck, dass sich jemand in ihrer Wohnung aufgehalten hat, als sie selbst nicht da war. Zwar wurde nichts gestohlen, doch manches war nicht an seinem angestammten Platz. Auch hat sie eine Postkarte ohne Absender erhalten, in der man ihr droht. Guarnaccia vermutet, dass jemand sie einschüchtern will − vielleicht steckt ein skrupelloser Hausbesitzer dahinter, der sie aus der Wohnung drängen möchte. Er verspricht ihr, sie am nächsten Tag aufzusuchen, doch ein Einbruch in der Villa des englischen Kunstsammlers Sir Christopher hält ihn zunächst davon ab. Als er später zu ihr in die Wohnung kommt, ist Sara Hirsch bereits tot.

Mit:
Uta Hallant, Christian Berkel, Peter Fricke, Luise Noellemeyer, Christine Oesterlein, Michael Rothmann, Max von Pufendorf, Thomas Thieme, Elfriede Irrall, Margarita Broich, Hans Peter Hallwachs, Tonio Arango, Klaus Herm

Regie: Christoph Dietrich
Übersetzung: Christa E. Seibicke
Redaktion: Torsten Enders
Technische Realisierung: Peter Kainz, Jean Szymczak
Regieassistenz: Patrick Conley

Bearbeitung: Christoph Dietrich

Musik: Ralf Hoyer, Khatschatur Kanayan, Wolfgang Bender, Anouk Geschke, Dirk Beisse, Susanne Stelzenbach

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Radio Élysée (Liquid Penguin Ensemble) EIG für SR 2012
Mon, 23 Jan 2023 19:25:34
Hörspiel des Monats Dezember 2012

Die Deutschen nehmen alles viel zu schwer – die Franzosen leben viel zu leicht. Klischees und Stereotype wie dieses sind fester, aber nicht immer hilfreicher Bestandteil der deutsch-französischen Freundschaft, die am 22. Januar 1963 im Pariser Elysée-Palast vertraglich fixiert wurde.

Zeit für eine weitere Expedition des LPE, die dem Verhältnis von Deutschen und Franzosen zu neuer Leichtigkeit verhelfen könnte, denn die Schwerelosigkeit des Weltraums lässt uns Altbekanntes ganz anders, neu erleben: Wie spielt man Fußball im Weltall, wie singt man dort Opern? Das LPE plant jedenfalls eine deutsch-französische Live-Übertragung aus dem All, für einen Parabelflug haben sich unsere Radio-Forscher schon angemeldet.

Mit:
Annegret Leiner, Geoffroy Muller, Élodie Brochier, Jan Aiko zur Eck, Nicholas Williams, Gunter Cremer, Michael Hupperts, Julien Blondel, Bert Linnemann, Katharina Bihler

Regie: Liquid Penguin Ensemble

Bearbeitung: Katharina Bihler

Musik: Stefan Scheib, Liquid Penguin Ensemble, Social Brass Saarbrücken, Michael Hupperts, Valentin Erny, Jochen Clemens, Jens Reitmann, Gustav Reck

(NEU) Babyn Jar (2) 1941-1943 (Fabian von Freier, Andreas von Westphalen) Dlf - NDR - SWR 2023
Sun, 22 Jan 2023 17:06:34
Dokumentarhörspiel über das Massaker von Babyn Jar

Teil 2 - 1941-1943
Nach dem Massaker an der jüdischen Bevölkerung Kiews im September 1941 werden unter deutscher Besatzung weitere Massenerschießungen in der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt.

Babyn Jar. Nach dem Massaker an mehr als 33.000 jüdischen Frauen, Männern und Kindern werden in dieser Schlucht in Kiew während der zweijährigen deutschen Besatzung noch weitere Zehntausende Menschen umgebracht: Juden, sowjetische Kriegsgefangene, Kommunisten, ukrainische Nationalisten, Sinti und Roma, Patienten einer psychiatrischen Klinik und Bewohner der Stadt Kiew, die gegen Vorschriften verstoßen haben sollen. Mit Hilfe von Originaldokumenten wie Tagebüchern, Briefen, Interviewaufzeichnungen, Befehlen, Sitzungsprotokollen, Zeugenaussagen und autobiographischen Texten zeichnet das Hörspiel die Geschichte, das unbeschreibliche menschliche Leid rund um Babyn Jar nach.

Mit:
Manuela Alphons, Wolf Aniol, Susanne Barth, Mark Oliver Bögel, Therese Dürrenberger, Angelika Fornell, Johanna Gastdorf, Walter Gontermann, Andreas Grothgar, Nicola Gründel, Philipp Anton Heitmann, Claudia Holzapfel, Rainer Homann, Karolina Horster, Thoma

Regie: Fabian von Freier, Andreas von Westphalen
Übersetzung: Jelena Mory
Historische Beratung: Bert Hoppe, Vitaly Nakhmanovich, Dieter Prohl
Technische Realisierung: Wolfgang Rixius, Thomas Widdig

Lina, König Faunfaun und der Bart des Katers (Jenny Reinhardt) DLR 2011
Sun, 22 Jan 2023 13:18:17
Lina ist sieben Jahre alt und weiß alles über Tiere. Sogar über den Kabeljau. Das sagt sie selbst und ihre Oma auch. Am liebsten spielt Lina mit Omas weißem Kater Titus und erzählt ihm alles. Sogar, dass sie erst einen einzigen Liebesbrief von Kenneth hat. Denn Kenneth traut sich nichts. Da ist Kater Titus viel mutiger und das kann nur an seinem silbernen Bart liegen. Kurzerhand schneidet Lina ihm die eine Seite ab. Noch vor dem Abendbrot. Sie will Kenneth die Barthaare schenken. Die werden ihn mutiger machen, hofft Lina. Aber dazu kommt sie gar nicht. Aus allen Himmelsrichtungen strömen Tiere in Linas Garten, sie sind entsetzt darüber, was Lina dem arglosen Kater angetan hat. Sie suchen nach einer Strafe.

Mit:
Carmen-Maja Antoni, Finja Ufer, Michael Kind, Eva Meckbach, Matthias Matschke

Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Technische Realisierung: Martin Eichberg, Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Susanne Franzmeyer

Bearbeitung: Christina Schumann

Musik: Lexa A. Thomas

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Früher war ich ein Glas Milch (Wilhelm Genazino) WDR 2002
Sun, 22 Jan 2023 13:14:58
"In meiner Jugend war ich weiß und rein und zart wie ein Engel ... wie ein Glas Milch. Irgendwann nimmt mich einer an die Lippen und schluckt mich weg. Dann bin ich gerettet ..."

Martha und Robert regeln ihre Ehe auf ungewöhnliche Art: Er geht vormittags arbeiten, sie verlässt die gemeinsame Wohnung kurz bevor er zurückkommt. Sie können ihren gegenseitigen Anblick nicht mehr ertragen - die Spuren des Alters sind ihnen zuwider. Da sie nicht das Gefühl haben, begehrt zu werden, lebt jeder in der eigenen Spiegelung. Auch Iris, die Freundin von Martha und Roberts ehemalige Geliebte, leidet unter körperlichen Unvollkommenheiten. Sie unternimmt einen verzweifelten Versuch, Robert zurückzugewinnen.

Menschen in der Kluft zwischen Mythen und individueller Realität: Wer hat in einer Welt des schönen Scheins ein Recht auf Liebe? Was opfert die Erfolgsgesellschaft ihrem Schönheitsideal?

Mit:
Irm Hermann, Rosemarie Fendel, Stefan Wigger, Ulrich Matthes, Doris Plenert, Sophie Rois

Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisierung: Gertrudt Melcher, Mechthild Austermann
Regieassistenz: Katarina Schnell

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Meister Eder und sein Pumuckl (9) Pumuckl in der Schule (Ellis Kaut) BR 1972
Sat, 21 Jan 2023 12:39:58
Der Pumuckl will nichts lieber als in die Schule gehen... doch was die Kinder im Unterricht lernen, überzeugt ihn nicht. Als er dann auch noch an einem Kaugummi hängen bleibt, ist die Angst groß!

Mit:
Hans Clarin, Alfred Pongratz, August Riehl, Franz Rudnick, Karl Obermayr, Fabian Brinkmann, Alexander Schmidt, Fred Büttner, Horst Abraham, Udo Wachtveitl und Mario Schmidt

Regie: Jan Alverdes

(NEU) Der endlos tippende Affe (Björn SC Deigner, Timo Wey) SWR - DLF Kultur 2022
Sat, 21 Jan 2023 09:21:26
Ausgehend von dem mathemati-schen Infinite-Monkey-Theorem be-gibt sich das Hörspiel in das Dickicht absurder Vorkommnisse und Sprach-verwirrungen. Es stellt dabei die Fra-ge nach einem sinnhaften Leben, das sich Spaß und Vergnügens nicht ver-wehren will. Aber überall stößt es auf die Finanz- und Klimakrise. So schickt es sein Personal, einen Mann und zwei Frauen sowie die musikalischen Arrangeure, in verschiedene Aus-gangssituationen. Dort lauert der Un-sinn. Ist etwa diese Sinnhaftigkeit den Krisen entgegenhalten? Oder sind wir am Ende auch nur endlos auf Displays tippende Affen?

Mit:
Astrid Meyerfeldt, Jirka Zett, Walter Hess, Marie Goyette, Paula Skoruppa

Regie: Timo Wey

Musik: Lucas Huber

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(NEU) Gruselstunde (22) Besuch aus dem Jenseits - Xantho Audio 2023
Sat, 21 Jan 2023 09:14:08
Ein blaues, unheimliches Leuchten...seltsame, grauenvolle Schreie...
Unerklärliche Dinge geschehen in dem kleinen Ort...Und es scheint, als wenn niemand darauf eine Antwort weiß...
Als Jenna, Sven und Lukas versuchen, die Wahrheit herauszufinden, ist es fraglich, ob sie die Nacht überleben werden...

Mit:
Erzählerin: Judith Lindebaum
Lara: Aki Baumgardt
Jenna: Joyce Heiler
Lukas: Andreas Johren
Sven: Thomas Kämpf
Mirco: Markus Rott
Inspektor Kölling: Rainer Arntzen
Pfarrer Wernike: Bernd Ungerer
Streifenpolizist Meller: Beau Röper
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Judith ist auf der Suche nach ihrer Schwester, die ihre Familie verlassen hat, um ein anderes, ein besseres Leben zu beginnen. Sie findet sie in einer Landkommune. Ein Hörspiel über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines Neubeginns.

„Meine Schwester hat ihre Familie, ihre Kinder verlassen, um sich euch anzuschließen. Etwas, das sich so richtig anfühlt, kann nicht falsch sein, schrieb sie. Sie hat schon viele Entscheidungen getroffen, die ich nicht verstehen kann. Aber diese hier interessiert mich. Ich will wissen, wo sie gelandet ist.“ Judith ist Journalistin und Ethnologin, sie interessiert sich für Radikalität, für Geschichten des Protests und des Rückzugs. Als ihre Schwester verschwindet, findet sie sie in einer Landkommune. Die Menschen dort wollen ein anderes Leben führen. Sie sind für eine Gesellschaft ohne Eigentum, organisieren sich selbst und sie sprechen viel über ihre Gefühle. Judith will sie zwei Wochen lang begleiten, will Fragen stellen und verstehen, warum die Menschen ihr altes Leben hinter sich gelassen haben.
„Ich rechne nicht damit, als eine andere zurückzukehren. Ich hänge an meiner Mietwohnung, an meinen flexiblen Arbeitsverhältnissen und meiner seriellen Monogamie. Ich weiß, dass diese Lebensform oft traurig macht. Ich hänge auch an meiner Traurigkeit.“

„Wir wollen überhaupt keine Angst mehr haben. Kommen sollen alle, die Lust dazu haben und bereit sind, Teil einer lernenden Organisation zu sein. Für Wandel und Entwicklung einzustehen. Zugleich aufmerksam beobachten und bewahren, was auch ohne unser Eingreifen lebt und wächst. Wir wollen eine Politik der Schönheit, nicht der Effizienz. Dünnhäutigkeit statt Blockadetrainings. Empfindlich bleiben.“

Mit:
Lilith Häßle, Astrid Meyerfeldt, Timur Isik, Laura Balzer, Linn Reusse, Ole Lagerpusch, Katharina Leonore Goebel, Carolin Haupt, Thomas Fränzel, Sylvana Seddig, Marie Bonnet

Regie: Stefanie Ramb
Technische Realisierung: Jan Fraune, Eugenie Kleesattel

Musik: Magda Drozd

Zum Hörspiel bei Spotify

Zum Hörspiel bei Deezer

Zwei alte Freunde unterhalten sich beim Wein, und einer der beiden erzählt eine Geschichte aus seiner Kindheit, die man auf plattdeutsch als 'Spökenkiekeree' bezeichnen könnte. Die Geschichte ist verwoben mit allerlei weiteren Erinnerungen, die alle etwas Irritierendes, etwas Beunruhigendes oder etwas Unheimliches an sich haben. Aber auch das Verhältnis der beiden Freunde zueinander ist nicht so reibungslos, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Mit: Siemen Rühaak, Rolf Petersen, Peter Kaempfe, Uta Stammer, Birte Kretschmer, Rolf B. Wessels, Wolfgang Schenck, Ruth Bunkenburg, u. v. a.

Mit:
Siemen Rühaak, Rolf Petersen, Peter Kaempfe, Uta Stammer, Birte Kretschmer, Rolf B. Wessels, Wolfgang Schenck, Ruth Bunkenburg, u. v. a.

Regie: Jochen Schütz

Musik: Serge Weber

Teil 5 - Die Kalaschnikow
Teil 6 - Dodo

November 1990. Die Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain wird zum Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen zwischen Hausbesetzer*innen und der Polizei. Auch Hoffi und „das Rudel“ sind dabei. Verteidigungscolloquien tagen, neue Manöver werden diskutiert, um die Häuser in Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg denen zu erhalten, die drin wohnen. Denn die Spekulanten lauern schon... Währenddessen wird die „Assel“ – die Szenekneipe auf der Oranienburger Straße – zum Hort für Künstler*innen, Studierende, Prostituierte und degradierte russische Soldaten. Carl hat endlich die Maurerkelle gegen dieKellnerschürze getauscht. So könnte das Leben weitergehen: Kellnern, Gedichte schreiben – die ersten haben einen Verlag gefunden – und Effi lieben. Doch die Zeiten ändern sich. Die Russen ziehen ab, die Wende ist vorüber und Effis Liebe ist längst nicht so beständig, wie Carl es sich wünscht.

Mit:
André Kaczmarczyk, Boris Aljinovic, Felix Goeser, Katrin Steinke, Tanja Schleiff, Sandra Hüller, u. v. a.

Regie: Heike Tauch

Bearbeitung: Heike Tauch

Teil 5 - Die Kalaschnikow
Teil 6 - Dodo

November 1990. Die Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain wird zum Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen zwischen Hausbesetzer*innen und der Polizei. Auch Hoffi und „das Rudel“ sind dabei. Verteidigungscolloquien tagen, neue Manöver werden diskutiert, um die Häuser in Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg denen zu erhalten, die drin wohnen. Denn die Spekulanten lauern schon... Währenddessen wird die „Assel“ – die Szenekneipe auf der Oranienburger Straße – zum Hort für Künstler*innen, Studierende, Prostituierte und degradierte russische Soldaten. Carl hat endlich die Maurerkelle gegen dieKellnerschürze getauscht. So könnte das Leben weitergehen: Kellnern, Gedichte schreiben – die ersten haben einen Verlag gefunden – und Effi lieben. Doch die Zeiten ändern sich. Die Russen ziehen ab, die Wende ist vorüber und Effis Liebe ist längst nicht so beständig, wie Carl es sich wünscht.

Mit:
André Kaczmarczyk, Boris Aljinovic, Felix Goeser, Katrin Steinke, Tanja Schleiff, Sandra Hüller, u. v. a.

Regie: Heike Tauch

Bearbeitung: Heike Tauch

Teil 3 - Die Assel
Teil 4 - Die Kapitäne

Winter 1990. Auf der von seiner Mutter geerbten Schreibmaschine entstehen Carls Gedichte und in Ost-Berlin tobt der Kampf um die leerstehenden Häuser. Mit Carls Hilfe hat „das Rudel“, angeführt von Hoffi, „dem Hirten“, und seiner Ziege Dodo, die Kellerkneipe „Assel“ aufgebaut. Sie ist fortan Treffpunkt der Guerilleros und Kapitäne der umliegenden besetzten Häuser. Die Gebäude, die von Abriss und Räumung bedroht sind, werden zu Refugien von Künstler*innen und Freaks wie Carl. Institutionen wie Tacheles und Acud entstehen und Carl fühlt sich immer wohler in seinem neuen Leben. Endlich erhält er auch wieder Lebenszeichen seiner Eltern, in Form von Briefen, aus Westdeutschland. Und dann taucht plötzlich noch jemand aus der Vergangenheit auf: seine Jugendliebe Effi.

Mit:
André Kaczmarczyk, Boris Aljinovic, Felix Goeser, Katrin Steinke, Tanja Schleiff, Sandra Hüller, u. v. a.

Regie: Heike Tauch

Bearbeitung: Heike Tauch

Teil 3 - Die Assel
Teil 4 - Die Kapitäne

Winter 1990. Auf der von seiner Mutter geerbten Schreibmaschine entstehen Carls Gedichte und in Ost-Berlin tobt der Kampf um die leerstehenden Häuser. Mit Carls Hilfe hat „das Rudel“, angeführt von Hoffi, „dem Hirten“, und seiner Ziege Dodo, die Kellerkneipe „Assel“ aufgebaut. Sie ist fortan Treffpunkt der Guerilleros und Kapitäne der umliegenden besetzten Häuser. Die Gebäude, die von Abriss und Räumung bedroht sind, werden zu Refugien von Künstler*innen und Freaks wie Carl. Institutionen wie Tacheles und Acud entstehen und Carl fühlt sich immer wohler in seinem neuen Leben. Endlich erhält er auch wieder Lebenszeichen seiner Eltern, in Form von Briefen, aus Westdeutschland. Und dann taucht plötzlich noch jemand aus der Vergangenheit auf: seine Jugendliebe Effi.

Mit:
André Kaczmarczyk, Boris Aljinovic, Felix Goeser, Katrin Steinke, Tanja Schleiff, Sandra Hüller, u. v. a.

Regie: Heike Tauch

Bearbeitung: Heike Tauch

Teil 1 - Die Mauer ist gefallen
Teil 2 - Das Rudel

Herbst 1989. Schnell über die Grenze, bevor sie wieder zu ist! Zwei Tage nach Maueröffnung machen sich Carls Eltern aus ihrer Thüringischen Kleinstadt auf in den Westen. Während sich Inge und Walter fortan durch Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime schlagen, macht sich Carl mit dem Shiguli, den er von seinen Eltern geerbt hat, auf einen anderen Weg: Sein Ziel heißt Berlin. Erstmal wohnungslos fährt er illegal Taxi und haust im Shiguli. Bis Ragna, Hoffi und das „Rudel“ auftauchen, die Schlüssel und Brecheisen zu den vielen verlassenen Wohnungen und Häusern im Prenzlauer Berg haben.

Mit:
André Kaczmarczyk, Boris Aljinovic, Felix Goeser, Katrin Steinke, Tanja Schleiff, Sandra Hüller, u. v. a.

Regie: Heike Tauch

Bearbeitung: Heike Tauch

Teil 1 - Die Mauer ist gefallen
Teil 2 - Das Rudel

Herbst 1989. Schnell über die Grenze, bevor sie wieder zu ist! Zwei Tage nach Maueröffnung machen sich Carls Eltern aus ihrer Thüringischen Kleinstadt auf in den Westen. Während sich Inge und Walter fortan durch Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime schlagen, macht sich Carl mit dem Shiguli, den er von seinen Eltern geerbt hat, auf einen anderen Weg: Sein Ziel heißt Berlin. Erstmal wohnungslos fährt er illegal Taxi und haust im Shiguli. Bis Ragna, Hoffi und das „Rudel“ auftauchen, die Schlüssel und Brecheisen zu den vielen verlassenen Wohnungen und Häusern im Prenzlauer Berg haben.

Mit:
André Kaczmarczyk, Boris Aljinovic, Felix Goeser, Katrin Steinke, Tanja Schleiff, Sandra Hüller, u. v. a.

Regie: Heike Tauch

Bearbeitung: Heike Tauch

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Anett will eigentlich nur eins: Bus fahren. Denn das ist ihr Beruf. Doch etwas will sie nicht: die Maskenpflicht! So gerät sie erst an einen falschen Arzt, dann an einen Youtube-Koch, der das grosse Geschäft wittert – und wird wider Willen zum Star der Corona-Skeptiker! Eine Komödie nach Molière.

Molières Theaterstücke sind bevölkert von Ärzten wider Willen, eingebildeten Kranken, gierigen Geldsäcken, listigen Töchtern und Opportunisten, die nur im Moment leben. Und genau 400 Jahre nach Molières Tod sind das die perfekten Figuren, um der Pandemie ins Gesicht zu lachen.

Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus «Stromberg») trägt dazu bei als Koch Hilda Attelmann, genauso wie die eigens eingespielte Kammermusik, die humorvoll Barock-Motive aufgreift.

Mit:
Charlotte Müller, Lucia Kotikova, Christoph Maria Herbst, Heinrich Schafmeister, Hans-Georg Panczak, Mona Petri, Jürg Kienberger

Regie: Ulrich Bassenge

Musik: Ulrich Bassenge, Claus Filser, Evi Keglmaier, Andreas Höricht, Georg Karger, Silvia Berchtold

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Vorstellung im OhrCast

(Link zu YouTube)

Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit sind moralische Postulate, die im alltäglichen Leben bewußt oder unbewußt relativiert, abgetan oder pervertiert werden. Unbequemer Einspruch gegen solche pragmatische Bewältigung des Daseins gilt vielen als idealistisch, unrealistisch - oder pubertär. Von der Pubertät, nicht nur der biologischen, handelt Genazinos neuestes Hörspiel, von Kindern, die jenen moralischen Anspruch an ihre Eltern, Mitmenschen und sich selbst um so absoluter stellen, je weniger sie ihn in der von ihnen erfahrenen Welt verwirklicht sehen. An ihren Vorbildern erkennen sie, daß hoch angesetzte Hoffnung - die "Wörtlichkeit der Sehnsucht" - bis heute keinen anderen Weg gefunden hat als den der Resignation oder des Zynismus.

Genazino selbst sieht es so: "Der 14jährige Jonathan spielt einen Traum durch: Was wäre, wenn ich gar nicht der sein müsste, der ich bin oder immer mehr werde, wenn ich ein moralstarkes Leben ohne die Verluste der Anpassung führen könnte? Jonathan hat den Wunsch sein Gedächtnis zu verlieren, er will sich andere Eltern suchen. Gegen die Tricks des Erwachsenwerdens, das ihm real bevorsteht, setzt er die Idee einer Traumflucht, die ihn ein für allemal von anrüchigen Kompromissen befreit. Er will nicht erkennen, daß es das, was er sich so heftig wünscht, nicht gibt: ein schmerzfreies Leben."
(Wilhelm Genazino)

Mit:
Thomas Dehn, Maria Steyer, Anfried Krämer, Lore Stefanek, Peter Schmitz, Ingeborg Engelmann, Christiane Eisler, Peter Franke, Robert Seibert, Lieselotte Bettin, Melanie de Graaf, Erika Riemann, Sylvia Heid, Monika Weniger, Cornelia Menzel

Regie: Christian Gebert

Sie galten als eigenbrötlerisch, mürrisch und finster. Hausten auf einem abgelegenen, verwahrlosten Hof. Hüteten ein Geheimnis, von dem alle wussten. Jetzt sind sie tot: der Bauer, seine verhärmte alte Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd. Ermordet mit einer Spitzhacke. Das Blutbad auf dem, in der Oberpfalz gelegenen Dannerhof Mitte der fünfziger Jahre wird in diversen Hörbildern rekonstruiert: Protokolle der Dorfbewohner wechseln sich ab mit inneren Monologen. Alle kommen zu Wort, auch der Mörder. Die einzelnen Stimmen schwellen an zu einem Stimmenchor aus Lebenden und Toten, Schuldigen und Unschuldigen, dem Täter und den Opfern. Immer engmaschiger webt Andrea Maria Schenkel ihre Textur aus Protokollen und Erzählung, Außen- und Innenbetrachtung, Chronik und Alptraum. Schlussendlich enthüllt sie weit mehr als nur den Mörder: eine Familien-Tragödie archaischen Zuschnitts und das Porträt einer von Katholizismus und Bigotterie beherrschten bäuerlichen Dorfgemeinschaft mit traumatischem Beziehungsgeflecht.

Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt bei Regensburg. Sie erhielt den Deutschen Krimipreis 2007 für ihr Romandebüt 'Tannöd'.

Mit:
Georg: Michael Vogtmann
Theresia: Christa Berndl
Michael: Udo Wachtveitl
Betty: Charlotte Bufler
Traudl: Franziska Ball
Meiler: Monika Manz
u.v.a.


Regie: Norbert Schaeffer

Bearbeitung: Norbert Schaeffer

Musik: Martina Eisenreich

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Vorstellung im OhrCast

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Max, ein junger Taxifahrer, lässt sich durch eine tagsüber verschlossene, nachts jedoch immer wieder offen stehende Tür in die Nachbarwohnung locken. Er sorgt sich um die alte Dame, die unter ihm wohnt und die er nur vom Sehen kennt. Sie scheint spurlos verschwunden zu sein. Dafür stößt Max bei jedem weiteren Besuch zu seiner großen Verwunderung auf ganz persönliche Dinge, die ihm gehören und schließlich sogar auf ein Testament, ausgestellt zu seinen Gunsten. Bis ihn eines Tages Hauptkommissar Jacob in der Wohnung überrascht. Kurz darauf wird die Leiche der alten Dame gefunden und Max gerät unter Mordverdacht.

Mit:
Helmut Krauss, Gerrit Schmidt-Foß, Dietmar Mues, Wanja Mues, Lisa Adler, Peter Nottmeier, Hannelore Lübeck, Martin Reinke, Matthias Ponnier, Bruno Winzen

Regie: Annette Kurth
Technische Realisierung: Herbert Kuhlmann, Barbara Göbel
Regieassistenz: Claudia Wilhelmine Stang
Dramaturgie: Ursula Schregel

Vorstellung im OhrCast

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Wenn du dich einmal etwas näher mit dem Wald beschäftigst, merkst du schnell: in ihm verbergen sich noch viel mehr Geheimnisse als du denkst. Was alles in einem Wald steckt und auf wie viele Arten er für den Menschen nützlich ist, erfährt das WAS-IST-WAS-Team bei einem Gedankenausflug in die sibirische Taiga. Allerdings machen sie auch Bekanntschaft mit der größten Raubkatze der Welt: dem Amurtiger – und der hat offensichtlich Hunger…

Home for Christmas mit Liebeskummer. Das hätte echt anders laufen können. Mica nutzt die Chance, ihre Mutter über die Steinberg-Vergangenheit auszufragen. Und entdeckt, dass sie die ganze Zeit was Offensichtliches übersehen hat.

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Melissa Zerhau, Jördis Triebel, u.v.a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Längst ist er zur Kultfigur geworden: Franz Musil alias Ueli Jäggi, Privatdetektiv, der sich mit grenzenlosem Draufgängertum in dubiosen Kriminalfällen verheddert und dabei immer wieder mit seinem Lieblingsfeind, Polizeileutnant Linder alias Mathias Gnädinger, zusammenstösst. "Triemli, Träum, Tragödie" beginnt eigentlich harmlos mit einem Sprayer, der Zürcher Villen verunstaltet. Doch dann meldet sich der Präsident eines renommierten Zürcher Fussballclubs wegen eines Entführungsfalls. Musil wird in eine Geschichte verwickelt, in der er mit versteckten Fouls, dubiosen Finanztransaktionen und zupackenden Russen heftig auf Trab gehalten wird.

Mit:
Ueli Jäggi, Mathias Gnädinger, Barbara Sauser, Felix von Manteuffel, Hanspeter Müller-Drossaart, Maria Thorgevsky, Ruth Gundacker, Gilles Tschudi, Ayosha St. Maarten, Fabienne Hadorn, Peter Steiner, Jean-Michel Räber, Stephanie Glaser, u.a.

Regie: Fritz Zaugg

Musik: Lionel Hampton, Thomas Dobler

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Teil 2 am 26. Januar 2023 online


Wo ist Robert? Eigentlich wollte er in einer abgelegenen Hütte mitten im Wald an seinem neuen Buch arbeiten. Doch als seine Freundin Jana (Nina Kunzendorf) ihn dort überraschen will, ist die Hütte verlassen.

Alles, was Jana findet, sind schmutzige Teller, Roberts Klamotten und seine Notizen. Offenbar hat er alles stehen und liegen lassen, ist nur mal kurz weg. Aber er taucht einfach nicht wieder auf. Jana sieht sich seine Unterlagen genauer an: Typisch Robert, diese Story mit der Skizze von der gruseligen Mörderpuppe. Und auch der Zeitungsausschnitt, in dem von einem Gruppensuizid im nahen Steinbruch berichtet wird, passt zu Roberts Vorliebe für finstere Geschichten. Aber es findet sich absolut kein Hinweis, wohin er gegangen sein könnte! Dafür steht am nächsten Tag plötzlich Marko vor der Tür. Er kommt aus dem nächsten Dorf und scheint Robert zu kennen. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihm, Jana ist misstrauisch. Was sollen diese ganzen alten Geschichten vom Steinbruch, von Mordfällen im Wald und eintätowierten Pentagrammen? Trotzdem machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach Robert. Gut, dass Jana ihren Hund Bonnie dabei hat. Aber sie ahnt nicht, worauf sie sich eingelassen hat.

Mit:
Nina Kunzendorf, Julius Feldmeier, Götz Otto

Regie: Hendrik Efert
Technische Realisierung: Johannes Kunz
Dramaturgie: Natalie Szallies

Zum Hörspiel bei Spotify Vorstellung im OhrCast (ab 21. Januar 2023)


Wo ist Robert? Eigentlich wollte er in einer abgelegenen Hütte mitten im Wald an seinem neuen Buch arbeiten. Doch als seine Freundin Jana (Nina Kunzendorf) ihn dort überraschen will, ist die Hütte verlassen.

Alles, was Jana findet, sind schmutzige Teller, Roberts Klamotten und seine Notizen. Offenbar hat er alles stehen und liegen lassen, ist nur mal kurz weg. Aber er taucht einfach nicht wieder auf. Jana sieht sich seine Unterlagen genauer an: Typisch Robert, diese Story mit der Skizze von der gruseligen Mörderpuppe. Und auch der Zeitungsausschnitt, in dem von einem Gruppensuizid im nahen Steinbruch berichtet wird, passt zu Roberts Vorliebe für finstere Geschichten. Aber es findet sich absolut kein Hinweis, wohin er gegangen sein könnte! Dafür steht am nächsten Tag plötzlich Marko vor der Tür. Er kommt aus dem nächsten Dorf und scheint Robert zu kennen. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihm, Jana ist misstrauisch. Was sollen diese ganzen alten Geschichten vom Steinbruch, von Mordfällen im Wald und eintätowierten Pentagrammen? Trotzdem machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach Robert. Gut, dass Jana ihren Hund Bonnie dabei hat. Aber sie ahnt nicht, worauf sie sich eingelassen hat.

Mit:
Nina Kunzendorf, Julius Feldmeier, Götz Otto

Regie: Hendrik Efert
Technische Realisierung: Johannes Kunz
Dramaturgie: Natalie Szallies

Zum Hörspiel bei Spotify Vorstellung im OhrCast (ab 21. Januar 2023)


Wo ist Robert? Eigentlich wollte er in einer abgelegenen Hütte mitten im Wald an seinem neuen Buch arbeiten. Doch als seine Freundin Jana (Nina Kunzendorf) ihn dort überraschen will, ist die Hütte verlassen.

Alles, was Jana findet, sind schmutzige Teller, Roberts Klamotten und seine Notizen. Offenbar hat er alles stehen und liegen lassen, ist nur mal kurz weg. Aber er taucht einfach nicht wieder auf. Jana sieht sich seine Unterlagen genauer an: Typisch Robert, diese Story mit der Skizze von der gruseligen Mörderpuppe. Und auch der Zeitungsausschnitt, in dem von einem Gruppensuizid im nahen Steinbruch berichtet wird, passt zu Roberts Vorliebe für finstere Geschichten. Aber es findet sich absolut kein Hinweis, wohin er gegangen sein könnte! Dafür steht am nächsten Tag plötzlich Marko vor der Tür. Er kommt aus dem nächsten Dorf und scheint Robert zu kennen. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihm, Jana ist misstrauisch. Was sollen diese ganzen alten Geschichten vom Steinbruch, von Mordfällen im Wald und eintätowierten Pentagrammen? Trotzdem machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach Robert. Gut, dass Jana ihren Hund Bonnie dabei hat. Aber sie ahnt nicht, worauf sie sich eingelassen hat.

Mit:
Nina Kunzendorf, Julius Feldmeier, Götz Otto

Regie: Hendrik Efert
Technische Realisierung: Johannes Kunz
Dramaturgie: Natalie Szallies

Zum Hörspiel bei Spotify Vorstellung im OhrCast (ab 21. Januar 2023)


Wo ist Robert? Eigentlich wollte er in einer abgelegenen Hütte mitten im Wald an seinem neuen Buch arbeiten. Doch als seine Freundin Jana (Nina Kunzendorf) ihn dort überraschen will, ist die Hütte verlassen.

Alles, was Jana findet, sind schmutzige Teller, Roberts Klamotten und seine Notizen. Offenbar hat er alles stehen und liegen lassen, ist nur mal kurz weg. Aber er taucht einfach nicht wieder auf. Jana sieht sich seine Unterlagen genauer an: Typisch Robert, diese Story mit der Skizze von der gruseligen Mörderpuppe. Und auch der Zeitungsausschnitt, in dem von einem Gruppensuizid im nahen Steinbruch berichtet wird, passt zu Roberts Vorliebe für finstere Geschichten. Aber es findet sich absolut kein Hinweis, wohin er gegangen sein könnte! Dafür steht am nächsten Tag plötzlich Marko vor der Tür. Er kommt aus dem nächsten Dorf und scheint Robert zu kennen. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihm, Jana ist misstrauisch. Was sollen diese ganzen alten Geschichten vom Steinbruch, von Mordfällen im Wald und eintätowierten Pentagrammen? Trotzdem machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach Robert. Gut, dass Jana ihren Hund Bonnie dabei hat. Aber sie ahnt nicht, worauf sie sich eingelassen hat.

Mit:
Nina Kunzendorf, Julius Feldmeier, Götz Otto

Regie: Hendrik Efert
Technische Realisierung: Johannes Kunz
Dramaturgie: Natalie Szallies

Zum Hörspiel bei Spotify Vorstellung im OhrCast (ab 21. Januar 2023)


Wo ist Robert? Eigentlich wollte er in einer abgelegenen Hütte mitten im Wald an seinem neuen Buch arbeiten. Doch als seine Freundin Jana (Nina Kunzendorf) ihn dort überraschen will, ist die Hütte verlassen.

Alles, was Jana findet, sind schmutzige Teller, Roberts Klamotten und seine Notizen. Offenbar hat er alles stehen und liegen lassen, ist nur mal kurz weg. Aber er taucht einfach nicht wieder auf. Jana sieht sich seine Unterlagen genauer an: Typisch Robert, diese Story mit der Skizze von der gruseligen Mörderpuppe. Und auch der Zeitungsausschnitt, in dem von einem Gruppensuizid im nahen Steinbruch berichtet wird, passt zu Roberts Vorliebe für finstere Geschichten. Aber es findet sich absolut kein Hinweis, wohin er gegangen sein könnte! Dafür steht am nächsten Tag plötzlich Marko vor der Tür. Er kommt aus dem nächsten Dorf und scheint Robert zu kennen. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihm, Jana ist misstrauisch. Was sollen diese ganzen alten Geschichten vom Steinbruch, von Mordfällen im Wald und eintätowierten Pentagrammen? Trotzdem machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach Robert. Gut, dass Jana ihren Hund Bonnie dabei hat. Aber sie ahnt nicht, worauf sie sich eingelassen hat.

Mit:
Nina Kunzendorf, Julius Feldmeier, Götz Otto

Regie: Hendrik Efert
Technische Realisierung: Johannes Kunz
Dramaturgie: Natalie Szallies

Zum Hörspiel bei Spotify Vorstellung im OhrCast (ab 21. Januar 2023)


Ein Mann wird überfahren, ein anderer ermordet. Zwei Fälle, die logisch nicht zusammenpassen, und dennoch hat die Polizei einen einzigen Täter im Visier: den unauffälligen Kunsthändler Howard. Er wird vor die Wahl gestellt: Gesteht er einen Mord, droht ihm die Todesstrafe, besteht er auf Fahrerflucht mit Todesfolge, erwartet ihn lebenslänglich.

Mit:
Karl Michael Vogler, Margot Leonard, Ingrid Fernolt, Horst Michael Neutze, Hans-Peter Hallwachs, Hans-Peter Bögel, Gert Tellkampf, Hajo Solinger, Walter Thurau, Ernst Born

Regie: Heiner Schmidt
Übersetzung: Wolfgang Nied
Technische Realisierung: Klaus Jost, Renate Aue

Vorstellung im OhrCast

(Link zu YouTube)


Der See ist Sperrgebiet. Das hält Justin, Chris und Rico allerdings nicht davon ab, dort hinzugehen. Plötzlich klebt etwas Haariges an Justins Bein! Könnte das eine Spur zum Mörder sein? Thomas ist immer noch auf Tour. Er vermisst seine Familie, will aber nicht zurückkommen. Er glaubt an den Durchbruch seiner Band.

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Martin Engler, Ella Lee, Cornelia Lippert, Christoph Moreno, u.v.a.

Regie: Roman Neumann


Aude ist schwanger. Das Kind hat Trisomie 21, ihre Freundin Lou rät zur Abtreibung. Sie will nicht, dass Aude ihre Arbeit als Ingenieurin aufgibt, um eine deprimierende Mutterrolle zu übernehmen.

"Wenn du zu mir gerannt bist, dann deshalb, weil du ganz genau wusstest, dass du zur Stimme der Vernunft rennst: Abtreibung."
Aude ist schwanger, ihr Kind hat Trisomie 21. Es gibt nur einen Menschen, mit dem sie darüber sprechen will: Ihre beste Freundin Lou. Die beiden kennen sich seit frühester Kindheit. Lou rät ihr davon ab, das Kind zu bekommen. Aude soll sich nicht die Zukunft versauen. Sie soll nicht der ganzen Welt beweisen, dass sie dazu bereit ist, ihren Beruf als Ingenieurin aufzugeben, um eine deprimierende Mutterrolle zu übernehmen.

Regie: Beatrix Ackers
Übersetzung: Gerda Poschmann-Reichenau
Technische Realisierung: Andreas Stoffels

Bearbeitung: Beatrix Ackers

Musik: Andreas Bick

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Mattis ist eine Art Dorfnarr, der oft in seiner eigenen Welt lebt. Zur Freude seiner Schwester Hege beschließt er, Fährmann zu werden, um endlich eine Aufgabe zu haben. Doch sein erster Fahrgast stellt die Beziehung der Geschwister auf den Kopf.

Mattis tut sich schwer damit, seinen Platz in der Welt zu finden. Er hängt an seiner älteren Schwester Hege, mit der er abgeschieden am Rande des Dorfes wohnt und die für ihn sorgt. Und er hängt an der Waldschnepfe, deren Balzflug über die Hütte der Geschwister er beobachtet.

Das Auftauchen des Vogels gibt Mattis, den die Dorfbewohner „Dussel“ nennen, Hoffnung. Und tatsächlich, er findet eine Aufgabe für sich: Er wird Fährmann. Doch so wie die Schnepfe von einer Gewehrkugel getroffen vom Himmel fällt, zerplatzen Mattis‘ Träume. Denn Hege verliebt sich in seinen ersten Fahrgast und Mattis‘ Welt gerät dadurch ins Wanken.

Tarjei Vesaas‘ Text lässt Hörerinnen und Hörer in die Gedankenwelt eines Außenseiters blicken − so tief, dass man regelrecht hineingesogen wird. Und dabei sind es vor allem die Leerstellen, die für sich sprechen.

Mit:
Sithembile Menck, Jens Wawrczeck, Valerie Tscheplanowa, Thomas Loibl, Martin Engler, Timo Weisschnur, Swetlana Schönfeld, Jörg Pose, Anne Müller, Jenny König, Tilo Nest

Regie: Irene Schuck
Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel
Technische Realisierung: Andreas Stoffels, Susanne Beyer

Bearbeitung: Irene Schuck

1960 veröffentlichte Patricia Highsmith ihren sechsten Roman mit dem Titel „Der süße Wahn“. Sie erzählt darin die komplexe und zudem biographisch-inspirierte Geschichte von dem in seinem Beruf erfolgreichen Chemiker David Kelsey. Annabelle ist die Frau, die er liebt und heiraten will, doch sie entscheidet sich für jemand anderes. Und dies kann David nicht glauben. Nein, er ist sicher, dass es nicht anders sein kann, als dass Annabelle eines Tages zu ihm kommen wird. So sicher, dass der wahnhaft Liebende zu allem bereit ist.

In Highsmith’s Psychothriller geht es weniger um die Aufklärung eines Verbrechens als vielmehr um die Psyche eines Mannes, den man heutzutage als Stalker bezeichnen würde. Sehr persönlich ist dieser Roman, da - wie Paul Ingendaay in seinem Nachwort zum Roman analysiert - Patricia Highsmith selbst in dieser Situation war. Sie war hoffnungslos verliebt in eine Frau, erträumte sich in ihren Tagebüchern eine ausgeschmückte Liebesgeschichte, die in einer bitteren Enttäuschung mündete.

Mit:
Ulrich Noethen, Nico Holonics, Leonie Rainer, Albrecht Schuch, Linn Reusse, Tilo Werner, Stephan Schad, Konstantin Graudus, Matti Krause, Benjamin Utzerath

Regie: Cordula Dickmeiß
Übersetzung: Christa Elisabeth Seibicke
Regieassistenz: Sarah Veith
Dramaturgie: Michael Becker

Bearbeitung: Cordula Dickmeiß

Musik: Pierre Oser

Vorstellung im OhrCast

(Link zu YouTube)

1960 veröffentlichte Patricia Highsmith ihren sechsten Roman mit dem Titel „Der süße Wahn“. Sie erzählt darin die komplexe und zudem biographisch-inspirierte Geschichte von dem in seinem Beruf erfolgreichen Chemiker David Kelsey. Annabelle ist die Frau, die er liebt und heiraten will, doch sie entscheidet sich für jemand anderes. Und dies kann David nicht glauben. Nein, er ist sicher, dass es nicht anders sein kann, als dass Annabelle eines Tages zu ihm kommen wird. So sicher, dass der wahnhaft Liebende zu allem bereit ist.

In Highsmith’s Psychothriller geht es weniger um die Aufklärung eines Verbrechens als vielmehr um die Psyche eines Mannes, den man heutzutage als Stalker bezeichnen würde. Sehr persönlich ist dieser Roman, da - wie Paul Ingendaay in seinem Nachwort zum Roman analysiert - Patricia Highsmith selbst in dieser Situation war. Sie war hoffnungslos verliebt in eine Frau, erträumte sich in ihren Tagebüchern eine ausgeschmückte Liebesgeschichte, die in einer bitteren Enttäuschung mündete.

Mit:
Ulrich Noethen, Nico Holonics, Leonie Rainer, Albrecht Schuch, Linn Reusse, Tilo Werner, Stephan Schad, Konstantin Graudus, Matti Krause, Benjamin Utzerath

Regie: Cordula Dickmeiß
Übersetzung: Christa Elisabeth Seibicke
Regieassistenz: Sarah Veith
Dramaturgie: Michael Becker

Bearbeitung: Cordula Dickmeiß

Musik: Pierre Oser

Vorstellung im OhrCast

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Eine reiche Dame kauft sich Nichten und Neffen, von deren Genie und Schönheit sie schwärmen kann.


Mit:
Fräulein Miriam: Maria Magdalena Thiesing
Junger Mann: Jan Zierold
Junges Mädchen: Marianne Weber

Regie: Rainer Zur Linde
Technische Realisierung: Werner Feldmann

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Sonntagnacht in Berlin-Kreuzberg: Der BWM des Münchner Immobilienmaklers Freudl geht in Flammen auf. Wieder ein Brandanschlag autonomer Chaoten? Als im Kofferraum des SUV die Leiche einer Frau gefunden wird, deutet alles auf eine Eskalation im "Gentrifizierungs-Häuserkampf" hin – erst Recht, als im Internet ein Bekenner-Video auftaucht. Aber wer ist die Tote? Warum vermisst sie niemand, und woher stammen die Verätzungen an ihren Händen? Hauptkommissar Magnus und sein Team ermitteln.

Mit:
Peter Georgiev, Felix von Manteuffel, Guntbert Warns, Wesselin Georgiew, Claudia Eisinger, Christoph Gawende, Janusz Kocjai, Raliza Nikolowa, Jeanette Spassowa, Herbert Sand, Ilina Heilig

Regie: Beatrix Ackers
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Cordula Dickmeiß

Musik: Michael Rodach

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Sie liebt ihn. Er liebt sie. Blablabla. Ein Paar, irgendwie jung und irgendwie erfolgreich. Sie treffen sich, sie verlieben sich, sie verlieren sich aneinander. Und doch geht es nicht. Was auch immer sie probieren, tun oder unterlassen, es hilft ja doch nichts. Also zieht man wieder auseinander. Also begibt man sich auf verschiedene Kontinente. Also ist man nicht mehr zusammen. Aber was, wenn die Liebe nicht weggeht? Wenn da dieses böse Ding bleibt, dieser alles auffressende Liebeskummer, bei dem so gar nichts und niemand mehr helfen kann? Ein Versuch, den Liebeskummer zu verstehen. Mit Fiktion und Wirklichkeit - fiktive Story, echte Traumata. Mit verzweifelten Liebeserklärungen, unfähigen Paartherapeuten und Affären ohne Sinn. Fuck you? Ja, aber nur, weil ich dich liebe.

Zum Download im WDR Hörspielspeicher vom 13.12.2016 - 12.12.2017

Mit:
Barnaby Metschurat, Maike Jüttendonk, Barbara Philipp u.v.a.

Regie: Martin Becker

Musik: Rafael Vogel

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Vorstellung im OhrCast

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Dokumentarhörspiel über das Massaker von Babyn Jar

Teil 1 - 1941
Geschichte In Deutschland ist der Massenmord von Babyn Jar noch immer weitgehend unbekannt. Dabei handelt es sich bei diesem Massaker um eines der größten Verbrechen des Zweiten Weltkriegs, verantwortlich war die Wehrmacht.
Babyn Jar, Kiew. In dieser Schlucht wurden am 29. und 30. September 1941 mehr als 33.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder ermordet. Der sogenannte Holocaust durch Kugeln. Mit Hilfe von Originaldokumenten wie Tagebüchern, Briefen, Interviewaufzeichnungen, Befehlen, Sitzungsprotokollen, Zeugenaussagen und autobiografischen Texten zeichnet das Hörspiel die Geschichte und das unbeschreibliche menschliche Leid rund um das Massaker von Babyn Jar nach. Alle Opfergruppen, aber auch die Täter sind zu hören. So treten die verschiedenen Perspektiven miteinander in einen kontrastreichen Dialog. Eine Ahnung des Unsagbaren, des Unbeschreiblichen – der Geschichte Babyn Jars – entsteht.

Teil 2 - 1941-1943
Nach dem Massaker an der jüdischen Bevölkerung Kiews im September 1941 werden unter deutscher Besatzung weitere Massenerschießungen in der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt.

Babyn Jar. Nach dem Massaker an mehr als 33.000 jüdischen Frauen, Männern und Kindern werden in dieser Schlucht in Kiew während der zweijährigen deutschen Besatzung noch weitere Zehntausende Menschen umgebracht: Juden, sowjetische Kriegsgefangene, Kommunisten, ukrainische Nationalisten, Sinti und Roma, Patienten einer psychiatrischen Klinik und Bewohner der Stadt Kiew, die gegen Vorschriften verstoßen haben sollen. Mit Hilfe von Originaldokumenten wie Tagebüchern, Briefen, Interviewaufzeichnungen, Befehlen, Sitzungsprotokollen, Zeugenaussagen und autobiographischen Texten zeichnet das Hörspiel die Geschichte, das unbeschreibliche menschliche Leid rund um Babyn Jar nach.

Mit:
Manuela Alphons, Wolf Aniol, Susanne Barth, Mark Oliver Bögel, Therese Dürrenberger, Angelika Fornell, Johanna Gastdorf, Walter Gontermann, Andreas Grothgar, Nicola Gründel, Philipp Anton Heitmann, Claudia Holzapfel, Rainer Homann, Karolina Horster, Thomas Lang, Jochen Langner, Andreas Laurenz Maier, Jona Mues, Juliane Pempelfort, Linda Schlambowski, Katharina Schmalenberg, Louis Friedemann Thiele, Josef Tratnik, Svenja Wasser, Hanna Werth, Ines Marie Westernströer

Regie: Fabian von Freier, Andreas von Westphalen
Übersetzung: Jelena Mory
Historische Beratung: Bert Hoppe, Vitaly Nakhmanovich, Dieter Prohl
Technische Realisierung: Wolfgang Rixius, Thomas Widdig

Esther beschließt, Soldatin zu werden, um ihrem bislang ziellosen Leben Halt zu geben. Im Frühjahr 2006 wird sie nach Afghanistan geschickt. Staub, Hitze und eine trügerische Langeweile, in der stets Anschläge drohen, bestimmen die Tage im Bundeswehrcamp. Als Esther die Chance bekommt, Patrouillenfahrten in die Berge zu machen, lernt sie ein wildes, schönes, aber unnahbares Land kennen - und trifft auf den verschlossenen Schulleiter Mehsud. Zögerlich verlieben die beiden sich und beginnen eine zarte, riskante Beziehung gegen alle Regeln. Schnell werden ihre Treffen zur Gefahr, und Esther steht vor einer Entscheidung: Was muss sie tun, damit die unwägbare Liebe zu Mehsud eine Zukunft hat? Eines Nachmittags gerät der Konvoi der Bundeswehr auf der Rückfahrt von der Schule unter Beschuss. Der Krieg hat begonnen.

Mit:
Luise Helm, Barnaby Metschurat, Sylvester Groth, Cathlen Gawlich, Barbara Philipp, Udo Schenk, Werner Wölbern, Nikolai Kinski, u. a.

Regie: Annette Kurth
Dramaturgie: Technische Realisierung: Daniel Senger, Judith Rübenach, Sonja Röder

Bearbeitung: Annette Kurth

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der bizarre Fall des letzten deutschen Kaisers, Wilhelm II. Ein Musical mit Christoph Maria Herbst als ausrangiertem Monarchen.

Der erste Weltkrieg ist aus, der Kaiser muss weg: Unter abenteuerlichen Umständen flüchtet Wilhelm II. ins holländische Exil auf den Landsitz Haus Doorn, den er bis zu seinem Tod 1941 nicht mehr verlassen wird. Mit einem Miniatur-Hofstaat, bestehend aus Gattin Hermine und dem getreuen Flügeladjutanten Ilsemann, ver-schanzt sich der narzisstische Ex-Regent hier in einer alternativen Version der Geschichte. Während er in Deutschland zusehends in Vergessenheit gerät, träumt Wilhelm II. weiterhin von einer blutrünstigen Rückkehr auf den Thron. Dabei kommt ihm jede Verschwörungstheorie und jeder noch so fragwürdige Verbündete gelegen, seien es windige Hochstapler oder die Nazis.

"Wilhelm - Schicksalsjahre eines Kaisers" beruht auf wahren Ereignissen und Aussagen. Ähnlichkeiten mit le-benden Personen sind vermutlich kein Zufall der Geschichte.

Mit:
Christoph Maria Herbst, Heinrich Schafmeister, Susannah Clasen, Florian Claudius Steffens, Charlotte Müller, Simon Roden, Thomas Anzenhofer, Martin Bross, Anne Rietmeijer, Patrick Steiner, Željka Preksavec

Regie: Ulrich Bassenge
Technische Realisation: Simon Kamphans, Philipp Prehn, Günter Arnold, Till Wollenweber, Ulrich Bassenge
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Regieassistenz: Freya Hattenberger

Musik: Philip Steegers, Ulrich Bassenge, Jon Sass, Manuel Loos, Anna Luca Mohrhenn, Felix Kratzer

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Kinderhörspielpreis des MDR-Rundfunkrats 2012

Commander Jannis fliegt jeden Morgen mit seinem Fahrrad zur Schule. Doch in der Schule läuft es schlecht, Jannis soll eine Klasse zurückversetzt werden. Das ist kein Weltuntergang, meinen seine Eltern, aber was wissen die schon! Als eine Projektwoche zum Thema 'Mensch und Umwelt' beginnt, vergisst Jannis seine Probleme, denn jetzt kann er – Commander Jannis – die ganze Welt vor einer ökologischen Katastrophe retten. Den Anfang macht er bei seiner eigenen Familie, die er mitten im Winter zu einem Leben ohne Strom verdonnert. Dabei hilft ihm sein Meerschweinchen George, das in Wahrheit ein Alien ist, und Jannis die Sache mit dem ökologischen Fußabdruck erklärt: "Ich mache kleine Fußabdrücke, du große. Ich bin ökologisch, du nicht." Was anfangs ein Spaß war, wird rasch zu einem Abenteuer, an dessen Ende die Welt – vorläufig – nicht untergeht und Jannis in seiner Klasse bleiben darf.

Mit:
Lyonel Holländer, Cathlen Gawlich, Boris Aljinovic, Marek Harloff, Britta Steffenhagen, Jens Wawrczeck, Hugo Kempter, Jak Rollhäuser, Victor Rühl, Christin König

Regie: Beatrix AckersTechnische Realisierung: Alexander Brennecke, Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Gerald Michel

Musik: Michael Rodach

Vorstellung im OhrCast

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"Was hier, in dieser muffigen Atmosphäre, als ob ich es geahnt hätte." Mit diesen Zeilen beginnt Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher". Der Protagonist des im Jahr 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Stücks ist der berühmte Theaterschauspieler Bruscon, der mit seiner Familie im verschlafenen Dörfchen Utzbach seine Menschheitskomödie "Das Rad der Geschichte" aufführen will. Er selbst spielt im Stück alle Hauptrollen: Kierkegaard, Cäsar, Metternich, Hitler. Doch nichts läuft so wie geplant. Der Raum ist zu schwül, der Boden zu morsch, Frau und Kinder gänzlich talentlos und ungeeignet. In langen Tiraden ereifert sich der Staatsschauspieler über die Vergeblichkeit der Kunst, die Verkommenheit der noch immer dem Nationalsozialismus anhängenden österreichischen Bevölkerung, die Dummheit des Publikums und das mangelnde Kunstverständnis der örtlichen Feuerwehr. Dann bricht auch noch ein Gewitter aus und die Menschen ziehen das reale Spektakel der dramatischen Kunst vor ...

Teil 1 - Utzbach wie Butzbach
Thomas Bernhards vielleicht berühmtestes Stück als große Schauspielerbühne für Peter Simonischek. 20 Jahre war er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne unter der Leitung von Peter Stein und später Andrea Breth und über 20 Jahre gehört Peter Simonischek jetzt schon dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Internationale Bekanntheit und großes Lob der Fachkritik brachte Simonischek 2016 die Titelrolle in Maren Ades Spielfilm „Toni Erdmann“ ein. Für den Part eines alternden Musiklehrers, der seine freudlose Manager-Tochter (dargestellt von Sandra Hüller) in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken möchte, gewann er im selben Jahr als erster österreichischer Schauspieler den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller.

Teil 2 - Frittatensuppe
Zwei Minuten Finsternis. Absolute Finsternis. An dieser Forderung von Thomas Bernhard und Claus Peymann entzündete sich Anfang der Siebziger Jahre bei den Salzburger Festspielen ein Theaterskandal unvergleichlicher Art - wohl einer der größten, den Bernhard in seinem Leben provoziert hat: der sogenannte „Notlicht-Skandal“.

Teil 3 - Blutwurstdienstag
Als „Nestbeschmutzer“ empfand man Thomas Bernhard in seinem Heimatland. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten „absolute Kulturlosigkeit“ und verfügte testamentarisch ein Aufführungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.

Teil 4 - Alles verhustet
Nach wie vor ungebrochen ist die Faszination über den „Unterganghofer“, Moralisten und Humoristen Bernhard. Ein unwiderstehlicher Sog geht von den ewigen Tiraden seiner Figuren aus. Es sind Nörgler auf der Lauer, nie zufrieden, stets passt etwas nicht, immer gibt es etwas, das wirklich furchtbar ist. Ihr Redefluss ist ungebremst, aufreibend und anregend, niederschmetternd und belustigend zugleich. Und hochmusikalisch. Die Musik spielt eine besondere Rolle im Werk von Bernhard, der eigentlich gern Sänger geworden wäre.

Teil 5 - Die Leinenkappe
„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhardschen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben“, sagte einmal der Schauspieler Bernhard Minetti. In 27 Sprachen sind seine Bücher mittlerweile übersetzt worden. In Frankreich weiß man gar von Fällen mit „bernhardité aigue“, akuter Bernharditis, zu berichten.

Teil 6 - Fatale Weltkonstruktion
Thomas Bernhard wurde am 10. Februar 1931 in Heerlen in Holland geboren. Er ist Salzburger. Immer wieder sucht er die Landschaft seiner Vorfahren, den Flachgau, auf. Die Zeit, die er in Wien verbrachte, betrachtet er als verloren, insofern er gezwungen war, in dieser bewunderungswürdigen Architektur mit ihren Bewohnern zusammenzutreffen. Die Wiener sieht er nicht liebenswürdig, sondern von der Unfähigkeit, sich selbst zu kritisieren, berauscht.

Mit:
Peter Simonischek, Brigitte Karner, Kaspar Simonischek

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Elmar Peinelt, Manuel Radinger

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann

Musik: Peter Kaizar

Vorstellung im OhrCast

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"Was hier, in dieser muffigen Atmosphäre, als ob ich es geahnt hätte." Mit diesen Zeilen beginnt Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher". Der Protagonist des im Jahr 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Stücks ist der berühmte Theaterschauspieler Bruscon, der mit seiner Familie im verschlafenen Dörfchen Utzbach seine Menschheitskomödie "Das Rad der Geschichte" aufführen will. Er selbst spielt im Stück alle Hauptrollen: Kierkegaard, Cäsar, Metternich, Hitler. Doch nichts läuft so wie geplant. Der Raum ist zu schwül, der Boden zu morsch, Frau und Kinder gänzlich talentlos und ungeeignet. In langen Tiraden ereifert sich der Staatsschauspieler über die Vergeblichkeit der Kunst, die Verkommenheit der noch immer dem Nationalsozialismus anhängenden österreichischen Bevölkerung, die Dummheit des Publikums und das mangelnde Kunstverständnis der örtlichen Feuerwehr. Dann bricht auch noch ein Gewitter aus und die Menschen ziehen das reale Spektakel der dramatischen Kunst vor ...

Teil 1 - Utzbach wie Butzbach
Thomas Bernhards vielleicht berühmtestes Stück als große Schauspielerbühne für Peter Simonischek. 20 Jahre war er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne unter der Leitung von Peter Stein und später Andrea Breth und über 20 Jahre gehört Peter Simonischek jetzt schon dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Internationale Bekanntheit und großes Lob der Fachkritik brachte Simonischek 2016 die Titelrolle in Maren Ades Spielfilm „Toni Erdmann“ ein. Für den Part eines alternden Musiklehrers, der seine freudlose Manager-Tochter (dargestellt von Sandra Hüller) in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken möchte, gewann er im selben Jahr als erster österreichischer Schauspieler den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller.

Teil 2 - Frittatensuppe
Zwei Minuten Finsternis. Absolute Finsternis. An dieser Forderung von Thomas Bernhard und Claus Peymann entzündete sich Anfang der Siebziger Jahre bei den Salzburger Festspielen ein Theaterskandal unvergleichlicher Art - wohl einer der größten, den Bernhard in seinem Leben provoziert hat: der sogenannte „Notlicht-Skandal“.

Teil 3 - Blutwurstdienstag
Als „Nestbeschmutzer“ empfand man Thomas Bernhard in seinem Heimatland. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten „absolute Kulturlosigkeit“ und verfügte testamentarisch ein Aufführungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.

Teil 4 - Alles verhustet
Nach wie vor ungebrochen ist die Faszination über den „Unterganghofer“, Moralisten und Humoristen Bernhard. Ein unwiderstehlicher Sog geht von den ewigen Tiraden seiner Figuren aus. Es sind Nörgler auf der Lauer, nie zufrieden, stets passt etwas nicht, immer gibt es etwas, das wirklich furchtbar ist. Ihr Redefluss ist ungebremst, aufreibend und anregend, niederschmetternd und belustigend zugleich. Und hochmusikalisch. Die Musik spielt eine besondere Rolle im Werk von Bernhard, der eigentlich gern Sänger geworden wäre.

Teil 5 - Die Leinenkappe
„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhardschen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben“, sagte einmal der Schauspieler Bernhard Minetti. In 27 Sprachen sind seine Bücher mittlerweile übersetzt worden. In Frankreich weiß man gar von Fällen mit „bernhardité aigue“, akuter Bernharditis, zu berichten.

Teil 6 - Fatale Weltkonstruktion
Thomas Bernhard wurde am 10. Februar 1931 in Heerlen in Holland geboren. Er ist Salzburger. Immer wieder sucht er die Landschaft seiner Vorfahren, den Flachgau, auf. Die Zeit, die er in Wien verbrachte, betrachtet er als verloren, insofern er gezwungen war, in dieser bewunderungswürdigen Architektur mit ihren Bewohnern zusammenzutreffen. Die Wiener sieht er nicht liebenswürdig, sondern von der Unfähigkeit, sich selbst zu kritisieren, berauscht.

Mit:
Peter Simonischek, Brigitte Karner, Kaspar Simonischek

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Elmar Peinelt, Manuel Radinger

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann

Musik: Peter Kaizar

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"Was hier, in dieser muffigen Atmosphäre, als ob ich es geahnt hätte." Mit diesen Zeilen beginnt Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher". Der Protagonist des im Jahr 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Stücks ist der berühmte Theaterschauspieler Bruscon, der mit seiner Familie im verschlafenen Dörfchen Utzbach seine Menschheitskomödie "Das Rad der Geschichte" aufführen will. Er selbst spielt im Stück alle Hauptrollen: Kierkegaard, Cäsar, Metternich, Hitler. Doch nichts läuft so wie geplant. Der Raum ist zu schwül, der Boden zu morsch, Frau und Kinder gänzlich talentlos und ungeeignet. In langen Tiraden ereifert sich der Staatsschauspieler über die Vergeblichkeit der Kunst, die Verkommenheit der noch immer dem Nationalsozialismus anhängenden österreichischen Bevölkerung, die Dummheit des Publikums und das mangelnde Kunstverständnis der örtlichen Feuerwehr. Dann bricht auch noch ein Gewitter aus und die Menschen ziehen das reale Spektakel der dramatischen Kunst vor ...

Teil 1 - Utzbach wie Butzbach
Thomas Bernhards vielleicht berühmtestes Stück als große Schauspielerbühne für Peter Simonischek. 20 Jahre war er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne unter der Leitung von Peter Stein und später Andrea Breth und über 20 Jahre gehört Peter Simonischek jetzt schon dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Internationale Bekanntheit und großes Lob der Fachkritik brachte Simonischek 2016 die Titelrolle in Maren Ades Spielfilm „Toni Erdmann“ ein. Für den Part eines alternden Musiklehrers, der seine freudlose Manager-Tochter (dargestellt von Sandra Hüller) in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken möchte, gewann er im selben Jahr als erster österreichischer Schauspieler den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller.

Teil 2 - Frittatensuppe
Zwei Minuten Finsternis. Absolute Finsternis. An dieser Forderung von Thomas Bernhard und Claus Peymann entzündete sich Anfang der Siebziger Jahre bei den Salzburger Festspielen ein Theaterskandal unvergleichlicher Art - wohl einer der größten, den Bernhard in seinem Leben provoziert hat: der sogenannte „Notlicht-Skandal“.

Teil 3 - Blutwurstdienstag
Als „Nestbeschmutzer“ empfand man Thomas Bernhard in seinem Heimatland. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten „absolute Kulturlosigkeit“ und verfügte testamentarisch ein Aufführungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.

Teil 4 - Alles verhustet
Nach wie vor ungebrochen ist die Faszination über den „Unterganghofer“, Moralisten und Humoristen Bernhard. Ein unwiderstehlicher Sog geht von den ewigen Tiraden seiner Figuren aus. Es sind Nörgler auf der Lauer, nie zufrieden, stets passt etwas nicht, immer gibt es etwas, das wirklich furchtbar ist. Ihr Redefluss ist ungebremst, aufreibend und anregend, niederschmetternd und belustigend zugleich. Und hochmusikalisch. Die Musik spielt eine besondere Rolle im Werk von Bernhard, der eigentlich gern Sänger geworden wäre.

Teil 5 - Die Leinenkappe
„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhardschen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben“, sagte einmal der Schauspieler Bernhard Minetti. In 27 Sprachen sind seine Bücher mittlerweile übersetzt worden. In Frankreich weiß man gar von Fällen mit „bernhardité aigue“, akuter Bernharditis, zu berichten.

Teil 6 - Fatale Weltkonstruktion
Thomas Bernhard wurde am 10. Februar 1931 in Heerlen in Holland geboren. Er ist Salzburger. Immer wieder sucht er die Landschaft seiner Vorfahren, den Flachgau, auf. Die Zeit, die er in Wien verbrachte, betrachtet er als verloren, insofern er gezwungen war, in dieser bewunderungswürdigen Architektur mit ihren Bewohnern zusammenzutreffen. Die Wiener sieht er nicht liebenswürdig, sondern von der Unfähigkeit, sich selbst zu kritisieren, berauscht.

Mit:
Peter Simonischek, Brigitte Karner, Kaspar Simonischek

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Elmar Peinelt, Manuel Radinger

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann

Musik: Peter Kaizar

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"Was hier, in dieser muffigen Atmosphäre, als ob ich es geahnt hätte." Mit diesen Zeilen beginnt Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher". Der Protagonist des im Jahr 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Stücks ist der berühmte Theaterschauspieler Bruscon, der mit seiner Familie im verschlafenen Dörfchen Utzbach seine Menschheitskomödie "Das Rad der Geschichte" aufführen will. Er selbst spielt im Stück alle Hauptrollen: Kierkegaard, Cäsar, Metternich, Hitler. Doch nichts läuft so wie geplant. Der Raum ist zu schwül, der Boden zu morsch, Frau und Kinder gänzlich talentlos und ungeeignet. In langen Tiraden ereifert sich der Staatsschauspieler über die Vergeblichkeit der Kunst, die Verkommenheit der noch immer dem Nationalsozialismus anhängenden österreichischen Bevölkerung, die Dummheit des Publikums und das mangelnde Kunstverständnis der örtlichen Feuerwehr. Dann bricht auch noch ein Gewitter aus und die Menschen ziehen das reale Spektakel der dramatischen Kunst vor ...

Teil 1 - Utzbach wie Butzbach
Thomas Bernhards vielleicht berühmtestes Stück als große Schauspielerbühne für Peter Simonischek. 20 Jahre war er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne unter der Leitung von Peter Stein und später Andrea Breth und über 20 Jahre gehört Peter Simonischek jetzt schon dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Internationale Bekanntheit und großes Lob der Fachkritik brachte Simonischek 2016 die Titelrolle in Maren Ades Spielfilm „Toni Erdmann“ ein. Für den Part eines alternden Musiklehrers, der seine freudlose Manager-Tochter (dargestellt von Sandra Hüller) in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken möchte, gewann er im selben Jahr als erster österreichischer Schauspieler den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller.

Teil 2 - Frittatensuppe
Zwei Minuten Finsternis. Absolute Finsternis. An dieser Forderung von Thomas Bernhard und Claus Peymann entzündete sich Anfang der Siebziger Jahre bei den Salzburger Festspielen ein Theaterskandal unvergleichlicher Art - wohl einer der größten, den Bernhard in seinem Leben provoziert hat: der sogenannte „Notlicht-Skandal“.

Teil 3 - Blutwurstdienstag
Als „Nestbeschmutzer“ empfand man Thomas Bernhard in seinem Heimatland. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten „absolute Kulturlosigkeit“ und verfügte testamentarisch ein Aufführungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.

Teil 4 - Alles verhustet
Nach wie vor ungebrochen ist die Faszination über den „Unterganghofer“, Moralisten und Humoristen Bernhard. Ein unwiderstehlicher Sog geht von den ewigen Tiraden seiner Figuren aus. Es sind Nörgler auf der Lauer, nie zufrieden, stets passt etwas nicht, immer gibt es etwas, das wirklich furchtbar ist. Ihr Redefluss ist ungebremst, aufreibend und anregend, niederschmetternd und belustigend zugleich. Und hochmusikalisch. Die Musik spielt eine besondere Rolle im Werk von Bernhard, der eigentlich gern Sänger geworden wäre.

Teil 5 - Die Leinenkappe
„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhardschen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben“, sagte einmal der Schauspieler Bernhard Minetti. In 27 Sprachen sind seine Bücher mittlerweile übersetzt worden. In Frankreich weiß man gar von Fällen mit „bernhardité aigue“, akuter Bernharditis, zu berichten.

Teil 6 - Fatale Weltkonstruktion
Thomas Bernhard wurde am 10. Februar 1931 in Heerlen in Holland geboren. Er ist Salzburger. Immer wieder sucht er die Landschaft seiner Vorfahren, den Flachgau, auf. Die Zeit, die er in Wien verbrachte, betrachtet er als verloren, insofern er gezwungen war, in dieser bewunderungswürdigen Architektur mit ihren Bewohnern zusammenzutreffen. Die Wiener sieht er nicht liebenswürdig, sondern von der Unfähigkeit, sich selbst zu kritisieren, berauscht.

Mit:
Peter Simonischek, Brigitte Karner, Kaspar Simonischek

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Elmar Peinelt, Manuel Radinger

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann

Musik: Peter Kaizar

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"Was hier, in dieser muffigen Atmosphäre, als ob ich es geahnt hätte." Mit diesen Zeilen beginnt Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher". Der Protagonist des im Jahr 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Stücks ist der berühmte Theaterschauspieler Bruscon, der mit seiner Familie im verschlafenen Dörfchen Utzbach seine Menschheitskomödie "Das Rad der Geschichte" aufführen will. Er selbst spielt im Stück alle Hauptrollen: Kierkegaard, Cäsar, Metternich, Hitler. Doch nichts läuft so wie geplant. Der Raum ist zu schwül, der Boden zu morsch, Frau und Kinder gänzlich talentlos und ungeeignet. In langen Tiraden ereifert sich der Staatsschauspieler über die Vergeblichkeit der Kunst, die Verkommenheit der noch immer dem Nationalsozialismus anhängenden österreichischen Bevölkerung, die Dummheit des Publikums und das mangelnde Kunstverständnis der örtlichen Feuerwehr. Dann bricht auch noch ein Gewitter aus und die Menschen ziehen das reale Spektakel der dramatischen Kunst vor ...

Teil 1 - Utzbach wie Butzbach
Thomas Bernhards vielleicht berühmtestes Stück als große Schauspielerbühne für Peter Simonischek. 20 Jahre war er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne unter der Leitung von Peter Stein und später Andrea Breth und über 20 Jahre gehört Peter Simonischek jetzt schon dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Internationale Bekanntheit und großes Lob der Fachkritik brachte Simonischek 2016 die Titelrolle in Maren Ades Spielfilm „Toni Erdmann“ ein. Für den Part eines alternden Musiklehrers, der seine freudlose Manager-Tochter (dargestellt von Sandra Hüller) in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken möchte, gewann er im selben Jahr als erster österreichischer Schauspieler den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller.

Teil 2 - Frittatensuppe
Zwei Minuten Finsternis. Absolute Finsternis. An dieser Forderung von Thomas Bernhard und Claus Peymann entzündete sich Anfang der Siebziger Jahre bei den Salzburger Festspielen ein Theaterskandal unvergleichlicher Art - wohl einer der größten, den Bernhard in seinem Leben provoziert hat: der sogenannte „Notlicht-Skandal“.

Teil 3 - Blutwurstdienstag
Als „Nestbeschmutzer“ empfand man Thomas Bernhard in seinem Heimatland. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten „absolute Kulturlosigkeit“ und verfügte testamentarisch ein Aufführungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.

Teil 4 - Alles verhustet
Nach wie vor ungebrochen ist die Faszination über den „Unterganghofer“, Moralisten und Humoristen Bernhard. Ein unwiderstehlicher Sog geht von den ewigen Tiraden seiner Figuren aus. Es sind Nörgler auf der Lauer, nie zufrieden, stets passt etwas nicht, immer gibt es etwas, das wirklich furchtbar ist. Ihr Redefluss ist ungebremst, aufreibend und anregend, niederschmetternd und belustigend zugleich. Und hochmusikalisch. Die Musik spielt eine besondere Rolle im Werk von Bernhard, der eigentlich gern Sänger geworden wäre.

Teil 5 - Die Leinenkappe
„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhardschen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben“, sagte einmal der Schauspieler Bernhard Minetti. In 27 Sprachen sind seine Bücher mittlerweile übersetzt worden. In Frankreich weiß man gar von Fällen mit „bernhardité aigue“, akuter Bernharditis, zu berichten.

Teil 6 - Fatale Weltkonstruktion
Thomas Bernhard wurde am 10. Februar 1931 in Heerlen in Holland geboren. Er ist Salzburger. Immer wieder sucht er die Landschaft seiner Vorfahren, den Flachgau, auf. Die Zeit, die er in Wien verbrachte, betrachtet er als verloren, insofern er gezwungen war, in dieser bewunderungswürdigen Architektur mit ihren Bewohnern zusammenzutreffen. Die Wiener sieht er nicht liebenswürdig, sondern von der Unfähigkeit, sich selbst zu kritisieren, berauscht.

Mit:
Peter Simonischek, Brigitte Karner, Kaspar Simonischek

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Elmar Peinelt, Manuel Radinger

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann

Musik: Peter Kaizar

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"Was hier, in dieser muffigen Atmosphäre, als ob ich es geahnt hätte." Mit diesen Zeilen beginnt Thomas Bernhards Stück "Der Theatermacher". Der Protagonist des im Jahr 1985 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Stücks ist der berühmte Theaterschauspieler Bruscon, der mit seiner Familie im verschlafenen Dörfchen Utzbach seine Menschheitskomödie "Das Rad der Geschichte" aufführen will. Er selbst spielt im Stück alle Hauptrollen: Kierkegaard, Cäsar, Metternich, Hitler. Doch nichts läuft so wie geplant. Der Raum ist zu schwül, der Boden zu morsch, Frau und Kinder gänzlich talentlos und ungeeignet. In langen Tiraden ereifert sich der Staatsschauspieler über die Vergeblichkeit der Kunst, die Verkommenheit der noch immer dem Nationalsozialismus anhängenden österreichischen Bevölkerung, die Dummheit des Publikums und das mangelnde Kunstverständnis der örtlichen Feuerwehr. Dann bricht auch noch ein Gewitter aus und die Menschen ziehen das reale Spektakel der dramatischen Kunst vor ...

Teil 1 - Utzbach wie Butzbach
Thomas Bernhards vielleicht berühmtestes Stück als große Schauspielerbühne für Peter Simonischek. 20 Jahre war er Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne unter der Leitung von Peter Stein und später Andrea Breth und über 20 Jahre gehört Peter Simonischek jetzt schon dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. Internationale Bekanntheit und großes Lob der Fachkritik brachte Simonischek 2016 die Titelrolle in Maren Ades Spielfilm „Toni Erdmann“ ein. Für den Part eines alternden Musiklehrers, der seine freudlose Manager-Tochter (dargestellt von Sandra Hüller) in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken möchte, gewann er im selben Jahr als erster österreichischer Schauspieler den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller.

Teil 2 - Frittatensuppe
Zwei Minuten Finsternis. Absolute Finsternis. An dieser Forderung von Thomas Bernhard und Claus Peymann entzündete sich Anfang der Siebziger Jahre bei den Salzburger Festspielen ein Theaterskandal unvergleichlicher Art - wohl einer der größten, den Bernhard in seinem Leben provoziert hat: der sogenannte „Notlicht-Skandal“.

Teil 3 - Blutwurstdienstag
Als „Nestbeschmutzer“ empfand man Thomas Bernhard in seinem Heimatland. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten „absolute Kulturlosigkeit“ und verfügte testamentarisch ein Aufführungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.

Teil 4 - Alles verhustet
Nach wie vor ungebrochen ist die Faszination über den „Unterganghofer“, Moralisten und Humoristen Bernhard. Ein unwiderstehlicher Sog geht von den ewigen Tiraden seiner Figuren aus. Es sind Nörgler auf der Lauer, nie zufrieden, stets passt etwas nicht, immer gibt es etwas, das wirklich furchtbar ist. Ihr Redefluss ist ungebremst, aufreibend und anregend, niederschmetternd und belustigend zugleich. Und hochmusikalisch. Die Musik spielt eine besondere Rolle im Werk von Bernhard, der eigentlich gern Sänger geworden wäre.

Teil 5 - Die Leinenkappe
„Man kann ihn zitieren, man kann sich stundenlang in Bernhardschen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben“, sagte einmal der Schauspieler Bernhard Minetti. In 27 Sprachen sind seine Bücher mittlerweile übersetzt worden. In Frankreich weiß man gar von Fällen mit „bernhardité aigue“, akuter Bernharditis, zu berichten.

Teil 6 - Fatale Weltkonstruktion
Thomas Bernhard wurde am 10. Februar 1931 in Heerlen in Holland geboren. Er ist Salzburger. Immer wieder sucht er die Landschaft seiner Vorfahren, den Flachgau, auf. Die Zeit, die er in Wien verbrachte, betrachtet er als verloren, insofern er gezwungen war, in dieser bewunderungswürdigen Architektur mit ihren Bewohnern zusammenzutreffen. Die Wiener sieht er nicht liebenswürdig, sondern von der Unfähigkeit, sich selbst zu kritisieren, berauscht.

Mit:
Peter Simonischek, Brigitte Karner, Kaspar Simonischek

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Elmar Peinelt, Manuel Radinger

Bearbeitung: Leonhard Koppelmann

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Draußen schneit es und Wumme will mit ihrem Papa rodeln gehen. Blöderweise steht der Schlitten im Keller und da traut sich Wumme nicht hin, das ist ihr zu unheimlich. Also ist Papa gefragt, um seiner Tochter Tipps zu geben, wie man seine Angst gut in den Griff bekommen kann.

Mit:
Christine Ostermayer, Herbert Bötticher, Julia Fischer

Regie: Werner Simon


Als die internationale Hilfe 2014 die Ebola-Gebiete in Liberia, Sierra Leone und Guinea erreichte, waren schon Tausende Menschen gestorben. Auf dem Höhepunkt der Epidemie versammelt Autor Rainer Merkel in seinem ersten Hörspiel einen Arzt und Psychologen, den Geschäftsführer einer NGO und eine Medienver treterin in Peace Island, einem Viertel in Monrovia – einem Ort, an dem Ebola wütete. Sie wollen Gutes tun, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Ein Krankenhaus bauen, aber auch den Bekanntheitsgrad ihrer NGO steigern. Dem Tod ins Auge sehen, aber auch ihre Karriere boostern. Sie sind atemlos, gehetzt, plötzlich wieder erstarrt. Das Tropfen des Wasserhahns, mögliche kontaminierte Oberflächen, das ständige Gefühl der Bedrohung versetzt sie in einen Zustand fiebriger Überreiztheit. Die Einheimischen gehen anders mit der Krise um. Sie können sich keine Hysterie leisten. Denn die Ebola-Hilfe war und ist fünf Jahre später auch ein Geschäft, bei dem die Opfer in Afrika oft nur eine Nebenrolle spielen.

Mit:
Björn Gabriel, Rafael Stachowiak, Antonia Bill, Michael Weber

Regie: Detlef Meißner
Technische Realisation: Sebastian Ohm, Manuel Glowczewski
Regieassistenz: Christine Wegerle
Besetzung: Marc Zippel
Redaktion: Michael Becker


Frank Elstner im Interview mit Leonhard Koppelmann über die 1950er Jahre und seine frühe Karriere im Radio und auf der Bühne. Frank Elstner berichtet über diese Zeit aus Sicht eines Kindes mit Nazi Lehrern, aber auch die Anfeindungen der Luxemburger in den 1960er Jahren ihm als Deutschen gegenüber.

Darin - exemplarisch für die Zeit:

Ich denke oft an Piroschka
von Hugo Hartung
Mit: Otto Arneth, Axel von Ambesser, Klaus W. Krause, Otto Storr, Joana Maria Gorvin, Anton Reimer

Komposition: Rolf Alexander Wilhelm
Regie: Kurt Wilhelm
Produktion Bayerischer Rundfunk 1951

Mica ist in love und Frank lebt. Es geht kaum besser. Sie löst ihr Versprechen ein und besucht mit Alek seine Mutter. Dabei wird sie emotional ordentlich gefordert. Und dann weiht Bibi sie in ein schockierendes Geheimnis ein.

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Jördis Triebel, Melissa Zerhau, u. v. a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Mini-Musical aus der Zeit, als sich Zürich noch mehr als grosses Dorf denn als weltstädtische "Little Big City" fühlte. 1959 tat sich der Texter Werner Wollenberger mit den Komponisten Hans Moeckel und Otto Weissert zusammen, um ihrer Stadt einen beschwingten Soundtrack auf den Leib zu schreiben.

"Wir Zürcher hätten allen Grund, hochmütig zu sein! Besitzen wir nicht die schönste Geschäftsstrasse, das grösste Zifferblatt und den muntersten Stadtpräsidenten Europas?" schrieb Hans Gmür zur Uraufführung von "Eusi chlii Stadt". Sie fand am 25. April 1959 statt, zur Eröffnung des Zürcher Theaters am Hechtplatz. Nur kurze Zeit später wurde der musikalische Bilderbogen in Prosa und Reimen als Hörspiel aufgenommen. In ironisch-satirischen Szenen und mit unvergänglichen Liedern wie "Mis Dach isch de Himmel vo Züri" wird der Tagesablauf in der damaligen kleinen Stadt erzählt. Massgeblich für den bis heute nachhallenden Erfolg des Musicals sind (neben den Stücken des Theaterleiters Otto Weissert) die eingängigen Melodien, die Hans Moeckel komponierte. Er prägte die populäre Schweizer Musik-, Theater- und Hörspielszene nicht nur über Jahrzehnte als Komponist und Arrangeur, sondern vor allem auch als Leiter des legendären Unterhaltungs-Orchesters von Radio Beromünster bzw. DRS.

Mit:
Margrit Rainer, Ruedi Walter, Zarli Carigiet, Stephanie Glaser, Peter W. Staub, Inigo Gallo, Irène Camarius

Musik: Hans Moeckel, Otto Weissert, Basler Unterhaltungsorchester, Werner Marti


Verwechslungen, Affären, Ausreden und seltsame Zufälle. „Die fremde Dame“ nach Dostojewski nimmt die Hörerinnen und Hörer mit auf eine rasante Odyssee durch das St. Petersburg des 19. Jahrhunderts.

Es ist wenig bekannt, dass Dostojewski − der Autor von „Schuld und Sühne“, „Dämonen“ und „Erinnerungen aus einem Totenhaus“, der Dichter, welcher Leiden und Tragik des alten Russlands beschrieb und um eine Erneuerung im Glauben rang − auch heitere Erzählungen geschrieben hat. Elemente, die in einigen Figuren seiner großen Romane angelegt erscheinen, gewinnen hier Eigenleben, schaffen Gestalten, die an die Klassiker der russischen Groteske, an Gogol und Tschechow erinnern.
In seiner Erzählung plagt den alten Schabrin die Eifersucht. Seine Frau Glafira ist auf Abwegen, dessen ist er sich sicher. Um seiner Qual ein Ende zu setzen, beschließt der gehörnte Ehemann, seine lebenslustige Ehefrau in flagranti zu ertappen. Doch seine Streifzüge münden stets in skurrile Situationen.

Mit:
Willi Trenk-Trebitsch, Stefan Wigger, Manfred Meurer, Gisela Fackeldey, Klaus Herm, Josef Wilhelmi

Regie: Ulrich Lauterbach
Technische Realisierung: Klaus Krüger, Edith Dinter

Bearbeitung: Max Gundermann


Wenn man beim Autofahren den Kopf nicht bei der Sache hat, kann es leicht geschehen, dass man falsch reagiert und dorthin fährt, wo man nicht hinfahren wollte. So war auch das Ziel von Loulette keineswegs der Strassengraben, wo Kommissar Paron und Inspektor Guérin sie finden.

Sollten die beiden Kriminalbeamten zunächst noch geglaubt haben, mit einer kleinen Rettungsaktion davon zu kommen, werden sie alsbald eines Besseren belehrt – und zwar in Form einer Leiche. Loulette, die "Gesellschafterin" von Monsieur Puissaux hat ebendiesen blutüberströmt in seiner abgelegenen Villa aufgefunden, und hat sich etwas kopflos ins Auto gesetzt, um – wie sie sagt – Hilfe zu holen. An Verdächtigen, die Gründe gehabt haben könnten, den reichen Unternehmer zu erschiessen, mangelt es nicht. Gestohlene Goldstücke und ein rätselhafter Brief kommen dazu, und machen die Angelegenheit zu einem Fall, zu dessen Lösung Kommissar Parons kriminalistische Fähigkeiten dringend gebraucht werden.

Mit:
Wilhelm Grimm, Gerhard Imbsweiler, Inge Bahr, Hans-Dieter Jendreyko, Horst-Christian Beckmann, Monika Koch, Urs Bihler

Regie: Willy Buser
Übersetzung: Maria Frey

Musik: Hans Moeckel

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Elsa Artmann und Samuel Duvoisin arbeiten seit 2015 an performativer und installativer Kunst. Ihre Ausbildung erhielten sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. Mit ihrem Stück „Hätten Sie von sich aus die Familie erfunden?“ waren sie 2019 für den KunstSalon-Theaterpreis nominiert, ihr Stück „Pressspan“ gewann den KunstSalon-Theaterpreis 2020. Zuletzt: „Umzug in eine vergleichbare Lage“ (Tanzhaus NRW) und „A Voice Of A Generation“ (Tanzfaktur). „Der innere Bergbau“ ist ihr erstes Hörspiel.

Regie: Else Artmann, Samuel Duvoisin

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Ein Haus mit Vergangenheit:
Der Verlagskaufmann George Hamilton und seine Frau Patricia haben ein hübsches, aber sehr einsam liegendes Landhaus in der Nähe Londons erworben. Als der vorherige Besitzer seine Nachfolger in ihr neues Domizil einweist, zeigt sich Patricia so begeistert, daß sie sich entschließt, gleich an Ort und Stelle zu bleiben, obwohl ihr Mann vorerst wieder nach London zurückkehren muß. Doch bald bereut es Patricia, allein in dem abgelegenen Haus geblieben zu sein: Ein ungebetener Besucher versetzt sie in Angst und Schrecken.

Mit:
Günter Stutz, Antje Hagen, Antje Roosch, Lothar Rollauer, Fritz Brünske, Hans Timerding, Hans Dilg, Annegreth Ronald

Regie: Klaus Groth

Gewitter über Elmwood:
Mitten in einem starken Gewitter kehrt Jennifer mit dem Wagen nach Hause zurück. Sie ist froh, nicht mehr unterwegs zu sein. Bald wird auch ihr Mann kommen mit dem letzten Zug. Jennifer geht noch einmal in die Garage, um etwas aus dem Wagen zu holen. Da entdeckt sie das Schreckliche: Die Beine einer Frau ragen zwischen abgestellten Kisten hervor ...

"Gewitter über Elmwood" ist das erste in Stereophonie produzierte Hörspiel innerhalb der ARD.

Mit:
Eva Andres, Hermann Wagner, Curt Goetz-Pflug

Regie: Curt Goetz-Pflug

Wieder ein Fall für die beiden Märchendetektive: Frau Knusper ist aus ihrem Lebkuchenhaus verschwunden! Kommissar Fuchs und sein Assistent Igel haben ein Detektivbüro im Reich der Märchen und bekommen von den beiden Damen Labinak und Mangione den Auftrag, ihre Freundin Frau Knusper zu suchen. Sie ist eine Kochkünstlerin und hätte am Kochwettbewerb ihr bestes Rezept präsentieren sollen. Aber sie ist spurlos verschwunden. Auf der Suche stossen Fuchs und Igel auf zwei Kinder und erleben ihr verhextes Wunder!

Mit:
Peter Fischli, Hanspeter Müller-Drossaart, Marianne Weber, Charlotte Joss, Merlin Zeugin, Sara Eberhart, Kaspar Lüscher, Dagmar Bürger, Päivi Stalder, Margret Nonhoff, Isabel Schaerer

Regie: Isabel Schaerer
Technische Realisierung: Monica Kilchenmann, Martin Weidmann

Musik: Robert Weber

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Thomas Auszug bleibt nicht unbemerkt – weder im Hause Lüders, noch in Neulich und so ist die vermeintliche Trennung von Sandra und Thomas schnell Thema im ganzen Dorf. Für Justin, Sina und Christian steht ein zweiwöchiges Schülerpraktikum an. Justin absolviert es bei Marc auf dem Hof. Sina überredet Sandra so lange, bis sie zusagt, dass Sina ein Praktikum in der PR-Abteilung von OECOVEST machen kann.

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Martin Engler, Christoph Moreno, Ella Lee, Cornelia Lippert, u. a.


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Wo seid ihr, Räuber der Vergangenheit? Wo bist du, großes China? Der Wind meiner Erinnerung treibt mich durch Bambuswälder, durch die Schluchten des Yangtse, über Bergwipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor! Dort wart ihr einst mächtig, und selbst der Sohn des Himmels zitterte vor euch auf seinem Drachenthron!' So beginnt die abenteuerliche Geschichte der Räuber vom Liang Schan Moor - eine Geschichte, die im Alten China von Mund zu Mund ging. Der chinesische Dichter Schi Nai An hat sie im 13. Jahrhundert aufgeschrieben. Geheime Botschaften, singende Pfeile, Menschenfresser, Flusspiraten - und ein junger Räuberhäuptling namens Sung Kiang, dessen Tapferkeit und Edelmut nur einem Robin Hood vergleichbar sind - und dessen Ruhm bei den Chinesen bis heute weiterlebt. Denn Sung Kiang, den edlen 'Regenspender von Schantung' und seine Freunde gab es wirklich! Wolkendrache und Magister Listenstern, Geisterläufer, Höhlenmolch und Eiserner Büffel - das sind nur fünf der Räubernamen, die bis heute ehrfurchtsvoll geflüstert werden, wenn der Wind der Erinnerung um längst versunkene Hütten und Paläste streicht - 'über Bergeswipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor!'

Karlheinz Koinegg wurde 1960 am Niederrhein geboren und lebt heute in Berlin. Für den WDR hat er viele Kinderhörspiele geschrieben, darunter 'Die Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus' (1998), 'König Artus und die Ritter der Tafelrunde' (2005) und 'Jesus und die Mühlen von Cölln' (2006). Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns 'Papa, was ist der Islam?' erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD.

Mit:
Erzähler: Manfred Steffen
Sung Kiang: Konstantin Graudus
Trommelfloh, sein Bruder: Roland Jankowsky
Eiserner Büffel: Helmut Krauss
Listenstern: Ernst August Schepmann
Gelber Wespenstachel: Dominique Horwitz
Marschall Kao: Thomas Balou Martin
Kaiser Hui Zung: Jörg Thieme
Thomas Anzenhofer, Renier Baaken, Daniel Berger, Gisela Claudius, Paul Faßnacht, Justus Fritzsche, Lars Gärtner, Axel Gottschick, Matthias Haase, Christoph Maria Herbst, Gisela Keiner, Hanns Jörg Krumpholz, Bernd Kuschmann, Franz Nagel, Volker Niederfahrenhorst, Peter Nottmeier, Gabrielle Odinis, Matthias Ponnier, Bodo Primus, Elisabeth Scherer, Hans Schulze, Walter Spiske, Karlheinz Tafel, Frank Voß, Heinz Walter, Frank Watzke, u. v. a.

Regie: Martin Zylka

Musik: James Reynolds

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Wo seid ihr, Räuber der Vergangenheit? Wo bist du, großes China? Der Wind meiner Erinnerung treibt mich durch Bambuswälder, durch die Schluchten des Yangtse, über Bergwipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor! Dort wart ihr einst mächtig, und selbst der Sohn des Himmels zitterte vor euch auf seinem Drachenthron!' So beginnt die abenteuerliche Geschichte der Räuber vom Liang Schan Moor - eine Geschichte, die im Alten China von Mund zu Mund ging. Der chinesische Dichter Schi Nai An hat sie im 13. Jahrhundert aufgeschrieben. Geheime Botschaften, singende Pfeile, Menschenfresser, Flusspiraten - und ein junger Räuberhäuptling namens Sung Kiang, dessen Tapferkeit und Edelmut nur einem Robin Hood vergleichbar sind - und dessen Ruhm bei den Chinesen bis heute weiterlebt. Denn Sung Kiang, den edlen 'Regenspender von Schantung' und seine Freunde gab es wirklich! Wolkendrache und Magister Listenstern, Geisterläufer, Höhlenmolch und Eiserner Büffel - das sind nur fünf der Räubernamen, die bis heute ehrfurchtsvoll geflüstert werden, wenn der Wind der Erinnerung um längst versunkene Hütten und Paläste streicht - 'über Bergeswipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor!'

Karlheinz Koinegg wurde 1960 am Niederrhein geboren und lebt heute in Berlin. Für den WDR hat er viele Kinderhörspiele geschrieben, darunter 'Die Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus' (1998), 'König Artus und die Ritter der Tafelrunde' (2005) und 'Jesus und die Mühlen von Cölln' (2006). Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns 'Papa, was ist der Islam?' erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD.

Mit:
Erzähler: Manfred Steffen
Sung Kiang: Konstantin Graudus
Trommelfloh, sein Bruder: Roland Jankowsky
Eiserner Büffel: Helmut Krauss
Listenstern: Ernst August Schepmann
Gelber Wespenstachel: Dominique Horwitz
Marschall Kao: Thomas Balou Martin
Kaiser Hui Zung: Jörg Thieme
Thomas Anzenhofer, Renier Baaken, Daniel Berger, Gisela Claudius, Paul Faßnacht, Justus Fritzsche, Lars Gärtner, Axel Gottschick, Matthias Haase, Christoph Maria Herbst, Gisela Keiner, Hanns Jörg Krumpholz, Bernd Kuschmann, Franz Nagel, Volker Niederfahrenhorst, Peter Nottmeier, Gabrielle Odinis, Matthias Ponnier, Bodo Primus, Elisabeth Scherer, Hans Schulze, Walter Spiske, Karlheinz Tafel, Frank Voß, Heinz Walter, Frank Watzke, u. v. a.

Regie: Martin Zylka

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Wo seid ihr, Räuber der Vergangenheit? Wo bist du, großes China? Der Wind meiner Erinnerung treibt mich durch Bambuswälder, durch die Schluchten des Yangtse, über Bergwipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor! Dort wart ihr einst mächtig, und selbst der Sohn des Himmels zitterte vor euch auf seinem Drachenthron!' So beginnt die abenteuerliche Geschichte der Räuber vom Liang Schan Moor - eine Geschichte, die im Alten China von Mund zu Mund ging. Der chinesische Dichter Schi Nai An hat sie im 13. Jahrhundert aufgeschrieben. Geheime Botschaften, singende Pfeile, Menschenfresser, Flusspiraten - und ein junger Räuberhäuptling namens Sung Kiang, dessen Tapferkeit und Edelmut nur einem Robin Hood vergleichbar sind - und dessen Ruhm bei den Chinesen bis heute weiterlebt. Denn Sung Kiang, den edlen 'Regenspender von Schantung' und seine Freunde gab es wirklich! Wolkendrache und Magister Listenstern, Geisterläufer, Höhlenmolch und Eiserner Büffel - das sind nur fünf der Räubernamen, die bis heute ehrfurchtsvoll geflüstert werden, wenn der Wind der Erinnerung um längst versunkene Hütten und Paläste streicht - 'über Bergeswipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor!'

Karlheinz Koinegg wurde 1960 am Niederrhein geboren und lebt heute in Berlin. Für den WDR hat er viele Kinderhörspiele geschrieben, darunter 'Die Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus' (1998), 'König Artus und die Ritter der Tafelrunde' (2005) und 'Jesus und die Mühlen von Cölln' (2006). Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns 'Papa, was ist der Islam?' erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD.

Mit:
Erzähler: Manfred Steffen
Sung Kiang: Konstantin Graudus
Trommelfloh, sein Bruder: Roland Jankowsky
Eiserner Büffel: Helmut Krauss
Listenstern: Ernst August Schepmann
Gelber Wespenstachel: Dominique Horwitz
Marschall Kao: Thomas Balou Martin
Kaiser Hui Zung: Jörg Thieme
Thomas Anzenhofer, Renier Baaken, Daniel Berger, Gisela Claudius, Paul Faßnacht, Justus Fritzsche, Lars Gärtner, Axel Gottschick, Matthias Haase, Christoph Maria Herbst, Gisela Keiner, Hanns Jörg Krumpholz, Bernd Kuschmann, Franz Nagel, Volker Niederfahrenhorst, Peter Nottmeier, Gabrielle Odinis, Matthias Ponnier, Bodo Primus, Elisabeth Scherer, Hans Schulze, Walter Spiske, Karlheinz Tafel, Frank Voß, Heinz Walter, Frank Watzke, u. v. a.

Regie: Martin Zylka

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Wo seid ihr, Räuber der Vergangenheit? Wo bist du, großes China? Der Wind meiner Erinnerung treibt mich durch Bambuswälder, durch die Schluchten des Yangtse, über Bergwipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor! Dort wart ihr einst mächtig, und selbst der Sohn des Himmels zitterte vor euch auf seinem Drachenthron!' So beginnt die abenteuerliche Geschichte der Räuber vom Liang Schan Moor - eine Geschichte, die im Alten China von Mund zu Mund ging. Der chinesische Dichter Schi Nai An hat sie im 13. Jahrhundert aufgeschrieben. Geheime Botschaften, singende Pfeile, Menschenfresser, Flusspiraten - und ein junger Räuberhäuptling namens Sung Kiang, dessen Tapferkeit und Edelmut nur einem Robin Hood vergleichbar sind - und dessen Ruhm bei den Chinesen bis heute weiterlebt. Denn Sung Kiang, den edlen 'Regenspender von Schantung' und seine Freunde gab es wirklich! Wolkendrache und Magister Listenstern, Geisterläufer, Höhlenmolch und Eiserner Büffel - das sind nur fünf der Räubernamen, die bis heute ehrfurchtsvoll geflüstert werden, wenn der Wind der Erinnerung um längst versunkene Hütten und Paläste streicht - 'über Bergeswipfel und geheime Pfade zurück in die Sümpfe des Liang Schan Moor!'

Karlheinz Koinegg wurde 1960 am Niederrhein geboren und lebt heute in Berlin. Für den WDR hat er viele Kinderhörspiele geschrieben, darunter 'Die Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus' (1998), 'König Artus und die Ritter der Tafelrunde' (2005) und 'Jesus und die Mühlen von Cölln' (2006). Für seine Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns 'Papa, was ist der Islam?' erhielt er 2004 den CIVIS-Preis der ARD.

Mit:
Erzähler: Manfred Steffen
Sung Kiang: Konstantin Graudus
Trommelfloh, sein Bruder: Roland Jankowsky
Eiserner Büffel: Helmut Krauss
Listenstern: Ernst August Schepmann
Gelber Wespenstachel: Dominique Horwitz
Marschall Kao: Thomas Balou Martin
Kaiser Hui Zung: Jörg Thieme
Thomas Anzenhofer, Renier Baaken, Daniel Berger, Gisela Claudius, Paul Faßnacht, Justus Fritzsche, Lars Gärtner, Axel Gottschick, Matthias Haase, Christoph Maria Herbst, Gisela Keiner, Hanns Jörg Krumpholz, Bernd Kuschmann, Franz Nagel, Volker Niederfahrenhorst, Peter Nottmeier, Gabrielle Odinis, Matthias Ponnier, Bodo Primus, Elisabeth Scherer, Hans Schulze, Walter Spiske, Karlheinz Tafel, Frank Voß, Heinz Walter, Frank Watzke, u. v. a.

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Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 12
Korridore

Zoe und Thomas fahren zum IPP, um nach dem Verdächtigen zu suchen. Sie erwarten das Schlimmste. Immerhin versuchen sie gerade einen gesuchten Mörder zu finden. Sie sind zu allem bereit. Doch was sie erwartet, übersteigt ihre Vorstellungskraft.
Das Gebäude ist von bunten Pilzen befallen. Sie verfolgen die Auswüchse entlang der Korridore. Aber mit dem, was sich im Zentrum des Pilzgewächses befindet, hatten sie nicht gerechnet. Ein Kampf um das nackte Überleben beginnt.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Die stärkste Zwangsjacke ist die Familie

Mit:
Peter Kner, Dinah Hinz, Jan Bluthardt

Regie: Susanne Heising
Technische Realisierung: Mirjam Emmenegger

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Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 11
Martin

Die Polizistin Zoe führt privat Ihre Ermittlungen fort – trotz einer Verwarnung ihres Chefs. Mit einem Vorwand kontaktiert sie Thomas, da dieser für seinen Diamond Shop das ehemalige IPP-Gebäude mietet. Doch dieser weiß mehr als sie denkt.
Thomas erzählt von Martin, einem ehemaligen IPP-Mitarbeiter. Er leidet qualvolle Schmerzen. Körperlos in ewiger Dunkelheit. Durch das Display eines Küchengerätes, ist es für ihn möglich mit Thomas zu kommunizieren. Dieser hat aber kein Interesse daran ihn von seinem Leid zu erlösen. Kann Zoe helfen? Finden sie eine Spur zum Verdächtigen oder zu Patrick?

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

September 1905: Professor van Dusen und Hatch reisen durch Asien. Um fernöstliche Heilkunst zu studieren und das Fell eines Schneemenschen zu besichtigen, wollen sie in Ost-Tibet das Lama-Kloster Kumbum besuchen.

Ein Mann warnt die Fremden vor dem Kloster. Van Dusen und sein Assistent ziehen dennoch mit ihrer Karawane weiter und werden nach ihrer Ankunft in Kumbum sofort gefangen genommen. Der berühmte Amateurkriminologe van Dusen entdeckt, dass sich der Abt mit einem russischen Oberst zu konspirativen Zwecken trifft. Welche politischen Absichten werden hier verfolgt?

Mit:
Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm, Hans Putz, Joachim Bliese, Alexander Herzog, Joachim Pukaß, Joachim Kerzel

Regie: Rainer Clute

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Ein hölzerner Stock mit feinen Schnitzereien erinnert die alte Anna an eine kurze Begegnung im Sommer 1940: Damals waren französische Soldaten im Dorf interniert, unter ihnen auch die dunkelhäutigen Spahis, nordafrikanische Soldaten aus den damaligen französischen Kolonien. Einer davon war Ali, und zu ihm hatte die 18-jährige Anna eine besondere Zuneigung. Die 90-jährige Anna erzählt ihrer Urenkelin Rebekka von dieser Zeit und von dieser Begegnung. In ihrem Tagebuch und in szenischen Rückblenden werden ihre Erinnerungen lebendig. Der Stoff zu diesem Hörspiel basiert auf historischen Gegebenheiten: Im luzernischen Dorf Triengen waren im Sommer 1940 rund 550 französische Soldaten interniert, darunter auch die nordafrikanischen Spahis. Zwischen der Dorfbevölkerung und den Internierten herrschte ein reger und freundlicher Austausch, an den man sich auch heute noch gern erinnert.

Mit:
Alte Anna: Margrit Bischof
Junge Anna: Martina Fähndrich
Ali: Philippe Graber
Rebekka: Rahel Erni
Kurt: Marcel Grüter
Pfarrer: Jörg Gilli
Offizier: Peter Fischli
Wachmann: Samuel Zumbühl
Bundesrat Minger: Daniel Kasztura

Regie: Geri Dillier

Musik: Agnes Hunger und Julian Dillier

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Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 10
Nyarlathotep herrscht

Drei Studierende aus Rostock werden von dem renommierten Archäologen Prof. Dr. Armitage auf eine Ausgrabung nach Ägypten mitgenommen. Er ist überzeugt das Grab Nyarlathoteps gefunden zu haben. Doch er hat sich geirrt und die Situation läuft aus dem Ruder.
Außer Schlangen und Skorpionen ist nichts zu finden. Ein regionales Märchen ist der Schlüssel bei der Suche nach der tatsächlichen Grabstelle. Ein Hügel Mitten in der Wüste. Ohne Genehmigung beginnt Armitage zu graben. Da ist ein Zugang. Euphorie. Doch Schrecken wird folgen.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks

Der Londoner Privatdetektiv Steve Gardiner sucht Trost im Whisky. Shirley, seine Freundin, hat sich mit 'Rien ne va plus!' aus dem Staub gemacht. Nach einer feucht-fröhlichen Nacht findet sich Gardiner im Zug nach Glasgow wieder.

Dort angekommen, sucht er nach Judy Clark, die er vor einiger Zeit scheinbar grundlos verlassen hat. Er findet sie schließlich in einem entlegenen Hotel im schottischen Hochland. Sie ist in Begleitung des unangenehm schönen Peter Calder, der als Mitgiftjäger bekannt ist.

Überraschenderweise hat sich auch Inspektor Gordon in dem Hotel eingemietet. Ein unaufgeklärter Mord, der vor exakt einem Jahr in dieser Einöde passiert ist, lässt ihm keine Ruhe. Und in dem einsamen Hotel sind dieselben Leute wie damals versammelt ...

Mit:
Steve Gardiner: Hans Peter Hallwachs
Inspektor Gordon: Werner Schumacher
Captain Bewis: Hansjörg Felmy
Judy Clark: Christine Davis
Celia: Hannelore Hoger
Doris: Ursula Langrock
Peter Calder: Gerd Andresen
Shirley: Ellen Xenakis
Mcintosh: Hanns Bernhardt
Fahrerin: Antje Hagen
Angestellter: Gert Keller
Frank -Barmann: Rolf Dienewald
Schaffner: Peter Klein
Alter Mann: Robert Rathke
Weibliche Stimme: Helene Elcka
Männliche Stimme: Ulrich del Mestre

Regie: Heiner Schmidt
Übersetzung: Marianne de Barde, Hubert von Bechtolsheim

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Für alle reicht es nicht? Nach Jahrzehnten weltweiter Trinkwasserknappheit und zahlreichen Kriegen, die um gesicherte Ressourcenzugänge geführt wurden und Millionen Menschen zur Flucht zwangen, haben fünf global agierende Konzerne die Versorgung der Menschheit mit dem lebensnotwendigen Nass übernommen - mit unstrittigem Erfolg. Legt die skandalöse, bis heute nicht eingedämmte Verschmutzung der Luft nicht nahe, auch die Versorgung mit gesunder, qualitätsvoller Atemluft endlich der Privatwirtschaft zu überantworten? Im Vorfeld anstehender Entscheidungen in Brüssel und andernorts lässt das Hörspiel Wissenschaftler, Politiker, Lobbyisten, Marketingexperten und widerständige Aktivisten zu Wort kommen, aber auch die unmittelbar Betroffenen: Anwohner geschützter Luftgewinnungsgebiete, selbständige Bioerzeuger, Verkaufskräfte im stationären und ambulanten Lufthandel, Spezialisten für Wohnraumumrüstung, Atemtrainer sowie Eventmanager der beliebten Luftverkostungsparties. Explizite Fragestellungen stimulieren die Meinungsbildung des Hörers, außerdem kann er von praktischen Tipps für ein optimiertes Atmungsverhalten profitieren.

Mit:
Corinna Kirchhoff, Martin Brambach, Matthias Bundschuh, Gerd Wameling, Traute Hoess, Christof Wackernagel, Stefan Kanis, Cornelia Heyse, Susanne Bard, Winnie Böwe, Winfried Hochholdinger

Regie: Thomas Wolfertz

Vorstellung im OhrCast

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Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 9
Der Internet-Pilz

Katja arbeitet in einer Kneipe und lernt dort den Studenten Oliver kennen. Die beiden werden ein Paar und ziehen zusammen. Pilze sind Olivers größtes Interesse. Sie sind Gegenstand seiner Forschung und all seiner Experimente.
Für seine Doktorarbeit versucht er Pilze mit einem Computer zu vernetzen. Das Experiment glückt mit einer alten Pilzart aus Ägypten. Schmerzlich muss er feststellen, dass er nicht alle Konsequenzen des Versuchs bedacht hatte. Doch es ist zu spät. Was er begonnen hat, ist nicht mehr aufzuhalten. Für Katja und Oliver ist nichts mehr wie zuvor.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Hitlers Haustier in Moskau

Eine wahre Geschichte mit besonderer Perspektive: Der Alligator Saturn stirbt 2020 im Alter von 84 Jahren im Zoo von Moskau. Während er ausgestopft wird, erzählt er seine ereignisreiche Biographie.

Ein weltberühmtes Reptil schaut auf sein bewegtes Leben zurück: 1936 in Mississippi ausgebrütet, erlebt Saturn Rassentrennung und Lynchmorde, bevor er gefangen wird. In einer viel zu engen Holzbox wird er ins Nazi-Berlin verschifft. Hier wird er erst zu Hitlers Lieblingstier, überlebt dann knapp die Bombardierung des Zoos und entkommt am Ende in die Spree. Nur, um nach dem Krieg schon wieder eingefangen und von britischen Soldaten nach Moskau verschenkt zu werden. Im Moskauer Zoo macht er illustre Bekanntschaften von Stalin über Gorbatschow bis Putin und wandert nach seinem Tod als ausgestopftes Präparat ins Darwin-Museum. Oder sind Teile dieser Legende erfunden?

Mit:
Peter Kurth, Anastasia Gubareva

Regie: David Zane Mairowitz, Malgorzata Zerwe
Soundaufnahmen: Dimitry Nikolaev
Technische Realisation: Jean-Boris Sczymczak
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Gerrit Booms

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Für die Erwachsenen sind die beiden manchmal richtige Nervensägen, der Xaver und der Hansi aus dem bayerischen Fischbachsgreuth. Echte Lausbuben halt, immer gut für ein Abenteuer auf dem Land.

Mit:
Werner Härtl

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Ein neuer Fall für Inspektor Schrapp und Kriminalassistent Rübe. Rübe hilft bei der Lösung stets Opas Weisheitsbuch - was seinen Chef immer wieder verzweifeln lässt.

Mit:
Thomas Loibl, Jens Wawrczeck, Leonhard Weiß, Antonia Hecht

Regie: Irene Schuck
Redaktion: Claudia Schöll
Technische Realisierung: Winfried Messmer, Daniela Röder
Regieassistenz: Frank Halbach

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Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

Mit:
Jule Ronstedt, Elisabeth Schwarz, Hans Kremer, Jona Mues, Petra Welteroth, Justine Hauer, Julia Fritz, Casper Duda, Robert Gallinowski, Hanns Jörg Krumpholz, Nina Vorbrodt, Theo Burkholder, Rufus Berg, David Vormweg, Felix Vörtler, Ernst-Augsut Schepmann, Uschi Hansmann, Sikrid Burkholder, Sebastian Schlemmer, Stefan Cordes, Jörg Kernbach

Regie: Petra Feldhoff
Dramaturgie: Christina Hänsel

Bearbeitung: Petra Feldhoff, Mariana Leky

Musik: Mike Herting

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Vorstellung im OhrCast

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Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

Mit:
Jule Ronstedt, Elisabeth Schwarz, Hans Kremer, Jona Mues, Petra Welteroth, Justine Hauer, Julia Fritz, Casper Duda, Robert Gallinowski, Hanns Jörg Krumpholz, Nina Vorbrodt, Theo Burkholder, Rufus Berg, David Vormweg, Felix Vörtler, Ernst-Augsut Schepmann, Uschi Hansmann, Sikrid Burkholder, Sebastian Schlemmer, Stefan Cordes, Jörg Kernbach

Regie: Petra Feldhoff
Dramaturgie: Christina Hänsel

Bearbeitung: Petra Feldhoff, Mariana Leky

Musik: Mike Herting

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Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

Mit:
Jule Ronstedt, Elisabeth Schwarz, Hans Kremer, Jona Mues, Petra Welteroth, Justine Hauer, Julia Fritz, Casper Duda, Robert Gallinowski, Hanns Jörg Krumpholz, Nina Vorbrodt, Theo Burkholder, Rufus Berg, David Vormweg, Felix Vörtler, Ernst-Augsut Schepmann, Uschi Hansmann, Sikrid Burkholder, Sebastian Schlemmer, Stefan Cordes, Jörg Kernbach

Regie: Petra Feldhoff
Dramaturgie: Christina Hänsel

Bearbeitung: Petra Feldhoff, Mariana Leky

Musik: Mike Herting

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Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

Mit:
Jule Ronstedt, Elisabeth Schwarz, Hans Kremer, Jona Mues, Petra Welteroth, Justine Hauer, Julia Fritz, Casper Duda, Robert Gallinowski, Hanns Jörg Krumpholz, Nina Vorbrodt, Theo Burkholder, Rufus Berg, David Vormweg, Felix Vörtler, Ernst-Augsut Schepmann, Uschi Hansmann, Sikrid Burkholder, Sebastian Schlemmer, Stefan Cordes, Jörg Kernbach

Regie: Petra Feldhoff
Dramaturgie: Christina Hänsel

Bearbeitung: Petra Feldhoff, Mariana Leky

Musik: Mike Herting

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Die vier Freundinnen Bangles, Bella, Bonnie und Becky führen alle ein mehr oder weniger bürgerliches Leben – als Taxifahrerin, Lehrerin, Escort oder Programmiererin –, nur dass sie in ihrer Freizeit gemeinsam gerne manch-mal auch Juweliere ausrauben. Diesmal allerdings soll es eine Privatbank sein. Becky, das Mastermind der Einbrechertruppe, hält es da mit Bertolt Brecht: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" Hinzu kommt, dass die Schillenberg Bank und ihre illustre Kund-schaft eine unrühmliche Rolle im CumEx-Skandal gespielt hat, was sie einerseits für einen Denkzettel prädestiniert und andererseits fette Beute verspricht.

Mit:
Julia Riedler, Bibiana Beglau, Katja Bürkle, Kathrin Angerer, Ole Lagerpusch, Sascha Nathan, Christoph Pütthoff, Wolfram Koch, Nils Kreutinger, Heidi Ecks, Heinrich Giskes, Samuel Simon

Regie: Silke Hildebrandt
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Josuel Theegarten, Julia Kümmel
Regieassistenz: Miriam Brand
Dramaturgie: Leonhard Koppelmann
Besetzung: Leon Haase

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Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 8
Tödlicher Hunger

Vier Schülerinnen gründen einen Hexenzirkel. Mit Hilfe eines Rituals besorgen sie Geld für den Flug nach Salem und machen Urlaub in der Hauptstadt der Wicca-Bewegung. Eine Wahrsagerin warnt sie: Eine von ihnen ist besessen von einem bösen Geist.
Als Mia, Amélie, Judith und Barbie zurückkehren, wird ihre Freundschaft distanzierter. Mit einem gemeinsamen Ritual versuchen sie ihre Verbindung wieder zu stärken, doch Amélie hat mittlerweile andere Ziele. Ihr Streben nach Geld nimmt immer mehr Raum ein. Skrupellos überschreitet sie die Grenze der Legalität. Ihre Gier wird zur Gefahr für alle.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks

Ein Versuch, Shakespeares Sommernachtstraum zu verstehen

Shakespeares Sommernachtstraum ist die Mutter aller Verwechslungskomödien. Viele Rollen, Missverständnisse, Verwirrung, und Chaos. Ein Fest für die beiden Theaterberater Dr. Norbert Behne und Dr. Philomena Lombardy, die diesen Knäuel entwirren wollen. Doch einfach wird es nicht.

Herr Dr. Behne und Frau Dr. Lombardy machen regelmässig die Radio-Sendung «Stückezerpflücken mit den Theaterberatern, das heitere Aha-Erlebnis-Magazin für die ganze Familie». In der letzten Folge haben die beiden Moderatoren die Schiller-Reihe abgeschlossen und wenden sich nun dem grossen britischen Dichter und Theaterautoren William Shakespeares zu. Kaum beginnt die Sendung, platzt ein Überraschungsgast ins Studio: Puck - Oberstes Fabelwesen, Mastermind und Chefstratege von König Oberon, und ausserdem "der verdammt nochmal schnellste Troubleshooter im ganzen Universum". Doch der Troubleshooter entpuppt sich eher als Troublemaker, und die Radio-Sendung rutscht mehr und mehr in eine von Wunderblumenelixier getränktes und turbulentes Verwirrspiel.

Mit:
Rachel Brauchschweig, Michael Hasenfuss, Dimitri Stapfer, Stefano Wenk, Sibylle Mumenthaler, Fritz Fenne, Carina Braunschmidt, Katharina Marianne Schmidt, Amélie Hug, Paul Furtwängler, Tim Knieps

Regie: Päivi Stalder
Technische Realisierung: Tom Willen
Coach für griechischen Akzent: Eleni Haupt

Musik: Elia Rediger

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Es ist wieder Vollmondnacht, und die vier alten Freunde Besim, Steffi, Phil und Zoey versammeln sich ums Lagerfeuer – und erzählen Gruselgeschichten.

Besim jobbt in einem rumänischen Wanderzirkus – Stall ausmisten, Zelt aufbauen, durch Europa reisen und ein wenig Zirkusluft schnuppern. Bald entdeckt Besim sein Talent fürs Zaubern. Perfektes Timing!
Denn der Zauberer des Zirkus, der grosse Wasili, ist vor kurzem auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden...

Ab 6. Januar 2023, 16:01 Uhr im Podcast, vorher bereits im Stream

Mit:
Lucy Wirth, Vera Bommer, Aaron Hitz, Dashmir Ristemi, u. a.

Regie: Mark Ginzler, Susanne Janson
Technische Realisierung: Tom Willen
Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll

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Maya begleitet ihre Mutter nach Nepal. Zu Besuch in einem Dorf am Himalaya hört sie, dass man hier angeblich schon ein paar Mal den legendären Schneemenschen, den Yeti, gesehen hat. Als Maya mehr erfahren will, erzählt ihr Gopal, ein Freund und Kollege ihrer Mutter, die fantastischen Abenteuer von Tashi, einem Mädchen, das sich vor langer, langer Zeit aufmachte, den geheimnisvollen Yeti zu finden - von der alten Königsstadt Kathmandu bis hinauf zum Dach der Welt mit seinen schneebedeckten Gipfeln. Die Geschichte von einer fast heiligen Kuh, einem weisen, aber irgendwie verrückten Bettelmönch, einem diebischen Affen, einem geldgierigen und gemeinen Jäger aus England - und natürlich vom sagenumwobenen Schneemenschen sowie dem Mut eines nepalesischen Mädchens, das mit Tieren sprechen kann.

Mit:
Stefan Kaminski, Laura Maire, Christoph Jablonka, u. a.

Regie: Frank Halbach

Wir alle sind Körperteile. Und Körperteile hängen zusammen. Weshalb aber tun unsere Körper sich unaufhörlich schreckliche Dinge an? Ein Hörspiel, das von zwei Idealisten des 20. Jahrhunderts erzählt. Sie versuchen, eine "Utopie der Verständigung" zu skizzieren.

Seinen Ausgang nimmt das Hörspiel bei zwei Biografien, die sich 1906 in Białystok kreuzen. In dieser Stadt im heutigen Ostpolen lebt im 19. Jahrhundert eine jüdische Mehrheit. Auf der Straße verständigt man sich gleichzeitig und nebeneinander auf Russisch, Polnisch, Jiddisch und Deutsch. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg kommt es zu grausamen Pogromen an der jüdischen Bevölkerung. Augenzeugen des Pogroms von 1906 sind ein alter und ein junger Mensch, die für einige Zeit fast gegenüber gewohnt haben: Ludwik Zamenhof und David Kaufmann. Ersterer wird weltberühmt als Erfinder der Plansprache Esperanto. David Kaufman seinerseits nimmt in Moskau den Namen Dziga Vertov an und gilt als ein herausragender Pionier des Stummfilms und des frühen Tonfilms. Seinem Werk „Der Mann mit der Kamera“ stellt er ein Manifest voran, das auf eine neue, alle Menschen vereinigende visuelle Sprache zielt. Mit einem Reden und Sehen, das den Menschen zu sich hin und weg von der Gewalt zu führen versucht, spricht sich das Hörspiel in die Gegenwart hinein und denkt nach mit Augen, Ohren, dem Mund, Händen und Gliedern.

Mit:
Sandra Gerling, Sebastian Hufschmidt, Jirka Zett, Carlo Ljubek, Rafael Stachowiak

Regie: Henri Hüster
Technische Realisierung: Kay Poppe

Musik: Florentin Berger-Monit, Johannes Wernicke

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Mit einer kabarettistischen Starbesetzung und pünktlich zum 50. Jahrestag der Schweizer Reaktorkatastrophe von Lucens (Waadt) präsentiert SRF 1 eine atomare Politsatire. In dem von realen Tatsachen inspirierten Hörspiel verkörpern Joachim Rittmeyer und Emil Steinberger die zwei letzten Schweizer.

"Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", so heisst der Kultfilm von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1964. Er handelt vom Kalten Krieg, der Atombombe und einem geistesgestörten General der US Air Force. Die ernst und warnend gemeinte Satire endet mit der Vernichtung der Menschheit.

Hätte dieses Drehbuch auch in der Schweiz spielen können? Selbstverständlich. Immerhin hat die Eidgenossenschaft jahrzehntelang versucht, die Atombombe zu bauen, ein kleines Tschernobyl fabriziert und sogar einen atomaren Erstschlag gegen die Sowjetunion in Erwägung gezogen. Randulf Lindt hat über diese brisanten und noch wenig bekannten Vorgänge ein satirisch überhöhtes Hörspiel geschrieben.

Mit:
Joachim Rittmeyer, Emil Steinberger, Patti Basler, Gabriel Vetter, Simon Enzler, Uta Köbernick, Thomas C. Breuer, Dominique Müller, Daniel Ludwig, Randulf Lindt, Isabel Schaerer, Noemi Gradwohl, Julia Glaus

Regie: Lukas Holliger
Technische Realisierung: Mirjam Emmenegger

Wenn man einen Affen umbringt, ist das dann Mord? Nein, sagt die Staatsanwältin Regula Skander: Sachbeschädigung. In diesem Fall am Panbrücker Zoo. Dort liegt der Schimpanse Pollo erstochen vor seinem Käfig. Pollo, der malende Affe, dessen Kunstwerke in New York prämiert wurden, war der Liebling des Publikums. So findet sich schnell ein Kriminalkommissar, der sich des Falles annimmt. Auch Regula Skander wittert, dass dieser Fall, wenn man ihn zu einem solchen machte, die Rechtsprechung verändern könnte. Dafür müsste man aber beweisen, dass ein Affe Personenrechte hat, also eine Person ist, also quasi ein Mensch. Aber wenn Affe gleich Mensch, gilt dann auch der Umkehrschluss: Mensch gleich Affe?

Mit:
Lola Klamroth, Peter Lohmeyer, Mirco Kreibich, Martin Seifert, Bettina Stucky, Margarita Breitkreiz, Nina Kronjäger, Cecilia Martines, Michael Ojake

Regie: Dunja Arnaszus

Musik: Marley Devlin, Thomas Wenzel

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Wir befinden uns auf dem 125. Kongress der deutschsprachigen Thanatologen. Das besondere Jubiläum wird mit einem – erstmalig - musikalischen Schwerpunkt veredelt: "Die Zukunft der Trauermusik". Denn in dieser Hinsicht hat sich in den vergangenen Jahrhunderten leider nicht sonderlich viel bewegt. Vorläufiger Höhepunkt: Der Mord an Professor Sebersdorsch-Malzhausen auf offener Bühne. Während sich Wissenschaftliches mit persönlichem Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermischt, zeigt sich, wie sehr der Umgang mit dem Tod eine Sache der Lebenden ist. Eine Diskurskomödie über die Zukunft einer Musikgattung, den Tod an sich und den Wissenschaftsbetrieb als solchen.

Mit:
Joy Maria Bai, Moritz Grove, Franziska Machens, Anne Tismer, Leon Ullrich, Herbert Fritsch, Charlotte Simon, Toben Piel, Sebastian Löffler, Nis-Momme Stockmann

Regie: Nis-Momme Stockmann, Charlotte Simon, Toben Piel, Les Trucs
Technische Realisierung: Sebastian Löffler

Musik: Les Trucs

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Aus der exklusiven Kunstsammlung einer Offenbacher Industriellenfamilie ist der mehrere Millionen Euro teure Picasso „Frau mit gelbem Barett“ gestohlen worden. Die Besitzerin liegt bewusstlos und mit gebrochenem Halswirbel am Tatort. Ihr Zustand ist lebensbedrohlich, und sie kann vorerst nichts zur Aufklärung des Diebstahls beitragen. Sicher ist nur, dass sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten und einem befreundeten Pärchen einen feucht-fröhlichen Abend in der Villa verbracht hat. Auch die anderen haben nur sehr lückenhafte Erinnerungen an die vorausgegangenen Ereignisse. Ein vertrackter Fall für Kommissar Haas und Kriminalassistent Teschenmacher, bei dem die beiden – wie schon so oft – mit der Hilfe der Büroleiterinnen im Kommissariat Felsenstein und Rettich rechnen können.

Mit:
Felix von Manteuffel, Ole Lagerpusch, Susanne Schäfer, Anke Sevenich, u. a.

Regie: Thomas Wolfertz, Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Thomas Rombach, Melanie Linden

Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 7
Loesch-dich.de

Melanie und Tanja sind seit der Grundschule beste Freundinnen – bis sie aufs Gymnasium kommen. Dort sind sie plötzlich Außenseiterinnen. Tanja verrät Melanie, um sich mit den Mädchen an der Spitze der Klassenhierarchie anzufreunden.
Sie offenbart ein Tagebuch, in dem die beiden Mädchen gemeinsam ihre Mitschüler:innen verflucht haben. Von diesem Tag an ändert sich alles. Melanie ist allein und alle sind gegen sie. In ihrem Frust sucht sie im Internet Hilfe und findet eine Webseite zur Löschung von Menschen. Mit der Wirksamkeit der Seite hätte sie niemals gerechnet.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks

Mit der Gabe umgehen und mehr über den Unfall wissen. Mica hat eine Mission und erfährt, dass zwei andere Personen verwickelt sind. Einer war sogar mit den Vieren befreundet. Wichtiger ist ihr aber Alek. Die beiden kommen sich näher.

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Jördis Triebel, Melissa Zerhau, u. v. a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Auf der Almwiese am Zieselstein herrscht große Betriebsamkeit: Gämsen, Spitzmäuse und Schneehühner stecken mitten in den Vorbereitungen für das GROFIVOMU, das "Große Festival der internationalen Volksmusik". Nur Seppi, das Eichhörnchen, und Murmel, das Murmeltier, sorgen mit ihrer Tollpatschigkeit ständig für Chaos. Außerdem wollen sie unbedingt beim GROFIVOMU auftreten, sind aber leider hoffnungslos unmusikalisch. Um die beiden loszuwerden, behauptet Gisela, die Gämse: Wenn sie die legendäre Superpfeife finden, auf der auch das unmusikalischste Tier der Welt die schönsten Melodien spielen kann, dann dürften sie beim Festival ein Lied zum Besten geben. Allerdings befindet sich die Superpfeife im Besitz des Berggeists Gigantor. Dass das nur eine alte Sage ist, wissen Seppi und Murmel nicht. Sie machen sich sofort auf den Weg zum düsteren Berggipfel...

Mit:
Wolfgang Pregler, Christian Baumann, Tobias Lelle, Pierre Peters-Arnolds, Thomas Albus, Katja Bürkle, Thomas Koppelt

Regie: Olga-Louise Dommel
Technische Realisierung: Marcus Huber, Regine Elbers
Regieassistenz: Frank Halbach

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Herbert Achternbusch hat sein Leben in 8 1/2 kurzen Sätzen zusammengefasst: "Ich musste 1938 auf die Welt kommen, nachdem ich mir meine Eltern schon ausgesucht hatte. Meine Mutter war eine sportliche Schönheit vom Land, die sich nur in der Stadt wohlfühlte. Mein Vater war sehr leger und trank gern, er war ein Spaßvogel. Kaum auf der Welt, suchten mich Schulen, Krankenhäuser und alles Mögliche heim. Ich leistete meine Zeit ab und bestand auf meiner Freizeit. Ich schrieb Bücher, bis mich das Sitzen schmerzte. Dann machte ich Filme, weil ich mich bewegen wollte. Die Kinder, die ich habe, fangen wieder von vorne an. Grüß Gott!" Als der extrem produktive bayerische Grantler Achternbusch im Januar 2021 starb, hinterließ er außer einem umfassenden "Andechser Gefühl" 30 Filme, 50 Bücher, 28 Theaterstücke, zahllose Gemälde und Sprüche wie "Du hast keine Chance, aber nutze sie" für die allein ihm Weltruhm gebührt. Ein anderer lautet: "Meine Zeit ist vorbei. Meine Zeit hat es nie gegeben. Was ich mache, interessiert keinen mehr wirklich." Wir lernen daraus: "Wer sich nicht in Gefahr begibt, der kommt darin um." Nur Musik hat Herbert, das biertrinkende Universalgenie, nie gemacht. So ist es folgerichtig, dass ihm sich das Hörspiel "Herr Achternbusch, wie heißen Sie?" über die Töne nähert, die er dennoch hinterlassen hat. Grundlage des Hörspiels ist außer Lesungen und Gesprächen der unbekannte Text "My Name / Was macht der Elephant / Eine Autobiographie", den der Dichter in Kopien nur an seine engsten Freunde verschenkt und den jetzt die Free-Jazz-Legende Günter Baby Sommer erstmals eingelesen ... und dazu getrommelt hat.

Mit:
Herbert Achternbusch, u. a.

Regie: Andreas Ammer, Markus Acher, Micha Acher, Cico Beck

Musik: Markus Acher, Micha Acher, Cico Beck, Günter Baby Sommer


Stell dir vor, du gehst zur Weiterbildung und kommst als Mordverdächtiger wieder raus. Kann in Wattenscheid schon mal passieren. Martin Semmelrogge ermittelt als Kommissar gegen die Ruhrpott-Originale Wolfgang Wendland, Patrick Joswig und Ralf Richter alias Katsche, Kopp und Ko.

Ziemlich blöd gelaufen für Katsche, Kopp und Ko. Wenn der Kopf der Chefin des Bochumer Jobcenters plötzlich nicht mehr da ist, wo er hingehört, und man die Dame als letzter lebend gesehen hat - dann wär man doch glatt besser morgens liegen geblieben. Aber dafür ist es nun zu spät - die zwei Langzeitarbeitslosen Kai „Katsche“ Bongartz, Stefan Kopp und ihr cholerischer Ausbilder Harry Korz stehen unter dringendem Mordverdacht.
Um dem zuständigen Kommissar bei der Bochumer Kripo ihre Unschuld zu beweisen, müssen die drei selbst in Aktion treten. Leider hat die Welt sich gegen sie verschworen, und irgendwie führt jeder ihrer Ermittlungsschritte zu weiteren Straftaten. Ungerechterweise können sie sich demzufolge am Ende nicht mehr frei in Bochum, Wattenscheid und dem Rest der Welt bewegen, weil gleich mehrere Haftbefehle gegen die drei „Detektive der Herzen“ vorliegen. So viel Dummheit muss eigentlich mit einem Happy End belohnt werden.

Mit:
Martin Semmelrogge, Ralf Richter, Wolfgang Wendland, Patrick Joswig, Martina Eiter-Acheampong, Nicolas Bodeux, Henrike Tönnes, Dagmar Geppert, Nermina Kukic, Robert Dölle, Judith Jakob, Arne Nobel, Felix Lambert, Dirk Arndt Hermann

Regie: Matthias Kapohl
Dramaturgie: Natalie Szallies



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Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 6
Das Atlantis-Transkript

Sophia findet ihren Nachbarn tot an seinem Schreibtisch. Der alte Mann hatte bis zu seinem Tod in einem Notizbuch geschrieben. Die darin enthaltenen Übersetzungen antiker Tontafeln scheinen auch andere zu interessieren.
Nachdem die polizeilichen Untersuchungen abgeschlossen sind, betritt Sophia erneut die Wohnung. Von da an fühlt sie sich durchgehend beobachtet. Ihre elektronischen Geräte verhalten sich merkwürdig. Schließlich tritt ein, was sie nie gewagt hätte, zu denken: Sie ist nicht allein in ihrer Wohnung ...!

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Renate, die Tochter des Industriellen Gassler, ist seit einem Jahr spurlos verschwunden. Die Polizei hat den Fall nicht aufklären können, mehrere Detekteien sind daran gescheitert, aber jetzt räumt der von Gassler engagierte Privatdetektiv Kramer auf. Er hat lange recherchiert, den Rest besorgen die Verdächtigen selber, indem sie sich gegenseitig denunzieren und reichlich schmutzige Familienwäsche waschen. Gassler ist zwar ein großer Weiberheld, aber nach seiner Mumps-Infektion ist er unfruchtbar geworden. Dadurch geriet das sogenannte Familiengefüge, der Ruf der Familie und des "tüchtigen" Unternehmers nach außen in ein Zwielicht, dem sich die "feinen Leute" nicht aussetzen wollen. Einer muß sich dem guten Rufe opfern.

Bastian Pastewka präsentiert dieses Stück aus den Archiven des WDR von 1988. In Echtzeit in einem einzigen Raum, wo 6 Personen Platz genommen haben, entblättert sich langsam jede Figur. In einer Hauptrolle: Wolfgang Forester, der laut Pastewka zu den besten Stammschauspielern des Westdeutschen Rundfunks gehört.

Mit:
Gert Haucke, Petra Sager, Charles Wirths, Luitgard Im, Marianne Mosa, Wolfgang Forester

Regie: Ulf Becker
Technische Realisierung: Herbert Kuhlmann, Elke Tratnik
Regieassistenz: Annette Kurth


Erpressung ist verwerflich. Besonders dann, wenn sie aus der Angst, den Schwächen und den Fehlern Einzelner Kapital schlägt. Das Hörspiel basiert auf einer Pariser Polizei-Chronik. Es zeigt auf, wie Hass und Aggression geweckt werden, wenn ein Mensch sich in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt oder gefährdet sieht. Und es zeigt auch, wie Angst ihn gleichermassen gefügig wie rücksichtslos machen kann.

Mit:
Wolfgang Schwarz, Jörg Cossardt, Peter Kner, Robert Tessen, Margret Neuhaus, Wolfgang Stendar, Hanna Burgwitz, Diethelm Stix

Regie: Robert Bichler
Übersetzung: Maria Frey
Technische Realisierung: Willy Helbig

Musik: Hans Moeckel

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Für sein Umfeld war Otto, der pensionierte jüdische Ingenieur, schon immer eine Heimsuchung. Nun werden seine Töchter Timna und Babi, beide Anfang 30, auch noch mit seiner Krankheit konfrontiert. Otto, knapp 80, ist aufbrausend, manipulativ, distanzlos und von wahnwitzigen Einfällen beseelt - und jetzt ein Pflegefall. Seinen Töchtern macht er unmissverständlich klar: Ich verlange, dass ihr für mich da seid. Und zwar immer! Die Schwestern müssen jetzt erfahren, wie schwer es fällt, von einem Menschen Abschied zu nehmen - auch wenn man ihn sein ganzes Leben eigentlich loswerden wollte. Als Otto aus dem Krankenhaus zurückkehrt, beginnt für Timna und Babi ein Jahr voller unerwarteter Herausforderungen, aber auch ein Jahr der Begegnung mit der eigenen Vergangenheit und Familiengeschichte, die so ungewöhnlich ist, dass Außenstehende nur den Kopf schütteln können. Klug, liebevoll und mit schwarzem Humor erzählt Dana von Suffrin, wie Timna versucht, ihre dysfunktionale Familie zusammenzuhalten, ohne selbst vor die Hunde zu gehen. Otto verhandelt vieles: das deutsche Judentum, die Familie und all ihre Segen und Schrecken, Alter und Tod - und ist Hommage und Abrechnung zugleich: Das Porträt eines Mannes, in dessen jüdischer Biografie das ganze schlimm-schöne 20. Jahrhundert aufscheint. "Otto" ist die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung, aber darüber hinaus habe ich auch versucht, universelle Themen und Menschen in ihrer ganzen Ambivalenz zu behandeln. Auch wenn jemand keine Ahnung vom Judentum hat, soll er sich wiederfinden können: als Vater, als Kind, als Träger von Liebe, Hoffnung, Schuld und Pflicht - als Stimme der Vernunft, als Scheusal, als Opfer oder als Freund."
(Dana von Suffrin)

Mit:
Robert Dölle, Enea Boschen, Luana Velis, Helena Schrei, Clara Naumann, Stephanie Schönfeld, Barbara Horvath, Christiane Roßbach, Helmut Berger

Regie: Stefanie Ramb

Musik: Polina Lapkovskaja


Hörspielpreis der Kriegsblinden 2004

Eine ehemalige Heroine Amerikas, ein längst verstorbenes Idol, ruft aus dem Jenseits die Toten an. Dabei erschafft sie ein Bild von sich selbst, sie prüft Inhalt und Form ihrer Rolle, sie inszeniert sich als Kunstwerk. Mit biografischen Fakten und einem permanenten Vergleich mit Marilyn Monroe, Jackies stärkster Gegenspielerin, umkreist Jelinek in ihrem Hörspielmonolog Jacqueline Bouvier (1929 - 1994), die Witwe des US-Präsidenten John F. Kennedy und des griechischen Milliardärs Aristoteles Onassis. Ein Leben voller Glanz und Glamour, Bedeutung und Behauptung, Schicksalsschläge und Schocks. Hörspielpreis der Kriegsblinden 2004.

Mit:
Marion Breckwoldt

Regie: Karl Bruckmaier
Technische Realisierung: Wilfried Hauer, Susanne Herzig
Regieassistenz: Anja Scheifinger



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Jana sorgt sich um ihren Bruder: Was will Justin mit einer Waffe? Caro rät Jana, es ihren Eltern zu erzählen, aber die haben gerade genug um die Ohren. Unterdessen gründet Manfred Breuer voller Elan eine Bürgerwehr, die ab jetzt vor allem nachts durchs Dorf patrouilliert. Schließlich läuft in Neulich ein Mörder frei herum!

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Christoph Moreno, Ella Lee, Cornelia Lippert, Lea Freund, Steffen Groth, u. a.

Regie: Roman Neumann


Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 5
Das Modem des Grauens

Eine komplette Familie wird am Esstisch erstochen. Die Polizistinnen Marina und Janina ermitteln. Der Nachbar gesteht die Tat, kann sich aber nicht erklären, warum er sie begangen hat. Nur ein Alptraum ging dem Schrecken voraus.
Es folgt ein weiterer Mord, mit unverkennbaren Parallelen. Gibt es einen Zusammenhang? Der Fall beginnt das Verhältnis der langjährigen Kolleginnen zu belasten. Die unerklärlichen Vorkommnisse ziehen die beiden in einen lebensgefährlichen Balance-Akt auf tödlich scharfer Klinge.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


"Der Wind": Natürlich weiß Herb Thompson, daß sein weitgereister Freund Allin kein Spinner ist. Doch sei Allin im Himalaja das "Tal der Winde" entdeckt und darüber ein Buch geschrieben hat, glaubt er sich von allen mögliche Winden verfolgt: von Stürmen, Orkanen, Taifunen. Und gerade an diesem Abend, an dem die Thompsons Gäste erwarten, muß Allin mit seinen dramatischen Telefonanrufen immer wieder stören. Der Wind schleiche um sein Haus herum, belagere und bedrohe es geradezu. Einfach lächerlich, findet Thompsons Frau. Bis dann plötzlich die Telefonverbindung abreißt ...

Mit:
Werner Eichhorn, Ingrid van Bergen, Klaus Dittmann, Peter Lehmbrock, Uwe Bohm, Ulrich Faulhaber, Katharina Brauren, Sonja Schwarz, David Opoku, Gerlach Fiedler, Ulrich Faulhaber, Dietrich Mattausch, Claudia Rieschel, Holger Mahlich, Marlies Engel, Almuth Bock

Regie: Norbert Schaeffer
Technische Realisierung: Karl-Otto Bremer, Elke Kellermann
Regieassistenz: Waltraud Heise

Bearbeitung: Erwin Neuner


"Das Glas": Charlie ist schon ein armer Teufel: Seine Frau Thedy will nicht mehr allzuviel von ihm wissen, und auch die Männer von Wilder's Hollow sehen ihn über die Schulter an. Doch dann taucht Charlie mit einem mysteriösen Gegenstand im Dorf auf, einem großen Glas, in dem ein unbestimmbares Präparat, ein graues, schleimiges "Ding", vor sich hindämmert. Abend für Abend hocken die Leute von Wilder's Hollow nun in Charlies Wohnzimmer und spekulieren über das merkwürdige Wesen im Glas - sehr zum Verdruß von Thedy, die alles daran setzt, hinter dessen Geheimnis zu kommen. Aber das hätte sie lieber lassen sollen ...

Mit:
Werner Eichhorn, Ingrid van Bergen, Klaus Dittmann, Peter Lehmbrock, Uwe Bohm, Ulrich Faulhaber, Katharina Brauren, Sonja Schwarz, David Opoku, Gerlach Fiedler, Ulrich Faulhaber, Dietrich Mattausch, Claudia Rieschel, Holger Mahlich, Marlies Engel, Almuth Bock

Regie: Norbert Schaeffer
Technische Realisierung: Karl-Otto Bremer, Elke Kellermann
Regieassistenz: Waltraud Heise

Bearbeitung: Erwin Neuner


Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 4
Gott der Kakteen

Stefan und Sibylle erweitern ihr Bewusstsein mithilfe von Peyote-Kakteen. Sie sind der Ansicht, dadurch mit Gott zu kommunizieren. Um ihre Erfahrungen zu teilen, gründen sie eine Gemeinschaft: die "Botschaft der Liebe" - Mit Stefan als Prophet.
Sie nehmen junge Frauen auf der Suche nach seelischer Heilung und Spiritualität auf. Die Gemeinschaft finanziert sich hauptsächlich durch den Verkauf von Drogen. Allmählich verändert sich Stefan. Was Freiheit bedeutet, entscheidet allein er. Niemand hätte damit gerechnet, wozu er noch fähig ist.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Klick und klick (und klick)

Mit:
Peter Kner, Amélie Louise Hug

Regie: Reto Ott
Technische Realisierung: Franz Baumann, Roland Fatzer



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Als Kommissar Ole Plessow nach dem Unfall zu sich kommt, weiß er nur, dass die Straße auf Rügen eisglatt war und er dem anderen nicht mehr ausweichen konnte. Im Kofferraum des Wagens, mit dem der Kommissar kollidierte, wurde ein Toter gefunden. Es ist der 41-jährige Franz Jöhrlich. Er lebte auf Hiddensee, war aber dienstlich viel unterwegs auf dem Festland. Seine Frau Martina kann über die Geschäfte ihres Mannes nichts Genaues sagen. Auch Fröse, ihr erster Mann, gibt vor, nichts zu wissen, obwohl auf der Insel jeder jeden kennt. Plessow muss den Fahrer des PKW finden, mit dem er zusammengestoßen ist.

Mit:
Ole Plessow: Kai Maertens
Manfred Hübner: Michael Klobe
Martin Brückner: Stefan Kaminski
Martina Jörlich: Jördis Triebel
Frauke Gottschalk: Barbara Philipp
Suse Thiedemann: Maria Kwiatkowsky
Moritz Fröse: Eric Bouwer
Jürgen Fröse: Devid Striesow
Rainer Bruns: Marian Funk
Anita Bruns: Vera Kreyer
Hans Bruns: Michael Schumacher

Regie: Wolfgang Rindfleisch
Technische Realisierung: Martin Eichberg, Eugenie Kelesattel
Regieassistenz: Cordula Dickmeiß

Musik: Frank Merfort



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 3
Schnitzeljagd ins Nichts

Die Internet-Schnitzeljagd Phython10 hat Phillipps Leben verändert. Er hat zum ersten Mal Gleichgesinnte gefunden und in Jan die Liebe seines Lebens. Als in ihrer Rätsel-Community alle das Gefühl haben, beobachtet zu werden, verändert sich plötzlich alles.
Der Weg des Rätsels führt nach Saigon in einen Bootleg DVD Laden. Unwissend, wer hinter Python10 steckt, machen sich Phillipp und Jan auf den Weg dorthin. Hier soll das letzte Rätsel von ihnen gelöst werden, mit Konsequenzen, die weit über die Webseite hinausreichen.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Venedig 1973: Im städtischen Waisenhaus für Mädchen herrscht Aufregung. Ein neuer Lehrer übernimmt den Unterricht. Er ist Priester, er ist rothaarig und er ist ganz anders als alle anderen vor ihm. Denn er ist ein Genie, er ist: Antonio Vivaldi. Von nun an ändert sich alles im Ospedale della Pietà. Aus einem Haufen kichernder Teenager werden Bühnenstars, das Essen wird besser und die ganze Welt scheint sich plötzlich für das schmuddelige Waisenhaus und seinen "roten Priester" zu interessieren. Auch Chiara und ihre Freundin Francesca tun alles, um dem großen Antonio Vivaldi zu gefallen. Aber leider gibt es da ja naoch die ebenso hübsche wie begabte Anna-Maria und dann passiert auch noch die blöde Sache mit dem Liebesbrief...

Mit:
Laura Maire, Christoph Luser, Anna Silvia Lilienfeld, Caroline Ebner, Katja Schild, Helga Fellerer-Lynen, Burchard Dabinnus, Hans Jürgen Stockerl, Jochen Striebeck, Sabrina Litzinger, Claudia Carus, Matthias Renger, Ulrich Frank, Marius Borghoff, Philipp Lind, Marian Kindermann, Josephine Kohler, Gisa Flake

Regie: Katharina Neuschaefer

Musik: Antonio Vivaldi, Capella Istropolitana, City of London Sinfonia, Jozef Kopelmann, Stephen Gunzenhauser, Nicholas Kraemer, Kevin Mallon, Jaroslav Kroek, Arcadia Ensemble, Hans-Ulrich Breyer, Marion Newmann, Jiri Valek, Arcadia Chor



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Der Löwe Abeku ist unglücklich und bricht aus dem Tierpark aus, um zu seiner Löwin Elisa nach Südafrika zu fliehen. Dabei begegnet er allerhand unbekannten Tieren, die Angst vor ihm haben. Sie fürchten, von ihm gefressen zu werden, und versuchen den Löwen zusammen zu vertreiben. Nachdem das scheitert, kommt ihnen der Wolperdinger, ein seltsam aussehendes Fabelwesen, zur Hilfe.
Das Spiel- und Hörstück des Schauspielers, Autors und Theatermachers Wolfgang Maria Bauer bietet für alle etwas: eine einfühlsame Geschichte, freche Lieder, feinsinnige Anspielungen und ein Hauch von luftiger Ironie.

Mit:
Wolfgang Maria Bauer, Luisa Krause, Sebastian Schwab, Hedi Kriegeskotte, Celina Rongen, Matthias Leja, Pierre M. Krause u. a.

Regie: Ulrich Lampen

Musik: Daniel Zacher


Auf der Jagd nach einem Meeresungeheuer, das Schiffe auf allen Ozeanen angreift, geraten der Tiefseeforscher Professor Aronnax, sein Assistent Conseil und der Harpunier Ned Land an Bord eines geheimnisvollen Unterseeboots. Die " Nautilus", die Kapitän Nemo kommandiert, wird zum Gefängnis der drei Freunde. Wer das U-Boot einmal betreten hat, darf es nie wieder verlassen. Professor Aronnax und Conseil sind fasziniert von den Wundern des Unterwasserreichs. Aber Ned Land erträgt die Gefangenschaft nicht und sucht nach einer Möglichkeit zur Flucht. Er entdeckt ein Mädchen an Bord, es ist die Tochter des Kapitäns, vielleicht wird sie ihm helfen!?

Mit:
Professor Aronax: Matthias Habich
Conseil / Papagei: Stefan Kaminski
Ned Land: Martin Engler
Kapitän Nemo: Otto Mellies
Una: Luise Malcharowitz
Farragut: Holger Teschke
Götz Naleppa, Janus Torp, Lukas Nöllemeyer

Regie: Götz Naleppa

Musik: Frieder Butzmann



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Hörspiel des Jahres 2018 (Kritikerpreis)

Die Köchin Lola arbeitet von zu Hause aus. In ihrer riesigen Wohnung mit 5 Küchen produziert sie "Art Catering" für Filmproduktionen. Als die Geschäfte nicht mehr so gut laufen und sie Lola ihrer Tochter auch noch einen Flügel gekauft hat, lässt sie sich im Kaukasus zur Kochastronautin ausbilden. Ihr Ziel ist es, auf der Internationalen Space Station vor Ort für die Astronauten Speisen anzurichten. Lola untervermietet ihre Wohnung an Studierende, bis auf das Zimmer der Tochter. Dort deponiert sie präparierte Speisen in einer Tiefkühltruhe sowie eine Mikrowelle, damit sich die Tochter ein halbes Jahr alleine versorgen kann.

Als Lola nach der Ausbildung samt Kochausrüstung und Lebensmittelvorräten endlich auf der ISS ankommt, legt sie sich richtig ins Zeug, um den Russen die Vorliebe für den Dosenfisch "gespenstig" zu machen. Ihre "Art Catering" Gerichte sind für Astronauten anfänglich gewöhnungsbedürftig. Daraufhin mischt Lola den Speisen ordentlich zu gleichen Teilen gemischte Extrakte aus Algen, Parmesan, getrockneten Steinpilzen, Tomaten, Äpfeln und Orangen zu. Diese Gewürzkomposition verstärkt bei den Astronauten den fünften und sechsten Geschmackssinn und sie "mampfen" wie die Scheunendrescher. Die Roboter-Lieferantin Petra muss schon bald eine noch raffiniertere Auswahl an Lebensmitteln, Aromen und Kochgeräten nachliefern, um die gereizten Gaumen der ISS-Crew zu erfreuen.

Mit:
Mariola Brillowska, Bela Brillowska, Petra McCoy, Felix Kubin, Philipp Mummenhoff, Arvild Baud, Pia Düsterhus

Regie: Mariola Brillowska

Musik: Mariola Brillowska


Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 1
Das Ding im Büro

Patrick versucht seine Mutter zu finden, die vor zwölf Jahren spurlos verschwunden ist. Weil nicht nur seine Mutter, sondern auch all ihre Kolleg:innen verschollen sind, zeichnet Patrik seine Suche als Sprachmemos auf. Zur Sicherheit.
Er nimmt eine Stelle als Werkstudent an, um sich Zugang zum ehemaligen Institut für Paramediale Phänomene zu verschaffen. Was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihm nichts von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Mystery-Horror-Serie nach einer Idee von Moritz Haase und Lars Henriks

Die junge Polizistin Zoe soll Patrick finden. Dabei ist ihre einzige Spur Patricks Handy auf dem Zoe unzählige Sprach-Memos findet. Mittels der Handy-Sprachaufnahmen hören wir Patrick dabei zu, wie er sich in den verlassenen Korridoren eines Gebäudekomplexes auf die Suche nach seiner Mutter macht. Patricks Mutter arbeitet für das Institut für Paramediale Phänomene. Sie und die gesamte Belegschaft ihres Büros sind plötzlich spurlos verschwunden. Patrick verschafft sich Zugang zu ihrem Büro. Doch was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern stocken. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihrem Kind niemals von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat. In ihren Akten liest er Aussagen von Menschen, die sie aufgenommen hat. Es geht um paranormale Phänomene, die in der frühen Phase des Internets aufgetreten sind. Da steht etwas von einer Webseite, die einen Menschen löscht, von einem Modem, das eine Mordserie auslöst und einer Sekte, die ihr Bewusstsein mit der Hilfe von Peyote-Kakteen erweitert. Und, die einzelnen Fälle scheinen auch miteinander zusammenzuhängen. Die Sprach-Memos lassen die Zuhörer:innen tief in die Patrick‘s Gedankenwelt eintauchen und ermöglichen, die verzweifelte Suche nach seiner Mutter nachzuvollziehen.

Teil 1
Das Ding im Büro

Patrick versucht seine Mutter zu finden, die vor zwölf Jahren spurlos verschwunden ist. Weil nicht nur seine Mutter, sondern auch all ihre Kolleg:innen verschollen sind, zeichnet Patrik seine Suche als Sprachmemos auf. Zur Sicherheit.
Er nimmt eine Stelle als Werkstudent an, um sich Zugang zum ehemaligen Institut für Paramediale Phänomene zu verschaffen. Was ihn dort erwartet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Seine Mutter hatte gute Gründe, weshalb sie ihm nichts von ihren Fällen auf der Arbeit erzählt hat.

Mit:
Max Schimmelpfennig, Nisan Arikan, Ulrich Bähnk, u.v.a.

Regie: Lars Henriks
Redaktionelle Mitarbeit: Jakob Baumer
Dramaturgie: Mareike Maage
Idee: Moritz Haase, Lars Henriks


Pumuckl hat einen Auftrag: Er soll aufpassen, dass die kleine Gabi mit ihrem Dreirad nicht auf die Straße fährt … Der Kobold als Babysitter - ob das eine gute Idee vom Meister Eder war?

Regie: Jan Alverdes

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Meister Eder soll mal schnell ein Auge auf die kleine Gabi aus der Nachbarschaft haben. Eigentlich hat der Schreinermeister für so etwas überhaupt keine Zeit. Warum also den Aufpasser-Job nicht an den Pumuckl weitergeben?

Mit:
Hans Clarin, Alfred Pongratz, August Riehl, Iris Mayer, Hans Winninger und Renate Aidelsburger

Regie: Jan Alverdes
Technische Realisierung: Günter Heß, Nüssel
Regieassistenz: Richard Rupprecht

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Auf einem im Süden Italiens entdeckten Laptop wurde die Datei RAVENNA.DOC gefunden. Es sind Auszüge dieses Dokuments, die die Grundlage für dieses Hörspiel bilden. Das Stück erzählt von der Reise einer Forscherin durch Italien, während in Europa eine von ihr als „das Verschwinden“ bezeichnete Krankheit um sich greift. Die Zeit ist nicht klar auszumachen, lässt aber auf die nähere oder nur leicht entfernte Gegenwart schließen. In den Unterlagen einer ihrer Patientinnen, die vom Verschwinden infiziert wurde, stolpert sie über die exakt gleichen Schriftzeichen, wie in den Tagebüchern einer Ethnologin, die im frühen 20. Jahrhundert nach Italien gereist ist, um den Tarantismus und dessen heilende Kraft durch Musik zu erforschen, dabei aber langsam festgestellt hat, dass der Gegenstand ihrer Untersuchungen sie selbst zum Forschungsobjekt gemacht hat.

Mit:
Ilse Ritter, Lilith Stangenberg, Annina Walt, Mateja Meded, Hieu Pham, Armin Wolf

Regie: Thomas Köck, Andreas Spechtl
Technische Realisierung: Martin Eichberg, Philipp Adelmann

Musik: Thomas Köck, Andreas Spechtl

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Erzählt wird die Geschichte einer Busfahrt. Das Unerhörte: jedes einzelne Wort dieser Geschichte ist ein deutscher, österreichischer oder Schweizer Ortsname. In einen neuen Sinnzusammenhang gestellt, ergibt sich daraus ein Text, der skurril und hochkomisch und dabei voller Poesie ist. Neun Haltestellen lang fährt der schwarzhäutige Busfahrer seine Fahrgäste durch die Gegend. Arme und Reiche, Alte und Junge, Habenichtse und Störenfriede, Angepasste und Rebellen. Ein Panoptikum der menschlichen Spezies. "Buus Halt Waterloo" ist ein Hörspiel über Fremdenfeindlichkeit und darüber, wie man ihr auf amüsante Weise begegnen kann. Und es ist auch ein Hörspiel über die Liebe. Ein Hörspiel eben, das die Landkarte schrieb.

Mit:
Katharina Stemberger, Carmen-Maja Antoni, Felicitas Madl, Lisa Hrdina, Carl-Heinz Choinsky, Hüseyin Ekici, Lars Rudolph, Urs Fabian Winiger

Regie: Regine Ahrem, Judith Stadlin
Redaktion: Regine Ahrem
Technische Realisierung: Peter Avar, Venke Decker
Regieassistenz: Arna Vogel


Hörspiel des Monats März 2021

Eine junge Radio-Moderatorin nutzt Sprachsynthese- und Sprech-Erkennungstools, um ihre persönliche KI-Stimme zu entwickeln. Als sie das Spiel ins Laufen bringt, meint sie Freiheit zu gewinnen. SIREN, Maries künstliche Stimme, verbindet sich mit allen möglichen Geistern im Netz. Sie trifft verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, deren Gedanken verfügbar geblieben sind und stellt ihnen Fragen, die unsere Gegenwart betreffen.

Mit:
Paulina Bittner, Ilse Ritter, eine KI, Dietrich Engelmann, Paul Henze, Lauren Newton, u.a.

Regie: Christine Nagel

Musik: Paul Ehwald


The Story goes like this: 1956 versuchte Stockhausen im Gesang der Jünglinge Dystopie und Utopie zu vereinen. Eine der vielen Legenden um dieses Kunstwerk könnte lauten, dass der Komponist aus der Schwärze seiner eigenen Kindheit und den Flammen des Holocaust einen Lobgesang auf den Herrn erschaffen wollte und dazu die Unschuld des Knabengesangs mit elektronischer Musik verschmolz. Doch, so betonte der Schöpfer des Kunstwerks selbst, ging es beim Gesang der Jünglinge im Feuerofen nicht um den Inhalt, sondern um das rituelle Moment der Sprache. Sein selbst proklamiertes Ziel war, mit einer 5-Kanal-Klangmaschine die damaligen Mono-Hörgewohnheiten signifikant zu erweitern – und was könnte sich besser dazu eignen, als seine Installation im Kölner Dom zu Ehren Gottes erklingen zu lassen. Visionär, provokant, kalkuliert – wie dem auch sei. Das Werk wurde seitens der Kirchengemeinde als zu denaturiert abgelehnt. Auch diese Erfahrung dürfte Stockhausen 1971 zu einer seiner klügsten Thesen geführt haben: "Change the method! - New methods change the experience. New experiences change man." Ein halbes Jahrhundert nach seiner legendären Lecture "Four Criteria of Electronic Music" verändert das Hörspielduo "wittmann/ zeitblom" ihre Methodik und treibt inspiriert vom "echten Leben" auf einem Strom der hyperrealen Klangsynthese im binauralen 3D-Hörraum. Geht es beim Gesang der Jünglinge noch um die Vermischung von Mensch und analoger Technik, wird in ihren dreidimensional- angelegten, rein digitalen Gesängen die Maschine zur Solistin. Alles Organische ist in ihr aufgegangen. Planvoll denaturiert, entmännlicht, entweiblicht, divers. Ein neues Wesen, "Enhance", steuert uns durch Beobachtungen aus unserem schizophrenen, medialen, postfaktischen, von disruptiven Technologien und Denkschablonen geprägten Alltag und propagiert die Notwenigkeit des Datazentrismus. "Weißt du, wer da spricht?" – Never mind! The Story goes like this: 50 Minuten Human Voice Machine mit mikrorhythmischen Sprachsamples, generiert aus Texten von Nick Bostrom, Rosa Luxemburg, Yuval Noah Harari, einem AI-Poem-Generator, Julius Sturm, Robert Barry u.a.. Smart systems, smart love, smart life, smart dust. Just do it.

Mit:
Alice Dwyer, Sabin Tambrea, Christian Wittmann, Mika Bajinski, Sinclair Zedecks

Regie: Christian Wittmann, Georg Zeitblom
Technische Realisierung: Boris Wilsdorf
Regieassistenz: Magdalena Schnitzler

Musik: Christian Wittmann, Georg Zeitblom


Unterwassersarchäologe und Terra-X-Moderator Dr. Florian Huber scheut kein Abenteuer. Das muss auch das WAS IST WAS-Team erleben, als es sich unversehens in einer üblen Spelunke der Piratenhauptstadt Port Royal wiederfindet – wenige Minuten bevor die halbe Stadt in der Karibik versinkt. Zwar hat „Dr. Floh” zum Glück einen Plan, und sie schaffen es tatsächlich noch rechtzeitig auf ihr Tauchboot, bevor die Stadt vom Meer verschluckt wird. Aber auf ihrer Tauchfahrt erwartet sie – außer der faszinierenden Welt einer versunkenen Stadt – noch eine handfeste Überraschung…

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Herzogtum Bayern, Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Schäferin Zenzi erinnert sich an den schlimmsten Tag in ihrem Leben, einen Tag im April des Jahres 1412: Sie ist elf Jahre alt. Der Winter war hart und der Vater zwingt sie, ihren geliebten Zausel, das schönste Schaf der Herde, zu verkaufen, drüben, am anderen Ufer der Salzach. Auf der Überfahrt werden sie überfallen. Nicht von irgendwem, sondern von Bruno dem Salzrünstigen, weißes Herz auf blutrotem Grund, das ist seine Flagge und er ist der schlimmste aller Salzpiraten. Die Salzach ist zu dieser Zeit der wichtigste Transportweg für das weiße Gold aus den Bergwerken von Hallein und Berchtesgaden. Nur dass Zenzis Plätte überhaupt kein Salz transportiert. Was also soll der Überfall? Die Piraten wollen Zausel und weil das Schaf so schwer zu bändigen ist, nehmen sie Zenzi als Schäferin auch mit. Wie es Zenzi gelingt, Bruno, seiner fürchterlichen Piratenbande und einem Untier zu entkommen - davon erzählt dieses Hörspiel vor dem historischen Hintergrund der bayerischen Salzschifffahrt.

Mit:
Bettina Mittendorfer, Sofie Brunner, Andreas Giebel, Heinz-Josef Braun, Josef Parzefall, Werner Härtl, Christian Jungwirth, Thomas Unger, u. v. a.

Regie: Kilian Leypold

Musik: Katrin Stadler

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Im Jahre 1890 beginnt Leo Tolstoi (1828-1910) seine dramatische Autobiografie ,Und das Licht scheint in der Finsternis': In diesem unvollendeten Schauspiel antizipiert Tolstoi seine 1910 erfolgte dramatische Flucht in ein Dasein ohne Besitz und Familie, die weltweit Aufsehen erregte und mit dem Tod des schon damals durch seine Jahrhundertromane ,Krieg und Frieden' und ,Anna Karenina' weltberühmten Schriftstellers ein Ende fand. Das Stück handelt von Konflikten, die nicht nur Leben und Werk des späten Tolstoi bestimmt haben, sondern auch heute noch auf der Tagesordnung stehen …

Mit:
Werner Wölbern, Ulrike Krumbiegel, Maria Happel, Hedi Kriegeskotte, Daniel Wiemer, Johanna Marx, Johannes Schäfer, Camilla Renschke, Volker Risch

Regie: Elisabeth Panknin
Technische Realisierung: Ernst Hartmann, Hanna Steger
Regieassistenz: Ralf Haarmann

Bearbeitung: Gerhard Ahrens


Es ist wieder Vollmondnacht, und die vier alten Freunde Besim, Steffi, Phil und Zoey versammeln sich ums Lagerfeuer – und erzählen Gruselgeschichten.

Ein Silvester-Dinner – und Besim ist als Special Guest eingeladen! Die Bowle ist gut und fährt ein, und Chiara ist hübsch. Alles easy! Doch je länger der Abend dauert, desto schräger benehmen sich die anderen Gäste. Und bald schlägt es Mitternacht – Zeit für das Neujahrsmenü ...

Mit:
Aaron Hitz, Dashmir Ristemi, Vera Bommer, Lucy Wirth, Gilles Marti, Lotti Happle, Aline Beetschen, Dimitri Stapfer, Martin Ostermeier

Regie: Mark Ginzler
Übersetzung: Simone Karpf
Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll


"Sie können nicht entkommen. Wenn Sie mich töten, werden andere Sie verfolgen." Für William und Susan wird ein Alptraum Realität. Beide lebten bisher im 22. Jahrhundert in einem kleinen Haus, in einer kleinen Straße. Ein grauenvolles Jahrhundert: bedroht von Krieg, Super-Wasserstoffbomben, Zensur und gewaltsamem Tod. Doch es gab eine Fluchtmöglichkeit: die "Reisen in die Zeit GmbH". Ferien in einer Epoche nach eigener Wahl - zeitgemäß gekleidet, sprachlich sicher und frei in jeder Zivilisation. William und Susan sind geflohen, haben sich in der Vergangenheit versteckt, buchten "Mexiko im Jahr 1938". Eine vergebliche Flucht? Denn die Vertreter des totalitären Systems der Zukunft scheuen weder Mühe noch Kosten, William und Susan aufzuspüren. Beide sind wichtig für die Regierung. Besonders William. Er hat den Schlüssel zu einer neuen Metallegierung für die Super-Wasserstoffbombe...

Mit:
Angela Winkler, Thomas Holländer, Werner Eichhorn, Christian Redl, Dominique Horwitz, Harald Pages, Steffen Krause

Regie: Stefan Dutt
Übersetzung: Peter Naujack
Technische Realisierung: Jutta Liedemit, Wolfgang Dirks
Regieassistenz: Gabriele Roosch

Bearbeitung: Erwin Neuner

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Ein Song von Thomas früherer Band wird als Promo-Jingle für eine Bierwerbung eingesetzt. Seine ehemaligen Band-Kollegen verkünden ihm aufgeregt, dass sein altes Lied in den Charts durch die Decke geht. Thomas sieht das als Zeichen: Er wird nach Hamburg kommen, um mit seinen Jungs auf Tour zu gehen! Aber was wird Sandra dazu sagen?

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Martin Engler, Christoph Moreno, Ella Lee, Cornelia Lippert, u. a.


Paris um 1900: Im Zimmer Nr. 7 des kleinen Hotels Stevens erhängt sich ein Handlungsreisender aus der Schweiz. Sieben Tage später nimmt sich in diesem Zimmer ein Artist aus Deutschland das Leben. Auch er stranguliert sich mit der Gardinenschnur am Fensterkreuz. Die Polizei findet weder Spuren noch Abschiedsbriefe. Auf Weisung des Kommissars bezieht ein Schutzmann die Nummer 7. Auch er wird tot am Fensterkreuz gefunden. Bracquemont, Student der Medizin, glaubt, für die tragischen Vorgänge eine Erklärung zu haben. Er bezieht als nächster Gast das Zimmer. Seine Beobachtungen notiert er in einem Tagebuch.

Mit:
Barcquemont: Markus Meyer
Kommissar: Sven Lehmann
Madam du Bonet: Rosemarie Fendel
Hausdiener: Ernst Konarek
Doktor: Wolfgang Höper
Walter Renneisen, Christian Brey

Regie: Uwe Schareck

Bearbeitung: Uwe Schareck

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Es gab einmal eine Zeit, da lebten die Drachen friedlich in einem einsamen Tal – bis die Menschen kamen. Sie wollen im Tal der Drachen einen Staudamm bauen und alles überfluten. Wo sollen jetzt die Drachen wohnen? Schieferbart, der Drachen-Älteste, weiss einen Rat: Einer muss den Saum des Himmels suchen, jenen geheimnisvollen Ort, wo Drachen noch ungestört leben können. Aber wo liegt dieses Tal? Gibt es diesen Ort wirklich? Und ist es wahr, dass auf dem Weg dorthin ein Monster lauert, welches Jagd auf Drachen macht? Der junge Drache Lung macht sich zusammen mit dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf eine abenteuerliche Reise.

Mit:
Franziska Kohlund, Manuel Löwensberg, Anikó Donáth, Michel Von Burg, Yael Herz, Peter Brogle, Markus Weidmann, Peter Hotz, Walter Baumgartner, Lorenz Wüthrich, Marco Schenardi, Mateo Schenardi, Andri Schenardi, Ruedi Odermatt, Heiner Hitz, François Meienberg, Joey Colon, Klaus Knuth, Buddy Elias, Ingold Wildenauer, Charlotte Wittmer, Yvonne Kupper, Franziskus Abgottspon, Sienong Gampatsang, Tenzing Gampatsang, Lhamo Gampatsang, Maria Thorgevsky, Andrea Guyer, Bella Neri, Tenzing Gyamotsang, Ingo Ospelt, Pamela Babst, Urs Bihler

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Martin Weidemann

Bearbeitung: Buschi Luginbühl, Rosalina Zweifel

Musik: Matthias Ziegler



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Das Finale des berühmten Somerset Heißluftballon-Rennens endet dramatisch: Mr. Worlington, seines Zeichens erfolgreicher Cider-Fabrikant, wird tot in seinem Fesselballon gefunden. Ein tragischer Unfall?

Nicht unbedingt, wie die Detectives Trueman und Williams bald feststellen.
Familienstreitigkeiten, Rivalitäten mit der Konkurrenz und eine Menge Leute mit ihren ganz eigenen Motiven halten die Ermittler ordentlich auf Trab.

Ist Worlington am Ende schlicht und ergreifend „zu hoch geflogen“?

Mit:
Erzähler und Detective Inspector John Trueman: Philip Bösand
Detective Sergeant Steven Williams: André Steffens
Superintendent Robert „Bob“ Brown: Alexander Schulz
Doctor Carol Naysmith: Svenja Klotz
Tudor Albright: Götz van Ooyen
Daisy Worlington: Cynthia Taha
Olivia Worlington: Annalena Schwarz
Peter Philip Worlington III: Marvin Kopp
Paul Hamilton: Tim Gössler
Victor Pearson: Michael Malewski
Sergeant Simon „Whitty“ Whitley: Alexander Röhm
Dean Harper: Björn Korthof
Constable Sarah Perkins: Britta Bist
Percy MacFadden: Steffen Tom Lorenzen
Constable Owain fón-Davis: Achim Klotz
Dana: Katharina Bösand
Denise Butterfield: Lisa Müller
Vin Chopiner: Klaus Bobach
Anne Tubbs: Saskia Haisch
Mark Gasking: Gerrit Kock
Doctor Pecker: Engelbert von Nordhausen
Sterling: Matthias Heyl
Arlo: Marcel Ellerbrok
Eli: Stefan Hartlein
Paramedic: Mario Wolf
Krankenschwester und Werbestimme: Monika Schmidt-Mader
Patientin: Lisa Schaumann
Worlington’s Werbespot: Daria, Paul Moritz Wulle
Abspann: Anne Jerratsch
Jasmin Curtz, Juliane Wolf, Anja Klukas, Alexandra Begau, Thorsten Möser, Jens Niemeyer, Melle Teich, Sabrina
Letzner, Marek Schaedel, Dominik Klein

Regie: Philip Bösand
Technische Realisierung: Thomas Philippi, Marcel Ellerbrok

Musik: Kevin McLeod, Steffen Kuh, Musikverein Killer-Starzeln, Johannes Schuler, Steve Knightley, Show of Hands

Zum Hörspiel bei Spotify


Maximilian Maschinski lebt völlig abgeschottet in der Villa seiner Eltern, die alle schädlichen Einflüsse von ihm fernhalten und jedes Risiko für ihren Sohn ausschließen wollen. Sein steter Begleiter ist ein Roboter-Teddy, der ihn mit Informationen füttert und vor Gefahren warnt. Von seinem Privatlehrer Möbius bekommt er vor allem vermittelt, dass Kinder stören. Bloß gut, dass seine Eltern da noch eine Leih-Oma engagieren. Omimmi sitzt der Schalk im Nacken, sie redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist und weiß, was im Leben wirklich wichtig ist. Nur blöd, dass ausgerechnet ihr der Diebstahl an Frau Maschinskis neuster Erfindung, einem elektrischen Hund, angehängt wird. Maximilian muss seinen geschützten Bereich verlassen, um Omimmi zu helfen. Gemeinsam mit dem Nachbarsmädchen Maroni geht er auf Verbrecherjagd und startet endlich ins richtige Leben.

Mit:
Johanna Bittenbinder, Leonard Dölle, Helena Schrei, Katharina Hackhausen, Thomas Gräßle, Christoph Jablonka, Caroline Ebner, Stefan Merki, Christian Jungwirth

Regie: Silke Wolfrum


Die beiden Ganoven Max und Stephen brechen in das Haus von Robert Stafford ein, um ihn umzubringen – ihrer Meinung nach eine gute Tat. Dafür müssen sie im Haus in den dritten Stock – zwei Stockwerke Treppe ohne Läufer oder Teppich gilt es zu überwinden – und das alles ohne das Licht anzuschalten, also machen sich die beiden mit äußerster Vorsicht ans Werk. Es wundert sie zwar ein wenig, dass die Haustür unverschlossen ist, aber allzu große Gedanken machen sie sich zunächst nicht. Dann taucht in einer Tür ein Lichtspalt auf, und es fällt ein Schuss. Kurz darauf finden die beiden Ganoven Stafford tot auf. Zunächst macht sich Erleichterung breit, sie glauben, dass Stafford sich selbst erschossen hat. Doch nach und nach kommen dem misstrauischen Max Zweifel am Geschehen: Hat Stafford den Selbstmord etwa so inszeniert, dass er als Mord erscheint? Ist die Polizei vielleicht schon unterwegs?

Mit:
Herbert Mensching, Joost-Jürgen Siedhoff, Hans-Martin Koettenich

Regie: Heinz-Otto Müller
Übersetzung: Marianne de Barde, John Lackland

Bearbeitung: Heinz-Otto Müller


Kunstkopfstereophonie
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Tief unten in den Katakomben der Pariser Oper lebt das "Phantom der Oper", eine düstere Gestalt mit entstelltem Antlitz und scheinbar übersinnlichen Kräften. Niemand hat es je zu Gesicht bekommen, und dennoch dirigiert es auf geheimnisvolle Weise das Bühnengeschehen. Vor allem die junge Sängerin Christine Daée gerät immer mehr unter den Einfluss des sagenumwobenen Wesens. Als ihr Geliebter versucht, seine Angebetete aus den Händen des Phantoms zu retten, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Die schaurig-schöne Geschichte gehört zu den Klassikern der Weltliteratur – nun liegt sie als opulent inszeniertes Hörspiel des Kulturradios vom rbb vor.

Mit:
Matthias Habich, Mirco Kreibich, Fabian Hinrichs, Marina Frenk, Ursina Lardi, Gerd Wameling, Regina Lemnitz, Martin Seifert, Karl-Heinz Choynski, Carmen Maja Antoni, Udo Schenk, Martina Hesse, Max von Pufendorf, Joachim Bliese, Dominik Maringer

Regie: Regine Ahrem
Übersetzung: Johannes Piron

Bearbeitung: Regine Ahrem

Musik: Michael Rodach

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Kunstkopfstereophonie
Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Tief unten in den Katakomben der Pariser Oper lebt das "Phantom der Oper", eine düstere Gestalt mit entstelltem Antlitz und scheinbar übersinnlichen Kräften. Niemand hat es je zu Gesicht bekommen, und dennoch dirigiert es auf geheimnisvolle Weise das Bühnengeschehen. Vor allem die junge Sängerin Christine Daée gerät immer mehr unter den Einfluss des sagenumwobenen Wesens. Als ihr Geliebter versucht, seine Angebetete aus den Händen des Phantoms zu retten, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Die schaurig-schöne Geschichte gehört zu den Klassikern der Weltliteratur – nun liegt sie als opulent inszeniertes Hörspiel des Kulturradios vom rbb vor.

Mit:
Matthias Habich, Mirco Kreibich, Fabian Hinrichs, Marina Frenk, Ursina Lardi, Gerd Wameling, Regina Lemnitz, Martin Seifert, Karl-Heinz Choynski, Carmen Maja Antoni, Udo Schenk, Martina Hesse, Max von Pufendorf, Joachim Bliese, Dominik Maringer

Regie: Regine Ahrem
Übersetzung: Johannes Piron

Bearbeitung: Regine Ahrem

Musik: Michael Rodach

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Tief unten in den Katakomben der Pariser Oper lebt das "Phantom der Oper", eine düstere Gestalt mit entstelltem Antlitz und scheinbar übersinnlichen Kräften. Niemand hat es je zu Gesicht bekommen, und dennoch dirigiert es auf geheimnisvolle Weise das Bühnengeschehen. Vor allem die junge Sängerin Christine Daée gerät immer mehr unter den Einfluss des sagenumwobenen Wesens. Als ihr Geliebter versucht, seine Angebetete aus den Händen des Phantoms zu retten, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Die schaurig-schöne Geschichte gehört zu den Klassikern der Weltliteratur – nun liegt sie als opulent inszeniertes Hörspiel des Kulturradios vom rbb vor.

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Regie: Regine Ahrem
Übersetzung: Johannes Piron

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Musik: Michael Rodach

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Tief unten in den Katakomben der Pariser Oper lebt das "Phantom der Oper", eine düstere Gestalt mit entstelltem Antlitz und scheinbar übersinnlichen Kräften. Niemand hat es je zu Gesicht bekommen, und dennoch dirigiert es auf geheimnisvolle Weise das Bühnengeschehen. Vor allem die junge Sängerin Christine Daée gerät immer mehr unter den Einfluss des sagenumwobenen Wesens. Als ihr Geliebter versucht, seine Angebetete aus den Händen des Phantoms zu retten, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Die schaurig-schöne Geschichte gehört zu den Klassikern der Weltliteratur – nun liegt sie als opulent inszeniertes Hörspiel des Kulturradios vom rbb vor.

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Regie: Regine Ahrem
Übersetzung: Johannes Piron

Bearbeitung: Regine Ahrem

Musik: Michael Rodach

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Tief unten in den Katakomben der Pariser Oper lebt das "Phantom der Oper", eine düstere Gestalt mit entstelltem Antlitz und scheinbar übersinnlichen Kräften. Niemand hat es je zu Gesicht bekommen, und dennoch dirigiert es auf geheimnisvolle Weise das Bühnengeschehen. Vor allem die junge Sängerin Christine Daée gerät immer mehr unter den Einfluss des sagenumwobenen Wesens. Als ihr Geliebter versucht, seine Angebetete aus den Händen des Phantoms zu retten, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Die schaurig-schöne Geschichte gehört zu den Klassikern der Weltliteratur – nun liegt sie als opulent inszeniertes Hörspiel des Kulturradios vom rbb vor.

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Regie: Regine Ahrem
Übersetzung: Johannes Piron

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Musik: Michael Rodach

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Tief unten in den Katakomben der Pariser Oper lebt das "Phantom der Oper", eine düstere Gestalt mit entstelltem Antlitz und scheinbar übersinnlichen Kräften. Niemand hat es je zu Gesicht bekommen, und dennoch dirigiert es auf geheimnisvolle Weise das Bühnengeschehen. Vor allem die junge Sängerin Christine Daée gerät immer mehr unter den Einfluss des sagenumwobenen Wesens. Als ihr Geliebter versucht, seine Angebetete aus den Händen des Phantoms zu retten, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Die schaurig-schöne Geschichte gehört zu den Klassikern der Weltliteratur – nun liegt sie als opulent inszeniertes Hörspiel des Kulturradios vom rbb vor.

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Regie: Regine Ahrem
Übersetzung: Johannes Piron

Bearbeitung: Regine Ahrem

Musik: Michael Rodach

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ARD Online Award 2018

In E. M. Forsters Dystopie leben die Menschen in einer unterirdischen, abgekapselten Welt mit allem Komfort: Das ganze Leben ist durch die Dienstleistungen der "Maschine" perfekt geregelt. Die Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach persönlichen Begegnungen, man kommuniziert nur über die Maschine, die über allem wacht. Ihr Handbuch ist zu einer Art Bibel geworden, die Menschen sind gefangen in ihrer absoluten Abhängigkeit von der Technik, die sie nicht mehr kontrollieren können. Doch nach und nach geht das Wissen, das hinter der Maschine steckt, verloren und das System wird anfällig für Pannen ... E. M. Forsters visionäres Werk aus dem Jahr 1909 wirft Fragen auf, die von großer Aktualität sind: Wie kann der Mensch seine Selbstbestimmung wahren gegenüber Maschinen, die immer stärker unser Leben bestimmen?

Mit:
Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak, Achim Buch, Susanne Reuter, Bela Brillowska, Josef Ostendorf, Marina Galic, Hannes Hellmann, Anne Moll, Wolf-Dietrich Sprenger, Jörn Rüter, Johanna Mohr, Inka Rotzoll, Günter Kochan

Regie: Felix Kubin
Übersetzung: Gregor Runge
Musikaufnahmen: Tobias Levin
Sprachaufnahmen: Nicole Graul, Dominik Blech
Regieassistenz: Eva Solloch
Künstlerische Assistenz: Felix Raeithel
Dramaturgie: Michael Becker

Bearbeitung: Felix Kubin

Musik: Felix Kubin, Steve Heathe

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Glücklich ist, wer vergisst – nicht nur zur Weihnachtszeit.

Mit:
Thomas Sarbacher, Jörg Schröder, Siggi Schwientek, Gabriela Steinmann

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Roland Fatzer

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Am Fuße des Berges Ith bereitet sich ein kleines Dorf eifrig auf seine 1000-Jahr-Feier vor.
Doch ein heidnisches Blutopfer am sagenumwobenen Wackelstein droht das Fest in eine Katastrophe zu stürzen.
Als der eigentümliche Außenseiter Darius eine unglaubliche Entdeckung macht, hat er nur noch wenig Zeit, das nahende Unglück zu verhindern.
Doch wer wird ihm glauben?

Mit:
Erzählerin: Anke Bothe
Kira: Alexandra Begau
Jessi: Janine Koch
Hugenay: Arne Dewald
Darius: Lars Eickstädt
Bleistein: Werner Wilkening
Polizist: Frank Burkard
Lehrerin: Anja Klukas
Lukas: Lukas Rose
Fritz: Thorsten Möser
Klaus-Dieter: Pascal Wentzel
Radiosprecherin: Dorle Hoffmann
Bürgermeister: Marco Hennings
Elmar: Philip Bösand
Notarzt: Thomas Söcker
Barlow: Kokopelli
Credits: Annika Füll
Branding und Titel: Bernd Egger

Regie: Lars Eickstädt
Technische Realisierung: Lars Eickstädt


Im Dezember 1911 geht die Meldung durch die Weltpresse, dass Laura, Tochter von Karl Marx, gemeinsam mit ihrem kreolischen Ehemann Paul Lafargue in Draveil bei Paris den Freitod gesucht habe. Viele ihrer linken Gesinnungsgenossen glauben nicht an einen Doppelselbstmord. So auch Kriminalinspektor Cocu, der vom Polizeidienst suspendiert wurde. Er fährt nach Draveil und versucht auf eigene Faust, den Hintergrund dieses angeblichen Suizids aufzuspüren.

Mit:
Jürg Löw, Matti Krause, Hanna Plaß, Wilfried Hochholdinger, Gerd Wameling, Erika Skrotzki, Wolfgang Michael, Swetlana Schönfeld, Bernardo Arias Porras, Max Urlacher

Regie: Andrea Getto
Ton: Thomas Monnerjahn

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Die Geschwister Popper, eine jüdische Familie: Serge, verkrachtes Genie und homme à femmes, Jean, der Ich-Erzähler, und Nana, die Jüngste mit dem unpassenden spanischen Mann. Nach dem Tod der Mutter entfremdet man sich immer mehr. Zu ihren Lebzeiten hat keiner die alte Frau nach der Shoah und ihren ungarischen Vorfahren gefragt. Jetzt schlägt Serges Tochter Joséphine einen Besuch in Auschwitz vor. Virtuos hält Reza das Gleichgewicht zwischen Komik und Tragik, wenn bei der touristischen Besichtigung die Temperamente aufeinanderprallen.#

Mit:
Hans-Werner Meyer, Werner Wölbern, Linda Blümchen, Cristin König, Maja Beckmann, Johnny Naas, Hanna Scheibe, Laura Friedmann, Berthold Toetzke, Regine Vergeen

Regie: Ulrich Lampen

Bearbeitung: Ulrich Lampen

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1. Gode Fee
2. In den Namen vun de Roos
3. Ünner't Bett

Wunder gibt es immer wieder - nur sehen sie heute etwas anders aus, als man sich das in der guten alten Zeit vorstellte. Aber wenn ein einsamer Single plötzlich einen (leider kriminellen, aber sonst sehr netten) Freund gewinnt, wenn ein berufsmäßiger Skeptiker an einen Wunderheiler glaubt, wenn ein alter Mann im Sterbezimmer der "Seniorenresidenz" noch einmal menschliche Wärme erfährt, die beinahe echt ist, - sind das etwa keine Wunder?

Mit:
Rolf Nagel, Frank Grupe, Meike Meiners, Wolfgang Sieg

Regie: Hans Helge Ott
Technische Realisierung: Jutta Körner, Heike Lexau
Regieassistenz: Lydia Hebbelmann



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Dornröschen heißt in dieser sehr schrägen Märchenversion Rosa, wird ihren Eltern vom Frosch gebracht und macht auch ansonsten alles Mögliche anders als ihr bekanntes Märchenvorbild. Aber vor allem hat sie zauberhafte Träume. Zusammen mit Rolf, der Rose, und Uwe, dem Hofradio, erlebt sie dort seltsamste Dinge. Im Traum gelingt es ihr sogar das Geheimnis des zerbrochenen goldenen Tellers zu lüften und so den Fluch der 13. Fee in eine Gabe zu verwandeln. Und die macht aus Rosa eine andere als sie es vor dem Schlaf war.

Mit:
Jule Ronstedt, Thomas Loibl, Laura Maire, Valentin Mirow, Arthur Klemt, Shenja Lacher

Regie: Kilian Leypold

Musik: Maria Hafner, Therese Loibl


Tarek ist Archäologe. Das heißt, er war Archäologe, zwei Monate lang und auch kein richtiger, denn Tarek ist erst elf Jahre alt. Er hat mit den Ausgrabungen so schnell wieder aufgehört, weil ihm dieser Beruf zu gefährlich wurden. Ja, das mag jetzt verwundern, doch Archäologen leben gefährlich. Insbesondere dann, wenn man sich den Fuß gebrochen hat, dank der Krücken nicht weglaufen kann und im gleichen Viertel die fiesen Patzaks-Brüder wohnen. Die haben von Tareks Plan Archäologe zu werden erfahren und wollen ihn zwingen für sie eine Mumie zu finden oder alternativ eine unlängst verstorbene Nachbarin auszubuddeln. Andernfalls müsste Tarek damit rechnen, in den nächsten zwei Jahren regelmäßig von ihnen verprügelt zu werden. Doch Tarek ist nicht allein, da gibt es Pascal und Johanna, genannt Jo, die ihm helfen wollen und natürlich Uropa Kurt, der ihm zu einer spektakulären alternativen Ausgrabung verhelfen würde, wenn er sich nur an die Details von damals erinnern könnte.

Mit:
Eliot Karow, Franz Röbig, Johanna Kocher, Lasse Pantel, Jack Triebel und Charlie Triebel, Hans Diehl, Monika Oschek, Inka Löwendorf

Regie: Beatrix Ackers
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Regieassistenz: Ester Schelander
Dramaturgie: Thomas Fuchs

Musik: Michael Rodach

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Die Herdmann-Kinder sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie lügen, klauen, rauchen Zigarren und bringen alle ihre Nachbarn zur Verzweiflung. Jetzt planen sie offenbar eine neue Gemeinheit, die alles Bisherige in den Schatten stellt: Vollzählig tauchen die Geschwister zur Vorbesprechung des weihnachtlichen Krippenspiels auf und reißen sich sämtliche Rollen unter den Nagel.

Charlies Mutter, die alles organisiert, versucht die Nerven zu behalten. Doch so wie die Proben verlaufen, erwartet sie wie viele andere das schlimmste Krippenspiel aller Zeiten. Doch es kommt ganz anders, denn die Herdmanns rufen mit ihrer Version der Weihnachtsgeschichte bei den Zuschauern eine ganz neue Sichtweise hervor.

Mit:
Christiane Leuchtmann, Stephan Schad, Alexandra Maria Bamberger, Tom Rathje, Laura-Lee Ollhorn, Nicholas Jolly, Valentin Kraner, Finn Louis Winter, Leticia Wolfrum, Hans-Peter Korff, Siegfried W. Kernen, Gerd Baltus, Katja Brügger, Ingeborg Kallweit, Kim Mayhew, Anna Hatzius Sarramona, Marlies Schumacher, Benjamin Utzerath, Wolfgang Heinemann, Dagmar Titz, Jörgpeter von Clarenau, Ilka Bartels, Jürgen Uter, Beate Rysopp, Schüler der Klasse 5 d der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg

Regie: Hans Helge Ott
Technische Realisierung: Birgit Gall, Dietmar Fuchs
Regieassistenz: Ilka Bartels

Bearbeitung: Jörgpeter von Clarenau

Musik: Bernd Keul

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Weihnachten im Hotel Wunderbar: Mal wieder wird der Plastikbaum aufgestellt und mal wieder ist Mika enttäuscht. "Ich weiß nämlich, was Weihnachten ist! Weihnachten ist ein Tannenbaum, aber ein echter! So einer mit klebrigen Nadeln, die gut riechen und an denen man sich pikst, wenn man die Spitze oben drauf setzt. Auf gar keinen Fall ist Weihnachten ein Plastikbaum zum Aufklappen. So wie dieser hier." Hinzu kommt, dass Mikas Papa, der Hotelbesitzer, sich in seinem Büro verkriecht, wann immer er kann. Mika ist sich sicher, dass er noch nicht mal an ein Geschenk für ihn gedacht hat. Doch dann ändert sich alles: Mika lernt Teddy samt seinem kleinen Hund Silvester kennen. Da die beiden kein Dach über dem Kopf haben, beschließt Mika, sie heimlich ins Hotel zu schleusen.

Regie: Claudia Johanna Leist

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Es ist der Frühabend des 24. Dezember: Während die anderen Kinder zuhause im Fernsehen das Weihnachtsprogramm anschauen und sich auf die Bescherung freuen, schlawinert Lilly mit ihrem besten Freund Karim durch die Straßen ihres Viertels. Weil ihre Eltern Claudia und der dicke Frank – sich mal wieder streiten. Plötzlich biegt ein Motorroller um die Ecke und rast auf Lilly zu. Lilly kann gerade noch ausweichen und in einen Schneehaufen springen. Der Motorroller knallt gegen die Laterne. Der Fahrer ist eine Fahrerin: Eine wilde junge Frau mit strubbeligen Haaren und Sommersprossen. Leider hat sie durch den Unfall vergessen, wer sie ist. In der Tasche ihres Overalls fi ndet sie so etwas wie Visitenkarten, auf der ein Name steht: Pawlak.

Regie: Thomas Werner

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Wie nicht von dieser Welt wirken sie beide, wenn sie in Peter Hacks' verschmitztem Capricchio über die unzeitgemäße Tugend freundlichen Entgegenkommens zusammentreffen: Albert Einstein und Yehudi Menuhin - zwei sanftmütige Verschwörer wider die Allmacht von Selbstbezogenheit und Eigennutz. Einstein, trotz hohen Alters eigens von Princeton nach Kalifornien gereist, um Menuhin zu sagen, wie gut ihm seine Interpretation des e-Moll-Violinkonzerts von Mendelsohn gefallen habe, lässt sich auch von den erforderlichen theoretischen Vorarbeiten nicht davon abhalten, bei dieser Gelegenheit die kaputte Klingel im Haus zu reparieren. Und Menuhin steigt vom Zug aufs Flugzeug um und engagiert ein ganzes Orchester, um Einstein hier und jetzt das Konzert noch einmal vorzuspielen. Nur um ihm eine Freude zu machen! Wem würde man einen Mangel an Höflichkeit eher verzeihen als den in ihre Inspirationen versponnenen Genies? Doch womöglich erheben gerade sie am wenigsten Anspruch darauf!

Mit:
Ernst Jacobi, Judith Rosmair, Jens Harzer, Michael Tregor

Regie: Wolfgang Rindfleisch
Technische Realisierung: Holger König, Hans-Peter Ruhnert

Bearbeitung: Thomas Fritz


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

b und Gut. Als dieser Ton dann ganz plötzlich verschwindet, ist alles wieder so wie bei uns, die wir den Ton nicht hören. Oder haben wir uns vielleicht nur an ihn gewöhnt, wie es der Prediger im Hyde Park von seinen Landsleuten behauptet? Das ist der Punkt, an dem die Komödie ernsthaft wird ...Briefbomben. Hani wird schwer verletzt. Rita beginnt zu hinterfragen, was hier vor sich geht. Und greift sogar selbst zur Waffe.

Teil 4:
Kairo, 1963: Ritas Freund Hani liegt nach dem Briefbombenangriff im Koma. Sie selbst verliert ihre Arbeit im Werk und hat keine Perspektive mehr in Kairo. Unerwartet bietet ihr Johnny an, für ihn zu arbeiten. Doch für wen arbeitet der eigentlich?

Teil 5:
Kairo, 1963: Rita trifft erneut auf Johnny, der sie bittet, wieder mit ihm zu arbeiten. Als das Äffchen ihrer Schwester Petra schwer erkrankt, schöpft er einen schrecklichen Verdacht. Hat Ritas Hausarzt Dr. Eisele etwas damit zu tun?



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Teil 4:
Kairo, 1963: Ritas Freund Hani liegt nach dem Briefbombenangriff im Koma. Sie selbst verliert ihre Arbeit im Werk und hat keine Perspektive mehr in Kairo. Unerwartet bietet ihr Johnny an, für ihn zu arbeiten. Doch für wen arbeitet der eigentlich?

Teil 5:
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Kairo, 1963: Rita trifft erneut auf Johnny, der sie bittet, wieder mit ihm zu arbeiten. Als das Äffchen ihrer Schwester Petra schwer erkrankt, schöpft er einen schrecklichen Verdacht. Hat Ritas Hausarzt Dr. Eisele etwas damit zu tun?



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Was täten wir wohl, wenn plötzlich ein bedrohlicher, nicht ausrottbarer Ton unbekannter Herkunft zu hören wäre? Die Personen in Günter Eichs Funkkomödie gehen uns in dieser Lage mit gutem und schlechtem Beispiel voran. Sie genießen das Leben noch einmal, resignieren, tun Buße, fliehen ins Ausland, verschleudern ihr Hab und Gut. Als dieser Ton dann ganz plötzlich verschwindet, ist alles wieder so wie bei uns, die wir den Ton nicht hören. Oder haben wir uns vielleicht nur an ihn gewöhnt, wie es der Prediger im Hyde Park von seinen Landsleuten behauptet? Das ist der Punkt, an dem die Komödie ernsthaft wird ...

Mit:
Egon Clauder, Lola Müthel, Gerd Fricke, Karl Bockx, Kurt Haars, Harald Baender, Erich Ponto, Edith Heerdegen, Ferry Dittrich, Irma Schwab, Gerd Fürstenau, Ortrud Bechler, Max Mairich, Elisabeth Zimmer, Kurt Norgall, Paul Hoffmann, Michael Konstantinow, Anne Andresen, Hans Rusch, Heinz Reincke, Lotte Betke, Kurt Condé, Maria Wiecke, Heinz-Dieter Eppler, Karin Schlemmer, Hans Mahnke, Gisela Mattishent, Rita Plum, Peter Höfer, Waldemar Dannenhaus, Hedi Kettner, Jutta Zielowsky, Hellmut Lange, Kurt Meng, Kurt Michael Sprang

Regie: Cläre Schimmel
Technische Realisierung: Werner Seth, Luitgard Runge

Musik: Otto Erich Schilling


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der junge Mann, der an Heiligabend in die Polizeiwache von Erleboro stürmt, hat eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Als Kind war er für kurze Zeit Cedric Fauntleroy, der Erbe des Earl von Dorincourt. Doch dann wurden er und seine Mutter Opfer einer teuflischen Intrige, die nun, 21 Jahre später, ihrem dramatischen Höhepunkt entgegensteuert.

Mit:
Josef Ostendorf, Louis Friedemann Thiele, Jakob Roden, Thyra Bonnichsen, Ulrike Schwab, Jürgen Sarkis, Jean-Paul Baeck, Glenn Goltz, Hans-Gerd Kilbinger, Fabian Gerhardt, Edda Fischer, Richard Hucke, Hans-Martin Stier, Klaus Nierhoff, Karin Buchali, Jonas Baeck, Julian Panknin, Peter Groeger, Katrin Hauptmann, Ilse Strambowski, Carlos Lobo

Regie: Martin Zylka
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Besetzung: Ulrich Korn

Bearbeitung: Heidi Knetsch, Stefan Richwien

Musik: Julia Klomfass

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der junge Mann, der an Heiligabend in die Polizeiwache von Erleboro stürmt, hat eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Als Kind war er für kurze Zeit Cedric Fauntleroy, der Erbe des Earl von Dorincourt. Doch dann wurden er und seine Mutter Opfer einer teuflischen Intrige, die nun, 21 Jahre später, ihrem dramatischen Höhepunkt entgegensteuert.

Mit:
Josef Ostendorf, Louis Friedemann Thiele, Jakob Roden, Thyra Bonnichsen, Ulrike Schwab, Jürgen Sarkis, Jean-Paul Baeck, Glenn Goltz, Hans-Gerd Kilbinger, Fabian Gerhardt, Edda Fischer, Richard Hucke, Hans-Martin Stier, Klaus Nierhoff, Karin Buchali, Jonas Baeck, Julian Panknin, Peter Groeger, Katrin Hauptmann, Ilse Strambowski, Carlos Lobo

Regie: Martin Zylka
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Technische Realisation: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Besetzung: Ulrich Korn

Bearbeitung: Heidi Knetsch, Stefan Richwien

Musik: Julia Klomfass

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Oma Traudl ist Lilas Zuhause. Schon immer wohnt sie bei ihr, in der kleinen Wohnung über ihrem Friseursalon. Doch ihr Idyll ist in Gefahr, seitdem sich Peggy Plump, Chefin und Präsidentin der Pink-Community, den kompletten Kiez unter den Nagel reißen will. Für Peggy Plump und ihre vielen Anhänger zählen nur Likes und Follower, doch da Oma Traudl sich nicht einschüchtern lässt, wird ihr Friseursalon ungeplant zu einer Keimzelle des Widerstands gegen die Pinken. Aber dann passiert das Unbegreifliche: Oma Traudl soll bei einem Unfall ums Leben gekommen sein? Lila kann es einfach nicht glauben. Da stimmt doch etwas nicht. Mit der Hilfe ihrer besten Freunde und der Unterstützung des gesamten Kiezes kommt Lila der riesigen Ungerechtigkeit auf die Spur.

Mit:
Johanna Kocher, Frauke Poolman, Vidina Popov, Pola Szymzcak, Kiluanji Leo, Aliyah Hamza, Florian Kleine, Meike Rötzer, Sara Sommerfeldt, Arnd Klawitter, Svenja Liesau, Christian Gaul, Rike Eckermann, Valentin Erb, Susanne Franzmeyer

Regie: Giuseppe Maio

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Leningrad in den 1970er-Jahren: Der Astrophysiker Maljanow wird durch eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse von der Vollendung seiner Arbeit über "Die Wechselwirkung der Sterne und der diffusen Materie" abgehalten: Er erhält eine nicht bestellte Lieferung bereits bezahlter Delikatessen, eine attraktive Unbekannte, die behauptet, eine Schulfreundin seiner Frau zu sein, steht vor der Tür und verbringt die Nacht in seiner Wohnung, sein Nachbar, der für ein Geheimprojekt der Regierung arbeitet, begeht Selbstmord oder wird ermordet und Maljanow wird als Verdächtiger von der Polizei vernommen. Von einigen bekannten Wissenschaftlern aus anderen Fachrichtungen erfährt er, dass diese ebenfalls von ihrer Arbeit abgehalten werden. Steckt hinter diesen Vorgängen eine außerirdische Superzivilisation, die den Fortschritt der Menschheit aufhalten will?

"Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang" erschien 1976 in der Zeitschrift "Snanie – sila" ("Wissen ist Macht"). Die Strugatzkis zählen diesen Roman zu ihren Lieblingswerken. In die Handlung flossen Erlebnisse aus dem Jahre 1974 ein, Boris Strugatzki wurde in diesem Jahr von den zuständigen Organen der sowjetischen Staatsmacht als Zeuge vorgeladen. Auch wenn der Entstehungskontext des Romans – die Sowjetunion – deutlich erkennbar ist, bleibt die Thematik zeitlos: Der hoffnungslose Kampf eines Menschen, der den Drang verspürt, gegen eine unbarmherzige und unnachgiebige Macht Widerstand zu leisten.

Mit:
Axel Milberg, Michael Wittenborn, Ulrich Matthes, Matthias Bundschuh, Robert Dölle, Hanns Jörg Krumpholz, Werner Wölbern, Constanze Becker, Andreas Grothgar, Susanne Schieffer, Abak Safaei-Rad, Steven Biedermann, Janek Petri, Lilith Häßle, Horst Hildebrand, Kirstin Petri

Regie: Walter Adler
Übersetzung: Welta Ehlert
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Technische Realisierung: Daniel Senger, Judith Rübenach
Regieassistenz: Christof Schwab

Bearbeitung: Walter Adler


Meister Eder ist froh, dass endlich Weihnachten ist und er es sich mit dem Pumuckl gemütlich machen kann. Doch daraus wird erstmal nichts - und daran ist ausnahmsweise mal nicht der Kobold schuld.

Mit:
Hans Clarin, Alfred Pongratz, August Riehl, Karl Hanft, Hans Stadtmüller, Hans Winninger, Ludwig Wühr, Josefa Samson, Ulrike Burkard, Rudolf Neumann

Regie: Jan Alverdes
Redaktion: Candida Franck
Künstlerische Aufnahmeleitung: Hans Eichleiter
Technische Realisierung: Alfons Seebacher, Michaela Sack


Heiligabend, die Zeit des guten Willens, Bing Crosby singt "White Christmas" und in den Wohnzimmern brennen nicht nur die Kerzen, sondern auch die Zündschnüre ... David Penner ist Anwalt und berichtet über die Umstände, die zur Scheidung von Alex und Carol führten; ungewöhnliche Umstände, denn der Streitgegenstand ist ein Film: Frank Capras "It's a Wonderful Life", in dem ein Schutzengel die Hauptfigur George Bailey am Weihnachtsabend vor dem Freitod bewahrt und ihm sein Selbstwertgefühl zurückgibt. Alex, der jedes Party-Gespräch in ein Scharmützel verwandelt, wenn die Rede auf Orson Welles kommt, den er abgrundtief hasst, hält Frank Capra für den größten sozialistischen Filmemacher und George Bailey für die Verkörperung aller Humanität. Für seine Frau Carol hingegen ist dieser George Bailey einfach nur ein sentimentaler Idiot. Ist das der Beginn oder das Ende einer wunderbaren Feindschaft?

Mit:
Alexander Radszun, Jens Wawrczeck, Christin Marquitan, Martina Gedeck, Frauke Poolman, Ernst August Schepmann, Manuela Alphons, Götz Argus, Jürg Löw, Marietta Bürger, Susanne Barth

Regie: Annette Kurth
Übersetzung: Hubert von Bechtolsheim
Technische Realisierung: Ilse Sieweke, Gabriele Neugroda
Regieassistenz: Philine Velhagen

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Im Moment, da der Ring vernichtet ist, versinkt Mordor im Chaos, geht die Welt Saurons in Flammen auf. Die Verbündeten haben gesiegt. Endlich kann Aragorn seine Königsschaft antreten. Das Volk von Minas Tirith empfängt die Gefährten mit Jubel. Und selbst Eowyn findet Ruhe: Sie verliebt sich in Faramir, den neuen Truchseß von Gondor. Ein Zeitalter geht zuende. Viele böse, aber auch viele freundliche Wesen verlassen nun Mittelerde und es beginnt eine Zeit der Abscheide. Doch immerhin besteht die Aussicht auf Frieden. Auf dem Rückweg ins Auenland treffen die Hobbits einen alten Freund.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Am Tor von Maronnon überbringt ein Bote Saurons die Kleidungsstücke der angeblich getöteten Frodo und Sam. Als ihn Gandalf für seine freche Rede maßregelt, greifen die Feinde mit vielfacher Übermacht an. Im selben Moment aber erreicht Frodo die Schicksalsklüfte. Noch einmal wird er schwach und streift den Ring über. Doch Sauron weiß nun, daß er einen entscheidenden Fehler begangen hat. Verzweifelt ruft er Nazgul zum Baraddur. Bevor sie aber eintreffen können, erfüllt Gollum Frodos Mission.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Unter Aragorns Händen zeigt das sonst wirkungslose Königskraut auf einmal Wirkung. Merry, Faramir und Eowyn werden von ihren Verletzungen geheilt. Nun wissen die Leute, daß der König gekommen ist. Aber es besteht wenig Grund zur Freude, denn die Lage ist militärisch weiterhin aussichtslos, und Gandalf erklärt, ihre einzige Chance sei die, sich selbst als Köder für Sauron zu geben damit Frodo und Sam unbeheiligt ihre Mission zuende führen könnten. Er weiß nicht, daß beide am Ende ihrer Kräfte sind und wie besinnungslos den Hang des Schicksalsberges hinauftaumeln.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern beginnt. Nazguls stürzen vom Himmel, anstürmende Orks bringen das Stadttor zum Bersten. Als König Theoden sein Heer mit nie gekannter Kühnheit in dier Schlacht führt, stürzt der Herr der Nazgul herab und erdrückt den König. Aber Eowyn tötet den Nazgul, und das Glück wendet sich: Die Feinde weichen zurück. Auf Schiffen trifft das Heer Aragorns ein, und Angst erfüllt die Feinde. Rasch wird die Schlacht zugunsten der Verbündeten entschieden.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Denethor, Truchseß von Minas Tirith, hat seine Stadt schon aufgegeben. In dumpfer Melancholie brütet er vor sich hin, unfähig, Befehle zu erteilen. Als Faramir, sein Sohn, schwer verwundet vom Feld getragen wird, versinkt sein Geist endgültig in tiefer Umnachtung - Minas Tirith befindet sich in einer aussichtslosen Lage. Auch Frodo und Sam verlassen die Kräfte. Den Schicksalsberg vor Augen, schleppen sie sich durch die Wüstenei Mordors.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Fürchterlich ist es auf den Pfaden der Toten, dunkel und unwirklich. Während Aragorn, der kommende König, das Heer der Schattenmenschen hinter sich sammelt, beschließt in Dunharg König Theoden, der belagerten Stadt Minas Tirith zu Hilfe zu kommen. Diesmal widersetzt sich Eowyn der Weisung, zu Hause zu bleiben: Als Kriger verkleidet, mischt sie sich unter das Heer und nimmt heimlich Merry unter ihrem Mantel mit. Aber vielleicht ist alles zu spät: Nazguls greifen die Stadt an.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
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Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Aragorn erhält mit der Botschaft Galadriels den Stab seiner Königswürde. Ein Blick in den Elbenstein verrät ihm, daß das Schicksal von Mittelerde nun auch in seiner Hand liegt. Er ist jetzt fest entschlossen, auf den Pfaden der Toten zu ziehen. Aber Eowyns Bitte, mit ihm zu gehen, lehnt er ab - vielleicht fürchtet er ihre Liebe. In Cirith Ungol gelingt es Sam, Frodo aus den Händen der Orks zu befreien. Sie spüren, daß die Macht des Rings zunimmt, je näher sie dem Schicksalsberg kommen.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

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Den ersten Angriff der Spinne Kankra haben Frodo und Sam noch abwehren können, außerhalb der Höhle aber sind sie ihr ausgeliefert. Dennoch gelingt es Sam, das scheußliche Wesen in die Flucht zu schlagen. Allein, es hilft nichts: Frodo liegt wie tot am Boden, und Sam muß nun den Ring an sich nehmen. Im Hause Denethors treffen Gandalf und Pippin eine düstere Untergangsstimmung an, und wirklich: Überall um die Stadt zieht der Feind seine Reihen zusammen. Es heißt, ein feindliches Heer sei auf dem Fluß unterwegs.

Mit:
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In der Nacht stiehlt Pippin aus Gandalfs Arm die magische Kugel Sarumans und wirft einen Blick hinein. Sofort gerät er in die Gewalt Saurons, sieht geflügelte Ungeheuer und schreckliche Dinge. Nur durch Glück kommt er mit heiler Haut davon. Nazguls erscheinen am Himmel, die Gefahr verdichtet sich. Deshalb beschließt Gandalf, unverzüglich nach Minas Tirith zu reiten. Inzwischen hat Gollum Frodo und Sam nach Cirith Ungol in eine feuchte, stinkende Höhle geführt, dem letzten offenen Weg ins Innere von Mordor. Plötzlich ist er verschwunden. Erst jetzt begreifen sie, daß sie in der Falle sitzen.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Zur Überraschung aller treffen die Gefährten an den zerstörten Stadttoren Isengarts Merry und Pippin wieder. Die beiden haben den Kampf um die Festung miterlebt und berichten, daß sich drinnen nur noch zwei Überlebende befinden: Schlagenzunge und Saruman. Gandalf warnt die Freunde vor der Stimme des Zauberers, doch ihre Neugier ist stärker als alle Vorsicht. Kaum aber vernehmen sie Sarumans Stimme, werden ihre Sinne becirct und beinahe erliegen die Krieger seinem Zauber. Erst Theodens mächtiges Wort vermag es, den Bann zu brechen.

Mit:
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Regie: Bernd Lau
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Nach der siegreichen Schlacht um die Hornburg ziehen die Heere unter Gandalfs Führung vereint nach Isengart, um mit Saruman abzurechnen. Auch ein seltsam lebendiger Wald aus Huorns und Ents ist mit ihnen. Sie durchqueren das Zauberer-Tal und schließlich erhebt sich Isengart vor Ihnen. Doch jemand hat die Festung bereits zerstört. Viele hundert Meilen davon entfernt schlägt Gollum mit List in der Stimme einen neuen Weg nach Mordor vor. Frodo und Sam bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.

Mit:
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Regie: Bernd Lau
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Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Als Theoden mit seinem Heer die Hornburg erreicht, muß er feststellen, daß übermächtige Orkheere das Gebirge beherrschen. In der Nacht kommt es zum Angriff, und schon bald scheint die Festung verloren. Auch für Frodo und Sam stehen die Dinge nicht gut: Gollum hat sie zum Tor von Morannon geführt, aber es erweist sich als unüberwindbar. An der Hornburg überschauen die Verbündeten die Verwüstung, und Mutlosigkeit überkommt sie. Schon beginnen die Orks sie zu verspotten. Da wagt Theoden mit der Reiterei einen plötzlichen Ausfall gegen die Feinde.

Mit:
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Regie: Bernd Lau
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Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Gandalf entlarvt Schlangenzunge als einen Verräter. Endlich findet König Theoden seinen alten Mut und beschließt sich am Kampf gegen Isengart zu beteiligen. Eowyn bleibt als Herrscherin in Edoras, während die übrigen mit einem Heer von 1000 Reitern in den Krieg gegen Saruman ziehen. Zur selben Zeit durchqueren Frodo, Sam und Gollum die Totensümpfe. Frodo spürt schon die Nähe Mordors, er fühlt sich erschöpft. Und in der Nacht belauscht Sam ein höchst merkwürdiges Selbstgespräch Gollums.

Mit:
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Musik: Peter Zwetkoff

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Gandalf, den alle für tot hielten, scheint mächtiger denn je. Die Ringgeister, berichtet er den Gefährten, haben nun die Gestalt geflügelter Rösser und es sei die Pflicht der Gemeintschaft, nach Edoras in den Krieg zu ziehen. Dort aber empfängt man sie voller Mißtrauen und zwingt sie, die Waffen abzulegen. König Theoden steht unter dem bösen Einfluß seines Beraters Schlangenzunge, und es braucht Gandalfs ganzes Geschick, Theoden aus seinem Wahn zu befreien.

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Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Merry und Pippin sind den Orks längst entkommen. Stillvergnügt schaukeln sie in den knorrigen Armbeugen des Ents Baumbart und lassen sich Geschichten vom Wald und der Bosheit des Zauberers Saruman erzählen. Baumbart trägt sie ins Innere des Waldes, wo eine Thing-Versammlung der Ents und Huorns stattfindet. Die Baumwesen beschließen, in den Krieg noch Isengart zu ziehen, um Sarumans Macht zu brechen. Währeddessen gelingt es Frodo und Sam, ihren Verfolger zu fangen: Gollum muß schwören, daß er sie sicher nach Mordor führt.

Mit:
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Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

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Musik: Peter Zwetkoff

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Gerade noch entdeckt der treue Sam seinen Herrn, wie er sich heimlich davonstehlen möchte, und springt zu Frodo ins Boot. Nun sind sie allein auf dem Weg nach Mordor. Zur selben Zeit haben Orks die Lagerstelle angegriffen. Boromir ist tot, Merry und Pippin sind von Orks verschleppt worden und die übrigen nehmen die Verfolgung der Orkrotte auf - damit ist die Gemeintschaft aufgelöst. Aragorn, Gimli und Legolas haben Mühe, die Orks einzuholen - irgendein Zauber liegt über dem Land.

Mit:
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Die Fahrt geht in Booten auf dem Anduin weiter - keine angenehme Fortbewegungsart für Hobbits. Außerdem verfolgt sie hier auf dem Wasser ein glitschiges Etwas namens Gollum. Nach einigen Tagen gibt es Meinungsverschiedenheiten über den weiteren Weg. Frodo soll die Entscheidung treffen, ob sie mit Boromir nach Minas Tirith oder direkt nach Mordor gehen. Als er sich zum Nachdenken in den Wald zurückzieht, taucht unversehens Boromir auf und versucht ihm den Ring abzuhandeln. Frodo entkommt ihm knapp, doch jetzt ist ihm alles klar: Er muß alllein nach Mordor, sofort.

Mit:
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Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Gandalf ist im Kampf mit dem Balrog in die Tiefe gestürzt. Niedergeschlagen setzt die Gemeinschaft ihren Weg nun unter der Führung Aragorns fort. Am Fluß Nimrodel treffen sie Haldir und seine Elben, die sie in das Herz des Elbenreichs Lorien führen. In Caras Galadon werden die Gefährten von Celeborn und Galadriel empfangen, und alle sind wie betäubt von der Schönheit des Landes. Der süße Aufenthalt erweist sich leider nur als kurze Atempause, denn als Frodo in Galadriels magischen Spiegel schaut, spürt er das Auge Saurons. Galadriel rät ihm, am nächsten Morgen die Reise fortzusetzen - auf ihm ruhe nun alle Hoffnung.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Drei Tage lang wandert die Gemeintschaft durch die Dunkelheit Marias, durch enge Gänge und übertiefe Klüfte. Sie haben das Gebirge fast durchquert, da entdecken sie das Grab des Zwergenkönigs Balin, und Gimli erzählt von der einstigen Schönheit der Silberminen, dem Reich seiner Väter. Auf einmal aber greifen Orks an. Die Gänge füllen sich mit feindlichen Kämpfern, erbittert leisten die Gefährten Widerstand gegen die Übermacht. Doch dann ist alles verloren: Ein Balrog, ein entsetzliches Wesen, erscheint. Nur Gandalfs Zauberkraft kann sie noch retten.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Der Rat Elronds erteilt einer Gruppe von neun auserwählten Boten den Auftrag, nach Mordor zu gehen und den Ring am Schicksalsberg zu vernichten. Nur der Ringträger sei in seiner Verantwortung gebunden, alle anderen brauchten nur so weit zu gehen, wie sie es ertragen. Die Gruppe der neun bricht unter Gandalfs Führung auf. Am Nebelgebirge stoßen sie auf erste Schwierigkeiten: Schnee, Lawinen und Wölfe hindern sie, den Rothornpaß zu überqueren. Zum Entsetzen aller beschließt Gandalf, den unterirdischen Weg durch die Minen von Maria zu gehen.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Auf Glorfindels Pferd kann Frodo dem Angriff der Reiter diesmal entkommen. Doch er versinkt in tiefe Bewußtlosigkeit und erwacht erst nach Tagen des Schlafes im lieblichen Bruchtal, wo ihn Elrond mit seiner Kunst von der bösen Verletzung heilt. Hier, im letzten heimeligen Haus, trifft er Bilbo wieder, der noch immer gierig nach dem Ring ist. In Elronds Halle tagt der Große Rat, Versammlung aller Mächtigen, die Widerstand gegen Sauron leisten. Fürchterliche Nachrichten von den Untaten Mordors werden aus allen Teilen der Welt berichtet. Elrond beschließt, der Ring soll in dem Feuer, in dem er gemacht wurde, vernichtet werden.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Auf Schleichwegen führt Streicher die Hobbits zur Wetterspitze, wo sie ihr Lager aufschlagen. In der Nacht aber greifen die Schwarzen Reiter an. Frodo begeht den Fehler, den Ring überzustreifen, und nun sieht er Geschöpfe Mordors in voller Klarheit. Mit dem Ring auf dem Finger ist er ihnen ausgeliefert und wird, obwohl sie die Angreifer in die Flucht schlagen, schwer verwundet. Zum Glück treffen sie Glorfindel und seine Elben. An der Furt der Lautwasser aber greifen die Schwarzen Reiter erneut an.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Frodo findet sich im Innern eines Grabes wieder und sieht seine Freunde, wie zur Hinrichtung geschmückt, in der Hand des Grabunholds. Wieder kommt ihnen Tom Bombadil zu Hilfe. Den weiteren Weg aber müssen sie ohne ihn schaffen. Im Gasthaus zu Bree treffen sie einen seltsamen Menschen: Streicher, den Waldläufer. Sie sind sich nicht sicher: Ist er Freund oder Feind? Glücklicherweise bringt ihnen der Wirt einen Brief von Gandalf, in der er ankündigt, die Hobbits leider erst in Bruchtal treffen zu können; sollten sie aber einen Mann namens Streicher treffen, so könnten sie ihm vertrauen.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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In einer verzauberten Flußgegend geraten Merry und Pippin in die tödliche Umklammerung einer lebendigen Weide. Gerade noch rechtzeitig kommt Tom Bombadil des Weges und befreit die Eingeschlossenen. Er nimmt die Gefährten mit in sein Haus, wo Goldbeere sie empfängt und auf Köstlichste bewirtet. Der Aufenthalt bei Tom und Goldbeere ist so erquickend, daß sie noch einen Tag dableiben. Doch kaum sind sie wieder aufgebrochen, werden die Freunde auf den Hügelgräberhöhen in einen tückischen, bösartigen Nebel getaucht.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Auf ihrer Flucht vor den Schwarzen Reitern gelangen die Hobbits auf Bauer Maggots Hof. Maggot berichtet, daß einer der Reiter sich nach Frodo erkundigt habe. Am nächsten Tag treffen sie Merry, und damit ist die Gruppe komplett. Als sie abends in Krickloch ankommen und Frodo noch immer so tut als habe er ein Geheimnis, verraten die Gefährten ihre 'Verschwörung': Schon lange seien sie durch himmlisches Spionieren in die wahren Hintergründe der Reise eingeweiht und nichts könne sie von der Fahrt abbringen. Damit steht fest, daß sie zu viert nach Bruchtal ziehen.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Auf einer Lichtung werden die drei Gefährten von Elben bewirtet und erleben eine paradiesisch schöne Nacht. Gildor, der elb, warnt Frodo vor den Schwarzen Reitern und ermahnt ihn, sich zügig nach Bruchtal zu begeben. Am nächsten Morgen sind die Elben fort. Frodo möchte seine Freunde nicht weiter der Gefahr aussetzen, doch Sam und Pippin bestehen darauf, bei ihm zu bleiben, und so ziehen sie zu dritt weiter. Aber bald geraten sie wieder in Bedrängnis: Am Stockbach taucht ein Reiter auf.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Heimlich bricht Frodo in der Nacht mit seinen Freunden Sam und Pippin zur Fahrt ins Ungewisse auf. Am nächsten Tag erblicken sie in der Ferne ein grausiges Geschöpf: einen Schwarzen Reiter. Sie wissen jetzt, daß sie verfolgt werden. Als am Abend wieder ein Schwarzer Reiter erscheint, spürt Frodo die Kraft Mordors von ihm ausgehen und die Versuchung, den Ring aufzusetzen. Doch unverhofft erscheint Hilfe: Elben, freundliche lichte Waldwesen kommen des Weges und treiben den Reiter in die Flucht.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Dreizehn Jahre nach Bilbos Aufbruch kehrt Gandalf ins Auenland zurück. Immer hat das Erscheinen des Zauberers eine besondere Bedeutung, und diesmal gilt sein Besuch Frodo. Schnell muß Frodo einsehen, daß die Jahre seines gleichmäßigen Hobbit-Alltags gezählt sind. Gandalf erzählt ihm von der Macht des Ringes und seiner Gefährlichkeit. Sauron, der dunkle Herrscher von Mordor, habe vom Wiederauftauchen des Rings erfahren und strecke nun seine gierigen Hände wieder nach ihm aus. Mit seiner Hilfe kann er ganz Mittelerde in seine Gewalt bringen. Frodo begreift, daß er das Auenland verlassen muß.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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Auf der ersten Reise hatte Bilbo einem glitschigen Geschöpf namens Gollum einen Zauberring abgenommen, der seinen Träger unsichtbar macht. Gandalf tadelt ihn, daß er sich bei seinem Fest wieder einmal mit Hilfe des Rings einen pompösen auftritt verschafft hat. Der Ring sei für solche Späße zu gefährlich und diesmal müsse er ohne ihn auf Reisen gehen. Alles Sträuben hilft nichts: Bilbo muss den Ring seinem Neffen Frodo Beutlin überlassen. Und der ahnt nicht, daß damit das Schicksal des Zeitalters in seine Hände gelegt ist.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
Übersetzung: Margaret Carroux
Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Peter Zwetkoff

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"In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit ..." Beim langweiligen Korrigieren von Examensarbeiten kritzelte im Jahr 1930 ein Professor für Angelsächsisch namens John Ronald Reuel Tolkien diesen Satz arglos auf ein weißes Blatt Papier und ahnte nicht, was er damit in Bewegung setzte. Bilbo Beutlin hieß das zwergenähnliche Wesen, das da in einer Höhle hauste und es sich bei Pfeifenkraut und täglich sechs Mahlzeiten gut gehen ließ. Wie Bilbos geruhsames Leben eines Tages aus den Fugen gerät und der kleine Wicht in eine Abenteuerreise mit Zwergen, Zauberern und Drachen befördert wird, erzählt Tolkien in seinem für Kinder und Jugendliche geschriebenen Märchen "Der kleine Hobbit" (1937). Mit der monumentalen Roman-Trilogie "Der Herr der Ringe", die ursprünglich nur als Fortsetzung des heiteren Kinderbuches gedacht war, verließ Tolkien die vergleichsweise drollige Welt des "Kleinen Hobbit" und ließ ihren ernsten Hintergrund sichtbar werden: Aus dem Material einer in Jahrzehnten gewachsenen Privat-Mythologie schuf er ein Supermärchen für Erwachsene. Ein Leben lang hatte der Universitätsprofessor Tolkien jede freie Minute darauf verwendet, ein mythologisches Utopia zu erfinden, eine Gegenwelt, verlegt in eine vorhistorische Zeit, da die Kontinente noch eine andere Form besaßen als heute und von archaischen, inzwischen ausgestorbenen Wesen bewohnt werden - von Elben, Zwergen, Zauberern, Orks, Trollen, Baumwesen und anderen Geschöpfen. Frodo Beutlin nun, der Neffe Bilbos, macht sich auf in eine Welt, die ungleich böser, aber auch perfekter und ausgetüftelter ist als die des "Kleinen Hobbit". Ihm, der doch wie sein Onkel nichts mehr als ein geruhsames Leben und eine dampfende Pfeife schätzt, ist es auferlegt, ein ganzes Zeitalter, das aus den Fugen geraten ist, wieder ins Lot zu bringen. Ein zauberkräftiger Ring, geschmiedet von einer bösen Macht, hat die Harmonie von Mittelerde zerstört und stiftet, wo er auftaucht, Mißgunst, Ärger und Streit. Herrscher werden zu grausamen Tyrannen, wenn sie in seine Nähe kommen, Menschen zu garstigen bösartigen Geschöpfen, wenn sie ihn zu oft aufsetzen, und ein Krieg, der das Schicksal des Kontinents besiegeln soll, steht unmittelbar bevor. Frodos Aufgabe ist es, "das Ding" wieder dorthin zu bringen, wo es geschmiedet wurde, und zu vernichten. Seine Reise zum Schicksalsberg wird zur Odyssee durch eine versunkene Welt mythologischer Geschöpfe, eine Reise auch in die tieferen Kammern unserer Gehirne, wo vielleicht der eine oder andere Drache noch schlummernd einen Schatz bewacht, den wir längst verloren glaubten.

Teil 1 - Ein festlicher Abschied
In Hobbingen herrscht große Aufregung: Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend lädt anläßlich seines einhundertundelften Geburtstags das ganze Dorf zu einem riesigen Fest ein. Wieder einmal ein Anlaß, über Bilbo und seine Sonderbarkeiten zu tratschen - seine legendäre Reise vor vielen Jahren, seinen Reichtum, seine ewige Jugend ... Gandalf, der Zauberer, trifft ein und eröffnet das Fest mit einem phantastischen Feuerwerk. Doch einmal mehr läuft bei Herrn Bilbos Fest alles anders als gewohnt: Bilbo will wieder auf Reise gehen, und da er gewöhnliche Abschiede langweilig findet, verschafft er sich einen sensationellen Abgang - vor den Augen der Festgesellschaft löst er sich in Luft auf.

Mit:
Ernst Schröder, Manfred Steffen, Klaus Herm, Wolfgang Reinsch, Jochen Stern, Walter Laugwitz, Hans Edgar Stecher, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Matthias Haase, Edgar Hoppe, Dietmar Mues, Rufus Beck, Charles Wirths, Tobias Lelle, Günter Kasch, Christian Mey, Peter Ehrlich, Donata Höffer, Hans Peter Hallwachs, Ingrid Adé, Jan Biczycki, Horst Raspe, Stefan Schwarz, Christian Redl, Hans Peter Bögel, Peter Lieck, Heinz Meier, Matthias Ponnier, Gustl Halenke, Gunter Cremer, Wolfgang Hinze, Friedrich Schütter, Rainer Schmitt, Andreas Szerda, Markus Hoffmann, Werner Rundshagen, Karl Lieffen, Dieter Eppler, Klaus Spürkel, Heinz Schimmelpfennig, Johann Lau, Berth Wesselmann, Gerd Andresen, Peter Gavajda, Friedhelm Ptok, Kammersprechchor Zürich

Regie: Bernd Lau
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Technische Realisierung: Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

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Don Quijote hat einfach zu viele Ritterromane verschlungen. Deshalb hält er sich schließlich selbst für einen "fahrenden Ritter". Todesmutig will er sich in Gefahren stürzen, für Recht und Ordnung sorgen und sich mit ewigem Ruhm bekleckern. Mit seinem klapprigen Gaul Rosinante und seinem Stallmeister Sancho Panza bricht er auf, um seinen idealistischen Träumen zum Durchbruch zu verhelfen. Gemeinsam kämpfen sie gegen Windmühlen und greifen eine Hammelherde an, die sie für ein Heer halten. Der lebenserfahrene Sancho Panza erklärt ihm geduldig den Unterschied zwischen Realität und Einbildung, doch Don Quijote will sich lieber täuschen und vom Zauber blenden lassen ... Jeder kennt Don Quijote, den Ritter, und seinen weltklugen Knappen, Sancho Panza. Wortreich und wunderbar absurd sind die Gespräche, in denen die beiden Helden streiten und philosophieren, während sie sich von ihren absurden Abenteuern erholen. "Don Quijote" gehört zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur. Der erste Teil wurde 1605, der zweite 1615 veröffentlicht. Um sich in die fantastischen Welten einzufinden, an den schönsten Stellen zu verweilen und die exotischen Erlebnisse der beiden Helden klanglich erfahrbar zu machen, wird das erste, insgesamt gehaltvollere Buch in zwei Teilen erzählt. Eingeflochten in die skurrilen, lehrhaften und geistreichen Episoden werden Reime und Lieder. Nicht nur Kinder dürften Spaß an diesen schelmischen, bildhaften Geschichten haben.

Mit:
Christian Brückner, Daniel Zillmann, Patrick Güldenberg, Gottfried Breitfuss, Anna Gesa-Raija Lappe, André Willmund, Giovanni Funiati, Anne Leßmeister, Kai Magnus Sting, Tina Engel, Peter Fricke

Regie: Kirstin Petri

Bearbeitung: Katrin Zipse

Musik: Peter Kaizar

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Don Quijote hat einfach zu viele Ritterromane verschlungen. Deshalb hält er sich schließlich selbst für einen "fahrenden Ritter". Todesmutig will er sich in Gefahren stürzen, für Recht und Ordnung sorgen und sich mit ewigem Ruhm bekleckern. Mit seinem klapprigen Gaul Rosinante und seinem Stallmeister Sancho Panza bricht er auf, um seinen idealistischen Träumen zum Durchbruch zu verhelfen. Gemeinsam kämpfen sie gegen Windmühlen und greifen eine Hammelherde an, die sie für ein Heer halten. Der lebenserfahrene Sancho Panza erklärt ihm geduldig den Unterschied zwischen Realität und Einbildung, doch Don Quijote will sich lieber täuschen und vom Zauber blenden lassen ... Jeder kennt Don Quijote, den Ritter, und seinen weltklugen Knappen, Sancho Panza. Wortreich und wunderbar absurd sind die Gespräche, in denen die beiden Helden streiten und philosophieren, während sie sich von ihren absurden Abenteuern erholen. "Don Quijote" gehört zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur. Der erste Teil wurde 1605, der zweite 1615 veröffentlicht. Um sich in die fantastischen Welten einzufinden, an den schönsten Stellen zu verweilen und die exotischen Erlebnisse der beiden Helden klanglich erfahrbar zu machen, wird das erste, insgesamt gehaltvollere Buch in zwei Teilen erzählt. Eingeflochten in die skurrilen, lehrhaften und geistreichen Episoden werden Reime und Lieder. Nicht nur Kinder dürften Spaß an diesen schelmischen, bildhaften Geschichten haben.

Mit:
Christian Brückner, Daniel Zillmann, Patrick Güldenberg, Gottfried Breitfuss, Anna Gesa-Raija Lappe, André Willmund, Giovanni Funiati, Anne Leßmeister, Kai Magnus Sting, Tina Engel, Peter Fricke

Regie: Kirstin Petri

Bearbeitung: Katrin Zipse

Musik: Peter Kaizar

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Don Quijote hat einfach zu viele Ritterromane verschlungen. Deshalb hält er sich schließlich selbst für einen "fahrenden Ritter". Todesmutig will er sich in Gefahren stürzen, für Recht und Ordnung sorgen und sich mit ewigem Ruhm bekleckern. Mit seinem klapprigen Gaul Rosinante und seinem Stallmeister Sancho Panza bricht er auf, um seinen idealistischen Träumen zum Durchbruch zu verhelfen. Gemeinsam kämpfen sie gegen Windmühlen und greifen eine Hammelherde an, die sie für ein Heer halten. Der lebenserfahrene Sancho Panza erklärt ihm geduldig den Unterschied zwischen Realität und Einbildung, doch Don Quijote will sich lieber täuschen und vom Zauber blenden lassen ... Jeder kennt Don Quijote, den Ritter, und seinen weltklugen Knappen, Sancho Panza. Wortreich und wunderbar absurd sind die Gespräche, in denen die beiden Helden streiten und philosophieren, während sie sich von ihren absurden Abenteuern erholen. "Don Quijote" gehört zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur. Der erste Teil wurde 1605, der zweite 1615 veröffentlicht. Um sich in die fantastischen Welten einzufinden, an den schönsten Stellen zu verweilen und die exotischen Erlebnisse der beiden Helden klanglich erfahrbar zu machen, wird das erste, insgesamt gehaltvollere Buch in zwei Teilen erzählt. Eingeflochten in die skurrilen, lehrhaften und geistreichen Episoden werden Reime und Lieder. Nicht nur Kinder dürften Spaß an diesen schelmischen, bildhaften Geschichten haben.

Mit:
Christian Brückner, Daniel Zillmann, Patrick Güldenberg, Gottfried Breitfuss, Anna Gesa-Raija Lappe, André Willmund, Giovanni Funiati, Anne Leßmeister, Kai Magnus Sting, Tina Engel, Peter Fricke

Regie: Kirstin Petri

Bearbeitung: Katrin Zipse

Musik: Peter Kaizar

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Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2011

Jedes Jahr am 2. Weihnachtsfeiertag bekommt Familie Trautwein Besuch von Tante Traudl. Extra für sie wird eine Gans gebraten, gibt es echte Kerzen am Baum. Und das ganze Theater nur, weil Mutter Trautwein es auf Tante Traudls wertvolle Biedermeierkommode abgesehen hat. Da erträgt man auch öde Geschenke wie Kölnisch Wasser und selbstgestrickte Socken. Doch in diesem Jahr liegt Tante Traudl mit Grippe im Bett. Die Gans landet im Tiefkühler und der Baum auf der Straße, denn er nadelt schon. Die alte Dame erholt sich jedoch schnell und möchte das Fest gern nachholen. Aber wo bekommt man nach Silvester einen Weihnachtsbaum her? Der 11-jährige Hannes hat ein ganz an-deres Problem, er hält einen Wellensittich versteckt, von dem niemand etwas wissen darf, schon gar nicht seine Mutter. Leider kann er nicht gut lügen und seine kleine Schwester Luzie erst recht nicht. Als Tante Traudl eintrifft, schlägt für alle die Stunde der Wahrheit...

Mit:
Hannes: Anatol Aljinovic
Luzie: Emilia Quinones
Mutter: Franziska Roloff
Vater: Boris Aljinovic
Tante Traudl: Ingeborg Kallweit
Herr Dobelmann: Hans Peter Hallwachs
Baumverkäufer: Thomas Arnold

Regie: Sven Stricker

Musik: Jan-Peter Pflug



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Raoul Schrott hat Euripides’ Dramen Elektra und Orestes, einst das meistgespielte Stück der Antike, neu ins Deutsche übertragen. Der Klassiker der griechischen Tragödie um Schuld, Rache und Sühne als Hörspiel.

Raoul Schrott: „Ich kenne keine besseren Stücke als die des Euripides, mit ihrer perfekten Mechanik im Kreislauf eines Geschehens, bei dem das Tragische ins Komödiantische und wieder zurück kippt, in einem Zirkel, bei dem das Leben ein Theater, das Existenzielle ein Drama und das Theater ein Leben ist, bei dem sich jede Figur vom Positiven ins Negative verkehrt und umgekehrt, als Produkt eines Schreibens, das – anders als bei Aischylos und Sophokles – erstmals in Griechenland, und damit in unserer Kulturgeschichte, das Individuum wahrnimmt in all der Brüchigkeit wie der Neuheit seiner Rollen, in einem Geist, der das Theater als Gerichtsverhandlung vor einem Publikum sieht, Kläger und Verteidiger vor dem Chor der öffentlichen Meinung, die Götter als Jury und Richter, aber auch als Täter und Anstifter, da sie für Euripides ebenso fraglich geworden sind, wie der jetzt im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung erstmals einzeln auftretende Mensch, der sich von seiner Identität im Kollektiv abzusetzen beginnt, ohne noch zu wissen, wer er wirklich ist oder sein kann, ein Ablösungsprozess, den Euripides wieder und wieder thematisiert und der so archetypisch ist, dass er auf uns modern wirken kann.“

Raoul Schrott zur Orestie: „So zeitgenössisch wie Euripides‘ Dialoge in ihrer auf die damalige Umgangssprache ausgerichteten Tonlage (was Theaterkritiker allzu oft verkennen und zu Unrecht der Übersetzung vorhalten, von der sie sich ‚Erhabenheit des Ausdruck‘ erwarten) ebenso wie ihrer intellektuellen Scharfzüngigkeit (die mich stets an Albees ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf‘ erinnert), während die Chöre und Monologe von einer seltenen Poesie sind, so prägnant und bildlich, um in diesen gleichsam reliefartigen Sätzen eine conditio humana zu verhandeln, an deren fundamentalen Bedingtheiten, sprich: Trieben, Begierden, Makeln, Sehnsüchten, Wünschen und anderen Hinterfotzigkeiten hat sich bis heute nichts geändert. Sie werden jedoch zu Euripides‘ Zeit neu verhandelt, mit den alten traditionellen Rechtsbegriffen des Heiligen und den neuen Rechtsansprüchen des sich davon emanzipierenden Individuums, wie dies nirgends deutlicher wird als in dieser Orestie, die sich aus dem Zusammenschluss zweier eigenständiger Stücke Euripides‘ ergibt und jener weihevollen des Aischylos‘ ebenso entgegengesetzt war, wie der würdevollen Elektra des Sophokles. Eine Orestie, die keiner bei uns kennt, obwohl ihr Orestes einmal das meistgespielte Stück der Antike überhaupt war, und die mich, als ich sie zum ersten Mal las, sofort an Baader, Meinhof und Ensslin erinnerte, an die Selbstgerechtigkeit des Terrors und die Armseligkeit seiner Attentate, die Gewissensbisse und Zerrissenheiten nach der Tat und die Reaktionen der Gesellschaft darauf, in einer Landschaft, welche immer noch die unsere ist, auch die der Selbstmordanschläge und der #metoo-Bewegung, mit der Euripides hier zudem die Gleichberechtigung der Frau thematisiert, und all dies so überaus Politische in einer Weise auf die Bühne bringt, dass sie weder etwas mit Brecht noch mit Agitprop zu tun hat, sondern zum Gesamtkunstwerk gerät, mit welchem das antike Theater mit simpelsten Mitteln, Masken und dem fixen Hintergrund eines Bühnenbilds, ein großes Ganzes von Gesang, Tanz, Instrumentalmusik und Dialogen inszeniert, das alles übersteigt, was ich sonst vom Theater kenne, und dabei doch zutiefst menschlich bleibt, weshalb ich vor niemandem so großen handwerklichen Respekt habe, wie vor Euripides und mir beim Übersetzen seiner Stücke jedes Mal wünsche, selbst einmal so ein vollkommenes Stück schreiben zu können.”

Mit:
Melika Foroutan, Michael Rotschopf, Friedhelm Ptok, Ulrich Matthes, Tonio Arango, Corinna Harfouch, Ulrich Noethen, Patrick Güldenberg, Bernhard Schütz, Alexandra Marisa Wilcke, Hansa Czypionka

Regie: Michael Farin
Übersetzung: Raoul Schrott
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Susanne Beyer

Bearbeitung: Michael Farin

Musik: Franz Hautzinger



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Raoul Schrott hat Euripides’ Dramen Elektra und Orestes, einst das meistgespielte Stück der Antike, neu ins Deutsche übertragen. Der Klassiker der griechischen Tragödie um Schuld, Rache und Sühne als Hörspiel.

Raoul Schrott: „Ich kenne keine besseren Stücke als die des Euripides, mit ihrer perfekten Mechanik im Kreislauf eines Geschehens, bei dem das Tragische ins Komödiantische und wieder zurück kippt, in einem Zirkel, bei dem das Leben ein Theater, das Existenzielle ein Drama und das Theater ein Leben ist, bei dem sich jede Figur vom Positiven ins Negative verkehrt und umgekehrt, als Produkt eines Schreibens, das – anders als bei Aischylos und Sophokles – erstmals in Griechenland, und damit in unserer Kulturgeschichte, das Individuum wahrnimmt in all der Brüchigkeit wie der Neuheit seiner Rollen, in einem Geist, der das Theater als Gerichtsverhandlung vor einem Publikum sieht, Kläger und Verteidiger vor dem Chor der öffentlichen Meinung, die Götter als Jury und Richter, aber auch als Täter und Anstifter, da sie für Euripides ebenso fraglich geworden sind, wie der jetzt im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung erstmals einzeln auftretende Mensch, der sich von seiner Identität im Kollektiv abzusetzen beginnt, ohne noch zu wissen, wer er wirklich ist oder sein kann, ein Ablösungsprozess, den Euripides wieder und wieder thematisiert und der so archetypisch ist, dass er auf uns modern wirken kann.“

Raoul Schrott zur Orestie: „So zeitgenössisch wie Euripides‘ Dialoge in ihrer auf die damalige Umgangssprache ausgerichteten Tonlage (was Theaterkritiker allzu oft verkennen und zu Unrecht der Übersetzung vorhalten, von der sie sich ‚Erhabenheit des Ausdruck‘ erwarten) ebenso wie ihrer intellektuellen Scharfzüngigkeit (die mich stets an Albees ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf‘ erinnert), während die Chöre und Monologe von einer seltenen Poesie sind, so prägnant und bildlich, um in diesen gleichsam reliefartigen Sätzen eine conditio humana zu verhandeln, an deren fundamentalen Bedingtheiten, sprich: Trieben, Begierden, Makeln, Sehnsüchten, Wünschen und anderen Hinterfotzigkeiten hat sich bis heute nichts geändert. Sie werden jedoch zu Euripides‘ Zeit neu verhandelt, mit den alten traditionellen Rechtsbegriffen des Heiligen und den neuen Rechtsansprüchen des sich davon emanzipierenden Individuums, wie dies nirgends deutlicher wird als in dieser Orestie, die sich aus dem Zusammenschluss zweier eigenständiger Stücke Euripides‘ ergibt und jener weihevollen des Aischylos‘ ebenso entgegengesetzt war, wie der würdevollen Elektra des Sophokles. Eine Orestie, die keiner bei uns kennt, obwohl ihr Orestes einmal das meistgespielte Stück der Antike überhaupt war, und die mich, als ich sie zum ersten Mal las, sofort an Baader, Meinhof und Ensslin erinnerte, an die Selbstgerechtigkeit des Terrors und die Armseligkeit seiner Attentate, die Gewissensbisse und Zerrissenheiten nach der Tat und die Reaktionen der Gesellschaft darauf, in einer Landschaft, welche immer noch die unsere ist, auch die der Selbstmordanschläge und der #metoo-Bewegung, mit der Euripides hier zudem die Gleichberechtigung der Frau thematisiert, und all dies so überaus Politische in einer Weise auf die Bühne bringt, dass sie weder etwas mit Brecht noch mit Agitprop zu tun hat, sondern zum Gesamtkunstwerk gerät, mit welchem das antike Theater mit simpelsten Mitteln, Masken und dem fixen Hintergrund eines Bühnenbilds, ein großes Ganzes von Gesang, Tanz, Instrumentalmusik und Dialogen inszeniert, das alles übersteigt, was ich sonst vom Theater kenne, und dabei doch zutiefst menschlich bleibt, weshalb ich vor niemandem so großen handwerklichen Respekt habe, wie vor Euripides und mir beim Übersetzen seiner Stücke jedes Mal wünsche, selbst einmal so ein vollkommenes Stück schreiben zu können.”

Mit:
Melika Foroutan, Michael Rotschopf, Friedhelm Ptok, Ulrich Matthes, Tonio Arango, Corinna Harfouch, Ulrich Noethen, Patrick Güldenberg, Bernhard Schütz, Alexandra Marisa Wilcke, Hansa Czypionka

Regie: Michael Farin
Übersetzung: Raoul Schrott
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Susanne Beyer

Bearbeitung: Michael Farin

Musik: Franz Hautzinger



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Er ist wieder da – mit einer ganz neuen Geschichte! Nach dem Tod von Hotzenplotz-Erfinder Otfried Preußler tauchte plötzlich eine unbekannte Geschichte des berühmten Räubers auf und die gibt es jetzt auch als KiRaKa-Hörspiel! Schon wieder ist dem "gefährlichsten Räuber im ganzen Landkreis" die Flucht aus dem Spritzenhaus gelungen. Wachtmeister Dimpfelmoser hatte zwar gut auf den Räuber Hotzenplotz aufgepasst, aber leider auch die Tür offen stehen lassen und so konnte der Übeltäter in einem unbeobachteten Augenblick entwischen. Nun machen sich Kasperl und Seppel Gedanken, wie sie ihn wieder einfangen können und nach einem wunderlichen Traum hat Kasperl eine Idee: sie bauen eine Mondrakete.

Mit:
Udo Wachtveitl, Max von der Groeben, Daniel Rothaug, Waldemar Kobus, Felix Vörtler, Traute Hoess, Alexander Hauff, Sigrid Burkholder

Regie: Petra Feldhoff

Bearbeitung: Ulla Illerhaus

Musik: Thomas Hammer, Bernhard Vanecek, Roland Vanecek



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Er war vor 100 Jahren der grösste Komödiendichter Frankreichs. Sein Stoff waren die Irrungen und Wirrungen des stets durch Untreue und Unwahrheit bedrohten Beziehungslebens. Seine Waffe waren Worte: schonungsloser Spott. Denn Georges Feydeau hatte nur ein Ziel: dass sein Publikum sich totlachte.

Um Kunst und Brüste und Geld – darum geht es kurz gesagt in dem Einakter "Herzliches Beileid". Und um den Tod, der im falschen Moment anklopft. Die turbulente Szene beginnt, als Lucien, von Beruf Buchhalter, zur Hauptsache jedoch ambitionierter Hobbymaler, mitten in der Nacht von einem Künstlerball heimkehrt. Seine Frau Yvonne, aus dem Schlaf gerissen, verwickelt ihn sofort in Streitereien, die zu eskalieren drohen, als die Form ihres Busens zum Thema wird. Doch da vermeldet ein Diener den plötzlichen Tod ihrer Mutter...

Mit:
Michael Schacht, Renate Müller, Christel Förtsch, Paul-Felix Binz

Regie: Urs Helmensdorfer
Übersetzung: Charles Regnier
Tontechnik: Roland Häberli


Prix Italia 1977

Paris 1939. In der Zelle eines Untersuchungsgefängnisses sitzen drei Männer in Abschiebehaft: der deutsche Seemann Lodek, ein begeisterter Schachspieler, ein Grieche von der Insel Korfu, der Hofkoch beim ehemaligen deutschen Kaiser werden will, und der jüdische Schlachter Grünstein aus Polen, der wegen einer Erbschaft nach Paris gefahren ist. Aus Langeweile bringt Lodek dem Juden Grünstein das Schachspielen bei. Grünstein gewinnt nach vielen Niederlagen endlich gegen Lodek mit einem selbstentwickelten Zug, den Lodek die "Grünstein-Variante" nennt. Sein Leben lang wird Lodek nach dem genialen Schachzug Grünsteins suchen.

Mit:
Lodek: Kurt Böwe
Grünstein: Wolfgang Greese
Grieche: Horst Hiemer
Gefängnisdirektor: Harald Hauser
Wärter: Rudolph Christoph

Regie: Günther Rücker
Regieassistenz: Barbara Plensat
Dramaturgie: Wolfgang Beck
Technische Realisierung: Jutta Kaiser, Harald Voigt

Musik: Wolfgang Bayer


Schon wieder Krankenstation. Nach ihrem Zusammenbruch versucht Mica, das Puzzle zum Unfall zusammenzusetzen. Zum Glück tauchen die Vier wieder auf. Mica will ihnen helfen, aber bringt sie sich damit selbst in Gefahr?

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Jördis Triebel, Melissa Zerhau, u. v. a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

1. Teil: Die geheimnisvolle Grube

England, 1962: Polizei-Inspektor Adams ist mit einer dermaßen mysteriösen Affäre befasst, dass Scotland Yard ihm Dr. Gauge, einen Experten für ganz besondere Fälle, zur Seite stellt. Anscheinend hat sich der Anthropologie-Professor Sir William Stacy, ein renommierter Höhlenforscher, während eines Spazierganges in seinem Obstgarten buchstäblich in Luft aufgelöst. Und drei Tage später verschwinden sein Nachbar und Kollege Professor Lomax an demselben Ort!

Ihre Nachforschungen führen Inspektor Adams und Dr. Gauge zuerst zu Sir Williams Assistenten David Ross, der sich aufgrund eines schweren Schockzustandes seit ein paar Tagen in einer Nervenheilanstalt befindet. Bei ihrer Ankunft flieht der junge Mann. Sie verfolgen ihn bis zum Universitätssportplatz, wo Ross urplötzlich verschwindet. Man hört nur noch einen Schrei und ein metallisch summendes Geräusch. Auf dem Sportplatz entdecken sie eine grabähnliche Grube, Aschenreste und den penetranten Geruch nach Teer. Dieselben Spuren, die auch im Obstgarten seines Professors festgestellt wurden! Als Dr. Gauge und Inspektor Adams dorthin zurückkehren, werden sie von der Haushälterin alarmiert: Jemand ist dabei, Sir Williams Arbeitszimmer zu durchwühlen. Sie öffnen die Tür - und vor ihnen steht der verschwundene Professor Lomax...

2. Teil: Das silberne Zelt

Professor Lomax, einer der drei vermissten Anthropologen, kann sich seine Abwesenheit überhaupt nicht erklären. Und leider fehlt von seinem Nachbarn, dem berühmten Höhlenforscher Sir William Stacy, und dessen Assistenten David Ross immer noch jede Spur. Auch muss man befürchten, dass es sich bei den rätselhaften Vorkommnissen nicht nur um auf England beschränkte Einzelfälle handelt. Ein amerikanischer Kollege, Professor Farrow, hat sich in Louisiana ebenfalls in Luft aufgelöst.

Als Polizei-Inspektor Adams von der Nachricht eines neuen Einbruchs alarmiert im total verwüsteten Hause Stacy eintrifft, steht die Haushälterin unter Schock und der Gärtner will im Rosenbeet etwas höchst Seltsames beobachtet haben: Das unerklärliche Auftauchen und Verschwinden eines zeltförmigen silbernen Objekts. Zurückgeblieben ist wieder eine dieser eigenartigen Gruben, in der Reste von ölhaltigem Sandstein festgestellt werden. Der allerdings nach geologischer Ansicht in dieser Gegend nur tausend Meter unter der Erdoberfläche vorkommt!

Dr. Gauge. der Scotland-Yard-Experte für mysteriöse Fälle, hat inzwischen in David Ross' Schiffskoffer einen aus den Pyrenäen stammenden menschlichen Schädel entdeckt. Als er ihn Professor Lomax und seiner Tochter Helen zeigt, geht plötzlich das Licht aus, Rauchschwaden vernebeln das Haus, das bedrohliche Sirren ist wieder zu hören - und Helen Lomax' panischer Schrei...

3. Teil: Gedächtnisschwund

Nachdem der erste Schreck über die mysteriösen Ereignisse im Hause Lomax vorbei ist, gibt es neuen Anlass zur Beunruhigung: Hat Dr. Gauge aufgrund des Schocks sein Gedächtnis verloren? Vom mutmaßlichen Auslöser - jenem Totenschädel, den Sir William Stacy und David Ross bei einer Pyrenäen-Expedition gefunden hatten - fehlt jede Spur. Und dann wird bekannt, dass auch in Russland ein Anthropologie-Professor verschwunden ist. Die Umstände klingen fatal vertraut: Eine grabähnliche Grube, ätzender Rauch und ein seltsamen Sirren.

Umso erfreulicher ist es. dass Professor William Stacy und sein Assistent David Ross inzwischen auf einer einsamen nordschottischen Insel entdeckt worden sind. Trotzdem schätzt Dr. Gauge die Lage als höchst bedrohlich ein. Er glaubt, dass das silberne Zelt aus dem Erdinneren kommt und dass dort menschenähnliche Wesen hausen. Auch hält er es nicht für unmöglich. dass diese Kreaturen der Dunkelheit die seltsamen Gruben von unten herauf bohren, um Menschen zu verschleppen und irgendwie zu "bearbeiten". Aber warum werden sie nach einiger Zeit an die Erdoberfläche zurückgebracht? Alle, die bisher wiederkamen, sind zwar körperlich heil und unversehrt, haben aber Gedächtnislücken.

4. Teil: Die einzige Rettung

Für die Erinnerungslücken der Entführten scheint es nur eine Erklärung zu geben: Alles. was sie erlebt haben, wird aus ihrem Gedächtnis gelöscht, weil die Unterirdischen ihre Existenz um jeden Preis geheim halten wollen. Aber ihre Angriffe häufen sich. Als eines Nachts im Hause Lomax wieder die Lichter ausgehen und das bedrohliche Sirren das Auftauchen der zeltförmigen silbernen Maschine ankündigt, zündet Inspektor Adams auf Dr. Gauges Anweisung die leicht brennbare Ginsterhecke an. Und tatsächlich, das hell lodernde Feuer vertreibt die offenbar lichtempfindlichen Wesen, denn ihr Transportmittel bohrt sich sofort in die Erde zurück. Aber sie werden es wieder versuchen, meint Dr. Gauge und besteht darauf, dass Professor Lomax und seine Tochter Helen ihr Landhaus verlassen und in ein Londoner Hotel ziehen.

Kaum sind sie angekommen. wird Dr. Gauge zum Innenminister zitiert, weil etliche Wasserreservoire im In- und Ausland geschlossen werden mussten. Aber weder defekte Filteranlagen noch neuartige Bakterien sind die Ursache. Wie Dr. Gauges Recherchen ergeben. wurde das Wasser vom Erdinneren aus in eine sirupartige, modrig stinkende und krankmachende Brühe verwandelt. Und als ein ca. eine Million Jahre alter, hochgradig radioaktiver menschlicher Knochen gefunden wird, beginnt Dr. Gauge die Zusammenhänge zu ahnen. Wie aber soll er es schaffen. die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Mit:
Dr. Andrew Gauge: Horst Tappert
Inspektor Adams: Heinz Schimmelpfennig
Sir William Stacey: Albert C. Weiland
Helen Lomax: Marlies Schönau
Professor Lomax: Peter Lühr
Mrs. Milner: Nora Minor
Kommissar Grant: Wolfgang Dörich
Gärtner Cooper: Josef Sieber
Meredith: Richard Kley
Dr. Reid: Karl Michael Vogler
Polizeisergeant: Paul Bös
Nachrichtensprecher: Erno Wacker
Peter Capell, Michael Gaffron, Claudia Bethge, Erwin Faber, Uli Steigberg, Reinhard Glemnitz, Georg Lehn, Kurt Sterneck, Inge Wutz, Hans Zesch-Ballot, Edgar Mandel, Ado Riegler, Hans Joachim Quitschorra, Fritz Schmiedel, Albert C. Weiland, Gerhart Lippert, Harald Drechler, Gustl Datz, Leo Siedler, Klaus W. Krause, Helmuth Haupt, Erro Wacker, Marlies Compere

Regie: Wilm Ten Haaf
Übersetzung: Peter Bahama
Technische Realisierung: Heinz Neumann, Wiltraud Jonas
Regieassistenz: Hans Eichleiter

Musik: Walter Kabel

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

1. Teil: Die geheimnisvolle Grube

England, 1962: Polizei-Inspektor Adams ist mit einer dermaßen mysteriösen Affäre befasst, dass Scotland Yard ihm Dr. Gauge, einen Experten für ganz besondere Fälle, zur Seite stellt. Anscheinend hat sich der Anthropologie-Professor Sir William Stacy, ein renommierter Höhlenforscher, während eines Spazierganges in seinem Obstgarten buchstäblich in Luft aufgelöst. Und drei Tage später verschwinden sein Nachbar und Kollege Professor Lomax an demselben Ort!

Ihre Nachforschungen führen Inspektor Adams und Dr. Gauge zuerst zu Sir Williams Assistenten David Ross, der sich aufgrund eines schweren Schockzustandes seit ein paar Tagen in einer Nervenheilanstalt befindet. Bei ihrer Ankunft flieht der junge Mann. Sie verfolgen ihn bis zum Universitätssportplatz, wo Ross urplötzlich verschwindet. Man hört nur noch einen Schrei und ein metallisch summendes Geräusch. Auf dem Sportplatz entdecken sie eine grabähnliche Grube, Aschenreste und den penetranten Geruch nach Teer. Dieselben Spuren, die auch im Obstgarten seines Professors festgestellt wurden! Als Dr. Gauge und Inspektor Adams dorthin zurückkehren, werden sie von der Haushälterin alarmiert: Jemand ist dabei, Sir Williams Arbeitszimmer zu durchwühlen. Sie öffnen die Tür - und vor ihnen steht der verschwundene Professor Lomax...

2. Teil: Das silberne Zelt

Professor Lomax, einer der drei vermissten Anthropologen, kann sich seine Abwesenheit überhaupt nicht erklären. Und leider fehlt von seinem Nachbarn, dem berühmten Höhlenforscher Sir William Stacy, und dessen Assistenten David Ross immer noch jede Spur. Auch muss man befürchten, dass es sich bei den rätselhaften Vorkommnissen nicht nur um auf England beschränkte Einzelfälle handelt. Ein amerikanischer Kollege, Professor Farrow, hat sich in Louisiana ebenfalls in Luft aufgelöst.

Als Polizei-Inspektor Adams von der Nachricht eines neuen Einbruchs alarmiert im total verwüsteten Hause Stacy eintrifft, steht die Haushälterin unter Schock und der Gärtner will im Rosenbeet etwas höchst Seltsames beobachtet haben: Das unerklärliche Auftauchen und Verschwinden eines zeltförmigen silbernen Objekts. Zurückgeblieben ist wieder eine dieser eigenartigen Gruben, in der Reste von ölhaltigem Sandstein festgestellt werden. Der allerdings nach geologischer Ansicht in dieser Gegend nur tausend Meter unter der Erdoberfläche vorkommt!

Dr. Gauge. der Scotland-Yard-Experte für mysteriöse Fälle, hat inzwischen in David Ross' Schiffskoffer einen aus den Pyrenäen stammenden menschlichen Schädel entdeckt. Als er ihn Professor Lomax und seiner Tochter Helen zeigt, geht plötzlich das Licht aus, Rauchschwaden vernebeln das Haus, das bedrohliche Sirren ist wieder zu hören - und Helen Lomax' panischer Schrei...

3. Teil: Gedächtnisschwund

Nachdem der erste Schreck über die mysteriösen Ereignisse im Hause Lomax vorbei ist, gibt es neuen Anlass zur Beunruhigung: Hat Dr. Gauge aufgrund des Schocks sein Gedächtnis verloren? Vom mutmaßlichen Auslöser - jenem Totenschädel, den Sir William Stacy und David Ross bei einer Pyrenäen-Expedition gefunden hatten - fehlt jede Spur. Und dann wird bekannt, dass auch in Russland ein Anthropologie-Professor verschwunden ist. Die Umstände klingen fatal vertraut: Eine grabähnliche Grube, ätzender Rauch und ein seltsamen Sirren.

Umso erfreulicher ist es. dass Professor William Stacy und sein Assistent David Ross inzwischen auf einer einsamen nordschottischen Insel entdeckt worden sind. Trotzdem schätzt Dr. Gauge die Lage als höchst bedrohlich ein. Er glaubt, dass das silberne Zelt aus dem Erdinneren kommt und dass dort menschenähnliche Wesen hausen. Auch hält er es nicht für unmöglich. dass diese Kreaturen der Dunkelheit die seltsamen Gruben von unten herauf bohren, um Menschen zu verschleppen und irgendwie zu "bearbeiten". Aber warum werden sie nach einiger Zeit an die Erdoberfläche zurückgebracht? Alle, die bisher wiederkamen, sind zwar körperlich heil und unversehrt, haben aber Gedächtnislücken.

4. Teil: Die einzige Rettung

Für die Erinnerungslücken der Entführten scheint es nur eine Erklärung zu geben: Alles. was sie erlebt haben, wird aus ihrem Gedächtnis gelöscht, weil die Unterirdischen ihre Existenz um jeden Preis geheim halten wollen. Aber ihre Angriffe häufen sich. Als eines Nachts im Hause Lomax wieder die Lichter ausgehen und das bedrohliche Sirren das Auftauchen der zeltförmigen silbernen Maschine ankündigt, zündet Inspektor Adams auf Dr. Gauges Anweisung die leicht brennbare Ginsterhecke an. Und tatsächlich, das hell lodernde Feuer vertreibt die offenbar lichtempfindlichen Wesen, denn ihr Transportmittel bohrt sich sofort in die Erde zurück. Aber sie werden es wieder versuchen, meint Dr. Gauge und besteht darauf, dass Professor Lomax und seine Tochter Helen ihr Landhaus verlassen und in ein Londoner Hotel ziehen.

Kaum sind sie angekommen. wird Dr. Gauge zum Innenminister zitiert, weil etliche Wasserreservoire im In- und Ausland geschlossen werden mussten. Aber weder defekte Filteranlagen noch neuartige Bakterien sind die Ursache. Wie Dr. Gauges Recherchen ergeben. wurde das Wasser vom Erdinneren aus in eine sirupartige, modrig stinkende und krankmachende Brühe verwandelt. Und als ein ca. eine Million Jahre alter, hochgradig radioaktiver menschlicher Knochen gefunden wird, beginnt Dr. Gauge die Zusammenhänge zu ahnen. Wie aber soll er es schaffen. die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Mit:
Dr. Andrew Gauge: Horst Tappert
Inspektor Adams: Heinz Schimmelpfennig
Sir William Stacey: Albert C. Weiland
Helen Lomax: Marlies Schönau
Professor Lomax: Peter Lühr
Mrs. Milner: Nora Minor
Kommissar Grant: Wolfgang Dörich
Gärtner Cooper: Josef Sieber
Meredith: Richard Kley
Dr. Reid: Karl Michael Vogler
Polizeisergeant: Paul Bös
Nachrichtensprecher: Erno Wacker
Peter Capell, Michael Gaffron, Claudia Bethge, Erwin Faber, Uli Steigberg, Reinhard Glemnitz, Georg Lehn, Kurt Sterneck, Inge Wutz, Hans Zesch-Ballot, Edgar Mandel, Ado Riegler, Hans Joachim Quitschorra, Fritz Schmiedel, Albert C. Weiland, Gerhart Lippert, Harald Drechler, Gustl Datz, Leo Siedler, Klaus W. Krause, Helmuth Haupt, Erro Wacker, Marlies Compere

Regie: Wilm Ten Haaf
Übersetzung: Peter Bahama
Technische Realisierung: Heinz Neumann, Wiltraud Jonas
Regieassistenz: Hans Eichleiter

Musik: Walter Kabel

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

1. Teil: Die geheimnisvolle Grube

England, 1962: Polizei-Inspektor Adams ist mit einer dermaßen mysteriösen Affäre befasst, dass Scotland Yard ihm Dr. Gauge, einen Experten für ganz besondere Fälle, zur Seite stellt. Anscheinend hat sich der Anthropologie-Professor Sir William Stacy, ein renommierter Höhlenforscher, während eines Spazierganges in seinem Obstgarten buchstäblich in Luft aufgelöst. Und drei Tage später verschwinden sein Nachbar und Kollege Professor Lomax an demselben Ort!

Ihre Nachforschungen führen Inspektor Adams und Dr. Gauge zuerst zu Sir Williams Assistenten David Ross, der sich aufgrund eines schweren Schockzustandes seit ein paar Tagen in einer Nervenheilanstalt befindet. Bei ihrer Ankunft flieht der junge Mann. Sie verfolgen ihn bis zum Universitätssportplatz, wo Ross urplötzlich verschwindet. Man hört nur noch einen Schrei und ein metallisch summendes Geräusch. Auf dem Sportplatz entdecken sie eine grabähnliche Grube, Aschenreste und den penetranten Geruch nach Teer. Dieselben Spuren, die auch im Obstgarten seines Professors festgestellt wurden! Als Dr. Gauge und Inspektor Adams dorthin zurückkehren, werden sie von der Haushälterin alarmiert: Jemand ist dabei, Sir Williams Arbeitszimmer zu durchwühlen. Sie öffnen die Tür - und vor ihnen steht der verschwundene Professor Lomax...

2. Teil: Das silberne Zelt

Professor Lomax, einer der drei vermissten Anthropologen, kann sich seine Abwesenheit überhaupt nicht erklären. Und leider fehlt von seinem Nachbarn, dem berühmten Höhlenforscher Sir William Stacy, und dessen Assistenten David Ross immer noch jede Spur. Auch muss man befürchten, dass es sich bei den rätselhaften Vorkommnissen nicht nur um auf England beschränkte Einzelfälle handelt. Ein amerikanischer Kollege, Professor Farrow, hat sich in Louisiana ebenfalls in Luft aufgelöst.

Als Polizei-Inspektor Adams von der Nachricht eines neuen Einbruchs alarmiert im total verwüsteten Hause Stacy eintrifft, steht die Haushälterin unter Schock und der Gärtner will im Rosenbeet etwas höchst Seltsames beobachtet haben: Das unerklärliche Auftauchen und Verschwinden eines zeltförmigen silbernen Objekts. Zurückgeblieben ist wieder eine dieser eigenartigen Gruben, in der Reste von ölhaltigem Sandstein festgestellt werden. Der allerdings nach geologischer Ansicht in dieser Gegend nur tausend Meter unter der Erdoberfläche vorkommt!

Dr. Gauge. der Scotland-Yard-Experte für mysteriöse Fälle, hat inzwischen in David Ross' Schiffskoffer einen aus den Pyrenäen stammenden menschlichen Schädel entdeckt. Als er ihn Professor Lomax und seiner Tochter Helen zeigt, geht plötzlich das Licht aus, Rauchschwaden vernebeln das Haus, das bedrohliche Sirren ist wieder zu hören - und Helen Lomax' panischer Schrei...

3. Teil: Gedächtnisschwund

Nachdem der erste Schreck über die mysteriösen Ereignisse im Hause Lomax vorbei ist, gibt es neuen Anlass zur Beunruhigung: Hat Dr. Gauge aufgrund des Schocks sein Gedächtnis verloren? Vom mutmaßlichen Auslöser - jenem Totenschädel, den Sir William Stacy und David Ross bei einer Pyrenäen-Expedition gefunden hatten - fehlt jede Spur. Und dann wird bekannt, dass auch in Russland ein Anthropologie-Professor verschwunden ist. Die Umstände klingen fatal vertraut: Eine grabähnliche Grube, ätzender Rauch und ein seltsamen Sirren.

Umso erfreulicher ist es. dass Professor William Stacy und sein Assistent David Ross inzwischen auf einer einsamen nordschottischen Insel entdeckt worden sind. Trotzdem schätzt Dr. Gauge die Lage als höchst bedrohlich ein. Er glaubt, dass das silberne Zelt aus dem Erdinneren kommt und dass dort menschenähnliche Wesen hausen. Auch hält er es nicht für unmöglich. dass diese Kreaturen der Dunkelheit die seltsamen Gruben von unten herauf bohren, um Menschen zu verschleppen und irgendwie zu "bearbeiten". Aber warum werden sie nach einiger Zeit an die Erdoberfläche zurückgebracht? Alle, die bisher wiederkamen, sind zwar körperlich heil und unversehrt, haben aber Gedächtnislücken.

4. Teil: Die einzige Rettung

Für die Erinnerungslücken der Entführten scheint es nur eine Erklärung zu geben: Alles. was sie erlebt haben, wird aus ihrem Gedächtnis gelöscht, weil die Unterirdischen ihre Existenz um jeden Preis geheim halten wollen. Aber ihre Angriffe häufen sich. Als eines Nachts im Hause Lomax wieder die Lichter ausgehen und das bedrohliche Sirren das Auftauchen der zeltförmigen silbernen Maschine ankündigt, zündet Inspektor Adams auf Dr. Gauges Anweisung die leicht brennbare Ginsterhecke an. Und tatsächlich, das hell lodernde Feuer vertreibt die offenbar lichtempfindlichen Wesen, denn ihr Transportmittel bohrt sich sofort in die Erde zurück. Aber sie werden es wieder versuchen, meint Dr. Gauge und besteht darauf, dass Professor Lomax und seine Tochter Helen ihr Landhaus verlassen und in ein Londoner Hotel ziehen.

Kaum sind sie angekommen. wird Dr. Gauge zum Innenminister zitiert, weil etliche Wasserreservoire im In- und Ausland geschlossen werden mussten. Aber weder defekte Filteranlagen noch neuartige Bakterien sind die Ursache. Wie Dr. Gauges Recherchen ergeben. wurde das Wasser vom Erdinneren aus in eine sirupartige, modrig stinkende und krankmachende Brühe verwandelt. Und als ein ca. eine Million Jahre alter, hochgradig radioaktiver menschlicher Knochen gefunden wird, beginnt Dr. Gauge die Zusammenhänge zu ahnen. Wie aber soll er es schaffen. die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Mit:
Dr. Andrew Gauge: Horst Tappert
Inspektor Adams: Heinz Schimmelpfennig
Sir William Stacey: Albert C. Weiland
Helen Lomax: Marlies Schönau
Professor Lomax: Peter Lühr
Mrs. Milner: Nora Minor
Kommissar Grant: Wolfgang Dörich
Gärtner Cooper: Josef Sieber
Meredith: Richard Kley
Dr. Reid: Karl Michael Vogler
Polizeisergeant: Paul Bös
Nachrichtensprecher: Erno Wacker
Peter Capell, Michael Gaffron, Claudia Bethge, Erwin Faber, Uli Steigberg, Reinhard Glemnitz, Georg Lehn, Kurt Sterneck, Inge Wutz, Hans Zesch-Ballot, Edgar Mandel, Ado Riegler, Hans Joachim Quitschorra, Fritz Schmiedel, Albert C. Weiland, Gerhart Lippert, Harald Drechler, Gustl Datz, Leo Siedler, Klaus W. Krause, Helmuth Haupt, Erro Wacker, Marlies Compere

Regie: Wilm Ten Haaf
Übersetzung: Peter Bahama
Technische Realisierung: Heinz Neumann, Wiltraud Jonas
Regieassistenz: Hans Eichleiter

Musik: Walter Kabel

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

1. Teil: Die geheimnisvolle Grube

England, 1962: Polizei-Inspektor Adams ist mit einer dermaßen mysteriösen Affäre befasst, dass Scotland Yard ihm Dr. Gauge, einen Experten für ganz besondere Fälle, zur Seite stellt. Anscheinend hat sich der Anthropologie-Professor Sir William Stacy, ein renommierter Höhlenforscher, während eines Spazierganges in seinem Obstgarten buchstäblich in Luft aufgelöst. Und drei Tage später verschwinden sein Nachbar und Kollege Professor Lomax an demselben Ort!

Ihre Nachforschungen führen Inspektor Adams und Dr. Gauge zuerst zu Sir Williams Assistenten David Ross, der sich aufgrund eines schweren Schockzustandes seit ein paar Tagen in einer Nervenheilanstalt befindet. Bei ihrer Ankunft flieht der junge Mann. Sie verfolgen ihn bis zum Universitätssportplatz, wo Ross urplötzlich verschwindet. Man hört nur noch einen Schrei und ein metallisch summendes Geräusch. Auf dem Sportplatz entdecken sie eine grabähnliche Grube, Aschenreste und den penetranten Geruch nach Teer. Dieselben Spuren, die auch im Obstgarten seines Professors festgestellt wurden! Als Dr. Gauge und Inspektor Adams dorthin zurückkehren, werden sie von der Haushälterin alarmiert: Jemand ist dabei, Sir Williams Arbeitszimmer zu durchwühlen. Sie öffnen die Tür - und vor ihnen steht der verschwundene Professor Lomax...

2. Teil: Das silberne Zelt

Professor Lomax, einer der drei vermissten Anthropologen, kann sich seine Abwesenheit überhaupt nicht erklären. Und leider fehlt von seinem Nachbarn, dem berühmten Höhlenforscher Sir William Stacy, und dessen Assistenten David Ross immer noch jede Spur. Auch muss man befürchten, dass es sich bei den rätselhaften Vorkommnissen nicht nur um auf England beschränkte Einzelfälle handelt. Ein amerikanischer Kollege, Professor Farrow, hat sich in Louisiana ebenfalls in Luft aufgelöst.

Als Polizei-Inspektor Adams von der Nachricht eines neuen Einbruchs alarmiert im total verwüsteten Hause Stacy eintrifft, steht die Haushälterin unter Schock und der Gärtner will im Rosenbeet etwas höchst Seltsames beobachtet haben: Das unerklärliche Auftauchen und Verschwinden eines zeltförmigen silbernen Objekts. Zurückgeblieben ist wieder eine dieser eigenartigen Gruben, in der Reste von ölhaltigem Sandstein festgestellt werden. Der allerdings nach geologischer Ansicht in dieser Gegend nur tausend Meter unter der Erdoberfläche vorkommt!

Dr. Gauge. der Scotland-Yard-Experte für mysteriöse Fälle, hat inzwischen in David Ross' Schiffskoffer einen aus den Pyrenäen stammenden menschlichen Schädel entdeckt. Als er ihn Professor Lomax und seiner Tochter Helen zeigt, geht plötzlich das Licht aus, Rauchschwaden vernebeln das Haus, das bedrohliche Sirren ist wieder zu hören - und Helen Lomax' panischer Schrei...

3. Teil: Gedächtnisschwund

Nachdem der erste Schreck über die mysteriösen Ereignisse im Hause Lomax vorbei ist, gibt es neuen Anlass zur Beunruhigung: Hat Dr. Gauge aufgrund des Schocks sein Gedächtnis verloren? Vom mutmaßlichen Auslöser - jenem Totenschädel, den Sir William Stacy und David Ross bei einer Pyrenäen-Expedition gefunden hatten - fehlt jede Spur. Und dann wird bekannt, dass auch in Russland ein Anthropologie-Professor verschwunden ist. Die Umstände klingen fatal vertraut: Eine grabähnliche Grube, ätzender Rauch und ein seltsamen Sirren.

Umso erfreulicher ist es. dass Professor William Stacy und sein Assistent David Ross inzwischen auf einer einsamen nordschottischen Insel entdeckt worden sind. Trotzdem schätzt Dr. Gauge die Lage als höchst bedrohlich ein. Er glaubt, dass das silberne Zelt aus dem Erdinneren kommt und dass dort menschenähnliche Wesen hausen. Auch hält er es nicht für unmöglich. dass diese Kreaturen der Dunkelheit die seltsamen Gruben von unten herauf bohren, um Menschen zu verschleppen und irgendwie zu "bearbeiten". Aber warum werden sie nach einiger Zeit an die Erdoberfläche zurückgebracht? Alle, die bisher wiederkamen, sind zwar körperlich heil und unversehrt, haben aber Gedächtnislücken.

4. Teil: Die einzige Rettung

Für die Erinnerungslücken der Entführten scheint es nur eine Erklärung zu geben: Alles. was sie erlebt haben, wird aus ihrem Gedächtnis gelöscht, weil die Unterirdischen ihre Existenz um jeden Preis geheim halten wollen. Aber ihre Angriffe häufen sich. Als eines Nachts im Hause Lomax wieder die Lichter ausgehen und das bedrohliche Sirren das Auftauchen der zeltförmigen silbernen Maschine ankündigt, zündet Inspektor Adams auf Dr. Gauges Anweisung die leicht brennbare Ginsterhecke an. Und tatsächlich, das hell lodernde Feuer vertreibt die offenbar lichtempfindlichen Wesen, denn ihr Transportmittel bohrt sich sofort in die Erde zurück. Aber sie werden es wieder versuchen, meint Dr. Gauge und besteht darauf, dass Professor Lomax und seine Tochter Helen ihr Landhaus verlassen und in ein Londoner Hotel ziehen.

Kaum sind sie angekommen. wird Dr. Gauge zum Innenminister zitiert, weil etliche Wasserreservoire im In- und Ausland geschlossen werden mussten. Aber weder defekte Filteranlagen noch neuartige Bakterien sind die Ursache. Wie Dr. Gauges Recherchen ergeben. wurde das Wasser vom Erdinneren aus in eine sirupartige, modrig stinkende und krankmachende Brühe verwandelt. Und als ein ca. eine Million Jahre alter, hochgradig radioaktiver menschlicher Knochen gefunden wird, beginnt Dr. Gauge die Zusammenhänge zu ahnen. Wie aber soll er es schaffen. die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Mit:
Dr. Andrew Gauge: Horst Tappert
Inspektor Adams: Heinz Schimmelpfennig
Sir William Stacey: Albert C. Weiland
Helen Lomax: Marlies Schönau
Professor Lomax: Peter Lühr
Mrs. Milner: Nora Minor
Kommissar Grant: Wolfgang Dörich
Gärtner Cooper: Josef Sieber
Meredith: Richard Kley
Dr. Reid: Karl Michael Vogler
Polizeisergeant: Paul Bös
Nachrichtensprecher: Erno Wacker
Peter Capell, Michael Gaffron, Claudia Bethge, Erwin Faber, Uli Steigberg, Reinhard Glemnitz, Georg Lehn, Kurt Sterneck, Inge Wutz, Hans Zesch-Ballot, Edgar Mandel, Ado Riegler, Hans Joachim Quitschorra, Fritz Schmiedel, Albert C. Weiland, Gerhart Lippert, Harald Drechler, Gustl Datz, Leo Siedler, Klaus W. Krause, Helmuth Haupt, Erro Wacker, Marlies Compere

Regie: Wilm Ten Haaf
Übersetzung: Peter Bahama
Technische Realisierung: Heinz Neumann, Wiltraud Jonas
Regieassistenz: Hans Eichleiter

Musik: Walter Kabel

Zum Hörspiel bei Amazon

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

1. Teil: Die geheimnisvolle Grube

England, 1962: Polizei-Inspektor Adams ist mit einer dermaßen mysteriösen Affäre befasst, dass Scotland Yard ihm Dr. Gauge, einen Experten für ganz besondere Fälle, zur Seite stellt. Anscheinend hat sich der Anthropologie-Professor Sir William Stacy, ein renommierter Höhlenforscher, während eines Spazierganges in seinem Obstgarten buchstäblich in Luft aufgelöst. Und drei Tage später verschwinden sein Nachbar und Kollege Professor Lomax an demselben Ort!

Ihre Nachforschungen führen Inspektor Adams und Dr. Gauge zuerst zu Sir Williams Assistenten David Ross, der sich aufgrund eines schweren Schockzustandes seit ein paar Tagen in einer Nervenheilanstalt befindet. Bei ihrer Ankunft flieht der junge Mann. Sie verfolgen ihn bis zum Universitätssportplatz, wo Ross urplötzlich verschwindet. Man hört nur noch einen Schrei und ein metallisch summendes Geräusch. Auf dem Sportplatz entdecken sie eine grabähnliche Grube, Aschenreste und den penetranten Geruch nach Teer. Dieselben Spuren, die auch im Obstgarten seines Professors festgestellt wurden! Als Dr. Gauge und Inspektor Adams dorthin zurückkehren, werden sie von der Haushälterin alarmiert: Jemand ist dabei, Sir Williams Arbeitszimmer zu durchwühlen. Sie öffnen die Tür - und vor ihnen steht der verschwundene Professor Lomax...

2. Teil: Das silberne Zelt

Professor Lomax, einer der drei vermissten Anthropologen, kann sich seine Abwesenheit überhaupt nicht erklären. Und leider fehlt von seinem Nachbarn, dem berühmten Höhlenforscher Sir William Stacy, und dessen Assistenten David Ross immer noch jede Spur. Auch muss man befürchten, dass es sich bei den rätselhaften Vorkommnissen nicht nur um auf England beschränkte Einzelfälle handelt. Ein amerikanischer Kollege, Professor Farrow, hat sich in Louisiana ebenfalls in Luft aufgelöst.

Als Polizei-Inspektor Adams von der Nachricht eines neuen Einbruchs alarmiert im total verwüsteten Hause Stacy eintrifft, steht die Haushälterin unter Schock und der Gärtner will im Rosenbeet etwas höchst Seltsames beobachtet haben: Das unerklärliche Auftauchen und Verschwinden eines zeltförmigen silbernen Objekts. Zurückgeblieben ist wieder eine dieser eigenartigen Gruben, in der Reste von ölhaltigem Sandstein festgestellt werden. Der allerdings nach geologischer Ansicht in dieser Gegend nur tausend Meter unter der Erdoberfläche vorkommt!

Dr. Gauge. der Scotland-Yard-Experte für mysteriöse Fälle, hat inzwischen in David Ross' Schiffskoffer einen aus den Pyrenäen stammenden menschlichen Schädel entdeckt. Als er ihn Professor Lomax und seiner Tochter Helen zeigt, geht plötzlich das Licht aus, Rauchschwaden vernebeln das Haus, das bedrohliche Sirren ist wieder zu hören - und Helen Lomax' panischer Schrei...

3. Teil: Gedächtnisschwund

Nachdem der erste Schreck über die mysteriösen Ereignisse im Hause Lomax vorbei ist, gibt es neuen Anlass zur Beunruhigung: Hat Dr. Gauge aufgrund des Schocks sein Gedächtnis verloren? Vom mutmaßlichen Auslöser - jenem Totenschädel, den Sir William Stacy und David Ross bei einer Pyrenäen-Expedition gefunden hatten - fehlt jede Spur. Und dann wird bekannt, dass auch in Russland ein Anthropologie-Professor verschwunden ist. Die Umstände klingen fatal vertraut: Eine grabähnliche Grube, ätzender Rauch und ein seltsamen Sirren.

Umso erfreulicher ist es. dass Professor William Stacy und sein Assistent David Ross inzwischen auf einer einsamen nordschottischen Insel entdeckt worden sind. Trotzdem schätzt Dr. Gauge die Lage als höchst bedrohlich ein. Er glaubt, dass das silberne Zelt aus dem Erdinneren kommt und dass dort menschenähnliche Wesen hausen. Auch hält er es nicht für unmöglich. dass diese Kreaturen der Dunkelheit die seltsamen Gruben von unten herauf bohren, um Menschen zu verschleppen und irgendwie zu "bearbeiten". Aber warum werden sie nach einiger Zeit an die Erdoberfläche zurückgebracht? Alle, die bisher wiederkamen, sind zwar körperlich heil und unversehrt, haben aber Gedächtnislücken.

4. Teil: Die einzige Rettung

Für die Erinnerungslücken der Entführten scheint es nur eine Erklärung zu geben: Alles. was sie erlebt haben, wird aus ihrem Gedächtnis gelöscht, weil die Unterirdischen ihre Existenz um jeden Preis geheim halten wollen. Aber ihre Angriffe häufen sich. Als eines Nachts im Hause Lomax wieder die Lichter ausgehen und das bedrohliche Sirren das Auftauchen der zeltförmigen silbernen Maschine ankündigt, zündet Inspektor Adams auf Dr. Gauges Anweisung die leicht brennbare Ginsterhecke an. Und tatsächlich, das hell lodernde Feuer vertreibt die offenbar lichtempfindlichen Wesen, denn ihr Transportmittel bohrt sich sofort in die Erde zurück. Aber sie werden es wieder versuchen, meint Dr. Gauge und besteht darauf, dass Professor Lomax und seine Tochter Helen ihr Landhaus verlassen und in ein Londoner Hotel ziehen.

Kaum sind sie angekommen. wird Dr. Gauge zum Innenminister zitiert, weil etliche Wasserreservoire im In- und Ausland geschlossen werden mussten. Aber weder defekte Filteranlagen noch neuartige Bakterien sind die Ursache. Wie Dr. Gauges Recherchen ergeben. wurde das Wasser vom Erdinneren aus in eine sirupartige, modrig stinkende und krankmachende Brühe verwandelt. Und als ein ca. eine Million Jahre alter, hochgradig radioaktiver menschlicher Knochen gefunden wird, beginnt Dr. Gauge die Zusammenhänge zu ahnen. Wie aber soll er es schaffen. die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Mit:
Dr. Andrew Gauge: Horst Tappert
Inspektor Adams: Heinz Schimmelpfennig
Sir William Stacey: Albert C. Weiland
Helen Lomax: Marlies Schönau
Professor Lomax: Peter Lühr
Mrs. Milner: Nora Minor
Kommissar Grant: Wolfgang Dörich
Gärtner Cooper: Josef Sieber
Meredith: Richard Kley
Dr. Reid: Karl Michael Vogler
Polizeisergeant: Paul Bös
Nachrichtensprecher: Erno Wacker
Peter Capell, Michael Gaffron, Claudia Bethge, Erwin Faber, Uli Steigberg, Reinhard Glemnitz, Georg Lehn, Kurt Sterneck, Inge Wutz, Hans Zesch-Ballot, Edgar Mandel, Ado Riegler, Hans Joachim Quitschorra, Fritz Schmiedel, Albert C. Weiland, Gerhart Lippert, Harald Drechler, Gustl Datz, Leo Siedler, Klaus W. Krause, Helmuth Haupt, Erro Wacker, Marlies Compere

Regie: Wilm Ten Haaf
Übersetzung: Peter Bahama
Technische Realisierung: Heinz Neumann, Wiltraud Jonas
Regieassistenz: Hans Eichleiter

Musik: Walter Kabel

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

1. Teil: Die geheimnisvolle Grube

England, 1962: Polizei-Inspektor Adams ist mit einer dermaßen mysteriösen Affäre befasst, dass Scotland Yard ihm Dr. Gauge, einen Experten für ganz besondere Fälle, zur Seite stellt. Anscheinend hat sich der Anthropologie-Professor Sir William Stacy, ein renommierter Höhlenforscher, während eines Spazierganges in seinem Obstgarten buchstäblich in Luft aufgelöst. Und drei Tage später verschwinden sein Nachbar und Kollege Professor Lomax an demselben Ort!

Ihre Nachforschungen führen Inspektor Adams und Dr. Gauge zuerst zu Sir Williams Assistenten David Ross, der sich aufgrund eines schweren Schockzustandes seit ein paar Tagen in einer Nervenheilanstalt befindet. Bei ihrer Ankunft flieht der junge Mann. Sie verfolgen ihn bis zum Universitätssportplatz, wo Ross urplötzlich verschwindet. Man hört nur noch einen Schrei und ein metallisch summendes Geräusch. Auf dem Sportplatz entdecken sie eine grabähnliche Grube, Aschenreste und den penetranten Geruch nach Teer. Dieselben Spuren, die auch im Obstgarten seines Professors festgestellt wurden! Als Dr. Gauge und Inspektor Adams dorthin zurückkehren, werden sie von der Haushälterin alarmiert: Jemand ist dabei, Sir Williams Arbeitszimmer zu durchwühlen. Sie öffnen die Tür - und vor ihnen steht der verschwundene Professor Lomax...

2. Teil: Das silberne Zelt

Professor Lomax, einer der drei vermissten Anthropologen, kann sich seine Abwesenheit überhaupt nicht erklären. Und leider fehlt von seinem Nachbarn, dem berühmten Höhlenforscher Sir William Stacy, und dessen Assistenten David Ross immer noch jede Spur. Auch muss man befürchten, dass es sich bei den rätselhaften Vorkommnissen nicht nur um auf England beschränkte Einzelfälle handelt. Ein amerikanischer Kollege, Professor Farrow, hat sich in Louisiana ebenfalls in Luft aufgelöst.

Als Polizei-Inspektor Adams von der Nachricht eines neuen Einbruchs alarmiert im total verwüsteten Hause Stacy eintrifft, steht die Haushälterin unter Schock und der Gärtner will im Rosenbeet etwas höchst Seltsames beobachtet haben: Das unerklärliche Auftauchen und Verschwinden eines zeltförmigen silbernen Objekts. Zurückgeblieben ist wieder eine dieser eigenartigen Gruben, in der Reste von ölhaltigem Sandstein festgestellt werden. Der allerdings nach geologischer Ansicht in dieser Gegend nur tausend Meter unter der Erdoberfläche vorkommt!

Dr. Gauge. der Scotland-Yard-Experte für mysteriöse Fälle, hat inzwischen in David Ross' Schiffskoffer einen aus den Pyrenäen stammenden menschlichen Schädel entdeckt. Als er ihn Professor Lomax und seiner Tochter Helen zeigt, geht plötzlich das Licht aus, Rauchschwaden vernebeln das Haus, das bedrohliche Sirren ist wieder zu hören - und Helen Lomax' panischer Schrei...

3. Teil: Gedächtnisschwund

Nachdem der erste Schreck über die mysteriösen Ereignisse im Hause Lomax vorbei ist, gibt es neuen Anlass zur Beunruhigung: Hat Dr. Gauge aufgrund des Schocks sein Gedächtnis verloren? Vom mutmaßlichen Auslöser - jenem Totenschädel, den Sir William Stacy und David Ross bei einer Pyrenäen-Expedition gefunden hatten - fehlt jede Spur. Und dann wird bekannt, dass auch in Russland ein Anthropologie-Professor verschwunden ist. Die Umstände klingen fatal vertraut: Eine grabähnliche Grube, ätzender Rauch und ein seltsamen Sirren.

Umso erfreulicher ist es. dass Professor William Stacy und sein Assistent David Ross inzwischen auf einer einsamen nordschottischen Insel entdeckt worden sind. Trotzdem schätzt Dr. Gauge die Lage als höchst bedrohlich ein. Er glaubt, dass das silberne Zelt aus dem Erdinneren kommt und dass dort menschenähnliche Wesen hausen. Auch hält er es nicht für unmöglich. dass diese Kreaturen der Dunkelheit die seltsamen Gruben von unten herauf bohren, um Menschen zu verschleppen und irgendwie zu "bearbeiten". Aber warum werden sie nach einiger Zeit an die Erdoberfläche zurückgebracht? Alle, die bisher wiederkamen, sind zwar körperlich heil und unversehrt, haben aber Gedächtnislücken.

4. Teil: Die einzige Rettung

Für die Erinnerungslücken der Entführten scheint es nur eine Erklärung zu geben: Alles. was sie erlebt haben, wird aus ihrem Gedächtnis gelöscht, weil die Unterirdischen ihre Existenz um jeden Preis geheim halten wollen. Aber ihre Angriffe häufen sich. Als eines Nachts im Hause Lomax wieder die Lichter ausgehen und das bedrohliche Sirren das Auftauchen der zeltförmigen silbernen Maschine ankündigt, zündet Inspektor Adams auf Dr. Gauges Anweisung die leicht brennbare Ginsterhecke an. Und tatsächlich, das hell lodernde Feuer vertreibt die offenbar lichtempfindlichen Wesen, denn ihr Transportmittel bohrt sich sofort in die Erde zurück. Aber sie werden es wieder versuchen, meint Dr. Gauge und besteht darauf, dass Professor Lomax und seine Tochter Helen ihr Landhaus verlassen und in ein Londoner Hotel ziehen.

Kaum sind sie angekommen. wird Dr. Gauge zum Innenminister zitiert, weil etliche Wasserreservoire im In- und Ausland geschlossen werden mussten. Aber weder defekte Filteranlagen noch neuartige Bakterien sind die Ursache. Wie Dr. Gauges Recherchen ergeben. wurde das Wasser vom Erdinneren aus in eine sirupartige, modrig stinkende und krankmachende Brühe verwandelt. Und als ein ca. eine Million Jahre alter, hochgradig radioaktiver menschlicher Knochen gefunden wird, beginnt Dr. Gauge die Zusammenhänge zu ahnen. Wie aber soll er es schaffen. die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Mit:
Dr. Andrew Gauge: Horst Tappert
Inspektor Adams: Heinz Schimmelpfennig
Sir William Stacey: Albert C. Weiland
Helen Lomax: Marlies Schönau
Professor Lomax: Peter Lühr
Mrs. Milner: Nora Minor
Kommissar Grant: Wolfgang Dörich
Gärtner Cooper: Josef Sieber
Meredith: Richard Kley
Dr. Reid: Karl Michael Vogler
Polizeisergeant: Paul Bös
Nachrichtensprecher: Erno Wacker
Peter Capell, Michael Gaffron, Claudia Bethge, Erwin Faber, Uli Steigberg, Reinhard Glemnitz, Georg Lehn, Kurt Sterneck, Inge Wutz, Hans Zesch-Ballot, Edgar Mandel, Ado Riegler, Hans Joachim Quitschorra, Fritz Schmiedel, Albert C. Weiland, Gerhart Lippert, Harald Drechler, Gustl Datz, Leo Siedler, Klaus W. Krause, Helmuth Haupt, Erro Wacker, Marlies Compere

Regie: Wilm Ten Haaf
Übersetzung: Peter Bahama
Technische Realisierung: Heinz Neumann, Wiltraud Jonas
Regieassistenz: Hans Eichleiter

Musik: Walter Kabel

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Downloadfassung: Teil 1 / 8: Die Havarie der Patna
Teil 2 / 8: Die gerichtliche Untersuchtung
Teil 3 / 8: Auf der Flucht
Teil 4 / 8: Versuchte Neuanfänge
Teil 5 / 8: Patusan
Teil 6 / 8: Eine neue Chance
Teil 7 / 8: Jewel<
Teil 8 / 8:"zufrieden … beinahe"

TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

Die CD-Version erscheint am 15. März 2023 beim hörverlag

Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
Bearbeitung: Martin Heindel

Musik: Felix Rösch, hr Sinfonieorchester, Christoph Koncz



Zum Hörspiel bei Amazon

Downloadfassung: Teil 1 / 8: Die Havarie der Patna
Teil 2 / 8: Die gerichtliche Untersuchtung
Teil 3 / 8: Auf der Flucht
Teil 4 / 8: Versuchte Neuanfänge
Teil 5 / 8: Patusan
Teil 6 / 8: Eine neue Chance
Teil 7 / 8: Jewel<
Teil 8 / 8:"zufrieden … beinahe"

TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

Die CD-Version erscheint am 15. März 2023 beim hörverlag

Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
Bearbeitung: Martin Heindel

Musik: Felix Rösch, hr Sinfonieorchester, Christoph Koncz



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Teil 2 / 8: Die gerichtliche Untersuchtung
Teil 3 / 8: Auf der Flucht
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Teil 6 / 8: Eine neue Chance
Teil 7 / 8: Jewel<
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TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

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Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
Bearbeitung: Martin Heindel

Musik: Felix Rösch, hr Sinfonieorchester, Christoph Koncz



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Teil 2 / 8: Die gerichtliche Untersuchtung
Teil 3 / 8: Auf der Flucht
Teil 4 / 8: Versuchte Neuanfänge
Teil 5 / 8: Patusan
Teil 6 / 8: Eine neue Chance
Teil 7 / 8: Jewel<
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TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

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Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
Bearbeitung: Martin Heindel

Musik: Felix Rösch, hr Sinfonieorchester, Christoph Koncz



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Teil 2 / 8: Die gerichtliche Untersuchtung
Teil 3 / 8: Auf der Flucht
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Teil 6 / 8: Eine neue Chance
Teil 7 / 8: Jewel<
Teil 8 / 8:"zufrieden … beinahe"

TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

Die CD-Version erscheint am 15. März 2023 beim hörverlag

Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
Bearbeitung: Martin Heindel

Musik: Felix Rösch, hr Sinfonieorchester, Christoph Koncz



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Downloadfassung: Teil 1 / 8: Die Havarie der Patna
Teil 2 / 8: Die gerichtliche Untersuchtung
Teil 3 / 8: Auf der Flucht
Teil 4 / 8: Versuchte Neuanfänge
Teil 5 / 8: Patusan
Teil 6 / 8: Eine neue Chance
Teil 7 / 8: Jewel<
Teil 8 / 8:"zufrieden … beinahe"

TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

Die CD-Version erscheint am 15. März 2023 beim hörverlag

Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
Bearbeitung: Martin Heindel

Musik: Felix Rösch, hr Sinfonieorchester, Christoph Koncz



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Teil 2 / 8: Die gerichtliche Untersuchtung
Teil 3 / 8: Auf der Flucht
Teil 4 / 8: Versuchte Neuanfänge
Teil 5 / 8: Patusan
Teil 6 / 8: Eine neue Chance
Teil 7 / 8: Jewel<
Teil 8 / 8:"zufrieden … beinahe"

TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

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Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
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TLord Jim erzählt die Geschichte eines Mannes, der vom Heldentum träumt, jedoch als junger Schiffsoffizier im entscheidenden Moment versagt und fortan von seiner Scham und Schuld verfolgt wird.

Das Schiff Patna mit 800 Mekka-Pilgern an Bord schlägt eines Nachts leck. Die Offiziere beschließen heimlich, mit einem der wenigen Rettungsboote zu flüchten. Einzig Jim möchte das Schiff nicht verlassen, springt jedoch in letzter Sekunde spontan noch mit ins Boot. Die Patna sinkt jedoch nicht und wird von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht.

Während sich der Kapitän und die anderen Besatzungsmitglieder einem Prozess entziehen, stellt Jim sich als Einziger dem Gerichtsverfahren. Er verliert sein Offizierspatent, und seine Karriere ist beendet. Im Gericht trifft er auf Marlow, der sich mit ihm anfreundet und sich bemüht, ihm Arbeit zu verschaffen. Jim versucht unerkannt zu bleiben, aber immer wenn seine Vergangenheit ans Licht kommt, gibt er seine Stelle auf und bewegt sich immer tiefer in den Fernen Osten. Nach langen Reisen erreicht er das entlegene Inselreich Patusan im Indischen Ozean und erwirbt sich das Vertrauen der Einheimischen, die ihn als Friedensstifter hoch verehren. Aus Jim wird Lord Jim. Doch dann tauchen Piraten auf, die zu wissen scheinen, wer er wirklich ist. Ist Sühne und Wiedergutmachung grundsätzlich möglich?

Lord Jim erschien zunächst 1899 bis 1900 als Fortsetzungsroman in Blackwood's Magazine. Diesen mitreißenden Abenteuerroman von Joseph Conrad, der bis heute, über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen, fasziniert, hat Martin Heindel mit Musik des hr-Sinfonieorchesters als vierteiliges Hörspiel zum Klingen gebracht – unter Beibehaltung eines auktorialen Erzählers, der die Hörerschaft in die Geschichte Jims einführt, dessen Rolle dann aber – wie im Roman – von Charles Marlow übernommen wird. Für Conrad-Kenner ist Marlow kein Unbekannter; er ist ebenfalls der Erzähler in Herz der Finsternis (1899), Jugend (1902) und Spiel des Zufalls (1913).

Die CD-Version erscheint am 15. März 2023 beim hörverlag

Mit:
Felix von Manteuffel, Andreas Fröhlich, Sebastian Uzendowsky, Linda Blümchen, Ferdinand Dörfler, Luc Feit, Imme Aldag, Kilian Land Jones, Thomas Anzenhofer, Dietrich Hollinderbäumer, Thomas Loibl, Edgar M. Böhlke, Christian Klischat, Pierre Siegenthaler, Santiago Ziesmer, Martin Rentzsch, Thomas Balou Martin, Bastian Korff, Jan Gregor Kremp, Michael Rotschopf, Heinrich Giskes, Wolfram Koch, Jonathan Lutz, Cedric Stern, Yannick Sturm, Uli Höhmann, Walter Renneisen, Petra Fehrmann, Johanna Engel, Nora Solcher, Frank Berge, Rainer Dachselt

Regie: Martin Heindel
Übersetzung: Fritz Lorch
Besetzung: Arne Salasse, Léon Haase
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel
Musikaufnahmen: Christoph Claßen, Johannes Müller, Lutz Keller, Stefan Emrich
Bearbeitung: Martin Heindel

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Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


Zum Hörspiel bei Amazon

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


Zum Hörspiel bei Amazon

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


Zum Hörspiel bei Amazon

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

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Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne – oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet – und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht – in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt – jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander – und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben – sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle.
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den ‚Gottlosen‘ um uns herum – wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der ‚neue Mensch‘ war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße – Wohnung Nr. 50 – zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels – weit davon entfernt böse zu sein: ‚Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein...
I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert)

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden, einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert

Zahlreiche Künstler ließen sich von Meister und Margarita in ihrer Arbeit inspirieren. Klassische Komponisten schrieben Sinfonien und musikalische Phantasien, u. v. a. Dmitri Smirnow und Andrey Petrov, York Höller verarbeitete Meister und Margarita zu einer gleichnamigen Oper in zwei Akten (1989 in Paris uraufgeführt).

Die Oper Rainer Kunads kam bereits 1986 in Karlsruhe heraus (nachgespielt unter der musikalischen Leitung von Robert Satanowski). Theateraufführungen, u. v. a. an der Berliner Volksbühne unter der Regie von Frank Castorf (2002), am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sebastian Baumgarten (2007/2008). Romane, u. v. a. Teufels Werke von Witali Rutschinski (2002) – eine Satire auf Geheimdienste und den Staat. Filmadaptionen u.a Pilatus und andere (1972) von Andrzej Wajdas. Popsongs u.a von The Rolling Stones (Sympathy for the Devil), Patti Smith (Banga) oder Pearl Jam (Pilate). 2005 wurde der Roman für das russische Fernsehen als zehnteilige Fernsehserie unter der Regie von Wladimir Bortko verfilmt.

Mit:
Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Wolfram Berger, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Stefan Wilkening, Thomas Thieme, Wolfram Koch, Jens Harzer, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Stephan Bissmeier, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Hans Kremer, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig, Lars Rudolph, Jaqueline Macauly, Stephan Zinner.

Regie: Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert


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Die despotische Marte nutzt ihre Schwester Jane und deren Tochter als billige Mägde und verbietet ihrer Nichte den Umgang mit ihrem heimlich Verlobten. Ihre Drohung, alle zu enterben, inklusive ihres Mannes, wird ihr zum Verhängnis und kurz darauf wird wegen Mord ermittelt.

Mit:
René Deltgen, Hilde Weissner, Rosemarie Fendel, Monika Peitsch, Gerd Vespermann, Klaus Höhne, Horst Sachtleben, Hans Zimmermann

Regie: Heinz-Günter Stamm
Übersetzung: Maria Frey
Technische Realisierung: Heinz Sommerfeld, Dagmar Schlandt
Regieassistenz: Josef Gabriel

Musik: Heinz Brüning, Konrad Elfers

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Eine Verhaftung am Weihnachtsabend?Das ist sicher keine Freude für den Delinquenten. Aber auch nicht für den asuführenden Polizisten. Doch Kriminalassistent Melby muss ausrücken - und im winterlichen Kopenhagen einen flüchtigen Totschläger suchen.

Mit:
Raoul Alter, Franz Dehler, Otto Nebel, Walter Sprünglin, Inge Schmidt, Leni Brauweiler, Werner Brauweiler, Wolfgang Rottsieper, Nelly Rademacher

Regie: Felix Klee

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Hörspiel des Monats Dezember 2021

Etwas ist zu Ende gegangen. Noch wirbelt die Asche durch die Luft, steigt Rauch aus den Trümmerhaufen. „Alles muss brennen“, hat Rosa gesagt, und die Welt ist in Flammen aufgegangen, als hätte sie nur darauf gewartet.

Im Transitraum, bevor die Gegenwart sich formiert und die Zukunft beginnt, wird die Vergangenheit zu Grabe getragen. In rhythmisiertem, drängendem Duktus werden fünf Figuren im Vorfeld der Zerstörung gezeichnet. Sie sind nicht auf Revolution aus, sie sind auf der Suche: Wie kann man richtig handeln, richtig leben in einem Dickicht aus Zwängen und Gegebenheiten?

Wie ein Fixpunkt taucht Rosa an ihrem Horizont auf. Über Nachrichtenschnipsel und YouTube-Mitschnitte verbreiten sich ihre Botschaften, werden verlinkt, geteilt, kommentiert. Endlich gibt es jemanden, der Haltung zeigt, eine Richtung vorgibt. Erst scheint alles noch logisch und machbar, kleine Schritte der Veränderung, hin zu einer besseren Welt. Doch dann passiert ein Anschlag, die Fronten werden unübersichtlich, die Wut steigt. Fast zärtlich wird die Welt in Brand gesteckt, als könne man sie so auf Null setzen und die Zukunft aus der Asche aufsteigen lassen.

Oszillierend zwischen Utopie und Dystopie, untersucht „Das hässliche Universum“ das Prinzip „Neubeginn“ und fängt dabei ein sehr heutiges Lebensgefühl ein.

Mit:
Anja Herden, Zoe Hutmacher, Ulrich Noethen, Moritz Grove, Meriam Abbas, Pauline Gloger, David Ali Rashed

Regie: Julia Hölscher
Technische Realisierung: Andreas Stoffels, Christoph Richter
Dramaturgie: Julia Gabel, Johann Mittmann



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Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 1 - Pavor Novturnus
In einer experimentellen Klartraum-Studie kommen eine Neurowissenschaftlerin und ihre Proband:innen unter unerklärlichen Umständen ums Leben. Zwei Überlebende, Marit F. und Daniel B., werden in eine psychiatrische Klinik in die Obhut der Psychologin Lina Weiss überstellt. Sie versucht in Anamnesegesprächen herauszufinden, was hinter dem "DreamLab"-Experiment von Prof. Ariane Sehling steckt. Doch schon am nächsten Morgen macht Pfleger Isar eine furchtbare Entdeckung! Jetzt schaltet sich die Kriminalpolizei ein.


Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 2 - Ich schreie laut, ich wache nicht auf
Der im Schlaflabor-Fall ermittelnde Kommissar, Holger Behrendt, hat Linas Büro heimlich verwanzt. Denn ein Unbekannter erpresst den Gesetzeshüter: Behrendt soll verhindern, dass Daniel B. der Psychologin berichten kann, was zu den schwerwiegenden traumatischen Störungen führte. Was verbirgt sich hinter dem Wort, das Daniel verstört brüllte: "Fontana"? Unterdessen trifft Lina ihre ehemalige Kommilitonin Saskia, die Tochter der verstorbenen Neurowissenschaftlerin, um mehr über Prof. Sehlings Versuchsanordnung zu erfahren. Offensichtlich arbeitete sie daran, individuelle Träumer in einer gemeinsamen Traumrealität miteinander zu vernetzen.


Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 3 - Nicht allein
Lina hört sich in ihrem Büro chronologisch durch die Sehling-Akten. Die Audio-Aufzeichnungen der Professorin geben genauen Aufschluss über ihre Methode und die Fortschritte des Studienverlaufs. Sehling gelang es, die vier Proband:innen in stabilen Traumwelten miteinander zu verbinden. Klarträume, die man früher nur mit Geduld und Training erleben konnte, induzierte sie mittels gezielter elektrischer Impulse und eines chemischen REM-Verstärkers. Sie erfährt von fantastischen, kollektiven Traumerlebnissen. Doch ein sonderbares Detail macht Lina stutzig: vor allem in Daniels Berichten sind die Beschreibungen einer dunklen Präsenz sehr konkret.


Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 4 - Aureus
Lina trifft sich mit einem früheren Vertrauten Daniels: Der Priester Jakob Mecht kennt seinen ehemaligen Ordensbruder unter dem Namen "Aureus". Doch nichts in Prof. Sehlings Akten weist auf Daniels Vergangenheit als Geistlicher hin. Jakob berichtet ihr, dass Daniel seit Jahren glaubte, vom Teufel besessen zu sein. In dem Experiment sah Daniel die letzte Chance, sich seinen Dämonen zu stellen. Doch jemand mit einer solchen psychiatrischen Vorerkrankung hätte niemals an einer wissenschaftlichen Studie teilnehmen dürfen! Jakob verweist auf belegte Fälle von Besessenheit. Für Lina klingt es schlicht irrational, dass der Teufel seine Finger im Spiel haben soll.


Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 5 - All ihre Sünden
Lina besucht noch einmal Saskia und deutet an, warum sie damals den Kontakt abgebrochen hat. Sie knüpfen an ihre alte Freundschaft an und Saskia erfüllt Lina eine folgenschwere Bitte. Sie übergibt ihr das technische Equipment, mit dem Prof. Sehling in die Traumrealität hinabstieg. Wird es der Psychologin mit Jakobs Hilfe gelingen, Daniel im gemeinsamen Traum aus seinem permanenten Albtraum zu befreien? Währenddessen wird Kommissar Behrendt erneut von dem Unbekannten kontaktiert: Lina soll sterben.


Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 6 - Fontana
Lina und Jakob befinden sich in einem Verhörraum unter der Aufsicht von Kommissar Behrendt. Er will wissen, was sie in der Traumwelt herausfinden konnte. Doch Behrendt wird unterbrochen: Saskia gelingt es, die Freilassung von Lina und Jakob zu erwirken. Kurz darauf erhält Jakob die Kontaktdaten eines Ordensbruders mit dem Namen Fontana. Dieser berichtet von einem verstörenden "Reinigungsritual", dem Daniel im Vatikan unterzogen wurde. Geheime Exorzismen im Zentrum der Katholische Kirche? Was hat all das mit dem Scheitern des Klartraum-Experiments von Prof. Sehling zu tun? Das Böse, so Jakob, kenne "mannigfache Erscheinungsformen".


Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 7 - Herz Jesu
Holger Behrendt hat die Seiten gewechselt. Anstatt den Befehl seines Kontaktmanns auszuführen, macht der Kommissar reinen Tisch. Behrendt erzählt Lina und Jakob, dass er erpresst werde, nachdem er vor Jahren bei einer Beichte einen Mord gestanden habe. Sein Opfer: Ein wegen mangelnder Beweise freigesprochener Mörder. Doch ist Behrendt zu trauen? Lina und Jakob haben keine Wahl. Gemeinsam fassen sie einen waghalsigen Plan, um den zwischenzeitlich in ein privates katholisches Seelsorgezentrum verlegten Daniel zu befreien. Die Kirchenmänner werden den abtrünnigen Priester ansonsten für immer verschwinden lassen.


Bei einem tragischen Zwischenfall in einem Schlaflabor kommen die leitende Wissenschaftlerin und Proband:innen ums Leben. Die Überlebenden sind schwer traumatisiert und verlieren den Verstand. Psychologin Lina versucht, Licht in die Vorfälle zu bringen. Doch mächtige Gegenspieler wollen verhindern, dass die Wahrheit aufgedeckt wird.

Mit:
Matthias Matschke, Annette Frier, Luise Helm, Nicolas Artajo, Christopher Heisler, Nellie Thalbach, Bodo Primus, Frauke Poolman, Marion Funk,

Regie: Oliver Versch

Teil 8 - Me and the devil walking side by side
Den Vieren gelingt zwar die Flucht vom Rollfeld, doch allen scheint klar zu sein: Der wahre Showdown kommt noch. Daniel erleidet eine posttraumatische Episode und ist nicht zu beruhigen. Lina trifft eine Entscheidung und ändert die Route. Mithilfe von Sehlings Apparatur will sie sich erneut in die Traumwelt begeben und die in Daniel manifestierte Angst an ihrer Wurzel bekämpfen. Jakob besteht darauf, sie dieses Mal zu begleiten. Kommissar Behrendt und Linas Kollege, Isar, überwachen die Apparatur, während Lina, Jakob und Daniel ein letztes Mal in die gemeinsame Traumwelt eintauchen.


In Handschellen führen die Ermittler Marc ab. Wer kümmert sich jetzt um seine Tiere und den Hof? Gemeinsam mit Justin und Kathrin versucht Sandra die Arbeit zu stemmen – und sie merken schnell, dass das beinahe unmöglich ist. Thomas stößt übel auf, dass Sandra felsenfest von Marcs Unschuld überzeugt ist.

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Martin Engler, Christoph Moreno, Barnaby Metschurat, Anne Müller, u. a.

Regie: Roman Neumann


Es gab einmal eine Zeit, da lebten die Drachen friedlich in einem einsamen Tal – bis die Menschen kamen. Sie wollen im Tal der Drachen einen Staudamm bauen und alles überfluten. Wo sollen jetzt die Drachen wohnen? Schieferbart, der Drachen-Älteste, weiss einen Rat: Einer muss den Saum des Himmels suchen, jenen geheimnisvollen Ort, wo Drachen noch ungestört leben können. Aber wo liegt dieses Tal? Gibt es diesen Ort wirklich? Und ist es wahr, dass auf dem Weg dorthin ein Monster lauert, welches Jagd auf Drachen macht? Der junge Drache Lung macht sich zusammen mit dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf eine abenteuerliche Reise.

Mit:
Franziska Kohlund, Manuel Löwensberg, Anikó Donáth, Michel Von Burg, Yael Herz, Peter Brogle, Markus Weidmann, Peter Hotz, Walter Baumgartner, Lorenz Wüthrich, Marco Schenardi, Mateo Schenardi, Andri Schenardi, Ruedi Odermatt, Heiner Hitz, François Meienberg, Joey Colon, Klaus Knuth, Buddy Elias, Ingold Wildenauer, Charlotte Wittmer, Yvonne Kupper, Franziskus Abgottspon, Sienong Gampatsang, Tenzing Gampatsang, Lhamo Gampatsang, Maria Thorgevsky, Andrea Guyer, Bella Neri, Tenzing Gyamotsang, Ingo Ospelt, Pamela Babst, Urs Bihler

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Martin Weidemann

Bearbeitung: Buschi Luginbühl, Rosalina Zweifel

Musik: Matthias Ziegler

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Selbstbedienung unerwünscht

Mit:
Peter Fischli, Barbara Falter, Urs Peter Halter

Regie: Päivi Stalder
Technische Realisierung: Basil Kneubühler

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Biefi ist ein ganz normaler Lastwagenfahrer mit einem ungewöhnlichen Hobby - er liebt Opern über alles. Da passt sein neuer Auftrag eigentlich ganz gut: Er soll einen kostbaren Konzertflügel in einer Nachtfahrt von München nach Hamburg kutschieren. Aber muss das ausgerechnet an Weihnachten sein? Wie auch immer Biefi macht sich auf den Weg und erlebt ein aufregendes Abenteuer. Denn plötzlich steht mitten auf der Autobahn ein merkwürdiger Typ; Mantel, lange blonde Haare, und der gute Mann scheint auch noch völlig verwirrt zu sein. Nur eines bekommt Biefi langsam heraus - der Kerl ist auf der Suche nach einem Stern.

Mit:
Andreas Neumann, Christian Baumann, Tommi Piper, Thomas Albus, Sebastian Weber, Hans-Jürgen Stockerl, Laura Maire, Gerhard Späth, Carsten Fabian, Andreas Neumann, Heinz Peter

Regie: Olga-Louise Dommel
Regieassistenz: Frank Halbach

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Im gottesfürchtigen Marshall in North Carolina soll der 13-jährige Chriss bei einer Messe von seiner Stummheit „geheilt“ werden. Über seinen plötzlichen Tod schweigt der charismatische Prediger der Gemeinde. Doch sein Bruder hat beobachtet, was an dem Tag in der Kirche geschah.

In Marshall, einem abgeschiedenen Ort in den Bergen North Carolinas, geschieht an einem heißen Sommertag das Unfassbare. Der dreizehnjährige Christopher Hall kommt während der Abendmesse ums Leben. Der Junge hat noch nie ein Wort gesprochen. Deshalb sollte er an diesem Sonntag in der Kirche „geheilt“ werden.
Niemand aus der Gemeinde will sich zum Tod des Jungen äußern. Auch der charismatische Prediger Carson Chambliss, der selbsternannte Erlöser im Ort, schweigt zu dem Vorfall.
Was jedoch keiner in Marshall ahnt: Christophers jüngerer Bruder Jess hat das Geschehen in der Kirche an dem Tag, als sein Bruder starb, von außen beobachtet. Und Jess weiß, was er gesehen hat. Er weiß auch, was Christopher und er nur wenige Tage zuvor in ihrem Elternhaus gesehen haben.

Mit:
Nuri Singer, Hedi Kriegeskotte, Matti Krause, Devid Striesow, Svenja Liesau, Achim Buch, Felix Goeser, Felix von Manteuffel, Franz Röbig, Sascha Nathan, Falilou Seck

Regie: Irene Schuck
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Gunda Herke

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Sie stellen sich gegenseitig Mutproben und bringen sich unangekündigt in extrem peinliche oder gefährliche Situationen. Was für ein mega Nervenkitzel! Das Spiel kickt die beiden, der Thrill pusht das Adrenalin durch ihre Adern, endlich spüren sie mal wieder etwas! Als ihnen schließlich jemand die ultimative Challenge bietet, brauchen sie nicht lange zu überlegen und sagen ja. Doch mit einem Schlag wird aus dem Spiel bitterer Ernst.

Mit:
Milena Arne Schedle, Robin Meisner, Stefan Konarske, Harry Schäfer, Christian Hockenbrink, Thomas Hupfer, Karen Dahmen, Fione Metscher, Nicole Johannhanwahr, Gisela Schneeberger, Thiemo Schwarz, Ricarda Seifried, Jean Luc Bubert

Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisierung: Kerstin Grimm, Steffen Jahn
Dramaturgie: Natalie Szallies

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Im Anschluss an den Geräuschtext Entstehung dunkel (WDR/SWR 2014) haben Dagmara Kraus und Marc Matter einen weiteren Hörtext kom-poniert. Frembdsch ist der zweite Teil einer vorgesehenen Trilogie und han-delt vom Zusammenhang von Laut und Bedeutung, von Sprachklang und Sinn, in einer eigens für dieses Stück konstruierten Kunstsprache, inklusi-ve quersemantischen Doppelgängern und Phantomwörtern. Das Stück orientiert sich formal am dramati-schen Genre und wurde mit mensch-lichen sowie synthetischen Stimmen realisiert. Frembdsch behandelt die Musikalität jeglichen Sprechens zwi-schen Wortklang und Sinn.

Mit:
Susanne Reuter, François Cavaillès, u. a.

Regie: Dagmara Kraus


Hörspielpreis der Kriegsblinden 2005

Ein Mensch zieht sich aus – und alle hören zu. Kontoauszüge bilden die Höhen und Tiefen jedes Lebens seismografisch genau ab. Lügen. Schön reden. Hinbiegen. Aufbauschen. Verniedlichen. Verharmlosen. Verdrängen. Vergessen. Die Bank sieht uns nackt. So nackt, wie niemand sonst. Für "Stripped" entblößt sich der Autor Stefan Weigl vor den Ohren der Öffentlichkeit und erzählt sein Leben eines Jahres in authentischen Kontoauszügen. Für Breaks sorgt der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter ("Brand eins"), der seine These von der Taschengeldgesellschaft in den Fluss der Kontodaten wirft. So bezeugt der Hörer das unaufhaltsame Verarmen des Kontoinhabers, der sich aus den Fremdbestimmungen und Konsumgewohnheiten trotz alarmierender Datenlage nicht lösen kann.

Mit:
Kontoauszüge: Hüseyin Michael Cirpici
A: Axel Milberg
B: Esther Hausmann
C: Andreas Grothgar
D: Cathlen Gawlich
Wirtschaftsjournalist: Wolf Lotter

Regie: Thomas Wolfertz
Technische Realisierung: Olaf Dettinger
Regieassistenz: Michael Ogrizek

Musik: Holosud



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Es ist wenig bekannt, dass beinah die berühmten „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm nie als Buch gedruckt worden wären. Denn als der junge Jacob Grimm mit seinem Bruder Wilhelm die fertige Geschichtensammlung einige Tage vor Weihnachten zum Buchdrucker bringen wollten, wurde ihnen die Tasche mit dem Manuskript von einem Waisenkind mit Namen Ida gestohlen. Wilhelm nahm seinerzeit sogleich die Verfolgung auf, doch so einfach, wie er es sich vorgestellt hatte, konnte er das kleine Mädchen nicht dazu bringen, ihm die Tasche mit dem Grimmschen Märchenschatz zurückzugeben. Erst, als er sich auf seine geliebten Märchen besann, hatte er Erfolg

Mit:
Matti Altgeld, Helene Herwig, Julian Greis, Benjamin Kramme, Eva-Maria Kurz, Mirko Böttcher, Swetlana Schönfeld, Markus Gertken, Gerdy Zint, Mex Schlüpfer, Felix von Manteuffel

Regie: Giuseppe Maio

Musik: Andreas Weiser

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Die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan zur Kunst des Webens. Ein poetisches Hörspiel nach ihren 1968 verfassten Briefen an ihre Freundin in Beirut – zur Bedeutsamkeit der ältesten Kulturtechnik der Menschheit.

Dem Hörspiel liegen Briefe Etel Adnans, die damals Philosophy of the Arts am San Rafael College in Kalifornien unterrichtete, zugrunde. In 10 Montagsbriefen, verfasst 1968 an ihre Freundin Claire Paget in Beirut, geht es um die Kunst des sogenannten primitiven Webens bei der für ihre Forschungen auf diesem Feld bekannten Weberin Ida Grae.
In einem zehnwöchigen Kurs vermittelt sie den Kunststudentinnen das Weben als ursprünglichen Akt im Umgang mit der Natur, bringt ihnen die Herstellung von Farben aus natürlichen Substanzen und von Webrahmen aus Fundstücken bei.

"Heute und im Zuge der Pandemie, die unmittelbar mit unserem Umgang mit der Natur und der maßlosen Ausbeutung des Blauen Planeten zu tun hat, haben Etel Adnans Briefe die Qualität einer Rückblende, eines Innehaltens, einer Reflexion, die wie Balsam für beschädigte oder verloren gegangene Seelen wirkt. Dazu zählen auch ihre vielen Assoziationen, die poetischen Einschübe, die Beschreibungen der Kulturrevolution der 1960er Jahre in Kalifornien. Zugleich zeugen die Briefe vom Zeitgeist eines widersprüchlichen Amerikas, damals wie heute gekennzeichnet von Rassismus, von der Unterdrückung der indigenen Völker.
Die zugrundeliegende Publikation "Life is a Weaving" enthält Abbildungen einiger abstrakter Teppichentwürfe von Etel Adnan. Einem imaginären Bildbetrachter kommt die Aufgabe zu, sie für die Hörer ebenso sichtbar werden zu lassen wie die phantasievollen Teppiche der jungen WeberInnen in der vom Architekten Wissa Wassef begründeten Webschule im ägyptischen Harrania."
(Ulrike Haage)

Mit:
Ilse Ritter, Vera Tscheplanowa, August Diehl

Regie: Ulrike Haage
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Gunda Herke

Bearbeitung: Klaudia Ruschkowski, Ulrike Haage

Musik: Ulrike Haage



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Bereits zwölf Menschen waren auf dem Mond, aber erst vier am tiefsten Punkt der Erde. Grund genug für das WAS-IST-WAS-Team, die Tiefsee und ihre Geheimnisse einmal aus nächster Nähe zu erleben. Beim Abstieg in Regionen, die das Sonnenlicht niemals erreicht, tauchen im Scheinwerferlicht unserer Forschenden unglaubliche Wesen auf: Fische, die ihre Beute einer Laterne anlocken, Staatsquallen und Schwarze Raucher. Zum Schluß meldet sich noch ein ganz besonderer Gast zu Wort: Dr. Florian Huber, WAS IST WAS-Buchautor und Terra X-Moderator

Mit:
Dr. Florian Huber, u. a.


Berührender Monolog von Jon Fosse - für Leser:innen von "Der andere Name".

„Vater unser / Der du bist im Himmel / Geheiligt werde dein Name…“ Fast jeder kennt diese Zeilen, manche sind damit aufgewachsen, viele wiederholen dieses Gebet ritualisiert. Ob als Hilferuf oder um weniger allein zu sein oder als Akt der Zugehörigkeit. Jene, die es sprechen, stellen zwar keine direkte Frage, erhoffen sich trotzdem eine Antwort: Alles wird gut. Oder?

In seinem Monolog „So ist das“ lässt Jon Fosse einen Mann, einen greisen Künstler, auf sein Leben zurück- und in eine ungewisse Zukunft blicken. Aus Gewohnheit betet er, dessen morgendlichen Gedankenstrom Jon Fosse protokolliert, zwar das „Vaterunser“, aber welchen Sinn das noch haben soll, ist ihm mittlerweile unklar. Allein hievt er sich aus dem Bett, durchzieht mit dem Rollator sein Zimmer. Nach drei gescheiterten Ehen und mehreren Kindern, die ihn schon lange nicht mehr besuchen, ist ihm nur sein „Werk“ geblieben. Die obsessive Arbeit hat bloß dazu geführt, dass er sein Leben irgendwie verpasst, vergeudet hat. Zur Umkehr ist es nun zu spät. Es bleibt ein „Trotzdem“.

Fosse lässt existenzielle Themen auf das konkrete und physische Ende eines Menschenlebens treffen. Gleichsam ist diese knappe Stunde Lebenszeit auch von zartem Humor durchzogen. Hörspielregisseur Giuseppe Maio inszeniert diesen Gedankenstrom behutsam mit allen Pausen, die Abgründe wie auch Hoffnungsschimmer erspüren lassen, die Fosse in seinem Langgedicht angelegt hat. Schauspieler Christian Redl lässt sich auf diesen Rhythmus ein, macht das Universelle wie Alltägliche körperlich spürbar. Wer sind wir, wenn wir uns dem Ende nähern? Wenn die Arbeitswelt für uns vorbei ist, wenn wir die Kraft verlieren? Was machen wir mit den Tagen, die kommen und gehen? Wie verabschieden wir unsere Eltern oder Großeltern – und umgekehrt? Und schließlich: Was erwartet uns? Erlösung vom Bösen?

Mit:
Christian Redl

Regie: Giuseppe Maio
Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel
Technische Realisierung: Kai Schliekelmann, Corinna Kammerer
Regieassistenz: Julia Werth.

Musik: Bo Wiget


Das Chaos ist komplett, Mica völlig durcheinander. Sie fühlt sich von den Vieren allein gelassen und hat einen merkwürdigen Traum. Dann kommt es zur großen Konfrontation mit Juliette. Wird sie jetzt von der Schule fliegen?

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Melissa Zerhau, Jördis Triebel, u. v. a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Eine Radlfahrt auf seiner Hausstrecke zwischen Wasserburg und Rosenheim nimmt Uwe Dick zum Anlass, in Assoziationsketten Kindheitserinnerungen, Landschaftsimpressionen und Betrachtungen zur Literatur aneinanderzureihen. Gelegentlich kommen ihm auch wütende Attacken auf die autofahrenden Rowdys der Landstraße dazwischen, denen der genervte Radfahrer in zornigen Vernichtungsträumen den Garaus macht. Ähnliches werden viele Radfahrer schon gedacht, aber sicher nur selten so witzig und selbstironisch formuliert haben. Insofern haben Uwe Dicks Gedankenströme, Sprachspiele und Rachepläne nichts von der eindimensionalen Wucht der kochenden Volksseele.

Der bayerische Autor Uwe Dick ist ein eigenwilliger, widerborstiger Sprachaufwühler, den Kritiker in einem Atemzug mit Karl Kraus und Arno Schmidt genannt haben. Er selbst sieht sich als "poeta non grata im Reich der Duckdeutschen". Seinen Monolog eines Radfahrers hat er als "Überlebensprosa" bezeichnet: Wer könnte ihn besser sprechen als er selbst?

Mit:
Uwe Dick

Regie: Michael Peter


Eine neblige Moorlandschaft – und ein Höllenhund, der alle terrorisiert, die sich dorthin verlieren: Das ist die Legende vom Hund von Baskerville. Doch nun ist sie wahr geworden! Denn Sir Charles Baskerville ist gestorben. War es Unfall? Oder der Höllenhund? Oder gibt es einen irdischen Grund?

Regie: Felix Klee
Übersetzung: Ruth Von Marcard, John Lackland

Bearbeitung: Michael Hardwick

Musik: Carlo Loebnitzttps://open.spotify.com/episode/0nTP1WjRLnij5WL4qq1dL4?si=d612f9df12a442f4">Zum Hörspiel bei Spotify


Sandra ist hin- und hergerissen: Soll sie die Morddrohung ernst nehmen oder spielt ihr nur jemand einen üblen Streich? Zwei Kommissare der Kripo ermitteln in Neulich. Die Tote im See wurde ermordet. Die Polizisten bringen ans Licht, dass Marc Schmitz und Heike Fuchs ein Verhältnis hatten. Sandra weiß nicht, ob sie Marc noch trauen kann.

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Martin Engler, Christoph Moreno, Ella Lee, Marlen Lohse, Patrick von Blume, u. a.

Regie: Roman Neumann


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Jahr um Jahr zum 23. September, wenn das große Seefest begangen wird, strömen die Touristen in Scharen nach Erlensee - einer kleinen, verschlafenen Gemeinde tief in der süddeutschen Provinz. Seit ihrer Kindheit waren Paul und seine Schwester Lena nicht mehr hier. Nach dem Unfalltod ihrer Eltern sind sie im Heim und im Internat aufgewachsen. Jetzt kommen sie ein letztes Mal zurück, um das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zu verkaufen. Das entpuppt sich zu ihrer Überraschung als Prachtvilla in bester Lage, mit malerischem Blick auf den See.
Im Dorf werden die beiden Geschwister von den meist hochbetagten Einwohnern mit einer Freundlichkeit empfangen, die fast schon beklemmend wirkt. Bald zeigt das Heimatidyll erste Risse. Wieso haben sich der Pastor und seine Haushälterin erhängt? Was ruht auf dem Grund des unermesslich tiefen Erlensees? Paul und Lena beginnen zu ahnen, dass ein furchtbares Geheimnis über diesem beschaulichen Dorf liegt. Ein Geheimnis, das auch in ihre eigene Kindheit zurück reicht ...

Mit:
Nina Weniger, Florian Lukas, Claude De Demo, Johann von Bülow, Ilse Strambowski, Matthias Ponnier, Ernst August Schepmann, Heinz Kloss, Frank Albrecht, Gregor Höppner, Michaela Kametz, Sigrid Burkholder, Pierre Siegenthaler, Christian Schramm, Christina Vayhinger, Thomas Anzenhofer, Thomas Lang, Kristina Walter, Alexandra Wilcke, Alexander Grill, Kirstin Hesse, Bruno Kirchhof, Maria Faust

Regie: Thomas Leutzbach
Regie: Sven Töniges

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Die Krimi-Serie mit dem sachlichen Inspektor Hornleigh ist mehr oder weniger eines der ersten interaktiven Krimi-Formate der Radiogeschichte: Denn während einer Musikpause - kurz vor der Aufklärung des Falls - bekommen die Hörer:innen Gelegenheit, die Lösung des Falls selbst zu finden - und festzustellen, ob sie genauso schlau und aufmerksam sind wie Inspektor Hornleigh selbst. Beim Fall mit dem Tirolerhut könnte es jedoch knifflig werden.

Mit:
Michael Schiefeling, Ronald Stürzebecher, Kurt Postel, Bodo Primus, Waldemar Müller, Curt Faber, Helmut Peine, Harald Meister, Alf Marholm, Dieter Hufschmidt, Harry Flatow, Lotti Krekel, Edith Worringen, Wolfgang Rottsieper, Alois Garg, Ingeborg Schlegel

Regie: Hermann Pfeiffer

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Es gab einmal eine Zeit, da lebten die Drachen friedlich in einem einsamen Tal – bis die Menschen kamen. Sie wollen im Tal der Drachen einen Staudamm bauen und alles überfluten. Wo sollen jetzt die Drachen wohnen? Schieferbart, der Drachen-Älteste, weiss einen Rat: Einer muss den Saum des Himmels suchen, jenen geheimnisvollen Ort, wo Drachen noch ungestört leben können. Aber wo liegt dieses Tal? Gibt es diesen Ort wirklich? Und ist es wahr, dass auf dem Weg dorthin ein Monster lauert, welches Jagd auf Drachen macht? Der junge Drache Lung macht sich zusammen mit dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf eine abenteuerliche Reise.

Mit:
Franziska Kohlund, Manuel Löwensberg, Anikó Donáth, Michel Von Burg, Yael Herz, Peter Brogle, Markus Weidmann, Peter Hotz, Walter Baumgartner, Lorenz Wüthrich, Marco Schenardi, Mateo Schenardi, Andri Schenardi, Ruedi Odermatt, Heiner Hitz, François Meienberg, Joey Colon, Klaus Knuth, Buddy Elias, Ingold Wildenauer, Charlotte Wittmer, Yvonne Kupper, Franziskus Abgottspon, Sienong Gampatsang, Tenzing Gampatsang, Lhamo Gampatsang, Maria Thorgevsky, Andrea Guyer, Bella Neri, Tenzing Gyamotsang, Ingo Ospelt, Pamela Babst, Urs Bihler

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Martin Weidemann

Bearbeitung: Buschi Luginbühl, Rosalina Zweifel

Musik: Matthias Ziegler

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Knut Herkenrath, ein erfolgloser Krimiautor, tröstet sich damit, dass wirklich große Künstler niemals Erfolg haben. Erst als seine Freundin ihren Job verliert, bietet er notgedrungen per Kleinanzeige seine Dienste feil.

Der auftragslose Autor Knut Herkenrath ist sich sicher: „Wirklich gute Literatur findet ihre Leser erst in zukünftigen Generationen.“ Als seine Freundin jedoch ihre Arbeit verliert, braucht das Paar dringend ein neues Einkommen. Gezwungenermaßen macht er sich über eine Annonce auf die Suche nach einer Arbeit − nicht leicht als ambitionierter Krimiautor. Ein kauziger Yachtbesitzer namens Emil Türkwein heuert ihn schließlich offiziell als Gärtner an. Doch Türkwein braucht den Krimiautor für andere Tätigkeiten, denn er plant einen literarischen Rückblick auf sein Leben, den er mit pikanten kriminellen Details würzen will. Herkenrath soll ihm dabei helfen, seine längst verflossenen Exfrauen quasi nachträglich umzubringen, natürlich nur in der Fiktion. Behauptet er jedenfalls.

Mit:
Jens Wawrczeck, Julia Mohn, Axel Prahl, Kathrin Angerer, Gerd Grasse, Michael Klobe, Peter Kainz, Christian Standtke, Jürgen Thormann, Falk Rockstroh, Ulrich Lipka, Max Volkert Martens, Anja Franke

Regie: Christoph Dietrich
Redaktion: Torsten Enders
Technische Realisierung: Peter Kainz
Regieassistenz: Patrick Conley

Musik: Friedemann Graef, Albrecht Riermeier



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Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Lisa und Marie glauben Huckepuck das nicht. Doch als ein Weihnachtsgeschenk von Lisa zu Bruch geht, hat der Klabautermann die Idee. Ob das gut geht? Und was hat dieser Knecht Ruprecht und die Weihnachtswichtel damit zu tun?

Mit:
Erzähler: Philip Bösand
Huckepuck: Matthias Heyl
Lisa: Nadine Most
Marie: Jasmin Curtz
Ben Steinbach: Adrian Arnold
Anna Steinbach: Birgit Arnold
Tim Steinbach: Marcel Ellerbrok
Knecht Ruprecht: Lars Eickstädt
Weihnachtswichtel: Anja Klukas, Frank Hammerschmidt und Dennis Künstner
Floxtrox: Stefan Hartlein
Weihnachtsmann: Volker Lüdeke
Wilma Wempel: Anja Klukas
Credits: Stefan Hartlein

Regie: Stefan Hartlein
Technische Realisierung: Stefan Hartlein

Musik: Stefan Hartlein

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Da hat er nun das Geschenk

Mit:
Friedrich Schoenfelder

Regie: Edith Bussmann
Technische Realisierung: Marcel Schneider

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Markus Specht lebt in einer perfekt eingerichteten Wohnung, in einem perfekten Mietshaus in Ottensen, dem durch-gentrifizierten Teil Altonas. Heute datet er Melis, die er auf Tinder „gematcht“ hat. Sie war sein „Superlike“. Als Melis ihm berichtet, dass sie durch die offenstehende Tür im Hausflur gesehen hat, dass die Nachbarn exakt gleich eingerichtet sind, kommt etwas in Gang. Nur wer hat hier was und wen kopiert? Und wozu?

Regie: Martin Zylka

Musik: Andreas Koslik


Die Astronautin Colonel Portia Eisenhof ist seit 111 Tagen unterwegs zur Venus. Sie ist die erste Frau auf einem interplanetarischen Flug, der bisher reibungslos verlief. Es fehlen nur noch wenige Tage und die Mission wäre erfolgreich durchgeführt - und erfüllt wäre auch der Kindheitstraum von Portia: der lang erkämpfte Flug zur Venus. Doch der Einschlag eines kleinen Meteoriten bringt das Unternehmen in Kalamitäten. Die Energietanks fallen aus, Portia muss Energie sparen, das Licht dimmen und die Innentemperatur des Raumschiffs senken. Zuspruch erhält sie von der Bodenstation, deren Funkstimme den Tonfall ihres Vaters nachahmt, während der Bordcomputer der Stimme ihrer Mutter entspricht. Die väterliche Stimme beruhigt und führt sie in den Schlaf, wo sie von Albträumen aus der Kindheit geplagt wird. Die mütterliche Stimme schreckt sie jedes Mal mit einer weiteren schlechten Nachricht hoch. So neigt sich der Sauerstofftank dem Ende, und der defekte Reservetank lässt sich nicht reparieren, weil das nötige Ventil "im geschlossenen System" verwahrt wird. Lediglich der Bordcomputer ist verlässlich; unbeirrbar und programmgesichert setzt er nach und nach die lebensnotwendigen Systeme außer Kraft.

Mit:
Krista Posch, Sascha Icks, Walter Renneisen

Regie: Richard Faber
Übersetzung: Thomas Mohr
Technische Realisierung: Markus Haßler, Jeanette Wirtz-Fabian
Regieassistenz: Götz Schmedes

Musik: Richard Farber

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Je näher Weihnachten rückt, umso mehr fragt sich Ronnie, wie der Weihnachtsmann eigentlich so vielen Kindern zur gleichen Zeit Geschenke bringen kann. Die Mutter sagt, dass der Weihnachtsmann schon in der Nacht vor Heiligabend kommt und die Geschenke bringt, aber das sei dann so spät in der Nacht, da schlafe Ronnie schon. Ronnie stellt sich einen Wecker, denn er möchte den Weihnachtsmann sehen. Ronnies Schwester Susanne will gerade den Wecker abstellen, damit nicht alle unnütz um Mitternacht aufwachen, da steht hinter den beiden Kindern die Frau des Weihnachtsmannes und unter dem Fenster wartet ein Rentier mit Schlitten auf die Kinder. Gemeinsam suchen sie den Weihnachtsmann.

Mit:
Nora Schulte, Noah Delius, Conny Wolter, Astrid Meyerfeldt, Axel Wandtke, Margit Bendokat, Christian Gaul, Jürgen Thormann

Regie: Beatrix Ackers
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Elvira Brunnert

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der Text gibt die Briefe zweier Freunde wieder - Max Eisenstein aus San Francisco und Martin Schulze aus München - im Zeitraum November 1932 bis März 1934. Martin ist erst kürzlich von Kalifornien wieder in seine Heimat Deutschland zurückgekehrt. Die Freunde führten in den USA gemeinsam eine Kunstgalerie, nun kümmert sich Max allein um das Geschäft. Im Laufe weniger Monate und Briefe ist Martin nicht mehr wiederzuerkennen: er tritt in die NSDAP ein, verfällt den Lehren der Rassentheorie, kündigt dem langjährigen Weggefährten seiner jüdischen Herkunft wegen die Freundschaft und verbittet sich schließlich jeden Kontakt. Als Max erfährt, dass seine ebenfalls in München lebende Schwester von Martin an die SA verraten wurde, rächt er sich an seinem ehemaligen Freund.

Mit:
Graham F. Valentine, Ulrich Matthes, Verena von Behr

Regie: Ulrich Gerhardt
Übersetzung: Heidi Zerning
Technische Realisierung: Dietmar Rözel, Regine Schneider
Regieassistenz: Mark Ginzler

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Am Tag vor Heiligabend fährt Esther zu ihrer Schwester Sue, die allein in einer Villa am Wald wohnt. Ein Schneesturm setzt ein. Die beiden Frauen geraten in Streit, aber Esther will einfach nicht gehen. Das liegt nicht nur am Unwetter, sondern da-ran, dass sie ihre Schwester bevor-mundet. Sue soll sich ihrem Willen beugen und mitkommen in die Stadt, um mit Esther und ihrer Familie Weihnachten zu feiern. Ein Drama bahnt sich an, als auch noch Esthers Mann Martin auftaucht … Für eine der drei Personen muss der Konflikt wohl tödlich enden. Oder lässt sich das drohende Fest doch noch halb-wegs retten?

Mit:
Katharina Marie Schubert, Sandra Borgmann, Steven Scharf, Amos Otis Hiss, Emma Beimel, u. a.

Regie: Kirstin Petri

Bearbeitung: Uta Maria Heim

Musik: Andreas Bernhard

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1945. Der junge Amerikaner John Glueck ist bei der Befreiung Deutschlands von den Nazis dabei. Mit Komik und Tragik erzählt er von den großen und den grauenvollen Momenten dieses Kampfes.
Ende April ist der Krieg für die Alliierten fast gewonnen. Nun geht es darum, München, die Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung, zu befreien. Als erster Amerikaner trifft John Glueck noch vor den kämpfenden Truppen ein. Denn der deutschstämmige Junge aus der Bronx ist im Auftrag einer besonderen Abteilung der US-Army unterwegs: der Propaganda. Als "embedded journalist" war er mit Hemingway in Frankreich unterwegs und erlebte die schreckliche Schlacht vom Hürtgenwald. Jetzt soll John die großen Zeitungsdruckereien Münchens requirieren.
Mit Hilfe der jungen deutschen Fotografin Christl findet er seinen Weg durch die zerbombte Stadt. Als die Nacht über München hereinbricht, wird die Wirtschaft "Zum Ewigen Licht" zum Schauplatz einer romantisch-dramatischen Annäherung. Der vom Krieg traumatisierte John Glueck kann dort zum ersten Mal erzählen, welch entsetzliches Geheimnis ihm auf der Seele lastet.
Inspiriert von Figuren und Motiven seines Bestsellers "Propaganda" schlägt Steffen Kopetzky in seinem Hörspiel "Die Nacht im Ewigen Licht" ein bislang unbekanntes Kapitel im Leben seines Helden John Glueck auf.

Mit:
Ricarda Seifried, Slavko Popadic, Harald Krassnitzer, Jona Mues, Peter Licht, Denis Moschitto, Johannes Benecke, Martin Bross, Cedric Cavatore, Andreas Grothgar, Tom Jacobs, Nils Kretschmer, Carlos Lobo, Gerhard Mohr, Steven Scharf, Felix Vörtler, Jeff Zach, Steffen Kopetzky, u. a.

Regie: Susanne Krings
Technische Realisation: Matthias Fischenich, Mechthild Austermann
Dramaturgie: Isabel Platthaus

Musik: Julius Richter, Eddie Ness

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1945. Der junge Amerikaner John Glueck ist bei der Befreiung Deutschlands von den Nazis dabei. Mit Komik und Tragik erzählt er von den großen und den grauenvollen Momenten dieses Kampfes.
Ende April ist der Krieg für die Alliierten fast gewonnen. Nun geht es darum, München, die Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung, zu befreien. Als erster Amerikaner trifft John Glueck noch vor den kämpfenden Truppen ein. Denn der deutschstämmige Junge aus der Bronx ist im Auftrag einer besonderen Abteilung der US-Army unterwegs: der Propaganda. Als "embedded journalist" war er mit Hemingway in Frankreich unterwegs und erlebte die schreckliche Schlacht vom Hürtgenwald. Jetzt soll John die großen Zeitungsdruckereien Münchens requirieren.
Mit Hilfe der jungen deutschen Fotografin Christl findet er seinen Weg durch die zerbombte Stadt. Als die Nacht über München hereinbricht, wird die Wirtschaft "Zum Ewigen Licht" zum Schauplatz einer romantisch-dramatischen Annäherung. Der vom Krieg traumatisierte John Glueck kann dort zum ersten Mal erzählen, welch entsetzliches Geheimnis ihm auf der Seele lastet.
Inspiriert von Figuren und Motiven seines Bestsellers "Propaganda" schlägt Steffen Kopetzky in seinem Hörspiel "Die Nacht im Ewigen Licht" ein bislang unbekanntes Kapitel im Leben seines Helden John Glueck auf.

Mit:
Ricarda Seifried, Slavko Popadic, Harald Krassnitzer, Jona Mues, Peter Licht, Denis Moschitto, Johannes Benecke, Martin Bross, Cedric Cavatore, Andreas Grothgar, Tom Jacobs, Nils Kretschmer, Carlos Lobo, Gerhard Mohr, Steven Scharf, Felix Vörtler, Jeff Zach, Steffen Kopetzky, u. a.

Regie: Susanne Krings
Technische Realisation: Matthias Fischenich, Mechthild Austermann
Dramaturgie: Isabel Platthaus

Musik: Julius Richter, Eddie Ness

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1945. Der junge Amerikaner John Glueck ist bei der Befreiung Deutschlands von den Nazis dabei. Mit Komik und Tragik erzählt er von den großen und den grauenvollen Momenten dieses Kampfes.
Ende April ist der Krieg für die Alliierten fast gewonnen. Nun geht es darum, München, die Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung, zu befreien. Als erster Amerikaner trifft John Glueck noch vor den kämpfenden Truppen ein. Denn der deutschstämmige Junge aus der Bronx ist im Auftrag einer besonderen Abteilung der US-Army unterwegs: der Propaganda. Als "embedded journalist" war er mit Hemingway in Frankreich unterwegs und erlebte die schreckliche Schlacht vom Hürtgenwald. Jetzt soll John die großen Zeitungsdruckereien Münchens requirieren.
Mit Hilfe der jungen deutschen Fotografin Christl findet er seinen Weg durch die zerbombte Stadt. Als die Nacht über München hereinbricht, wird die Wirtschaft "Zum Ewigen Licht" zum Schauplatz einer romantisch-dramatischen Annäherung. Der vom Krieg traumatisierte John Glueck kann dort zum ersten Mal erzählen, welch entsetzliches Geheimnis ihm auf der Seele lastet.
Inspiriert von Figuren und Motiven seines Bestsellers "Propaganda" schlägt Steffen Kopetzky in seinem Hörspiel "Die Nacht im Ewigen Licht" ein bislang unbekanntes Kapitel im Leben seines Helden John Glueck auf.

Mit:
Ricarda Seifried, Slavko Popadic, Harald Krassnitzer, Jona Mues, Peter Licht, Denis Moschitto, Johannes Benecke, Martin Bross, Cedric Cavatore, Andreas Grothgar, Tom Jacobs, Nils Kretschmer, Carlos Lobo, Gerhard Mohr, Steven Scharf, Felix Vörtler, Jeff Zach, Steffen Kopetzky, u. a.

Regie: Susanne Krings
Technische Realisation: Matthias Fischenich, Mechthild Austermann
Dramaturgie: Isabel Platthaus

Musik: Julius Richter, Eddie Ness

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1945. Der junge Amerikaner John Glueck ist bei der Befreiung Deutschlands von den Nazis dabei. Mit Komik und Tragik erzählt er von den großen und den grauenvollen Momenten dieses Kampfes.
Ende April ist der Krieg für die Alliierten fast gewonnen. Nun geht es darum, München, die Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung, zu befreien. Als erster Amerikaner trifft John Glueck noch vor den kämpfenden Truppen ein. Denn der deutschstämmige Junge aus der Bronx ist im Auftrag einer besonderen Abteilung der US-Army unterwegs: der Propaganda. Als "embedded journalist" war er mit Hemingway in Frankreich unterwegs und erlebte die schreckliche Schlacht vom Hürtgenwald. Jetzt soll John die großen Zeitungsdruckereien Münchens requirieren.
Mit Hilfe der jungen deutschen Fotografin Christl findet er seinen Weg durch die zerbombte Stadt. Als die Nacht über München hereinbricht, wird die Wirtschaft "Zum Ewigen Licht" zum Schauplatz einer romantisch-dramatischen Annäherung. Der vom Krieg traumatisierte John Glueck kann dort zum ersten Mal erzählen, welch entsetzliches Geheimnis ihm auf der Seele lastet.
Inspiriert von Figuren und Motiven seines Bestsellers "Propaganda" schlägt Steffen Kopetzky in seinem Hörspiel "Die Nacht im Ewigen Licht" ein bislang unbekanntes Kapitel im Leben seines Helden John Glueck auf.

Mit:
Ricarda Seifried, Slavko Popadic, Harald Krassnitzer, Jona Mues, Peter Licht, Denis Moschitto, Johannes Benecke, Martin Bross, Cedric Cavatore, Andreas Grothgar, Tom Jacobs, Nils Kretschmer, Carlos Lobo, Gerhard Mohr, Steven Scharf, Felix Vörtler, Jeff Zach, Steffen Kopetzky, u. a.

Regie: Susanne Krings
Technische Realisation: Matthias Fischenich, Mechthild Austermann
Dramaturgie: Isabel Platthaus

Musik: Julius Richter, Eddie Ness

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Die Zeit ist nicht spurlos vorbeigegangen an Lore und Harry, zwei Alt-Achtundsechzigern, deren unterschiedliche Vorstellung von einem angenehmen, interessanten Lebensabend zu häufigen Diskussionen führt. Während Harry hat die Gartenarbeit für sich entdeckt hat, kann sich die Bibliothekarin ein Leben ohne Literatur nicht vorstellen. Als ihre Tochter Gloria in dritter Ehe einen zwielichtigen Immobilienspekulanten heiraten will, sind sich beide seit langem wieder einig über ihre gemeinsamen Werte und schmieden neue Pläne. Ihre alte Liebe kommt zu neuem Glück: Und Glück kann keinen Rost ansetzen, weil es so flüchtig ist.

Szenisches Hörstück nach Motiven des gleichnamigen Romans von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder Ins Niederdeutsche übertragen von Meike Meiners

Mit:
Meike Meiners, Oskar Ketelhut

Regie: Hans-Helge Ott
Übersetzung: Meike Meiners
Technische Realisierung: Kay Poppe

Bearbeitung: Hans-Helge Ott


Fast vierzig Jahre nach seiner "Publikumsbeschimpfung", mit der er ins literarische Rampenlicht trat, nimmt Peter Handke das Thema der Schmährede wieder auf. Ein Wilder Mann ist mit der U-Bahn unterwegs, von Peripherie zu Peripherie einer Metropole. Eine U-Bahnfahrt, die es in sich hat. "Ihr Leute von heute: so hässlich wie noch nie welche." Wer immer neben ihm steht, zu- oder aussteigt, ekelt ihn an und steigert nur weiter seinen Zorn. Besser, er wäre zu Hause geblieben. Aber warum er? "Nein, ihr gehört nach Hause, ihr. Warum bleibt ihr nicht endlich einmal vollzählig und ganztägig in euren Löchern und Unterschlupfen?" Jeder bekommt sein Fett weg, keiner bleibt verschont. Zeit - Geist - Mode, alles gerät ins Visier des Wilden Mannes, der den Mitreisenden seine Wahrheit ins Antlitz pöbelt, flüstert, krakeelt, summt, schreit, singt - ein leidenschaftlicher Furor aus dem Geist der Komödie wider die voreilige Versöhnung. Sein Weltekel ist allumfassend, und je mehr er sich in seine Schimpfkanonade hineinsteigert, um so komischer wirkt er. Und als der Wilde Mann dann endlich allein ist in der Bahn, eine kurze Wohltat nur, schon sehnt er sich wieder nach den anderen: "Wo bleibt ihr, liebe Häßliche?" Schließlich steigt sie zu, "eine Frau von blendender und zugleich medusenhafter Schönheit", und bringt ihn zum Schweigen, ohne dass er noch einmal zu Wort käme.

Mit:
Wolfgang Michael, Judith Engel und Nathalie Licard

Regie: Andrea Getto
Dramaturgie: Peter Liermann
Technische Realisierung: Helmuth Schick, André Bouchareb

Musik: Sabine Worthmann


Die Schwierigkeiten von Heinrich Heine bei seiner Kritik der politischen Situation in Deutschland. Hinter einer belanglosen Duellaffäre um die Geliebte Grisette scheint sich ein gefährlicher politischer

Mit:
Jürgen Holtz, Dieter Mann, Klaus Piontek, Hans-Joachim Hanisch, Jürgen Kluckert, Gerd Ehlers, Gerd-Michael Henneberg, Marianne Wünscher, Wolfgang Greese, Norbert Christian

Regie: Wolfgang Schonendorf
Dramaturgie: Christa Vetter
Technische Realisierung: Jutta Kaiser, Gertraud Gruner


Der Jazzkritiker und Beerdigungsredner Thomas Linde, 54 Jahre alt, befreundet mit einer 21 Jahre jüngeren Lichtkünstlerin, sollte eine Trauerrede auf Aschenberger, einen Ex-Genossen aus den 68er Jahren schreiben. Doch jetzt ist er - ganz banal - Opfer eines Verkehrsunfalls geworden, weil er bei Rot über die Ampel ging. Die Farbe der Revolution und der Liebe, die sein Leben bestimmt hat, wird sein Verhängnis. Im Augenblick des Todes, als sich sein Geist aus seinem Körper löst, verdichten sich seine Erinnerungen: Erinnerungen an die eigene Geschichte und die seiner Generation, an ihre Hoffnungen auf Revolution und die Erfahrung von Resignation und Scheitern, an die Liebe und an den Tod, dem er auf vielen Beerdigungen Ehre zollte. Erinnerungen als Flow im Kopf, wie der Jazz, den er liebt und über den der Kritiker schreibt. Dabei wird die ungehaltene Rede auf den Ex-Genossen zugleich die eigene Grabrede und eine Hymne auf das Leben, mit Pathos, komisch und seltsam heiter erzählt.

Mit:
Ulrich Pleitgen, Chris Pichler, Samuel Weiss, Katja Danowski, Glenn Goltz, Jürgen Uter, Angela Schmid, Angelika Thomas, Christian Redl, Uli Pleßmann, Felix Kramer, Ernst Georg Schwill, Franziska Troegner, Wolf-Dietrich Sprenger

Regie: Christiane Ohaus
Technische Realisierung: Peter Kretschmann, Ole Halver
Regieassistenz: Ilka Bartels

Bearbeitung: Hilke Veth

Musik: Michael Riessler

daHallden

Der Hausmeister wird zu Micas Endgegner. Wieder Strafarbeit. Es fällt ihr schwer mit den Gefühlen umzugehen, die Alek, Bibi, Kat und Mike bei ihr auslösen. Und dann wollen sie ihr auch noch ein Geheimnis zeigen.

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Melissa Zerhau, u.v.a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Hörspiel des Monats Juli 2020

"Ich war eine der ersten auf dem Schulhof. Weil ich das vom Fenster aus gesehen habe. Meine Klasse hat in der zweiten Stunde eine Arbeit geschrieben. Mathe. Bruchrechnen. Seitdem träume ich jede Nacht vom Bruchrechnen." Fatma ist Lehrerin und wird Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Auf dem Schulhof tötet ein Junge seinen Mitschüler mit einem Messer. Von einem Moment auf den Nächsten ist nichts wie zuvor. Fatma erzählt, wie die Tat die Schule verändert, wie die Lehrer*innen reagieren, die Schüler*innen, die Eltern, die Öffentlichkeit. Und während sie sich an den Tag erinnert, an dem sie da am Fenster des Klassenzimmers stand, entschwinden ihr alle Gewissheiten, die ihr Leben bisher zusammengehalten haben. Sie versucht sich zu vergegenwärtigen, warum sie eigentlich Lehrerin geworden ist, was das mit der Einwanderungsgeschichte ihrer Familie zu tun hat, mit ihrer Mutter. Sie spricht über Liebe, Mitgefühl und den täglichen Rassismus, den sie von klein auf erlebt und verinnerlicht hat. Und während sie erzählt, taucht die Erinnerung an ihre Schwester wieder auf, Gülden, die als Kind von einem Auto überfahren wurde, dessen Fahrer nie ermittelt wurde. Während sie versucht, mit dem Mord, den Befragungen der Polizei, den Annäherungsversuchen des Direktors und der Schwangerschaft ihrer besten Freundin zurecht zu kommen, begleitet sie unentwegt dieses eine Lied, das von Verlust und Sehnsucht und Aufbruch in eine neue Zeit erzählt. "Nach einer langen und intensiven Recherche in verschiedenen Schulen, habe ich versucht Dokument und Fiktion zu einer Erzählung zu verdichten. Der Text nimmt die Spur zweier Verbrechen auf und beleuchtet auf eine sehr persönliche und intime Art die blinden Flecken einer Gesellschaft, die zu zerbrechen droht, anstatt zusammenzuwachsen."
Björn Bicker

Regie: Björn Bicker

Musik: erya Yýldýrým, Nika Son, Sebastian Reier

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Wumme und Nachbarsjunge Dieter haben mal wieder Krach miteinander. Diesmal geht es um ein Tauschgeschäft, das Wumme am liebsten wieder rückgängig machen würde ... Dieter aber denkt gar nicht daran. Zur Strafe wollen Wumme und ihre Freunde ein Theaterstück aufführen und der blöde Dieter darf als einziger nicht mitmachen.

Mit:
Christine Ostermayer, Herbert Bötticher, Julia Fischer

Regie: Werner Simon

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Die Schauspielerin Susan Bromfield ist in einem Hotel ermordet worden. Es fehlt jede Spur des Mörders, deshalb gibt die Polizei den Fall schnell auf. Weil sein Redakteur vom New York Herald Tribune eine zugkräftige Story wittert, verbringt der Journalist Joe Simon eine Nacht genau in dem Zimmer, in dem der Mord geschah. Dort findet er eine kleine Scheibe, trifft auf den zunächst fälschlich beschuldigten Mörder und versucht die Vorgänge trotz verwirrender Nachforschungen im Detail zu rekonstruieren. Mehrere Nächte verbringt Joe Simon im Hotel. Doch eines Abends ist das Zimmer 326 plötzlich nicht mehr frei.

Mit:
Edmund Steinberger, Reinhard Glemnitz, Hans Cossy, Rolf Illig, Christiane Schröder, Christian Marschall, Alexander Malachovsky, Thomas Brandner, Inge Schulz, Josef Manoth, Alexander Brill, Marlies Schoenau, Reinhard Lentz, Ruth Küllenberg, Michael Lenz, Alois Maria Giani, Jörg Schleicher, Adolf Ziegler, Wolf Euba

Regie: Edmund Steinberger
Technische Realisierung: Heinz Sommerfeld, Sibylle Röhr
Regieassistenz: Alexander Malachovsky

Bearbeitung: Edmund Steinberger

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Alles wird besser! Mag die Temperatur auch steigen, die Gletscher deswegen schmelzen – aber die Mordrate in der Schweiz ist inzwischen: Zero. Und all das dank künstlicher Intelligenz und implantierter Chips, die die Schweizer vor jeder Gefahr warnen und retten. Die Polizei gibt es nicht mehr, dafür hat das SHI (das Swiss Health Institute) das Ruder übernommen. Alles wird besser? Aber nur, wenn man diesem Kontrollstaat entkommt, behaupten all jene „Outlogger“, die sich nicht von einer KI überwachen lassen wollen und lieber im Bergdorf Freinau ihre klimaneutrale Gegengesellschaft aufbauen. Doch dann kommt es zu einem tragischen Unfall. Der berüchtigtste investigative Journalist des Landes stirbt im Outlog. Und Ex-Kriminalkommissarin Laura Martini, die mittlerweile im Outlog lebt, wird sofort klar,als dann auch noch ihr alter Chef und jetziger Boss des SHI auftaucht: In der Schweiz gibt es sehr wohl noch Morde...

Regie: Mark Ginzler

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Es ist wieder Vollmondnacht, und die vier alten Freunde Besim, Steffi, Phil und Zoey versammeln sich ums Lagerfeuer – und erzählen Gruselgeschichten.

Wer von Schlaflosigkeit geplagt wird, wünscht sich nichts mehr, als dorthin zu kommen: Ins Schlafland. Doch was, wenn du nicht mehr rauskommst? Wenn du nicht mehr aufwachst? Wenn der Albtraum kein Ende nimmt...?

Mit:
Lucy Wirth, Vera Bommer, Aaron Hitz, Dashmir Ristemi, Sarah Luisa Iseli, Fabienne Hadorn

Regie: Martin Bezzola
Technische Realisierung: Tom Willen
Dramaturgie: Simone Karpf
Produktion: Simone Karpf, Wolfram Höll

Musik: Mathias Vetter, Martin Bezzola

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Wer ist die Leiche in dem Autowrack, das aus dem See geborgen wurde? Das ganze Dorf rätselt und spekuliert. Sandra hat ihrem Mann gebeichtet, dass sie Marc geküsst hat. Und der steckt das nicht so einfach weg. Jana fragt sich, ob Caro und sie mehr verbindet als Freundschaft und Justin sucht einen Weg, um über Sina hinweg zu kommen.

Mit:
Tessa Mittelstaedt, Martin Engler, Christoph Moreno, Ella Lee, Cornelia Lippert, u. a.

Regie: Roman Neumann


Es gab einmal eine Zeit, da lebten die Drachen friedlich in einem einsamen Tal – bis die Menschen kamen. Sie wollen im Tal der Drachen einen Staudamm bauen und alles überfluten. Wo sollen jetzt die Drachen wohnen? Schieferbart, der Drachen-Älteste, weiss einen Rat: Einer muss den Saum des Himmels suchen, jenen geheimnisvollen Ort, wo Drachen noch ungestört leben können. Aber wo liegt dieses Tal? Gibt es diesen Ort wirklich? Und ist es wahr, dass auf dem Weg dorthin ein Monster lauert, welches Jagd auf Drachen macht? Der junge Drache Lung macht sich zusammen mit dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf eine abenteuerliche Reise.

Mit:
Franziska Kohlund, Manuel Löwensberg, Anikó Donáth, Michel Von Burg, Yael Herz, Peter Brogle, Markus Weidmann, Peter Hotz, Walter Baumgartner, Lorenz Wüthrich, Marco Schenardi, Mateo Schenardi, Andri Schenardi, Ruedi Odermatt, Heiner Hitz, François Meienberg, Joey Colon, Klaus Knuth, Buddy Elias, Ingold Wildenauer, Charlotte Wittmer, Yvonne Kupper, Franziskus Abgottspon, Sienong Gampatsang, Tenzing Gampatsang, Lhamo Gampatsang, Maria Thorgevsky, Andrea Guyer, Bella Neri, Tenzing Gyamotsang, Ingo Ospelt, Pamela Babst, Urs Bihler

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Martin Weidemann

Bearbeitung: Buschi Luginbühl, Rosalina Zweifel

Musik: Matthias Ziegler

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In einem Fischbauch treffen sich vier Dinge: ein Zinnsoldat, der nur ein Bein hat, eine eingebildete Stopfnadel, die sich für eine Nähnadel hält, ein Heringskopf, der von selbst leuchtet und ein Silberschilling, der keinen Wert mehr hat. Alle vier sind sie verlorengegangen. Und ein jedes Ding hat seine Geschichte. Der Zinnsoldat liebt eine kleine Tänzerin aus Papier. Die Stopfnadel ging zu Bruch, als sie einen Pantoffel stopfen musste. Der Heringskopf sah schon gute Chancen, Nachfolger einer alten Straßenlaterne zu werden, aber der Straßenfeger kehrte ihn in den Rinnstein. Und der Silberschilling war lange Zeit im Ausland, wo er als Falschgeld behandelt wurde. Am Ende galt er auch im eigenen Land nichts mehr. Nun sitzen alle Vier im Fischbauch und fragen sich: Wie kommen wir da wieder raus?

Mit:
Boris Aljinovic, Winnie Böwe, Stefan Kaminski, Max Volkert Martens, Gerd Wameling

Regie: Götz Naleppa
Technische Realisierung: Bernd Friebel, Frank Klein

Bearbeitung: Christina Schumann, Mario Göpfert

Musik: Frieder Butzmann

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Fremde Sprachen sind das Tor zur Welt, Mobbing das Tor zur Hölle.

Mit:
Daniel Mangisch, Beat Gärtner

Regie: Karin Berri, Kamil Krejci
Technische Realisierung: Björn Müller

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Pumuckl ist froh, dass er ein Kobold und kein Kind ist. Denn so wähnt er sich sicher vor dem Nikolaus. Vielleicht sollte er trotzdem lieber auf die Warnung von Meister Eder hören und vorsichtshalber brav sein.

Regie: Jan Alverdes

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Radio:Tipp der Hörspielfreunde
1. Platz Grand Prix Nova in der Kategorie "Drama"

Jahre nach ihrem ersten Auftritt in "Bier auf dem Teppich" wagt die Band ohne Namen ein Comeback: gegen die Fliehkräfte des Alters, die prekären Arbeitsbedingungen und die Ästhetik des Mainstreams.

Verflixte sieben Jahre später trommelt Gitarrist Hannes seine ehemalige Band erneut zusammen. In einem abrissreifen Hörspielstudio hat er eine Aufnahmesession gebucht und nun will er mit Unterstützung seines Freundes und Produzenten Ludwig aus den alten Songs marktfähige Hits basteln. Sänger JJ, Bassist Georg und Schlagzeuger Yogo haben die Jahre in unterschiedlichen Musikprojekten gearbeitet und setzen alles auf eine Karte. Doch schon in den ersten Proben kristallisieren sich die Konflikte heraus. Zu tief sind die Gräben zwischen Kunstanspruch und Kommerz. Der Zahn der Zeit nagt: nicht nur am Selbstwertgefühl und den materiellen Existenzen, sondern auch an der psychischen Belastbarkeit der Bandmitglieder. Obendrein torpediert der merkwürdige Studiobesitzer Stauffer eine konstruktive Arbeitsatmosphäre. Dann betritt noch Influencerin Mona als Agentin der Plattenfirma das Parkett und die Ereignisse überstürzen sich.

"Rauschunterdrückung. Ein Aufnahmezustand" ist das Sequel zur Hörspielproduktion "Bier auf dem Teppich", die Ulrich Bassenge 2012 für den WDR realisiert hat. Auch dieses "verschärfte Menschenexperiment" entstand auf der Basis sprachlicher und musikalischer Improvisationen im Aufnahme-Studio.

Mit:
Johannes Mayr, J.J. Jones, Georg Karger, Yogo Pausch, Mona Petri, Michael Stauffer, Bernhard Jugel, Ulrich Bassenge

Regie: Ulrich Bassenge
Technische Realisation: Daniel Dietmann, Sebastian Nohl, Benno Müller vom Hofe

Musik: Ulrich Bassenge

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der Direktor des Louvre hat gehört, dass der große Wissenschaftler Professor van Dusen mittels der neu entdeckten X- oder Röntgenstrahlen die Echtheit von Gemälden bestimmen kann. Nun bittet der Direktor van Dusen um seine Mitarbeit.

Mit:
Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm, Gerd Duwner, Lothar Blumhagen, Krikor Melikyan, Andreas Tieck, Peter Matić

Regie: Rainer Clute
Technische Realisierung: Hans Martin, Manfred Rabbel

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Gleich einem federleichten Zauberspiel entwirft Hofmannsthal sein 1897 veröffentlichtes Versdrama um die zwei verwitweten junge Menschen Fortunio und Miranda. Sie möchten ihr Versprechen gegenüber den verstorbenen Ehepartnern einlösen, finden aber zurück ins, der Liebe zugewandte Leben des schönen Scheins.

Regie: Cläre Schimmel
Technische Realisierung: Herbert Kara, Eva Marquard

Bearbeitung: Peter Kehm

Musik: Otto Erich Schilling

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Anouk Jamal befindet sich mit drei weiteren Pionier*innen auf Mission im Weltall. Bei einem Zusammenstoß ihres Raumschiffs mit einem Meteoriten haben unbekannte Erreger die Astronaut*innen infiziert, woraufhin sie von der KI Anulus in künstlichen Kälteschlaf versetzt worden sind. Somit ist Anulus nicht nur oberste Hüterin aller Regelkreise und Steuerelemente an Bord, sondern für Anouk auch die einzige Ansprechpartnerin. Und ihre Psychotherapeutin: Von Einsamkeit und Heimweh geplagt, macht sich die junge Frau umso größere Sorgen um den schwerkranken Mitreisenden Andri, ihren Lebensgefährten.

Mit:
Odine Johne, Patrycia Ziolkowska, Jonathan Bruckmeier

Regie: Martin Buntz

Musik: Martin Buntz

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"Zeit der Zärtlichkeit", nach dem Roman "Dolce per se" (deutsch: "Liebe Flavia") von der Autorin für den WDR geschrieben, ist ein Hörspiel in Briefen. Briefe, die eine alternde Frau an ein Kind, später ein junges Mädchen schreibt, Briefe, die nicht beantwortet werden, aber Briefe, die der Schreibenden einzig die Möglichkeit geben, sich zu öffnen, über ihr Leben zu berichten. Ein Leben der kleinen Erfolge, der mittleren Niederlagen und der großen Verluste. Die Briefe erzählen vom Tod der geliebten Schwester, vom Verlassenwerden durch einen wesentlich jüngeren Mann, vom Verlust der für wahr gehaltenen Geborgenheit in einer Familie - eben der des jungen, erfolgreichen Musikers. Banales wird mit dem Besonderen verflochten, Triviales mit Tragik - und so sind diese Briefe Berichte einer Frau, die gehofft hatte, die Zeit der Zärtlichkeit werde nicht zu Ende gehen ...

Mit:
Eleonore Weisgerber, Luka Tavera, Werner Wölbern, Gabriele Blum, Bern Capitain

Regie: Claudia Johanna Leist
Übersetzung: Moshé Kahn
Technische Realisierung: Anne Effertz, Daniel Velasco
Regieassistenz: Claudia Stang

Bearbeitung: Dacia Maraini

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Junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt. In einer Welt, die immer ungeordneter und irrationaler zu werden droht. Wo ist sie hin, die verbindende Kraft aufgeklärten Denkens? Eine Wohngemeinschaft als Versuchsanordnung.

"Die unerträgliche Naivität der Anderen" erzählt einen kleinen Teil einer Geschichte grosser Konflikte. Es gibt Menschen, die glauben es sei die Macht der Ideologien, die uns zu dem macht, was wir sind. Andere glauben an Geister und an göttliche Wesen, an Sinnliches und Übersinnliches. Wieviel Toleranz gegenüber der Naivität der Anderen ist zulässig?

Ende des Jahres 2020 treffen sich sechs Schauspielstudent:innen und ein Musiker. Sie wollen ein Hörspiel aufnehmen. Ein Jahr zuvor erst entstand die literarische Vorlage der Produktion. Sie entwickelte sich aus der Recherche für ein dokumentarisches Theaterstück zu magischem Denken. Der Autor sprach dazu mit Frauen, die sich als Hexen verstehen.
Der Klang des Stücks entsteht im Wälzen durch die Rhythmen der Konflikte: Ein Hüpfen zwischen Spiel, Diskussion, Nachdenken, Entscheiden und Verwerfen.

Mit:
Hannah Im Hof, David Gottlieb, Louis Rüegger, Antoinette Ullrich, Maria Goletz, Coelestin Meier

Regie: Coelestin Meier
Konzept: Lukas Rickli, Coelestin Meier
Technische Realisierung: Lukas Rickli, Coelestin Meier
Mastering: Till Bürgin

Musik: Lukas Rickli, Mathis Rickli, Malola Christian Schaffner, Christiane Reiser

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"Gehen im Herzland" von Peter Handke. Dieses epische Werk ist Erzählung und zugleich Erforschung der Erzählung, deren Entstehen und Bedeutung. Auf der Suche nach seinem verschollenen Bruder wird Filip Kobal deutlich, dass er den Bruder letztlich gar nicht finden, sondern ihn aus dem Undeutlichen seines Schicksals herausfinden, ihn "erzählen" will.

Im dritten Kapitel seiner 1986 geschriebenen Erzählung "Die Wiederholung" lässt Peter Handke sein Alter ego vom Kärntner Heimatdorf aus den Karst erforschen, jene Hochfläche hoch über dem Adriatischen Meer. Hier findet der Erzähler seinen Märchen- und Erlösungsort, die "Mitte der Welt" - eine Doline, einen fruchtbaren Krater im kahlen Gestein. Eine Insel, aber keine draußen im Meer, sondern eine, die geborgen ist in der Erde …

"Gehen im Herzland" greift das große romantische Motiv der Wanderung auf.

Mit:
Ulrich Noethen

Regie: Leonhard Koppelmann

Musik: Gerd Bessler

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Paul ist so von der WAS IST WAS Lektüre über die Kreidezeit fasziniert, dass er sich plötzlich auf einer Gedankenreise in die Welt der Dinosaurier wiederfindet. Katja, Nina, und Tom hat er dabei gleich mitgenommen. Die vier haben keine Gelegenheit sich in der Urzeit einzugewöhnen. Ein Tyrannosaurus Rex macht Jagd auf sie, Flugsaurier greifen an und in der Aufregung verlieren sie einander sogar noch aus den Augen. Während sie Zeuge eines beeindruckenden Dinokampfes werden, fragen sie sich, ob sie sich wohl wiederfinden und gemeinsam nach Hause zurückkehren können.

Mit:
Tom Steinbrecher, Paul Burghardt, u. a.

Regie: Tom Steinbrecher

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Das Hörspiel schaut in die neblige Glaskugel und taucht ein in Szenen unserer nahenden Zukunft:
Was wäre, wenn uns Flügel wachsen könnten?
Was wäre, wenn sich Algorithmen ineinander verlieben, wir endlich den Mars besiedeln würden und Büroflächen zu kollektivem Wohnraum umfunktionieren?
Was wäre, wenn die Flüsse mit uns reden oder uns eine mitfühlende und umsorgende Handystimme als Retterin in der Not dauerhaft zur Seite steht?
Wir wissen es nicht, aber die Zukunft ist als Komödie oder Tragödie gleichermaßen denkbar.

Mit:
Jonas Dassler, Judith Altmeyer, Maximilian Brauer, Marina Frenk, Susanne Wolff, Vanessa Loibl, Sebastian Urzendowsky, Klara Deutschmann, Gisa Flake, Anton Weil, Patrick Güldenberg, Lou Strenger, Sascha Nathan, Nele Rosetz, Jan Henrik Stahlberg, Cathlen Gawlich, Eva Weißenborn, Tonio Arango, Felix von Manteuffel, Jörg Schüttauf, Barbara Philipp, Leslie Malton, Sabin Tambrea, Santiago Ziesmer, Marianne Groß, Norman Matt, Leni Eckstein, Ikko Masuda, Julia Strowski, Lisia Spiegel, Franziska Hofele, Fritzi Zaghli

Regie: Leonhard Koppelmann, Arne Salasse, Léon Haase
Technische Realisierung: Ursula Potyra, Julia Kümmel & Simon Frei
Besetzung: Léon Haase
Regieassistenz: Jonas Kühlberg, Conny Walter


2035 – Die gesamte Bevölkerung der Ortschaft Lüttegeest ist umgesiedelt worden, um nicht dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer zu fallen. Einzig Merle ist geblieben, um denlandwirtschaftlichen Betrieb ihrer Familie fortzuführen. Ihr ehemaliger Schulfreund Lasse wird entsendet, sie zu überzeugen. Denn die Zeit drängt: bereits die nächste Sturmflut könnte Lüttegeest verschlingen.

Doch Merle hat ein Geheimnis. Ihre Mutter Henriette ist zwar seit fünf Jahren tot, spricht aber noch mit ihr über ein seltsames, technisches Gerät. Im letzten Jahr ihres Lebens hatte sie unter einem Locked-In-Syndrom gelitten. Deswegen hatte man sie an ein neuartiges Gerät angeschlossen, welches Hirnströme messen und in eine Sprachausgabe übersetzen konnte. Nach Henriettes Tod zeigte sich allerdings: Das Gerät konnte weiterhin in ihrem Namen reden. Wenn Merle Lüttegeest verlässt, müsste sie den Stecker ziehen und Henriette wäre endgültig fort.

Mit:
Max Mauff, Birte Schnöink, Oda Thormeyer, Peter Kaempfe, Anne Müller, Toini Ruhnke, Joshua Zilinske

Regie: Wolfgang Seesko

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


2035, Berlin - Eyjolfsstadir/Island: Für Joelle beginnt ihr erster Einsatz als „Weltretterin“. Allein im inzwischen menschenleeren Eyjolfsstadir betreut sie eine CO²-Away-Absauganlage. Ihre einzigen sozialen Kontakte sind die Bots ihrer Eltern und die Logbucheinträge ihrer Vorgängerin Tiga - die eigentlich gar nicht für sie bestimmt sind und bald offenbaren, dass etwas vor Ort nicht ganz zu stimmen scheint.

Zwischen den Gesprächen mit ihren KI-Eltern, Co2-Away-Tabletten und Social-Media-Relikten aus vergangener Zeit – wie alten Mukbanger Youtube-Videos - muss sich Joelle aber plötzlich auch mit sehr menschlichen Gefühlen und Fragen des Zusammenlebens auseinandersetzen. Denn im durchdigitalisierten Alltag in der Anlage, trifft sie auch auf jede Menge Einsamkeit.

Ein Social-Science-Fiction-Hörstück überkommende Herausforderungen für die jüngeren Generationen – die zwar Weltretter*innen sein müssen, aber trotzdem noch Menschen mit Gedanken, Gefühlen, Sehnsüchten und Ängsten sind.

Die Anthologie-Serie „2035“ erzählt in zehn unterschiedlichen Hörspielen ein Multiversum verschiedener Entwürfe der nahen Zukunft.

Mit:
Anne Müller, Bernhard Schütz, Melina von Gagern, Jördis Trauer, Bettina Hoppe, u. a.

Regie: Anouschka Trocker

Musik: Christof Kurzmann


Ein Grund zur Hoffnung! Der Greentech-Konzern Omnizone findet 2035 einen Weg, die Erderwärmung zu verlangsamen und vielleicht sogar aufzuhalten. Für Projektleiterin Emily ist es der Höhepunkt ihrer Karriere − und der endgültige Durchbruch für den charismatischen Gründer Ezra Visser. Durch eine „Stratospheric Aerosol Injection“ (SAI) will sein Unternehmen chemische Partikel in die Stratosphäre schießen, um so die Erde vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Doch schon bald gründen radikale Gegner: innen des Verfahrens die SAI-NO-Bewegung und bedrohen Emily. Außerdem verunsichert eine Investigativ-Journalistin das Netz mit verschwörerischen Thesen. Und Emilys Audio-Tagebuch spuckt plötzlich kassandrische Botschaften aus. Ihr bleibt nicht viel Zeit, um das Projekt zu retten.

Mit:
Michelle Barthel, Lisa Werlinder, Hans Löw, u. a.

Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Matthias Fischenich, Sebastian Nohl
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Natalie Szallies, Gerrit Booms


Die letzte Schlacht ums Schlachten hat begonnen. Im Jahr 2035 herrscht Bürgerkrieg zwischen Veganisten und Karnisten. "2035" − Zehn Zukunftshörspiele von unterschiedlichen Autor:innen und Teams.

2022. Ein ganzer Jahrgang junger Menschen erlebt seine Abschlussprüfungen unter verzerrten Bedingungen. Nach bizarr ausgedünntem Unterricht und Monaten der Selbstisolation, in denen genau das nicht möglich war, was diesen Lebenseinschnitt auszeichnet: Aufbrechen. In die Welt gehen. Begegnungen und Erfahrungen machen. Schon ist mal wieder von einer „lost generation“ die Rede.
2035. Kurz nach dem Stichtag, der als Deadline für den eingelösten Reverse-Klimawandel gesetzt wurde. Ist es gelungen? Wo steht der Abschlussjahrgang 2022 jetzt? Haben seine Protagonist:innen ihre Chancen ergriffen? Sich neue geschaffen? Oder hatten sie gar keine mehr?
Die Anthologie-Serie "2035" erzählt in zehn unterschiedlichen Hörspielen ein Multiversum verschiedener Entwürfe der nahen Zukunft.

Mit:
Noah Saavedra, Michelle Barthel

Regie: Walter Filz


Wer war Hannah? Also die Hannah mit einem H vorne und einem H hinten, von allen nur Rückwärts-Hannah genannt. Fünf ihrer ehemaligen Klassenkameraden erinnern sich an sie, berichten, widersprechen einander, spekulieren... „Ist sie nicht nach Island gezogen? Nach Neuseeland? Quatsch, die ist nie weg, wohnt immer noch daheim. Hat zumindest ihr Bruder erzählt. Aber war sie nicht ein Einzelkind? Und hieß sie nicht eigentlich mal Hans?“... und erzählen nebenbei auch viele verschiedene Zukünfte. Aber auch ihre eigenen Zeitläufe konkretisieren sich in verschiedenen Lebensstationen, -situationen und -entscheidungen der sieben Klassenkamerad*innen des Abschlussjahrgangs 2022. In einer Zukunft gibt es keine Flugreisen mehr, ineiner hat Corona nie aufgehört, in einer anderen ist es nur eine Randnotiz, eine fast vergessene Krise. Sind die Polkappen geschmolzen oder hat sich das mit dem Klima irgendwie wieder eingerenkt? Und immer, wenn Rückwärts-Hannah und mit ihr die Zukunft greifbar und entschlüsselt erscheint, taucht eine neue Facette ihrer Persönlichkeit und eine neue Variante der Zukunft auf, die die vorherigen in Frage stellt und ins Unmögliche erweitert.

Regie: Martin Heindel


Die Nacht nach der Abi-Feier an einem Jenaer Gymnasium. Die sieben Schülerinnen und Schüler im Park vor der Aula sind nicht unbedingt beste Freunde. Aber hey, stay connected! Jährlich mindestens eine Sprachnachricht von allen an alle!
Und so ergibt sich über die Jahre ein Zeitraffer für Lebensläufe und Weltgeschichte. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Finja im Baumarkt landet? Und dass Helena mit handgemachtem Essen zur Vorzeige-Unternehmerin wird? Umweltaktivistin Clara macht an der Seite der saarländischen Ministerpräsidentin Karriere. Während die Liebe zu den Sternen Merle nicht bloß ihren Beruf einbringt, sondern auch das ungewollte Wissen, dass der Einschlag des Asteroiden Apophis die Erde endgültig verwüsten wird. Jonah, der eigentlich nur Lehrer geworden ist, weil es sich so ergab, wäre gern Lehrer geblieben, und Lennox wäre lieber noch mit Merle zusammen, statt mit seinem Tiny-House weiter nach seinem Platz im Leben zu suchen.

Ein fiktiver Blick in die Zukunft: Alle zehn Hörspiele des ARD-DLF-Gemeinschaftsprojektes „2035“ stehen ab dem 02.12.2022 in der ARD Audiothek.

Mit:
Anna Drexler, Jenny Langner, Niklas Wetzel, Hanna Plaß

Regie: Stefan Kanis


Anno 2035 inmitten der Umweltkatastrophe. Überschwemmte Großstädte vermodern zu ghettoartigen Schlammgebieten, in denen Jungs und Männer auf Häuserdächern abhängen. Notgedrungen vertreiben sie sich die Zeit mit dem Tauchen nach Elektronik, die sie untereinander an den wenigen übriggebliebenen Ufern tauschen. Frauen, Kinder, Alte und nicht männliche Individuen wurden nach und nach auf die Tetris evakuiert, die über der Erde auf der Höhe einstiger Charter-Flüge schwebenden Plattformen. Dort leben Familien und Alleinstehende auf Grund nicht endender Pandemien isoliert voneinander in mobilen Wohnboxen, die beim Krankheitsausbruch einzeln in Quarantäne-Abstand verschoben werden. Damit die Lebensmittel und Haushaltswaren daheim produziert werden können, liefern Drohnen pulverisierte Substanzen für die Patronen der 3-D Haushaltsdrucker direkt an die Fenster. Die Kinder gehen auf Teleschulen. Gearbeitet wird im Homeoffice, gereist mit Virtual Reality Brille, außer an einem Tag im Jahr, dem TIF − Tag der Impfstoff-Findung − an dem die Wohnboxen verlassen werden dürfen. Manche, auch die Zwillingsteenager Kino und Koko nutzen die Gelegenheit und fliegen zur Erde, in die Heimat ihrer Mutter Lulu und Oma Pola.

Mit:
Gloria Brillowska, Minna John, Bela Brillowska, Iris Minich, Pia Düsterhus, Günter Reznicek, Mariola Brillowska

Regie: Mariola Brillowska

Musik: Günter Reznicek


Mehrere Serverfarmen sind vom Annamox-Käfer befallen, die Daten aus der Terra-Cloud sind unwiederbringlich verloren – darunter alle Videos von Mikas verstorbener Mutter. „2035“ − Zehn Zukunftshörspiele von unterschiedlichen Autor:innen und Teams.

"2035" − Zehn Zukunftshörspiele von zehn unterschiedlichen Autor:innen und Teams.

2022. Ein ganzer Jahrgang junger Menschen erlebt seine Abschlussprüfungen unter verzerrten Bedingungen. Nach bizarr ausgedünntem Unterricht und Monaten der Selbstisolation, in denen genau das nicht möglich war, was diesen Lebenseinschnitt auszeichnet: Aufbrechen. In die Welt gehen. Begegnungen und Erfahrungen machen. Schon ist mal wieder von einer „lost generation“ die Rede.
2035. Kurz nach dem Stichtag, der als Deadline für den eingelösten Reverse-Klimawandel gesetzt wurde. Ist es gelungen? Wo steht der Abschlussjahrgang 2022 jetzt? Haben seine Protagonist:innen ihre Chancen ergriffen? Sich neue geschaffen? Oder hatten sie gar keine mehr?

Die Anthologie-Serie „2035“ erzählt in zehn unterschiedlichen Hörspielen ein Multiversum verschiedener Entwürfe der nahen Zukunft.

In dieser Folge begeben wir uns unter anderem auf einen Spaziergang durch die alte Heimatstadt der Absolvent:innen und betrachten die Denkmäler, die seitdem entstanden sind − und die alten, die es davor schon gab.

Mit:
Bineta Hansen, Charlie Triebel, Markus Hoffmann, Yoshii Riesen, Tina Pfurr, Patra Hartung, Robert Frank, Milena Schedle, Julian Jäckel, Katharina Hoffmann, Konstantin Frank, Matti Krause, Yara Blümel, Christine Jensen

Regie: Fabian Raith, Sofie Neu
Technische Realisierung: Hermann Leppich, Sonja Maronde

Musik: Martin Becker


In der Nacht schleicht sich Mica immer wieder aus dem Internat und sucht nach den vier Jugendlichen. Endlich mal normale Menschen. Aber kann sie ihnen vertrauen? Und warum reagiert ihr Körper so krass, wenn sie sie sieht?

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Jördis Triebel, Melissa Zerhau, u. v. a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Eigentlich ist Ridley ständig auf der Flucht vor sich selbst und lebt irgendwo zwischen gekauften Dates mit Laura und Carls letztem Anruf. Carls neuester Auftrag für Ridley klingt mal wieder maximal unspektakulär, und eigentlich hat Ridley auch nur minimal Lust darauf. Absagen ist leider keine Option - aber hat Carl ihn wirklich nur engagiert, um für den todkranken Don Francesco, dessen Tochter Elisa und den undurchschaubaren Gigi das typische Touristenprogramm abzuspulen? Als die Reise irgendwann eine blutrote Wendung nimmt, muss Ridley sich fragen, ob er nicht ein paar Sachen hätte kommen sehen können.

Mit:
Kilian Land, Winfried Hochholdinger, Janina Sachau, Dunja Dogmani, Max Tuveri, Fabio Sarno, Vittorio Alfieri

Regie: Thomas Leutzbach
Technische Realisation: Hans-Günther Kasper, Jeanette Wirtz-Fabian
Dramaturgie: Natalie Szallies

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Einer Mutter wird mit der Entführung ihrer Tochter gedroht und zwar von einem unbekannten Anrufer. Erst bittet die Mutter Ripley um Hilfe, kurz darauf behauptet sie aber, nie mit dem FBI-Ermittler gesprochen zu haben. Dieser Radio Bremen-Krimi von 1956 gipfelt in einem rasanten Finale! Der berühmte Schauspieler Hans Paetsch ermittelt als John Ripley. Das Autorenduo Mildred und Gordon Gordon griffen für diesen Psychothriller auf authentische Unterlagen der amerikanischen Polizei zurück. Das Hörspiel fängt die 50er Jahre ein: die Autos klappern, die Telefone schellen und Tonbandaufnahmen sind der größte Hit im Kriminallabor.

Mit:
Hans Paetsch, u. v. a.

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Ist es die Geschichte um einen ehemaligen Wirtschaftsexperten und eine alte Dame oder ist es die Geschichte einer Ehe am Scheideweg? Joachim findet 2006 beim Umzug sein Tagebuch vom Herbst 1990. Anna, neugierig auf die ihr unbekannte Zeit und Seite ihres Mannes, drängt ihn, es vorzulesen. Es handelt sich um Notizen, die hauptsächlich seine Gespräche mit der rätselhaften alten Dame Josefine K. festhalten. Sie blickt auf eine Karriere als Sängerin zurück und spricht gerne ohne Selbstzensur und Rücksicht auf Konvention wie Logik. Während Joachim zwischen Frauengeschichten und erfolgreicher Lebensplanung Seinesgleichen geschehen lässt, ist er immer wieder angezogen von den schillernden Erzählungen Josefines. Aber er zweifelt: Kann Josefine überhaupt singen? Wie hat sie in der Nazizeit gelebt? Wovon lebt sie heute, und welche Rolle spielt ihre polnische Dienerin Fryda? Joachim versucht, ihr auf die Schliche zu kommen, sieht sich von dieser liebenswürdigen, aber "militanten Konservativen" in Frage gestellt, geht aber in Wahrheit mehr oder weniger seines Weges. Josefine und Joachim - eine Episode aus dem bürgerlichen Leben, so scheint es, die beim Wohnungsaufräumen der Ehefrau erzählt wird. Am Ende aber ist selbst diese Geschichte Vergangenheit, denn der Umzugstag ist nur noch erinnerungsträchtige Tagebuchnotiz - wie vielleicht auch die Ehe mit Anna. Enzensberger jongliert mit den Zeitebenen und Erwartungen des Hörers und erzählt von den vermeintlichen Besonderheiten des Lebens in heutigen Zeiten. Im Rückblick erzeugen sie Sentiment - aber welche Konsequenzen oder Bedeutungen es hat, das bleibt offen. Josefine und ich - ein Stoff in zwei unterschiedlichen Ausführungen als Erzählung und Hörspiel. Hans Magnus Enzensberger schrieb das Hörspiel "Josefine & ich" zeitgleich zur 2006 im Suhrkamp Verlag erschienenen Erzählung für den HR. Dabei hat er als Kenner der verschiedenen Medien den Stoff auf die akustische Form und ihre ästhetischen Möglichkeiten hin konzipiert. Ein Vier-Personen-Stück ist entstanden, das mit den Mitteln der klassischen Ehekomödie spielt, einen Zeitgenossen am Ende des Jahrtausends porträtiert - und das natürlich eine Hommage ist auf die anarchische Kraft alter Damen. Und wer will, kann hier auch eine Paraphrase auf Glanz und Elend der Kunst und die Grenzen der Wissenschaft sehen.

Mit:
Gisela Trowe, Werner Wölbern, Simone von Zglinicki, Sascha Icks

Regie: Leonhard Koppelmann
Dramaturgie: Manfred Hess
Technische Realisierung: Helmut Becker, Julia Kümmel

Musik: Constanze Renner, Henrik Albrecht

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Es gab einmal eine Zeit, da lebten die Drachen friedlich in einem einsamen Tal – bis die Menschen kamen. Sie wollen im Tal der Drachen einen Staudamm bauen und alles überfluten. Wo sollen jetzt die Drachen wohnen? Schieferbart, der Drachen-Älteste, weiss einen Rat: Einer muss den Saum des Himmels suchen, jenen geheimnisvollen Ort, wo Drachen noch ungestört leben können. Aber wo liegt dieses Tal? Gibt es diesen Ort wirklich? Und ist es wahr, dass auf dem Weg dorthin ein Monster lauert, welches Jagd auf Drachen macht? Der junge Drache Lung macht sich zusammen mit dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf eine abenteuerliche Reise.

Mit:
Franziska Kohlund, Manuel Löwensberg, Anikó Donáth, Michel Von Burg, Yael Herz, Peter Brogle, Markus Weidmann, Peter Hotz, Walter Baumgartner, Lorenz Wüthrich, Marco Schenardi, Mateo Schenardi, Andri Schenardi, Ruedi Odermatt, Heiner Hitz, François Meienberg, Joey Colon, Klaus Knuth, Buddy Elias, Ingold Wildenauer, Charlotte Wittmer, Yvonne Kupper, Franziskus Abgottspon, Sienong Gampatsang, Tenzing Gampatsang, Lhamo Gampatsang, Maria Thorgevsky, Andrea Guyer, Bella Neri, Tenzing Gyamotsang, Ingo Ospelt, Pamela Babst, Urs Bihler

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Martin Weidemann

Bearbeitung: Buschi Luginbühl, Rosalina Zweifel

Musik: Matthias Ziegler

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Die reiche Witwe Maudsley wird tot aufgefunden. Sie wurde mit einem Schal erdrosselt. Ihre Gesellschafterin will in dem flüchtenden Täter den Neffen der Ermordeten erkannt haben. John Kelvin Maudsley hat kein Alibi, etliche Indizien sprechen gegen ihn, und sowohl Richter wie Geschworene mögen ihn nicht. Ausgerechnet dieser Fall wird der jungen Anwältin Marion Kerrison übertragen. Sie ist, im Gegensatz zu ihren Kollegen, von der Unschuld ihres Mandanten überzeugt und versucht, diese mit Mut und fachlichem Geschick zu beweisen.

Mit:
Gerd Brüdern, Josef Eschenbrücher, Manfred Heidmann, Annedore Huber-Knaus, P. Walter Jacob, Hans-Martin Koettenich, Hans Korte, Hugo Krebs, Emil Lohkamp, Herbert Mensching, Lothar Ostermann, Wolfgang Schirlitz, Ellen Schwiers, Hans Stetter, Heinrich Troxbömker, Wolfgang Wahl, Siegfried Wischnewski, Werner Xandry

Regie: Fränze Roloff

Bearbeitung: Alfred Prugel

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Zwei bewaffnete Bankräuber mit Sturzhelmen. 5.000 Zuschauer. Eine Riesenwatschn für einen Feuerwehrmann in spe. Blitzlichtgewitter. Eine Maschinenpistole und ein Revolver. Achtzehn Geiseln. Köche mit hohen, weißen Mützen. Eine "Rote Front", die nicht politisch ist. Lösegeldforderung: 2 Millionen DM. Live- Übertragung im Fernsehen. Catering vom besten Feinkostgeschäft der Stadt. Pfiffe für den Ministerpräsidenten. Hobby-Jäger als Scharfschützen der Polizei.
Was klingt wie die Zutaten für eine groteske Kriminalkomödie, war am Mittwoch, den 4. August 1971 grausame Realität. Zwei bewaffnete Männer überfallen die Filiale der Deutschen Bank in der Münchner Prinzregentenstraße und verüben den ersten bewaffneten Banküberfall mit Geiselnahme in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Für die Freilassung der Geiseln verlangen sie 2 Millionen D-Mark.
Auf ihre Forderungen lässt sich die Kriminalpolizei nur zum Schein ein. Beim Sturmangriff der Polizei sterben eine Geisel und ein Geiselnehmer. Die Tasche mit den 2 Millionen wird sichergestellt. Der Innenminister stellt fest: "Nach Sachlage, blieb keine andere als die getroffene Entscheidung."
In den Medien wird sowohl in einem bis dahin einzigartigen Spektakel live über das Geschehen berichtet, als auch anschließend die Geschichte bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet: Zwei Männer gehen über Leichen. Die demokratische Staatsmacht ist überfordert. Es ist der alte Kampf zwischen Gut und Böse. Das Gericht statuiert ein Exempel. Der überlebende Täter wird wegen fünffachen Mordversuchs und räuberischer Geiselnahme zu 22 Jahren Haft verurteilt. Das Hörspiel Rettet das Geld basiert auf dokumentarischem Material und den Befragungen von Beteiligten. Ein Ereignis in mehreren Perspektiven: Der Junge, der im Radio von dem Überfall hörte und spontan beschloss, zum Schauplatz des Verbrechens zu fahren, wo er sich unter tausende Schaulustige einreihte.
Der Polizist, der frisch von der Polizeischule kam und für den die Geiselnahme der erste spektakuläre Fall seiner Karriere wurde. Der Täter, der 22 Jahre hinter Gittern verbracht hat. Und die Aussagen einer Geisel wenige Tage nach dem Schreckenstag. Aus ihren teils lakonischen, teils emotionalen Erinnerungen wird eine Erzählung über die Macht und Erotik des Geldes. Zugleich entsteht ein Porträt der Stadt München in den Siebziger Jahren.

Mit:
Wiebke Puls, Edmund Telgenkämper

Regie: Inga Helfrich

Musik: Rosalie Eberle

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Ein Sägewerk gehört nicht ins Ehebett.

Mit:
Gottfried Breitfuss, Isabel Schaerer

Regie: Simona Ryser
Technische Realisierung: Franz Baumann

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Hiltrud hat ihren Mann gepflegt, als er krank wurde. Sie vergaß die Arbeit, verlor den Job, überzog das Konto, bezahlte die Miete nicht. Nach seinem Tod passiert, was sie sich nie vorstellen konnte: sie wird obdachlos. Da entdeckt sie auf einem Spaziergang mit Anna, die schon länger auf der Straße lebt, ein Lager voller Kartons. Elektrogeräte, geklaute Ware sicherlich. Warum nicht einige CD-Spieler mitnehmen und sie unter der Hand verscherbeln? Dann könnten die beiden Frauen sich ein Hotel leisten. Aber: ein Unbekannter ist ihnen mit einem Wachhund auf der Spur. Anna wird mit ihrem Leben bezahlen. Hiltrud muss den Kampf ums Überleben aufnehmen... Ein Krimi, der von den Abgründen unserer Gesellschaft in einer genauen und zugleich poetischen Sprache erzählt.

Mit:
Catrin Striebeck, Kerstin Hilbig, Erika Skrotzki, Theresa Underberg, Marion Breckwoldt, Werner Wölbern, Rainer Strecker, Nicki von Tempelhoff, Edgar Bessen

Regie: Corinne Frottier
Technische Realisierung: Christian Kühnke, Kerstin Heikamp
Regieassistenz: Gabriele Roosch


Der ehemalige Polizist Hoffmann sitzt wegen Polizeigewalt im Gefängnis. Trotzdem hat er noch starken Einfluss auf seine frühere Kollegenschaft und darüber hinaus. Eine Polizistin versucht, die Gruppe zu infiltrieren. Fortsetzungshörspiel von „Mönche“.

Kommissar Zeitke ist verurteilt worden. Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit Markus Stahmer einen Anschlag geplant zu haben. Anschließend soll er versucht haben Markus umzubringen, um dessen Aussage gegen ihn zu verhindern. Zeitke’s Anwältin hat dafür gesorgt, dass er nach kurzer Zeit im Gefängnis in den Maßregelvollzug verlegt wird, da er dort von seinem ehemaligen Vorgesetzten Hoffmann bedroht wurde. Zeitke hatte in einem anderen Verfahren in einem Fall von Polizeigewalt gegen Hoffmann ausgesagt. Hoffmann, der sich weiterhin im Gefängnis befindet, führt von dort aus eine öffentliche Chat-Gruppe, in der er Reden hält und rechte Propaganda verbreitet. Einer seiner Abonnenten ist Markus, der mittlerweile im Zeugenschutzprogramm sitzt. Er ist immer noch auf der Suche nach sich selbst. Seine Faszination für die Incel-Bewegung hat abgenommen. Incel steht für INvoluntary CELibacy und dessen Anhänger propagieren offen ein rassistisches und frauenverachtendes Weltbild. Er ist nun vor allem daran interessiert ein ‚echter Alpha-Mann’ zu werden und orientiert sich dabei an stereotypen Vorstellungen von Männlichkeit, die auch von Hoffmann und der Männerrechtsbewegung vertreten werden. Obwohl Hoffmann sich im Gefängnis befindet, hat er noch viel Einfluss auf eine Gruppe seiner ehemaligen Kollegen bei der Polizei und lenkt diese nach seinen Vorstellungen. Die Polzistin Mara Lange versucht weiterhin die Machenschaften und Pläne von Hoffmann und seinen Anhängern aufzudecken. Dafür geht sie einige Gefahren ein, nicht nur für sich selbst.

Mit:
Anjorka Strechel, Joseph Bundschuh, Elisa Schlott, Martin Brambach, Meriam Abbas, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Sascha Gersak, Charlotte Müller, Jeremy Mockridge, Thomas Arnold, Yanina Ceron, Jan Uplegger, Manuel Harder

Regie: Janine Lüttmann
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Philipp Adelmann

Musik: Andreas Bick

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Die französische Schriftstellerin Nathalie Sarraute gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des "Nouveau Roman". In diesem Hörspiel setzt sie sich mit der Oberfläche und den Untiefen menschlicher Kommunikation auseinander. Im Dialog.

Zwei Männer sprechen über ihre Beziehung. Ob sie gescheitert oder noch existent ist, sehen die beiden ganz unterschiedlich. An der Oberfläche scheinen die Rollen klar verteilt, doch nach und nach offenbaren sich weitere Gefühle und Geheimnisse, die aus tieferen Ebenen der Gefühlswelt an der Oberfläche auftauchen. Welche Rolle spielen die Dinge, die nicht ausgesprochen werden? Und kommen sie trotzdem beim Gegenüber an, setzen sich so über Konventionen und Tabus hinweg? Eine spannende Auseinandersetzung mit der Natur der menschlichen Kommunikation - und den Botschaften, die unter den Worten liegen.

Mit:
Ernst Jacobi, Michael Thomas, Joachim Kerzel, Uta Hallant

Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Technische Realisierung: Stan Regal, Sylvia Ziese
Übersetzung: Elmar Tophoven

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Hörspiel nach dem Roman „La Fugitive“ von Marcel Proust

Teil 1: Kummer und Vergessen
Teil 2: Gilberte - Venedig - Robert

Vor 100 Jahren, am 18. November 1922, starb der Romancier Marcel Proust. Seine „À la recherche du temps perdu“ gilt als einer der bedeutendsten Marksteine modernes Erzählen. Das seit 2018 begonnene SWR-Hörspielprojekt zu Marcel Proust rückt die Einzelwerke des Erzähl- zyklus ins Zentrum. „Die Entflohene“, der sechste und vorletzte Band, spielt in der hochadeligen wie vermögen- den Pariser Gesellschaft um 1910. Im Zentrum steht Marcel, der ein von Eifersucht geprägtes Liebesverhältnis mit der lebensfrohen Albertine hat. Als diese ihn verlässt, gerät seine Welt noch mehr ins Wanken.

Mit:
Felix Goeser, Sebastian Blomberg, Angela Winkler, Elisa Schott, Felix von Manteuffel, Stefanie Eidt, u. a.

Regie: Ulrich Lampen
Übersetzung: Bernd Jürgen Fischer

Bearbeitung: Manfred Hess, Hermann Krtzschmar

Musik: Ensemble Modern

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Für die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft benötigt der in Israel geborene Hörspielmacher Noam Brusilovsky eine Bestätigung seines Arbeitgebers – des ÖRR – über seine vorangeschrittene Integration in Deutschland. Im Gegenzug soll Brusilovsky Goethes “Faust“ als Hörspiel inszenieren. Den hat er allerdings nie gelesen – was die prominente Besetzung auf keinen Fall merken darf! So lässt sich der ‚Regisseur wider Willen‘ den „Faust“ von Passanten erzählen und von verschiedensten Expertinnen erklären und überlegt sich, welche bisherigen Regieideen er für seinen „Faust“ klauen könnte.

Mit:
Bibiana Beglau, Itay Tiran, Walter Kreye, Matthias Leja, Almut Henkel, Anika Mauer, Noam Brusilovsky, u. a.

Regie: Noam Brusilovsky
Technische Realisierung: Christian Eickhoff, Tanja Hiesch, Nikolaus Löwe, Venke Decker

Musik: Tobias Purfürst

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Nachdem Agamemnon, König von Mykene und Oberbefehlshaber der Griechen, siegreich aus dem Trojanischen Krieg zurückgekehrt war, ermordete ihn seine Ehefrau Klytaimnestra gemeinsam mit ihrem neuen Liebhaber Aigisthos - aus Rache dafür, dass Agamemnon zu Beginn des Krieges ihre Tochter Iphigenie geopfert hatte. Seitdem herrscht sie an der Seite Aigisthos' über Mykene und hält ihre Töchter Elektra und Chrysothemis als Gefangene im Palast. Während sich Chrysothemis mit der Situation arrangiert hat, sinnt Elektra auf Rache. Seit vielen Jahren schon wartet sie auf die Rückkehr ihres Bruders Orestes, den sie als Kind in Sicherheit gebracht hat und der ihr beim ersehnten Mord an der Mutter und ihrem Geliebten zur Seite stehen soll. Doch dann erreicht Elektra die Nachricht, dass Orestes bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Elektra glaubt sich nun endgültig allein und ist entschlossen, den Vater auf eigene Faust zu rächen ...

Vor Sophokles holte im Jahr 458 v. Chr. Aischylos den Elektra-Mythos auf die Bühne. Als mittleren Abschnitt der "Orestie" band er ihn in eine gesamtheitliche Erzählung über den Triumph der demokratischen Rechtsprechung über das Prinzip der Blutrache ein: am Ende wird Orestes in einem Gerichtsprozess durch die Stimme der Göttin Athene freigesprochen. Rund 50 Jahre später zeichnet Sophokles in seiner dramatischen Bearbeitung des Elektra-Stoffs ein düstereres Bild und hält die Fragen nach Schuld oder Unschuld, Recht und Unrecht offen. Elektra, Klytaimnestra, Chrysothemis - jede der im Zentrum der Handlung stehenden Frauen hat gute Gründe für ihre Taten, deren Widersprüche nur um den Preis der Gewalt aufgelöst werden können.

Mit:
Sarah Viktoria Frick, Max Gindorff, Lilith Häßle, Dorothee Hartinger, Markus Hering, Michael König, Brigitte Karner

Regie: Harald Krewer
Technische Realisierung: Elmar Peinelt, Manuel Radinger

Bearbeitung: Helmut Peschina

Musik: Clemens Gadenstätter


Papa hat schlimme Kopfschmerzen und hätte am liebsten Ruhe, um sich auszukurieren. Da kennt er aber seine Tochter schlecht. Wumme fährt alle Geschütze auf, um Papa - wenn auch unabsichtlich - in den Wahnsinn zu treiben.

Mit:
Christine Ostermayer, Herbert Bötticher, Julia Fischer

Regie: Werner Simon


Jonas Milk, 40, ein sanfter und sensibler jüdischer Flüchtling aus Russland, Antiquar in einer französischen Kleinstadt, liebt Bücher, Briefmarken und seine junge, untreue Frau Gina, die eines Tages mit den teuersten Briefmarken spurlos verschwindet. Er hat es nicht kommen sehen, für ihn gab es keine Hinweise, keinerlei Indizien. Ist sie vielleicht nur zu einer Freundin gefahren? Am bequemsten wäre es, alle in diesem Glauben zu lassen und ihr Verschwinden nicht der Polizei zu melden. Die Aussicht, dass sein geregeltes Leben von einem Bombenhagel an Fragen durchlöchert würde, schmerzt ihn regelrecht. "Sie ist nach Bourges gegangen", sagt Milk, wenn er im Bistro gefragt wird, wann seine Frau wiederkommt. Aber sie kommt nicht wieder, der Argwohn der Nachbarn wächst und Jonas realisiert, dass er nie wirklich zur Dorfgemeinschaft dazugehörte, dass er immer der Fremde blieb, als der er gekommen ist.

Mit:
Fabian Busch, Paul Schröder, Lou Strenger, Tobias Diakow, Schäffler Erik, Bettina Stucky. Bernd Grawert, Matti Krause, Maresa Lühle, Maria Magdalena Wardzinska, Toini Ruhnke, Tilo Werner, Sebastian Bezzel, Christine Kutschera

Regie: Irene Schuck
Übersetzung: Alfred Kuoni

Bearbeitung: Irene Schuck

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Militärverschwörung zum DDR-Ende – Berlin 1990, die Zeit der Wende, in der die Zukunft der DDR noch offen scheint. Privatermittler Doberschütz soll seinen Bekannten Lutz Vieweg beschatten und gerät tief in ein politisches Kräftemessen. Ist Vieweg wirklich so harmlos wie Doberschütz meint? Und was sind die Motive des unbekannten Auftraggebers? Es sind die ersten Monate des Jahres 1990, es ist das Ende einer Gesellschaftsordnung. Frank Doberschütz ist vom Alkoholmissbrauch gezeichnet und steht im Scherbenhaufen seines Lebens. Während seine ehemalige Freundin Tanja ihren Weg ins neue System sucht und mit der Vergangenheit, dem Unrechtssystem DDR aufräumen will, bleibt Doberschütz nur die Flucht. Den neuen Auftrag eines dubiosen Stasi-Mitarbeiters lehnt er zunächst ab, er soll seinen Saufkumpanen Vieweg beschatten. Doch die Versuchung ist groß: Als Lohn winkt das Vernichten aller Akten über sich selbst, Frank Doberschütz den Mauerschützen. An der Seite des Westjournalisten Petruschka führt ihn die Beschattung Viewegs schließlich zu abenteuerlichen kriminalistischen Aktionen und zu einer politischen Verschwörung: In der Schorfheide rüstet sich das Militär. Taumelnd gerät der Ermittler mitten in das Machtspiel und Ringen um einen Staat, dessen Auflösung auch seine persönliche Zukunft in Frage stellt. Wird Doberschütz der Versuchung widerstehen?

Mit:
Felix Goeser, Lászlo I. Kisch, Heike Warmuth, Nadja Engelbrecht, Uwe Preuss, Florian Lukas, Thomas Arnold, Susanne Jansen, Johannes Beneke, Andreas Meinetsberger

Regie: Thomas Leutzbach
Technische Realisierung: Andreas Meinetsberger
Dramaturgie: Hannah Georgi
Regieassistenz: Oliver Martin

Musik: Jean-Boris Szymczak

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Militärverschwörung zum DDR-Ende – Berlin 1990, die Zeit der Wende, in der die Zukunft der DDR noch offen scheint. Privatermittler Doberschütz soll seinen Bekannten Lutz Vieweg beschatten und gerät tief in ein politisches Kräftemessen. Ist Vieweg wirklich so harmlos wie Doberschütz meint? Und was sind die Motive des unbekannten Auftraggebers? Es sind die ersten Monate des Jahres 1990, es ist das Ende einer Gesellschaftsordnung. Frank Doberschütz ist vom Alkoholmissbrauch gezeichnet und steht im Scherbenhaufen seines Lebens. Während seine ehemalige Freundin Tanja ihren Weg ins neue System sucht und mit der Vergangenheit, dem Unrechtssystem DDR aufräumen will, bleibt Doberschütz nur die Flucht. Den neuen Auftrag eines dubiosen Stasi-Mitarbeiters lehnt er zunächst ab, er soll seinen Saufkumpanen Vieweg beschatten. Doch die Versuchung ist groß: Als Lohn winkt das Vernichten aller Akten über sich selbst, Frank Doberschütz den Mauerschützen. An der Seite des Westjournalisten Petruschka führt ihn die Beschattung Viewegs schließlich zu abenteuerlichen kriminalistischen Aktionen und zu einer politischen Verschwörung: In der Schorfheide rüstet sich das Militär. Taumelnd gerät der Ermittler mitten in das Machtspiel und Ringen um einen Staat, dessen Auflösung auch seine persönliche Zukunft in Frage stellt. Wird Doberschütz der Versuchung widerstehen?

Mit:
Felix Goeser, Lászlo I. Kisch, Heike Warmuth, Nadja Engelbrecht, Uwe Preuss, Florian Lukas, Thomas Arnold, Susanne Jansen, Johannes Beneke, Andreas Meinetsberger

Regie: Thomas Leutzbach
Technische Realisierung: Andreas Meinetsberger
Dramaturgie: Hannah Georgi
Regieassistenz: Oliver Martin

Musik: Jean-Boris Szymczak

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Alle Jahre wieder. Heiligabend - ein Tag im Jahr, der wie kein anderer geradezu routinemäßig zwischen Panik, Hoffnung und fröhlicher Erwartung abläuft. In einer Langzeitbeobachtung über 20 Jahre und in Dekadesprüngen erzählt die Autorin diesen besonderen Tag von drei Paaren, die zwar als Nachbarn in derselben Straße wohnen, sonst aber nicht viel gemeinsam-verbindendes aufzuweisen haben. Es entsteht ein leicht absurdes und ebenso modern-alltägliches Sittengemälde von reichen Villenbesitzern, jungenen selbstbestimmten Frauen bis hin zu liebenswürdigem Diebsgesindel.

Das sind dreimal drei einigermaßen heilige Feste, die Arnaszus humorvoll unter die Lupe nimmt und dabei einiges an Traditionellem wie Modernem zu Tage fördert: Ein Rausch aus klassischen Kartoffelsalaten, phantastischen oder erbärmlichen Geschenken und ungewöhnlich dekorierten Weihnachtsbäumen begleitet die Lebensläufe ihrer Figuren durch Katastrophen und Glückseligkeit. Niemand kann sich dem Sog dieses Tages entziehen, der immer wieder danach fragt, worauf es uns wirklich ankommt. Und wie noch mal die zweite Strophe von "Oh Du Fröhliche" anfängt.

Mit:
Eva Löbau, Margarita Breitkreiz, Nina Kronjäger, Michael Klammer, Marek Harloff, Almut Zilcher, Lena Maria Textor, Nathalie Lucia Hahnen, Aycan Kutay, Lotte Arnaszus, Felix Verlohren, Miguel Francisco Bata

Regie: Dunja Arnaszus
Technische Realisierung: André Lüer, Christian Grund
Regieassistenz: Matthias Seymer
Dramaturgie: Steffen Moratz

Musik: Peta Devlin

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Die Alterspyramide steht auf dem Kopf. Die Rentner, Dementen und Pflegebedürftigen werden immer zahlreicher. Das Geld für sie wird hingegen immer knapper. Die Lebenserwartung steigt unkontrolliert seit Jahrzehnten. Höchste Zeit, das Übel an der Wurzel zu packen.

Nach einem politischen Kurswechsel bricht eine neue tabulose Zeit an. Jetzt wird heftig an den Stellschrauben gedreht: »Wir machen Angebote zur Lebenszeitverkürzung«, sagt die Regierungssprecherin. Das fängt mit kostenlosen Rauchkursen an... Dass das Maßnahmenprogramm politisch korrekt verpackt und zukunftssicher gegenfinanziert ist, darf vorausgesetzt werden. Doch geht die Rechnung auch auf?

Mit:
Mechtild Heithoff, Julia Heithoff, Tom Heithoff, Helmut Hostnig, Christine Schön, Helmut Winkelvoß, Christine Winkelvoß, Karin Winkelvoß, Patricia Gavilanes, Claudia Weber, Sarah

Regie: Tom Heithoff

Musik: Tom Heithoff


Das Leben im Internat in Bayern geht mies los. Juliette hat Spaß an Mobbing und Mica wird zu Strafarbeiten verdonnert. Aber dann tauchen da plötzlich vier geheimnisvolle Jugendliche auf, die ganz anders sind als alle anderen.

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Jördis Triebel, Melissa Zerhau, u. v. a.

Musik: Edwin Rosen, u. a.

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Der Lehrer Frommholt ist tot im Wald aufgefunden worden, während der Ferienzeit. Spuren von Gewaltanwendung sind nicht zu finden. Er muß geschlafen haben, als ihn die Hornisse, die tot neben ihm liegt, in die Halsschlagader stach. Aber Hornissen stechen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Und wie soll jemand, der schläft, eine Hornisse angreifen und dann auch noch töten? Kriminalkommissar Klipp, dessen Bierruhe nichts erschüttern kann, erzählt, wie er an den Fall heranging.

Mit:
Volker Lechtenbrink
Werner Rundshagen
Gerhard Becker
Heinz Voss
Josef Meinertzhagen
Alwin Joachim Meyer
Ferdinand Muth
Arno Goerke
Günter Dybus
Marlene Riphan
Kurt Lieck
Alf Marholm
Bernt Hahn
Gila Gotthard
Wiltrud Fischer
Maria Krasna
Ingeborg Schlegel
Ilse Strambowski
Reta Rena
Curt Faber
Werner Hessenland
Fritz Leo Liertz
K. W. Niederhausen

Regie: Edward Rothe

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Nico ist Polizistin, und hasst Weihnachten. Ihr Kollege Kevin ist das genaue Gegenteil. Gemeinsam müssen sie in der Weihnachtszeit Mordfälle lösen. Und zwar nicht nur im Fernsehen, in der Serie "Advent, Advent". Sondern auch in der Hörspielserie – mit neuen Fällen!

Auch wenn Kevin Fan ist: Der "Cirque de noël" läuft seit Jahren schlecht. Nun ist auch noch der Clown tot – erwürgt mit Lametta! Der schillernde Direktor Rodolfo, die biegsame Schlangenfrau Zoe und die kühle Trapezkünstlerin Jelena verstricken sich in arge Widersprüche

Mit:
Lara Stoll, Gabriel Vetter, Dani Mangisch, Anja Rüegg, Anikó Donath, Petter Hottinger, Thomas Douglas, Sebastian Krähenbühl, Lotti Happle, Dominique Müller, Cartriona Marthaler-Guggenbühl, Agota Dimen

Regie: Martin Bezzola
Dramaturgie: Wolfram Höll, Johannes Mayr
Technische Realisierung: Ueli Karlen, Martin Bezzola

Musik: Martin Bezzola



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Nico ist Polizistin, und hasst Weihnachten. Ihr Kollege Kevin ist das genaue Gegenteil. Gemeinsam müssen sie in der Weihnachtszeit Mordfälle lösen. Und zwar nicht nur im Fernsehen, in der Serie "Advent, Advent". Sondern auch in der Hörspielserie – mit neuen Fällen!

Weihnachten = Geschenke. Für das Versandhaus "Zahara" heisst das: Waren verpacken und in die ganze Schweiz versenden. Diese Arbeit machen fast nur noch Roboter. Doch da wird ein Arbeiter tot aufgefunden: Eingewickelt in Verpackungsfolie! Aber kann ein Roboter ein Mörder sein?

Mit:
Lara Stoll, Gabriel Vetter, Dani Mangisch, Anja Rüegg, Anikó Donath, Petter Hottinger, Thomas Douglas, Sebastian Krähenbühl, Lotti Happle, Dominique Müller, Cartriona Marthaler-Guggenbühl, Agota Dimen

Regie: Martin Bezzola
Dramaturgie: Wolfram Höll, Johannes Mayr
Technische Realisierung: Ueli Karlen, Martin Bezzola

Musik: Martin Bezzola



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Nico ist Polizistin, und hasst Weihnachten. Ihr Kollege Kevin ist das genaue Gegenteil. Gemeinsam müssen sie in der Weihnachtszeit Mordfälle lösen. Und zwar nicht nur im Fernsehen, in der Serie "Advent, Advent". Sondern auch in der Hörspielserie – mit neuen Fällen!

In der Weihnachtszeit laufen die Maschinen auf Hochtouren in der Schokoladenfabrik "Hüpfli". Doch bei einer Besucherführung kommt etwas Unappetliches an die Oberfläche – und zwar wortwörtlich: Denn im Topf mit Nougatmasse schwimmt ein toter Samichlaus. Ein Fall für Nico und Kevin!

Mit:
Lara Stoll, Gabriel Vetter, Dani Mangisch, Anja Rüegg, Anikó Donath, Petter Hottinger, Thomas Douglas, Sebastian Krähenbühl, Lotti Happle, Dominique Müller, Cartriona Marthaler-Guggenbühl, Agota Dimen

Regie: Martin Bezzola
Dramaturgie: Wolfram Höll, Johannes Mayr
Technische Realisierung: Ueli Karlen, Martin Bezzola

Musik: Martin Bezzola



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Nico ist Polizistin, und hasst Weihnachten. Ihr Kollege Kevin ist das genaue Gegenteil. Gemeinsam müssen sie in der Weihnachtszeit Mordfälle lösen. Und zwar nicht nur im Fernsehen, in der Serie "Advent, Advent". Sondern auch in der Hörspielserie – mit neuen Fällen!

Ginge es nach Nico könnte im Dorf ruhig etwas mehr los sein: Ein Terroranschlag zum Beispiel. Hauptsache Schluss mit der weihnachtlichen Besinnlichkeit. Doch nun bekommt die Polizistin einen neuen Partner: Kevin, ein Streber und Kitschtante. Wenigstens bringt er gute Nachrichten: Ein Mordfall

Mit:
Lara Stoll, Gabriel Vetter, Dani Mangisch, Anja Rüegg, Anikó Donath, Petter Hottinger, Thomas Douglas, Sebastian Krähenbühl, Lotti Happle, Dominique Müller, Cartriona Marthaler-Guggenbühl, Agota Dimen

Regie: Martin Bezzola
Dramaturgie: Wolfram Höll, Johannes Mayr
Technische Realisierung: Ueli Karlen, Martin Bezzola

Musik: Martin Bezzola



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In der Nähe des Dorfes ist ein Mädchen einem Sexualmord zum Opfer gefallen. Kommissär Matthäi muß den Eltern die Nachricht überbringen und verspricht der Mutter, den Mörder zu finden. Die Dorfbewohner verdächtigen den Hausierer, Matthäi gelingt es, ihn vor der Lynchjustiz zu retten. Dem Verhör in der Polizeikaserne ist der Hausierer nicht gewachsen. Er gesteht die Tat, bringt sich aber in der Zelle um. Matthäi, der einen Auftrag im Ausland hätte übernehmen sollen, kehrt zurück und versucht, den wahren Mörder auf eigene Faust zu finden.
Matthäi's Verhalten läßt Zweifel an seinem nervlichen Zustand aufkommen. Es gelingt ihm aber, den Psychiater nicht nur von seinem normalen Geisteszustand, sondern auch von seiner Mörderthese zu überzeugen.
Aufgrund seiner Überlegungen hat Matthäi an strategisch günstiger Lage eine Tankstelle übernommen. Mit einem kleinen Mädchen als Lockvogel will er den Mörder provozieren. Seine Taktik scheint Erfolg zu bringen, sie überzeugt auch die Polizei. Zur vermuteten Tatzeit wird der vermutete Tatort von einem großen Mannschaftsaufgebot überwacht. Doch der Mörder erscheint nicht. Matthäi verliert die Beziehung zur Realität. Der Kommandant erfährt Jahre danach die Lösung, aber Matthäi ist nicht mehr fähig, sie zu akzeptieren. Das sind - nach dem Polizeikommandanten und nach Dürrenmatt - die Kriminalromane, wie das Leben sie schreiben würde.
Sein 1957 entstandenes Werk 'Das Versprechen' nannte Dürrenmatt ein 'Requiem auf den Kriminalroman': Nach seinem Vortrag über die Kunst, Kriminalromane zu schreiben, muß sich der Autor Kritik vom pensionierten Kommandanten der Zürcher Kantonspolizei am Prinzip der Kriminalromanschriftstellerei gefallen lassen: Im wirklichen Leben seien die Fälle nicht so logisch zu lösen wie in der literarischen Konstruktion, Der Kommandant erzählt als Beispiel einen Fall aus seiner Erinnerung.

Mit:
Franz Matter, Christine Hubacher, Werner Panzer, Rudolf Stalder, Ueli Eichenberger, Franziskus Abgottspon, Max Begert, Georges Wettstein, Marco Morelli, Charles Benoit, Walter Baumgartner, Paul-Felix Binz, Otmar Hersche, Gian Fadri Töndury, Gerold Schmitzer, Jakob Knaus, Peter Bissegger, Silvia Jost, Mileva Demenga, Jürg Bingler, Christine Hubacher, Sylvia Schmutz, Therese Wüthrich, Peter Glauser, Janet Haufler, Ueli Eggimann, Valerie Steinmann, Catherina von Graffenried

Regie: Walter Baumgartner
Technische Realisierung: Helmut Dimmig

Bearbeitung: Walter Baumgartner

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Es gab einmal eine Zeit, da lebten die Drachen friedlich in einem einsamen Tal – bis die Menschen kamen. Sie wollen im Tal der Drachen einen Staudamm bauen und alles überfluten. Wo sollen jetzt die Drachen wohnen? Schieferbart, der Drachen-Älteste, weiss einen Rat: Einer muss den Saum des Himmels suchen, jenen geheimnisvollen Ort, wo Drachen noch ungestört leben können. Aber wo liegt dieses Tal? Gibt es diesen Ort wirklich? Und ist es wahr, dass auf dem Weg dorthin ein Monster lauert, welches Jagd auf Drachen macht? Der junge Drache Lung macht sich zusammen mit dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben auf eine abenteuerliche Reise.

Mit:
Franziska Kohlund, Manuel Löwensberg, Anikó Donáth, Michel Von Burg, Yael Herz, Peter Brogle, Markus Weidmann, Peter Hotz, Walter Baumgartner, Lorenz Wüthrich, Marco Schenardi, Mateo Schenardi, Andri Schenardi, Ruedi Odermatt, Heiner Hitz, François Meienberg, Joey Colon, Klaus Knuth, Buddy Elias, Ingold Wildenauer, Charlotte Wittmer, Yvonne Kupper, Franziskus Abgottspon, Sienong Gampatsang, Tenzing Gampatsang, Lhamo Gampatsang, Maria Thorgevsky, Andrea Guyer, Bella Neri, Tenzing Gyamotsang, Ingo Ospelt, Pamela Babst, Urs Bihler

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Martin Weidemann

Bearbeitung: Buschi Luginbühl, Rosalina Zweifel

Musik: Matthias Ziegler

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La Rochelle im Spätherbst. Es regnet schon seit drei Wochen. Die Stadt ist abends nahezu verwaist, denn ein Mörder geht um, der alte Frauen bestialisch erwürgt. Der Polizei fehlt bislang jeder Anhaltspunkt. Nur der Schneider Kachoudas, ein armer Migrant, kommt dem Mörder zufällig auf die Schliche. Wird er den vermögenden, angesehenen Mann verraten? Würde man ihm glauben? Zwischen dem Mörder und seinem unfreiwilligen Mitwisser entspinnt sich eine bemerkenswerte Beziehung. Derweil geht das Morden weiter. Ein beklemmendes, raffiniertes Psychogramm und DER Klassiker der Non-Maigrets von Georges Simenon.

Mit:
Burghart Klaußner, Wolfgang Pregler, Martin Seifert, Effi Rabsilber, Julian Greis, Tino Mewes, Alexander Radszun, Josefine Israel, Marion Breckwoldt, Friedhelm Ptok, Jürgen Uter, Markus John, Kai Hufnagel, Maximilian Scheidt, Marie Löcker, Katja Brügger, Marion Gretchen Schmitz, Tilo Werner, Theresa Berlage, Lientje Fischhold

Regie: Janine Lüttmann
Überseztung: Eugen Helmlé
Technische Realisierung: Christian Alpen, Sabine Kaufmann
Regieassistenz: Simon Hastreiter

Bearbeitung: Janine Lüttmann

Musik: Andreas Bick

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Anwältin Theresa soll ihren Bruder Markus verteidigen, dem Attentatspläne vorgeworfen werden. Der streitet ab und beschuldigt den ermittelnden Kommissar. Ihn kenne er aus einem Incel-Forum, in dem er mit frauenverachtenden Fantasien geprahlt hatte.

Anwältin Theresa Stahmer fällt es schwer, ihrem neuen Klienten in der Untersuchungshaft in die Augen zu schauen: Vor ihr sitzt ihr Bruder Markus. Bei einer Hausdurchsuchung wurden in seiner Wohnung Waffen und Munition sichergestellt. In einem Online-Forum der frauenfeindlichen Incel-Bewegung habe er mit Attentatsplänen geprahlt, auch ein Bekennerschreiben soll existieren. Doch Markus streitet alles ab, Waffe und Munition seien ihm untergejubelt worden, die Foren eine harmlose Selbsthilfe-Maßnahme einsamer Männer. Er bittet seine Schwester, ihn vor Gericht zu verteidigen.
Als Theresa einwilligt, ist ihre Partnerin Mara, die selbst bei der Polizei arbeitet, entsetzt: Die Incel-Bewegung steht für INvoluntary CELibacy und propagiert offen ein rassistisches und frauenverachtendes Weltbild, ruft sogar systematisch zu Gewalttaten an Frauen auf. Wie kann ihre Freundin einen ihrer Anhänger verteidigen? Derweil nimmt Kommissar Zeitke die Ermittlungen auf. Seit er vor Gericht in einem Fall von Polizeigewalt gegen einen Vorgesetzten ausgesagt hat, wird er auf dem Revier von seinen Kolleg*innen geschnitten. Bei einem ersten Gespräch zwischen Zeitke, Markus und seiner neuen Anwältin kommt es zum Eklat, als Markus den ermittelnden Polizisten aus dem Incel-Forum wiedererkennt.

Mit:
Anjorka Strechel, Josef Bundschuh, Elisa Schlott, Martin Brambach, Meriam Abbas, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Niklas Kohrt, Fabian Gerhard

Regie: Janine Lüttmann
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Gunda Herke

Musik: Andreas Bick

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Ein tödliches Wiedersehen

Mit:
Heiner Hitz, Bernahrd Bettermann, Ludwig Boettger

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Roger Heiniger



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Nach einer Party verschwindet der 19-jährige Laurin spurlos. Seine jüngere Schwester Lara (17) ist verzweifelt: Laurin geht nicht an sein Handy, ist in allen Apps offline und lässt sich nirgendwo blicken. Die Spur führt in die Neonazi-Szene. Was ist mit Laurin passiert?

Die Polizei geht davon aus, dass er einfach unterwegs ist und unternimmt nichts. Doch Lara hat ein mulmiges Gefühl. Sie ist sich sicher, dass ihr Bruder nicht einfach so abtauchen würde. Mit ihren besten Freund:innen Esme und Mopf macht sie sich auf die Suche. Während sie mehr und mehr über ihren Bruder herausfindet, be-schleicht Lara das Gefühl, Laurin gar nicht richtig gekannt zu haben. Sie ist schockiert und traurig zugleich. Als alles darauf hindeutet, dass er sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen hat, steht Lara vor der Frage, ob sie ihren Bruder überhaupt noch retten kann - und will.

Mit:
Lara: Marlene Tanczik
Mopf: Tyrell Otoo
Esme: Linda Belinda Podszus
Raffi: Leandra Fili
Papa: Ronald Kukulies
Hanno: David Hugo Schmitz
Laurin: Jonas Friedrich Leonhardi
Türsteher, DJ, Fremder: Volkan Isbert
Fred, Kumpel: Nils Kretschmer
Fremde 2, Podcasterin: Annika Schilling
Podcaster, Mann: Justus Maier
Vic: Lola Klamroth
Radiosprecher, Mann, Typ: Jörg Hustiak
Tay-Lin: Hannah Neumann
Helge: Liliom Lewald
Ronny: Dustin Semmelrogge
Rabbi: Hüseyin Michael Cirpici
Esmes Mum: Katharina Schmalenberg
Gemeindevorsteher: Martin Bross
Kundin, Fremde 3: Leyla Margareta Jafarian

Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisierung: Werner Jäger, Steffen Jahn und Olaf Dettinger

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Nach einer Party verschwindet der 19-jährige Laurin spurlos. Seine jüngere Schwester Lara (17) ist verzweifelt: Laurin geht nicht an sein Handy, ist in allen Apps offline und lässt sich nirgendwo blicken. Die Spur führt in die Neonazi-Szene. Was ist mit Laurin passiert?

Die Polizei geht davon aus, dass er einfach unterwegs ist und unternimmt nichts. Doch Lara hat ein mulmiges Gefühl. Sie ist sich sicher, dass ihr Bruder nicht einfach so abtauchen würde. Mit ihren besten Freund:innen Esme und Mopf macht sie sich auf die Suche. Während sie mehr und mehr über ihren Bruder herausfindet, be-schleicht Lara das Gefühl, Laurin gar nicht richtig gekannt zu haben. Sie ist schockiert und traurig zugleich. Als alles darauf hindeutet, dass er sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen hat, steht Lara vor der Frage, ob sie ihren Bruder überhaupt noch retten kann - und will.

Mit:
Lara: Marlene Tanczik
Mopf: Tyrell Otoo
Esme: Linda Belinda Podszus
Raffi: Leandra Fili
Papa: Ronald Kukulies
Hanno: David Hugo Schmitz
Laurin: Jonas Friedrich Leonhardi
Türsteher, DJ, Fremder: Volkan Isbert
Fred, Kumpel: Nils Kretschmer
Fremde 2, Podcasterin: Annika Schilling
Podcaster, Mann: Justus Maier
Vic: Lola Klamroth
Radiosprecher, Mann, Typ: Jörg Hustiak
Tay-Lin: Hannah Neumann
Helge: Liliom Lewald
Ronny: Dustin Semmelrogge
Rabbi: Hüseyin Michael Cirpici
Esmes Mum: Katharina Schmalenberg
Gemeindevorsteher: Martin Bross
Kundin, Fremde 3: Leyla Margareta Jafarian

Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisierung: Werner Jäger, Steffen Jahn und Olaf Dettinger

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Nach einer Party verschwindet der 19-jährige Laurin spurlos. Seine jüngere Schwester Lara (17) ist verzweifelt: Laurin geht nicht an sein Handy, ist in allen Apps offline und lässt sich nirgendwo blicken. Die Spur führt in die Neonazi-Szene. Was ist mit Laurin passiert?

Die Polizei geht davon aus, dass er einfach unterwegs ist und unternimmt nichts. Doch Lara hat ein mulmiges Gefühl. Sie ist sich sicher, dass ihr Bruder nicht einfach so abtauchen würde. Mit ihren besten Freund:innen Esme und Mopf macht sie sich auf die Suche. Während sie mehr und mehr über ihren Bruder herausfindet, be-schleicht Lara das Gefühl, Laurin gar nicht richtig gekannt zu haben. Sie ist schockiert und traurig zugleich. Als alles darauf hindeutet, dass er sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen hat, steht Lara vor der Frage, ob sie ihren Bruder überhaupt noch retten kann - und will.

Mit:
Lara: Marlene Tanczik
Mopf: Tyrell Otoo
Esme: Linda Belinda Podszus
Raffi: Leandra Fili
Papa: Ronald Kukulies
Hanno: David Hugo Schmitz
Laurin: Jonas Friedrich Leonhardi
Türsteher, DJ, Fremder: Volkan Isbert
Fred, Kumpel: Nils Kretschmer
Fremde 2, Podcasterin: Annika Schilling
Podcaster, Mann: Justus Maier
Vic: Lola Klamroth
Radiosprecher, Mann, Typ: Jörg Hustiak
Tay-Lin: Hannah Neumann
Helge: Liliom Lewald
Ronny: Dustin Semmelrogge
Rabbi: Hüseyin Michael Cirpici
Esmes Mum: Katharina Schmalenberg
Gemeindevorsteher: Martin Bross
Kundin, Fremde 3: Leyla Margareta Jafarian

Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisierung: Werner Jäger, Steffen Jahn und Olaf Dettinger

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Nach einer Party verschwindet der 19-jährige Laurin spurlos. Seine jüngere Schwester Lara (17) ist verzweifelt: Laurin geht nicht an sein Handy, ist in allen Apps offline und lässt sich nirgendwo blicken. Die Spur führt in die Neonazi-Szene. Was ist mit Laurin passiert?

Die Polizei geht davon aus, dass er einfach unterwegs ist und unternimmt nichts. Doch Lara hat ein mulmiges Gefühl. Sie ist sich sicher, dass ihr Bruder nicht einfach so abtauchen würde. Mit ihren besten Freund:innen Esme und Mopf macht sie sich auf die Suche. Während sie mehr und mehr über ihren Bruder herausfindet, be-schleicht Lara das Gefühl, Laurin gar nicht richtig gekannt zu haben. Sie ist schockiert und traurig zugleich. Als alles darauf hindeutet, dass er sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen hat, steht Lara vor der Frage, ob sie ihren Bruder überhaupt noch retten kann - und will.

Mit:
Lara: Marlene Tanczik
Mopf: Tyrell Otoo
Esme: Linda Belinda Podszus
Raffi: Leandra Fili
Papa: Ronald Kukulies
Hanno: David Hugo Schmitz
Laurin: Jonas Friedrich Leonhardi
Türsteher, DJ, Fremder: Volkan Isbert
Fred, Kumpel: Nils Kretschmer
Fremde 2, Podcasterin: Annika Schilling
Podcaster, Mann: Justus Maier
Vic: Lola Klamroth
Radiosprecher, Mann, Typ: Jörg Hustiak
Tay-Lin: Hannah Neumann
Helge: Liliom Lewald
Ronny: Dustin Semmelrogge
Rabbi: Hüseyin Michael Cirpici
Esmes Mum: Katharina Schmalenberg
Gemeindevorsteher: Martin Bross
Kundin, Fremde 3: Leyla Margareta Jafarian

Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisierung: Werner Jäger, Steffen Jahn und Olaf Dettinger

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London, in einer Nacht des Jahres 1892. Dichte Nebelschwaden steigen von der Themse auf und kriechen in die finstersten Winkel der schlafenden Stadt. Da erklingt ein seltsames, unheimliches Geigenspiel hinter den dunklen Mauern des Theaters von Dury Lane. Was ist das nur für eine Geistermusik? Schon bald macht ein Gerücht die Runde, das sei Sherlock Holmes und er sei verrückt geworden! Sherlock Holmes, der weltberühmte Detektiv, der immer zu seiner Violine greift, wenn er über einen schwierigen Fall nachdenkt! Der Meister der grauen Zellen ist empört über diese Unterstellung. Er beginnt zu ermitteln und stößt auf ein Verbrechen, das seine kühnsten Vorstellungen übersteigt.

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Hörspiel nach dem Roman „La Fugitive“ von Marcel Proust

Vor 100 Jahren, am 18. November 1922, starb der Romancier Marcel Proust. Seine „À la recherche du temps perdu“ gilt als einer der bedeutendsten Marksteine modernes Erzählen. Das seit 2018 begonnene SWR-Hörspielprojekt zu Marcel Proust rückt die Einzelwerke des Erzähl- zyklus ins Zentrum. „Die Entflohene“, der sechste und vorletzte Band, spielt in der hochadeligen wie vermögen- den Pariser Gesellschaft um 1910. Im Zentrum steht Marcel, der ein von Eifersucht geprägtes Liebesverhältnis mit der lebensfrohen Albertine hat. Als diese ihn verlässt, gerät seine Welt noch mehr ins Wanken.

Mit:
Felix Goeser, Sebastian Blomberg, Angela Winkler, Elisa Schott, Felix von Manteuffel, Stefanie Eidt, u. a.

Regie: Ulrich Lampen
Übersetzung: Bernd Jürgen Fischer

Bearbeitung: Manfred Hess, Hermann Krtzschmar

Musik: Ensemble Modern

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Teil 1
Teil 2 ab 27.11.22


New York in den 1980er-Jahren. Ein neuartiges Virus sucht die Welt heim und erschüttert anfangs vor allem die Schwulenszene in der Stadt. Rosa von Praunheim trifft Freundinnen und Freunde und spricht unverblümt über den Umgang mit Aids.

Das New York der 80er-Jahre lebt von seinem Mythos als „schwulste Stadt der Welt“. Und plötzlich ist das Aids-Virus da, das von Reaktionären als Strafe für sündigen Lebenswandel interpretiert wird. Rosa von Praunheim ist in Berlin als ihn die ersten Todesnachrichten erreichen. Einer der ersten Toten ist der Musiker Klaus Nomi. Rosa von Praunheim macht sich auf den Weg, um mehr zu erfahren: Wie reagiert die Stadt in dieser Situation? Er ist in New York unterwegs, spricht mit Freunden, Künstlerinnen und Künstlern, Bekannten aus der Schwu-lenszene. Was kann man tun, was verändert sich und wie kann man sich schützen? Keine Frage ist für Rosa von Praunheim zu explizit und auch sein eigenes Liebesleben verschweigt er nicht. Im Zentrum des dokumen-tarischen Hörspiels steht ein langes Telefonat mit dem Filmemacher Arthur Bressan, der kurz danach starb.

Mit:
René Schönberger, Rosa von Praunheim

Regie: Rosa von Praunheim
Technische Realisierung: Jörg Kunigk

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Schlechtes Wetter stört einen Poltergeist, wie Pumuckl überhaupt nicht. Im Gegenteil - ihn begeistern die Pfützen überall, in denen man so herrlich herumpatschen kann. Da kann Meister Eder über nasse Füße und schreckliche Erkältungen erzählen was er will. Das gilt höchstens für sichtbare Kobolde! Sicherheitshalber geht der Pumuckl in einen weit entfernten Hof, um sich dort zu vergnügen. Dummerweise ist das genau der Hof, in den der Schreiner etwas liefern muss. Der Pumuckl wird sichtbar und klitschnass und friert. Zurück in der Werkstatt, setzt er sich nur auf den Ofen, anstatt sich auszuziehen und ins Bett zu legen. So hat er am nächsten Tag Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und Kopfweh. Doch im Bett zu bleiben oder eine Tablette zu nehmen, kommt für ihn nicht in Frage. In seiner Not ruft Meister Eder bei Dr. Schredlbach an, um ihn zu fragen, was man bei diesen Symptomen am besten machen sollte. Doch wie soll er dem Arzt verständlich machen, dass nicht er der Patient ist, sondern sein kleiner Kobold. ‚Was für merkwürdige Antworten...', denkt Dr. Schredlbach und ist bald sicher, dass es sich hier nur um eine Art Fieberwahnsinn handeln kann. Er empfiehlt dem Schreinermeister, unverzüglich mit Wadenwickeln zu beginnen und macht sich sofort auf den Weg zu ihm in die Werkstatt ...

Mit:
Meister Eder: Alfred Pongratz
Pumuckl: Hans Clarin
Erzähler: August Riehl
Traudl Schenk, Carl Maria Schley

Regie: Jan Alverdes
Technische Realisierung: Alfons Seebacher, Günter Heß, Heinz Sommerfeld, Ingola Müller-Trenck, Renate Kern
Regieassistenz: Jürgen Michaelis


Die Winter in Dumala, einem kleinen baltischen Gutsherrensitz, sind hart zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Draußen liegt die Welt in Schnee und Eis erstarrt, drinnen, im Gutshof, freut sich der Baron auf ein wenig Abwechslung, die die Besuche des Pfarrers ihm bringen. Der Pastor kommt gern, sehr zum Leidwesen seiner Frau, die eifersüchtig auf die Baronin ist. Die lebenshungrige Gattin des kranken Barons wartet auf eine Initiative, die sie aus ihrem bedrückenden Dasein reißen soll. Sie kommt schließlich von dritter Seite - von einem benachbarten Adeligen, Baron von Rast, einem Lebemann, der gewohnt ist, sich zu nehmen, was er will. Es sind nicht nur moralische Bedenken, die den Pastor gegen diese Affäre aufbringen. In glühender Eifersucht schmiedet er Mordpläne gegen den draufgängerischen Nebenbuhler.

Mit:
Hans Kremer, Rüdiger Vogler, Chris Pichler, Matthias Bundschuh, Natalie Spinell, Reiner Schöne, Christa Strobel-Mertins, Nic Romm, Nicole Boguth, Josef Quadflieg, Götz Argus, Rainer Homann, Gregor Höppner, Hanna Seiffert, Susanne Barth, Frank Musekamp, Viktor Weiß, Ernst August Schepmann, Camilla Renschke, Therese Dürrenberger, Albert Kitzl, Valentin Brühl, Elisabeth Juhnke, Carlo Schick

Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Georg Bühren
Technische Realisierung: Gertrudt Melcher, Jens Peter Hamacher
Regieassistenz: Anne Heringhaus

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Henrik Albrecht

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Die Winter in Dumala, einem kleinen baltischen Gutsherrensitz, sind hart zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Draußen liegt die Welt in Schnee und Eis erstarrt, drinnen, im Gutshof, freut sich der Baron auf ein wenig Abwechslung, die die Besuche des Pfarrers ihm bringen. Der Pastor kommt gern, sehr zum Leidwesen seiner Frau, die eifersüchtig auf die Baronin ist. Die lebenshungrige Gattin des kranken Barons wartet auf eine Initiative, die sie aus ihrem bedrückenden Dasein reißen soll. Sie kommt schließlich von dritter Seite - von einem benachbarten Adeligen, Baron von Rast, einem Lebemann, der gewohnt ist, sich zu nehmen, was er will. Es sind nicht nur moralische Bedenken, die den Pastor gegen diese Affäre aufbringen. In glühender Eifersucht schmiedet er Mordpläne gegen den draufgängerischen Nebenbuhler.

Mit:
Hans Kremer, Rüdiger Vogler, Chris Pichler, Matthias Bundschuh, Natalie Spinell, Reiner Schöne, Christa Strobel-Mertins, Nic Romm, Nicole Boguth, Josef Quadflieg, Götz Argus, Rainer Homann, Gregor Höppner, Hanna Seiffert, Susanne Barth, Frank Musekamp, Viktor Weiß, Ernst August Schepmann, Camilla Renschke, Therese Dürrenberger, Albert Kitzl, Valentin Brühl, Elisabeth Juhnke, Carlo Schick

Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Georg Bühren
Technische Realisierung: Gertrudt Melcher, Jens Peter Hamacher
Regieassistenz: Anne Heringhaus

Bearbeitung: Peter Steinbach

Musik: Henrik Albrecht

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Micas Leben in Köln ist mehr Trouble als Spaß: Drogen, Liebeskummer, Stress mit der Polizei. Ihre Mutter schickt sie aufs Internat nach Bayern. Jetzt schon die Hölle. Und dann passieren auch noch Dinge, die sich nicht erklären lassen.

Mit:
Mercedes Müller, Jonas Ems, Anuthida Ploypetch, Polly Roche, Heinrich Berger, Jördis Triebel, u. v. a.


Radio:Tipp der Hörspiel-freunde

Steve und Nancy Hogan fahren auf dem Highway von New York nach Maine, um ihre Kinder aus dem Feriencamp abzuholen. Die Stimmung ist gereizt: Nancy wirft ihrem Mann seinen Alkoholismus vor, den dieser vehement bestreitet - nur um sich bei jedem Halt einen weiteren Drink zu genehmigen. Beide ignorieren Radiomeldungen über einen aus dem Gefängnis ausgebrochenen, bewaffneten Schwerverbrecher. Als Steve nach dem nächsten Trinkstopp zu seinem Auto zurück torkelt, ist seine Frau verschwunden. In seinem Wagen sitzt der entflohene Häftling.

Mit:
Fabian Busch, Paul Schröder, Lou Strenger, Tobias Diakow, Schäffler Erik, Bettina Stucky, Bernd Grawert, Matti Krause, Maresa Lühle, Maria Magdalena Wardzinska, Toini Ruhnke, Tilo Werner, Sebastian Bezzel, Christine Kutschera

Regie: Eva Soloch
Übersetzung: Stephanie Weiss

Bearbeitung: Eva Solloch

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Die chinesische Unternehmerin Yang Jiang hat eine Idee: eine Kopie des Mount Everest – höher, neuer und mit Rubinspitze! Wahnwitzige Farce über die Zwangsneurosen der Weltwirtschaft.

Vor 50 Millionen Jahren kollidierten Kontinentalplatten, Landmassen stellten sich auf, ein Gebirge war geboren. 999.850 Jahre später wurde hier der höchste Punkt der Erde gemessen. Seit der Erstbesteigung des Mount Everest 1953 wollen immer mehr Menschen auf den Gipfel. Es gibt Wartelisten. Das bringt die chinesische Unternehmerin Yang Jiang auf eine Idee: eine Kopie des Everest – höher, neuer und mit Rubinspitze! Die Amerikaner lassen das nicht lange auf sich sitzen und bauen den Superlativ. Ein absurdes Wettrüsten beginnt. Auch Deutschland, das in Sachen Zukunft längst den Anschluss verloren hat, will endlich wieder mitmischen. Mit dem ersten Zehntausender der Weltgeschichte!

Mit:
Ilse Ritter, Eva Meckbach, Matti Krause, Meriam Abbas, Veronika Bachfischer, Lisa Hrdina, Hansa Czypionka, Fritzi Haberland, Judith Engel, Matea Meded, Max Urlacher, Andreas Tobias

Regie: Andrea Getto
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Christoph Richter

Musik: Sabine Worthmann

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Timothy Truckles Arbeit als Privatdetektiv ist nur eine Tarnung, sein Herz gehört dem sogenannten UNDERGROUND. Im "Inneren Kreis" muss es einen Informanten geben. Kann Truckle die undichte Stelle ausfindig machen?

Mit:
Matthias Matschke, Bernhard Schütz, u. a.

Regie: Wolfgang Seesko

Bearbeitung: Katrin Wenzel

Musik: Martin Hornung


Henry Six, Chef der FORD-Syndikat, vermisst seinen Leibkoch Puissant und hat eine halbe Million als Belohnung ausgesetzt. Mit seinem Freund Smiley Hepburn begibt sich Timothy Truckle in Chicagos Halbwelt auf die Suche.

Mit:
Matthias Matschke, Bernhard Schütz, u. a.

Regie: Wolfgang Seesko

Bearbeitung: Katrin Wenzel

Musik: Martin Hornung


Die SOLIDAD will angeblich einen Mann aus dem 20. Jahrhundert auftauen. Der gewiefte Geschäftsmann Dulles, dessen Konzern auch Future Freezing anbietet, bittet Truckle, den Bluff aufzuklären. Soll er den Fall übernehmen?

Mit:
Matthias Matschke, Bernhard Schütz, u. a.

Regie: Wolfgang Seesko

Bearbeitung: Katrin Wenzel

Musik: Martin Hornung


Wahrlich: Wer stiehlt schon Unterschenkel? Und noch dazu dreimal. Ein unlösbares Rätsel? Nicht für Timothy Truckle, den Chicagoer Stardetektiv und dessen altehrwürdigen Computer Napoleon. Schließlich rühmt man Timothy Truckle nicht ohne Grund als den erfolgreichsten und zudem eigenwilligsten Spürhund am Lake Michigan. Seine Klientel, die oberen Zehntausend, schätzt seine Intuition. Immer, wenn es geboten scheint, die Polizei aus dem Spiel zu lassen, wendet man sich vertrauensvoll an ihn. Manchmal auch die Polizei selbst. Oder auch andere ‚staatliche Organe‘. Meistens jedenfalls hat Timothy alle Hände voll zu tun. Und kassiert dabei in der Regel auch noch dicke Honorare und nette Erfolgsprämien: Hier eine Kiste Wein, dort fünf Flaschen seltenen Whisky oder einen der extrem raren Plätze auf einer Liste der Frischproduktlieferanten. Denn Fleisch, Fisch, Käse... das sind in der Mitte des 21. Jahrhunderts unbezahlbare Raritäten geworden.

Doch zurück zu den Unterschenkeln. Organtransplantationen stehen auf der Tagesordnung, genauso wie die Verpflanzung diverser Körperteile. Wer es sich leisten kann, macht aus alt einfach neu. Doch warum stehlen, was man gut kaufen kann - und noch dazu dreimal. Truckle ahnt: Es geht nicht nur um das Was, sondern offenbar vor allem um das Wann? Wer braucht exakt auf den Punkt ein neues Körperteil - und kann sich nicht entscheiden welches?

Mit:
Matthias Matschke, Jens Wawrczeck, Valery Tscheplanowa, Werner Wölbern, Ajloscha Stadelmann, Hilmar Eichhorn, Bernhard Schütz

Regie: Wolfgang Seesko

Bearbeitung: Katrin Wenzel

Musik: Martin Hornung


In einer Versuchsanordnung werden die Hörer geheimnisvoller Sounds mithilfe modernster Spionagetechnik überwacht.

Geflüsterte Botschaften, klackende Fingernägel, eine sanft zerknüllte Chipspackung – bei manchen Menschen erzeugen diese Geräusche ein angenehmes Kribbeln in Kopf und Wirbelsäule. Das Phänomen heißt ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response). In einer Versuchsanordnung überwacht Claire Tolan die Hörer dieser geheimnisvollen Sounds mithilfe modernster Spionagetechnik. ‚Always here for you‘ war eines der beiden Gewinnerstücke des CTM Radio Lab 2015.

Mit:
Bettina Kurth

Regie: Ingo Kottkamp, Claire Tolan


Bevor er den Meisterdetektiv Sherlock Holmes ins Leben rief, schrieb Arthur Conan Doyle eine Reihe fantastischer Geschichten, die nur wenig bekannt und durchaus geeignet sind, uns Schauer über den Rücken zu jagen. Doyle interessierte sich zeit seines Lebens für das Übersinnliche und nahm selbst an Séancen teil.

Der Ring des Soth erzählt von den letzten Stunden eines alten Ägypters, der vor mehr als viertausend Jahren ein Lebenselixier gefunden hatte, das ihm ewiges Leben gab und ihm gerade deshalb zum Fluch wurde.
Der Ägyptologe Dr. John Smith wird während eines unfreiwilligen nächtlichen Aufenthaltes im Louvre Zeuge der mysteriösen Wiederbegegnung zwischen dem alten Sosra und seiner Geliebten, die als Mumie in den Louvre kam. Überrascht stellt Smith fest, dass das Schicksal des Mannes, der Jahrtausende vor ihm gelebt hat und seither auf der Welt umherirrt, Parallelen zu seinem eigenen Leben aufweist.

Mit:
Paul Edwin Roth, Eduard Marks, Gertrud Kückelmann, Ernst Altmann, Tosca Dohn, Christa Dyck-Mackenroth, Thomas Fabian, Kurt Glass, Emil Lohkamp, Annalene Reichert, Alwin Michael Ruefer, Ernst August Schepmann, Werner Siedhoff, Gisela Vesco

Regie: Mathias Neumann

Bearbeitung: Reinhart Schober


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Regisseur George Steel ist verzweifelt. Ganz Hollywood lehnt sein Drehbuch "Angriff der Terror-Zombies" ab. Als er in dem reichen Mr. Laine endlich einen Produzenten findet, stellt dieser eine Bedingung: Der Film muss innerhalb von zwei Wochen abgedreht sein. Zähneknirschend sagt Steel ja. Und als wenn der Zeitdruck nicht schon schlimm genug wäre, muss er sich am Set auch noch mit dem abgehalfterten Hauptdarsteller Rex Morris herumschlagen, der meist betrunken keine einzige Textzeile zustande bringt. Außerdem gehen die Requisiten aus, die Komparsen sind schlecht – was schief gehen kann, geht schief. Steel gibt sein Bestes, doch die suboptimalen Bedingungen führen zu einem entsprechenden Ergebnis. Laine ist das offensichtlich egal. Hauptsache der Film wird pünktlich geliefert. Doch was will der Produzent mit so einem Film? Auf der Suche nach Laines Geheimnis wird Steel in eine Story verwickelt, deren Handlung selbst sein eigenes Drehbuch noch an Absurdität übertrifft. Willkommen in der Welt der B-Movies!

Mit:
Andreas Fröhlich, Helmut Krauss, Frank Glaubrecht, Jürgen Mai u.v.a.

Regie: Thomas Leutzbach

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


In der Nähe des Dorfes ist ein Mädchen einem Sexualmord zum Opfer gefallen. Kommissär Matthäi muß den Eltern die Nachricht überbringen und verspricht der Mutter, den Mörder zu finden. Die Dorfbewohner verdächtigen den Hausierer, Matthäi gelingt es, ihn vor der Lynchjustiz zu retten. Dem Verhör in der Polizeikaserne ist der Hausierer nicht gewachsen. Er gesteht die Tat, bringt sich aber in der Zelle um. Matthäi, der einen Auftrag im Ausland hätte übernehmen sollen, kehrt zurück und versucht, den wahren Mörder auf eigene Faust zu finden.
Matthäi's Verhalten läßt Zweifel an seinem nervlichen Zustand aufkommen. Es gelingt ihm aber, den Psychiater nicht nur von seinem normalen Geisteszustand, sondern auch von seiner Mörderthese zu überzeugen.
Aufgrund seiner Überlegungen hat Matthäi an strategisch günstiger Lage eine Tankstelle übernommen. Mit einem kleinen Mädchen als Lockvogel will er den Mörder provozieren. Seine Taktik scheint Erfolg zu bringen, sie überzeugt auch die Polizei. Zur vermuteten Tatzeit wird der vermutete Tatort von einem großen Mannschaftsaufgebot überwacht. Doch der Mörder erscheint nicht. Matthäi verliert die Beziehung zur Realität. Der Kommandant erfährt Jahre danach die Lösung, aber Matthäi ist nicht mehr fähig, sie zu akzeptieren. Das sind - nach dem Polizeikommandanten und nach Dürrenmatt - die Kriminalromane, wie das Leben sie schreiben würde.
Sein 1957 entstandenes Werk 'Das Versprechen' nannte Dürrenmatt ein 'Requiem auf den Kriminalroman': Nach seinem Vortrag über die Kunst, Kriminalromane zu schreiben, muß sich der Autor Kritik vom pensionierten Kommandanten der Zürcher Kantonspolizei am Prinzip der Kriminalromanschriftstellerei gefallen lassen: Im wirklichen Leben seien die Fälle nicht so logisch zu lösen wie in der literarischen Konstruktion, Der Kommandant erzählt als Beispiel einen Fall aus seiner Erinnerung.

Mit:
Franz Matter, Christine Hubacher, Werner Panzer, Rudolf Stalder, Ueli Eichenberger, Franziskus Abgottspon, Max Begert, Georges Wettstein, Marco Morelli, Charles Benoit, Walter Baumgartner, Paul-Felix Binz, Otmar Hersche, Gian Fadri Töndury, Gerold Schmitzer, Jakob Knaus, Peter Bissegger, Silvia Jost, Mileva Demenga, Jürg Bingler, Christine Hubacher, Sylvia Schmutz, Therese Wüthrich, Peter Glauser, Janet Haufler, Ueli Eggimann, Valerie Steinmann, Catherina von Graffenried

Regie: Walter Baumgartner
Technische Realisierung: Helmut Dimmig

Bearbeitung: Walter Baumgartner

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"James McKay, Sie sind wegen Mordes an Nancy Ponds aus heimtückischen Beweggründen verurteilt worden, am Halse aufgehängt zu werden, bis Sie tot sind. Gott sei Ihrer Seele gnädig." Nach dem Willen des Schwurgerichts sollen dies die letzten Worte sein, die der Angelklagte McKay vernimmt, obwohl er während der ganzen Verhandlung seine Unschuld beteuert hat. Niemand unter den Geschworenen war bereit, ihm zu glauben. Da entschließt sich der Todeskandidat zu einem letzten, verzweifelten Schritt ...

Mit:
Fritz Tillmann, Wolfgang Kühne, Manfred Grothe, u. v. a.

Regie: Rolf von Groth

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Schlagartig gerät der gesamte Hormonhaushalt in Hitzewallung und nichts ist mehr, wie es einmal war. Doch über die Wechseljahre wird wenig gesprochen. Höchste Zeit für einen gemeinsamen #HotFlash.Das Klimakterium, die Menopause oder die Wechseljahre sind ein tiefgreifender Transformations- und Destabilisierungsprozess. Das Aussetzen der Periode ist begleitet von körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Hitzewallungen. Eine Phase, die zum Leben dazu gehört. Was tun, wenn der Hotflash einsetzt? Wo kann Halt gefunden werden, wenn es wackelt? Oder können wir loslassen und uns mitten im Schwanken solidarisieren? Müssen wir die Sehnsucht nach einer orientierenden Norm überwinden? Oder können wir eine andere Orientierung schaffen? Und ist das eigentlich Angstschweiß unter den Achseln oder vielmehr das Produkt einer unbegreiflichen Erregung, weil da noch was kommt, etwas ganz und gar Unvorhersehbares ...?
Können wir lernen, die Destabilisierung als solidarischen Handlungsraum zu begreifen, als Einzelne und als Gesellschaft? Die Suche nach schwankenden Tipps zum Erhalt der Instabilität scheint in unsere Zeit zu passen, denn verunsichert sind wir doch alle: Irgendwo zwischen Klimawandel, Brexit und COVID-19 geraten die letzten stabilen Sicherheiten ins Wanken. Mit dem polaren Eis schmilzt unser Selbstverständnis als Gattung dahin, und aneinander festhalten dürfen wir uns gerade erst recht nicht – wegen der Ansteckungsgefahr. Leugnen hilft dabei leider ebenso wenig wie Fatalismus. „Do we have to make peace with the chaos?“

Mit:
Patricia Andress, Rayén Garance Feil, Pauline Jacob, Gudrun Herrbold, Lisette Sifón, Barbara Treiber

Regie: Pauline Jacob

Musik: Cymin Samawatie, Pauline Jacob, Georg Conrad

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Wie war das genau, 1989? Magdeburger erinnern sich: an die Angst bei den Demonstrationen, an die große Hoffnung nach der Wende.

1989 ziehen Menschen durch Leipzig und tanzen auf der Berliner Mauer, Grenzsoldaten sind überfordert, die letzte SED-Spitze ebenso – diese Bilder kennen wir. Aber was ist anderswo passiert? Wie etwa fühlt sich Magdeburg in dieser flirrenden Zeit an? An welchen Orten dieser Stadt werden plötzlich neue gesellschaftliche und persönliche Entwürfe denkbar? Und welche Höhenflüge, Abstürze und Überschläge vollführen die Menschen anschließend vor und hinter den Fassaden? Der November ’89 beerdigte ein System und bot Möglichkeiten. Was wäre, wenn die Stadt heute ein, zwei, viele Utopien von damals leben würde? In der Hörspielfassung eines Stadtspaziergangs tauchen wir ein in Situationen des Aufbruchs und in den Kampf um Freiräume, um darüber einen utopischen Blick auf das Heute zu wagen.

Mit:
Andreas Ulrich, Paul Dörfler, Nadja Gröschner, Giselher Quast, Gabriele Herbst, Bettina Wernowsky, Kordula Zollenkop, Franz Roland Jeske, Thomas Koch, Andreas Bernsdorf, Jacqueline Brösicke, Günther Oelze, David Begrich, Sören Falcke, u.a.

Regie: Kim Willems, Meret Kiderlen
Technische Realisierung. Alexander Brennecke, Susanne Beyer

Musik: Karolin Killig

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde
Auditorix Hörbuchsiegel 2015
Bestes Kinderhörbuch - Deutscher Hörbuchpreis 2016

Bastian Balthasar Bux ist klein, dick und blass. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Lehrer meinen es auch nicht gut mit ihm und seit dem Tod von Bastians Mutter ist auch sein Vater nicht mehr für ihn erreichbar. Seine einzige Leidenschaft sind Bücher und fantastische Geschichten. Eines Morgens muss er sich mal wieder vor seinen Mitschülern in Sicherheit bringen und stürmt in ein Antiquariat, einen alten Buchladen. Dessen Besitzer, Karl Konrad Koreander, liest gerade in einem dicken Buch und zeigt sich von dem morgendlichen Besuch wenig erfreut. Als hinten im Laden das Telefon klingelt, lässt er den Jungen einfach stehen. Der fühlt sich magisch von dem Buch angezogen, in dem Herr Koreander gelesen hat. Es ist eingebunden in kupferfarbene Seide und trägt den Titel "Die unendliche Geschichte". Ohne lange nachzudenken, steckt Bastian das Buch unter seine Jacke, flüchtet damit auf den Dachboden des Schulgebäudes und beginnt zu lesen. Und damit beginnt für ihn eine fantastische Reise, die ihn am Ende zu sich selbst führt. Bis dahin muss er unzählige Abenteuer bestehen und findet einen Freund.

In einer aufwändigen, mehr als fünfstündigen Inszenierung produziert der Westdeutsche Rundfunk WDR in Zusammenarbeit mit Silberfisch/Hörbuch Hamburg und den Erben Michael Endes in diesem Herbst den Weltbestseller von Michael Ende als stimmgewaltiges Hörspiel. In einer klug und textnah gearbeiteten Dramatisierung mit mehr als zwei Dutzend Sprechern sowie eigens komponierter Musik und raffinierten Klanginstallationen werden die weltweit bekannten Figuren Atréju, Fuchur und Karl Konrad Koreander zu neuem Leben erweckt. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Teil 1: Atréjus Berufung
Teil 2: Das südliche Orakel
Bastian sitzt auf dem Dachboden und liest "Die unendliche Geschichte" und verfolgt Atréjus Suche nach einem Heilmittel für die Kindliche Kaiserin. Die uralte Morla, eine riesige Sumpfschildkröte, hatte Atréju berichtet, dass die Herrscherin von Phantasien einen neuen Namen benötigt, um gesund zu werden. Und sie gab ihm den Tipp, die Uyulala vom südlichen Orakel zu befragen. Atréju wandert weiter, bis in das Land der toten Berge, wo er auf Ygramul trifft, in deren riesenhaftem Netz ein Glücksdrache gefangen ist. Die Lage scheint aussichtslos, bis Ygramul ihm verrät, dass ihr Biss ihn in Sekundenschnelle ans südliche Orakel bringen kann, wenn er sich das wünscht. Als Atréju schwer verletzt am südlichen Orakel zu sich kommt, ist auch Fuchur, der Glücksdrache bei ihm. Beide werden von der Gnomin Urgl gesund gepflegt. Atréju erfährt schließlich im Orakel, dass nur ein Kind aus der Welt der Menschen der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben und somit sie als auch Phantasien retten kann. Atréju und Fuchur fliegen los, um ein Menschkind zu finden. Nach einer heiklen Begegnung mit den vier Windriesen stürzt Atréju vom Drachen und verliert auch Auryn. Auf sich gestellt, irrt er durch eine triste Gegend und gelangt in eine verlassene Stadt.

Teil 3: Der neue Anfang
Mit atemloser Spannung verfolgt Bastian Atréjus große Suche. In der Gelichterstadt findet Atréju den sterbenden Werwolf Gmork, angekettet in einem Hinterhof. Das Nichts hat die Stadt bereits erreicht und von Gmork erfährt Atréju, dass der Wolf den Auftrag hatte, ihn zu töten. Mit seinem letzten Atemzug verbeißt sich Gmork in Atréjus Bein. Inzwischen hat der Glücksdrache Auryn gefunden und wird dadurch zu Atréju gelenkt. Mithilfe des Amuletts kann er den Jungen befreien. Beide fliegen zum Elfenbeinturm, um der Kindlichen Kaiserin zu berichten, dass die Suche erfolglos verlaufen ist. Die jedoch überrascht Atréju damit, dass er den Retter durchaus gefunden und sogar mitgebracht habe. Es ist kein anderer als Bastian. Als er sie mit ihrem neuen Namen "Mondenkind" ruft, wird er vollends in die Unendliche Geschichte hineingezogen. Von dem großen Reich ist nur noch ein Samenkorn übrig geblieben und Bastian hat nun die Aufgabe, Phantasien mit seinen Wünschen neu zu erschaffen.

Teil 4: Der Retter
Durch Bastians Wünsche sind Perelín, der Nachtwald und Goab, die glutheiße Wüste der Farben, mit ihrem Herrscher Graógramán entstanden. Der Löwe schenkt ihm das Schwert Sikánda, mit dem er unbesiegbar ist, solange es von selbst in seine Hand springt. Bastian ist auch nicht mehr klein, dick und ängstlich, sondern schön, schlank und mutig und wünscht sich immer neue Herausforderungen, die er bestehen kann. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er mit jedem Wunsch einen Teil seiner Herkunft und Vergangenheit vergisst. Als er beschließt, Atréju treffen zu wollen, gelangt er aus dem Wüstenpalast Graógramáns in einen Frühlingswald und trifft dort eine kleine Reisegesellschaft: Ritter, die sich mit anderen in der Silberstadt Amargánth messen wollen. Die besten sollen schließlich den Retter Phantásiens suchen, und ihm auf seiner Reise tapfer zur Seite stehen. Bastian gibt sich nicht zu erkennen und schließt sich den Rittern an. Es stellt sich heraus, dass Atréju den Wettkampf ausrichtet, aus dem Bastian als Sieger hervorgeht. Atréju erkennt in ihm den Gesuchten und die beiden werden Freunde. Um sich in Phantasien und seinen Wünschen nicht völlig zu verlieren, muss Bastian zurück zu den Menschen finden. Das macht Atréju ihm deutlich und er will Bastian dabei helfen. In Begleitung dreier Ritter machen sie sich mit Fuchur auf den Weg.

Teil 5: Der Kaiser von Phantasien
Auf der Suche nach dem Rückweg zu den Menschen wird Bastian immer unwilliger. Im Grunde ist er mit seiner Situation in Phantasien hochzufrieden und er will gar nicht zurück. Atréju und Fuchur versuchen ihm zu erklären, dass er alle seine Erinnerung verlieren wird, wenn er bleibt. Bastian wird überheblich und ungerecht. Er beschließt, die Kindliche Kaiserin aufzusuchen und tut sich schließlich mit der Zauberin Xayíde zusammen. Immer mehr Wesen Phantasiens schließen sich dem Zug zum Elfenbeinturm an, am Ende sind es mehrere Tausend. Nur - die Kindliche Kaiserin ist nicht da. Xayíde redet Bastian ein, er solle stattdessen Kaiser von Phantasien werden. Atréju versucht nochmals Bastian vor seinem eigenen Größenwahn zu retten, scheitert jedoch und muss sich im Kampf gegen seinen Freund stellen.

Teil 6: Die Wasser des Lebens
Im Kampf um den Elfenbeinturm zieht Bastian das Schwert Sikánda gegen Atréju und verletzt ihn schwer, aber Fuchur gelingt es, Atréju zu retten. In rasender Wut nimmt Bastian deren Verfolgung mit einem der metallenen Panzerpferde Xayídes auf. Nach stundenlangem Ritt kracht das Monstrum auseinander und Bastian läuft weiter, bis er in eine Stadt gelangt, in der es nur vollkommen verrückte Menschen zu geben scheint. Der Affe Argax erklärt ihm, dass all diese Menschen mal Kaiser von Phantásien werden wollten, darüber sich selbst und schließlich den Weg zurück in die Menschenwelt vergessen haben. Bastian müsse seinen tiefsten und innigsten Wunsch finden, um dann mit Hilfe der Wasser des Lebens zurückkehren zu können. Da Bastian immerhin noch seinen Namen kennt, darf er "Die alte Kaiserstadt" verlassen. Auf der Suche nach seinem innigsten Wunsch lernt er die Nebelschiffer kennen, wird im Änderhaus von der mütterlichen Aiuola aufgepäppelt, verbringt lange Zeit in der tiefen Grube Minroud und findet hier schließlich ein Bildnis seines Vaters und damit den rettenden Wunsch.

Mit:
Erzählerin: Anna Thalbach
Erzähler: Hans Kremer
Bastian: Benny Hogenacker
Die Kindliche Kaiserin -Mondenkind: Laura Maire
Atréju: Finn Oleg Schlüter
Karl Konrad Koreander: Udo Kroschwald
Uyulala -Ygramul -Acharai -Schlamuffe: Cathlen Gawlich
Artax -Acharai -Schlamuffe: Denis Moschitto
Cairon: Jürgen Thormann
Urgl: Irm Hermann
Engywuck: Wolf-Dietrich Sprenger
Gmork: Robert Gallinowski
Graograman: Oliver Stritzel
Quérquobad: Hans Schulze
Fuchur: Sebastian Rudolph
Uralte Morla: Mechthild Großmann
Argax: Alexander Hauff
Xayide: Claudia Urbschat-Mingues
Der Alte vom wandernden Berge: Dirk Galuba
Aiuola: Manon Straché
Yor: Walter Renneisen
Hysbald: Jens Wawrczeck
Hykrion: Tobias Oertl
Hydorn: Rudolf Krause
Archarei -Schlamuffe: Andreas Grothgar
Borkentroll: Robert Dölle
Borkentroll: Martin Bross
Borkentroll: Hanns-Jörg Krumpholz
Thomas Anzenhofer, Jonas Baeck, Daniel Berger, Martin Bross, Sigrid Burkholder, Robert Dölle, Johanna Gastdorf, Matthias Haase, Florian Jahr, Thorsten Peter Schnick, Caroline Schreiber, Hans Schulze, Natalie Spinell, Hans-Martin Stier, Bruno Winzen, u. v. a.

Regie: Petra Feldhoff

Bearbeitung: Ulla Illerhaus

Musik: Felix Rösch, WDR Sinfonieorchester



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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde
Auditorix Hörbuchsiegel 2015
Bestes Kinderhörbuch - Deutscher Hörbuchpreis 2016

Bastian Balthasar Bux ist klein, dick und blass. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Lehrer meinen es auch nicht gut mit ihm und seit dem Tod von Bastians Mutter ist auch sein Vater nicht mehr für ihn erreichbar. Seine einzige Leidenschaft sind Bücher und fantastische Geschichten. Eines Morgens muss er sich mal wieder vor seinen Mitschülern in Sicherheit bringen und stürmt in ein Antiquariat, einen alten Buchladen. Dessen Besitzer, Karl Konrad Koreander, liest gerade in einem dicken Buch und zeigt sich von dem morgendlichen Besuch wenig erfreut. Als hinten im Laden das Telefon klingelt, lässt er den Jungen einfach stehen. Der fühlt sich magisch von dem Buch angezogen, in dem Herr Koreander gelesen hat. Es ist eingebunden in kupferfarbene Seide und trägt den Titel "Die unendliche Geschichte". Ohne lange nachzudenken, steckt Bastian das Buch unter seine Jacke, flüchtet damit auf den Dachboden des Schulgebäudes und beginnt zu lesen. Und damit beginnt für ihn eine fantastische Reise, die ihn am Ende zu sich selbst führt. Bis dahin muss er unzählige Abenteuer bestehen und findet einen Freund.

In einer aufwändigen, mehr als fünfstündigen Inszenierung produziert der Westdeutsche Rundfunk WDR in Zusammenarbeit mit Silberfisch/Hörbuch Hamburg und den Erben Michael Endes in diesem Herbst den Weltbestseller von Michael Ende als stimmgewaltiges Hörspiel. In einer klug und textnah gearbeiteten Dramatisierung mit mehr als zwei Dutzend Sprechern sowie eigens komponierter Musik und raffinierten Klanginstallationen werden die weltweit bekannten Figuren Atréju, Fuchur und Karl Konrad Koreander zu neuem Leben erweckt. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Teil 1: Atréjus Berufung
Teil 2: Das südliche Orakel
Bastian sitzt auf dem Dachboden und liest "Die unendliche Geschichte" und verfolgt Atréjus Suche nach einem Heilmittel für die Kindliche Kaiserin. Die uralte Morla, eine riesige Sumpfschildkröte, hatte Atréju berichtet, dass die Herrscherin von Phantasien einen neuen Namen benötigt, um gesund zu werden. Und sie gab ihm den Tipp, die Uyulala vom südlichen Orakel zu befragen. Atréju wandert weiter, bis in das Land der toten Berge, wo er auf Ygramul trifft, in deren riesenhaftem Netz ein Glücksdrache gefangen ist. Die Lage scheint aussichtslos, bis Ygramul ihm verrät, dass ihr Biss ihn in Sekundenschnelle ans südliche Orakel bringen kann, wenn er sich das wünscht. Als Atréju schwer verletzt am südlichen Orakel zu sich kommt, ist auch Fuchur, der Glücksdrache bei ihm. Beide werden von der Gnomin Urgl gesund gepflegt. Atréju erfährt schließlich im Orakel, dass nur ein Kind aus der Welt der Menschen der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben und somit sie als auch Phantasien retten kann. Atréju und Fuchur fliegen los, um ein Menschkind zu finden. Nach einer heiklen Begegnung mit den vier Windriesen stürzt Atréju vom Drachen und verliert auch Auryn. Auf sich gestellt, irrt er durch eine triste Gegend und gelangt in eine verlassene Stadt.

Teil 3: Der neue Anfang
Mit atemloser Spannung verfolgt Bastian Atréjus große Suche. In der Gelichterstadt findet Atréju den sterbenden Werwolf Gmork, angekettet in einem Hinterhof. Das Nichts hat die Stadt bereits erreicht und von Gmork erfährt Atréju, dass der Wolf den Auftrag hatte, ihn zu töten. Mit seinem letzten Atemzug verbeißt sich Gmork in Atréjus Bein. Inzwischen hat der Glücksdrache Auryn gefunden und wird dadurch zu Atréju gelenkt. Mithilfe des Amuletts kann er den Jungen befreien. Beide fliegen zum Elfenbeinturm, um der Kindlichen Kaiserin zu berichten, dass die Suche erfolglos verlaufen ist. Die jedoch überrascht Atréju damit, dass er den Retter durchaus gefunden und sogar mitgebracht habe. Es ist kein anderer als Bastian. Als er sie mit ihrem neuen Namen "Mondenkind" ruft, wird er vollends in die Unendliche Geschichte hineingezogen. Von dem großen Reich ist nur noch ein Samenkorn übrig geblieben und Bastian hat nun die Aufgabe, Phantasien mit seinen Wünschen neu zu erschaffen.

Teil 4: Der Retter
Durch Bastians Wünsche sind Perelín, der Nachtwald und Goab, die glutheiße Wüste der Farben, mit ihrem Herrscher Graógramán entstanden. Der Löwe schenkt ihm das Schwert Sikánda, mit dem er unbesiegbar ist, solange es von selbst in seine Hand springt. Bastian ist auch nicht mehr klein, dick und ängstlich, sondern schön, schlank und mutig und wünscht sich immer neue Herausforderungen, die er bestehen kann. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er mit jedem Wunsch einen Teil seiner Herkunft und Vergangenheit vergisst. Als er beschließt, Atréju treffen zu wollen, gelangt er aus dem Wüstenpalast Graógramáns in einen Frühlingswald und trifft dort eine kleine Reisegesellschaft: Ritter, die sich mit anderen in der Silberstadt Amargánth messen wollen. Die besten sollen schließlich den Retter Phantásiens suchen, und ihm auf seiner Reise tapfer zur Seite stehen. Bastian gibt sich nicht zu erkennen und schließt sich den Rittern an. Es stellt sich heraus, dass Atréju den Wettkampf ausrichtet, aus dem Bastian als Sieger hervorgeht. Atréju erkennt in ihm den Gesuchten und die beiden werden Freunde. Um sich in Phantasien und seinen Wünschen nicht völlig zu verlieren, muss Bastian zurück zu den Menschen finden. Das macht Atréju ihm deutlich und er will Bastian dabei helfen. In Begleitung dreier Ritter machen sie sich mit Fuchur auf den Weg.

Teil 5: Der Kaiser von Phantasien
Auf der Suche nach dem Rückweg zu den Menschen wird Bastian immer unwilliger. Im Grunde ist er mit seiner Situation in Phantasien hochzufrieden und er will gar nicht zurück. Atréju und Fuchur versuchen ihm zu erklären, dass er alle seine Erinnerung verlieren wird, wenn er bleibt. Bastian wird überheblich und ungerecht. Er beschließt, die Kindliche Kaiserin aufzusuchen und tut sich schließlich mit der Zauberin Xayíde zusammen. Immer mehr Wesen Phantasiens schließen sich dem Zug zum Elfenbeinturm an, am Ende sind es mehrere Tausend. Nur - die Kindliche Kaiserin ist nicht da. Xayíde redet Bastian ein, er solle stattdessen Kaiser von Phantasien werden. Atréju versucht nochmals Bastian vor seinem eigenen Größenwahn zu retten, scheitert jedoch und muss sich im Kampf gegen seinen Freund stellen.

Teil 6: Die Wasser des Lebens
Im Kampf um den Elfenbeinturm zieht Bastian das Schwert Sikánda gegen Atréju und verletzt ihn schwer, aber Fuchur gelingt es, Atréju zu retten. In rasender Wut nimmt Bastian deren Verfolgung mit einem der metallenen Panzerpferde Xayídes auf. Nach stundenlangem Ritt kracht das Monstrum auseinander und Bastian läuft weiter, bis er in eine Stadt gelangt, in der es nur vollkommen verrückte Menschen zu geben scheint. Der Affe Argax erklärt ihm, dass all diese Menschen mal Kaiser von Phantásien werden wollten, darüber sich selbst und schließlich den Weg zurück in die Menschenwelt vergessen haben. Bastian müsse seinen tiefsten und innigsten Wunsch finden, um dann mit Hilfe der Wasser des Lebens zurückkehren zu können. Da Bastian immerhin noch seinen Namen kennt, darf er "Die alte Kaiserstadt" verlassen. Auf der Suche nach seinem innigsten Wunsch lernt er die Nebelschiffer kennen, wird im Änderhaus von der mütterlichen Aiuola aufgepäppelt, verbringt lange Zeit in der tiefen Grube Minroud und findet hier schließlich ein Bildnis seines Vaters und damit den rettenden Wunsch.

Mit:
Erzählerin: Anna Thalbach
Erzähler: Hans Kremer
Bastian: Benny Hogenacker
Die Kindliche Kaiserin -Mondenkind: Laura Maire
Atréju: Finn Oleg Schlüter
Karl Konrad Koreander: Udo Kroschwald
Uyulala -Ygramul -Acharai -Schlamuffe: Cathlen Gawlich
Artax -Acharai -Schlamuffe: Denis Moschitto
Cairon: Jürgen Thormann
Urgl: Irm Hermann
Engywuck: Wolf-Dietrich Sprenger
Gmork: Robert Gallinowski
Graograman: Oliver Stritzel
Quérquobad: Hans Schulze
Fuchur: Sebastian Rudolph
Uralte Morla: Mechthild Großmann
Argax: Alexander Hauff
Xayide: Claudia Urbschat-Mingues
Der Alte vom wandernden Berge: Dirk Galuba
Aiuola: Manon Straché
Yor: Walter Renneisen
Hysbald: Jens Wawrczeck
Hykrion: Tobias Oertl
Hydorn: Rudolf Krause
Archarei -Schlamuffe: Andreas Grothgar
Borkentroll: Robert Dölle
Borkentroll: Martin Bross
Borkentroll: Hanns-Jörg Krumpholz
Thomas Anzenhofer, Jonas Baeck, Daniel Berger, Martin Bross, Sigrid Burkholder, Robert Dölle, Johanna Gastdorf, Matthias Haase, Florian Jahr, Thorsten Peter Schnick, Caroline Schreiber, Hans Schulze, Natalie Spinell, Hans-Martin Stier, Bruno Winzen, u. v. a.

Regie: Petra Feldhoff

Bearbeitung: Ulla Illerhaus

Musik: Felix Rösch, WDR Sinfonieorchester



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde
Auditorix Hörbuchsiegel 2015
Bestes Kinderhörbuch - Deutscher Hörbuchpreis 2016

Bastian Balthasar Bux ist klein, dick und blass. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Lehrer meinen es auch nicht gut mit ihm und seit dem Tod von Bastians Mutter ist auch sein Vater nicht mehr für ihn erreichbar. Seine einzige Leidenschaft sind Bücher und fantastische Geschichten. Eines Morgens muss er sich mal wieder vor seinen Mitschülern in Sicherheit bringen und stürmt in ein Antiquariat, einen alten Buchladen. Dessen Besitzer, Karl Konrad Koreander, liest gerade in einem dicken Buch und zeigt sich von dem morgendlichen Besuch wenig erfreut. Als hinten im Laden das Telefon klingelt, lässt er den Jungen einfach stehen. Der fühlt sich magisch von dem Buch angezogen, in dem Herr Koreander gelesen hat. Es ist eingebunden in kupferfarbene Seide und trägt den Titel "Die unendliche Geschichte". Ohne lange nachzudenken, steckt Bastian das Buch unter seine Jacke, flüchtet damit auf den Dachboden des Schulgebäudes und beginnt zu lesen. Und damit beginnt für ihn eine fantastische Reise, die ihn am Ende zu sich selbst führt. Bis dahin muss er unzählige Abenteuer bestehen und findet einen Freund.

In einer aufwändigen, mehr als fünfstündigen Inszenierung produziert der Westdeutsche Rundfunk WDR in Zusammenarbeit mit Silberfisch/Hörbuch Hamburg und den Erben Michael Endes in diesem Herbst den Weltbestseller von Michael Ende als stimmgewaltiges Hörspiel. In einer klug und textnah gearbeiteten Dramatisierung mit mehr als zwei Dutzend Sprechern sowie eigens komponierter Musik und raffinierten Klanginstallationen werden die weltweit bekannten Figuren Atréju, Fuchur und Karl Konrad Koreander zu neuem Leben erweckt. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Teil 1: Atréjus Berufung
Teil 2: Das südliche Orakel
Bastian sitzt auf dem Dachboden und liest "Die unendliche Geschichte" und verfolgt Atréjus Suche nach einem Heilmittel für die Kindliche Kaiserin. Die uralte Morla, eine riesige Sumpfschildkröte, hatte Atréju berichtet, dass die Herrscherin von Phantasien einen neuen Namen benötigt, um gesund zu werden. Und sie gab ihm den Tipp, die Uyulala vom südlichen Orakel zu befragen. Atréju wandert weiter, bis in das Land der toten Berge, wo er auf Ygramul trifft, in deren riesenhaftem Netz ein Glücksdrache gefangen ist. Die Lage scheint aussichtslos, bis Ygramul ihm verrät, dass ihr Biss ihn in Sekundenschnelle ans südliche Orakel bringen kann, wenn er sich das wünscht. Als Atréju schwer verletzt am südlichen Orakel zu sich kommt, ist auch Fuchur, der Glücksdrache bei ihm. Beide werden von der Gnomin Urgl gesund gepflegt. Atréju erfährt schließlich im Orakel, dass nur ein Kind aus der Welt der Menschen der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben und somit sie als auch Phantasien retten kann. Atréju und Fuchur fliegen los, um ein Menschkind zu finden. Nach einer heiklen Begegnung mit den vier Windriesen stürzt Atréju vom Drachen und verliert auch Auryn. Auf sich gestellt, irrt er durch eine triste Gegend und gelangt in eine verlassene Stadt.

Teil 3: Der neue Anfang
Mit atemloser Spannung verfolgt Bastian Atréjus große Suche. In der Gelichterstadt findet Atréju den sterbenden Werwolf Gmork, angekettet in einem Hinterhof. Das Nichts hat die Stadt bereits erreicht und von Gmork erfährt Atréju, dass der Wolf den Auftrag hatte, ihn zu töten. Mit seinem letzten Atemzug verbeißt sich Gmork in Atréjus Bein. Inzwischen hat der Glücksdrache Auryn gefunden und wird dadurch zu Atréju gelenkt. Mithilfe des Amuletts kann er den Jungen befreien. Beide fliegen zum Elfenbeinturm, um der Kindlichen Kaiserin zu berichten, dass die Suche erfolglos verlaufen ist. Die jedoch überrascht Atréju damit, dass er den Retter durchaus gefunden und sogar mitgebracht habe. Es ist kein anderer als Bastian. Als er sie mit ihrem neuen Namen "Mondenkind" ruft, wird er vollends in die Unendliche Geschichte hineingezogen. Von dem großen Reich ist nur noch ein Samenkorn übrig geblieben und Bastian hat nun die Aufgabe, Phantasien mit seinen Wünschen neu zu erschaffen.

Teil 4: Der Retter
Durch Bastians Wünsche sind Perelín, der Nachtwald und Goab, die glutheiße Wüste der Farben, mit ihrem Herrscher Graógramán entstanden. Der Löwe schenkt ihm das Schwert Sikánda, mit dem er unbesiegbar ist, solange es von selbst in seine Hand springt. Bastian ist auch nicht mehr klein, dick und ängstlich, sondern schön, schlank und mutig und wünscht sich immer neue Herausforderungen, die er bestehen kann. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er mit jedem Wunsch einen Teil seiner Herkunft und Vergangenheit vergisst. Als er beschließt, Atréju treffen zu wollen, gelangt er aus dem Wüstenpalast Graógramáns in einen Frühlingswald und trifft dort eine kleine Reisegesellschaft: Ritter, die sich mit anderen in der Silberstadt Amargánth messen wollen. Die besten sollen schließlich den Retter Phantásiens suchen, und ihm auf seiner Reise tapfer zur Seite stehen. Bastian gibt sich nicht zu erkennen und schließt sich den Rittern an. Es stellt sich heraus, dass Atréju den Wettkampf ausrichtet, aus dem Bastian als Sieger hervorgeht. Atréju erkennt in ihm den Gesuchten und die beiden werden Freunde. Um sich in Phantasien und seinen Wünschen nicht völlig zu verlieren, muss Bastian zurück zu den Menschen finden. Das macht Atréju ihm deutlich und er will Bastian dabei helfen. In Begleitung dreier Ritter machen sie sich mit Fuchur auf den Weg.

Teil 5: Der Kaiser von Phantasien
Auf der Suche nach dem Rückweg zu den Menschen wird Bastian immer unwilliger. Im Grunde ist er mit seiner Situation in Phantasien hochzufrieden und er will gar nicht zurück. Atréju und Fuchur versuchen ihm zu erklären, dass er alle seine Erinnerung verlieren wird, wenn er bleibt. Bastian wird überheblich und ungerecht. Er beschließt, die Kindliche Kaiserin aufzusuchen und tut sich schließlich mit der Zauberin Xayíde zusammen. Immer mehr Wesen Phantasiens schließen sich dem Zug zum Elfenbeinturm an, am Ende sind es mehrere Tausend. Nur - die Kindliche Kaiserin ist nicht da. Xayíde redet Bastian ein, er solle stattdessen Kaiser von Phantasien werden. Atréju versucht nochmals Bastian vor seinem eigenen Größenwahn zu retten, scheitert jedoch und muss sich im Kampf gegen seinen Freund stellen.

Teil 6: Die Wasser des Lebens
Im Kampf um den Elfenbeinturm zieht Bastian das Schwert Sikánda gegen Atréju und verletzt ihn schwer, aber Fuchur gelingt es, Atréju zu retten. In rasender Wut nimmt Bastian deren Verfolgung mit einem der metallenen Panzerpferde Xayídes auf. Nach stundenlangem Ritt kracht das Monstrum auseinander und Bastian läuft weiter, bis er in eine Stadt gelangt, in der es nur vollkommen verrückte Menschen zu geben scheint. Der Affe Argax erklärt ihm, dass all diese Menschen mal Kaiser von Phantásien werden wollten, darüber sich selbst und schließlich den Weg zurück in die Menschenwelt vergessen haben. Bastian müsse seinen tiefsten und innigsten Wunsch finden, um dann mit Hilfe der Wasser des Lebens zurückkehren zu können. Da Bastian immerhin noch seinen Namen kennt, darf er "Die alte Kaiserstadt" verlassen. Auf der Suche nach seinem innigsten Wunsch lernt er die Nebelschiffer kennen, wird im Änderhaus von der mütterlichen Aiuola aufgepäppelt, verbringt lange Zeit in der tiefen Grube Minroud und findet hier schließlich ein Bildnis seines Vaters und damit den rettenden Wunsch.

Mit:
Erzählerin: Anna Thalbach
Erzähler: Hans Kremer
Bastian: Benny Hogenacker
Die Kindliche Kaiserin -Mondenkind: Laura Maire
Atréju: Finn Oleg Schlüter
Karl Konrad Koreander: Udo Kroschwald
Uyulala -Ygramul -Acharai -Schlamuffe: Cathlen Gawlich
Artax -Acharai -Schlamuffe: Denis Moschitto
Cairon: Jürgen Thormann
Urgl: Irm Hermann
Engywuck: Wolf-Dietrich Sprenger
Gmork: Robert Gallinowski
Graograman: Oliver Stritzel
Quérquobad: Hans Schulze
Fuchur: Sebastian Rudolph
Uralte Morla: Mechthild Großmann
Argax: Alexander Hauff
Xayide: Claudia Urbschat-Mingues
Der Alte vom wandernden Berge: Dirk Galuba
Aiuola: Manon Straché
Yor: Walter Renneisen
Hysbald: Jens Wawrczeck
Hykrion: Tobias Oertl
Hydorn: Rudolf Krause
Archarei -Schlamuffe: Andreas Grothgar
Borkentroll: Robert Dölle
Borkentroll: Martin Bross
Borkentroll: Hanns-Jörg Krumpholz
Thomas Anzenhofer, Jonas Baeck, Daniel Berger, Martin Bross, Sigrid Burkholder, Robert Dölle, Johanna Gastdorf, Matthias Haase, Florian Jahr, Thorsten Peter Schnick, Caroline Schreiber, Hans Schulze, Natalie Spinell, Hans-Martin Stier, Bruno Winzen, u. v. a.

Regie: Petra Feldhoff

Bearbeitung: Ulla Illerhaus

Musik: Felix Rösch, WDR Sinfonieorchester



Zum Hörspiel bei Amazon

Zum Hörspiel bei Spotify

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde
Auditorix Hörbuchsiegel 2015
Bestes Kinderhörbuch - Deutscher Hörbuchpreis 2016

Bastian Balthasar Bux ist klein, dick und blass. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Lehrer meinen es auch nicht gut mit ihm und seit dem Tod von Bastians Mutter ist auch sein Vater nicht mehr für ihn erreichbar. Seine einzige Leidenschaft sind Bücher und fantastische Geschichten. Eines Morgens muss er sich mal wieder vor seinen Mitschülern in Sicherheit bringen und stürmt in ein Antiquariat, einen alten Buchladen. Dessen Besitzer, Karl Konrad Koreander, liest gerade in einem dicken Buch und zeigt sich von dem morgendlichen Besuch wenig erfreut. Als hinten im Laden das Telefon klingelt, lässt er den Jungen einfach stehen. Der fühlt sich magisch von dem Buch angezogen, in dem Herr Koreander gelesen hat. Es ist eingebunden in kupferfarbene Seide und trägt den Titel "Die unendliche Geschichte". Ohne lange nachzudenken, steckt Bastian das Buch unter seine Jacke, flüchtet damit auf den Dachboden des Schulgebäudes und beginnt zu lesen. Und damit beginnt für ihn eine fantastische Reise, die ihn am Ende zu sich selbst führt. Bis dahin muss er unzählige Abenteuer bestehen und findet einen Freund.

In einer aufwändigen, mehr als fünfstündigen Inszenierung produziert der Westdeutsche Rundfunk WDR in Zusammenarbeit mit Silberfisch/Hörbuch Hamburg und den Erben Michael Endes in diesem Herbst den Weltbestseller von Michael Ende als stimmgewaltiges Hörspiel. In einer klug und textnah gearbeiteten Dramatisierung mit mehr als zwei Dutzend Sprechern sowie eigens komponierter Musik und raffinierten Klanginstallationen werden die weltweit bekannten Figuren Atréju, Fuchur und Karl Konrad Koreander zu neuem Leben erweckt. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Teil 1: Atréjus Berufung
Teil 2: Das südliche Orakel
Bastian sitzt auf dem Dachboden und liest "Die unendliche Geschichte" und verfolgt Atréjus Suche nach einem Heilmittel für die Kindliche Kaiserin. Die uralte Morla, eine riesige Sumpfschildkröte, hatte Atréju berichtet, dass die Herrscherin von Phantasien einen neuen Namen benötigt, um gesund zu werden. Und sie gab ihm den Tipp, die Uyulala vom südlichen Orakel zu befragen. Atréju wandert weiter, bis in das Land der toten Berge, wo er auf Ygramul trifft, in deren riesenhaftem Netz ein Glücksdrache gefangen ist. Die Lage scheint aussichtslos, bis Ygramul ihm verrät, dass ihr Biss ihn in Sekundenschnelle ans südliche Orakel bringen kann, wenn er sich das wünscht. Als Atréju schwer verletzt am südlichen Orakel zu sich kommt, ist auch Fuchur, der Glücksdrache bei ihm. Beide werden von der Gnomin Urgl gesund gepflegt. Atréju erfährt schließlich im Orakel, dass nur ein Kind aus der Welt der Menschen der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben und somit sie als auch Phantasien retten kann. Atréju und Fuchur fliegen los, um ein Menschkind zu finden. Nach einer heiklen Begegnung mit den vier Windriesen stürzt Atréju vom Drachen und verliert auch Auryn. Auf sich gestellt, irrt er durch eine triste Gegend und gelangt in eine verlassene Stadt.

Teil 3: Der neue Anfang
Mit atemloser Spannung verfolgt Bastian Atréjus große Suche. In der Gelichterstadt findet Atréju den sterbenden Werwolf Gmork, angekettet in einem Hinterhof. Das Nichts hat die Stadt bereits erreicht und von Gmork erfährt Atréju, dass der Wolf den Auftrag hatte, ihn zu töten. Mit seinem letzten Atemzug verbeißt sich Gmork in Atréjus Bein. Inzwischen hat der Glücksdrache Auryn gefunden und wird dadurch zu Atréju gelenkt. Mithilfe des Amuletts kann er den Jungen befreien. Beide fliegen zum Elfenbeinturm, um der Kindlichen Kaiserin zu berichten, dass die Suche erfolglos verlaufen ist. Die jedoch überrascht Atréju damit, dass er den Retter durchaus gefunden und sogar mitgebracht habe. Es ist kein anderer als Bastian. Als er sie mit ihrem neuen Namen "Mondenkind" ruft, wird er vollends in die Unendliche Geschichte hineingezogen. Von dem großen Reich ist nur noch ein Samenkorn übrig geblieben und Bastian hat nun die Aufgabe, Phantasien mit seinen Wünschen neu zu erschaffen.

Teil 4: Der Retter
Durch Bastians Wünsche sind Perelín, der Nachtwald und Goab, die glutheiße Wüste der Farben, mit ihrem Herrscher Graógramán entstanden. Der Löwe schenkt ihm das Schwert Sikánda, mit dem er unbesiegbar ist, solange es von selbst in seine Hand springt. Bastian ist auch nicht mehr klein, dick und ängstlich, sondern schön, schlank und mutig und wünscht sich immer neue Herausforderungen, die er bestehen kann. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er mit jedem Wunsch einen Teil seiner Herkunft und Vergangenheit vergisst. Als er beschließt, Atréju treffen zu wollen, gelangt er aus dem Wüstenpalast Graógramáns in einen Frühlingswald und trifft dort eine kleine Reisegesellschaft: Ritter, die sich mit anderen in der Silberstadt Amargánth messen wollen. Die besten sollen schließlich den Retter Phantásiens suchen, und ihm auf seiner Reise tapfer zur Seite stehen. Bastian gibt sich nicht zu erkennen und schließt sich den Rittern an. Es stellt sich heraus, dass Atréju den Wettkampf ausrichtet, aus dem Bastian als Sieger hervorgeht. Atréju erkennt in ihm den Gesuchten und die beiden werden Freunde. Um sich in Phantasien und seinen Wünschen nicht völlig zu verlieren, muss Bastian zurück zu den Menschen finden. Das macht Atréju ihm deutlich und er will Bastian dabei helfen. In Begleitung dreier Ritter machen sie sich mit Fuchur auf den Weg.

Teil 5: Der Kaiser von Phantasien
Auf der Suche nach dem Rückweg zu den Menschen wird Bastian immer unwilliger. Im Grunde ist er mit seiner Situation in Phantasien hochzufrieden und er will gar nicht zurück. Atréju und Fuchur versuchen ihm zu erklären, dass er alle seine Erinnerung verlieren wird, wenn er bleibt. Bastian wird überheblich und ungerecht. Er beschließt, die Kindliche Kaiserin aufzusuchen und tut sich schließlich mit der Zauberin Xayíde zusammen. Immer mehr Wesen Phantasiens schließen sich dem Zug zum Elfenbeinturm an, am Ende sind es mehrere Tausend. Nur - die Kindliche Kaiserin ist nicht da. Xayíde redet Bastian ein, er solle stattdessen Kaiser von Phantasien werden. Atréju versucht nochmals Bastian vor seinem eigenen Größenwahn zu retten, scheitert jedoch und muss sich im Kampf gegen seinen Freund stellen.

Teil 6: Die Wasser des Lebens
Im Kampf um den Elfenbeinturm zieht Bastian das Schwert Sikánda gegen Atréju und verletzt ihn schwer, aber Fuchur gelingt es, Atréju zu retten. In rasender Wut nimmt Bastian deren Verfolgung mit einem der metallenen Panzerpferde Xayídes auf. Nach stundenlangem Ritt kracht das Monstrum auseinander und Bastian läuft weiter, bis er in eine Stadt gelangt, in der es nur vollkommen verrückte Menschen zu geben scheint. Der Affe Argax erklärt ihm, dass all diese Menschen mal Kaiser von Phantásien werden wollten, darüber sich selbst und schließlich den Weg zurück in die Menschenwelt vergessen haben. Bastian müsse seinen tiefsten und innigsten Wunsch finden, um dann mit Hilfe der Wasser des Lebens zurückkehren zu können. Da Bastian immerhin noch seinen Namen kennt, darf er "Die alte Kaiserstadt" verlassen. Auf der Suche nach seinem innigsten Wunsch lernt er die Nebelschiffer kennen, wird im Änderhaus von der mütterlichen Aiuola aufgepäppelt, verbringt lange Zeit in der tiefen Grube Minroud und findet hier schließlich ein Bildnis seines Vaters und damit den rettenden Wunsch.

Mit:
Erzählerin: Anna Thalbach
Erzähler: Hans Kremer
Bastian: Benny Hogenacker
Die Kindliche Kaiserin -Mondenkind: Laura Maire
Atréju: Finn Oleg Schlüter
Karl Konrad Koreander: Udo Kroschwald
Uyulala -Ygramul -Acharai -Schlamuffe: Cathlen Gawlich
Artax -Acharai -Schlamuffe: Denis Moschitto
Cairon: Jürgen Thormann
Urgl: Irm Hermann
Engywuck: Wolf-Dietrich Sprenger
Gmork: Robert Gallinowski
Graograman: Oliver Stritzel
Quérquobad: Hans Schulze
Fuchur: Sebastian Rudolph
Uralte Morla: Mechthild Großmann
Argax: Alexander Hauff
Xayide: Claudia Urbschat-Mingues
Der Alte vom wandernden Berge: Dirk Galuba
Aiuola: Manon Straché
Yor: Walter Renneisen
Hysbald: Jens Wawrczeck
Hykrion: Tobias Oertl
Hydorn: Rudolf Krause
Archarei -Schlamuffe: Andreas Grothgar
Borkentroll: Robert Dölle
Borkentroll: Martin Bross
Borkentroll: Hanns-Jörg Krumpholz
Thomas Anzenhofer, Jonas Baeck, Daniel Berger, Martin Bross, Sigrid Burkholder, Robert Dölle, Johanna Gastdorf, Matthias Haase, Florian Jahr, Thorsten Peter Schnick, Caroline Schreiber, Hans Schulze, Natalie Spinell, Hans-Martin Stier, Bruno Winzen, u. v. a.

Regie: Petra Feldhoff

Bearbeitung: Ulla Illerhaus

Musik: Felix Rösch, WDR Sinfonieorchester



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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde
Auditorix Hörbuchsiegel 2015
Bestes Kinderhörbuch - Deutscher Hörbuchpreis 2016

Bastian Balthasar Bux ist klein, dick und blass. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Lehrer meinen es auch nicht gut mit ihm und seit dem Tod von Bastians Mutter ist auch sein Vater nicht mehr für ihn erreichbar. Seine einzige Leidenschaft sind Bücher und fantastische Geschichten. Eines Morgens muss er sich mal wieder vor seinen Mitschülern in Sicherheit bringen und stürmt in ein Antiquariat, einen alten Buchladen. Dessen Besitzer, Karl Konrad Koreander, liest gerade in einem dicken Buch und zeigt sich von dem morgendlichen Besuch wenig erfreut. Als hinten im Laden das Telefon klingelt, lässt er den Jungen einfach stehen. Der fühlt sich magisch von dem Buch angezogen, in dem Herr Koreander gelesen hat. Es ist eingebunden in kupferfarbene Seide und trägt den Titel "Die unendliche Geschichte". Ohne lange nachzudenken, steckt Bastian das Buch unter seine Jacke, flüchtet damit auf den Dachboden des Schulgebäudes und beginnt zu lesen. Und damit beginnt für ihn eine fantastische Reise, die ihn am Ende zu sich selbst führt. Bis dahin muss er unzählige Abenteuer bestehen und findet einen Freund.

In einer aufwändigen, mehr als fünfstündigen Inszenierung produziert der Westdeutsche Rundfunk WDR in Zusammenarbeit mit Silberfisch/Hörbuch Hamburg und den Erben Michael Endes in diesem Herbst den Weltbestseller von Michael Ende als stimmgewaltiges Hörspiel. In einer klug und textnah gearbeiteten Dramatisierung mit mehr als zwei Dutzend Sprechern sowie eigens komponierter Musik und raffinierten Klanginstallationen werden die weltweit bekannten Figuren Atréju, Fuchur und Karl Konrad Koreander zu neuem Leben erweckt. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Teil 1: Atréjus Berufung
Teil 2: Das südliche Orakel
Bastian sitzt auf dem Dachboden und liest "Die unendliche Geschichte" und verfolgt Atréjus Suche nach einem Heilmittel für die Kindliche Kaiserin. Die uralte Morla, eine riesige Sumpfschildkröte, hatte Atréju berichtet, dass die Herrscherin von Phantasien einen neuen Namen benötigt, um gesund zu werden. Und sie gab ihm den Tipp, die Uyulala vom südlichen Orakel zu befragen. Atréju wandert weiter, bis in das Land der toten Berge, wo er auf Ygramul trifft, in deren riesenhaftem Netz ein Glücksdrache gefangen ist. Die Lage scheint aussichtslos, bis Ygramul ihm verrät, dass ihr Biss ihn in Sekundenschnelle ans südliche Orakel bringen kann, wenn er sich das wünscht. Als Atréju schwer verletzt am südlichen Orakel zu sich kommt, ist auch Fuchur, der Glücksdrache bei ihm. Beide werden von der Gnomin Urgl gesund gepflegt. Atréju erfährt schließlich im Orakel, dass nur ein Kind aus der Welt der Menschen der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben und somit sie als auch Phantasien retten kann. Atréju und Fuchur fliegen los, um ein Menschkind zu finden. Nach einer heiklen Begegnung mit den vier Windriesen stürzt Atréju vom Drachen und verliert auch Auryn. Auf sich gestellt, irrt er durch eine triste Gegend und gelangt in eine verlassene Stadt.

Teil 3: Der neue Anfang
Mit atemloser Spannung verfolgt Bastian Atréjus große Suche. In der Gelichterstadt findet Atréju den sterbenden Werwolf Gmork, angekettet in einem Hinterhof. Das Nichts hat die Stadt bereits erreicht und von Gmork erfährt Atréju, dass der Wolf den Auftrag hatte, ihn zu töten. Mit seinem letzten Atemzug verbeißt sich Gmork in Atréjus Bein. Inzwischen hat der Glücksdrache Auryn gefunden und wird dadurch zu Atréju gelenkt. Mithilfe des Amuletts kann er den Jungen befreien. Beide fliegen zum Elfenbeinturm, um der Kindlichen Kaiserin zu berichten, dass die Suche erfolglos verlaufen ist. Die jedoch überrascht Atréju damit, dass er den Retter durchaus gefunden und sogar mitgebracht habe. Es ist kein anderer als Bastian. Als er sie mit ihrem neuen Namen "Mondenkind" ruft, wird er vollends in die Unendliche Geschichte hineingezogen. Von dem großen Reich ist nur noch ein Samenkorn übrig geblieben und Bastian hat nun die Aufgabe, Phantasien mit seinen Wünschen neu zu erschaffen.

Teil 4: Der Retter
Durch Bastians Wünsche sind Perelín, der Nachtwald und Goab, die glutheiße Wüste der Farben, mit ihrem Herrscher Graógramán entstanden. Der Löwe schenkt ihm das Schwert Sikánda, mit dem er unbesiegbar ist, solange es von selbst in seine Hand springt. Bastian ist auch nicht mehr klein, dick und ängstlich, sondern schön, schlank und mutig und wünscht sich immer neue Herausforderungen, die er bestehen kann. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er mit jedem Wunsch einen Teil seiner Herkunft und Vergangenheit vergisst. Als er beschließt, Atréju treffen zu wollen, gelangt er aus dem Wüstenpalast Graógramáns in einen Frühlingswald und trifft dort eine kleine Reisegesellschaft: Ritter, die sich mit anderen in der Silberstadt Amargánth messen wollen. Die besten sollen schließlich den Retter Phantásiens suchen, und ihm auf seiner Reise tapfer zur Seite stehen. Bastian gibt sich nicht zu erkennen und schließt sich den Rittern an. Es stellt sich heraus, dass Atréju den Wettkampf ausrichtet, aus dem Bastian als Sieger hervorgeht. Atréju erkennt in ihm den Gesuchten und die beiden werden Freunde. Um sich in Phantasien und seinen Wünschen nicht völlig zu verlieren, muss Bastian zurück zu den Menschen finden. Das macht Atréju ihm deutlich und er will Bastian dabei helfen. In Begleitung dreier Ritter machen sie sich mit Fuchur auf den Weg.

Teil 5: Der Kaiser von Phantasien
Auf der Suche nach dem Rückweg zu den Menschen wird Bastian immer unwilliger. Im Grunde ist er mit seiner Situation in Phantasien hochzufrieden und er will gar nicht zurück. Atréju und Fuchur versuchen ihm zu erklären, dass er alle seine Erinnerung verlieren wird, wenn er bleibt. Bastian wird überheblich und ungerecht. Er beschließt, die Kindliche Kaiserin aufzusuchen und tut sich schließlich mit der Zauberin Xayíde zusammen. Immer mehr Wesen Phantasiens schließen sich dem Zug zum Elfenbeinturm an, am Ende sind es mehrere Tausend. Nur - die Kindliche Kaiserin ist nicht da. Xayíde redet Bastian ein, er solle stattdessen Kaiser von Phantasien werden. Atréju versucht nochmals Bastian vor seinem eigenen Größenwahn zu retten, scheitert jedoch und muss sich im Kampf gegen seinen Freund stellen.

Teil 6: Die Wasser des Lebens
Im Kampf um den Elfenbeinturm zieht Bastian das Schwert Sikánda gegen Atréju und verletzt ihn schwer, aber Fuchur gelingt es, Atréju zu retten. In rasender Wut nimmt Bastian deren Verfolgung mit einem der metallenen Panzerpferde Xayídes auf. Nach stundenlangem Ritt kracht das Monstrum auseinander und Bastian läuft weiter, bis er in eine Stadt gelangt, in der es nur vollkommen verrückte Menschen zu geben scheint. Der Affe Argax erklärt ihm, dass all diese Menschen mal Kaiser von Phantásien werden wollten, darüber sich selbst und schließlich den Weg zurück in die Menschenwelt vergessen haben. Bastian müsse seinen tiefsten und innigsten Wunsch finden, um dann mit Hilfe der Wasser des Lebens zurückkehren zu können. Da Bastian immerhin noch seinen Namen kennt, darf er "Die alte Kaiserstadt" verlassen. Auf der Suche nach seinem innigsten Wunsch lernt er die Nebelschiffer kennen, wird im Änderhaus von der mütterlichen Aiuola aufgepäppelt, verbringt lange Zeit in der tiefen Grube Minroud und findet hier schließlich ein Bildnis seines Vaters und damit den rettenden Wunsch.

Mit:
Erzählerin: Anna Thalbach
Erzähler: Hans Kremer
Bastian: Benny Hogenacker
Die Kindliche Kaiserin -Mondenkind: Laura Maire
Atréju: Finn Oleg Schlüter
Karl Konrad Koreander: Udo Kroschwald
Uyulala -Ygramul -Acharai -Schlamuffe: Cathlen Gawlich
Artax -Acharai -Schlamuffe: Denis Moschitto
Cairon: Jürgen Thormann
Urgl: Irm Hermann
Engywuck: Wolf-Dietrich Sprenger
Gmork: Robert Gallinowski
Graograman: Oliver Stritzel
Quérquobad: Hans Schulze
Fuchur: Sebastian Rudolph
Uralte Morla: Mechthild Großmann
Argax: Alexander Hauff
Xayide: Claudia Urbschat-Mingues
Der Alte vom wandernden Berge: Dirk Galuba
Aiuola: Manon Straché
Yor: Walter Renneisen
Hysbald: Jens Wawrczeck
Hykrion: Tobias Oertl
Hydorn: Rudolf Krause
Archarei -Schlamuffe: Andreas Grothgar
Borkentroll: Robert Dölle
Borkentroll: Martin Bross
Borkentroll: Hanns-Jörg Krumpholz
Thomas Anzenhofer, Jonas Baeck, Daniel Berger, Martin Bross, Sigrid Burkholder, Robert Dölle, Johanna Gastdorf, Matthias Haase, Florian Jahr, Thorsten Peter Schnick, Caroline Schreiber, Hans Schulze, Natalie Spinell, Hans-Martin Stier, Bruno Winzen, u. v. a.

Regie: Petra Feldhoff

Bearbeitung: Ulla Illerhaus

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde
Auditorix Hörbuchsiegel 2015
Bestes Kinderhörbuch - Deutscher Hörbuchpreis 2016

Bastian Balthasar Bux ist klein, dick und blass. Von seinen Mitschülern wird er gehänselt, seine Lehrer meinen es auch nicht gut mit ihm und seit dem Tod von Bastians Mutter ist auch sein Vater nicht mehr für ihn erreichbar. Seine einzige Leidenschaft sind Bücher und fantastische Geschichten. Eines Morgens muss er sich mal wieder vor seinen Mitschülern in Sicherheit bringen und stürmt in ein Antiquariat, einen alten Buchladen. Dessen Besitzer, Karl Konrad Koreander, liest gerade in einem dicken Buch und zeigt sich von dem morgendlichen Besuch wenig erfreut. Als hinten im Laden das Telefon klingelt, lässt er den Jungen einfach stehen. Der fühlt sich magisch von dem Buch angezogen, in dem Herr Koreander gelesen hat. Es ist eingebunden in kupferfarbene Seide und trägt den Titel "Die unendliche Geschichte". Ohne lange nachzudenken, steckt Bastian das Buch unter seine Jacke, flüchtet damit auf den Dachboden des Schulgebäudes und beginnt zu lesen. Und damit beginnt für ihn eine fantastische Reise, die ihn am Ende zu sich selbst führt. Bis dahin muss er unzählige Abenteuer bestehen und findet einen Freund.

In einer aufwändigen, mehr als fünfstündigen Inszenierung produziert der Westdeutsche Rundfunk WDR in Zusammenarbeit mit Silberfisch/Hörbuch Hamburg und den Erben Michael Endes in diesem Herbst den Weltbestseller von Michael Ende als stimmgewaltiges Hörspiel. In einer klug und textnah gearbeiteten Dramatisierung mit mehr als zwei Dutzend Sprechern sowie eigens komponierter Musik und raffinierten Klanginstallationen werden die weltweit bekannten Figuren Atréju, Fuchur und Karl Konrad Koreander zu neuem Leben erweckt. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Teil 1: Atréjus Berufung
Teil 2: Das südliche Orakel
Bastian sitzt auf dem Dachboden und liest "Die unendliche Geschichte" und verfolgt Atréjus Suche nach einem Heilmittel für die Kindliche Kaiserin. Die uralte Morla, eine riesige Sumpfschildkröte, hatte Atréju berichtet, dass die Herrscherin von Phantasien einen neuen Namen benötigt, um gesund zu werden. Und sie gab ihm den Tipp, die Uyulala vom südlichen Orakel zu befragen. Atréju wandert weiter, bis in das Land der toten Berge, wo er auf Ygramul trifft, in deren riesenhaftem Netz ein Glücksdrache gefangen ist. Die Lage scheint aussichtslos, bis Ygramul ihm verrät, dass ihr Biss ihn in Sekundenschnelle ans südliche Orakel bringen kann, wenn er sich das wünscht. Als Atréju schwer verletzt am südlichen Orakel zu sich kommt, ist auch Fuchur, der Glücksdrache bei ihm. Beide werden von der Gnomin Urgl gesund gepflegt. Atréju erfährt schließlich im Orakel, dass nur ein Kind aus der Welt der Menschen der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben und somit sie als auch Phantasien retten kann. Atréju und Fuchur fliegen los, um ein Menschkind zu finden. Nach einer heiklen Begegnung mit den vier Windriesen stürzt Atréju vom Drachen und verliert auch Auryn. Auf sich gestellt, irrt er durch eine triste Gegend und gelangt in eine verlassene Stadt.

Teil 3: Der neue Anfang
Mit atemloser Spannung verfolgt Bastian Atréjus große Suche. In der Gelichterstadt findet Atréju den sterbenden Werwolf Gmork, angekettet in einem Hinterhof. Das Nichts hat die Stadt bereits erreicht und von Gmork erfährt Atréju, dass der Wolf den Auftrag hatte, ihn zu töten. Mit seinem letzten Atemzug verbeißt sich Gmork in Atréjus Bein. Inzwischen hat der Glücksdrache Auryn gefunden und wird dadurch zu Atréju gelenkt. Mithilfe des Amuletts kann er den Jungen befreien. Beide fliegen zum Elfenbeinturm, um der Kindlichen Kaiserin zu berichten, dass die Suche erfolglos verlaufen ist. Die jedoch überrascht Atréju damit, dass er den Retter durchaus gefunden und sogar mitgebracht habe. Es ist kein anderer als Bastian. Als er sie mit ihrem neuen Namen "Mondenkind" ruft, wird er vollends in die Unendliche Geschichte hineingezogen. Von dem großen Reich ist nur noch ein Samenkorn übrig geblieben und Bastian hat nun die Aufgabe, Phantasien mit seinen Wünschen neu zu erschaffen.

Teil 4: Der Retter
Durch Bastians Wünsche sind Perelín, der Nachtwald und Goab, die glutheiße Wüste der Farben, mit ihrem Herrscher Graógramán entstanden. Der Löwe schenkt ihm das Schwert Sikánda, mit dem er unbesiegbar ist, solange es von selbst in seine Hand springt. Bastian ist auch nicht mehr klein, dick und ängstlich, sondern schön, schlank und mutig und wünscht sich immer neue Herausforderungen, die er bestehen kann. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er mit jedem Wunsch einen Teil seiner Herkunft und Vergangenheit vergisst. Als er beschließt, Atréju treffen zu wollen, gelangt er aus dem Wüstenpalast Graógramáns in einen Frühlingswald und trifft dort eine kleine Reisegesellschaft: Ritter, die sich mit anderen in der Silberstadt Amargánth messen wollen. Die besten sollen schließlich den Retter Phantásiens suchen, und ihm auf seiner Reise tapfer zur Seite stehen. Bastian gibt sich nicht zu erkennen und schließt sich den Rittern an. Es stellt sich heraus, dass Atréju den Wettkampf ausrichtet, aus dem Bastian als Sieger hervorgeht. Atréju erkennt in ihm den Gesuchten und die beiden werden Freunde. Um sich in Phantasien und seinen Wünschen nicht völlig zu verlieren, muss Bastian zurück zu den Menschen finden. Das macht Atréju ihm deutlich und er will Bastian dabei helfen. In Begleitung dreier Ritter machen sie sich mit Fuchur auf den Weg.

Teil 5: Der Kaiser von Phantasien
Auf der Suche nach dem Rückweg zu den Menschen wird Bastian immer unwilliger. Im Grunde ist er mit seiner Situation in Phantasien hochzufrieden und er will gar nicht zurück. Atréju und Fuchur versuchen ihm zu erklären, dass er alle seine Erinnerung verlieren wird, wenn er bleibt. Bastian wird überheblich und ungerecht. Er beschließt, die Kindliche Kaiserin aufzusuchen und tut sich schließlich mit der Zauberin Xayíde zusammen. Immer mehr Wesen Phantasiens schließen sich dem Zug zum Elfenbeinturm an, am Ende sind es mehrere Tausend. Nur - die Kindliche Kaiserin ist nicht da. Xayíde redet Bastian ein, er solle stattdessen Kaiser von Phantasien werden. Atréju versucht nochmals Bastian vor seinem eigenen Größenwahn zu retten, scheitert jedoch und muss sich im Kampf gegen seinen Freund stellen.

Teil 6: Die Wasser des Lebens
Im Kampf um den Elfenbeinturm zieht Bastian das Schwert Sikánda gegen Atréju und verletzt ihn schwer, aber Fuchur gelingt es, Atréju zu retten. In rasender Wut nimmt Bastian deren Verfolgung mit einem der metallenen Panzerpferde Xayídes auf. Nach stundenlangem Ritt kracht das Monstrum auseinander und Bastian läuft weiter, bis er in eine Stadt gelangt, in der es nur vollkommen verrückte Menschen zu geben scheint. Der Affe Argax erklärt ihm, dass all diese Menschen mal Kaiser von Phantásien werden wollten, darüber sich selbst und schließlich den Weg zurück in die Menschenwelt vergessen haben. Bastian müsse seinen tiefsten und innigsten Wunsch finden, um dann mit Hilfe der Wasser des Lebens zurückkehren zu können. Da Bastian immerhin noch seinen Namen kennt, darf er "Die alte Kaiserstadt" verlassen. Auf der Suche nach seinem innigsten Wunsch lernt er die Nebelschiffer kennen, wird im Änderhaus von der mütterlichen Aiuola aufgepäppelt, verbringt lange Zeit in der tiefen Grube Minroud und findet hier schließlich ein Bildnis seines Vaters und damit den rettenden Wunsch.

Mit:
Erzählerin: Anna Thalbach
Erzähler: Hans Kremer
Bastian: Benny Hogenacker
Die Kindliche Kaiserin -Mondenkind: Laura Maire
Atréju: Finn Oleg Schlüter
Karl Konrad Koreander: Udo Kroschwald
Uyulala -Ygramul -Acharai -Schlamuffe: Cathlen Gawlich
Artax -Acharai -Schlamuffe: Denis Moschitto
Cairon: Jürgen Thormann
Urgl: Irm Hermann
Engywuck: Wolf-Dietrich Sprenger
Gmork: Robert Gallinowski
Graograman: Oliver Stritzel
Quérquobad: Hans Schulze
Fuchur: Sebastian Rudolph
Uralte Morla: Mechthild Großmann
Argax: Alexander Hauff
Xayide: Claudia Urbschat-Mingues
Der Alte vom wandernden Berge: Dirk Galuba
Aiuola: Manon Straché
Yor: Walter Renneisen
Hysbald: Jens Wawrczeck
Hykrion: Tobias Oertl
Hydorn: Rudolf Krause
Archarei -Schlamuffe: Andreas Grothgar
Borkentroll: Robert Dölle
Borkentroll: Martin Bross
Borkentroll: Hanns-Jörg Krumpholz
Thomas Anzenhofer, Jonas Baeck, Daniel Berger, Martin Bross, Sigrid Burkholder, Robert Dölle, Johanna Gastdorf, Matthias Haase, Florian Jahr, Thorsten Peter Schnick, Caroline Schreiber, Hans Schulze, Natalie Spinell, Hans-Martin Stier, Bruno Winzen, u. v. a.

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Deutscher Kinderhörspielpreis 2022

Superus 4 ist nicht nur der Heimatplanet von Angstmän, dem größten Schisser des Universums, sondern auch seiner Schwester Clevergirl, die nur leider nichts davon weiß, denn sie lebt, im Gegensatz zu Angstmän, auf der Erde.

Clevergirl ist bei einer ganz normalen deutschen Familie aufgewachsen. Hier heißt sie Aylin, ist 10 Jahre alt, ziemlich taff und kann verflucht gut rechnen.

Auf Superus 4 sind miese Diktatoren an die Macht gekommen. Sie haben nicht nur die Schulen, Unis und Bibliotheken geschlossen, sondern sie setzen auch eine Verblödungskanone ein, um die Superrusser Bevölkerung gefügig und – klar – blöd zu halten. Deshalb klaut Angstmän ein Raumschiff und überzeugt seine Schwester, eine intergalaktische Rettungsaktion zu starten.

Regie: Claudia Johanna Leist
Dramaturgie: Ulla Illerhaus

Musik: Rainer Quade

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Ene mene miste, es rappelt in der Kiste.

Mit:
Isabelle Menke, Siegfried Terpoorten

Regie: Julia Glaus
Technische Realisierung: Björn Müller

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Professor van Dusen weilt nicht mehr unter uns. Dennoch läßt der Autor seinen Helden wieder agieren. Aus der prall gefüllten Mappe seines Journalisten Hatch greift Michael Koser den Fall 'Professor van Dusen und der Zirkusmörder' heraus. Der Wissenschaftler schenkt dem Fall zunächst keine Beachtung - im Gegenteil - er ist ärgerlich als Mr.Bailey, Miteigentümer des Zirkus 'Barnum und Bailey', ihn bittet, bei der Aufklärung am Tod eines Schimpansen mitzuhelfen. Erst als Bailey dem Professor einen Zettel mit ein paar Zahlen zeigt, den man bei dem ermordeten Schimpansen gefunden hatte, scheint van Dusen die Sache schon eine Überlegung wert zu sein. Wie richtig das war, sollte sich bald beweisen, denn schon bald gab es im Zirkus einen zweiten Mord. Es wurde ein Brief gefunden, der just dieselben Zahlen aufwies wie der Zettel bei dem Schimpansen. Da bekanntlich aller bösen Dinge drei sind, Läßt das dritte Opfer auch nicht lange auf sich warten. Clown Bobo bricht in der Manege tot zusammen. Gift ist hier die Todesursache. Im Trikot des toten Bobo steckte ebenfalls eine Mitteilung mit den Zahlen 6, 7, 8, 9.

Mit:
Professor van Dusen: Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch: Klaus Herm
Detective-Sergeant Caruso: Heinz Giese
James Bailey, Zirkusdirektor: Jürgen Thormann
Professore Logo, das wandelnde Gehirn: Klaus Jepsen
Madame Zorrina, die Königin des Dschungels: Beate Hasenau
Bobo, Liliputaner: Gerd Duwner
Bombello, Clown: Paul Paulschmidt
Miss Annie Oakley, Kunstschützin: Evamaria Miner
James, van Dusens Diener: Andreas Mannkopff

Regie: Rainer Clute

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Zwischen LKW-Parkplatz und Aldi, zwischen Grünstreifen und Brombeerhecke - Weimar Nord liegt nicht in der Peripherie, sondern im Mittelpunkt. Dort wo Frau Schild, Edi, Levke, Nils, Grit und Wadia mit seinen Brüdern sich auskennen. Im Spiel und im Gespräch verhandeln sie gemeinsam mit den Autorinnen einige wichtige Fragen des Lebens: Wo sind die besten Verstecke? Was hält beweglich? Was schützt? Was braucht man in Weimar Nord? Edis Antwort lautet: „Nichts. Freunde. Dann ist eigentlich alles voll normal.“ Die 94-jährige Frau Schild zieht mit der 13-jährigen Levke um die Häuser. Nils gibt der Welt die volle Punktzahl. Derweil hält Wadia die Deckung. In diesem Hörspiel gibt es keine unwichtigen Fragen. Rums. Und wenn die Frage zu schwer ist, wachsen die Wurzeln schneller. Wahrheit oder Pflicht. Labern und lümmeln. Erzählen, wo es am meisten weh tut. Die Stacheln streicheln. Singen. Schritte zählen und Brombeeren essen. Dem Igel ins Gesicht sehen.

Mit:
Lea Ostrovskiy, Mara May, Jūratė Braginaitė, Edi, Levke, Frau Schild, Wadia, Nils, u. v. a.

Regie: Jüraté Braginaite, Mara May

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Der Reiseveranstalter Richard Gerhardt hat eine Marktlücke gefunden: Erlebnistouren in die so genannten "national befreiten Zonen". Wie bei einer Safari können Touristen so einen "völlig gefahrlosen" Blick auf Neonazis und die dazugehörigen Wohngebiete werfen.

Seine Tochter und Antifa-Aktivistin Hannah fährt als Reiseleiterin mit. Sie sieht das Ganze als Aufklärungsarbeit , eine Art Anschauungsübung im braunen Milieu. Da die Neonazis jedoch immer häufiger unauffällige Kleidung bevorzugen, engagiert Gerhardt eine kleine Schauspielertruppe. Unpolitische Komparsen sollen im martialischen Skinhead-Outfit so tun, als würden sie einen Schwarzen verprügeln – natürlich vor den Fotoapparaten der Touristen. Als der rechtsradikale Blogger Horst Zündel Wind von der Aktion bekommt und selbst mit auf die Busrundfahrt geht, eskaliert die Situation. Die Touristen sind begeistert.

Mit:
Martin Brambach, Friederike Kempter, Felix Frenken, Jean Paul Baeck, Ronald Kukulies, Denis Moschitto, Steffen Scheumann, Janina Fautz, Dante Selke, Guido Lambrecht, Mu Cui, Pingting Zang, Anna-Sophia Lumpe, Volker Zack Michalowski, Christian Schramm, Tom Zahner, Cornelius Engemann, Dominik Penschek, Marius Eck, Piro Rempel

Regie: Kristian Kuszinsky

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Die raubeinigen Seeleute an Bord der "Wilden Walli" sind vom Donner gerührt: Mitten im Meer entdecken sie eine Schale mit einem Baby! Schnell wird das Findelkind auf den Namen "Moses" getauft, doch - oh Schreck! - es ist ein Mädchen! Aber bald schon hat sie alle Herzen erobert. Die Piraten lesen Moses jeden Wunsch von den Augen ab und verwenden viel Sorgfalt auf eine solide seeräuberische Erziehung. Bis der böse Olle Holzbein vom Konkurrenz-Kahn "Süße Suse" Moses entführt! Nur im Tausch gegen ein magisches Schmuckstück will der Kidnapper sie freilassen. Doch der "Blutrote Rubin" hat es in sich.

Mit:
Peter Kaempfe, Stephanie Amarell, Daniel Rothaug, Robert Gallinowski, Nic Romm, Brigitte Urhausen

Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Uta Maria Heim

Bearbeitung: Jörgpeter von Clarenau

Musik: Henrik Albrecht


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Dorrit Wegner gehört zu den "Entbehrlichen", weil sie keine Kinder hat. Und so wird sie an ihrem 50. Geburtstag in das Luxussanatorium "Einheit" eingewiesen. Dort müssen sich die Bewohner für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung stellen – bis hin zur so genannten "Endspende" für "Benötigte", die zum sicheren Tod des Spenders führt. Überraschend schnell gewöhnt sich die eigentlich freiheitsliebende Dorrit in die "Einheit" ein – bis sie in dem Mitbewohner Johannes die erste große Liebe ihres Lebens findet.

Mit:
Dorrit Weger: Lena Stolze
Johannes Alby: Walter Kreye
Majken: Maren Kroymann
Elsa Antonsson: Hansi Jochmann
Alice: Astrid Meyerfeldt
Vivi: Kornelia Boje
Arnold Backhaus: Felix Goeser
Petra Runhede: Judith Engel
Henrietta: Anika Mauer
Dick: Mehmet Merih Yilmaz
Pfleger: David Schroeder
Fahrerin: Anna Magdalena Fitzi

Regie: Uwe Schareck
Übersetzung: Angelika Gundlach
Technische Realisierung: Jonas Bergler
Regieassistenz: Nike Zafiris
Dramaturgie: Ursula Schregel

Bearbeitung: Cornelia Walter



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Ein Novemberabend. Drei alte Menschen stehen am Grab ihrer Lieben. Sie kommen regelmäßig, kennen sich gut und wissen, was sie voneinander zu halten haben. Oder irren sie sich womöglich? Ein Erzähler - oder besser: Der Autor führt durch dieses Spiel. Er stellt uns seine Figuren vor, die Lebenden auf dem Friedhof und die Toten in den Gräbern. Er zeigt, wie sie miteinander funktionieren, wer welche Rolle spielt. Aber das Leben ist so eindeutig nicht. Die Figuren haben schließlich ein Wörtchen mitzureden.

Mit:
Walter Kreye, Wilfried Dziallas, Uta Stammer, Hajo Freitag, Birte Kretschmer, Sabine Kaack, Emily Hanl, Leticia Wolfrum, Anna Hatzius-Sarramona, Valentina Burchhardt

Regie: Hans Helge Ott


Der neue Stern der AfD im bayerischen Landtag ist Kerstin Steininger. Sie weiß genau, wie man an der Strafbarkeitsgrenze politische Provokationen einsetzt. Sich selbst bezeichnet die Politikerin als Widerstandskämpferin. Denn sie bekommt Morddrohungen. Die Münchner Ermittler Jaqueline Hosnicz und Jakob Rosenberg sollen sie nun observieren. Amtshilfe für die Kollegen vom Staatsschutz. Sie stoßen dabei auf eine interessante Familienaufstellung: Die AfD-Politikerin hat seit einiger Zeit eine Geliebte, ist offiziell jedoch immer noch mit ihrem Ehemann liiert. Der hat zuletzt Millionen mit Maskendeals verdient, für die sich andere Ermittler interessieren. Ihr Sohn Vinzent ist Öko-Aktivist, dessen aus Afghanistan geflüchtete Freundin beim Haschischverkauf Kopftuch trägt. Und: Alle vier leben in einer Wohnung. „So toll könnte nicht mal ich mir das ausdenken“, konstatiert Hosnicz, doch als tatsächlich ein Mord geschieht, wird klar, jedes Familienmitglied könnte ein Motiv haben.

Mit:
Bibiana Beglau, Johannes Silberschneider, Viola von der Burg, u.a.

Regie: Ulrich Lampen


Irene läuft. Täglich. Dauerlauf, Intervalltraining, Sprint. Es ist nicht nur Sport. Es ist ein Lauf zu sich selbst. Vier Jahre nachdem Irene den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen hatte, steht sie gemeinsam mit ihrer Schwester Charlotte am Sterbebett ihres Vaters. Die Schwestern hatten ihre Eltern aus demselben Grund verlassen: Hinter der Fassade einer angeblich heilen und glücklichen Familie hatten sie in ihrer Kindheit seelische und körperliche Gewalt erlebt, verübt vom Vater. Nach Jahren erst waren sie sich ihrer Verletzungen bewusst geworden. Nun ist der Vater tot. Für Irene beginnt eine Zeit der Trauer, des sich Erinnerns und Nachdenkens. In ihren Gedanken umkreist sie die Figur des Vaters. Der Vater, der seine Töchter schlägt, sie dennoch liebt, der selbst unheilbar krank ist und gezeichnet von den Erlebnissen des Krieges. Sein Trauma hat er an seine Töchter weitergegeben. Wie ein Läufer einen Staffelstab.

Mit:
Irene: Ulrike Krumbiegel
Claudia: Deborah Kaufmann
Charlotte: Christin König
Mutter: Irm Hermann
Lauftrainer Robert: Stefan Stern
Leslie: Eva-Maria Kurz
Vater: Horst Mendroch

Regie: Andrea Getto

Musik: Michael Rodach

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Als Georges Simenon in seine Heimatstadt Lüttich kommt, um seine 90-jährige Mutter während ihrer letzten Tage zu begleiten, richten sich im Krankenhauszimmer zwei Augen von verwaschenem Grau auf ihn. "Warum bist du gekommen, Georges?" So beginnt ein letztes, regloses "Duell" zwischen Mutter und Sohn. Wer war diese Frau? Wieso war ihr Kontakt zeitlebens gestört? Drei Jahre nach ihrem Tod schrieb Simenon seiner Mutter diesen Brief. Es ist sein wohl bedeutendster autobiografischer Text, keine finale Abrechnung, vielmehr der Versuch, zu verstehen.

Mit:
Werner Wölbern

Regie: Elisabeth Maria
Übersetzung: Melanie Walz

Bearbeitung: Elisabeth Maria

Musik: Fatima Dunn


Protagonist Thomas begibt sich in die Anderswelt eines ihm unbekannten Hauses. Bald ist er gefangen in einem Labyrinth aus Räumen. Ziel seiner Suche ist zunächst ein junges Mädchen, von dem er meint, es habe ihm zugewinkt.

Das Winken des jungen Mädchens führt ihn auf die andere Straßenseite. Thomas begibt sich in das fremde Haus hinein und landet in einem Labyrinth aus Räumen: eine Malerwerkstatt, ein Krankenzimmer, ein Spielcasino – auf der Suche nach der Unbekannten. Er begegnet anderen Hausbewohnern und Bediensteten und wird immer tiefer in eine fantastische Welt hineingezogen, die offenbar sehr viele Regeln und Verbote aufweist. Es bleibt aber unklar, wer sie macht, was sie bezwecken und wie sie lauten. Die Angestellten des Hauses üben sich in Pflichterfüllung, ohne einen tieferen Sinn in ihrer Aufgabe zu sehen. Die Freiheit, die Thomas angekündigt wird, scheint ein leeres Versprechen zu sein. Seine Situation ist zunehmend ausweglos − erst recht, als ein anderer Mann, an ihn gekettet, zu seinem dauernden Begleiter wird.
Die Welt, die Maurice Blanchot in seinem Text erschafft, erinnert mit ihren zahlreichen Verordnungen an Kafka, wagt sich aber noch deutlich weiter ins Obskure vor. Darauf hat auch Jean-Paul Sartre hingewiesen, der in Blanchots Roman ein „Zeichen des Desasters“ sah, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennzeichnet.

Mit:
Jens Harzer, Bibiana Beglau, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Johannes Silberschneider, Marina Galic, Franz Pätzold, Wolfram Koch, Jan Bülow, Manfred Zapatka

Regie: Klaus Buhlert
Technische Realisierung: Klaus Buhlert, Martin Eichberg, Jan Fraune, Philipp Adelmann
Übersetzung: Marco Gutjahr

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert

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Protagonist Thomas begibt sich in die Anderswelt eines ihm unbekannten Hauses. Bald ist er gefangen in einem Labyrinth aus Räumen. Ziel seiner Suche ist zunächst ein junges Mädchen, von dem er meint, es habe ihm zugewinkt.

Das Winken des jungen Mädchens führt ihn auf die andere Straßenseite. Thomas begibt sich in das fremde Haus hinein und landet in einem Labyrinth aus Räumen: eine Malerwerkstatt, ein Krankenzimmer, ein Spielcasino – auf der Suche nach der Unbekannten. Er begegnet anderen Hausbewohnern und Bediensteten und wird immer tiefer in eine fantastische Welt hineingezogen, die offenbar sehr viele Regeln und Verbote aufweist. Es bleibt aber unklar, wer sie macht, was sie bezwecken und wie sie lauten. Die Angestellten des Hauses üben sich in Pflichterfüllung, ohne einen tieferen Sinn in ihrer Aufgabe zu sehen. Die Freiheit, die Thomas angekündigt wird, scheint ein leeres Versprechen zu sein. Seine Situation ist zunehmend ausweglos − erst recht, als ein anderer Mann, an ihn gekettet, zu seinem dauernden Begleiter wird.
Die Welt, die Maurice Blanchot in seinem Text erschafft, erinnert mit ihren zahlreichen Verordnungen an Kafka, wagt sich aber noch deutlich weiter ins Obskure vor. Darauf hat auch Jean-Paul Sartre hingewiesen, der in Blanchots Roman ein „Zeichen des Desasters“ sah, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennzeichnet.

Mit:
Jens Harzer, Bibiana Beglau, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Johannes Silberschneider, Marina Galic, Franz Pätzold, Wolfram Koch, Jan Bülow, Manfred Zapatka

Regie: Klaus Buhlert
Technische Realisierung: Klaus Buhlert, Martin Eichberg, Jan Fraune, Philipp Adelmann
Übersetzung: Marco Gutjahr

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert

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Protagonist Thomas begibt sich in die Anderswelt eines ihm unbekannten Hauses. Bald ist er gefangen in einem Labyrinth aus Räumen. Ziel seiner Suche ist zunächst ein junges Mädchen, von dem er meint, es habe ihm zugewinkt.

Das Winken des jungen Mädchens führt ihn auf die andere Straßenseite. Thomas begibt sich in das fremde Haus hinein und landet in einem Labyrinth aus Räumen: eine Malerwerkstatt, ein Krankenzimmer, ein Spielcasino – auf der Suche nach der Unbekannten. Er begegnet anderen Hausbewohnern und Bediensteten und wird immer tiefer in eine fantastische Welt hineingezogen, die offenbar sehr viele Regeln und Verbote aufweist. Es bleibt aber unklar, wer sie macht, was sie bezwecken und wie sie lauten. Die Angestellten des Hauses üben sich in Pflichterfüllung, ohne einen tieferen Sinn in ihrer Aufgabe zu sehen. Die Freiheit, die Thomas angekündigt wird, scheint ein leeres Versprechen zu sein. Seine Situation ist zunehmend ausweglos − erst recht, als ein anderer Mann, an ihn gekettet, zu seinem dauernden Begleiter wird.
Die Welt, die Maurice Blanchot in seinem Text erschafft, erinnert mit ihren zahlreichen Verordnungen an Kafka, wagt sich aber noch deutlich weiter ins Obskure vor. Darauf hat auch Jean-Paul Sartre hingewiesen, der in Blanchots Roman ein „Zeichen des Desasters“ sah, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennzeichnet.

Mit:
Jens Harzer, Bibiana Beglau, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Johannes Silberschneider, Marina Galic, Franz Pätzold, Wolfram Koch, Jan Bülow, Manfred Zapatka

Regie: Klaus Buhlert
Technische Realisierung: Klaus Buhlert, Martin Eichberg, Jan Fraune, Philipp Adelmann
Übersetzung: Marco Gutjahr

Bearbeitung: Klaus Buhlert

Musik: Klaus Buhlert

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Mafia-Boss Bernardo "Binnu" Provenzano wurde 2006 am Tag vor den Parlamentswahlen nach jahrzehntelangem Leben im Untergrund verhaftet. Einige Jahre zuvor hatte sich Provenzano in einem Krankenhaus in Marseille einer Prostataoperation unterzogen und war dabei der Polizei nur knapp entkommen. Ein von Provenzano konsultierter Urologe, ebenfalls Sizilianer, wurde kurz darauf in seiner Praxis tot aufgefunden. Nicht nur die Eltern des Arztes hatten Zweifel an der offiziellen Version: Selbstmord. Mistretta erzählt die Dokufiktion aus der Perspektive eines Schafhirten aus der Mafiahochburg Corleone.

Mit:
Vadim Glowna, Andreas Grothgar, Paul Herwig, Christian Schramm, Sven Heiß, Toni Arjeton Osmani, René Heinersdorff, Regine Vergeen, Peter Lerchbaumer, Frauke Poolman, Horst Mendroch, Andreas Laurenz Maier, Andre Felgenhauer, Maja Schöne, Ernst August Schepmann, Hansjoachim Krietsch, Hans-Rolf Fuchs, Hans Schulze, Volker Lippmann, Paul Faßnacht

Regie: Felix Partenzi
Übersetzung: Felix Partenzi
Redaktion: Ursula Schregel
Technische Realisierung: Ilse Sieweke, Steffen Jahn
Regieassistenz: Ellen Versteegen

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Zum zweiten Mal sprechen die Würfel mit dem Hörspiel. Wie bereits in Entgrenzgänger I aus dem Jahr 2020 entscheidet der Zufall, was für ein Radiostündlein entsteht.

Aufgrund einer fast vergilbten Stipendiumsverpflichtung steht das Land seit Jahren fest: Russland. Ausgewürfelt wird nun die Stadt, die zur Protagonistin dieses Stückes werden soll. Nach 638 Würfen steht die Siegerin fest: Tscherkessk im Nordkaukasus.

Auweia!! Dort wird erst geschossen, dann gefragt, warnt eine Russin aus dem Norden. Und überhaupt: Krieg! Keine Flugverbindungen, keine Einreise auf dem Landweg möglich, Geld muss in bar mitgeführt werden.

Aber so leicht geben wir nicht auf.

Das Hörspiel macht sich auf den Weg, allen Hindernissen zum Trotz.

Mit:
Ida Arne, Irina Bondarenko, Albert Batschaev, Lorenz Eberle, Schuschanik Gregorian, Beslan Mischaev, Kaplan, Arthur, Alan Kasajev, Bilal Kasarokov, Amayak Simonyan, Rustam Yusupov, Boris Kascharokov

Regie: Robert Schoen


In der Nähe des Dorfes ist ein Mädchen einem Sexualmord zum Opfer gefallen. Kommissär Matthäi muß den Eltern die Nachricht überbringen und verspricht der Mutter, den Mörder zu finden. Die Dorfbewohner verdächtigen den Hausierer, Matthäi gelingt es, ihn vor der Lynchjustiz zu retten. Dem Verhör in der Polizeikaserne ist der Hausierer nicht gewachsen. Er gesteht die Tat, bringt sich aber in der Zelle um. Matthäi, der einen Auftrag im Ausland hätte übernehmen sollen, kehrt zurück und versucht, den wahren Mörder auf eigene Faust zu finden.
Matthäi's Verhalten läßt Zweifel an seinem nervlichen Zustand aufkommen. Es gelingt ihm aber, den Psychiater nicht nur von seinem normalen Geisteszustand, sondern auch von seiner Mörderthese zu überzeugen.
Aufgrund seiner Überlegungen hat Matthäi an strategisch günstiger Lage eine Tankstelle übernommen. Mit einem kleinen Mädchen als Lockvogel will er den Mörder provozieren. Seine Taktik scheint Erfolg zu bringen, sie überzeugt auch die Polizei. Zur vermuteten Tatzeit wird der vermutete Tatort von einem großen Mannschaftsaufgebot überwacht. Doch der Mörder erscheint nicht. Matthäi verliert die Beziehung zur Realität. Der Kommandant erfährt Jahre danach die Lösung, aber Matthäi ist nicht mehr fähig, sie zu akzeptieren. Das sind - nach dem Polizeikommandanten und nach Dürrenmatt - die Kriminalromane, wie das Leben sie schreiben würde.
Sein 1957 entstandenes Werk 'Das Versprechen' nannte Dürrenmatt ein 'Requiem auf den Kriminalroman': Nach seinem Vortrag über die Kunst, Kriminalromane zu schreiben, muß sich der Autor Kritik vom pensionierten Kommandanten der Zürcher Kantonspolizei am Prinzip der Kriminalromanschriftstellerei gefallen lassen: Im wirklichen Leben seien die Fälle nicht so logisch zu lösen wie in der literarischen Konstruktion, Der Kommandant erzählt als Beispiel einen Fall aus seiner Erinnerung.

Mit:
Franz Matter, Christine Hubacher, Werner Panzer, Rudolf Stalder, Ueli Eichenberger, Franziskus Abgottspon, Max Begert, Georges Wettstein, Marco Morelli, Charles Benoit, Walter Baumgartner, Paul-Felix Binz, Otmar Hersche, Gian Fadri Töndury, Gerold Schmitzer, Jakob Knaus, Peter Bissegger, Silvia Jost, Mileva Demenga, Jürg Bingler, Christine Hubacher, Sylvia Schmutz, Therese Wüthrich, Peter Glauser, Janet Haufler, Ueli Eggimann, Valerie Steinmann, Catherina von Graffenried

Regie: Walter Baumgartner
Technische Realisierung: Helmut Dimmig

Bearbeitung: Walter Baumgartner



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Mord im geschlossenen Raum! Der ehrwürdige Mr. Leavenworth, ein wohlhabender Kaufmann, sitzt erschossen in einer abgeschlossenen Bibliothek. Selbstmord scheidet aus. Der Untersuchungsbeamte ruft die Bewohner des Hauses am Tatort zusammen und befragt sie minutiös. Statt jedoch eine Klärung des mysteriösen Todesfalles herbeizuführen, wird alles nur noch verworrener. Welche der Nichten hat einen Vorteil aus dem plötzlichen Tod des reichen Onkels? Ein junger Anwalt wird zum Helfer des Detektivs Gryce, doch Fakten und Schlussfolgerungen führen in immer andere überraschende Richtungen. Kann eine der Cousinen je ohne Vorwürfe leben, falls die andere der Tat überführt werden sollte?

Der Fall Leavenworth (1878) gilt als erster Detektivroman einer Frau, seine Autorin Anne Katharine Green als „Mutter der Detektivgeschichten“ und bedeutendste Vertreterin des Genres zwischen Edgar Allan Poe und Sir Arthur Conan Doyle.

Mit:
Gerd Vespermann, Max Mairich, Ilse Zielsdorf, Ruth Küllenberg, Hans Cossy, Horst Sachtleben, Erik Jelde, Michael Lenz, Wolf Rahtjen, Erwin Faber, Alexander Malachovsky, Rudolf Neumann, Hilli Wildenhain

Regie: Walter Netzsch
Technische Realisierung: Heinz Sommerfeld, Barbara Liebrich
Regieassistenz: Alexander Malachovsky

Bearbeitung: Walter Gerteis



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Sie heissen jetzt Dienstboten und haben einen eigenen Verein. Aber für die Meistersleute bleiben sie "Chnächte" und "Jumpfere" und werden auch weiterhin so behandelt. So passt es den Bauern auch nicht, dass die Dienstboten ein eigenes Theater aufführen wollen im Dorf. Die sollen gefälligst im Haus und im Stall sein, wenn man sie braucht. Die Bauern legen den Dienstboten Steine in den Weg und Chnebel zwischen die Füsse, um ihnen das Theater zu verleiden. Aber die Knechte und Mägde sind nicht mehr zu bremsen. Sie ziehen ihr Theater durch, ghoue oder gstoche.

Mit:
Peter Freiburghaus, Rahel Hubacher, Marlise Fischer, Marianne Weber, Frank Demenga, Ernst Sigrist, Daniel Rothenbühler, u. v. a.

Regie: Geri Dillier

Musik: Werner Aeschbacher

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Ein Stückchen Hörzauber: Realität und Fantasie zweier Jungen verschmelzen zu einer Abenteuerreise, der sich auch der Zuhörende nicht mehr entziehen kann. Das Hörspiel ist nominiert für den “max15 - Preis für das beste Kurzhörspiel der freien Szene”

Ein Sog von Sprache in den Klang, vom Text in die Fläche, vom Verstehen in das Empfinden. Ein Hörspiel das verändert. Das Hörspiel ist nominiert für den “max15 - Preis für das beste Kurzhörspiel der freien Szene”

Ein klar komponiertes, perfekt aufgenommenes Klangkunstwerk, das akustische Räume aufmacht, in denen die Dinge über sich selbst hinausweisen, und das dadurch überraschend und spannend bleibt. Das Hörspiel ist nominiert für den “max15 - Preis für das beste Kurzhörspiel der freien Szene”

Im Kosmos des nach Fritten und Chlor duftenden Freibads treffen wir auf Badegäste, die uns mit viel Sprachwitz Teil haben lassen an den Lebensfragen, die sie gerade bewegen. Das Hörspiel ist nominiert für den “max15 - Preis für das beste Kurzhörspiel der freien Szene”

Ausgehend von einem Bibelzitat entfaltet sich ein schräges Science-Fiction-Szenario: Kamele werden via Kamelbeschleuniger durch Nadelöhre katapultiert. Eine Satire über Start Ups und Reichtum und Kamele eben. Das Hörspiel ist nominiert für den “max15 - Preis für das beste Kurzhörspiel der freien Szene”


Angefangen hat es damit, dass Andrée ihn eines Tages auf der Landstraße anhielt, weil sie eine Panne hatte. Er kannte sie schon aus seiner Kindheit. Sie stammte aus einem vornehmen, leicht arroganten Hause und kam Tony, der italienischer Abstammung war, immer unnahbar vor. An dem Abend, als er von ihr angehalten wurde, änderte sich das abrupt. Ein kurzes Geplänkel, dann ging es im Straßengraben zur Sache. Von diesem Tag an trafen sich Andrée und Tony im blauen Zimmer. Eigentlich ging es nur um Sex. Ihm zumindest, schließlich war er verheiratet und dachte nie daran, dieses Konstrukt in Frage zu stellen. Das sah Andrée, ebenfalls verheiratet, aber ganz anders. Bald schon verwandelt sich die Affäre in einen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen gibt. "Als sie ihn gefragt hatte (eben hatten sie sich geliebt, in dem Zimmer, das ihnen für ihre heimlichen Treffen im Hôtel des Voyageurs zur Verfügung stand): 'Wenn ich auf einmal frei wär … würdest auch du versuchen, frei zu werden?', da hatte er diesen Worten kein Gewicht verliehen, hatte sie gar nicht wirklich gehört. Erst später würde er verstehen."

Mit:
Wolfgang Pregler, Thomas Loibl, Judith Rosmair, Lisa Hagmeister, Gustav Peter Wöhler, Patrick Güldenberg, Achim Buch, Lientje Fischhold, Erkki Hopf, Brigitte Janner, Toini Ruhnke, Erik Schäffler, Jürgen Uter, Michael Weber, Tilo Werner

Regie: Irene Schuck
Übersetzung: Barbara Klau, Mirjam Madlung
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Technische Realisierung: Christian Alpen, Angelika Körber
Regieassistenz: Anne Abendroth

Bearbeitung: Irene Schuck

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Stürmische Winde, rauschende Blätter

Mit:
Urs Peter Halter, Inga Eickenmeier, Peter Hottinger, Valérie Cuénod, Anna-Katharina Müller, Peter Kner, Karin Berri, Christine Hubacher

Regie: Reto Ott
Technische Realisierung: Franz Baumann, Roland Fatzer

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Es ist wieder Vollmondnacht, und die vier alten Freunde Besim, Steffi, Phil und Zoey versammeln sich ums Lagerfeuer – und erzählen Gruselgeschichten.

Raus in die Berge! Das denkt sich Besim. Doch dort gerät er in eine Notsituation. Eine alte Frau hilft ihm. Sie pflegt und bemuttert ihn, in ihrer kleinen Hütte, doch es wird immer schräger ... Bis der ganze Berg ihn zu bemuttern scheint! Wie kommt er da wieder raus?

Mit:
Dashmir Ristemi, Silvia Jost, Lucy Wirth, Vera Bommer, Aaron Hitz

Regie: Martin Bezzola
Technische Realisierung: Tom Willen, Martin Bezzola
Dramaturgie: Wolfram Höll

Musik: Tomas Kober, Martin Bezzola

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Diesmal hat Kommissar Sejer gleich zwei Fälle auf einmal zu klären. Eine alte Frau wurde ermordet und eine Bank überfallen. Zudem ist Erkki Johrma aus der psychiatrischen Klinik geflohen. Der dicke Kannik hat ihn oben bei der alten Halldis gesehen. Für die Leute aus dem Dorf steht das Urteil fest: Erkki hat die Alte auf dem Gewissen. Doch ganz so einfach scheint der Fall nicht zu liegen. Denn Erkki ist plötzlich verschwunden, und Sejer vermutet, dass er die Geisel des Bankräubers ist ...

Mit:
Konrad Sejer: Winfried Glatzeder
Morten: Markus Meyer
Errki Johrma: Lars Rudolph
Kannik: Jens Bohnsack
Sara Struel: Katharina Zapatka
Robert Gurvin: Udo Kroschwald

Regie: Götz Naleppa
Übersetzung: Gabriele Haefs
Redaktion: Torsten Enders
Technische Realisierung: Lutz Pahl, Barbara Zwirner
Regieassistenz: Karena Lütge

Bearbeitung: Andrea Czesienski

Musik: Thomas Gerwin

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Im Wald beim Frankfurter Flughafen wird die Leiche des seit 1981 verschollenen Forstarbeiters Walter Bruckner gefunden. Mord durch eine Motorsäge. Für die Sensationspresse bestätigt sich ein alter Verdacht. Aber Kommissar Droemel und seine Chefin Hartmann stehen vor einem Rätsel.

Jeder erinnert sich an die damaligen Kämpfe um die Startbahn West und an den Versuch der Startbahngegner, das Abholzen der Bäume zu verhindern. Mit Nägeln sollte der Kahlschlag durch die Motorsägen sabotiert werden. Aber der Tote wurde in einem ganz anderen Waldstück gefunden.

Ulrich Land, geboren 1956, studierte Germanistik, Geografie, Philosophie. Lebt als freier Autor in Hattingen, schreibt Features, Prosa und Hörspiele.

Mit:
Sonsee Neu, Maria Hartmann, Timo Dierkes, Chajim Koenigshofen, Barbara Becker, Sebastian Becker, Ulrike Hübschmann, Heinz Werner Kraehkamp, Bjarne Maedel, Wolfgang Condrus, Wilfried Hochholdinger, Stephan Szasz, Gerd Grasse

Regie: Sven Stricker
Dramaturgie: Torsten Enders
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Roman Neumann

Musik: Frank Spilker

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Ob als Beamter in Brüssel oder als Tourist zwischen Warschau und Lissabon - wer in der EU unterwegs ist, verständigt sich auf Englisch. Und das, obwohl nach dem Brexit Englisch nur noch auf drei Inseln Amtssprache sein wird: Irland, Malta und Zypern. Klaus-Dieter Neuhaus, Jungakademiker ohne feste Stelle, reist deshalb nach Brüssel, um der zuständigen EU-Kommissarin Henriette Oberhagen eine neue Amtssprache für Europa schmackhaft zu machen. Englisch war gestern, die Zukunft gehört dem Volapük! Eine Kunstsprache, vor 150 Jahren von dem badischen Pfarrer Johann Martin Schleyer erfunden, soll endlich kulturelle Gleichheit zwischen den Europäern herstellen. Kleine Völker wie Griechen oder Slowaken, werden nicht länger gegenüber Deutschen und Franzosen benachteiligt. Um die Kommissarin von seinem zukunftsweisenden Projekt zu überzeugen, stellt Neuhaus einiges auf die Beine: er führt sie nach Süddeutschland zu den Vätern des Volapük und zu Schleyers erfolgreichstem Konkurrenten nach Warschau, jenem "Doktoro Esperanto", dem polnischen Augenarzt Ludwik Lejzer Zamenhof. Und die Lehrpläne zur Einführung der neuen Sprache liegen schon bereit.

Mit:
Holger Stockhaus, Hedi Kriegeskotte, Wilfried Hochholdinger, Martin Seifert, Felix von Manteuffel, Wolfgang Winkler, Hilmar Eichhorn, Christian Koerner, Martin Reik, Danne Suckel, Benito Bause, Bohdan Artur Swiderski, Brian Völkner, Peer-Uwe Teska

Regie: Steffen Moratz


Ein Radiomusiktheater inspiriert von Louise Bourgeois' Installation Red Room (Child) und Red Room (Parents) über Wahrheit und Lüge, über Lust und Missbrauch, über Liebe und Macht für Stimmen, Kammerensemble, Blockflötentrio, Revox-Tonbandmaschine, Radios, Kassettenspieler und Elektronik in sieben Akten.

Color is stronger than language. It's a subliminal communication. Red is an affirmation at any cost - regardless of the dangers in fighting - of contradictions, of aggressions. It symbolizes the intensity of the emotions involved. (Louise Bourgeois)

Auf der Bühne werden sich drei Käfige und eine in ihren eigenen Mustern gefangene Familie - Mutter, Sohn und Enkelin befinden. Sie hören Radio, reden, singen, trinken, essen, schlafen, küssen, ficken, kotzen, scheißen ... Das Radio sendet Interviews, Nachrichten und Werbespots von Radio Roja, erkennbar auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch. Auf der Bühne hingegen wird mit Stimmen und anderen Klangerzeugern eine wilde Mischung aus Kunstsprache, Lautmalerei, Geräuschen, Literatur- und Tagebuchzitaten produziert. Die Musik spricht gleichsam die Sprache von Angélica Castelló: Traumhafte Langsamkeit und Anti-Virtuosität, Minimalismus und schräge Reibungen, die unerschrockene Zweckentfremdung von alter Musik (Gibbons, Ockeghem, Monteverdi), Popmusik und anderen objets trouvés. Ruhige Passagen treffen auf Wände aus Noise, Rock, Drones, Sinuswellen und tiefen Frequenzen.

Und während sich immer wieder das Radio einschaltet, bildet die Revox-Tonbandmaschine gewissermaßen den Darm, durch den alles hindurchgeht, die Eingeweide, in denen alle ankommenden Rohmaterialien gefressen und verwandelt werden. (Apropos Fressen: Irgendwo im Wald, tief im Unterbewusstsein der Red Rooms, leben die Großmutter, Rotkäppchen und der Wolf, und zwar gleich in verschiedensten Inkarnationen.)

Die inneren und äußeren Räume - wobei "innen" nicht nur für die Psyche steht und "außen" nicht nur für Gesellschaft oder Kultur -, eröffnen existenzielle Erfahrungen in unterschiedlichen Abstraktionsgraden. In sieben Episoden kommen Verhaltensmuster familiärer, moralischer oder erotischer Natur an die Oberfläche. Das Radio ist zugleich Tatort und Tempel, Ort der Erinnerungen und der Ereignisse. Das Radiopublikum wird zum lauschenden Voyeur einer klaustrophobisch-immersiven Welt voller Unschuld, Gefahr, Leben, Tod, Sex und Eros.

Die Bühnenversion von "Red Rooms oder sieben Episoden über ein prekäres Verhältnis: Rotkäppchen und der Wolf" wird im Rahmen des Wien Modern Festivals am 02.11.2022 gemeinsam mit PHACE im Schauspielhaus Wien uraufgeführt.

Mit:
Wolfram Berger, Hagnot Elischka, Christian Reiner, Martina Spitzer, Sabine Marte, Natascha Gangl, Miki Malör, Elisabeth Findeis

Regie: Miguel Ángel Gaspar
Dramaturgie: Ximena Escalante

Bearbeitung: Ximena Escalante, Angélica Castelló, Miguel Ángel Gaspar

Musik: Angélica Castelló


Josis und Pauls Mutter ist Biologin. Sie liebt Experimente. Heute macht sie eins mit ihrer Familie. Sie beobachtet, wie lange es dauert, bis einer anfängt, das Abendbrot vorzubereiten. "Das machen wir doch nie", beschwert sich Paul. Was ist nur mit Mama los? Plötzlich hat sie eine neue Frisur, ist ständig in der Stadt unterwegs und als Vater am Wochenende zu einem Kongress fährt, da will sie auch verreisen – aber alleine, ohne die Kinder. Paul will wissen, was sie vorhat. Er fährt ihr nach und ist sehr überrascht, als er sie mitten unter Wölfen wiederfindet.

Mit:
Lyonel Holländer, Henriette Brunner, Nele Rosetz, Christian Gaul, Antonia Brunner, Winnie Böwe, Lenz Lengers, Steffi Kühnert, Fabian Hinrichs, Hartwig Tegeler

Regie: Wolfgang Rindfleisch

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Fotografieren Sie die Seriennummer auf der Unterseite von Olga La Fong!' Es gibt gewiss leichtere Arbeitsaufträge. Zumal man nie wissen kann, ob die Telekommunikationsfirma den Telefonanschluss nicht hinterrücks lahmlegt hat. Und wenn sich zur Unerbittlichkeit der Arbeitswelt in Form des Foto-Auftrags noch der Terror der Massenmedien in Form von dichtenden Schaffnern gesellt, ist die Katastrophe schnell perfekt. Selbst mit einer Reichs-Lochkamera und einem Andersen-Schürfbock ausgestattet wird es unter diesen Umständen höchst schwierig, Olga La Fongs Seriennummer abzulichten. Als schließlich zu allem Überfluss die Texas Rangers folgenschwer ins Zeitgefüge eingreifen, kann nur noch die Staatsmacht helfen. Doch auch die versagt. Polizisten, die an nichts anderem interessiert sind als der Produktion infernalischen Lärms, können den Bürger nicht mehr schützen.

Eugen Egner, geboren 1951, preisgekrönter Meister des Grotesken (Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2003), lebt in Wuppertal, wo er abgründige Geschichten und Zeichnungen anfertigt, u. v. a. für die Zeitschrift Titanic. Für den WDR schrieb er bereits mehrere Hörspiele, zuletzt das Manuskript zu der
5.1.-Produktion 'Shuk' (2008).

Mit:
Matthias Matschke, Susanne Jansen, Rene Heinersdorff, Rainer Homann, Traugott Buhre, Klaus Herm, Thomas Nicolai, Matthias Ponnier, Siemen Rühaak, Mark Oliver Bögel, Claus-Dieter Clausnitzer, Ulrich Marx, Jochen Langner, Mira Partecke, Lars Schmidtke, Susanne Reuter, Dustin Semmelrogge, Marylu Poolmann

Regie: Annette Berger
Redaktion: Natalie Szallies
Technische Realisierung: Jürgen Glosemeyer, Barbara Goebel
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx

Musik: Ulrike Nahmacher, Bettina Hagedorn, Matthias Nahmacher, Eugen Egner

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Deutscher Hörbuchpreis 2016

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Samjatins 1920 entstandener, dystopischer Roman "Wir" beschreibt die Gesellschaft des Einheitlichen Staates, der auf Mathematik aufgebaut ist und an dessen Spitze der "Wohltäter" steht. Privatheit und Gefühle sind auf ein Minimum reduziert, allen Menschen werden Namen anstelle von individuellen Nummern zugeordnet, persönliche Freiheit, Liebe und Phantasie glaubt man überwunden zu haben. Die "Gesetzestafel" regelt jede Einzelheit des Kollektivdaseins bis auf die Sekunde genau. Um überwachen zu können, ob deren Gebote auch eingehalten werden, sind die Menschen in gläsernen Behausungen untergebracht, die wenigen verbleibenden Stunden sind reglementiert: es sind Spaziergänge zu absolvieren auf gläsernen Straßen, an denen Membranen die Gespräche aufzeichnen, "rosa Billets" legen Häufigkeit und Partner der Sexualkontakte fest.

Erzählt wird aus der Perspektive des Protagonisten D-503. Er will in seinem Tagebuch das vollkommene Glück des Einheitlichen Staates preisen. D-503 ist der Ingenieur des Integrals, eines großen Raumgleiters, durch den der Einheitliche Staat seine Macht über die irdische Welt hinaus manifestieren will. Vor dem ersten Testflug trifft D-503 auf die junge rebellische I-330 und verliebt sich in sie. I-330 zeigt ihm die wilde und naturbelassene Welt jenseits der gläsernen Städte. Hier sammelt sich der Widerstand gegen das bestehende System, und D-503 kann dieser Bewegung als Ingenieur des Integrals von Nutzen sein. Während er sich hin- und hergerissen sieht zwischen seiner Liebe zu I-330 und seinem Glauben an das "segensreiche Joch" des Einheitlichen Staates, haben dessen Wissenschaftler den Sitz der Phantasie im Gehirn lokalisiert: "Eine dreimalige Bestrahlung dieses Knotens – und ihr seid von der Phantasie geheilt. Für immer. Wer nicht erscheint, endet durch die Maschine des Wohltäters."
"Wir" gilt nicht nur als Vorläufer des 1932 erschienenen Romans "Brave New World" von Aldous Huxley, er hat auch "1984" von George Orwell, erschienen 1949, maßgeblich beeinflusst.

Regie: Christoph Kalkowski
Übersetzung: Gisela Drohla

Bearbeitung: Ben Neumann

Musik: Raphael Thöne

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Hörspiel des Monats Juli 2015

Mary de Rachewiltz kam am 9. Juli 1925 im Südtiroler Brixen als uneheliche Tochter des Dichters Ezra Pound und der amerikanischen Geigerin Olga Rudge zur Welt. Pound war verheiratet.
Olga stand am Beginn ihre Karriere. Mary wuchs zunächst als Pflegekind in einer Bauernfamilie im Tiroler Pustertal auf, wurde aber allmählich in das Leben der Eltern in Venedig einbezogen. Zwischen Vater und Tochter entwickelte sich ein enges Verhältnis. Pound vertraute ihr die Übersetzung seiner "Cantos" an. Auf seine autobiografischen "Indiscretions" antwortete Mary mit dem Buch "Discretions": ein Gespräch mit ihren Eltern, um ihre eigene Geschichte richtig zu stellen.

Mit:
Mary de Rachewiltz, Sibylle Canonica, Elfriede Irrall, Erik Hansen. Mary de Rachewiltz, Ezra Pound

Regie: Giuseppe Maio

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Katzen leben schon seit Tausenden von Jahren mit dem Menschen zusammen. Und trotzdem wissen wir oft immer noch nicht, was die fluffigen Stubentiger so treiben, wenn wir einmal nicht zu Hause sind. Als das WAS IST WAS Team sich Hals über Kopf in Pauls mitgebrachte Hauskatze verliebt, macht es sich darum spontan auf Gedankenreise, um dem geheimen Tagesablauf dieser flinken samtpfotigen Jäger auf die Spur zu kommen.

Mit:
Tom Steinbrecher, Paul Burghardt, u. a.

Regie: Tom Steinbrecher

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"Eine ertrunkene, kopflose Leiche - nackt in der Spitze einer Tanne? Sowas löse ich zwischen Kakao mit Schuss und Zigarette in der Badewanne“, sagt Kriminalhauptkommissar Brahms. Sein Ego ist groß und er klärt mit großem Vergnügen die vertracktesten Mordfälle auf.

Hauptkommissar Brahms leitet die Abteilung ABS (Abseitiges, Böses, Skurriles) in der Mordkommission. Die Mitarbeiter:innen sind dazu verdonnert, sich um Angelegenheiten zu kümmern, mit denen niemand etwas zu tun haben will. Im aktuellen Fall muss ABS ein Verbrechen aufklären, in denen ein roter Jutebeutel eine – im wahrsten Sinne des Wortes - tragende Rolle spielt.

Kai Magnus Sting kredenzt in "Mord zu Fünft“ eine spektakuläre Mischung aus urkomischer Genialität und wahnwitzigem Unsinn.

Mit:
Hauptkommissar Brahms: Dietmar Bär
Kriminalrätin Dr. Curtius: Gisela Schneeberger
Mahler: Kai Magnus Sting
Hauptkommissar Ritter: Felix von Manteuffel
Frau Dr. Konstantin: Ulrike Kriener
Frau Sandberger: Heike Trinker
Herr Sandberger: Christian Hockenbrink
Hummels: Josef Tratnik
Frau im Schwimmbad: Janina Sachau
Hiobst: Pierre Siegenthaler
Mann: Sahin Eryilmaz
Jacky: Hans-Martin Stier
Nachbar: Tunç Denizer

Regie: Thomas Leutzbach
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch, Matthias Fischenich
Besetzung: Stefan Cordes
Dramaturgie: Ulla Illerhaus

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René Maugras, 54, Verleger einer renommierten Pariser Zeitung, wacht nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt im Krankenhaus von Bicetre auf. Er, der Virtuose des Wortes, ist des Sprechens nicht mehr mächtig. Doch er ist voll da. Langsam und durchaus zögerlich kämpft er sich ins Leben zurück, belauscht die Gespräche an seinem Bett, lässt sein Leben Revue passieren, seine Errungenschaften und Lebenslügen, Erfolge und Misserfolge - als Verleger, als Ehemann, als Mensch.

Mit:
Tim Porath, Erik Schäffler, Nicole Graul, Simon Hastreiter

Regie: Christine Nagel
Übersetzung: Hansjürgen Wille, Barbara Klau, Mirjam Madlung

Bearbeitung: Susanne Hoffmann

Musik: Peter Ehwald

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Eva und Paola wohnen in einer netten Wohnung in Berlin. Eva jobbt im Kino im Erdgeschoss, einem alten Kino, wie es um 1900 in Berliner Miethäusern eingerichtet wurde. Wenn Paola von der Arbeit kommt, bleibt immer noch genug Zeit für Serien gucken, Radio hören oder Party machen. Doch eines Tages flattert ihnen die Kündigung ins Haus. Eigenbedarf. Sanierung. Verkauf als Eigentumswohnung. Das Übliche in Berlin. Da auch dem Kino gekündigt wird, verliert Eva zudem ihren Job. Eva und Paola begeben sich auf Wohnungssuche in einer Stadt, die längst schon ein Spekulationsobjekt geworden ist. Die jungen Hörspielmacher:innen des LiveLove Kollektivs begeben sich im November in die Untiefen des sich radikalisierenden Berliner Wohnungsmarktes. Ein Live-Hörspiel in remote.

Mit:
Friedelise Stutte, Katja Hutko, Yanina Ceron, u. v. a.

Regie: Live Love Kollektiv


Auf der Nordseeinsel ist es zwar idyllisch und das Winterklima frisch und rau, aber auf die Kinder im Erholungsheim kommen schwere Wochen zu.

6 Wochen auf einer Nordseeinsel leben! Was sich zunächst toll anhört, entpuppt sich für Freya, Fritzi und Uli als sehr schwere Zeit. Nicht freiwillig sind sie mit vielen Mädchen und Jungen nach Baltrum in ein Kinderheim gekommen. Zur Erholung. Aber, das Gegenteil passiert, und vor allem den Mädchen wird das Leben dort schwer gemacht. Das Essen ist fürchterlich und die Betreuerinnen richtig mies und gemein. Die drei Mädchen werden schnell dicke Freun-dinnen und halten auch in den schwierigsten Momenten zusammen. Das geht für die gemeinen und schrecklichen Erwachsenen nicht gut aus.

Autorin Sabine Ludwig hat diese Geschichte, wie tausende anderer Kinder, selbst erlebt. Von den 1950ern bis in die 1990er Jahre wurden sie in sogenannten Erholungsheimen systematisch gedemütigt und gequält. Wenn sie versuchten ihren Eltern zu erzählen, was ihnen widerfahren ist, wurde ihnen nicht geglaubt. Bis heute sind die Betroffe-nen, inzwischen selbst Eltern und Großeltern, traumatisiert.

Mit:
Laura Herrmann, Romy Bolten, Lucy Ebert, Cosima Kessisoglou, Elisabeth Lagemann, Maria Lagemann, u.v.a.

Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisierung: Brigitte Angerhausen, Barbara Göbel
Besetzung: Stefan Cordes
Dramaturgie: Ulla Illerhaus


Auf der Nordseeinsel ist es zwar idyllisch und das Winterklima frisch und rau, aber auf die Kinder im Erholungsheim kommen schwere Wochen zu.

6 Wochen auf einer Nordseeinsel leben! Was sich zunächst toll anhört, entpuppt sich für Freya, Fritzi und Uli als sehr schwere Zeit. Nicht freiwillig sind sie mit vielen Mädchen und Jungen nach Baltrum in ein Kinderheim gekommen. Zur Erholung. Aber, das Gegenteil passiert, und vor allem den Mädchen wird das Leben dort schwer gemacht. Das Essen ist fürchterlich und die Betreuerinnen richtig mies und gemein. Die drei Mädchen werden schnell dicke Freun-dinnen und halten auch in den schwierigsten Momenten zusammen. Das geht für die gemeinen und schrecklichen Erwachsenen nicht gut aus.

Autorin Sabine Ludwig hat diese Geschichte, wie tausende anderer Kinder, selbst erlebt. Von den 1950ern bis in die 1990er Jahre wurden sie in sogenannten Erholungsheimen systematisch gedemütigt und gequält. Wenn sie versuchten ihren Eltern zu erzählen, was ihnen widerfahren ist, wurde ihnen nicht geglaubt. Bis heute sind die Betroffe-nen, inzwischen selbst Eltern und Großeltern, traumatisiert.

Mit:
Laura Herrmann, Romy Bolten, Lucy Ebert, Cosima Kessisoglou, Elisabeth Lagemann, Maria Lagemann, u.v.a.

Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisierung: Brigitte Angerhausen, Barbara Göbel
Besetzung: Stefan Cordes
Dramaturgie: Ulla Illerhaus


Fred Cummings ist angeklagt, seinen Nachbarn Albert Cave, erstochen zu haben – aus Eifersucht. Cave hatte eine heimliche Liebschaft mit Cummings Frau und besuchte sie regelmäßig, wenn Cummings auf Nachtschicht war.
Der Strafverteidiger Manston nimmt die Hauptbelastungszeugin Mrs. Strutt ins Kreuzverhör. Mrs. Strutt wohnt schräg gegenüber von Albert Cave und konnte einiges beobachten. Plötzlich nimmt der Prozess eine überraschende Wende.

Mit:
Hans Korte, Wilhelm Kürten, Lieselotte Bettin, Robert Seibert, Hans-Martin Koettenich

Regie: Heinz-Otto Müller
Übersetzung: Marianne de Barde

Richard Gordon könnte zwar recht haben mit den Vorwürfen an Sally: sie wäre schuld, daß sie sich bei dieser nächtlichen Autofahrt völlig verfranzt hätten. Aber auch sonst erweist er sich das ganze Spiel hindurch als ewig mißlauniger, humorloser Miesepeter. Und hinter seinem Rücken wird öfter gefragt, wie so einer an so eine schöne und freundliche Frau kam. - Ein Wegweiser nach Littie Markham' hilft wieder zur Orientierung. Aber an der folgenden Kreuzung begegnet ihnen ein Leichenwagen!! Richard - mit seinem Trauma bei Leichensachen seit Kindesbeinen - lenkt den Wagen in den Graben und läuft, da Sally offenbar eine Gehirnerschütterung hat, hilfesuchend in das Dorf - Vergebens: Der Gasthof 'Weiße Eule' bleibt ihm verschlossen, der Arzt Dr. Buckley öffnet nicht - und als er gar der Orgelmusik Richtung Kirche nachgeht, kriegt er am Friedhofstor einen Schlag über den Kopf!

Mit:
Sally Gordon: Ute Christensen
Richard Gordon: Karl Heinz Fiege
Doktor Buckley: Charles Regnier
Sam Stringer: Gernot Duda
Major Kendrick: Heinz Schimmelpfennig
Jack Wilkes: Gert Haucke
Charlie Farrell: Gerd Andresen

Regie: Dieter Eppler
Technische Realisierung: Walter Jost, Angelika Haller

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Der 19-jährige Simon wird auf der Heimfahrt mit Freunden nach einem beglückenden Surf-Erlebnis bei einem Unfall schwer verletzt. Als man ihn aus dem Autowrack zieht, schlägt sein Herz zwar noch, aber der Hirntod ist bereits eingetreten. Im Krankenhaus wird sogleich eine mögliche Organtransplantation ins Auge gefasst. Ab jetzt beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Die Eltern werden an das Bett ihres Jungen gerufen, um ihr Einverständnis zu geben. Wie sollen sie den Tod begreifen können, wenn das Herz ihres Kindes noch schlägt? Wie kann ein Vater, eine Mutter, in der Lage sein, die anstehende endgültige Entscheidung über Leben und Tod zu fällen, um damit ein fremdes Leben zu retten?

Mit:
Matthias Bundschuh
Hedi Kriegeskotte
Christopher Heisler
Stephanie Eidt
Jörg Schüttauf
Linda Maleen Kuricova
Maria Magdalena Wardzinska
Samuel Weiss
Lisa Hagmeister
Nico Holonics
Marion Breckwoldt
Michael Wittenborn
Victoria von Trauttmansdorff
Paul Schröder
Anne Müller

Regie: Steffen Moratz
Übersetzung: Andrea Spingler
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Technische Realisierung: Christian Alpen, Axel Wernecke, Joachim Henning
Regieassistenz: Felix Lehmann

Bearbeitung: Jakob Schumann

Musik: Hans Platzgumer

Bis heute hat die tragische Liebesgeschichte von Orpheus und Eurydike nichts von ihrem Reiz verloren. Magda Woitzuck hat den antiken Klassiker für ein jüngeres Publikum neu bearbeitet. Da geht es dann durchaus komisch zu: Eurydike ist stinksauer und Orpheus arg ängstlich, Hades, der Gott der Unterwelt, wird zum Menschenfreund, während seine Frau Persephone auf den Putz haut. Der Fährmann Charon braucht Batterien für seine Stirnlampe, die drei Köpfe des Kerberos streiten um ein Paar Gummistiefel, und auch die Götter im Olymp geraten in Schwierigkeiten, die uns Menschen nur allzu vertraut sind.

Mit:
Lilith Häßle, Tim Werths, Wolfram Berger, Till Firit, Swintha Gersthofer, Eva Mayer

Regie: Peter Kaizar
Technische Realisierung: Anna Kuncio, Manuel Radinger


Eine sturmgepeitschte November-Nacht: Familie Cloanec diniert in ihrer bescheidenen Villa am Rande von Paris. Während der Wind tobt und heult, schweigt man sich an. Es ist ein Schweigen mit Tradition, denn in dieser Familie redet keiner mit keinem. Die Mutter, eine ausgezehrte Alkoholikerin, verzieht sich bei ihren Sauforgien und Migräneattacken oft tagelang in’s Bett. Der Vater verbarrikadiert sich nach Dienstschluss in seinem Arbeitszimmer, und auch die beiden Kinder flüchten sich in ihre eigenen Welten. Wie eine schwere Hypothek lastet die Mutter auf der Familie, ein dunkles Geheimnis, über das niemand reden möchte. Die familiäre Ödnis wird nur belebt durch das junge Hausmädchen, Manuela, eine lebenshungrige, fröhliche Spanierin, die immun ist gegen die gruftige Stimmung, die im Hause herrscht, das Leben feiert und die Lust. Nächtens empfängt sie den Sohn des Hauses in ihrem Bett, aber spätestens, als der Vater in Verdacht gerät, ein Verhältnis mit ihr zu haben, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Manuela verschwindet spurlos von einem Tag auf den nächsten. „Sie ist zurückgegangen nach Spanien“, sagt die Mutter. Aber die Ich-Erzählerin ahnt, dass das nicht stimmt.
Simenon erzählt aus der Ich-Perspektive einer jungen Frau, der Tochter des Hauses. Eine, für sein gesamtes Ouevre, einmalige Perspektive. Es gibt keine Leiche, keinen ermittelnden Kommissar, keinen überführten Täter. Alles verbleibt im Vagen, die Tochter, die zunächst in der Angelegenheit des Verschwindens recherchiert, hält plötzlich inne, weil sie im Prozess der Auseinandersetzung mit dem Leben ihrer Mutter plötzlich so was wie Empathie, Solidarität empfindet.

Mit:
Jenny König, Julian Greis, Judith Rosmair, Wolfgang Pregler, Michael Wittenborn, Patrizia Carlucci, Rosa Thormeyer, Stefan Haschke, Hedi Kriegeskotte, Oda Thormeyer

Regie: Irene Schuck
Übersetzung: Dr. Holger Fock, Sabine Müller

Bearbeitung: Irene Schuck


Ich weiß, was du morgen getan haben wirst.

Mit:
Dirk Glodde, Fritz Fenne

Regie: Susanne Janson
Ton: Ueli Karlen



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Witwer Wolfram Kempner hat Krebs. Der Bibliothekar hockt in der stolzen Fabrikantenvilla seiner verstorbenen Frau und wartet auf den Tod. Karla soll helfen, dafür will er seine frühere Kollegin belohnen: Umbringen und beerdigen soll sie ihn, der Zeitpunkt ist noch festzulegen. Großzügige Erbschaft winkt als Lohn und Dank.

Karla ist bestürzt, Judith, ihre jüngere Freundin, findet das ganz wunderbar. Mehr noch, sie beginnt um die Gunst des todkranken Wolfram zu buhlen, der plötzlich aufblüht. Seine Ehe war ein Desaster, Villa, Geld und Schmuck, alles gehörte seiner Frau Bernadette. Nun soll auch Judith erben, das passt Karla nicht. Eine rabenschwarze Komödie, ein Poker um Testamente, Geld und Leben.

Mit:
Karla: Hedi Kriegeskotte
Wolfram: Tilo Prückner
Judith: Hanna Plaß
Sabrina: Tanja Wedhorn
Cord: Mex Schlüpfer

Regie: Judith Lorentz

Bearbeitung: Andrea Czesienski



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Ihre Arbeit im veganen Restaurant Yasai wurde gerade mit einem Stern ausgezeichnet, für Mats und Bente läuft es gut. Doch Oma Henner kommt allein auf dem Bauernhof nicht mehr zurecht. Mutter Hanna kann das nicht übernehmen, sie arbeitet gerade in Nairobi, also springt Enkelin Bente ein. Oma hatte in der alten Heimat früher eine Schweinezucht für die Weitergabe der Ferkel in die Massentierhaltung betrieben. Zu den Tieren, die noch auf dem Hof leben, pflegt sie inzwischen eine enge Beziehung. Wie ist sie mit Opa Henner überhaupt in diese Massentierhaltung eingestiegen? Während Oma sich erinnert, knüpft Bente an alte Kontakte im Dorf an. Doch als sie gerade eine Idee für die Zukunft des Hofes entwickelt, taucht plötzlich Mutter Hanna auf und hat eigene Pläne mitgebracht. Hörspielserie über drei Generationen und ihre Ideen von der richtigen Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Teil 4
OK Boomer
Hanna und Bente sind sich uneinig über die Zukunft des Hofs, und auch Mats und Von Stracken haben Differenzen. Bevor Bad Netten ein Food-Tech-Kompetenzzentrum werden könnte, müssen einige Konflikte gelöst werden.

Mit:
Bettina Kurth, Timur Isik, Hedi Kriegskotte, Johannes Suhm, Barbara Philipp, Werner Lustig, Rainer Reiners, Katja Hirsch, Bernardus Manders, Luisa-Céline Gaffron, Friedhelm Ptok, Daniel Sellier, Florian Kleine, Vernesa Berbo, Tucké Royale, Ҫiğdem Teke, Kenda Hmeidan, Vidina Popov

Regie: Serotonin, Marie-Luise Goerke, Matthias Pusch



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Ihre Arbeit im veganen Restaurant Yasai wurde gerade mit einem Stern ausgezeichnet, für Mats und Bente läuft es gut. Doch Oma Henner kommt allein auf dem Bauernhof nicht mehr zurecht. Mutter Hanna kann das nicht übernehmen, sie arbeitet gerade in Nairobi, also springt Enkelin Bente ein. Oma hatte in der alten Heimat früher eine Schweinezucht für die Weitergabe der Ferkel in die Massentierhaltung betrieben. Zu den Tieren, die noch auf dem Hof leben, pflegt sie inzwischen eine enge Beziehung. Wie ist sie mit Opa Henner überhaupt in diese Massentierhaltung eingestiegen? Während Oma sich erinnert, knüpft Bente an alte Kontakte im Dorf an. Doch als sie gerade eine Idee für die Zukunft des Hofes entwickelt, taucht plötzlich Mutter Hanna auf und hat eigene Pläne mitgebracht. Hörspielserie über drei Generationen und ihre Ideen von der richtigen Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Teil 3
Ist Biofleisch auch scheiße?
Mats fängt als Lebensmitteldesigner bei „Landgut Von Stracken“ an und das „Yasai“ macht dicht. Bente hat nun Zeit für Oma und entwickelt Ideen für den Hof, doch ein Überraschungsbesuch ändert alles.

Mit:
Bettina Kurth, Timur Isik, Hedi Kriegskotte, Johannes Suhm, Barbara Philipp, Werner Lustig, Rainer Reiners, Katja Hirsch, Bernardus Manders, Luisa-Céline Gaffron, Friedhelm Ptok, Daniel Sellier, Florian Kleine, Vernesa Berbo, Tucké Royale, Ҫiğdem Teke, Kenda Hmeidan, Vidina Popov

Regie: Serotonin, Marie-Luise Goerke, Matthias Pusch



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Ihre Arbeit im veganen Restaurant Yasai wurde gerade mit einem Stern ausgezeichnet, für Mats und Bente läuft es gut. Doch Oma Henner kommt allein auf dem Bauernhof nicht mehr zurecht. Mutter Hanna kann das nicht übernehmen, sie arbeitet gerade in Nairobi, also springt Enkelin Bente ein. Oma hatte in der alten Heimat früher eine Schweinezucht für die Weitergabe der Ferkel in die Massentierhaltung betrieben. Zu den Tieren, die noch auf dem Hof leben, pflegt sie inzwischen eine enge Beziehung. Wie ist sie mit Opa Henner überhaupt in diese Massentierhaltung eingestiegen? Während Oma sich erinnert, knüpft Bente an alte Kontakte im Dorf an. Doch als sie gerade eine Idee für die Zukunft des Hofes entwickelt, taucht plötzlich Mutter Hanna auf und hat eigene Pläne mitgebracht. Hörspielserie über drei Generationen und ihre Ideen von der richtigen Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Teil 2
Liebe vergeht, Hektar besteht
Im zweiten Teil erfahren wir, warum Oma Henner mit Tochter Hanna zerstritten ist. Mats versteht sich auf dem Schützenfest überraschend gut mit dem Großbauern von Stracken. Zum Glück konnte die Feuerwehr alle Schweine wieder einfangen.

Mit:
Bettina Kurth, Timur Isik, Hedi Kriegskotte, Johannes Suhm, Barbara Philipp, Werner Lustig, Rainer Reiners, Katja Hirsch, Bernardus Manders, Luisa-Céline Gaffron, Friedhelm Ptok, Daniel Sellier, Florian Kleine, Vernesa Berbo, Tucké Royale, Ҫiğdem Teke, Kenda Hmeidan, Vidina Popov

Regie: Serotonin, Marie-Luise Goerke, Matthias Pusch



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Ihre Arbeit im veganen Restaurant Yasai wurde gerade mit einem Stern ausgezeichnet, für Mats und Bente läuft es gut. Doch Oma Henner kommt allein auf dem Bauernhof nicht mehr zurecht. Mutter Hanna kann das nicht übernehmen, sie arbeitet gerade in Nairobi, also springt Enkelin Bente ein. Oma hatte in der alten Heimat früher eine Schweinezucht für die Weitergabe der Ferkel in die Massentierhaltung betrieben. Zu den Tieren, die noch auf dem Hof leben, pflegt sie inzwischen eine enge Beziehung. Wie ist sie mit Opa Henner überhaupt in diese Massentierhaltung eingestiegen? Während Oma sich erinnert, knüpft Bente an alte Kontakte im Dorf an. Doch als sie gerade eine Idee für die Zukunft des Hofes entwickelt, taucht plötzlich Mutter Hanna auf und hat eigene Pläne mitgebracht. Hörspielserie über drei Generationen und ihre Ideen von der richtigen Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Teil 1
Verschieden Arten von Zucker
Als Bente einen Anruf aus dem Krankenhaus erhält, wird klar, dass Oma Henner nicht mehr allein auf dem Familienhof wohnen kann. Die Enkelin muss sich etwas einfallen lassen. Doch viel Zeit bleibt ihr nicht, sie wird im veganen Restaurant gebraucht.

Mit:
Bettina Kurth, Timur Isik, Hedi Kriegskotte, Johannes Suhm, Barbara Philipp, Werner Lustig, Rainer Reiners, Katja Hirsch, Bernardus Manders, Luisa-Céline Gaffron, Friedhelm Ptok, Daniel Sellier, Florian Kleine, Vernesa Berbo, Tucké Royale, Ҫiğdem Teke, Kenda Hmeidan, Vidina Popov

Regie: Serotonin, Marie-Luise Goerke, Matthias Pusch



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Eine Aussegnungshalle, eine Trauerfeier, ein Verstorbener – aber keine Trauernden. Geboren, gelebt und gestorben. Mitten in der Stadt. Unter Menschen und doch fremd. Was ist da passiert? Einsam stirbt öfter erzählt von all denen, die mitten in der übervollen Großstadt vereinsamt leben, unbemerkt versterben und schließlich von Amts wegen bestattet werden, weil niemand sonst ihre Totenfürsorge übernehmen will oder kann. Wie konnte es so weit kommen? Wie wurde ihr Leben zu dem, was es am Ende war? Was ist da passiert? Geboren, gelebt und gestorben. Einsam geworden, einsam gestorben. Verloren gegangen. Irgendwann. – Fremd unter Menschen im Leben, fremd und alleine bis in den Tod. Von Fremden bestattet, von anderen nicht weiter bemerkt. Was ist da passiert? Gab es Familie? Freunde? Nachbarn? Einen Bäcker, der den Toten vermisst? Eine Briefträgerin, die feststellt, dass die Frau, die niemals Post bekam, nun auch nicht mehr die Wohnung verlässt? Was bleibt, wenn keiner zurückbleibt, der weint? Einsam stirbt öfter erkundet, was im Leben wirklich wichtig ist. Wie müssen wir leben, um glücklich zu sterben? "Die extrem unterschiedlichen Biographien der Betroffen, die mir bei der Arbeit an diesem Hörspiel begegnet sind, weisen alle starke Brüche auf. Sie erzählen von Armut, Ausgrenzung, Krankheit, gesellschaftlicher Verurteilung, Vereinsamung und Rückzug. Die Trauerfeiern, die am Ende dieser Leben stehen, sind so ziemlich das einsamste, was ich bisher erlebt habe. Die ausbleibenden nahestehenden Trauernden, die ungeweinten Tränen lassen erahnen, wie einsam und bindungslos das Leben der Verstorbenen am Ende war. Dadurch hat sich mein Blick auf Beerdigungen und unsere Art mit Trauer umzugehen, stark verändert. Mir wurde klar, wie schön es ist, wenn es auf Trauerfeiern Menschen gibt, die wirklich traurig sind, wenn die Lücke, die jemand hinterlässt, spürbar ist und schmerzt. Dieser Schmerz der Hinterbliebenen erzählt von einem sozial eingebetteten Leben." (Gesche Piening)

Mit:
Stephan Bissmeier, Sylvana Krappatsch, Katja Bürkle, Raphaela Möst, Harry Täschner, Uta Rachov, Georgia Stahl, Peter Fricke, Johannes Silberschneider, Georgia Stahl, Uta Rachov, Xenia Tiling, Ercan Karacayli, Mareike Beykirch, Stephan Zinner, Christopher Mann, Friedrich Schloffer, Jeannette Kummer, Wolfgang Petters, Ulrich Zentner

Regie: Gesche Piening
Redaktion: Katja Huber
Technische Realisierung: Winfried Meßmer, Michael Krogmann, Daniela Röder
Regieassistenz: Stefanie Ramb


Eine Kleinstadt, in der sich vor einigen Jahren Unglaubliches und Furchtbares ereignet hat...
Ein Friedhof, auf dem schreckliche Dinge geschehen sind...

Hexen...? Gab oder gibt es wirklich Hexen?... Ein Hexenbuch...? Hat es wirklich existiert?

Zufällig gerät das Buch in die Hände zweier junger Frauen, und es dauert nicht lange, bis sie auf gefährliche und tödliche Gefahren stoßen.

Die Hexenjagd beginnt...

Fortsetzung der Folgen "Das Hexenbuch", "Die Leichen aus der Todesgruft" und "Die Begegnung mit der Geisterfrau"

Mit:
Erzählerin: Judith Lindebaum
Feline: Katharina Glowalla
Magda: Janine Ptak (NINE the Voice)
Ella: Maike Bräutigam
Kathy: Eva Gorzynski
Herbert: Thomas Kämpf
Inspektor Frank: Christopher Linek
Inspektor Leibold: Mathias Grimm
Inspektor Frühning: Sascha Haude
Ben: Markus Rott
Fabian: André Polis
Bernd Schilling: Jürgen Dahmen
Gregor Leuffler: Rainer Arntzen
Jonas: Tobias Pilarski
Hexe: Claudia Kluth
1. Frau: Aki Baumgardt
2. Frau: Julia Wenig
Anissa Desiree, Beau Röper, Benjamin Spannbauer, Barbara Pehlke, Linda Sasse, Sabrina Letzner, David Rosse, Angela Lülsdorff, Joshua Conradi, Patricia Hach, Christian Gensch, Andreas Johren


Eine Kleinstadt, in der sich vor einigen Jahren Unglaubliches und Furchtbares ereignet hat...
Ein Friedhof, auf dem schreckliche Dinge geschehen sind...

Hexen...? Gab oder gibt es wirklich Hexen?... Ein Hexenbuch...? Hat es wirklich existiert?

Zufällig gerät das Buch in die Hände zweier junger Frauen, und es dauert nicht lange, bis sie auf gefährliche und tödliche Gefahren stoßen.

Die Hexenjagd beginnt...

Fortsetzung der Folgen "Das Hexenbuch", "Die Leichen aus der Todesgruft" und "Die Begegnung mit der Geisterfrau"

Mit:
Erzählerin: Judith Lindebaum
Feline: Katharina Glowalla
Magda: Janine Ptak (NINE the Voice)
Ella: Maike Bräutigam
Kathy: Eva Gorzynski
Herbert: Thomas Kämpf
Inspektor Frank: Christopher Linek
Inspektor Leibold: Mathias Grimm
Inspektor Frühning: Sascha Haude
Ben: Markus Rott
Fabian: André Polis
Bernd Schilling: Jürgen Dahmen
Gregor Leuffler: Rainer Arntzen
Jonas: Tobias Pilarski
Hexe: Claudia Kluth
1. Frau: Aki Baumgardt
2. Frau: Julia Wenig
Anissa Desiree, Beau Röper, Benjamin Spannbauer, Barbara Pehlke, Linda Sasse, Sabrina Letzner, David Rosse, Angela Lülsdorff, Joshua Conradi, Patricia Hach, Christian Gensch, Andreas Johren


Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Ironischerweise gab es für den Film "Die Vögel" weder Musik noch Vogelgeräusche, sondern nur elektronische Klänge. Komponiert und erzeugt hat sie letztendlich der deutsche Elektronikpionier Oskar Sala, der am 18. Juli 2010 100 Jahre alt geworden wäre, auf seinem Mixturtrautonium. Mit ihm starb zwar der letzte Mensch, der diese elektronischen Urklangerzeuger bedienen konnte, im Deutschen Museum lagern jedoch gut 1800 analoge Tonbänder seiner Klänge, aus denen Andreas Ammer und Console nun digital Hitchcocks Grusel-Klassiker "The Birds" als Hörspiel zusammenbauen, als ob es den Film nie gegeben hätte. Hitchcock: "Auf dem Dachboden wollte ich einen Ton, der dasselbe bedeutete, wie wenn die Vögel zu Melanie gesagt hätten: ‚Jetzt haben wir dich, jetzt fallen wir über dich her, wir brauchen kein Kampfgeschrei auszustoßen, wir bringen uns nicht in Wut, wir werden einen lautlosen Mord begehen.'"

Mit:
Axel Milberg, Judith Huber, Oskar Sala

Regie: Andreas Ammer, Martin Gretschmann, (Console)

Musik: Andreas Ammer, Martin Gretschmann, (Console), Console Band, Miriam Osterrieder

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Manchmal reicht schon ein Lied aus der "Mundorgel", um die Albträume wiederzuerwecken. Nachdem die Betroffe-nen jahrzehntelang darüber geschwiegen haben, was ihnen als Kind in den Verschickungsheimen widerfahren ist, berichten sie es nun.

Zwischen den 1950er und 1990er Jahren wurden in Westdeutschland bis zu acht Millionen Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren "verschickt“. Damit gemeint waren Kur- bzw. Erholungsaufenthalte am Meer oder in den Bergen. Die Gründe, warum ein Kind sechs Wochen lang getrennt von den Eltern in einem Kinderheim verbringen musste, waren unterschiedlich. Gleichen tun sich jedoch die Berichte der ehemaligen Verschickungskinder, die in diesen Heimen Traumatisches erleben mussten. Fast alle waren physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt, die bis heute nachwirkt.

Autorin Sabine Ludwig, die selbst zweimal "verschickt“ wurde, nähert sich dem Thema in Form einer Collage aus ei-nem mehrstimmigen Chor der Betroffenen, einem märchenhaften Erzählstrang und nicht zuletzt dem Liedgut, das in diesen Heimen zelebriert wurde und das Geschehen sowohl illustriert als auch ad Absurdum führt.

Mit:
Barbara Nüsse, Juri Schremmer, Frieda Reinke

Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisierung: Brigitte Angerhausen, Barbara Göbel
Besetzung: Stefan Cordes
Dramaturgie: Ulla Illerhaus

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Birgit Kempker stösst mit "Blackentdecker" in die Dunkelheit vor. Sie durchbricht die absolute Grenze, die uns Lebenden von den Toten trennt, um das Leben aus dem Jenseits zu betrachten.

Die Stimmen in "Blackentdecker" scheinen nicht von dieser Welt zu sein. Ihre Ratschläge zu einem Leben in der Realität klingen wie Anweisungen an Pioniere zu einer abenteuerlichen Expedition. Birgit Kempker rührt an die Dinge, die wir am stärksten verdrängen, weil sie am meisten Angst erzeugen.
Dabei bleibt sie aber zornig-heiter. Mit Leichtigkeit tanzt sie um das Thema Tod.

Mit:
Birgit Kempker, Anatol Kempker, Siggi Schwientek, Robert Spence

Regie: Claude Pierre Salmony, Birgit Kempker
Technische Realisierung: Jack Jakob

Musik: Anatol Kempker

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2035 – Die gesamte Bevölkerung der Ortschaft Lüttegeest ist umgesiedelt worden, um nicht dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer zu fallen. Einzig Merle ist geblieben, um denlandwirtschaftlichen Betrieb ihrer Familie fortzuführen. Ihr ehemaliger Schulfreund Lasse wird entsendet, sie zu überzeugen. Denn die Zeit drängt: bereits die nächste Sturmflut könnte Lüttegeest verschlingen.

Doch Merle hat ein Geheimnis. Ihre Mutter Henriette ist zwar seit fünf Jahren tot, spricht aber noch mit ihr über ein seltsames, technisches Gerät. Im letzten Jahr ihres Lebens hatte sie unter einem Locked-In-Syndrom gelitten. Deswegen hatte man sie an ein neuartiges Gerät angeschlossen, welches Hirnströme messen und in eine Sprachausgabe übersetzen konnte. Nach Henriettes Tod zeigte sich allerdings: Das Gerät konnte weiterhin in ihrem Namen reden. Wenn Merle Lüttegeest verlässt, müsste sie den Stecker ziehen und Henriette wäre endgültig fort.

Mit:
Max Mauff, Birte Schnöink, Oda Thormeyer, Peter Kaempfe, Anne Müller, Toini Ruhnke, Joshua Zilinske

Regie: Wolfgang Seesko


Gerhild Steinbuch entwirft in ihrem Hörspiel einen poetischen Albtraum – eine vielstimmige Erzählung aus persönlichen Familienerinnerungen, gesellschaftlichem Vergessen und moderner Gewaltforschung.

„Wolfwelt“ handelt vom Verschwinden: dem Verschwindenlassen von Geschichte und Verantwortung und dem Verschwindenwollen jener, die sich ausnahmsweise ans Tätersein erinnern. Wölfe ziehen durch eine Welt im Ausnahmezustand, und es ist nicht sicher, ob der Wolf einer ist, der in den Straßen mordet, einer, der im gleißenden Licht mit Prinzenfrisur roh-bürgerliche Reden schwingt, oder einer, der sich in seinen Körper einpanzert, weil er die Angstwelt nicht mehr erträgt. Vielleicht sind die eigentlichen Wölfe ja auch jene, die sich einheimeln im Flausch und das Erinnern leid sind: Akteure des Gedächtnistheaters, die Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende von 1985 ein bisschen zu wörtlich nehmen und aus dem Glauben an die eigene Befreiung von Täterschaft und Schuld den unbedingten Glauben an die sogenannte Leitkultur ableiten. Ein Glauben, den es um jeden Preis zu verteidigen gilt. „Wolfwelt“ handelt auch von Körpern: Körpern, die ausbrechen und aufbrechen, die aufgebrochen werden, die sich abkappen, einpanzern, von Körpern als Kriegsgefährt, die nach innen schießen und durch ein Land rollern, das so grässlich ist wie die sogenannte Ganzheitlichkeit des deutschen Waldes.

Mit viel Fantasie, Poesie und scharfem Realitätssinn begegnet Gerhild Steinbuch in einem akustischen Albtraum Formen und Sprache von neuer und ewig gestriger Gewalt in unserer Gesellschaft.

Mit:
Mateja Meded, Sylvana Seddig, Wolfgang Michael, Ingo Tomi, Ilse Ritter, Barbara Philipp, Paul Zichner, Klaus Theweleit

Regie: Henri Hüster
Technische Realisierung: Andreas Stoffels, Philipp Adelmann

Musik: Bernhard Fleischmann


Die kleine Mirka wird 1944 mit ihrem Vater vom Ghetto Lodz in einem Viehwaggon nach Auschwitz gebracht. Es ist ihre letzte Reise.

Der Dichter Ludwig Fels, selbst Vater einer Tochter, hat eine Geschichte geschrieben, die sich ereignet hat, aber über die niemand mehr berichten konnte. Der Hörspielregisseur und Klangkünstler Stefan Weber schreibt dem Dichter und ‘Arbeiterschriftsteller’ Fels nach der Lektüre seines Werks: „Jedes Wort, jeder Satz, jede Sequenz ausweglos gemeißelt in ‘die Ruine der Erinnerung’. Ihr elendes Gewebe aus Kindwelten, Hoffnungen, Notlügen, Verzweiflung, Resignation, Liebe, Eternità, geflochten im Waggon des Räderwerks einer ‘betrunkenen Maschine Mensch in Uniform’ verdichtet sich atemraubend bis zum letzten Wort. Ihr Stück gibt so viel Kraft und Trost, weil Sie Gewissheit schenken, dass Mirka ‘tausend Jahre alt wird’, dass sie und ihr Vater uns die Hand werden reichen können.“ Autor und Regisseur treffen sich und einigen sich auf das Konzept dieser Inszenierung. Pandemiebedingt verschiebt sich die Produktion, am 11. Jänner 2021 stirbt Ludwig Fels inmitten der Vorbereitungen unerwartet in Wien. Die Ursendung findet nun anlässlich seines ersten Todestages statt.

Mit:
Naïma von Bargen, Markus Meyer, Katrin Thurm, Klaus Höring, Joshua Bader, Eike Onyambu, Ludwig Weissenberger

Regie: Stefan Weber
Technische Realisierung: Stefan Weber

Musik: Stefan Weber


"Wir wissen nicht mehr, wie man miteinander redet", meint Joël. Als Paketbote hat er täglich viele "Türrahmenbegegnungen". Seinen Job begreift er als soziale Aufgabe, als Bindeglied zwischen einsamen Menschen, auch wenn seine Kundinnen und Kunden das nicht immer so wahrnehmen... Zum Beispiel Élodie, frisch getrennt, zieht sie bei ihrer Freundin Julie ein und mischt deren Leben auf, während sie versucht, ihr eigenes in den Griff zu bekommen. Marie-Frédérique verkauft nach einem traumatischen Erlebnis bei „Clair de Lune“ Kerzen und Gedöns. Arnaud fühlt sich dem Wal „52 Blue“ verbunden, weil dessen Gesänge unhörbar für die Artgenossen sind. Starke, unbequeme, liebenswerte Charaktere prägen dieses witzige Stück – und ein Paketbote, wie man ihn auch gern mal treffen würde.

Mit:
Gabor Biedermann, Lisa Biel, Jördis Trauer, Brigitte Urhausen, Oliver Urbanski

Regie: Anouschka Trocker
Übersetzung: Frank Weigand
Technische Realisierung: Manfred Jungmann, Torsten Gier, Jochen Reinhardt, Bernhard Wisseling
Regieassistenz: Pierre Frede
Mitarbeit: Marie Kriepelbauer

Musik: Bo Wiget


Vor 500 Jahren hat Martin Luther die Bibel ins Deutsche übertragen. Besonderes Augenmerk richtete der Theologe auf das Buch der Psalmen: "Wilstu die heiligen Christlichen Kirchen gemalet sehen mit lebendiger Farbe vnd gestalt / in einem kleinen Bilde gefasset / So nim den Psalter fur dich / so hastu einen feinen / hellen / reinen / Spiegel / der dir zeigen wird / was die Christenheit sey". Ein halbes Jahrtausend später blickt die Lyrikerin Ruth Johanna Benrath in diesen Spiegel und liest dessen Bilder von Luthers Lebensende her: "Luthers letzte Sätze / fuchtelnde Handbewegungen über der Bettdecke / Seraphim, Cherubim / sammeln sich in der Zimmerecke". Der Mund ist trocken, die Zunge steht in Flammen. Doch was ist geleistet, was ist erkannt? Wer kann den göttlichen Weg, diese "Irrfahrt" verstehen, wer sie ohne Anmaßung in Worte fassen? Luthers Bilanz heißt: Demut. Eine Schlussfolgerung, die Benrath nur bedingt ins Heute verlängern will. Sich den Tonarten der Psalmen, Klage und Lobpreisung, anschmiegend sucht in ihren Gedichten ein Ich eine hinreichend brauchbare Position in der unbehausten Gegenwart: "Der Mensch ein Strich / in der Landschaft ein Punkt / ein Strichpunkt / ich / Pünktchen / Handschrift Gottes / Luft zwischen den Buchstaben / Atem". Die Autorin nimmt die Spielaufforderung an: Wie kann ein Transfer von Sinn und Übersinn in Sprache gelingen? Hatte Luther in der Übertragung aus dem Lateinischen ins Deutsche vor allem das zu Erfahrende, das Spirituelle, das Transzendente gesucht, so stärkt die Autorin in Auseinandersetzung mit dem Theologen dem gegenwärtigen Ich, dem "Strich in der Landschaft" den Rücken: "Schreiben heißt / Rütteln am Firmament / sich aus Trotz über den Rand des Universums lehnen." Durch das Hörstück zieht die durchaus säkulare Frage, wie wir uns das Dasein tagtäglich übersetzen, uns ins Leben setzen.

Mit:
Inga Busch, Birte Schnöink, Ulrich Noethen

Regie: Stefan Kanis

Musik: Dietrich Petzold


Eine junge Frau aus Deutschland vertraut sich ihrem Londoner Arzt Dr. Seligman in dessen Praxis an. Ihr witziger, schonungsloser und auch tragischer Monolog handelt von Hitler, von Juden und nicht zuletzt von kulturellen und sexuellen Identitäten. Obwohl sie sich von ihrer katholischen Nachkriegsdeutschen Familie abgewandt hat und seit Jahren in London lebt, wird sie von den alten Geistern verfolgt. Doch hier und jetzt nabelt sie sich von ihrer Vergangenheit und sogar von ihrer Gegenwart ab, befreit sich fundamental von ihrer Scham, ihrer Kultur und ihrer Geschlechtlichkeit.

Mit:
Hannah Schutsch, Tilman Strauß, Franziska Machens, Dor Aloni, Camill Jammal

Regie: Rebekka David
Übersetzung: Milena Adam

Bearbeitung: Rebekka David

Musik: Camill Jammal


Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer modernen Tierfabel muss sich die Freiheit des Individuums gegen Marktkonformität und Massenmedien behaupten.
Ein Junge, Theodor Bouquet, träumt davon, ein Cowboy zu sein, anstatt den väterlichen Mastbetrieb zu erben – und doch schliddert er geradewegs in die Zeit der repressiven Tierhaltungsmethoden und unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Jahrzehnte später führt das Schwein „Pig Boy“, Nachfahre eines Schweins aus der Zucht von Theodor Bouquet, ein luxuriöses Jetset-Leben. Als Werbebotschafter von PERTA ist er ein Star auf allen Social-Media-Kanälen. Doch der Ruhm wird dem Tier zum Verhängnis. In einer interaktiven, virtuellen Gerichtsshow wird er, das Schwein, wegen "Verletzung der Artenrechte" verurteilt.
In der dritten Episode träumt eine Sau, die menschliche Embryonen austragen muss, von der Freiheit, die sie auf der anderen Seite der Tür erwartet würde – das Exit-Schild steht für sie für den Neuanfang.
Du bist, was du isst? Zwischen Science Fiction, Kunstsprache und konkreter Gegenwart angesiedelt, findet Autorin Gwendoline Soublin aufrüttelnde literarische Bilder für die Fragen, wie frei der Mensch wirklich ist und wieso sich diese Freiheit gerade im Umgang des Menschen mit anderen Lebewesen spiegelt?

Mit:
Hanna Eichel, Cathérine Seifert, Maximilian Scheidt, Adam Bousdoukos, Matti Krause, Anne Moll, Cathlen Gawlich, Samuel Weiss, Katja Brügger, Angelika Richter, Mai Linh Dang, Julian Greis, Mohammad Sabra, Antonio Ramón, Guillaume Boullay, Martin Engler, Si

Regie: Susanne Janson
Übersetzung: Lydia Dimitrow, Andreas Jandl, Corinna Popp
Technische Realisation: Corinna Gathmann, Alica Wisotzky
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Dramaturgie: Michael Becker, Anina Barandun

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Hörspiel des Monats April 2022

Drei Protagonistinnen aus drei Generationen: Krieg ist die Determinante, die sich durch ihre Leben hindurch zieht. Mamá, die den Hitlerkrieg noch miterlebt hat und ihre Erfahrungen in ihre Tochter Gisi quasi implementiert hat. Und Maya, die aus dem syrischen „Kingdom of Horror“ geflohen ist. Was sie verbindet ist eine untergründige immerwährende Angst. Der Gesang der Sirenen, der sich wie ein silberner Faden durch das ganze Stück zieht, ist dafür das Sinnbild.

Mit:
Patrycia Ziolkowska, Kristof van Boven, Jörg Pose, Mariana Karkoutly

Regie: Mona Winter


Hörspiel des Monats Juni 2022

In ihrem autobiographisch inspirierten Monodrama „Pistes“ (Deutsch: „Pisten“) reist die franko-afrikanische Autorin Penda Diouf von Paris nach Namibia, in das Land Frankie Fredericks, den sie seit Kindheitstagen bewundert hat - Frederick ist der einzige namibische Sportler, der je eine Medaille bei Olympischen Spielen gewonnen hat – und um ihrer Erinnerung und ihrer eigenen Identität nachzuspüren.

Sie verbindet eindrücklich, formal wie poetisch, die Geschichte ihrer eigenen Diskriminierung als Heranwachsende (Alltagsrassismus, Racial Profiling, Sexismus) in Frankreich mit der Gewaltgeschichte Namibias während der deutschen Kolonialzeit. Allein reist sie durch die Namib-Wüste und stellt historische wie zwischenmenschliche Beziehungen über Zeit- und Sprachgrenzen her. Doch die Weite der Namib-Wüste und das gleißende Licht bergen das brutale Erbe der deutschen Kolonialherrschaft, deren Verbrechen an Hereros und Namas als erster Genozid des 20. Jahrhunderts gilt und jüngst wieder ins Zentrum Deutscher Erinnerungskultur gerückt ist. Dioufs Text erzählt von den Opfern und ist eine Hommage auf seine Held*innen, den Widerstandskämpfer*innen, und besticht durch äußerste Konzentration.

Alle Stücke der 1981 geborenen Penda Diouf beschäftigen sich mit Fragen der Identität, des Feminismus, der Unterdrückung und der Kolonialisierung. Sie finden international große Beachtung und werden jetzt weltweit gespielt. In der Regie von Aristide Tarnagda aus Burkina Faso präsentiert die junge aus dem Tschad stammende Schauspielerin Nanyadji Ka-gara diesen bewegenden Text für Theater der Welt 2021 erstmals in Deutschland.

Mit:
Abak Safei-Rad

Regie: Christine Nagel
Übersetzung: Anette Bühler-Deitrich
Technische Realisierung: Ti To

Musik: Niko Meinhold, MFA Kera, Naima Schmitt, Diane Davenport, Kinder der Märkischen Grundschule Berlin-Reinickendorf


Ein Mord führt 1900 in der westpreußischen Kleinstadt Konitz zur größten antisemitischen Ausschreitung des Kaiserreichs. Der 18-jährige Gymnasiast Ernst Winter verschwindet spurlos, nach und nach tauchen einzelne Körperteile von ihm auf. Schon bald wird vermutet, dass nur ein gelernter Schlachter einen toten Körper so professionell zerlegen kann. Sofort werden die Lewys von der ganzen Stadt verdächtigt, die Familie lebt vom Viehhandel und Verkauf koscheren Fleischs. Die Behörden sind mit den Ermittlungen überfordert, ein angereister Kommissar kann nicht glauben, dass ein ganzer Ort an Verschwörungstheorien und antisemitische Schauermärchen glaubt. „Ich bin ganz zufällig auf den Wikipedia-Artikel zu Konitz gestoßen und wollte sofort mehr über den Fall wissen. Ich fand es faszinierend, dass überwunden geglaubter Antijudaismus sofort wieder aufgerufen werden konnte, sobald ein − übrigens bis heute − ungeklärtes Verbrechen geschieht. Ich habe große Parallelen zu unserer Zeit gesehen, auch wenn ich sie im Stück nicht offensichtlich thematisieren wollte. Es gibt zwei geschichtswissenschaftliche Monographien zur Konitzer Antisemitismusaffäre, in der Staatsbibliothek habe ich noch Gerichtsprotokolle gefunden. Ich wusste sofort, dass ich aus dem Stoff ein Hörspiel machen wollte. Diese stenographischen Protokolle sind ein richtiger Schatz: Ich habe die Konitzer Stadtgesellschaft gleich vor Augen gehabt und musste mich nicht auf Klischees verlassen.“
(Dana von Suffrin)

Mit:
Johannes Nussbaum, Jelena Kuljic, Martin Feifel, Julia Gräfner, Vincent Redetzki,

Regie: Christiane Huber, Pauline Seiberlich

Musik: Cornelius Borgolte


Hörspiel des Monats März 2022

Vom Verschwinden und Zurückbleiben.

Die MH370 war ein internationaler Passagierlinienflug der Malaysia Airlines. Am 8. März 2014 startete die Boeing mit 227 Fluggästen und zwölf Crewmitgliedern von Kuala Lumpur zu ihrem Zielort Peking: Unspektakuläre Routine für 39 Minuten und 13 Sekunden. Dann verschwand das Flugzeug vom Radar. Letzter Funkspruch aus dem Cockpit: "All right. Good night."

Der Fall war und blieb ein großes Rätsel. Bis heute kann niemand erklären, wie eine Boing spurlos verschwinden kann. Und es scheint unmöglich, dass sie verloren bleibt. Obwohl die Suche mit über 150 Millionen Euro die kostspieligste in der Geschichte und von imposantem Ausmaß war.

Zur gleichen Zeit in Deutschland: Kurz nach dem Flugzeug-Unglück schreibt der Vater der Autorin und Regisseurin dieses Hörspiels seinem Enkel vier Glückwunschbriefe zum Geburtstag. Der Inhalt fast identisch; jeder Umschlag mit Sondermarke frankiert. Ein Jahr später kommt gar keine Karte, der Geburtstag war wohl vergessen worden. Und irgendwann bekommt diese Vergesslichkeit einen Namen und wird zur Krankheit: Demenz. Der Name des Enkels verschwindet, dann die Tatsache, dass es einen Enkel gibt und schließlich die Gewissheit über die eigene Person.

In "All right. Good night." erzählt Helgard Haug (Rimini Protokoll) in zwei Fällen vom Verschwinden, der Suche und dem Ringen mit der Ungewissheit: Es sind Protokolle eines unumkehrbaren Prozesses.

Mit:
Emma Becker, Evi Filippou, Margot Gödrös, Mia Rainprechter

Regie: Helgard Haug, Rimini Protokoll
Technische Realisierung: Olaf Dettinger
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf

Musik: Barbara Morgenstern, Zafraan Ensemble

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Sie ist 35. Geschieden. Im Sternzeichen Skorpion. Im Aszendent Zwilling. Beruf: Journalistin. Charaktereigenschaften: Leidenschaftlich, oftmals unfassbar kompliziert, und sehr neugierig! Sie heißt HANNAH und geht zum ersten Mal „online“. Auf unterschiedlichen Portalen. Das eine nennt sie „die seriöse BeziehungsAPP“, das andere „die SexAPP“. Es ist der Anfang einer intensiven Auseinandersetzung. Mit ihren Wünschen. Mit ihren Lüsten. Mit ihrem Begehren.

Frauen sind, so ist sie überzeugt, von Natur aus promiskuitiv. Sie leben diese Seite nur oftmals nicht offen aus - immerhin wurde die weibliche Sexualität seit der menschlichen Sesshaftwerdung kontrolliert und domestiziert. Und so schwingt HANNAHS Pendel zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit und der Sehnsucht nach Leidenschaft und sexueller Verschmelzung. Ob es beides gibt?! Ob beides gewollt wird?! Ob beides gewünscht wird?!

Mit:
Lou Strenger, Annika Baumann, Viola Pobitschka, Martin Bringmann, Isaak Dentler, Daniel Jesch, Fridolin Sandmeyer, Michael Schütz, Jonas Goltz, Frank Berge, Daniel Dietrich, Sönke Hebestreit, Ulrich Höhmann, Timo Killer, Bastian Korff, Robert Lange-Vogel,

Regie: Elisabeth Maria Weilenmann
Technische Realisierung: Thomas Rombach, Julia Kümmel, Martin Leitner

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Ernaux seziert das bedrückende Gefühl der Scham an sich selbst. Sie erinnert sich an eine verstörende Episode ihrer Kindheit und an eine Vergangenheit, die nicht vergehen will. Ein soziologisch eindringliches Hörspiel nach Annie Ernaux.

Juni 1952. Annie Ernaux ist zwölf Jahre alt. An einem Sonntagnachmittag geschieht etwas Entsetzliches: Ohnmächtig muss sie miterleben, wie der Vater die Mutter umzubringen versucht. Nach kurzer Zeit beruhigt sich der Vater, und Annie versucht, den Eklat zu vergessen. Bis sie, nahezu ein halbes Jahrhundert später, auf ein altes Foto stößt, das eine Flut von Erinnerungen auslöst. Aber was genau ist damals geschehen? Und wie ist es dazu gekommen?

Je tiefer Annie in dieses entscheidende Jahr eintaucht, umso deutlicher wird ihr die Spannung, in der die Eltern lebten, zwischen dem Wunsch nach sozialem Aufstieg und dem demütigenden Rückfall in die alten Verhältnisse. Und auch Annies Zerrissenheit gewinnt an Kontur, ihr immer wieder schmerzhaftes Bemühen, dem Einfluss einer religiösen Erziehung zu entrinnen und der bohrenden Sehnsucht nach Aufbruch und einem besseren Leben zu folgen.

Mit:
Andrea Schieffer, Jördis Trauer, Lily Kottkamp, Clarisse Cossais

Regie: Stefanie Hoster
Technische Realisierung: Jean Boris Szymczak
Übersetzung: Sonja Finck

Musik: Philippe Gordiani

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"Manchmal hätte ich ihn echt umbringen können". Das sagt die Sekundar-Schülerin Nadine im Rückblick auf jenes verhängnisvolle Schuljahr, an dessen Ende ihr Lehrer Martin Ruess tot aufgefunden wird. Ruess hat sich im Klassenzimmer das Leben genommen. Wie konnte es dazu kommen?

Hat die Klasse, allen voran die "Problemschülerin" Nadine, den jungen Lehrer in den Tod getrieben? Oder ist Ruess an sich selbst gescheitert? An seinem Idealismus? Warum hat das Umfeld nicht früher und anders reagiert?

Ausgehend von einem realen Fall entwirft der Schweizer Dramatiker Andreas Sauter ein mögliches Szenarium des unfassbaren Geschehens. In fiktionaler Form lässt er Beteiligte zu Wort kommen: Schülerinnen und Schüler, eine Kollegin, eine Mutter, die Schwester. Das Ergebnis ist die nüchterne Chronik einer Eskalation – die Geschichte des Scheiterns eines jungen Lehrers, irgendwo in der Schweizer Provinz.

Mit:
Samuel Zumbühl, Nina Halpern, Irina Ledermann, Pan Aurel Bucher, Martina Fähndrich, Samia von Arx, Annette Windlin, Jörg Gilli

Regie: Reto Ott

Musik: Martin Bezzola

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Wie jeden Monat treffen sich die vier Freunde Steffi, Besim, Phil und Zoey am Lagerfeuer und erzählen sich gruslige Geschichten. Wild campen in Schweden – der perfekte Urlaub für Steffi und Fabi! Und es wird noch aufregender: Denn sie lernen junge Frauen kennen, die mitten in der Natur die Sonnenwende feiern. Mit selbstgebranntem Schnaps, Eintopf mit ganz besonderem Fleisch und speziellen Ritualen.

Mit:
Vera Bommer, Aaron Hitz, Lucy Wirth, Dashmir Ristemi, Wanda Wylowa, Giorgina Hämmerli, Anja Rüegg, Peter Jecklin, Urs Jucker

Regie: Johannes Mayr
Technische Realisierung: Tom Willen, Martin Bezzola
Dramaturgie: Simone Karpf

Musik: Martin Bezzola, Tomas Korber, Lukas Fretz



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"Eins vorweg: Ich heiße nicht Jim. Obowhl ich es lustig finde, wenn Tim mich Jim nennt. Weil es sich reimt. Weil wir Freunde sind, seitdem ich in dieser Klasse bin und weil wir nebeneinander sitze. Auch, weil ich gerne mit Jungs Fußball spiele. Und weil ich ein Mädchen bin und Jenny heiße". Außerdem sieht Jenny tatsächlich ein bisschen aus wie Jim, also Jim Knopf aus dem berühmten Buch und film. Weil sie dunkle Haut und lustige Augen hat. Das finden jedoch nicht alle gut. Besonders Vivian und Saskia aus ihrer Klasse ziehen Jenny damit auf. Wei es Tim und Jim gelingt, die beiden als Scheinriesen zu entlarven, davon erzählt dieses Hörspiel ganz nebenbei, denn eigentlich verbringen Tim und Jim einfach nur eine schöne Ferienwoche an der Nordsee, gleich hinterm Deich - Rettungsaktion inklusive!

Mit:
Béla Häuser, Anna Böger, Susanne Schrader, Lisia Spiegel, Steffen Schroeder, Franziska Hofele, Maja Unselt, Petra Fehrmann

Regie: Hans Helge Ott

Musik: Bernd Keul

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Ein Kind, das sich − von den Eltern getrennt − in einer Dachkammer dem Nachthimmel anvertraut. Ein Bruder, der erst mit 15 Jahren seine Eltern und Geschwister „wirklich“ kennen lernte. Und eine Mutter, die sich im Altersheim in Italien fragt, woher dieser Hass in der Schweiz gegen sie kam, der ihre Tochter im Säuglingsalter des Landes verwies. Jetzt, wo ihre „ausländischen“ Eltern sind oder nicht mehr leben, übernehmen die erwachsenen Kinder die Verantwortung und erschreiben sich ihre Migrationsgeschichten. Sie befragen die Erinnerung an die Illegalisierung ihrer Familien, eine Folge eines über 70 Jahre bestehenden Gesetzes, das Arbeitsmigrant:innen verbot, mit ihren Familien in der Schweiz zusammen zu leben. Sie schreiben gegen die Scham der Armut, das Fremdsein, gegen das private und politische Schweigen − im Bewusstsein der Kontinuität der Geschichte und dass nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft verändernd prägen kann.

Mit:
Katja Bürkle, Olivia Grigolli, André Jung, Carsten Fabian

Regie: Erik Altorfer

Bearbeitung: Erik Altorfer

Musik: Martin Schütz


Bella und Jack sind seit sieben Jahren verheiratet. Glücklich ist Bella nicht. Nun hat ihr Mann dieses dunkle, unheimliche Haus in London gekauft. Seit sie hier wohnen, verschwinden Dinge und finden sich in Bellas Zimmer wieder. Wird sie geisteskrank wie ihre Mutter? Nachts, wenn Jack ausgegangen ist, sitzt Bella im Wohnzimmer und beobachtet das flackernde Gaslicht, hört Schritte und Geräusche in der oberen Etage. Ein älterer Herr erscheint, der einiges über die Vergangenheit ihres Mannes zu berichten weiß.

Mit:
Karin Hübner, Friedrich Schoenfelder, Heinz Klevenow, Käte Jaenicke, Max Grothusen

Regie: Rolf von Goth
Übersetzung: Erika Bockermann

Bearbeitung: Raymond Raikes

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Zwei Schwestern bringen die Asche ihrer Mutter zum Grab des Vaters. Komisches Roadmovie mit Blechschäden und Musik. Annette und Bernadette verpassen den Tod ihrer Mutter, als sie sich ausnahmsweise einen Theaterbesuch gönnen. Nach dem Krematorium müssen die beiden nicht mehr ganz taufrischen Schwestern von Paris nach Amiens reisen, um die Asche der Mutter neben dem Vater zu bestatten. Aber klappert da nicht noch Mamas Brosche in der Keksdose mit der Asche? Und wenn man am Bahnhof von Amiens kurzerhand den Bus der städtischen Verkehrsbetriebe nimmt, weil sich kein Taxi findet, wie lenkt man so ein Ungetüm? Ein komisches Roadmovie mit allerlei Blechschäden und Musik.

Mit:
Irm Hermann, Uta Hallant, Friedhelm Ptok, Swetlana Schönfeld

Regie: Beatrix Ackers
Technische Realisation: Eugenie Kleesattel, Alexander Brennecke
Übersetzung: Dorothea Renckhoff, Fedora Wesseler, Rafael Hansen

Bearbeitung: Beatrix Ackers

Musik: Jörg Gollasch

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Ein Hörspielessay über die paradoxe Vervollständigung des Gehörten durch das Nichtgehörte, des Gesagten durch das Nicht-Gesagte. Kurz: Es geht um Coverversionen von Realität, die sich im Kopf konstituieren − und um das Hörspiel selbst.

Durch die Abrufzahlen in Audiotheken und Streamingdiensten weiß man, dass das Hörspiel seinen schon oft prognostizierten Tod prächtig überlebt hat. Nun aber wird dem Radio selbst das Totenglöckchen geläutet und die Frage ob und in welcher Form es als Medium der Integration überleben wird, ist noch offen. Als heiteres Doomscrolling-Hörspiel mit löchriger Struktur ist „Die rote Tür“ Feier und Abgesang auf das lineare Radio im FM-Wechsel und nimmt bei jeder Ausstrahlung neue Realitätspartikel auf.

Regie: Jochen Meißner, Frieder Butzmann
Technische Realisierung


Gulliver, bekannt für seine Reiselust, möchte neue Abenteuer erleben. Aber mit weniger Stress als bisher. Deshalb ist er begeistert, als er von Petras Heißluftballon erfährt. Mit dem könnte er gefahrlos in die entferntesten Märchenwelten schweben. Doch Petra lässt Gulliver abblitzen: Niemals verleiht sie den magischen Ballon. Der enttäuschte Gulliver lässt sich von einer zweifelhaften Freundin zu einer Gemeinheit überreden: Sie locken Petra ins Land der Zwerge, wo es guter Brauch ist, Besucher zur Begrüßung zu fesseln. Arme Petra! Sie muss mitansehen, wie ihr Ballon geklaut wird. Was als kleiner Ausflug geplant war, gerät rasch außer Kontrolle.

Mit:
Marion Elskis, Anne Müller, Nicki von Tempelhoff, Nils Owe Krack, Anne Müller, Horst Arenthold, Tobias Falke, Erkki Hopf, Matti Krause, Thor W. Müller, Uli Pleßmann, Mathis Rempe, Jürgen Uter

Regie: Helmut Peters
Technische Realisierung: Tobias Falke, Sebastian Ohm
Regieassistenz: Kerstin Düring


In 200 Millionen Jahren sind nur noch die weiblichen Dinosaurier übrig geblieben. Eine Gruppe von ihnen vegetiert in Unsterblichkeit, bis ein unbekanntes Wesen auftaucht. Seltsam anders, zweibeinig, dünnhäutig, riecht lecker. Aber wenn es singt, geht Rosmarie das Herz auf. Sie beobachtet das Wesen, ist quasi von ihm besessen. Kann es Antwort geben auf ihre Fragen nach Herkunft, Familie und Sinnhaftigkeit ihres eintönigen Lebens? Ariane Kochs Komödie wurde mit dem 1. Else Lasker-Schüler-Stückepreis 2022 ausgezeichnet und verhohnepipelt unser aller Sehnsucht nach einer umgreifenden Apokalypse.

Mit:
Heide Simon, Josephine Thiesen, Astrid Meyerfeldt, Britta Steffenhagen, Linn Reusse, Anton Andreew, Nicola Matthews

Regie: Antje Vowinckel

Musik: Antje Vowinckel


Bissige Komödie über den deutschen Kulturbetrieb, damals und heute, mit Zitaten von Manfred Krug.

Mit:
Bettina Engelhardt, Martin Seifert, Johannes Silberschneider, Jutta Hoffmann, Pit Bukowski

Regie: Leonhard Koppelmann



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