Kostenlose Hörspiele - zusammengestellt von hoerspieltipps.net

(NEU) Lehrjahre Teil 1 / 2 (Felix Huby) SWR 2021
Mon, 6 Dec 2021 22:43:03
Felix Huby erzählt die Geschichte Christian Ebingers (sh. "Heimatjahre) weiter. Ebinger wird 1960 mit noch nicht einmal 21 Jahren Lokalredakteur in Blaubeuren. Dort muss er die Landkreisseite der Ulmer Zeitung bedienen, Anzeigen annehmen, mit Trägerinnen abrechnen, früh morgens die Zeitung aushängen und die örtliche Beilage, "Das Blaumännle" alleine schreiben und redigieren. Ein Blick zurück in die 60er Jahre...

Mit:
Konstantin Bez, Ioan Jung, Marion Jeiter, Bernhard Hurm, Issak Dentler, Janna Horstmann, Renate Winkler, Uli Boetcher,

Regie: Zoran Solomun

(TIPP) Kommissar Magnus - Mündig (Dirk Josczok) DLR 2017
Mon, 6 Dec 2021 22:30:47
Hauptkommissar Magnus ist Zeuge eines Autounfalls. Eine junge Frau wird überfahren, der Fahrer flüchtet unerkannt.

Bei der Obduktion der Toten werden Verletzungen festgestellt, die nicht vom Zusammenprall mit dem Wagen stammen. Raimund Grazer, der Verlobte der toten Frau, ist vor Jahren wegen häuslicher Gewalt verurteilt worden. Magnus und sein Team ermitteln. Diesmal ohne "Freddy". Während ihre Kollegen der Wahrheit auf der Spur sind, trifft die schwangere Kommissarin eine einsame Entscheidung.

Mit:
Guntbert Warns, Claudia Eisinger, Herbert Sand, Janusz Kocaj, Marc Hosemann, Judith Engel, Pit Bukowski, Nadja Engel, Therese Hämer, Maria Hartmann, Petra Hartung

Regie: Beatrix Ackers



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

(NEU) Die Kinder unserer Eltern (Nick-Julian Lehmann) EIG 2021
Mon, 6 Dec 2021 17:50:37
Nicht nur romantische Beziehungen haben Krisen: Jan zieht von Berlin aufs Land. Ob das die Freundschaft mit Paul aushält?

Sie sind seit Jahren beste Freunde, begleiten einander durch die Höhen und Tiefen von Leben und Liebe. Doch nun scheint eine Zerreißprobe für die Freundschaft zwischen Paul und Jan bevorzustehen. Es ist Juni 2020 und Jan will das Leben in Berlin gegen Zweierbeziehung samt Kind auf dem Land eintauschen. Als er mit Paul seine Wohnung ausräumt, kommt es zum Streit über die blinden Flecken von offenen Beziehungen und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft.
"Die Kinder unserer Eltern" ist ein Sequel zur Hörspielserie "Nur Berlin ist auch zu viel", eine Coming-of-Age-Geschichte aus dem Herzen Berlins. Mit doku-fiktionalen Strategien untersuchen die Schauspieler:innen in mehreren Episoden die Möglichkeiten und Herausforderungen von Liebes- und Familienmodellen jenseits der romantischen Zweierbeziehung.

Mit:
Till Großmann, Nick-Julian Lehmann, Marie-Charlott Schube

Regie: Nick-Julian Lehmann
Technische Realisierung: Nick-Julian Lehmann

Musik: Nick-Julian Lehmann



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(NEU / TIPP) Andi Meisfeld und das Nussknacker-Geheimnis - Steinbrecher Entertainment 2021
Mon, 6 Dec 2021 17:41:52


Mit:
Tom Steinbrecher, Sonita Sodhi, Carlo von Tiedemann, Marc Schülert, Henrike Tönnes, Nico Nitt, Pia Rhona Saxe, Irene Weber, Wiebke Bierwag, Nina Carissima Schönrock, Thomas Kramer

Regie: Tom Steinbrecher

Musik: Plotzka, Marc A. Nathaniel

Zum Download

Achtung: Das Hörspiele steht nur bis einschließlich 26. Dezember 2021 zur Verfügung!

(NEU) Krabbenwanderung (3) Sanaa xwe li dij wî mêrîkî diparêze (Karosh Taha) WDR 2021
Mon, 6 Dec 2021 16:44:46
Teil 1: Junge Kurdin im Zwiespalt der Familie
Teil 2: Zwischen Deutschland und Kurdistan
Teil 3: Sanaa wehrt sich gegen den Stalker

Sanaa ist zweiundzwanzig. Sie studiert, hat einen Freund und einen Liebhaber. Doch ihre Träume prallen auf die Realität – das ist ihr Viertel, ihr Hochhausblock und vor allem: ihre depressive Mutter Asija.

Doch ihre Mutter und das Hochhaus sind nur zwei von Sanaas Problemen: Ihr Vater Nasser hat sich von seiner Familie entfremdet. Ihre Schwester Helin ist mit 15 wütend, orientierungslos. Und nicht zuletzt: ihre Tante Khalida, die Tag für Tag Tabak rauchend auf dem Sofa der Familie sitzt und über alles wacht. Sanaa rebelliert gegen die Enge ihres Umfelds, ringt um Luft zum Atmen, um Freiheit. Doch sie kann der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Also kümmert sie sich und versucht ihrer aller Wunden zu heilen. Bis plötzlich alles, was sie sich an Freiheit erkämpft hat, auf dem Spiel steht.

"Krabbenwanderung" ist die Hörspieladaption des gefeierten Debütromans der Schriftstellerin Karosh Taha. In Kooperation zwischen WDR 3 und COSMO realisiert das WDR-Hörspiel eine kurdisch-deutsche Adaption der Geschichte.

Mit:
Sanaa: Zübeyde Bulut
Nasser / Zaxoy: Moussa Sullaiman
Sanaa Kind: Tara Asaad
Helin: Yasemin Askin
Asija: Nasrin Asaad
Tante Khalida: Sevim Kesbir
Baqqe: Halima Ilter
Kemal: Yasin Öztürk
Agid: Murat Seven
Dayka: Mizgin Bilmen
Volvomann: Ismail Zagros
Adnan: Volkan Isbert
Omer: Omar El-Saeidi
Arzt: René Heinersdorff
Frau Notruf: Daniela Lebang
Sanitäter 1: Florian Claudius Steffens
Sanitäter 2: Anton Feiste
Mutter: Selda Selbach
Vater: Ozan Akhan

Regie: Mizgin Bilmen
Technische Realisierung: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Übersetzung: Jomana Djoumma
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Jan Buck



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(NEU) Krabbenwanderung (2) Di navbera Almanya û Kurdistan’ê de (Karosh Taha) WDR 2021
Mon, 6 Dec 2021 16:44:43
Teil 1: Junge Kurdin im Zwiespalt der Familie
Teil 2: Zwischen Deutschland und Kurdistan
Teil 3: Sanaa wehrt sich gegen den Stalker

Sanaa ist zweiundzwanzig. Sie studiert, hat einen Freund und einen Liebhaber. Doch ihre Träume prallen auf die Realität – das ist ihr Viertel, ihr Hochhausblock und vor allem: ihre depressive Mutter Asija.

Doch ihre Mutter und das Hochhaus sind nur zwei von Sanaas Problemen: Ihr Vater Nasser hat sich von seiner Familie entfremdet. Ihre Schwester Helin ist mit 15 wütend, orientierungslos. Und nicht zuletzt: ihre Tante Khalida, die Tag für Tag Tabak rauchend auf dem Sofa der Familie sitzt und über alles wacht. Sanaa rebelliert gegen die Enge ihres Umfelds, ringt um Luft zum Atmen, um Freiheit. Doch sie kann der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Also kümmert sie sich und versucht ihrer aller Wunden zu heilen. Bis plötzlich alles, was sie sich an Freiheit erkämpft hat, auf dem Spiel steht.

"Krabbenwanderung" ist die Hörspieladaption des gefeierten Debütromans der Schriftstellerin Karosh Taha. In Kooperation zwischen WDR 3 und COSMO realisiert das WDR-Hörspiel eine kurdisch-deutsche Adaption der Geschichte.

Mit:
Sanaa: Zübeyde Bulut
Nasser / Zaxoy: Moussa Sullaiman
Sanaa Kind: Tara Asaad
Helin: Yasemin Askin
Asija: Nasrin Asaad
Tante Khalida: Sevim Kesbir
Baqqe: Halima Ilter
Kemal: Yasin Öztürk
Agid: Murat Seven
Dayka: Mizgin Bilmen
Volvomann: Ismail Zagros
Adnan: Volkan Isbert
Omer: Omar El-Saeidi
Arzt: René Heinersdorff
Frau Notruf: Daniela Lebang
Sanitäter 1: Florian Claudius Steffens
Sanitäter 2: Anton Feiste
Mutter: Selda Selbach
Vater: Ozan Akhan

Regie: Mizgin Bilmen
Technische Realisierung: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Übersetzung: Jomana Djoumma
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Jan Buck



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(NEU) Krabbenwanderung (1) Jina ciwan û nakokiya digel malbatê (Karosh Taha) WDR 2021
Mon, 6 Dec 2021 16:44:43
Teil 1: Junge Kurdin im Zwiespalt der Familie
Teil 2: Zwischen Deutschland und Kurdistan
Teil 3: Sanaa wehrt sich gegen den Stalker

Sanaa ist zweiundzwanzig. Sie studiert, hat einen Freund und einen Liebhaber. Doch ihre Träume prallen auf die Realität – das ist ihr Viertel, ihr Hochhausblock und vor allem: ihre depressive Mutter Asija.

Doch ihre Mutter und das Hochhaus sind nur zwei von Sanaas Problemen: Ihr Vater Nasser hat sich von seiner Familie entfremdet. Ihre Schwester Helin ist mit 15 wütend, orientierungslos. Und nicht zuletzt: ihre Tante Khalida, die Tag für Tag Tabak rauchend auf dem Sofa der Familie sitzt und über alles wacht. Sanaa rebelliert gegen die Enge ihres Umfelds, ringt um Luft zum Atmen, um Freiheit. Doch sie kann der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Also kümmert sie sich und versucht ihrer aller Wunden zu heilen. Bis plötzlich alles, was sie sich an Freiheit erkämpft hat, auf dem Spiel steht.

"Krabbenwanderung" ist die Hörspieladaption des gefeierten Debütromans der Schriftstellerin Karosh Taha. In Kooperation zwischen WDR 3 und COSMO realisiert das WDR-Hörspiel eine kurdisch-deutsche Adaption der Geschichte.

Mit:
Sanaa: Zübeyde Bulut
Nasser / Zaxoy: Moussa Sullaiman
Sanaa Kind: Tara Asaad
Helin: Yasemin Askin
Asija: Nasrin Asaad
Tante Khalida: Sevim Kesbir
Baqqe: Halima Ilter
Kemal: Yasin Öztürk
Agid: Murat Seven
Dayka: Mizgin Bilmen
Volvomann: Ismail Zagros
Adnan: Volkan Isbert
Omer: Omar El-Saeidi
Arzt: René Heinersdorff
Frau Notruf: Daniela Lebang
Sanitäter 1: Florian Claudius Steffens
Sanitäter 2: Anton Feiste
Mutter: Selda Selbach
Vater: Ozan Akhan

Regie: Mizgin Bilmen
Technische Realisierung: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Übersetzung: Jomana Djoumma
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Jan Buck



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(NEU) Krabbenwanderung (3) Sanaa wehrt sich gegen den Stalker (Karosh Taha) WDR 2021
Mon, 6 Dec 2021 16:44:42
Teil 1: Junge Kurdin im Zwiespalt der Familie
Teil 2: Zwischen Deutschland und Kurdistan
Teil 3: Sanaa wehrt sich gegen den Stalker

Sanaa ist zweiundzwanzig. Sie studiert, hat einen Freund und einen Liebhaber. Doch ihre Träume prallen auf die Realität – das ist ihr Viertel, ihr Hochhausblock und vor allem: ihre depressive Mutter Asija.

Doch ihre Mutter und das Hochhaus sind nur zwei von Sanaas Problemen: Ihr Vater Nasser hat sich von seiner Familie entfremdet. Ihre Schwester Helin ist mit 15 wütend, orientierungslos. Und nicht zuletzt: ihre Tante Khalida, die Tag für Tag Tabak rauchend auf dem Sofa der Familie sitzt und über alles wacht. Sanaa rebelliert gegen die Enge ihres Umfelds, ringt um Luft zum Atmen, um Freiheit. Doch sie kann der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Also kümmert sie sich und versucht ihrer aller Wunden zu heilen. Bis plötzlich alles, was sie sich an Freiheit erkämpft hat, auf dem Spiel steht.

"Krabbenwanderung" ist die Hörspieladaption des gefeierten Debütromans der Schriftstellerin Karosh Taha. In Kooperation zwischen WDR 3 und COSMO realisiert das WDR-Hörspiel eine kurdisch-deutsche Adaption der Geschichte.

Mit:
Sanaa: Zübeyde Bulut
Nasser / Zaxoy: Moussa Sullaiman
Sanaa Kind: Tara Asaad
Helin: Yasemin Askin
Asija: Nasrin Asaad
Tante Khalida: Sevim Kesbir
Baqqe: Halima Ilter
Kemal: Yasin Öztürk
Agid: Murat Seven
Dayka: Mizgin Bilmen
Volvomann: Ismail Zagros
Adnan: Volkan Isbert
Omer: Omar El-Saeidi
Arzt: René Heinersdorff
Frau Notruf: Daniela Lebang
Sanitäter 1: Florian Claudius Steffens
Sanitäter 2: Anton Feiste
Mutter: Selda Selbach
Vater: Ozan Akhan

Regie: Mizgin Bilmen
Technische Realisierung: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Übersetzung: Jomana Djoumma
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Jan Buck



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(NEU) Krabbenwanderung (2) Zwischen Deutschland und Kurdistan (Karosh Taha) WDR 2021
Mon, 6 Dec 2021 16:44:42
Teil 1: Junge Kurdin im Zwiespalt der Familie
Teil 2: Zwischen Deutschland und Kurdistan
Teil 3: Sanaa wehrt sich gegen den Stalker

Sanaa ist zweiundzwanzig. Sie studiert, hat einen Freund und einen Liebhaber. Doch ihre Träume prallen auf die Realität – das ist ihr Viertel, ihr Hochhausblock und vor allem: ihre depressive Mutter Asija.

Doch ihre Mutter und das Hochhaus sind nur zwei von Sanaas Problemen: Ihr Vater Nasser hat sich von seiner Familie entfremdet. Ihre Schwester Helin ist mit 15 wütend, orientierungslos. Und nicht zuletzt: ihre Tante Khalida, die Tag für Tag Tabak rauchend auf dem Sofa der Familie sitzt und über alles wacht. Sanaa rebelliert gegen die Enge ihres Umfelds, ringt um Luft zum Atmen, um Freiheit. Doch sie kann der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Also kümmert sie sich und versucht ihrer aller Wunden zu heilen. Bis plötzlich alles, was sie sich an Freiheit erkämpft hat, auf dem Spiel steht.

"Krabbenwanderung" ist die Hörspieladaption des gefeierten Debütromans der Schriftstellerin Karosh Taha. In Kooperation zwischen WDR 3 und COSMO realisiert das WDR-Hörspiel eine kurdisch-deutsche Adaption der Geschichte.

Mit:
Sanaa: Zübeyde Bulut
Nasser / Zaxoy: Moussa Sullaiman
Sanaa Kind: Tara Asaad
Helin: Yasemin Askin
Asija: Nasrin Asaad
Tante Khalida: Sevim Kesbir
Baqqe: Halima Ilter
Kemal: Yasin Öztürk
Agid: Murat Seven
Dayka: Mizgin Bilmen
Volvomann: Ismail Zagros
Adnan: Volkan Isbert
Omer: Omar El-Saeidi
Arzt: René Heinersdorff
Frau Notruf: Daniela Lebang
Sanitäter 1: Florian Claudius Steffens
Sanitäter 2: Anton Feiste
Mutter: Selda Selbach
Vater: Ozan Akhan

Regie: Mizgin Bilmen
Technische Realisierung: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Übersetzung: Jomana Djoumma
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Jan Buck



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(NEU) Krabbenwanderung (1) Junge Kurdin im Zwiespalt der Familie (Karosh Taha) WDR 2021
Mon, 6 Dec 2021 16:44:42
Teil 1: Junge Kurdin im Zwiespalt der Familie
Teil 2: Zwischen Deutschland und Kurdistan
Teil 3: Sanaa wehrt sich gegen den Stalker

Sanaa ist zweiundzwanzig. Sie studiert, hat einen Freund und einen Liebhaber. Doch ihre Träume prallen auf die Realität – das ist ihr Viertel, ihr Hochhausblock und vor allem: ihre depressive Mutter Asija.

Doch ihre Mutter und das Hochhaus sind nur zwei von Sanaas Problemen: Ihr Vater Nasser hat sich von seiner Familie entfremdet. Ihre Schwester Helin ist mit 15 wütend, orientierungslos. Und nicht zuletzt: ihre Tante Khalida, die Tag für Tag Tabak rauchend auf dem Sofa der Familie sitzt und über alles wacht. Sanaa rebelliert gegen die Enge ihres Umfelds, ringt um Luft zum Atmen, um Freiheit. Doch sie kann der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Also kümmert sie sich und versucht ihrer aller Wunden zu heilen. Bis plötzlich alles, was sie sich an Freiheit erkämpft hat, auf dem Spiel steht.

"Krabbenwanderung" ist die Hörspieladaption des gefeierten Debütromans der Schriftstellerin Karosh Taha. In Kooperation zwischen WDR 3 und COSMO realisiert das WDR-Hörspiel eine kurdisch-deutsche Adaption der Geschichte.

Mit:
Sanaa: Zübeyde Bulut
Nasser / Zaxoy: Moussa Sullaiman
Sanaa Kind: Tara Asaad
Helin: Yasemin Askin
Asija: Nasrin Asaad
Tante Khalida: Sevim Kesbir
Baqqe: Halima Ilter
Kemal: Yasin Öztürk
Agid: Murat Seven
Dayka: Mizgin Bilmen
Volvomann: Ismail Zagros
Adnan: Volkan Isbert
Omer: Omar El-Saeidi
Arzt: René Heinersdorff
Frau Notruf: Daniela Lebang
Sanitäter 1: Florian Claudius Steffens
Sanitäter 2: Anton Feiste
Mutter: Selda Selbach
Vater: Ozan Akhan

Regie: Mizgin Bilmen
Technische Realisierung: Werner Jäger, Jens Peter Hamacher
Übersetzung: Jomana Djoumma
Besetzung: Ulrich Korn
Dramaturgie: Jan Buck



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Clavigo (Johann Wolfgang von Goethe) SDR 1958
Mon, 6 Dec 2021 16:44:42
Es geht um den Widerstreit zwischen dem Glück einer Liebesidylle und dem einer großen öffentlichen Wirksamkeit, die sich miteinander nicht vereinigen lassen. Der scharfblickende Carlos legt mit vollendeter Sicherheit die tiefere psychologische Grundlage des ganzen Konfliktes bloß, der nicht allein in dem Schwanken zwischen Treue und Untreue besteht, sondern auf dem tieferen Schwanken des Helden zwischen seinen spießbürgerlichen und heroischen Instinkten beruht. Goethe hat nicht geringe Kunst entfaltet, dem Clavigo wenigstens ein Scheinrecht zu seiner Treulosigkeit zu verleihen. Doch lässt der Dichter das ganze moralische Gebäude durch den Umstand zusammenstürzen, dass ein Mann wie Clavigo das Opfer nicht verdient, das er von diesem Weibe für sich verlangt. So wird der Degenstoß des Beaumarchais an der Bahre seiner Schwester zur gerechten Sühne für einen Verrat, den nur die wahre menschliche Größe rechtfertigen könnte.

Mit:
Michael Degen, Peter Mosbacher, Hans Georg Laubenthal, Lieselotte Rau, Ortrud Bechler, Fred C. Siebeck, Gerd Seid, Hans Treichler

Regie: Paul Hoffmann

Bearbeitung: Paul Hoffmann

Musik: Rolf Unkel



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Das Auge der Supernova (Dana Ranga) WDR 2002
Sun, 5 Dec 2021 11:44:50
Alexander ist schon seit 14 Monaten im All und nahezu auf sich allein gestellt, seit sein Kopilot Andrej an schweren Depressionen leidet. Alexanders wichtigste Bezugsperson ist die Psychologin Irina in der Bodenstation. Zu ihr hat er inzwischen ein innigeres Verhältnis aufgebaut als zu seiner Frau, und er nimmt es fast mit Gelassenheit, als Irina ihm mitteilt, dass seine Frau sich von ihm getrennt hat. Mehr Sorge bereitet ihm eine Kette von Pannen, die die Rückkehr zur Erde weiter verzögert. Ist es möglich, dass Oscar, der Leiter der Bodenstation, die Ablösung bewusst verzögert? Er hatte zusammen mit Alexander die nötigen Aufnahmetests bestanden, war aber von der zuständigen Kommission nicht zum Flug zugelassen worden.

Mit:
Alexander: Sylvester Groth
Irina: Imogen Kogge
Oscar: Thomas Anzenhofer
Johann Ziesler: Karlheinz Tafel

Regie: Angeli Backhausen
Technische Realisierung:Herbert Kuhlmann, Anne Effertz
Regieassistenz: Anastasia Koukoulli



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Peterchens Mondfahrt (Gerdt von Bassewitz) DLR 1998
Sun, 5 Dec 2021 11:40:19
Peter und seine Schwester Anne liegen im Bett, haben das Fenster weit geöffnet und wollen gerade einschlafen. Da fliegt ein Käfer ins Zimmer, kreist um die Lampe und singt dabei ein merkwürdiges Lied über seinen Urgroßvater. Dem hat ein Holzdieb mit der Axt ein Bein abgehackt. Die Nachtfee hat den Dieb zur Strafe auf den Mond verbannt. Leider hat er auch das Käferbein mitgenommen. Seitdem suchen alle Käfer aus dieser Familie zwei Kinder, die nie ein Tier gequält haben. Nur solche Kinder können zum Mond fliegen und das verlorene Bein zurückholen. Anne fliegt sofort los, Peter würde lieber schlafen, aber er kann seine kleine Schwester auf einer so gefährlichen Reise nicht alleine lassen.

Mit:
Walter Fister-Culjat, Anne Helm, Christian Gaul, Rainer Büttner, Peter Groeger, Wilfried Herbst, Ulrike Krumbiegel, Jürgen Kluckert

Regie: Peter Groeger

Bearbeitung: Holger Teschke

Musik: Peter Gotthardt



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Baba Dunjas letzte Liebe (Alina Bronsky) NDR 2016
Sun, 5 Dec 2021 02:02:15
Tschernobyl, fast 30 Jahre nach dem atomaren Supergau vom 26. April 1986: das kontaminierte Gebiet ist immer noch No-Go-Area, niemand will hier wohnen, außer einer kleinen Gemeinschaft alter, sterbenskranker Sonderlinge. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität nur an guten Tagen, Telefone funktionieren nicht und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Die 80-jährige Baba Dunja, gewissermaßen das Herz dieser Kauz-Kolonie, schreibt seit Jahren Briefe an ihre Tochter Irina nach Deutschland und denkt in zärtlichen Bildern an ihre Enkelin, die sie noch nie gesehen hat.

Mit:
Barbara Nüsse, Marianne Sägebrecht, Stephan Schad, Peter Striebeck, Wolf-Dietrich Sprenger, Kathrin Wehlisch, Peter Maertens, Brigitte Janner, Achim Buch, Anne Weber, Anton Pleva, Benjamin Utzerath, Oliver Brod, Kerstin Hilbig

Regie: Anja Herrenbrück

Bearbeitung: Anja Herrenbrück

Musik: Jean-Boris Szymczak


Das große Heft (Agota Kristof) DLF - hr - SRF 2021
Sun, 5 Dec 2021 01:50:23
Hörspiel des Montas September 2021

Bei ihrer Großmutter auf dem Land sind die zwei Brüder der Grausamkeit des Kriegs ungeschützt ausgesetzt. Die Zwillinge erfahren, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen können. Ihre Beobachtungen schreiben sie nieder im großen Heft.

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

Mit:
Libgart Schwarz, Kristof Van Boven

Regie: Erik Altorfer
Technische Realisierung: Franz Baumann

Bearbeitung: Erik Altorfer

Musik: Martin Schütz



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Die deutschen Kleinstädter (August von Kotzebue) SDR 1959
Sun, 5 Dec 2021 01:30:38
Kotzebue ist das One-Hit-Wonder des deutschen Theaters. Und seine böse-komischen Kleinstädter aus Krähwinkel haben alle lächerliche Eigenschaften aktueller Spießersatiren und Provinzlerkomödien.

Mit:
Fritz Rémond, Trudik Daniel, Kurt Lieck, Anneliese Benz, Traute Rose, Annemarie Schradiek, Karl Friedrich, Karl Michael Vogler, Karl Bockx, Gert Geiger, Dierk Hardebeck, Erika Zweigert, Martin Schöner, Monika Slowinsky, Walter Hilsbecher

Regie: Walter Knaus

Bearbeitung: Walter Knaus



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(NEU) DAM - Staffel 2 - Onkel TickTack (6) Husch Husch (John Beckmann) Dark Audio Moments 2021
Sun, 5 Dec 2021 01:15:30
Das Ende der Ermittlung

04:43 Uhr - Jacky und Ben unsanft von ihren Eltern geweckt. 04:52 Uhr - Die Familie sitzt im Auto, kurz davor dieser Insel zu entfliehen. 04:55 Uhr - Ihnen kommt ein Auto entgegen.

Mit:
Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Bianca Nawrath, Erich Räuker, Christoph Jablonka, Björn Schalla, Iris Schumacher, Annalena Schmidt, Viktor Hacker, Janis Zaurins, Joachim Kerzel

Regie: Simone Terbrack
Executive Producer: Simone Terbrack, Christoph Falke
Technische Realisierung: Felix Stäblein



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Advent, Advent - Staffel 2 (2) Die Todeskrippe (Simon Chen nach Natascha Becker, Patrick Karpiczenko) SRF 2021
Sat, 4 Dec 2021 14:13:48
Weihnachtszeit, schönste Zeit – für das Spielzeuggeschäft Huber! Das sieht man schon dem Schaufenster an. Eine ganze Weihnachtskrippe gibts da zu sehen: Josef und Maria, Jesus und die drei heiligen Könige in seeliger Eintracht, nachgestellt mit Schaufensterpuppen. Und eine Leiche!

Mit:
Lara Stoll, Gabriel Vetter, Thomas Korber, Philipe Graber, Irina Schönen

Regie: Martin Bezzola
Technische Realisierung: Martin Bezzola, Roland Fatzer
Dramaturgie: Wolfram Höll, Johannes Mayr

Musik: Martin Bezzola



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Good Vibrations Movement (Christoph Goldmann) WDR 2021
Sat, 4 Dec 2021 14:01:43
Mit gutem Sound gegen das Schlechte der Welt

Eine Gruppe Test-User unternimmt mit der App „Good Vibrations Movement“ eine Reise durch die Geschichte des heilenden Sounds.

Bei dem Versuch, sich mit möglichst vielen Menschen zu verbinden und Teil einer Bewegung werden zu können, begegnen die Spieler allerdings nicht nur Brian Eno oder Jimi Hendrix, sondern auch unbekannten Klangforschern wie dem Arzt Arthur Perelman. Der führt 1938 ein Experiment durch, um seiner Tochter mittels eines Soundsystems unter einem Zeppelin „Good Vibrations“ zu schicken. Denn die Nazis verwehren ihm jeglichen Kontakt zu seiner Tochter, die aufgrund einer psychischen Krankheit in einem Heim für „unwertes Leben“ eingesperrt ist. Doch sind all diese Dokumente und wissenschaftlichen Forschungen, die die App über den Zusammenhang zwischen Sound und DNA hervorzaubert, real oder Fiktion?

Regie: Matthias Kapohl
Technische Realisation: Henning Schmitz
Dramaturgie: Christina Hänsel, Thomas Leutzbach



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(NEU) Damals im Garten (Jürgen Becker) SWR 2021
Sat, 4 Dec 2021 00:53:04
Berta und Johanna erinnern sich: An die Familie, den Garten und die kalten, harten Tage nach dem Krieg. Berta sucht Hilfe bei Ihren Fotoalben, Johanna möchte die Bilder am liebsten gar nicht sehen. Im Erinnerungsdialog der Schwestern mischen sich individuelle Rückschau und kollektive Erfahrung. Autor Jürgen Becker greift Themen auf, die schon vielfach beschäftigten: Das Verhältnis von Bild und Sprache, die Konstruktion und Re-Konstruktion von Wirklichkeit, die Frage, was Erinnerung und Identitätsfindung ausmacht. Ein Spannungsverhältnis, das sich für Becker immer auch in der Sprache selbst und im Erzählen festmacht.

Mit:
Gudrun Ritter, Tatja Seibt

Regie: Gaby Hartel



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Grijpstra und de Gier (4) Der blonde Affe (Janwillem van de Wetering) SWF - WDR 1984
Sat, 4 Dec 2021 00:51:07
Elaine Carnet, eine erfolgreiche Möbelfabrikantin, ist die Gartentreppe ihres Hauses hinuntergefallen - oder hinuntergestoßen worden? Tödlicher Unfall oder Mord? Auf den Gesichtszügen der Toten liegt ein auffallend bösartiger, höhnischer Gesichtsausdruck, als hätte sie unmittelbar vor ihrem Tod über jemanden triumphiert. Dieser Gesichtsausdruck vor allem läßt den Commissaris und seine Mitarbeiter Grijpstra, de Gier und Cardozo von der Amsterdamer Mordkommission an ein Verbrechen denken, zumal es in der Umgebung der Toten an einem Motiv für eine solche Tat nicht fehlt. Da ist zunächst Elaines Geschäftsführer Bergen, ein nervöser Pedant, den Elaine vor kurzem noch ausbooten und durch ihren Geliebten ersetzen wollte. Dieser Geliebte ist ein Mann namens Vleuten, den alle nur "de Aap" oder den "blonden Affen" nennen, ein außergewöhnlicher Charakter, wie er für van de Weterings Romane kennzeichnend ist. Obwohl Elaine ihn heiraten und zum Chef ihrer Firma machen wollte, kündigte de Aap von einem Tag zum anderen, trennte sich von Elaine und führt seither ein ungebundenes, wenn auch wohlsituiertes Dasein. Noch ein weiterer Mann stand mit der Toten in Verbindung: Francesco Pullini, ein Italiener, Sohn des größten Möbellieferanten der Firma Carnet. Elaine schuldete ihm 80 000 Gulden, die mit gefälschten Rechnungen an den Firmenkonten vorbeigelenkt worden waren. Alle drei Männer waren kurz vor Elaines Tod in ihrer Nähe... Am Ende sind es zwei alte Damen und ein Portrait Elaine Carnets, die den Commissaris auf die Spur des eigentlichen Mordmotivs bringen.

Mit:
Hans-Peter Hallwachs, Wolfgang Büttner, Charles Wirths, Matthias Ponnier, Andreas Mannkopff, Andreas Szerda, Bettina Roccor, Monica Bleibtreu, Hans Timerding, Christian Brückner, Berth Wesselmann, Fritz Bachschmidt, Friedrich von Bülow, Hanna Burgwitz, Helene Elcka, Carola Erdin, Fausto Guarnieri, Paul-Albert Krumm, Wolfgang Schwarz, u.a.

Regie: Peter Michel Ladiges
Übersetzung: Hubert Deymann
Technische Realisierung: Roland Seiler, Regine Schneider
Regieassistenz: Johannes Hertel

Bearbeitung: Peter Michel Ladiges

Musik: Gerd Husemann, Hermann Mutschler



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Ein Fall für Sherlock Holmes - Die Brook-Street-Affäre - SWF 1983
Sat, 4 Dec 2021 00:42:00
Leo Austin macht eine Erbschaft. Er ist begeistert, denn ihm wird ein großes Anwesen hinterlassen.

Die einzige Bedingung ist, dass er vor seinem Erbantritt eine Woche in diesem Haus wohnen soll.
Aber irgendetwas stimmt dort ganz und gar nicht…

Mit:
Erzählerin: Judith Lindebaum
Leo Austin: Sebastian Cohrs
Kelly Winter: Jenny Raebiger
Lilly: Anna Murlasits
Freddie: Thomas Kämpf
Noah: Andre Hupfer
Olivia: Christina Martin
Harriet Austin: Barbara Pehlke
P.R. Montgomery: Malte Janßen
Credits: Andreas Johren



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(NEU) Gruselstunde (12) Das Totenhaus - Xantho-Audio 2021
Sat, 4 Dec 2021 00:26:00
Leo Austin macht eine Erbschaft. Er ist begeistert, denn ihm wird ein großes Anwesen hinterlassen.

Die einzige Bedingung ist, dass er vor seinem Erbantritt eine Woche in diesem Haus wohnen soll.
Aber irgendetwas stimmt dort ganz und gar nicht…

Mit:
Erzählerin: Judith Lindebaum
Leo Austin: Sebastian Cohrs
Kelly Winter: Jenny Raebiger
Lilly: Anna Murlasits
Freddie: Thomas Kämpf
Noah: Andre Hupfer
Olivia: Christina Martin
Harriet Austin: Barbara Pehlke
P.R. Montgomery: Malte Janßen
Credits: Andreas Johren



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Der schwarze Tanner (Meinrad Inglin) DRS 1981
Fri, 3 Dec 2021 11:29:12
Meisterwerk des grossen Chronisten Inglin. Die Geschichte des unbeugsamen Schwyzer Bergbauern Kaspar Tanner. Er soll im 2. Weltkrieg wie viele Schweizer Bergbauern sein Weideland in Ackerland umwandeln. Tanner jedoch lehnt sich dagegen auf und wird schliesslich zum tragischen Straftäter.

Tino Arnold hat Inglins Erzählung (zu finden im Novellenband "Die Lawine") für das Radio bearbeitet und mit Schwyzer Laiendarstellerinnen und -darstellern inszeniert. Der unverfälschte Schwyzer Dialekt gibt der Produktion viel urchige Echtheit. Im Gegensatz zu Xavier Kollers Verfilmung (1985) lässt Tino Arnold der Geschichte ihre ursprüngliche Aussage: Kaspar Tanner aus Oberschwanden wird hier nicht zum Märtyrer.

Mit:
Walter Annen, Urs Kündig, Antoinette Hofmann-Schönbächler, Marielouise Reichmuth, Fränzi Rickenbacher, Othmar Betschart, Josef Auf der Maur

Regie: Tino Arnold

Bearbeitung: Tino Arnold



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Verdi, Würstchen und Verwirrung (Maria Franziska Schüller, Cornelia Walter ) WDR 1994
Fri, 3 Dec 2021 11:27:51
Polizei, Krankenwagen, Martinshörner. Frau Huppertz traut ihren Augen nicht. Kein Zweifel. Das ist eindeutig ihre Saunabekannte Helga Bloemke. Und der Mann auf der Trage ist Gatte Ralf-Günther. Monate haben die beiden nichts mehr voneinander gehört, seit Bloemkes kurz vor Weihnachten ihr Haus und die Arztpraxis wegen akuter Einsturzgefahr verlassen mußten und vorübergehend zu Frau Bloemkes Schwester nach Hamburg gezogen sind. Jetzt wollten Bloemkes in Bonn im Notariat den Verkauf des Grundstückes abwickeln. Und Architekt Dollhausen, der seinerzeit das Gutachten fertigte, hat sich persönlich bereit erklärt, die Abbrucharbeiten zu überwachen. Doch Tochter Beate traut Dollhausen nicht. Kurz entschlossen schlägt Frau Huppertz vor, noch heute abend mit ihrer Freundin, wenn es dunkel ist, in das Haus einzusteigen. Doch da erwartet sie eine böse Überraschung. Der Stahlschrank, in dem die Patientenkartei verschlossen war, ist aufgebrochen und ebenso der Schreibtisch.

Mit:
Cornelia Walter, Maria Franziska Schüller, Samy Orfgen, Jochen Busse, Werner Kroj, Christian Krop, Helga Bellinghausen, Ursula Michelis

Regie: Uwe Schareck
Technische Realisierung: Ilse Sieweke, Petra Kohn, Matthias Fischenich
Regieassistenz: Thomas Leutzbach

Musik: Ulrich Biermann



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Ein Fall für Sherlock Holmes - Der erste Fall (Arthur Conan Doyle) SWF 1983
Fri, 3 Dec 2021 00:20:42
Dr. Watson sucht in den alten Unterlagen von Holmes nach Stoff für eine neue Geschichte. Dabei findet er eine merkwürde Notiz und Holmes beginnt einen Fall aus seiner Jugend zu erzählen: seinen allerersten.

Eng an die Vorlagen Sir Arthur Conan Doyles gebunden, entstanden 1984 beim Südwestfunk mit starker Besetzung (Rolf Henninger als Sherlock Holmes, Heinz Meter als Dr. John Watson) sechs Episoden mit dem Meisterdetektiv. Als musikalischer Rahmen wurden Ragtime-Stücke von William Bolcom eingespielt.

Mit:
Rolf Henninger, Heinz Meier, Hans Dieter Zeidler, Wilm Roil, Wolfgang Reinsch, Friedrich von Bülow

Regie: Thomas Köhler
Technische Realisierung: Udo Schuster

Bearbeitung: A. Reinhard

Musik: William Bolcom

Roter Glamour Teil 2 (Dominique Manotti) NDR - SWR 2019
Thu, 2 Dec 2021 23:37:45
Der Präsident der Republik heißt François Mitterand. Wie jeden Morgen macht er mit seinem engsten Berater Bornand einen kleinen Spaziergang, auf dem die aktuellen Dinge unter vier Augen besprochen werden. "Sie wissen genau, dass ich Waffenverkäufe an kriegführende Staaten prinzipiell ablehne", sagt der Präsident. Doch der Absturz einer in Malta gestarteten Boeing 747 Cargo über der Türkei fördert trübe Geheimnisse ans Licht. Das Flugzeug war randvoll mit Raketen beladen, das Flugziel war der Iran. Dominique Manotti, emeritierte Professorin für Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit, nimmt mal wieder ein brisantes politisches Thema auf's Korn.

Mit:
Barbara Nüsse, Felix von Manteuffel, Marc Hosemann, Gerd Warmeling, Stephan Schad, Katja Brügger, Markus John, Marina Frenk, Marlen Diekhoff, Christian Redl, u.v.a.

Regie: Beatrix Ackers
Übersetzung: Andrea Stephani

Bearbeitung: Beatrix Ackers

Musik: Andreas Bick


Roter Glamour Teil 1 (Dominique Manotti) NDR - SWR 2019
Thu, 2 Dec 2021 23:35:20
Der Präsident der Republik heißt François Mitterand. Wie jeden Morgen macht er mit seinem engsten Berater Bornand einen kleinen Spaziergang, auf dem die aktuellen Dinge unter vier Augen besprochen werden. "Sie wissen genau, dass ich Waffenverkäufe an kriegführende Staaten prinzipiell ablehne", sagt der Präsident. Doch der Absturz einer in Malta gestarteten Boeing 747 Cargo über der Türkei fördert trübe Geheimnisse ans Licht. Das Flugzeug war randvoll mit Raketen beladen, das Flugziel war der Iran. Dominique Manotti, emeritierte Professorin für Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit, nimmt mal wieder ein brisantes politisches Thema auf's Korn.

Mit:
Barbara Nüsse, Felix von Manteuffel, Marc Hosemann, Gerd Warmeling, Stephan Schad, Katja Brügger, Markus John, Marina Frenk, Marlen Diekhoff, Christian Redl, u.v.a.

Regie: Beatrix Ackers
Übersetzung: Andrea Stephani

Bearbeitung: Beatrix Ackers

Musik: Andreas Bick


(NEU) Discovery (2) Der Fluch der Könige (Stephan Obermayr) hoerspielprojekt 2021
Thu, 2 Dec 2021 21:42:21
Auf dem Rückflug zur Erde begegnet die Discovery einem havarierten Raumschiff. Der Erstkontakt verläuft wenig freundlich, die Fremden verbergen ein Geheimnis. Der Schlüssel zur Wahrheit liegt in Tia Spades Vergangenheit.

Mit:
Werner Wilkening, Katja Runge, Jan Theurich, Dagmar Bittner, Claudio Volino, Clemens Weichard, Michael Lips, Philip Bösand, Michael Gerdes, Kathrin Verena, Jens Niemeyer, Benedict Benken, Dorle Hoffmann, Martin Schwindt, Marcel Ernst, Marvin Kopp, Martina Rickert

Regie: Stephan Obermayr
Technische Realisierung: Stephan Obermayr

Musik: 7klang, Steffen Kuhn


(NEU) Das hässliche Universum (Laura Naumann) DLF Kultur 2021
Thu, 2 Dec 2021 15:28:38

Der Verdacht - Teil 2 / 8 (Friedrich Dürrenmatt) DRS - SFB - ORB - Steinbach sprechende Bücher 1999
Thu, 2 Dec 2021 13:12:27
Kommissär Bärlach gerät in eine tödliche Falle. Nach einer Krebsoperation erholt er sich in der Klinik seines Freundes und Arztes Hungertobel. Durch Zufall schöpfen die beiden einen schrecklichen Verdacht gegen den Chef einer Schweizer Nobel-Klinik: Ist Dr. Emmenberger der KZ-Arzt Nehle?
Die beiden Erfolgskrimis von Friedrich Dürrenmatt "Der Richter und sein Henker" und "Der Verdacht" sind 1950/51 entstanden und waren zur Veröffentlichung als Fortsetzungen in der Schweizer Zeitschrift "Der Beobachter" gedacht. Dürrenmatt brauchte damals dringend Geld. Ohne diesen Druck wäre die wunderbare Figur des Kommissär Bärlach vielleicht nie entstanden. Dieser Kommissär Bärlach ist ein konservativer Freigeist, gottlos und doch von einer tiefen Humanität beseelt, rücksichtslos in seinem Vorgehen und doch mit einem grossen Einfühlungsvermögen. Bärlach ist ein Einzelgänger, beileibe kein Sozialist, aber er hat eine natürliche Solidarität mit den Schwachen, den Unterdrückten, den Ausgebeuteten.
Sein Gegenspieler, Dr. Emmenberger, ist der Inbegriff des bösen Menschen, ein radikaler Nihilist und Existenzialist, gefühllos und ohne Bedenken seine eigenen sadistischen Bedürfnisse lebend. Kommissär Bärlach, obwohl auch er keinen Glauben hat und kein absolut verbindliches ethisches Wertsystem kennt, ist diesem Gegner nicht gewachsen.

Mit:
Franziskus Abgottspon, Franz Matter, Ingold Wildenauer, Daniel Reinhard, Walter Baumgartner, Rudolf Kaspar, Michael Gempart, Alice Brünger, Peter Kner, Isabelle Menke

Regie: Manfred Mixner



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(NEU) Human Minded (13) Marsha P. Johnson (Christian Chang-Langhorst, Sokrates Evangelidis) SR 2021
Thu, 2 Dec 2021 13:11:51
Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

"Ich war nichts und niemand aus Nirgendwo, bis ich eine Drag Queen wurde." Marsha P. Johnson, Transfrau, LGBTIQ-Streiterin und Act Up-Aktivistin, hat sich zeit ihres Lebens mit großer Leidenschaft für Minderheiten, Kranke und Schwache eingesetzt.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst



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(TIPP) Kein Mucks - Der Krimipodcast mit Bastian Pastewka (Staffel 3) Duell auf sizilianisch (Nikolai von Michalewsky) RB 1977
Thu, 2 Dec 2021 13:05:04
Barbara Herm, eine junge deutsche Journalistin, reist durch Sizilien, um für ihre Zeitschrift das Leben dort zu beschreiben. Per Zufall trifft sie den Schriftsteller Richard Graf, der seit vielen Jahren dort lebt, der die Mentalität dort genau kennt, und der bereit ist, seiner Landsmännin bei ihrer Arbeit etwas zu helfen. Einige Fotos, die die Journalistin bei einer öffentlichen Veranstaltung macht, werden plötzlich zu begehrten Objekten. Denn auf dieser Veranstaltung wird der Bürgermeister des Ortes erschossen, und auf den Fotos muß der Täter zu erkennen sein. Barbara Herm wird zur Zentralfigur einer Auseinandersetzung zwischen Polizei und einer Interessengruppe, die man gemeinhin "Mafia" nennt. Nikolai von Michalewsky schildert in seinem Kriminalhörspiel den Kampf zwischen legalen und illegalen Machtformationen auf Sizilien.

Mit:
Horst Michael Neutze, Ursela Monn, Michael Gahr, Ulrich Matschoss, Ulrich von Bock, Ernst August Schepmann, Gisela Johannson, Herbert Steinmetz, Bernd Wiegmann, Leo Sylvester Huth

Regie: Günter Siebert



Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Kabale und Liebe (Friedrich Schiller) SDR 1959
Thu, 2 Dec 2021 12:41:02
Präsident von Walter will seine einflussreiche Position am Hof durch die Hochzeit seines Sohnes Ferdinand mit Lady Milford, der Mätresse des Herzogs, stärken. Ferdinand liebt jedoch Luise, die Tochter des Stadtmusikers Miller. Ferdinand ist zu einer Aussprache mit Lady Milford bereit, die ihm ihre Liebe gesteht. Ferdinand hält aber an der Liebe zu Luise fest. Der von Luise abgewiesene Sekretär Wurm zwingt die junge Frau, einen an Feldmarschall von Kalb gerichteten Liebesbrief zu schreiben und diesen Brief unter Eid als freiwillig anzuerkennen. Eifersüchtig stellt Ferdinand die Geliebte zur Rede. Er beschließt, sich und Luise zu vergiften. Erst kurz vor seinem Tod gesteht sie ihm die Wahrheit. Der sterbende Ferdinand reicht zum Zeichen der Versöhnung dem Vater die Hand.

Mit:
Präsident von Walter: Kurt Horwitz
Ferdinand, von Walters Sohn: Peter Lieck
Hofmarschall von Kalb: Fritz Schröder-JahnLady Milford: Ellen Schwiers
Sekretär Wurm: Ernst Ronnecker
Miller, Stadtmusikant: Hans Hessling
Luise, Millers Tochter: Renate Schroeter
Millers Frau: Traute Rose
Ein Kammerdiener des Fürsten: Kurt Lieck

Regie: Walter Knaus
Technische Realisierung: Bernd Lossen, Hansjörg Saladin

Bearbeitung: Walter Knaus



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Der Jude Nathan hat vor vielen Jahren ein christliches Waisenkind angenommen und hat es als seine Tochter Recha aufgezogen. Recha wird bei einem Brand des Hauses von einem Tempelherrn gerettet. Die Handlung enthüllt, daß der Tempelherr Rechas Bruder und daß beider Vater ein verschollener Bruder des Sultans Saladin ist. Saladin ist in Geldverlegenheiten, sucht und findet schließlich auch die Hilfe Nathans. Die Brücke für ihre Freundschaft ist in der "Ring-Parabel" gegeben. Vom Sultan befragt, welche Religion die wahre sei, das Christentum, das Judentum oder der Islam, antwortet Nathan mit der Parabel von den drei Ringen, die einander so sehr gleichen, daß sie in ihrem Wert nicht mehr zu unterscheiden sind. So soll man auch keiner der drei Religionen den Vorzug geben. Diejenige sei die beste, die mit den anderen am heftigsten in der von "Vorurteilen freien Liebe" wetteifert.

Das Stück spielt während der Kreuzzüge in Jerusalem, wo Islam, Christentum und Judentum aufeinandertreffen. Der reiche Jude Nathan hört, dass seine adoptierte christliche Tochter Recha durch einen jungen Tempelherrn vor dem Feuertod gerettet wurde. Nathan lädt ihn als Dank zu einem Besuch bei Recha ein. Der Sultan, der zuvor den Tempelherrn durch einen Gnadenakt vor der Hinrichtung bewahrt hatte, stellt die Klugheit Nathans auf die Probe. Er fragt ihn, welches die wahre und echte Religion sei. Nathan antwortet mit der "Ringparabel". Ein Königshaus besaß einen Ring, der sich jeweils auf den Lieblingssohn des Herrschers vererben sollte. Einer der Könige konnte sich nicht zwischen seinen drei Söhnen entscheiden und ließ zwei weitere ähnliche Ringe anfertigen. Den Streit der Söhne um den echten Ring schlichtete ein Richter, indem er das praktische Handeln zum Maßstab erklärte. Jede Religion, erkennt der Sultan, muss sich durch ständige praktische Humanität bewähren. Schließlich erkennt Nathan im Tempelherrn Rechas leiblichen Bruder. Juden, Christen und Moslems versöhnen sich miteinander.

Mit:
Nathan, ein reicher Jude in Jerusalem: Erich Ponto
Sultan Saladin: Ernst Fritz Fürbringer
Sittah, dessen Schwester: Edith Heerdegen
Recha, dessen angenommene Töchter: Elfriede Kuzmany
Daja, Christin: Lina Carstens
Junger Tempelherr: Wolfgang Arps
Ein Derwisch: Hans Helmut Dickow
Patriarch von Jerusalem: Hans Mahnke
Klosterbruder: Max Mairich

Regie: Paul Hoffmann

Bearbeitung: Paul Hoffmann

Musik: Rolf Unkel


Im dunklen Wasser eines Kanals in Venedig treibt die Leiche eines jungen Mannes. Sehr professionell wurde ihm ein Messer ins Herz gestoßen. Und offensichtlich war er vollgepumpt mit Drogen. Commissario Guido Brunetti identifiziert ihn als Sergeant Foster vom amerikanischen Militärstützpunkt in Vicenza. Dort stößt er auf eine merkwürdige Mauer des Schweigens: niemand ist bereit ihm zu sagen, welche Aufgaben Sergeant Foster hatte, in welcher Abteilung er gearbeitet hatte. Bis die junge Ärztin Terry Peters sich an Brunetti wendet und ihn darauf aufmerksam macht, dass Sergeant Foster niemals Drogen nahm. Und dass Vice-Questore Patta ihn auffordert, sich doch lieber um den Bilderdiebstahl zu kümmern als die Amerikaner mit seinen Nachforschungen zu belästigen, weckt Brunettis Neugier umso mehr.

Commissario Guido Brunetti wird immer klarer, dass der Mord an dem amerikanischen Sergeant Foster geschehen war, um ein anderes Verbrechen zu vertuschen. Offenbar hatte Foster Infomationen über einen gigantischen Umweltskandal, in den sowohl die Amerikaner wie eine italienische Chemiefabrik verwickelt sind. - Bei Dr. Peters findet er geheime Berichte über ein krankes Kind, das an extremem Hautausschlag, Verbrennungen und hohem Fieber gestorben war. Als dann noch Dr. Peters ermordet aufgefunden wird, ist Brunetti klar, dass es gefährlich wird. Mit Hilfe seines Kollegen aus Vicenza kommen sie einem riesigen Umweltverbrechen auf die Spur.

Mit:
Erzählerin: Hannelore Hoger
Commissario Guido Brunetti: Michael König
Paola Brunetti, seine Frau: Hille Darjes
Chiara, beider Tochter: Abak Safaei-Rad
Vice-Questore Giuseppe Patta: Wolfgang Hinze
Dr. Rizzardi, Pathologe: Matthias Ponnier
Caporal Miotti: Christian Berkel
Bonsuan, Bootsführer: Hansjürgen Gerth
Maggiore Ambrogiani: Jürg Löw
Bocchese, Laborant: Walter Renneisen
Dr. Terry Peters, Ärztin: Frauke Poolman
Captain Duncan: Michael Holz
Captain Butterworth: Hüseyin Cirpici
Sergeant Wolf: Gerd Andresen
Barmann: Rudolf Guckelsberger
Schaffner: Hans Gerd Krogmann
Frauenstimme/Sekretärin: Claudia Jahn
Junge Frau an der Rezeption: Andrea F. Brunetti
Augusto Viscardi: Peter Fricke
Mr. Kaymann: Christian Körner
Signora Concetta: Grete Wurm
Fosco, Wirtschaftsjournalist: Rainer Bock
Junge: Ralph Jung

Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzung: Monika Elwenspoek
Technische Realisierung: Klaus Höness, Birgit Schilling

Bearbeitung: Daniel Grünberg



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Im dunklen Wasser eines Kanals in Venedig treibt die Leiche eines jungen Mannes. Sehr professionell wurde ihm ein Messer ins Herz gestoßen. Und offensichtlich war er vollgepumpt mit Drogen. Commissario Guido Brunetti identifiziert ihn als Sergeant Foster vom amerikanischen Militärstützpunkt in Vicenza. Dort stößt er auf eine merkwürdige Mauer des Schweigens: niemand ist bereit ihm zu sagen, welche Aufgaben Sergeant Foster hatte, in welcher Abteilung er gearbeitet hatte. Bis die junge Ärztin Terry Peters sich an Brunetti wendet und ihn darauf aufmerksam macht, dass Sergeant Foster niemals Drogen nahm. Und dass Vice-Questore Patta ihn auffordert, sich doch lieber um den Bilderdiebstahl zu kümmern als die Amerikaner mit seinen Nachforschungen zu belästigen, weckt Brunettis Neugier umso mehr.

Commissario Guido Brunetti wird immer klarer, dass der Mord an dem amerikanischen Sergeant Foster geschehen war, um ein anderes Verbrechen zu vertuschen. Offenbar hatte Foster Infomationen über einen gigantischen Umweltskandal, in den sowohl die Amerikaner wie eine italienische Chemiefabrik verwickelt sind. - Bei Dr. Peters findet er geheime Berichte über ein krankes Kind, das an extremem Hautausschlag, Verbrennungen und hohem Fieber gestorben war. Als dann noch Dr. Peters ermordet aufgefunden wird, ist Brunetti klar, dass es gefährlich wird. Mit Hilfe seines Kollegen aus Vicenza kommen sie einem riesigen Umweltverbrechen auf die Spur.

Mit:
Erzählerin: Hannelore Hoger
Commissario Guido Brunetti: Michael König
Paola Brunetti, seine Frau: Hille Darjes
Chiara, beider Tochter: Abak Safaei-Rad
Vice-Questore Giuseppe Patta: Wolfgang Hinze
Dr. Rizzardi, Pathologe: Matthias Ponnier
Caporal Miotti: Christian Berkel
Bonsuan, Bootsführer: Hansjürgen Gerth
Maggiore Ambrogiani: Jürg Löw
Bocchese, Laborant: Walter Renneisen
Dr. Terry Peters, Ärztin: Frauke Poolman
Captain Duncan: Michael Holz
Captain Butterworth: Hüseyin Cirpici
Sergeant Wolf: Gerd Andresen
Barmann: Rudolf Guckelsberger
Schaffner: Hans Gerd Krogmann
Frauenstimme/Sekretärin: Claudia Jahn
Junge Frau an der Rezeption: Andrea F. Brunetti
Augusto Viscardi: Peter Fricke
Mr. Kaymann: Christian Körner
Signora Concetta: Grete Wurm
Fosco, Wirtschaftsjournalist: Rainer Bock
Junge: Ralph Jung

Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzung: Monika Elwenspoek
Technische Realisierung: Klaus Höness, Birgit Schilling

Bearbeitung: Daniel Grünberg



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Schwarz - ohne Zucker!

Mit:
Rahel Hubacher, Manuel Neuburger, Jürg Plüss

Regie: Myriam Zdini
Technische Realisierung: Franz Baumann



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Können Requisiten der Geschichte Geschichten erzählen? Das vierteilige Hörspiel "Orwells Remington" begibt sich auf die Suche nach einem Stück Geschichte, auf dem Geschichte geschrieben wurde: Die Schreibmaschine des George Orwell.

Es beginnt als Suche nach den Umständen des Verschwindens dieser berühmten Schreibmaschine, auf der George Orwell 1948 mit "1984“ eine der Geschichten des 20. Jahrhunderts schrieb. Tatsache ist, dass der Autor und Erzähler der Teile 1 und 3 des Hörspiels im Jahr 1966 Herausgeber der International Times in London war, und damit George Orwells Schreibmaschine direkt vor seiner Nase hatte. Orwells Witwe Sonia hatte sie der Untergrund-Zeitschrift geschenkt. Doch irgendwann war die Remington verschwunden, und als der Erzähler sie jetzt, über 50 Jahre später, in Berlin wiederfindet, ist sie nicht mehr dieselbe: Sie beginnt, von allein zu schreiben, und weigert sich, anderen Fingern als denen des Meisters zu gehorchen.

Was zu der Frage führt: Wer hatte und hat die Berechtigung, auf dieser Maschine zu schreiben? Fakt ist, Orwells Ehefrauen Eileen und Sonia haben auch auf ihr geschrieben, aber wohl nur das, was George diktiert hat. Wer waren diese Frauen, deren Leben angesichts ihres berühmten Ehemannes von der Geschichte verschluckt wurden? Wieso haben sie nicht selbst kreative Dinge auf der Remington verfasst? Die Autorin und Erzählerin der Teile 2 und 4 geht mit den beiden Frauen auf eine Zeitreise ins Jetzt und stiftet sie an, sich die Maschine zurückzuholen. Während der Autor sich die Maschine gefügig machen will und er schließlich einen Kampf auf Leben und Tod mit ihr führt, stehen die Frauen schon vor der Tür und fordern die Herausgabe von Orwells Remington.

Mit:
Martin Reinke, Martin Bross, David Vormweg, Freya Hattenberger, Cordula Leiße, Katharina Marie Schubert, Philine Velhagen, Svenja Wasser, Justine Hauer, Cedric Cavatore, Aurielle Thepaut, Benjamin Höppner, Johanna Reinders, Louis Friedemann Thiele, Alice Gruia, Konstantinos Tsourouflis, Gilbert Brakonier, Alla Canarski, Mike McAlpine, Christina Maria Geve, Sean McDonagh, Fiona Metscher, Markus Friedmann, Sigrid Burkholder, Ulrike Schwab, Alice Gruia

Regie: David Z. Mairowitz, Philine Velhagen
Dramaturgie: Hannah Georgi, Natalie Szallies
Technische Realisierung: Matthias Fischenich, Barbara Göbel
Regieassistenz: Julie Grothgar


Können Requisiten der Geschichte Geschichten erzählen? Das vierteilige Hörspiel "Orwells Remington" begibt sich auf die Suche nach einem Stück Geschichte, auf dem Geschichte geschrieben wurde: Die Schreibmaschine des George Orwell.

Es beginnt als Suche nach den Umständen des Verschwindens dieser berühmten Schreibmaschine, auf der George Orwell 1948 mit "1984“ eine der Geschichten des 20. Jahrhunderts schrieb. Tatsache ist, dass der Autor und Erzähler der Teile 1 und 3 des Hörspiels im Jahr 1966 Herausgeber der International Times in London war, und damit George Orwells Schreibmaschine direkt vor seiner Nase hatte. Orwells Witwe Sonia hatte sie der Untergrund-Zeitschrift geschenkt. Doch irgendwann war die Remington verschwunden, und als der Erzähler sie jetzt, über 50 Jahre später, in Berlin wiederfindet, ist sie nicht mehr dieselbe: Sie beginnt, von allein zu schreiben, und weigert sich, anderen Fingern als denen des Meisters zu gehorchen.

Was zu der Frage führt: Wer hatte und hat die Berechtigung, auf dieser Maschine zu schreiben? Fakt ist, Orwells Ehefrauen Eileen und Sonia haben auch auf ihr geschrieben, aber wohl nur das, was George diktiert hat. Wer waren diese Frauen, deren Leben angesichts ihres berühmten Ehemannes von der Geschichte verschluckt wurden? Wieso haben sie nicht selbst kreative Dinge auf der Remington verfasst? Die Autorin und Erzählerin der Teile 2 und 4 geht mit den beiden Frauen auf eine Zeitreise ins Jetzt und stiftet sie an, sich die Maschine zurückzuholen. Während der Autor sich die Maschine gefügig machen will und er schließlich einen Kampf auf Leben und Tod mit ihr führt, stehen die Frauen schon vor der Tür und fordern die Herausgabe von Orwells Remington.

Mit:
Martin Reinke, Martin Bross, David Vormweg, Freya Hattenberger, Cordula Leiße, Katharina Marie Schubert, Philine Velhagen, Svenja Wasser, Justine Hauer, Cedric Cavatore, Aurielle Thepaut, Benjamin Höppner, Johanna Reinders, Louis Friedemann Thiele, Alice Gruia, Konstantinos Tsourouflis, Gilbert Brakonier, Alla Canarski, Mike McAlpine, Christina Maria Geve, Sean McDonagh, Fiona Metscher, Markus Friedmann, Sigrid Burkholder, Ulrike Schwab, Alice Gruia

Regie: David Z. Mairowitz, Philine Velhagen
Dramaturgie: Hannah Georgi, Natalie Szallies
Technische Realisierung: Matthias Fischenich, Barbara Göbel
Regieassistenz: Julie Grothgar


Können Requisiten der Geschichte Geschichten erzählen? Das vierteilige Hörspiel "Orwells Remington" begibt sich auf die Suche nach einem Stück Geschichte, auf dem Geschichte geschrieben wurde: Die Schreibmaschine des George Orwell.

Es beginnt als Suche nach den Umständen des Verschwindens dieser berühmten Schreibmaschine, auf der George Orwell 1948 mit "1984“ eine der Geschichten des 20. Jahrhunderts schrieb. Tatsache ist, dass der Autor und Erzähler der Teile 1 und 3 des Hörspiels im Jahr 1966 Herausgeber der International Times in London war, und damit George Orwells Schreibmaschine direkt vor seiner Nase hatte. Orwells Witwe Sonia hatte sie der Untergrund-Zeitschrift geschenkt. Doch irgendwann war die Remington verschwunden, und als der Erzähler sie jetzt, über 50 Jahre später, in Berlin wiederfindet, ist sie nicht mehr dieselbe: Sie beginnt, von allein zu schreiben, und weigert sich, anderen Fingern als denen des Meisters zu gehorchen.

Was zu der Frage führt: Wer hatte und hat die Berechtigung, auf dieser Maschine zu schreiben? Fakt ist, Orwells Ehefrauen Eileen und Sonia haben auch auf ihr geschrieben, aber wohl nur das, was George diktiert hat. Wer waren diese Frauen, deren Leben angesichts ihres berühmten Ehemannes von der Geschichte verschluckt wurden? Wieso haben sie nicht selbst kreative Dinge auf der Remington verfasst? Die Autorin und Erzählerin der Teile 2 und 4 geht mit den beiden Frauen auf eine Zeitreise ins Jetzt und stiftet sie an, sich die Maschine zurückzuholen. Während der Autor sich die Maschine gefügig machen will und er schließlich einen Kampf auf Leben und Tod mit ihr führt, stehen die Frauen schon vor der Tür und fordern die Herausgabe von Orwells Remington.

Mit:
Martin Reinke, Martin Bross, David Vormweg, Freya Hattenberger, Cordula Leiße, Katharina Marie Schubert, Philine Velhagen, Svenja Wasser, Justine Hauer, Cedric Cavatore, Aurielle Thepaut, Benjamin Höppner, Johanna Reinders, Louis Friedemann Thiele, Alice Gruia, Konstantinos Tsourouflis, Gilbert Brakonier, Alla Canarski, Mike McAlpine, Christina Maria Geve, Sean McDonagh, Fiona Metscher, Markus Friedmann, Sigrid Burkholder, Ulrike Schwab, Alice Gruia

Regie: David Z. Mairowitz, Philine Velhagen
Dramaturgie: Hannah Georgi, Natalie Szallies
Technische Realisierung: Matthias Fischenich, Barbara Göbel
Regieassistenz: Julie Grothgar


Können Requisiten der Geschichte Geschichten erzählen? Das vierteilige Hörspiel "Orwells Remington" begibt sich auf die Suche nach einem Stück Geschichte, auf dem Geschichte geschrieben wurde: Die Schreibmaschine des George Orwell.

Es beginnt als Suche nach den Umständen des Verschwindens dieser berühmten Schreibmaschine, auf der George Orwell 1948 mit "1984“ eine der Geschichten des 20. Jahrhunderts schrieb. Tatsache ist, dass der Autor und Erzähler der Teile 1 und 3 des Hörspiels im Jahr 1966 Herausgeber der International Times in London war, und damit George Orwells Schreibmaschine direkt vor seiner Nase hatte. Orwells Witwe Sonia hatte sie der Untergrund-Zeitschrift geschenkt. Doch irgendwann war die Remington verschwunden, und als der Erzähler sie jetzt, über 50 Jahre später, in Berlin wiederfindet, ist sie nicht mehr dieselbe: Sie beginnt, von allein zu schreiben, und weigert sich, anderen Fingern als denen des Meisters zu gehorchen.

Was zu der Frage führt: Wer hatte und hat die Berechtigung, auf dieser Maschine zu schreiben? Fakt ist, Orwells Ehefrauen Eileen und Sonia haben auch auf ihr geschrieben, aber wohl nur das, was George diktiert hat. Wer waren diese Frauen, deren Leben angesichts ihres berühmten Ehemannes von der Geschichte verschluckt wurden? Wieso haben sie nicht selbst kreative Dinge auf der Remington verfasst? Die Autorin und Erzählerin der Teile 2 und 4 geht mit den beiden Frauen auf eine Zeitreise ins Jetzt und stiftet sie an, sich die Maschine zurückzuholen. Während der Autor sich die Maschine gefügig machen will und er schließlich einen Kampf auf Leben und Tod mit ihr führt, stehen die Frauen schon vor der Tür und fordern die Herausgabe von Orwells Remington.

Mit:
Martin Reinke, Martin Bross, David Vormweg, Freya Hattenberger, Cordula Leiße, Katharina Marie Schubert, Philine Velhagen, Svenja Wasser, Justine Hauer, Cedric Cavatore, Aurielle Thepaut, Benjamin Höppner, Johanna Reinders, Louis Friedemann Thiele, Alice Gruia, Konstantinos Tsourouflis, Gilbert Brakonier, Alla Canarski, Mike McAlpine, Christina Maria Geve, Sean McDonagh, Fiona Metscher, Markus Friedmann, Sigrid Burkholder, Ulrike Schwab, Alice Gruia

Regie: David Z. Mairowitz, Philine Velhagen
Dramaturgie: Hannah Georgi, Natalie Szallies
Technische Realisierung: Matthias Fischenich, Barbara Göbel
Regieassistenz: Julie Grothgar


Oftmals sind es bloße Überschriften und Schlagzeilen aus Zeitungsnachrichten, die hängenbleiben und Teil des öffentlichen Diskurses werden. Neben der latent politischen Komponente interessiert Marc Matter auch die spezielle poetische Qualität dieser Textform - knapp und gedrungen, oft unter Vernachlässigung grammatischer Regeln, teilt sich diese 'kleine Form' in verbalen Impulsen und Slogans mit. Bei dieser reinen Wortkomposition werden die schriftlichen Fundstücke akustisch weiterverarbeitet. So entstehen neuartige Sprachgebilde, die durch ihre akustische Qualität bestechen, den politischen und gesellschaftlichen Impuls aber noch in sich tragen.

Mit:
Kirsten Drope, Georg Gädker, Judith Hilger und Philipp Niederberger


Demenz, so die Autorin, kann man als Angriff auf das kollektive Bewusstsein verstehen; durch die Auslöschung der individuellen Erinnerungen verarmt auch das gemeinsame Gedächtnis. So steht in Ruth Johanna Benraths Text auch Herr B. zwischen den Zeiten. Sein Alltag im Heim ist ein immerwährendes Ringen um Orientierung. Alltagswahrnehmungen durchfärben sich mit Kriegserinnerungen; die letzten Tage im „Volkssturm“, das Geräusch des Gewehrs 43 überlagern sich mit vorchristlichen Gottesvorstellungen. Ich bin die leere Mitte Gottes, sagt Herr B., Sohn eines Pfarrers, immer wieder. Die Verständnisebenen mäandern. Nur eines scheint sicher: Draußen wartet das Kind auf ihn. Alles ist daran zu setzen, zu ihm zu gelangen. Doch gibt es das Kind wirklich - und wenn ja, kann Herr B. dessen Wirklichkeit verstehen?

Neben Herrn B. treten weitere Perspektiven ins Bild. Im professionellen Arztgespräch versucht eine Psychiaterin Anknüpfungspunkte für einen Heil- oder Betreuungsansatz einzugrenzen. Eine Pflegerin notiert die täglichen Aufs und Abs im Unterbringungsalltag des Patienten. Und im Hintergrund zirkuliert eine possierliche Geschichte aus Kindertagen; drei kleine Bären, die sich im Wald verlaufen haben. Sofern dieses Zeichen auch scheint, gut möglich, dass es für einen Moment die vergessene Biografie einholt, ermächtigt und aktiviert - in einer für Herrn B. unverständlichen Welt aus Fremdbestimmung und Hilfsbedürftigkeit.

Mit:
Wolf-Dietrich Sprenger, Bibiana Beglau, Boris Aljinovic, Paulina Bittner

Regie: Stefan Kanis

Musik: Janko Hanushevsky



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Clara ist sechs und lebt, von ihren Eltern vernachlässigt, im Heim. Doch sie wünscht sich eine Mama. Auf jeden Wunschzettel hat sie das geschrieben. Sie weiß auch, wer ihre Mama sein soll: Judith. Die wünscht sich schließlich ein Kind und hat sie schon ein paar Mal im Heim besucht. Und Weihnachten kommt sie und nimmt sie mit nach Hause! Doch bis Judith alle erforderlichen Papiere zusammen hat, das dauert. Als sie Heiligabend zur Mittagszeit immer noch nicht da ist, wird Clara unruhig. Nicht, dass noch etwas dazwischenkommt - wie damals, als Eva sie erst immer besucht und dann doch ein anderes Kind mitgenommen hat. Oder findet Judith den Weg zum Heim nicht mehr, weil alles eingeschneit ist? Clara beschließt, Judith entgegen zu gehen. Aber wo soll sie sie finden? Es wird immer dunkler, kälter und leerer in der Stadt, in der Clara nach Judith sucht und Judith nach Clara. Doch zum Glück ist am vierundzwanzigsten Dezember ja der Weihnachtsmann unterwegs.

Regie: Gabriele Bigott



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"Alle für Jeden, Lyon! Und vergessen Sie nicht – finden Sie ein paar schöne, harte Schicksale!" Der Reporter Primo Lyon (Christian Ulmen) kommt aus der Neuen Welt und soll aus der Sperrzone – d. h. aus unserer Welt – berichten. Zur Tarnung hat er sich einen radebrechenden Akzent zugelegt. Vom Straßenverkehr über das Schriftsystem, die Paarungsrituale bis zur Fortpflanzung – unsere Welt ist ein derber Schrecken für den industriell produzierten Menschen, der Aldous Huxleys "Brave New World" von 1932 entsprungen sein könnte. Ein heiter-düsteres Gedankenspiel, das zum ersehnten Tod führt.

Mit:
Christian Ulmen, Jörg Diernberger, Sabine Vitua, Kenan Gün, Vincenzo Rosso, Luise H. Hoffmann, Johannes Boss, Anna Böttcher, Silvia Ließmann, Kathrin Angerer, Oliver Mayershofer, Florian Feitel, Tine Trost, Antje Wewer

Regie: Jörg Diernberger
Technische Realisation: Wolfgang Urzendowsky, Alexander Gasteiger
Dramaturgie: Christina Hänsel
Regieassistenz: Sophie Diernberger

Musik: Toni Nirschl



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"Alles wandelt sich – die Zeit, die Götter, sogar unsere eigene Gestalt" ... aber dass ein Anblick uns zu Stein verwandeln kann, erfährt der junge Perseus erst am Rand der Welt, wo nicht nur die geheimnisvollen Gracchen wohnen, sondern auch Medusa, die mit ihren Schwestern in einem finsteren Abgrund haust...

"Das Buch der Verwandlungen" ist 2000 Jahre alt. Der römische Dichter Ovid hat es geschrieben. Und obwohl das Alte Rom schon längst zu Staub zerfallen ist, sind die Geschichten des Ovid noch immer jung und spannend wie am ersten Tag ...



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Leg das Messer weg!

Die Nerven von Sabine, Jacky und Ben liegen blank. Knapp eine Stunde ist jetzt schon vergangen, seit Marcus das Ferienhaus verlassen hat, um sich dem unbekannten Beobachter zu stellen. Hoffentlich kommt er heil zurück - und hoffentlich auch ohne Blut an den Händen.

Mit:
Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Bianca Nawrath, Erich Räuker, Christoph Jablonka, Björn Schalla, Iris Schumacher, Annalena Schmidt, Viktor Hacker, Janis Zaurins, Joachim Kerzel

Regie: Simone Terbrack
Executive Producer: Simone Terbrack, Christoph Falke
Technische Realisierung: Felix Stäblein



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Kaum ein Paris-Tourist verirrt sich 1957 in das ärmliche 15. Arrondissement. Einer der Verlierer, die dort stranden, ist Paul Demessy. Er lebt als Clochard auf der Straße und wird von Privatdetektiv Nestor Burma aus der Gosse gezogen. Doch dann verschwindet er aus seinem tristen Fabrikarbeiter-Leben, und Burma begibt sich auf seine Spur. Sie führt ihn mitten in den Algerienkrieg. Unvermittelt findet sich Nestor Burma zwischen Freiheitskämpfern wieder. Paul hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen, bei dem er wahrhaft "schlechte Karten" hat. Trifft Burma nur noch den Gewinner lebend an?

Mit:
Christian Brückner, Sabine Postel, Christine Schönfeld, Doris Wolters, Ellen Schulz, Wolfgang Höper, Peter Engel, Simon David Grossenbacher, Markus Hoffmann, Benjamin Kiss, Christian Koerner, Ernst Konarek, Benjamin Marquart, Jochen Neupert, Manuela Romberg, Jutta Villinger

Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzung: Hans-Joachim Hartstein
Technische Realisierung: Udo Schuster, Christiane Köhler
Regieassistenz: Tatjana Raff

Bearbeitung: Klaus Schmitz



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Nelson ist ein Riesenhund, so groß, dass er den Kopf auf den Tisch legen kann. Das hat seine Vorteile, denn er frisst gern. Und er liebt Nele, sieben Jahre alt, über alles und sie ihn auch. Aber nun muss er weg, denn die Mama Sophie will ihn nicht mehr haben. Er ist einfach zu groß! Papa und sie haben sich getrennt, sie zieht mit Nele von Köln nach Motzen in Brandenburg. Mama Sophie gibt ihn bei der Züchterin wieder ab und Nele weint. Nelson würde auch weinen, wenn er das könnte. Seine Hündin Mutter aber sagt: Spring über den Zaun und such Nele, deine Nase wird dir den Weg schon zeigen! Er hält die Nase in den Wind und wirklich, er kann Nele riechen! Jetzt beginnt ein weiter Weg, auf dem er manchen kennenlernt: Herrn Schlierenbichler, Anna, die Französische Bulldogge Tossa, einen Jagdhund mit Gewehr, eine Ratte, die Siamkatze Feli, Richard und Sascha. Wird er Nele finden und darf er dann bleiben?

Mit:
Tonio Arango, Roman Knizka, Helene Huthmann, Marie Gruber, Stefan Gossler, Antonia Brunner, Andreas Schmidt, Linda Olsansky, Peter Kurth, Michael Hanemann, Victor Rühl, Astrid Meyerfeldt, u. v. a.

Regie: Klaus-Michael Klingsporn

Musik: Wolfgang van Ackeren


"Advent, Advent" ist zurück! Die schräge Krimi-Serie mit Gabriel Vetter und Lara Stoll. Und grad im ersten Fall wird es so richtig weihnachtlich: Denn der Nikolausabend ist in Gefahr. Dem Samichlaus und dem Schmutzli gehts gut, doch der Esel liegt tot im Stall – und zwar ermordet ...

Mit:
Lara Stoll, Gabriel Vetter, Dominique Müller, Kamil Krejci, Anja Rüegg, Irina Schönen

Regie: Martin Bezzola
Technische Realisierung: Martin Bezzola, Roland Fatzer
Dramaturgie: Wolfram Höll, Johannes Mayr

Musik: Martin Bezzola



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„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist die Geschichte eines heroinabhängigen Mädchens und ihrer Junkie-Clique. Die Tonbandprotokolle der damals 15-jährigen Christiane F. als Dokumentarhörspiel.

Im Frühjahr 1978 treffen die Journalisten Horst Rieck und Kai Hermann in einem Drogenprozess auf die jugendliche Zeugin Christiane F. Auf die Frage, ob sie etwas zu ihrer Situation sagen möchte, antwortet sie: „Und ob!“ 1978 erscheint das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Es macht die damals 16-Jährige schlagartig bekannt. Das biografische Buch hält sich jahrelang in den Bestsellerlisten und wird 1981 von Uli Edel mit Nadja Brunckhorst in der Hauptrolle verfilmt. Aus den Tonbandprotokollen, die dem Buch zugrunde liegen, und weitergehenden Gesprächen entstand diese Dokumentarsendung.

Mit:
Christiane F.

Regie: Jörg Jannings
Technische Realisierung: Christian Anders, Susanne Hohensee


Ob Tiere sprechen können? Natürlich können sie das – aber nur, wenn sie wollen. So ist es auch beim Kater Musch. Seit der mäßig erfolgreiche Schriftsteller Anton Pfister, genannt Tonerl, ihn aus dem Wasser gezogen hat, redet er mit ihm. Jeden Tag erzählt der Kater ihm seine Erlebnisse – vom Dach des großen Mietshauses, von der Straße, von den Nachbarn, aus dem ganzen Viertel. Musch ist für Tonerl eine stete Quelle von wunderbaren, zum Teil sehr spannenden Geschichten. Und Tonerl berichtet im Radio davon.

Mit:
Elfriede Kuzmany, Hans Reinhard Müller, Thea Aichbichler, u. v. a.

Regie: Hanns Cremer


Hörspiel des Monats Oktober 2012
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2013

Sie fühlen sich in der Welt fremd. Wie Außerirdische beobachten sie die Menschen. Wie Anthropologen vom anderen Stern analysieren sie ihre Rituale. Eigensinnigkeit, Sturheit, Egoismus und Mangel an Empathie wird ihnen nachgesagt. Was auch immer sie tun, autistische Menschen fühlen sich verkehrt.

"worte, töne, farben erschließen sich uns als einheit, sie formen unser sein und ermöglichen uns eine tiefe sicht auf die dinge. wir sind nicht defizitär, sondern reich beschenkt."

Die autistischen Zwillinge Konstantin und Kornelius sprechen nicht, aber ihre innere Welt ist reich und durchdrungen von Sprache. Sie und andere Menschen aus dem autistischen Spektrum bilden mit ihren Texten und Aussagen die Basis für ein Hörspiel jenseits der Gaußschen Normalverteilung.

Mit:
Matthias Köberlin, Florian Lukas, Tom Schilling, Susanne Lothar, Lena Stolze, u. v. a.

Regie: Walter Adler

Musik: Pierre Oser



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Bei einem Spaziergang entdeckt der Pumuckl silberne Blumen, die als Dekoration in einem Schaufenster stehen. So etwas will der kleine Kobold zu Hause auch haben. Also bastelt der Meister Eder welche, ohne zu ahnen, was das bei Nachbarn und Kunden auslöst.

René Koslik, ein Mann Anfang vierzig, wird wegen Verdachts auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert. Ab sofort befindet er sich in einer klaustrophobischen Situation: Er darf – aus versicherungsrechtlichen Gründen – nicht nach draußen, ist quasi gefangen, irrt durch labyrinthische Gänge, wartet auf Untersuchungen, schlurft durch Speisesäle, wartet. Auf was? Auf den Urteilsspruch? Seine Exekution? Seinen Freispruch? Von einem Augenblick zum nächsten hat er die Entscheidungshoheit über sein Leben verloren. Doch dann läuft ihm im Bademantel ein ehemaliger Kommilitone über den Weg und ein Kapitel im Buch seines Lebens wird aufgeschlagen, das er lange verdrängt hatte.

Mit:
Anne Moll, Monika Barth, Jens Harzer, Ulrich Bähnk, Gloria Endres de Oliveira, Theresa Berlage, Philipp Kronenberg, Bernd Gajkowski, Philippe Graber, Annelore Sarbach, Josefine Israel, Till Butterbach, u. a.

Regie: Elisabeth Maria
Technische Realisierung: Martin Leitner, Angelika Körber, Christian Alpen

Bearbeitung: Elisabeth Maria


Werner ist zwar schon über 70, schraubt aber immer noch leidenschaftlich in der Werkstatt an seinem historischen Trecker herum. Und es eilt: Bis zum alljährlichen Treffen der Lanz Bulldog – Liebhaber muss sein geliebtes Schmuckstück wieder fahrtauglich sein. Dass in Werners Wohnung indes ein nahezu verwahrloster Zustand herrscht, ignoriert der alleinstehende Rentner.

Nicht so seine Familie, die diese Entwicklung mit Sorge beobachtet. Auch, dass Werner zusehends vergesslicher wird, nimmt die Familie zum Anlass, für ihn nach einem Platz im Altersheim zu suchen. Anfangs allerdings hinter dem Rücken des Vaters. Klar, dass Werner das nicht einfach auf sich sitzen lässt…

Mit:
Werner: Rolf Petersen
Marten: Frank Gruppe
Marlene: Svenja Pages
Niklas: Felix Lengenfelder
Beke: Birte Kretschmer
Matthias: Till Huster

Regie: Hans Helge Ott
Technische Realisierung: Kay Poppe
Regieassistenz: Lisa Krumme

Das Hörstück „Im Ungebundenen“ nähert sich dem Werk Paul Celans mit den Mitteln der Musik. Bei der Erkundung der knappen, verschlüsselten Gedichte baut sie Pfade und schafft Plateaus, auf denen verweilend Raum und Konzentration entsteht für Jens Harzers feinfühligen und entschiedenen Vortrag. Losgelöst von jeglicher Interpretation entsteht ein zeitloser Celan-Kosmos der zu eigenen Interpretationen einlädt.

Mit:
Jens Harzer

Regie: FM Einheit
Technische Realisierung: FM Einheit

Musik: FM Einheit


Paul Kruske hatte die Augen nicht auf bei der Berufswahl: Statt Musiker ist er Hauptkommissar geworden - das macht sein Leben nicht unbedingt einfach.

Als eine Frauenleiche mit einer seltsamen Tätowierung gefunden wird, macht sich Kruske mit seinem Kollegen "Oleg" Russek eher unwillig an die Routinearbeiten. Als kurz darauf aber noch eine tote Frau mit ähnlichen Zeichen gefunden wird, erkennt Kruske plötzlich, dass die beiden Fälle direkt mit ihm selbst zu tun haben. Und dass sich Musik und Berufsleben mehr berühren können als gedacht.

Mit:
Thomas Anzenhofer, Stefan Lampadius, Lola Klamroth, Thomas Krutmann, Walter Gontermann, Ilir Rexhepi, Andreas Potulski, Dmitri Alexandrov, Justine Hauer, Peter Kaghanovitch, Ludger Burmann, Frank Casali, Ralf Drexler, Bernhard Schütz

Regie: Thomas Werner
Technische Realisation: Werner Jäger, Jens-Peter Hamacher

Musik: Tarik Dosdogru, Rüdiger Scheibner



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Der ausgetrocknete Salzsee „Lop Nor“ wurde von der chinesischen Zentralregierung in den 1950er Jahren zum Testgebiet für Atomwaffen erklärt. Echo Ho und Ulrike Janssen komponieren ein Hörstück über einen weitgehend vergessenen Ort.



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Das kommt in den besten Familien vor!

Eins wird Kommissar Steiner und seinem Partner Magnus im Verhör klar: Ben weiß etwas, aber es fällt ihm schwer darüber zu reden. Zu tief sitzt die Angst davor, seinen Vater zu enttäuschen. Oder hat er sogar Angst vor Marcus?

Mit:
Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Bianca Nawrath, Erich Räuker, Christoph Jablonka, Björn Schalla, Iris Schumacher, Annalena Schmidt, Viktor Hacker, Janis Zaurins, Joachim Kerzel

Regie: Simone Terbrack
Executive Producer: Simone Terbrack, Christoph Falke
Technische Realisierung: Felix Stäblein


Kommissär Bärlach gerät in eine tödliche Falle. Nach einer Krebsoperation erholt er sich in der Klinik seines Freundes und Arztes Hungertobel. Durch Zufall schöpfen die beiden einen schrecklichen Verdacht gegen den Chef einer Schweizer Nobel-Klinik: Ist Dr. Emmenberger der KZ-Arzt Nehle?
Die beiden Erfolgskrimis von Friedrich Dürrenmatt "Der Richter und sein Henker" und "Der Verdacht" sind 1950/51 entstanden und waren zur Veröffentlichung als Fortsetzungen in der Schweizer Zeitschrift "Der Beobachter" gedacht. Dürrenmatt brauchte damals dringend Geld. Ohne diesen Druck wäre die wunderbare Figur des Kommissär Bärlach vielleicht nie entstanden. Dieser Kommissär Bärlach ist ein konservativer Freigeist, gottlos und doch von einer tiefen Humanität beseelt, rücksichtslos in seinem Vorgehen und doch mit einem grossen Einfühlungsvermögen. Bärlach ist ein Einzelgänger, beileibe kein Sozialist, aber er hat eine natürliche Solidarität mit den Schwachen, den Unterdrückten, den Ausgebeuteten.
Sein Gegenspieler, Dr. Emmenberger, ist der Inbegriff des bösen Menschen, ein radikaler Nihilist und Existenzialist, gefühllos und ohne Bedenken seine eigenen sadistischen Bedürfnisse lebend. Kommissär Bärlach, obwohl auch er keinen Glauben hat und kein absolut verbindliches ethisches Wertsystem kennt, ist diesem Gegner nicht gewachsen.

Mit:
Franziskus Abgottspon, Franz Matter, Ingold Wildenauer, Daniel Reinhard, Walter Baumgartner, Rudolf Kaspar, Michael Gempart, Alice Brünger, Peter Kner, Isabelle Menke

Regie: Manfred Mixner



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Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Gerda Taro ist Leidenschaft pur. Die junge jüdische Frau flieht vor den Nazis. In Paris verliebt sie sich in den Fotografen Robert Capa. Gemeinsam gehen die beiden nach Spanien, um die Bürgermilizen im Kampf gegen Francos Faschisten zu unterstützen.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst



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Der Arzt Dr. Bodensdorf ist erschossen worden. Kommissar Möller kommt bei der Befragung der Angehörigen allmählich einem Familiengeheimnis auf die Spur. Schwierig wird der Fall, als die Tatwaffe bei der geschiedenen Frau des Opfers gefunden wird.

Mit:
Gert Haucke, Christine Brandt-Jantoss, Katharina Brauren, Jacqueline Kurpiers, Marina Wandruszka, Jürgen Nola, Inken Sommer, Ulrich von Bock

Regie: Till Bergen



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Unglaublich aber wahr! Das ist die Geschichte von Quan, einer kleinen Plastikente "Made in China". Fabrikneu und strahlend gelb ist sie zusammen mit 29‘999 anderen Enten auf einem riesigen Containerschiff unterwegs nach Amerika. Doch ein Sturm spült alle über Bord – und für Quan beginnt das Abenteuer ihres Lebens. 11 Jahre treibt sie auf den Weltmeeren, bleibt im arktischen Eis stecken, erlebt die Schrecken der Polarnacht, trifft eine Eskimofamilie, einen Polarforscher und landet zum Schluss – ja tatsächlich – in New York!

Mit:
Julia Glaus, Anikó Donáth, Henry Camus, Christoph Moerikofer, Michael Schacht, Sophie Schudel

Regie: Päivi Stalder
Technische Realisierung: Franz Baumann, Ueli Karlen

Musik: Martin Bezzola



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Förderpreis 12. Berliner Hörspielfestival

Eine Kleinstadt in der BRD der 1970er und 1980er Jahre. Die Tochter eines Pfarrers erinnert sich an ihre Kindheit in einer »Anstalt« für geistig und körperlich behinderte Menschen.

Draußen: Esspapier, amerikanische Soldaten und die Fahndungsplakate der RAF. Drinnen: eine protestantisch geprägte Welt inmitten nicht perfekter Körper. Ein Hörspiel voller Widersprüche. Über das Erinnern, die Sehnsucht nach heiler Kindheit und die erneut dringliche Frage: Was wird − und was wurde − mit jenen, die sich nicht optimieren können?

Das Debüt erhielt beim 12. Berliner Hörspielfestival den Förderpreis, die Jury befand, es „nimmt durch ein hervorragendes Manuskript für sich ein, das gekonnt zwischen subjektivem Erleben und objektiver Betrachtung mäandert.“

Mit:
Annedore Bauer, Stephanie Eidt

Regie: Annedore Bauer

Musik: Frieder Zimmermann



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Höhepunkt von Valère Novarinas ‚Rede an die Tiere‘ ist eine Aufzählung von 1111 erfundenen Vogelnamen, die der Übersetzer Leopold von Verschuer zu einer bilingualen, musikalischen Sprachskulptur verwebt. Die geradezu materielle Verschiedenheit des Französischen und Deutschen erklingt durch den Wechselgesang der Vogelnamen und im Dialog mit der Komposition von Peter Ablinger als sinnfreier Flug und doch sinnlich konkret.

Mit:
Jens Harzer, Agnès Sourdillon

Regie: Leopold von Verschuer
Übersetzung: Leopold von Verschuer

Bearbeitung: Leopold von Verschuer

Musik: Peter Ablinger



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Herr Hermann wird bei einem geselligen Abend darum gebeten, eine schaurige Geschichte aus Deutschland "bei der sich die Haare sträuben" zu erzählen. Und so beginnt er zu erzählen: von einem geheimnisvollen, nie aufgeklärten Mord, der 1799 in Andernach am Rhein stattfand. Einer seiner Zuhörer reagiert auf diese Schilderung derart merkwürdig, dass einem anderen in der Runde ein unheimlicher Verdacht kommt. Die unterschiedlichen moralischen Konflikte, die in der Kriminalgeschichte, der Binnen- und Rahmenerzählung gespiegelt werden, sind in der Hörspielfassung von 1961 hervorragend umgesetzt, und es bleibt der Hörerschaft überlassen, diese moralischen Konflikte für sich zu lösen. Das Hörspiel ist eine Hommage an Balzacs geniale Fähigkeit, mit wenigen Strichen profilierte Charaktere zu zeichnen.

Mit:
Christoph Bantzer, Rolf Becker, Rudolf Birkemeyer, Lars Doddenhof, Josef Eschenbrücher, Rosemarie Gerstenberg, Kurt Haars, Maria Häussler, Heide Joram, Dieter Kurz, Maria Madlen Madsen, Robert Meyn, Karl-Heinz Peters, Günther Schramm, Robert Seibert, Heinz Stoewer, Gisela Vesco, Werner Xandry

Regie: Werner Hausmann
Übersetzung: Maria Frey

Bearbeitung: Henri Charles Richard


Seit Jahrzehnten liegt eine touristische Attraktion an einem Strand von Kap Verde: das Schiffswrack der Santa Maria. Glaubt man dem Mythos, begann mit ihr der Kampf für die Unabhängigkeit.

Das Frachtschiff ist auf dem Weg nach Brasilien, hat Geschenke für die dortige Regierung und vier Glocken für eine Kathedrale von Oscar Niemeyer an Bord. Doch mitten in einem Sturm läuft es durch vermeintliche Steuerfehler auf Grund. Die Glocken stürzen ins Meer, die Crew kann gerettet werden - aber der Legende nach verschwindet ein Teil der Fracht im bergigen Hinterland. Und mit ihr Synthesizer und Keyboards der neuesten Modelle. Der Legende nach lässt Rebellenführer Amílcar Cabral sie in Kirchen und Schulen vor den portugiesischen Kolonialisten verstecken. Aus dem zuerst unbeholfenen Umgang mit den Instrumenten entsteht eine lebensfrohe Tanzmusik, die bald als Funaná zensiert und verboten wird. An ihrer Symbolkraft für den Unabhängigkeitskampf ändert das nichts: Alle tanzen Funaná. Und 1975 wird die Unabhängigkeit ohne Waffengewalt erreicht.

Regie: Thomas Wolfertz



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Seit Jahrzehnten liegt eine touristische Attraktion an einem Strand von Kap Verde: das Schiffswrack der Santa Maria. Glaubt man dem Mythos, begann mit ihr der Kampf für die Unabhängigkeit.

Das Frachtschiff ist auf dem Weg nach Brasilien, hat Geschenke für die dortige Regierung und vier Glocken für eine Kathedrale von Oscar Niemeyer an Bord. Doch mitten in einem Sturm läuft es durch vermeintliche Steuerfehler auf Grund. Die Glocken stürzen ins Meer, die Crew kann gerettet werden - aber der Legende nach verschwindet ein Teil der Fracht im bergigen Hinterland. Und mit ihr Synthesizer und Keyboards der neuesten Modelle. Der Legende nach lässt Rebellenführer Amílcar Cabral sie in Kirchen und Schulen vor den portugiesischen Kolonialisten verstecken. Aus dem zuerst unbeholfenen Umgang mit den Instrumenten entsteht eine lebensfrohe Tanzmusik, die bald als Funaná zensiert und verboten wird. An ihrer Symbolkraft für den Unabhängigkeitskampf ändert das nichts: Alle tanzen Funaná. Und 1975 wird die Unabhängigkeit ohne Waffengewalt erreicht.

Regie: Thomas Wolfertz



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Zwei Knarren für ein Halleluja!

Mit:
Gottfried Breitfuss, Thomas Sarbacher

Regie: Karin Berri
Tontechnik: Ueli Karlen



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Um den Jahrzehnte zurückliegenden Tod seines Bruders zu rächen, kehrt Michel in seine alte Heimat zurück. Als er den Verantwortlichen für das damalige Grubenunglück aufspürt und zur Rechenschaft ziehen will, kommt eine ungeahnte Wahrheit ans Licht.

Der Tag vor der Katastrophe: Der 16-jährige Michel fährt gemeinsam mit seinem geliebten großen Bruder Joseph auf dem Moped durch die Straßen seiner französischen Heimatstadt. Gemeinsam fühlen sie sich unbesiegbar. Am Tag darauf kommen bei einem Grubenunglück 42 Bergmänner ums Leben, aufgrund eines fatalen Fehlers der Werksleitung. Auch Joseph ist unter den Opfern. Michel flüchtet sich nach Paris, auch um die Worte des Vaters zu vergessen: „Du musst uns rächen!“ Doch der Schmerz vergeht nicht, und so beginnt Michel Jahre später, nach dem Tod seiner Frau Cécile, seinen Rachefeldzug. Rache nehmen will er nicht nur für den Tod des von ihm vergötterten älteren Bruders, sondern auch an einem profitgierigen System, das ganze Familien zerstört hat. Michel sucht und findet den Verantwortlichen für das damalige Grubenunglück. Noch weiß er nicht, dass die Nacht vor dem Unglück anders ablief, als er sie in Erinnerung hatte.

Als Inspiration für seinen Roman diente Sorj Chalandon das Grubenunglück im nordfranzösischen Liévin, bei dem am 27. Dezember 1974 durch eine Explosion in der Zeche Saint-Amé 42 Bergmänner ums Leben kamen.

Mit:
Sylvester Groth, Ole Lagerpusch, Winfried Glatzeder, Uta Hallant, Meike Droste, Gustav Peter Wöhler, Sascha Nathan, u.a.

Regie: Irene Schuck
Übersetzung: Brigitte Große
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Susanne Beyer

Bearbeitung: Irene Schuck


Aus Anlass des Todes von Walter Niklaus

Die Schauspieler Karl und Franz Baumbach sind Zwillinge und einander wie aus dem Gesicht geschnitten - doch ein höchst ungleiches Paar. Karl war schon zu DDR-Zeiten beliebt und blieb nach der Wende ein vielgefragter Star. Franz dagegen hatte nie Erfolg, schlug sich mit Ach und Krach durch und landete nach einem missglückten Kunstraub sogar im Gefängnis. Doch jetzt hat ausgerechnet der verhasste Karl, der in der Stadt gastierte, Franz auf ein todsicheres Projekt gebracht. Gunter Neubert, einst vertrauter Kollege von Karl und nicht minder populär, hatte eine kostbare Bildersammlung zusammengetragen, bevor er wenige Jahre nach dem Mauerfall starb. Die Witwe lebt allein, das Haus ist abgelegen: ideal, um sich als der alte Freund Karl Baumbach bei ihr einzuschleichen, sie mit Hilfe eines gerade entlassenen Knastkumpans vorübergehend außer Gefecht zu setzen und mit den Bildern zu verschwinden. Soll die Polizei doch ruhig Karl Baumbach verhaften! Doch leider verbindet Karl mit den Neuberts mehr, als Franz sich vorstellen kann.

Mit:
Jutta Hoffmann, Thomas Thieme, Sylvester Groth

Regie: Walter Niklaus



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Zwei verrückte Gestalten sind nicht im Auftrag des Herrn, sondern auf seinen Spuren unterwegs: Sie versuchen IHN zu orten und in einer Paradiesschaukel zur Rede zu stellen. "Die beiden sind zwar Spinner, aber sie haben ein Recht darauf, herauszufinden, ob es Gott gibt. Und wenn ja, warum er das so zulässt", sprach der Tod – und ließ sie erstmal in Ruhe. So suchen sie denn, bis der letzte Tag anbricht. Wenn der jemals kommt. Unterwegs treten auf: Tod und Teufel, die Sonne, die Zeit und ein Winkeladvokat. Wer dagegen im Off bleibt: Gott. Denn der ist immer schon zwei Kirchen oder Galaxien weiter und hat nur unbemerkt die Sitzkissen der Paradiesschaukel mitgehen lassen. Oder war das bloß ein Doppelgänger?

Mit:
Martin Wuttke, Lisa Hagmeister, Jörg Pohl, Jens Rachut, Siggi Terpoorten, Jonas Landerschier, Claudia Pegel, Piepsi Heineken, Swantje Unterberg

Regie: Jens Rachut
Technische Realisierung: Peta Devlin, Kaspar Wiens

Musik: Jonas Landerschier



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Eine Frau, ein Hochsitz, ein Wald, eine Matte aus Schaumstoff, eine Isomatte, ein Schlafsack, eine Decke, ein Wasserkanister, eine Taschenlampe, ein Vogelbestimmbuch, Zeitungen, ein Notizbuch, ein Stift, eine Kalimba, Kleidung. Durch den plötzlichen Tod des Partners aus der Bahn geworfen, bricht die allmählich aus dem Schockzustand erwachende Ich-Erzählerin mit dem Nötigsten aus dem zivilisierten Leben aus. Ihr Domizil ist ein weit abgelegener Hochsitz draußen in der Wildnis. "Wild ist scheu" erzählt mit feiner Melancholie, leisem Humor und großem Zartgefühl von einem Abschied. "Ich finde, Liebeskummer oder Verlassen-Sein oder Nicht-zurück-geliebt-Werden sind mit die quälendsten Gefühle, die man haben kann. Man kann leiden wie ein Hund. Man verliert auch Würde in solchen Momenten. Und das sind dann wieder Punkte, die interessieren mich. Weil wir es alle kennen. Ich habe das Gefühl, dass das Leben bei jedem Narben hinterlässt oder Schmerzpunkte. Wir sind alle der eigenen Endlichkeit unterworfen, der Liebe, der Möglichkeit einer Krankheit und des Verlustes eines Partners." (Karen Köhler)

Regie: Kai Grehn



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Wir wollten immer schon ein Hörstück realisieren, in dem Textmaterial gleich musikalischen Texturen behandelt werden kann. Durch die Stilmittel der Drehung, der Wiederholung, der Rotation sollten diesem semantischen Material immer wieder unterschiedliche Hör-Perspektiven abgerungen werden, die zu immer neuen musikalischen, klanglichen wie semantischen Wahrnehmungen führen. Das Selbe wiederholt ist nicht das Selbe und nicht das Gleiche, ist anders. Das 'Stillleben', ein Genre der bildenden Kunst, erschien uns dafür die wichtigste Ausgangsmetapher, um zwischen Song und Erzählung eine kubistisch aufgelöste Komposition zu entwickeln, die auf instrumentalen und elektronisch generierten Klängen sowie menschlicher Stimme beruht."
(Milliken/Wiesner)

Picasso schrieb Gedichte, die vielleicht nicht den Olymp der Poesie erklimmen, aber gerade diesem Anliegen entgegenkommen. Aus seinen dreihundertfünfzig Gedichten, die zwischen 1935 und 1959 als Tagebuchnotizen entstanden sind, wurden einige für die Komposition ausgewählt und in Deutsch, Französisch und Spanisch belassen. Sie zeichnen sich durch ihren Eigensinn und Widerstand gegen die konventionelle Formensprache aus, gleichen hingeworfenen atmosphärischen Skizzen, die im Vagen bleiben und nicht an den Verstand, sondern an die Sinne appellieren.

Mit:
Ulrich Noethen, Corinna Kirchhoff, Markus Meyer, Caroline Junghanns

Regie: Catherine Milliken, Dietmar Wiesner
Übersetzung: Holger Fock

Musik: Catherine Milliken, Dietmar Wiesner



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Eben noch war Ben mit ihr in der Boutique, doch dann ist er verschwunden. Nile ist sich sicher: Es muss etwas Schreckliches passiert sein. Aber niemand will ihr glauben. Noch nicht mal seine engsten Freunde. Also muss sie ausgerechnet ihre größte Feindin um Hilfe bitten: Flo, die Frau, mit der Ben noch verheiratet ist. Zu Niles Erstaunen ist diese sehr kooperativ. Doch dann entdecken die beiden immer mehr Ungereimtheiten in Bens Leben. Und die gemeinsame Suche entwickelt sich zu einer atemlosen Jagd, denn Nile realisiert: In diesem perfiden Spiel kann sie niemandem trauen. Schon gar nicht Flo.

Mit:
Anna Drexler, Niklas Kohrt, Marie Löcker, Lisa Schlegel, Bernd Gnann, u. v. a.

Regie: Kirstin Petri

Bearbeitung: Kirstin Petri

Musik: Andreas Bernhard



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Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2016

"Mann, Alter! Siehst du cool aus! Total wie Flashboy!" Mehmet ist von den Socken. Hat man schon mal ein so täuschend echtes Faschingskostüm gesehen? Auch Torben-Henrik selbst, dessen Schusseligkeit seiner kolossalen Muskelkraft stets im Wege steht, gefällt sich in der neuen Rolle des Super-Helden. Zu dumm nur, dass auch Nitrowitsch und Petrowitsch, zwei Beamte vom Wachpersonal aus Hero-City, auf das Kostüm reinfallen, den Jungen mitten auf der Straße in ihr Auto zerren und losbrausen – ab durch eine Tunnelschleuse, direkt nach Hero-City. In dieser unbekannten Helden-Parallelwelt schwirren Bat- und Spiderman durch die Lüfte, und in der Schule unterrichtet Frau Lifeguard Fächer wie Lebensrettung. Kein Wunder, dass der echte Flashboy, ein zarter Feingeist mit Schaumstoffmuskeln, sich hier völlig fehl am Platz fühlt – und höllisch erschrickt, als plötzlich sein Doppelgänger in seinem Zimmer auftaucht. Denn selbst ROB-X3, seine elektronische Gouvernante, ist auf Torben-Henriks Verkleidung reingefallen. Zu kompliziert? Im Gegenteil: Erst als Torben-Henrik und Flashboy ihre Rollen tauschen, wird es richtig turbulent - überraschendes Ende inklusive!

Mit:
Pepe Trebs, Rober Sahin, Oliver Szerkus, Lou Tillmanns, Sascha Icks, Christian Klischat, Paula Hans, Oliver Kraushaar, Simon Koch, Ella Lühn, Robin La Baume, Noel Wilde, Lena Meyer, Gudrun Hartmann, Thomas Huber, Andreas Wellano, Cornelia Niemann, Sascha Nathan, Torben Kessler, Robert Schoen

Regie: Robert Schoen

Musik: Martin Bezzola



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San Francisco 1991. Ein Journalist sitzt in seinem Hotelzimmer und telefoniert - mit Klaus Kinski.
Interviews mit Hollywoodstars sind nicht einfach. Sie stellen Bedingungen, verlangen Verträge, wollen auf das Titelbild und die Fotos auswählen. Normalerweise organisiert das die Agentin, doch diesmal ist Kinski selbst am Telefon. Und obwohl er nur unter den oben genannten Bedingungen ein Interview geben will, redet er viel und lang. Über Hundescheiße in Paris, über Rilke, Coppola, Werner Herzog, über Fische, die man in Zeitungspapier einwickelt, über Großschnauzen und Nutten. Der Mann am anderen Ende der Leitung kann nur zuhören und sich ergeben in den Windungen des Kinski-Mikrokosmos. So ähnlich muss es den Propheten gegangen sein, die Gottes Wort empfingen. Gott stellte die Bedingungen für ein Interview. Der Prophet musste sich verpflichten, ein positives Bild von IHM zu zeichnen. Gott will die Coverstory. Bei dem Telefonat erkältete sich Klaus Kinski, kurz darauf starb er.
Dieses letzte Interview, das kein Interview ist, zeigt die Öffentlichkeitsarbeit eines Weltstars, der hustend und frierend stundenlang erklärt, dass er nicht mit sich reden lässt- Ein echter Kinski - im Jahr seines 80. Geburts- und 15. Todestages.

Mit:
Lorenz Schröter, Klaus Kinski

Regie: Thomas Wolfertz
Technische Realisierung: Olaf Dettinger
Regieassistenz: Michael Ogrizek



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Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer modernen Tierfabel muss sich die Freiheit des Individuums gegen Marktkonformität und Massenmedien behaupten.
Ein Junge, Theodor Bouquet, träumt davon, ein Cowboy zu sein, anstatt den väterlichen Mastbetrieb zu erben – und doch schliddert er geradewegs in die Zeit der repressiven Tierhaltungsmethoden und unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Jahrzehnte später führt das Schwein „Pig Boy“, Nachfahre eines Schweins aus der Zucht von Theodor Bouquet, ein luxuriöses Jetset-Leben. Als Werbebotschafter von PERTA ist er ein Star auf allen Social-Media-Kanälen. Doch der Ruhm wird dem Tier zum Verhängnis. In einer interaktiven, virtuellen Gerichtsshow wird er, das Schwein, wegen "Verletzung der Artenrechte" verurteilt.
In der dritten Episode träumt eine Sau, die menschliche Embryonen austragen muss, von der Freiheit, die sie auf der anderen Seite der Tür erwartet würde – das Exit-Schild steht für sie für den Neuanfang.
Du bist, was du isst? Zwischen Science Fiction, Kunstsprache und konkreter Gegenwart angesiedelt, findet Autorin Gwendoline Soublin aufrüttelnde literarische Bilder für die Fragen, wie frei der Mensch wirklich ist und wieso sich diese Freiheit gerade im Umgang des Menschen mit anderen Lebewesen spiegelt?

Mit:
Hanna Eichel, Cathérine Seifert, Maximilian Scheidt, Adam Bousdoukos, Matti Krause, Anne Moll, Cathlen Gawlich, Samuel Weiss, Katja Brügger, Angelika Richter, Mai Linh Dang, Julian Greis, Mohammad Sabra, Antonio Ramón, Guillaume Boullay, Martin Engler, Simon Hastreiter

Regie: Susanne Janson
Übersetzung: Lydia Dimitrow, Andreas Jandl, Corinna Popp
Technische Realisation: Corinna Gathmann, Alica Wisotzky
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Dramaturgie: Michael Becker, Anina Barandun



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Sabine Irmingard Anneliese Müller wird Wumme genannt - weil sie schon als kleines Mädchen immer "warum?" gefragt hat. Damals konnte sie allerdings das "r" noch nicht aussprechen und sagte einfach nur: "wumm?" Seitdem hat sie den Spitznamen Wumme. Inzwischen hat Wumme kein Problem mehr mit dem "r", aber "warum?" ist immer noch ihre Lieblingsfrage.



Mit:
Herbert Bötticher, Christina Wilczek, Christine Ostermayer

Regie: Werner Simon
Technische Realisierung: Alfons Seebacher, Monika Merker
Regieassistenz: Ursula Meyer


Die endlosen Zahlenreihen der Statistik einer großen Stadt geben ein getreues Bild der Wirklichkeit. Sie berichten über Technik und Kunst, über Wirtschaft und Verkehr, über die Zahl der Abgänge, der Zugänge und über die in Zahlen faßbaren Ergebnisse der Arbeit. Nicht aber berichtet die Statistik von den Menschen und ihren Schicksalen. Der einzelne verschwindet hinter endlosen Zahlenreihen.

Mit:
Friedrich Schönfelder, Werner Siedhoff, Heinz Schimmelpfennig, Otto Knur, Günther Goebel, Lilo von Plüskow, Boy Gobert, Charlotte Tauber, Brigitte König, Arno Assmann, Josef Wageck, Lars Doddenhof, Peter Schmitz, Bruno Hildebrand, Johannes Schauer, Werner Xandry, Herbert Schimkat, Anita Mey, Friedel Weih, Änne von Werden, Erwin Scherchel, Karl Bockx, Edith Heerdegen, Walter Griesmann, Otto Preuss, Hans-Martin Koettenich, Hans Kautz, Erwin Scherchel, Lieselotte Koch, Danielo Devaux, Bruno Hildebrand, Peter Schmitz

Regie: Theodor Steiner


Bea und Irene stehen nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Die eine ohne Job, die andere grad aus dem Knast entlassen. Aber genau deshalb kommt ihnen eine erfolgversprechende Idee.

Irene hat ihren gewalttätigen Ehemann aus dem Weg geräumt und dafür ein paar Jahre hinter Gittern verbracht. Bea wurde als zu alt befunden und verlor ihre Anstellung als Dessous-Verkäuferin. Auf der Suche nach neuen Einkommenquellen stellen die Freundinnen fest, dass es unzählige Leidengenossinnen gibt, die sich nichts lieber wünschen, als: Rache. So gründen die beiden eine diskret handelnde und lukrative Rache-Agentur. Das geht solange gut, bis das Geschäftsmodell Konkurrenz bekommt - gnadenlose Konkurrenz.

Mit:
Cathlen Gawlich, Manon Straché, Gerd Wameling, Swetlana Schönfeld, Susanne Häusler, Katy Karrenbauer, Christine Felix Pohl, Frauke Poolman, Desiree Nick, Lea Faßbender, Karoline Stegemann, Christian Gaul, Falk-Willy Wild, Maximilian Held, Nina Weniger, Alexendra Marisa Wilcke, Svea Timander, Susanne Jansen

Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Ulla Illerhaus



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Wenn der Sand von der Nagelfluh herunter rieselt, leise wie eine Sanduhr, hört man den Klang der Ewigkeit. Dann lässt es sich gut über einen Neubeginn nachdenken; über das Alter, die Träume, Ziele und über die Zeit, die so kompakt ist wie der Herrgottsbeton.

Vincenzo hat Zeit. Zeit zum Nachdenken über seine Erfindung. Er hat die Idee von einer Schuhgrössen-Anpassung. Auf einem Bänkchen an der kleinen Emme und beim Betrachten der Nagelfluhwand kommt er ins Grübeln, Suchen und Sinnieren. Mit dabei auf dem Bänkchen ist sein alter Schulfreund Christian, der vor Kurzem seine Frau verloren hat. Sie erzählen einander ihre Gedanken, Ängste und Ideen, führen Selbstgespräche und blicken in die ungewisse und doch auch spannende Zukunft. Ihre oft schweren Gedanken werden am Klassentreffen von Barbara aufgefrischt. Das Trio tauscht Neuigkeiten aus und sinniert über das Leben nach der Pensionierung, das nach einem Neuanfang ruft.

Mit:
Ueli Jäggi, Jean-Pierre Cornu, Esther Gemsch, Vera Flück, Martin Hug, Urs Peter Halter, Mario Fuchs

Regie: Päivi Stalder
Technische Realisierung: Päivi Stalder, Basil Kneubühler
Dramaturgie: Reto Ott

Musik: Benjamin Pogonatos, Jonas Weber



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Deutschland im Jahr 2040. Es herrscht demographischer Notstand. Die Vergreisung der Gesellschaft und die damit aufgeworfenen Probleme schreien nach einer politischen Lösung. Der alte Mensch ist zum unzumutbaren Kostenfaktor geworden. Die Krankenkassen bluten aus, dem Gesundheitssystem droht der Kollaps. Der Staat erlässt ein Abschiedsgesetz, die Kassen versprechen all jenen eine Prämie, die freiwillig aus dem Leben scheiden. Das Geschäft mit dem Tod blüht. Kommerziell geführte Sterbekliniken, die sich als innovative Start-ups verstehen, versprechen ein sorgenfreies, glückliches, in jedem Fall würdiges Ableben.

Paul denkt noch lange nicht ans Sterben und hat noch viel Lebensfreude. Nur: so mancher Abschiedskandidat gerät ins Schwanken. Paul zum Beispiel. Er sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl. Sein "Restlebenswertindex" ist gering. Im Falle seines freiwilligen Ablebens winkt seiner Frau die satte Prämie. Sein Sohn könnte sich davon eine lebensnotwenige Operation finanzieren. Doch dann entdeckt Paul buchstäblich in letzter Minute das Leben, die Lust daran. Was nun? Eine bissige Satire, die eine Menge Fragen aufwirft. Konsequent denkt der Autor zuende, was als futuristisches Szenario heute schon erschreckend wahrscheinlich scheint.

Mit:
Klaus Manchen, Monika Lennartz, Reiner Schöne, Dieter Mann, Friedhelm Ptok, Alexandra Sydow, Nadine de Zanet, Norbert Stöß, Raymond den Boestert, Henrik Barth, Lena Dörrie, Uve Teschner, Martin Lalis, Thomas Weppel, Kai Roloff, Anne Abendroth, Barbara Seifert, Ulrich Lipka

Regie: Christoph Dietrich
Technische Realisierung: Peter Kainz
Regieassistenz: Anne Abendroth


Gibt es untrügliche Zeichen und Beweise für die bedingungslose Liebe ohne Kompromisse? Sollte man vielleicht besser würfeln, Münzen werfen oder eine Wahrsagerin aufsuchen, wenn man sich der Liebe des Partners versichern will? Mia liebt Max, daran hat sie bisher nie gezweifelt. Nun aber will Max die ultimative Entscheidung: Bevor er einen neuen Job auf den Ölfeldern im fernen Saudi Arabien annimmt, will er Mia heiraten. Und plötzlich gerät das Fundament ihrer Liebe ins Wanken. Die wichtigsten Freunde und der Vater müssen befragt werden, kleinste Zeichen werden zu Orakeln, liebenswürdige Eigenheiten des anderen wachsen sich zu mittelschweren Behinderungen aus und bekommen plötzlich ein ungeahntes Gewicht. Wer entscheidet? Das Herz, der Kopf oder die nüchternen Zahlen des vermeintlichen ökonomischen Vorteils? Wie auch immer, die Zeit drängt: In zehn Stunden ist es zu spät - so oder so.

Mit:
Maria Simon, Anian Zollner, Friedhelm Ptok, Meriam Abbas, Anika Mauer, Peter Davor, Astrid Meyerfeldt

Regie: Petra Feldhoff
Technische Realisierung: Jonas Bergler
Regieassistenz: Philippe Bruehl



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Es ist wieder Vollmondnacht, und die vier alten Freunde Besim, Steffi, Phil und Zoey versammeln sich ums Lagerfeuer – und erzählen Gruselgeschichten.

Mit 18 reiste Steffi mit Interrail durch Europa.
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr die Fahrt mit dem Nachtzug von Graz nach Zürich …

Mit:
Aaron Hitz, Dashmir Ristemi, Vera Bommer, Lucy Wirth, Martin Ostermeier

Regie: Mark Ginzler
Dramaturgie: Simone Karpf, Wolfram Höll


Wenn die Figuren "Shellock Hormes" und "Dr. Wartson" heissen, da ahnt man schon: Hier treibt jemand Schabernack mit den Figuren von Sir Arthur Conan Doyle. Und genau das macht Autor Gert Hofmann auch. Alle einsteigen zu einem wilden Ritt durch die Hirnwendungen und Fälle des Meisterdetektivs!

Mit:
Peter Kner, Wolfgang Reichmann, Dinah Hinz, Jodoc Seidel, Wolfgang Schwarz, Wolfgang Stendar, Hans-Helmut Dickow

Regie: Robert Bichler
Technische Realisierung: Willy Helbig, Irmgard Bichler
Sendeleitung: Fritz Zaugg



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Berlin, fast zehn Jahre nach dem Mauerfall. Auf der Baustelle eines alten Ostberliner Mietshauses begegnen sich Ost und West, mehrere Generationen und unterschiedliche finanzielle Backgrounds.

„Farce“ untertitelte Simone Schneider ihr Stück und nennt Ort und Objekt der Begierde: „Deutschland, Depression; Berlin, Mitte; Ein Platz, ein Treppenhaus.“ Isa und Dionysos lernen sich auf einer Baustelle in einem alten Mietshaus kennen. Isas Vater, ein westdeutscher Investor, hat das heruntergekommene Haus im Osten der Stadt gekauft. Hier treffen nun Ost und West aufeinander, Männer und Frauen, verschiedene Generationen, unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen. Es werden Verwandtschaften entdeckt, Verhältnisse geknüpft und beendet, während man mit Zeitgeist und Klischees jongliert. Die Stimmungen wechseln von Goldgräberfieber zu Illusionslosigkeit. Die Pole heißen „Zukunftsbaustelle“ und „16% Arbeitslosenquote“.

Mit:
Friedhelm Ptok, Antje von der Ahe, Cathlen Gawlich, Mark Oliver Bögel, Martin Engler, Angelika Waller, Herbert Fritsch

Regie: Annette Jainski
Technische Realisierung: Sabine Winkler


Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Toussaint Louverture hat sich entschieden: Obwohl ihm als freigekommenen Sklaven keine Gefahr droht, führt er den Kampf gegen die französischen Kolonialisten auf Saint-Domingue, um unzählige Sklaven zu befreien. Er legt sich sogar mit Napoleon an.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst



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In einem wahren Fall aus Kanada gibt eine tote Frau den Ermittlern Rätsel auf. Nur durch technische Finessen und passgenaue Beweisaufnahme gelingt es, den Täter einzukreisen.

Mit:
Klaus Stieringer, Horst Michael Neutze, Dorothea von Einem, Bert Oberdorfer, Ernst August Schepmann, Herbert Steinmetz, Wolfgang Velten, Erwin Wirschaz, Sieghold Schröder, Dieter Ohlendiek, Hermann Lenschau, Manfred Trabant, Wolfgang Schwade, Fritz Bachschmidt, Gudrun Daube, Hans Kemner, Leo Sylvester Huth

Regie: Günter Siebert



Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Die Heldin der Geschichte liebt an True Crime Podcasts das Eintauchen in eine Parallelwelt voller Rätsel und schauriger Verbrechen. An diesem Tag kommt jedoch alles anders, ihr harmonisch-gediegenes Leben wird ihr nur so um die Ohren fliegen, und sie wird zur Mitakteurin eines Podcasts mit dem verheißungsvollen Titel "Der Tod und die Dana". Es geht darin um eine versunkene Yacht und die Auslöschung einer ganzen Familie. Sie ist begeistert, bis ihr klar wird, dass sie eines der Opfer gekannt hat. Plötzlich wird sie von ihrer eigenen sorgsam verdrängten Geschichte eingeholt .

Mit:
Marie Löcker, Daniel Rothaug, Max von Pufendorf, Michael Wittenborn, Werner Wölbern, Wolf-Dietrich Sprenger, Björn Meyer, Katja Danowski, Christian Redl, Leonie Rainer, Oda Thormeyer, Alina Levshin, Maria Magdalena Wardzinska, Levin Liam, Hedi Kriegeskotte, Oskar Ketelhut, Katja Brügger, Tim Grobe, Matti Krause, Victoria Trautmansdorff

Regie: Janine Lüttmann
Übersetzung: Zoe Beck

Musik: Andreas Bick


Die Heldin der Geschichte liebt an True Crime Podcasts das Eintauchen in eine Parallelwelt voller Rätsel und schauriger Verbrechen. An diesem Tag kommt jedoch alles anders, ihr harmonisch-gediegenes Leben wird ihr nur so um die Ohren fliegen, und sie wird zur Mitakteurin eines Podcasts mit dem verheißungsvollen Titel "Der Tod und die Dana". Es geht darin um eine versunkene Yacht und die Auslöschung einer ganzen Familie. Sie ist begeistert, bis ihr klar wird, dass sie eines der Opfer gekannt hat. Plötzlich wird sie von ihrer eigenen sorgsam verdrängten Geschichte eingeholt .

Mit:
Marie Löcker, Daniel Rothaug, Max von Pufendorf, Michael Wittenborn, Werner Wölbern, Wolf-Dietrich Sprenger, Björn Meyer, Katja Danowski, Christian Redl, Leonie Rainer, Oda Thormeyer, Alina Levshin, Maria Magdalena Wardzinska, Levin Liam, Hedi Kriegeskotte, Oskar Ketelhut, Katja Brügger, Tim Grobe, Matti Krause, Victoria Trautmansdorff

Regie: Janine Lüttmann
Übersetzung: Zoe Beck

Musik: Andreas Bick


Rosa und Kaspar sind ein Paar, während Zahra und Einhorn das schon hinter sich haben. Doch auch diese Zustandsbeschreibung ist brüchig, denn Beziehungen sind weit davon entfernt, statisch zu sein – und Eltern taugen nicht so richtig als Role-Model.

Eine medikamentensüchtige Künstler-Mutter, ein Vater, der in seinem Sohn Freund und Ratgeber sucht, eine Operndiva, die nun für ihren jugendlichen Liebhaber häuslich wird, ein schwules Paar, das heterosexuelle Spießerkonstellationen aufleben lässt. Dazwischen: Jugendliche, die nach ihrer Rolle suchen, wo die Rolle "Kind" noch von ihren Eltern besetzt ist.

Mit:
Kim Schnitzer, Janina Stopper, Roman Knizka, Elena Schmidt, Moritz Peschke, Sithembile Menck, Ulrich Hoppe, Sebastian Reiß, Bernardo Arias-Porras, Judith Hoersch, Juliane Kann

Regie: Juliane Kann
Technische Realisation: Ulrike Wiebelitz, Jeanette Wirtz-Fabian



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Wiedersehen macht nicht nur Freude.

Mit:
Wolfgang Beens, Paul Felix Binz, Klaus Degenhardt, Franz Matter, Siegfried Meisner, Wolfgang Schön

Regie: Rainer Zur Linde
Technische Realisierung: Werner Feldmann



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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen, der weltberühmte Amateurkriminologe, uns sein Freund, Begleiter und Chronist Hutchinson Hatch halten sich 1904 im Fürstentum Monaco auf. Der Professor trift hier auf einen alten Bekannten, den Grafen Páloczi, der sich in Monte Carlo mit dem Namen Marchese della Rocca schmückt. Am nächsten Morgen ist der Graf tot.
Professor van Dusen glaubt nicht an einen Selbstmord. Er muss dem zuständigen Kommissar nur beweisen, dass man das Zimmer des Grafen auch bei verschlossenen Türen verlassen kann. Wenn das Experiment misslingt, wird der Fall als Selbstmord zu den Akten gelegt...

Mit:
Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm, Evamaria Miner, Christian Brückner, Georg Corten, Klaus Miedel, Gerd Wameling, Heinz Spitzner, Fritz Mellinger

Regie: Rainer Clute



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Kinderhörspielpreis der ARD 2021

Ronny ist mit seiner Familie umgezogen. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Schule – aber auch neue Freunde? Seine Mitschüler interessieren sich jedenfalls kein Stück für ihn. Und dass er, um auf sich aufmerksam zu machen, behauptet, sein Fahrrad sei schneller als ein Auto und sein Kopf empfange Signale aus dem Weltall, macht ihn nicht gerade beliebter. Aber dann klaut er – mehr aus Versehen – bei einem Antiquar Gottfried August Bürgers Münchhausengeschichten. Und wenn er jetzt von seinem Opa erzählt, der sein Pferd an einer Kirchturmspitze festgebunden und es geschafft hat, sich an den eigenen Haaren aus einem Sumpf zu ziehen, hören ihm Marek, Wedat, Kalida und sogar die oberschlaue Tessa zu. Nach und nach wird aus Ronny, dem Lügner, Ronny, der Geschichtenerzähler. Aber dann fliegt, dem Internet sei Dank, der Schwindel auf. Und Ronny steht vor der Frage: Wieder die Schule wechseln? Oder darauf vertrauen, dass seine neuen Freunde trotzdem zu ihm halten?

Mit:
Jeremias Matschke, Lasse Pantel, Antonia Zschiedrich, Toni Lorentz, Felix von Manteuffel, Anna Grisebach, Markus Gerken, Axel Wandtke, u.a.

Regie: Cordula Dickmeiß

Musik: Michael Rodach



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Tel Aviv, 2048: Amir ist aus dem kriegsgeschüttelten Europa in das Land seines Vaters geflohen. Dort, in der jungen Levantinischen Union, wartet er auf Anna, die er auf der Flucht zurückgelassen hat.

Während Europa unter rechtem Terror und Bürgerkrieg zusammenbricht, lebt der Nahe Osten im Frieden. Zehn Jahre früher hat sich dort die Levantinische Union gegründet, ein Zusammenschluss von Staaten von der arabischen Halbinsel bis zum Schwarzen Meer. Von Dubai über Basra und Jerusalem bis nach Istanbul herrscht Freizügigkeit und Demokratie. Palästinenser*innen nutzen ihr Rückkehrrecht nach Tel Aviv, Jüd*innen das ihre nach Bagdad, und Geflüchtete aus Europa die (noch) offenen Grenzen.
Die gefährliche Flucht aus Europa hat Amir schon hinter sich – doch angekommen ist er noch lange nicht. Seine Frau Anna hat er im Stich gelassen, seine israelische Geliebte Shiraz will nichts mehr von ihm wissen, ein Job ist nicht in Sicht und die Tiraden seines Cousins Moses sind ständiger Beweis dafür, dass die alten Wunden im Nahen Osten bei weitem nicht verheilt sind. Als Amir endlich ein Lebenszeichen von Anna erhält, schöpft er wieder Hoffnung.

2018 jährt sich die Gründung des Staates Israel zum 70. Mal. Der Blick zurück zeigt Jahrzehnte der Prosperität, der Entwicklung vom Agrarland zum Hightech-Staat, aber auch des nach wie vor ungelösten Konflikts zwischen Israelis und Palästinenser*innen. Das WDR Hörspiel wirft nun einen spekulativen Blick 30 Jahre in die Zukunft - und hat dazu zwei israelisch- und zwei palästinensischstämmige Autor*innen eingeladen, die einer Generation angehören, die diese Zukunft noch erleben wird.
Die entstandenen Hörspiele (Gehen Sie schlafen, Dr. Schott, 40 Grad im Schatten (aber kein Schatten hier), Bewerbung 39, Das künftige Ufer) sind Utopien und Dystopien, Hoffnungen auf die Zukunft und sich aus der Gegenwart nährende Befürchtungen, subjektive Schlaglichter und überzeitliche Allegorien – und sie nutzen die Freiheit der Fiktion, um über die Grenzen der heutigen politischen Debatte hinaus zu blicken.

Mit:
Erol Afsin, Sammy Ounis, Nagmeh Alaei, Helena Abay, Eva Hetkamp, Andreas Schröders, Vincent Bermel

Regie: Elena Zieser
Übersetzung: Maren Kames
Dramaturgie: Jan Buck
Technische Realisierung: Henning Schmitz



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Ein Dorf, tief in der Nacht, mitten im Mittelland: Der Lehrer Thierstein geht auf die Weide, macht das Gatter auf und vertreibt die Kühe. Weil er es nicht mehr aushält, ihr ewiges Geläute. Weil es ihm den Schlaf raubt, das ewige Gezeter und Getue der Schüler und Eltern, der Bauern und Politiker.

"Er trug einen Trainer, war ganz bleich und schaute etwas verstört herum. Darum habe ich zu ihm gesagt: "Kommen Sie ein bisschen zu uns. Zum Herumstehen ist es schon zu kühl." […] So ein eigenartiges Gefühl hatte ich selten, wenn ich einem Menschen gegenüber sass. Es war nämlich das erste Mal in den über zwanzig Jahren, seit wir nebeneinander wohnen, dass der Thierstein bei uns in der Wohnung war. Ich wusste gar nicht, was sagen. Ich habe eine Flasche Pinot Noir geöffnet. Er hat einen Schluck genommen, das Glas kaum auf den Tisch gestellt und schon wieder getrunken. Ich musste zum zweiten Mal nachschenken."

Mit:
Albert Freuler, Hansrudolf Twerenbold, Ueli Jäggi

Regie: Geri Dillier

Musik: Roland von Flüe



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Osman studiert Cello in Hamburg. Mit seinem Vater spricht er nicht mehr. Als der sich das Handgelenk bricht, findet Osman ein Diktiergerät: Eine Geschichte, die scheinbar nichts mit ihm zu tun hat, bringt ein lang gehegtes Familiengeheimnis ans Licht. Das Leben ist kompliziert. Liebe, Freunde, Profession: bei Osman Engels ist alles irgendwie dazwischen, alles am Anfang. Er übt Cello, spielt an gegen unsichtbare Hindernisse, die irgendwo in seiner Vergangenheit liegen und denen er auf dem Fußballfeld besser ausweichen kann.

Doch ein Anruf von Tante Elide schiebt neue Entwicklungen an. Auf dem Weg in seine Heimatstadt findet Osman zufällig ein Aufnahmegerät. Er wird zum stillen Zeugen einer Geschwisterbeziehung, die auf ganz andere Art laut ist. Osman verliert sich in diesen Aufnahmen, der Reise von Ella und Jo, die er belauscht. Er hört zu, bis er gezwungen ist, ein paar Dinge in seinem eigenen Leben aufzuräumen und wichtige Fragen zu stellen.

Regie: Martin Zylka
Technische Realisierung: Dirk Hülsenbusch, Sebastian Noll
Dramaturgie: Hannah Georgi



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Für die Erwachsenen sind die beiden manchmal richtige Nervensägen, der Xaver und der Hansi aus dem bayerischen Fischbachsgreuth. Echte Lausbuben halt, immer gut für ein Abenteuer auf dem Land.



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Ein neuer Fall für Inspektor Schrapp und Kriminalassistent Rübe. Rübe hilft bei der Lösung stets Opas Weisheitsbuch - was seinen Chef immer wieder verzweifeln lässt.

Mit:
Hubert Mulzer, Jens Wawrczeck

Regie: Irene Schuck
Technische Realisierung: Hans Scheck, Daniela Röder
Regieassistenz: Hans Welker



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Das SWR-Hörspiel als Produzent von Medienkunst: In Christoph Korns neuer Arbeit steht das Buch Hiob im Zentrum, wie es im jüdischen Tanach und im Alten Testament überliefert ist. Es erzählt, wie Gott Hiobs Glaubenstreue mit schwerem Leid immer wieder und immer härter prüft. Im Hörspiel spricht Hiob eine Frau; der Vorgang des Verstummens endet in einer lautpoetischen, wie musikalischen, jeglichen Sinns enthobenen Performance." Unter www.hiobs-verstummen.de ist zusätzlich ein 15-minütiger Film zu sehen, der innerhalb von 30 Tagen sich in "white noise" auflöst.

Mit:
Caroline Junghanns

Regie: Christoph Korn
Kamera und Ton: Mert Beken, Malte Robra
WEB Programmierung: Georg Jesdinsky, big7.net
Übersetzung: Martin Luther
Mitarbeit: Claas Morgenroth



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Fredegonda, Goneril und Drusilla sind Großhexen und damit viel wichtiger als gewöhnliche Hexen. Nur eines stört sie ganz gewaltig: dass die Geister von heute nicht mehr gruselig genug sind! Kurzerhand eröffnen sie die streng geheime Mountwood-Schule, in der Gespenster aller Art in der hohen Kunst des Spukens unterrichtet werden. Dumm nur, dass der Müffelnde Druide, die Spukfee Vera und ihre Mitgespenster selbst von Ängsten geplagt sind. Als dann auch noch der kleine Geist Percy auf dem Schulweg verloren geht, ist die Verzweiflung groß. Zum Glück eilen die Kinder Daniel und Charlotte den Geistern zur Hilfe.

Mit:
Samuel Weiss, Wiltrud Fischer, Tatja Seibt, Ulrike Bliefert, Valentin Steffen, Karla Laubach, Julia Wolff, Glenn Goltz, Johanna Gastdorf, Maximilian Hilbrand, Walter Renneisen, Albert Kitzl, Jordy-Leon Sun, Tanja Schleiff, Gereon Nußbaum, Arved Birnbaum, Karyn von Ostholt, Natalie Spinell, Ernst-August Schepmann, Ralf Drexler, Jörg Kernbach, Martin Bross, Dirk Borchardt, Philipp Sommer, Benjamin Berger, Stefan Cordes, Thomas Lang

Regie: Angeli Backhausen
Übersetzung: Peter Knecht

Bearbeitung: Angeli Backhausen

Musik: Rainer Quade



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Lehrerin Anna ist auf Klassenfahrt mit einer Gruppe 12Jähriger: Die Jugendherberge liegt am Rande der Stadt, umgeben von einem Netz aus Schienen. Doch die spärlichen Ausläufer der Natur schlagen Anna in Bann. Wo ist die Wildnis in ihr und ihrer künstlichen Umgebung?

Nachts zieht es Anna mit einer eigentümlichen Macht nach draußen. Sie schwimmt im nahegelegenen Teich, folgt den Pfaden durch den Wald und trifft plötzlich und impulsiv eine Entscheidung: Sie schaltet ihr Smartphone aus.

Angetrieben durch eine stumme Unzufriedenheit beginnt Anna durch den Wald zu streifen. Sie schläft unter Bäumen, trinkt vom Bach und folgt eigentümlichen Tieren – aber ist das wirklich Wild? Der Lärm der Autobahn, das Neonlicht der Stadt und die tiefen Bässe der Partys begleiten sie. Anna versucht sich zu integrieren und ihren Platz zu finden.

Ein Trip durch den Wald beginnt, der nicht nur die Frage nach der Möglichkeit von Wildnis im dicht besiedelten Mitteleuropa aufmacht, sondern auch die, wie wild wir eigentlich sein können und wollen. Bei allen Forderungen nach ökologischer Reduktion des Lebensstils bleiben wir der ständig überwachten, weil spärlich gewordenen Natur entfernt – zum Zuschauen verdammt? Gibt es ein "Zurück"?

Mit:
Merle Wasmuth, Andreas Helgi Schmid, Lou Strenger, Moritz Führmann, Ralf Drexler, Aischa-Lina Löbbert, Filip Peeters, Tanja Schleiff, Benjamin Höppner, Michaël Pas, Rabea Wyrwich, u. a.

Regie: Lucas Derycke
Übersetzung: Angela Kuhk
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe, Gertrud Glosemeyer, Barbara Göbel

Musik: Frederik Neyrinck



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Ein modernes Märchen von einem, der auszog, ein Tech-Start-up zu gründen. Und eine kluge Satire auf die Zumutungen des digitalen Kapitalismus.

Kevin Knecht träumt davon, ein ganz Grosser zu sein, mindestens der nächste Steve Jobs. In Wahrheit betreibt er eine marode Astrologie- und Sex-Hotline. Die Türen sind klapprig, die Mitarbeiter mürrisch. Sein Coach rät ihm, die Firma zu verkaufen und ins Silicon Valley zu gehen. Gesagt, getan. Doch während Kevin in den Mülltonnen der Tech-Firmen nach neuen Ideen sucht, sucht sich seine Freundin zuhause einen neuen Partner.

Der mechanische Türke war ein lebensgrosser Schachroboter, der 1770 erfunden wurde. Der Clou: Im Inneren des Schachroboters versteckte sich ein Mensch. Etwa zur gleichen Zeit fingen Textilfabrikanten in Nordengland an, ihre Arbeiter durch Maschinen zu ersetzen – die Geburtsstunde des Kapitalismus. Heutzutage gibt es den "Mechanical Turk" von Amazon: eine Crowdworking-Website, auf der Unternehmen Arbeiter aus der Ferne einstellen können, um für wenig Geld Arbeiten auszuführen, die Maschinen noch nicht erledigen können.

Mit:
Susanna Clasen, Oliver Wnuk, Mona Petri, Barbara Falter, Erich Räuker

Regie: Johannes Mayr
Technische Realisierung: Basil Kneubühler

Musik: Klaus Atteln



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Der Meisterdetektiv ermittelt wieder – in einem seiner berühmtesten Fälle! Helen, eine junge Frau, bittet Sherlock Holmes um Hilfe. Denn vor zwei Jahren ist ihre Schwester gestorben, kurz vor ihrer Hochzeit. Jetzt möchte Helen selbst heiraten. Doch unter die Vorfreude mischt sich Todesangst...

Mit:
Edgar Wiesemann, Joachim Ernst, Barbara Nüsse, Rosel Zech, Franz Johann Danz

Regie: Felix Klee
Übersetzung: Ruth Von Marcard



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"Also ich komme in die Schule, als Tito stirbt und schließe das Gymnasium mit dem Abitur ab, gleichzeitig mit dem Zerfall Jugoslawiens – und der Krieg beginnt."
Sie waren Anfang 20, als der Krieg begann. 2006 trafen sie sich zufällig wieder und beschlossen, ihre Geschichten gemeinsam zu erzählen: vom Krieg, von der Flucht, von den Anfängen in Deutschland und vom ersten Besuch in der früheren Heimat. Sie erzählen auf Bosnisch und synchronisieren einander auf Deutsch. "Landschaften – Synchronisation der Fluchtwege" wurde konzipiert für das Theater Hebbel am Ufer in Berlin (2007).

Mit:
Branko Šimić, Vernesa Berbo, Jons Vokurep

Regie: Branko Šimić, Vernesa Berbo, Jons Vokurep



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Ein Mystery-Schocker um eine Frau, die in einem New Yorker Hochhaus stets den Fahrstuhl benutzen muss, um zu ihrer Wohnung zu gelangen. Doch der Fahrstuhlwärter scheint ein Phantom zu sein.

Mit:
Ursula Noack, Ernst Karchow, Ernst Max Richter, Ludwig Wiegner

Regie: Hans Herbert Westermann


Gotland, Schweden. Ein Mord in einem nordischen Steinkreis stellt die hiesige Polizei vor ein Rätsel. Ist hier ein irrer Killer am Werk, oder hat der Steinkreis eine rituelle Bedeutung? Die Übernahme der Ermittlungsleitung durch die Parapol sorgt für zusätzliche Spannungen. Gelingt es dem Ermittlerteam an einem Strang zu ziehen und den Mord gemeinsam aufzuklären? Sie ahnen noch nicht, dass sie einem jahrhundertealten Zyklus auf der Spur sind.

Premiere am 5. November 2021, 20 Uhr, hoerspielprojekt.de

Mit:
Felicitas Ellerbrok, Christoph Bahr, Birgit Arnold, Marcel Mander, Christoph Soboll, Werner Wilkening, Aiga Kornemann, Laura Schmidt, Philip Bösandt, Jens Niemeyer, Sabrina Letzner, Lasse Bönke, Marcel Ellerbrok, Michael Gerdes, Marco Schmidt, Sascha Servadio, Alex Bolte, Dorle Hoffmann, Marcel Ellerbrok

Regie: NN
Technische Realisierung: Marcel Ellerbrok

Musik: Eric Onder de Linden AKA PITCHEDsenses, R.O.Hershey, Andreas Hüttebräucker (7klang)


Die Rostocker Ermittler machen Urlaub. Die Reise mit dem Nachtexpress nach Wien könnte nicht entspannter sein, doch dann geschehen merkwürdige Dinge. Ein alter Fall von Anton Jäger überschattet die Freude. Währen der Zug ungebremst auf sein Ziel zurast, gerät die Situation darin völlig außer Kontrolle. Der letzte Fall für die Rostocker Kommissare beginnt.

Premiere am 29. Oktober 2021, 20 Uhr im
Blutrote Sonnenuntergänge sind die Schönsten.

Mit:
Desiree Meiser, Daniel Ludwig

Regie: Margret Nonhoff
Technische Realisierung: Roger Heiniger



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Das komplette vierteilige Hörspiel als 3D-Fassung für Kopfhörer

Preußen! Moderner Musterstaat oder europäisches Raubtier? Gibt es einen Kern, jenseits von Glanz und Gloria, der unser politisches Denken bis heute prägt? Die Mächtigen haben Mythen geschaffen - als absolute Herrscher in einem staatlichen Marionettentheater oder als tolerante Förderer aufklärerischer Vernunft.

Anlässlich der Restitutionsforderungen der Hohenzollern für die 1945 bis 1949 enteigneten Kunstschätze und Immobilien, schickt der zynische Anwalt einer internationalen Großkanzlei eine Historikerin und einen Historiker auf eine Tour de Force durch die Geschichte Preußens. Soll man die Hohenzollern vertreten gegen den Staat - oder doch lieber andersherum?
Für ihr Gutachten steigen die beiden in den Keller der Geschichte und lassen die Leichen wieder auferstehen – als sehr lebendige Gespenster. Unser Kopf ist ihre Bühne. Sie spielen ihre Rollen. Aber wer ist hier Täter, wer ist Opfer?
Eine Psychoanalytikerin und eine Feministin helfen bei der Meinungsbildung. Die Akteure der Geschichte Preußens pendeln immer wieder zwischen Bipolarität und Vernunft. Exzesse eines religiös verbrämten Minderwertigkeitsgefühls und absoluter Adelsstolz. Kann man sie erfassen, die Seele dieses Landes?

Die vierteilige Miniserie von Tom Peuckert können Sie nach der Sendung exklusiv auch als 3D-Audio-Version für Kopfhörer nachhören und downloaden. Die Katastrophen und Triumphe Preußens als 360°- Kopfkino.

Mit:
André Kaczmarczyk, Sithembile Menck, Sylvester Groth, Lou Strenger, Steffen Reuber, Carlos Lobo, Wolfgang Rüter, Daniel Rothaug, Martin Engler, Hüseyin Michael Cirpici, Victoria Trauttmansdorff, Robert Dölle, Volker Risch, Matthias Bundschuh, Stephan Schad, Moritz Führmann, Jonas Baeck, Stefanie Dvorak, Walter Gontermann, David Vormweg, Johnny Naas, Theo Burkholder, Torsten Peter Schnick, Silke Linderhaus, Matthias Kiel, Martin Bross, Thomas Balou Martin, Mark Zak, Rainer Homann, Nina Vorbrodt, Edda Fischer, Klaus-Dieter Pittrich, Judith Hoffmann, Annette Müller Philippek

Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisierung: Ulrike Wiebelitz, Jens-Peter Hamacher
Dramaturgie: Jörg Schlüter



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Anwältin Theresa soll ihren Bruder Markus verteidigen, dem Attentatspläne vorgeworfen werden. Der streitet ab und beschuldigt den ermittelnden Kommissar. Ihn kenne er aus einem Incel-Forum, in dem er mit frauenverachtenden Fantasien geprahlt hatte.

Anwältin Theresa Stahmer fällt es schwer, ihrem neuen Klienten in der Untersuchungshaft in die Augen zu schauen: Vor ihr sitzt ihr Bruder Markus. Bei einer Hausdurchsuchung wurden in seiner Wohnung Waffen und Munition sichergestellt. In einem Online-Forum der frauenfeindlichen Incel-Bewegung habe er mit Attentatsplänen geprahlt, auch ein Bekennerschreiben soll existieren. Doch Markus streitet alles ab, Waffe und Munition seien ihm untergejubelt worden, die Foren eine harmlose Selbsthilfe-Maßnahme einsamer Männer. Er bittet seine Schwester, ihn vor Gericht zu verteidigen.
Als Theresa einwilligt, ist ihre Partnerin Mara, die selbst bei der Polizei arbeitet, entsetzt: Die Incel-Bewegung steht für INvoluntary CELibacy und propagiert offen ein rassistisches und frauenverachtendes Weltbild, ruft sogar systematisch zu Gewalttaten an Frauen auf. Wie kann ihre Freundin einen ihrer Anhänger verteidigen? Derweil nimmt Kommissar Zeitke die Ermittlungen auf. Seit er vor Gericht in einem Fall von Polizeigewalt gegen einen Vorgesetzten ausgesagt hat, wird er auf dem Revier von seinen Kolleg*innen geschnitten. Bei einem ersten Gespräch zwischen Zeitke, Markus und seiner neuen Anwältin kommt es zum Eklat, als Markus den ermittelnden Polizisten aus dem Incel-Forum wiedererkennt.

Mit:
Anjorka Strechel, Josef Bundschuh, Elisa Schlott, Martin Brambach, Meriam Abbas, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Niklas Kohrt, Fabian Gerhard

Regie: Janine Lüttmann
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Gunda Herke

Musik: Andreas Bick



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Fredegonda, Goneril und Drusilla sind Großhexen und damit viel wichtiger als gewöhnliche Hexen. Nur eines stört sie ganz gewaltig: dass die Geister von heute nicht mehr gruselig genug sind! Kurzerhand eröffnen sie die streng geheime Mountwood-Schule, in der Gespenster aller Art in der hohen Kunst des Spukens unterrichtet werden. Dumm nur, dass der Müffelnde Druide, die Spukfee Vera und ihre Mitgespenster selbst von Ängsten geplagt sind. Als dann auch noch der kleine Geist Percy auf dem Schulweg verloren geht, ist die Verzweiflung groß. Zum Glück eilen die Kinder Daniel und Charlotte den Geistern zur Hilfe.

Regie: Angeli Backhausen

Bearbeitung: Angeli Backhausen

Musik: Rainer Quade



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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Preußen! Moderner Musterstaat oder europäisches Raubtier? Gibt es einen Kern, jenseits von Glanz und Gloria, der unser politisches Denken bis heute prägt? Die Mächtigen haben Mythen geschaffen - als absolute Herrscher in einem staatlichen Marionettentheater oder als tolerante Förderer aufklärerischer Vernunft.

Anlässlich der Restitutionsforderungen der Hohenzollern für die 1945 bis 1949 enteigneten Kunstschätze und Immobilien, schickt der zynische Anwalt einer internationalen Großkanzlei eine Historikerin und einen Historiker auf eine Tour de Force durch die Geschichte Preußens. Soll man die Hohenzollern vertreten gegen den Staat - oder doch lieber andersherum?
Für ihr Gutachten steigen die beiden in den Keller der Geschichte und lassen die Leichen wieder auferstehen – als sehr lebendige Gespenster. Unser Kopf ist ihre Bühne. Sie spielen ihre Rollen. Aber wer ist hier Täter, wer ist Opfer?
Eine Psychoanalytikerin und eine Feministin helfen bei der Meinungsbildung. Die Akteure der Geschichte Preußens pendeln immer wieder zwischen Bipolarität und Vernunft. Exzesse eines religiös verbrämten Minderwertigkeitsgefühls und absoluter Adelsstolz. Kann man sie erfassen, die Seele dieses Landes?

Die vierteilige Miniserie von Tom Peuckert können Sie nach der Sendung exklusiv auch als 3D-Audio-Version für Kopfhörer nachhören und downloaden. Die Katastrophen und Triumphe Preußens als 360°- Kopfkino.

Mit:
André Kaczmarczyk, Sithembile Menck, Sylvester Groth, Lou Strenger, Steffen Reuber, Carlos Lobo, Wolfgang Rüter, Daniel Rothaug, Martin Engler, Hüseyin Michael Cirpici, Victoria Trauttmansdorff, Robert Dölle, Volker Risch, Matthias Bundschuh, Stephan Schad, Moritz Führmann, Jonas Baeck, Stefanie Dvorak, Walter Gontermann, David Vormweg, Johnny Naas, Theo Burkholder, Torsten Peter Schnick, Silke Linderhaus, Matthias Kiel, Martin Bross, Thomas Balou Martin, Mark Zak, Rainer Homann, Nina Vorbrodt, Edda Fischer, Klaus-Dieter Pittrich, Judith Hoffmann, Annette Müller Philippek

Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisierung: Ulrike Wiebelitz, Jens-Peter Hamacher
Dramaturgie: Jörg Schlüter



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Preußen! Moderner Musterstaat oder europäisches Raubtier? Gibt es einen Kern, jenseits von Glanz und Gloria, der unser politisches Denken bis heute prägt? Die Mächtigen haben Mythen geschaffen - als absolute Herrscher in einem staatlichen Marionettentheater oder als tolerante Förderer aufklärerischer Vernunft.

Anlässlich der Restitutionsforderungen der Hohenzollern für die 1945 bis 1949 enteigneten Kunstschätze und Immobilien, schickt der zynische Anwalt einer internationalen Großkanzlei eine Historikerin und einen Historiker auf eine Tour de Force durch die Geschichte Preußens. Soll man die Hohenzollern vertreten gegen den Staat - oder doch lieber andersherum?
Für ihr Gutachten steigen die beiden in den Keller der Geschichte und lassen die Leichen wieder auferstehen – als sehr lebendige Gespenster. Unser Kopf ist ihre Bühne. Sie spielen ihre Rollen. Aber wer ist hier Täter, wer ist Opfer?
Eine Psychoanalytikerin und eine Feministin helfen bei der Meinungsbildung. Die Akteure der Geschichte Preußens pendeln immer wieder zwischen Bipolarität und Vernunft. Exzesse eines religiös verbrämten Minderwertigkeitsgefühls und absoluter Adelsstolz. Kann man sie erfassen, die Seele dieses Landes?

Die vierteilige Miniserie von Tom Peuckert können Sie nach der Sendung exklusiv auch als 3D-Audio-Version für Kopfhörer nachhören und downloaden. Die Katastrophen und Triumphe Preußens als 360°- Kopfkino.

Mit:
André Kaczmarczyk, Sithembile Menck, Sylvester Groth, Lou Strenger, Steffen Reuber, Carlos Lobo, Wolfgang Rüter, Daniel Rothaug, Martin Engler, Hüseyin Michael Cirpici, Victoria Trauttmansdorff, Robert Dölle, Volker Risch, Matthias Bundschuh, Stephan Schad, Moritz Führmann, Jonas Baeck, Stefanie Dvorak, Walter Gontermann, David Vormweg, Johnny Naas, Theo Burkholder, Torsten Peter Schnick, Silke Linderhaus, Matthias Kiel, Martin Bross, Thomas Balou Martin, Mark Zak, Rainer Homann, Nina Vorbrodt, Edda Fischer, Klaus-Dieter Pittrich, Judith Hoffmann, Annette Müller Philippek

Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisierung: Ulrike Wiebelitz, Jens-Peter Hamacher
Dramaturgie: Jörg Schlüter



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Preußen! Moderner Musterstaat oder europäisches Raubtier? Gibt es einen Kern, jenseits von Glanz und Gloria, der unser politisches Denken bis heute prägt? Die Mächtigen haben Mythen geschaffen - als absolute Herrscher in einem staatlichen Marionettentheater oder als tolerante Förderer aufklärerischer Vernunft.

Anlässlich der Restitutionsforderungen der Hohenzollern für die 1945 bis 1949 enteigneten Kunstschätze und Immobilien, schickt der zynische Anwalt einer internationalen Großkanzlei eine Historikerin und einen Historiker auf eine Tour de Force durch die Geschichte Preußens. Soll man die Hohenzollern vertreten gegen den Staat - oder doch lieber andersherum?
Für ihr Gutachten steigen die beiden in den Keller der Geschichte und lassen die Leichen wieder auferstehen – als sehr lebendige Gespenster. Unser Kopf ist ihre Bühne. Sie spielen ihre Rollen. Aber wer ist hier Täter, wer ist Opfer?
Eine Psychoanalytikerin und eine Feministin helfen bei der Meinungsbildung. Die Akteure der Geschichte Preußens pendeln immer wieder zwischen Bipolarität und Vernunft. Exzesse eines religiös verbrämten Minderwertigkeitsgefühls und absoluter Adelsstolz. Kann man sie erfassen, die Seele dieses Landes?

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Mit:
André Kaczmarczyk, Sithembile Menck, Sylvester Groth, Lou Strenger, Steffen Reuber, Carlos Lobo, Wolfgang Rüter, Daniel Rothaug, Martin Engler, Hüseyin Michael Cirpici, Victoria Trauttmansdorff, Robert Dölle, Volker Risch, Matthias Bundschuh, Stephan Schad, Moritz Führmann, Jonas Baeck, Stefanie Dvorak, Walter Gontermann, David Vormweg, Johnny Naas, Theo Burkholder, Torsten Peter Schnick, Silke Linderhaus, Matthias Kiel, Martin Bross, Thomas Balou Martin, Mark Zak, Rainer Homann, Nina Vorbrodt, Edda Fischer, Klaus-Dieter Pittrich, Judith Hoffmann, Annette Müller Philippek

Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisierung: Ulrike Wiebelitz, Jens-Peter Hamacher
Dramaturgie: Jörg Schlüter



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Preußen! Moderner Musterstaat oder europäisches Raubtier? Gibt es einen Kern, jenseits von Glanz und Gloria, der unser politisches Denken bis heute prägt? Die Mächtigen haben Mythen geschaffen - als absolute Herrscher in einem staatlichen Marionettentheater oder als tolerante Förderer aufklärerischer Vernunft.

Anlässlich der Restitutionsforderungen der Hohenzollern für die 1945 bis 1949 enteigneten Kunstschätze und Immobilien, schickt der zynische Anwalt einer internationalen Großkanzlei eine Historikerin und einen Historiker auf eine Tour de Force durch die Geschichte Preußens. Soll man die Hohenzollern vertreten gegen den Staat - oder doch lieber andersherum?
Für ihr Gutachten steigen die beiden in den Keller der Geschichte und lassen die Leichen wieder auferstehen – als sehr lebendige Gespenster. Unser Kopf ist ihre Bühne. Sie spielen ihre Rollen. Aber wer ist hier Täter, wer ist Opfer?
Eine Psychoanalytikerin und eine Feministin helfen bei der Meinungsbildung. Die Akteure der Geschichte Preußens pendeln immer wieder zwischen Bipolarität und Vernunft. Exzesse eines religiös verbrämten Minderwertigkeitsgefühls und absoluter Adelsstolz. Kann man sie erfassen, die Seele dieses Landes?

Die vierteilige Miniserie von Tom Peuckert können Sie nach der Sendung exklusiv auch als 3D-Audio-Version für Kopfhörer nachhören und downloaden. Die Katastrophen und Triumphe Preußens als 360°- Kopfkino.

Mit:
André Kaczmarczyk, Sithembile Menck, Sylvester Groth, Lou Strenger, Steffen Reuber, Carlos Lobo, Wolfgang Rüter, Daniel Rothaug, Martin Engler, Hüseyin Michael Cirpici, Victoria Trauttmansdorff, Robert Dölle, Volker Risch, Matthias Bundschuh, Stephan Schad, Moritz Führmann, Jonas Baeck, Stefanie Dvorak, Walter Gontermann, David Vormweg, Johnny Naas, Theo Burkholder, Torsten Peter Schnick, Silke Linderhaus, Matthias Kiel, Martin Bross, Thomas Balou Martin, Mark Zak, Rainer Homann, Nina Vorbrodt, Edda Fischer, Klaus-Dieter Pittrich, Judith Hoffmann, Annette Müller Philippek

Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisierung: Ulrike Wiebelitz, Jens-Peter Hamacher
Dramaturgie: Jörg Schlüter



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Ein Kriminalbeamter, zumal wenn er auch noch menschenfreundlich ist, hat's schwer. Dass die Leute einen Schreck kriegen, wenn er in Uniform vor der Tür steht, schmerzt ihn, er geht also - um von vorn herein ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen - meist in Zivil. Er plaudert erst mal mit den Leuten. Er gesteht eigene kleine Vergehen, um zu zeigen, dass ein Polizist auch nur ein Mensch ist. Dass ihm dennoch die meisten Menschen Misstrauen entgegen bringen, macht ihn traurig und ratlos. Sein höchstes Bestreben ist, freundlich zu sein, dabei redet er sich - das lässt sich leider nicht verschweigen - um Kopf und Kragen.

Mit:
Klaus Spürkel, Brigit Koch

Regie: Hubertus Gertzen
Technische Realisierung: Nicole Jörg, Johannes Grosch


Wir müssen jetzt zusammenhalten!

Die Angel auswerfen und die Seele baumeln lassen - Vater-Sohn-Sache, finden Marcus und Ben. Was sie nicht wissen - in der Zwischenzeit hat das Ferienhäuschen Besuch bekommen. Ein Fremder hat explizit nach den Glavins gefragt. Das kann keine Verwechslung sein, oder? Nein, da ist irgendwas im Busch...

Mit:
Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Bianca Nawrath, Erich Räuker, Christoph Jablonka, Björn Schalla, Iris Schumacher, Annalena Schmidt, Viktor Hacker, Janis Zaurins, Joachim Kerzel

Regie: Simone Terbrack
Executive Producer: Simone Terbrack, Christoph Falke
Technische Realisierung: Felix Stäblein



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Fabian liebt Marla. Marla will in die weite Welt. Anna liebt Fabian. Fabian lebt für die Kunst. David liebt Anna. Doch die tröstet sich nur mit ihm. Alle vier haben die Schule hinter sich und alle Möglichkeiten vor sich. Doch wer die Wahl hat, der hat die Qual.

Wo sollen sie leben, mit wem, welchen Job sollen sie machen? Wie wird man maximal glücklich in dieser Welt, in der alle ihr Glück selbst in der Hand haben? Wer kann denn dauernd unkonventionell und originell sein? Vorgezeichnete Wege gibt es nicht mehr, Traditionen dürfen nichts mehr gelten. Wer’s nicht schafft, war eben nicht gut genug im großen Spiel der Optionen und Optimierungen. So klammern sich Fabian, Marla, Anna und David nach ein paar Jahren an das Bisschen, das sie erreicht haben - an ihre mittelmäßigen Jobs und ihre unehrlichen Beziehungen. Schlechtes Timing ist eben alles!

Regie: Susanne Krings
Dramaturgie: Natalie Szallies



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Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.

Mit:
Jutta Wachowiak, Uta Hallant, Lyonel Holländer, Conny Wolter, Laurette Fekl, Fritzie Benesch, Lotte Arnaszus, Ingo Hülsmann, Friedhelm Ptok, Michel Stieblich, Leonhard Burkhardt, Julie Ram, Nathalie Coquoin-Steinbach, Meriam Abbas, Felix von Manteuffel, Sofia Musial, Imogen Kogge, Ursina Lardi, Axel Wandtke

Regie: Christine Nagel
Übersetzung Annemarie Böll
Technische Realisierung: Thomas Monnerjahn, Frank Klein
Regieassistenz: Susanne Franzmeyer

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Das vermeintlich geordnete und idyllische Leben eines Landarztes mit Frau und Kindern scheint durch das mysteriöse Auftauchen einer jungen Frau in Frage gestellt. Das Land fungiert im Hörspiel des erfolgreichen britischen Dramatikers als Chiffre für menschliche Isolation und als Schauplatz städtischer Neurosen.

Mit:
Miriam Goldschmidt, Peter Brombacher, Christin Marquitan

Regie: Beate Andres
Übersetzung: Frank Heibert
Technische Realisierung: Sabine Kaufmann, Karl-Otto Bremer

In einer kleinen Dorfkirche am Schwäbischen Meer spielt Fanny seit genau 60 Jahren jeden Sonntag die Orgel. Heute hört sie draußen das Heulen von Sirenen und erinnert sich an die Deportation ihrer großen Liebe David.

Draußen heulen das Martinshorn der Feuerwehr, das Blaulicht der Polizei und die Sirene des Notarztwagens. Für Fanny, die an Alzheimer leidet, kulminiert an diesem Tag alles: die Erinnerung an ihre erste Liebe, den jungen David, der aus seinem Versteck im Keller der Dorfkirche herausgezerrt und nach Theresienstadt abtransportiert worden war. Die Erinnerung an den Tod ihres Ehemanns Fritz, mit dem sie zwei Kinder hatte und der ihr Hölderlin vorlas.

Die Erinnerung an einen Vikar, der alles duldete, an frühere Freunde, für die sie die Judenhure war, an ihre Tochter, der es ums Erben geht und den Sohn, dessen Liebe zur Mutter zu schwach ist, um sie vor dem Abgeschobenwerden zu schützen. Das alles kulminiert. Und Fanny hat dafür gesorgt, dass alle, die versucht haben, sie "mundtot" zu machen, die Rechnung präsentiert bekommen.

Mit:
Ingrid Andree, Alexandra von Schwerin, Hansjoachim Krietsch, Oliver Brod, Karl-Heinz Fiege, Andreas Grötzinger, Peter Davor, Steve Karier, Peter Rausch, Angelika Bartsch, Volker Risch, Heinz Walter, Axel Gottschick, Gereon Nußbaum, Ilse Strambowski, Petra Afonin

Regie: Jörg Schlüter
Technische Realisierung: Rike Wibelitz, Werner Jäger
Regieassistenz: Ariane Kessissoglou
Dramaturgie: Angela di Ciriaco-Sussdorff

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1935-1938 in der dänischen Emigration schrieb Brecht diese Szenenfolge,die keine fortlaufende Handlung darstellt, sondern einen Zustand: charakteristische Situationen aus der Zeit des Naziregimes veranschaulichen den unerträglichen Zwang, unter dem die Deutschen leben mußten. Da ist der Kleinbürger mit dem horchenden Ohr an der Wohnungstür, als der Nachbar, den er denunziert hat, abgeführt wird (Der Verrat); der Studienrat und seine Frau: sie verlieren die Haltung schon bei dem Verdacht, ihr Sohn könnte sie bespitzeln (Der Spitzel);

Die Jüdin, die vor ihrer Flucht von einer kleinen Reise spricht (Die jüdische Frau). Die Szenenfolge hält sich nahezu naturalistisch an die Wirklichkeit und vermittelt so "Furcht und Elend des Dritten Reiches" in ungeschminkter Direktheit.

Mit:
Hans Musäus, Maria Singer, Benno Sterzenbach, Wolfram Besch, Karl Walter Diess, Georges Ourth, Isolde Stiegler, Hubert Berger, Dieter Hofinger, Christian Lichtenberg, Signe Seidel, Louise Martini, Walter Riss, Gunvor Raffelsberger, Gustl Weishappel, Eva Hörbiger, Werner Friedel, Thomas Oeser

Regie: Klaus Gmeiner
Technische Realisierung: Gerda Eisendle, Josef Adelberger
Assistenz: Martha Prosser

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Fürst Myschkin, letzter Spross seiner Familie, kehrt nach langem Aufenthalt in einer Schweizer Heilanstalt nach Russland zurück. Schon im Zugabteil lernt er den Kaufmann Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft zu Natascha Filippovna erzählt. Wenig später steht Myschkin der jungen Aglaja gegenüber. Zwei Empfindungen bestimmen von nun an sein Verhalten: Die Liebe zu Aglaja und das Mitleid mit Natascha, in der er als einziger nicht die Frau mit zweifelhaftem Ruf sieht. Der konsequente Versuch, das Prinzip Nächstenliebe zu verteidigen, stürzt Myschkin in immer heillosere Konflikte.
Er wird für die Mitmenschen zum Idioten, den man erneut hinter die Mauern eines Sanatoriums sperren muss.
"Fürst Christus" nennt Dostojewski in einer Tagebuchnotiz seinen Helden.
An anderer Stelle notiert er: "Der Hauptgedanke des Romans ist die Darstellung des im positiven Sinne schönen Menschen."

Mit:
Erik Schumann, René Deltgen, Xenia Hegmann, Fritz Saalfeld, Angelika Aurel, Christa Keller, Arno Assmann, Otto Rouvel, Walter Griesmann, Bogislav von Heyden, Käte Jaenicke, Ludwig Kepper, Ilselotte Koch, Antonie Schön-Siener, Hansgeorg Neubert, Hilde Nocker, Christian Schmieder, Aly Wunsch, Hansgeorg Neubert

Regie: Theodor Steiner

Fürst Myschkin, letzter Spross seiner Familie, kehrt nach langem Aufenthalt in einer Schweizer Heilanstalt nach Russland zurück. Schon im Zugabteil lernt er den Kaufmann Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft zu Natascha Filippovna erzählt. Wenig später steht Myschkin der jungen Aglaja gegenüber. Zwei Empfindungen bestimmen von nun an sein Verhalten: Die Liebe zu Aglaja und das Mitleid mit Natascha, in der er als einziger nicht die Frau mit zweifelhaftem Ruf sieht. Der konsequente Versuch, das Prinzip Nächstenliebe zu verteidigen, stürzt Myschkin in immer heillosere Konflikte.
Er wird für die Mitmenschen zum Idioten, den man erneut hinter die Mauern eines Sanatoriums sperren muss.
"Fürst Christus" nennt Dostojewski in einer Tagebuchnotiz seinen Helden.
An anderer Stelle notiert er: "Der Hauptgedanke des Romans ist die Darstellung des im positiven Sinne schönen Menschen."

Mit:
Erik Schumann, René Deltgen, Xenia Hegmann, Fritz Saalfeld, Angelika Aurel, Christa Keller, Arno Assmann, Otto Rouvel, Walter Griesmann, Bogislav von Heyden, Käte Jaenicke, Ludwig Kepper, Ilselotte Koch, Antonie Schön-Siener, Hansgeorg Neubert, Hilde Nocker, Christian Schmieder, Aly Wunsch, Hansgeorg Neubert

Regie: Theodor Steiner

Dem LKA Hamburg wird ein Video zugeschickt: Es zeigt einen verängstigten Mann, der einen Sprengstoffgürtel trägt. Die Bildunterschrift: "In 25 Stunden ist er tot." Kommissar Döring fühlt sich persönlich angesprochen, da die Geisel im Zentrum einer eigenen, erst kurz zurückliegenden Ermittlung stand. Es handelte sich um einen Überfall auf einen Supermarkt. Einer der mutmaßlichen Täter wurde schnell gefasst, beteuerte beharrlich seine Unschuld - in der U-Haft beging er Selbstmord. Döring vermutet einen Zusammenhang zwischen dem damaligen und dem aktuellen Fall. Geht es jetzt um Rache? Döring wird von Zweifeln und Schuldgefühlen geplagt und gerät bei seinen eigenwilligen Ermittlungen zusehends in ein gefährliches Fahrwasser.

Mit:
Sandra Borgmann, Matthias Bundschuh, Barbara Auer, Benjamin Utzerath, u.v.a.

Regie: Andrea Getto

Turgenjew schrieb 1861 seinen Roman "Väter und Söhne". Das Schicksal von Iokaste, Laios und Oedipus verhandelte die Antike. Bekannt sind im Leben und in der Literatur die zum Stoff gewordenen Mythen zu Vätern, Söhnen und Müttern. In der jüngsten Literatur sind sie um das Verhältnis von Müttern und Töchtern, Söhnen zu Müttern erweitert worden. Peter Handkes "Wunschloses Unglück", Michael Lentz‘ "Muttersterben" oder zuletzt Monika Helfers "Die Bagage" wären hier zu nennen. Bisher unbespielt ist erstaunlicherweise das Verhältnis von Müttern und Söhnen. Erst recht zu deren Lebzeiten. Der Theaterkritiker und Schriftsteller Simon Strauß, Jahrgang 1988 - die Literaturkennerin, -kritikerin und Autorin Manuela Reichart: Sie sind einander Mutter und Sohn und gehen das Risiko ein und legen ein gemeinsam geschriebenes Hörspiel vor, das gekonnt die Genres, Gattungen und Stoffe durcheinanderwirbelt und umkehrt. Die Mutter: das Muttertier, Mater familias? Der Sohn: der Sprößling, der kleine Mann? Die Mutter: immer bereit? Der Sohn: immer erwartet? Oder doch: "regretting motherhood" und "ohne-mich-Muttertage"? Entstanden ist ein akustisches Vexierspiel, gegen die Klischees anzuträumen. Aus wechselnder Perspektive. In jedem Fall berührend. "Jede Generation schreibt aufs Neue vom Gleichen. Sucht nach den eigenen Worten und einem eigenen Ton. Sie kann nur so schreiben, als schreibe sie zum ersten Mal ... Wir wollten unterschiedliche Tonlagen ausprobieren und uns von dem unmittelbar Persönlichen lösen, hin zu einer eher phänomenologischen Art und Weise der Verhältnisbeschreibung zwischen Mutter und Sohn." (Simon Strauß) "Wir sind von einer Szene ausgegangen, die er geschrieben hatte, er hat mir den Text geschickt, ich habe geantwortet, wir haben uns bald gelöst von unseren biografischen Geschichten. Wir leben noch, wir sind noch relativ klar bei Verstand, er nicht im Exil und ich nicht im Altersheim (lacht)." (Manuela Reichart)

Mit:
Corianna Kirchhoff, Patrick Güldenberg

Regie: Laura Laabs
Dramaturgie: Manfred Hess
Technische Realisierung: Christian Eickhoff, Anke Schlipf
Regieassistenz: Philippe Mainz

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Dem LKA Hamburg wird ein Video zugeschickt: Es zeigt einen verängstigten Mann, der einen Sprengstoffgürtel trägt. Die Bildunterschrift: "In 25 Stunden ist er tot." Kommissar Döring fühlt sich persönlich angesprochen, da die Geisel im Zentrum einer eigenen, erst kurz zurückliegenden Ermittlung stand. Es handelte sich um einen Überfall auf einen Supermarkt. Einer der mutmaßlichen Täter wurde schnell gefasst, beteuerte beharrlich seine Unschuld - in der U-Haft beging er Selbstmord. Döring vermutet einen Zusammenhang zwischen dem damaligen und dem aktuellen Fall. Geht es jetzt um Rache? Döring wird von Zweifeln und Schuldgefühlen geplagt und gerät bei seinen eigenwilligen Ermittlungen zusehends in ein gefährliches Fahrwasser.

Mit:
Sandra Borgmann, Matthias Bundschuh, Barbara Auer, Benjamin Utzerath, u.v.a.

Regie: Andrea Getto

Lobbyismus ist sein Leben. Und um das muss Star-Strippenzieher Hagen von Grau nun fürchten. Denn in der dritten Staffel der 1LIVE Audio-Blockbuster Serie CAIMAN CLUB macht eine terroristische Vereinigung Jagd auf Lobbyisten.

Aber Hagen hat keine Zeit, sich zu verkriechen. Die High-Society aus Politik und Wirtschaft braucht ihn. Ob als Spin-Doctor im bayerischen Landtagswahlkampf, Trouble-Shooter für einen deutschen Waffenhersteller oder in privater Mission für seine adlige Familie - Hagen kämpft an vielen Fronten. Mit schwerem Geschütz und entwaffnendem Charme. Dass er nebenbei auch noch Vater wird, kriegt er kaum mit. Währenddessen versucht eine Allianz aus alten Widersachern um Journalistin Gesine Bischof und Ex-Bundespräsidentin Dagmar Krüger-Jakob ihm das Handwerk zu legen. Und die Berliner Buddies Murat und Costa werden gegen ihren Willen auch wieder in Hagens Machenschaften hineingezogen. Schlecht für sie, gut für alle Fans vom CAIMAN CLUB.

Mit:
Barnaby Metschurat, Olga von Luckwald, Friedrich Mücke, Nic Romm, Daniel Wiemer, Mai Duong Kieu, Marleen Lohse, Denis Moschitto, Eko Fresh, Karoline Eichhorn, Lisa Bitter, Anna Fischer, Gudrun Landgrebe, Matthias Bundschuh, u.v.a.

Regie: Stuart Kummer
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher

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Lobbyismus ist sein Leben. Und um das muss Star-Strippenzieher Hagen von Grau nun fürchten. Denn in der dritten Staffel der 1LIVE Audio-Blockbuster Serie CAIMAN CLUB macht eine terroristische Vereinigung Jagd auf Lobbyisten.

Aber Hagen hat keine Zeit, sich zu verkriechen. Die High-Society aus Politik und Wirtschaft braucht ihn. Ob als Spin-Doctor im bayerischen Landtagswahlkampf, Trouble-Shooter für einen deutschen Waffenhersteller oder in privater Mission für seine adlige Familie - Hagen kämpft an vielen Fronten. Mit schwerem Geschütz und entwaffnendem Charme. Dass er nebenbei auch noch Vater wird, kriegt er kaum mit. Währenddessen versucht eine Allianz aus alten Widersachern um Journalistin Gesine Bischof und Ex-Bundespräsidentin Dagmar Krüger-Jakob ihm das Handwerk zu legen. Und die Berliner Buddies Murat und Costa werden gegen ihren Willen auch wieder in Hagens Machenschaften hineingezogen. Schlecht für sie, gut für alle Fans vom CAIMAN CLUB.

Mit:
Barnaby Metschurat, Olga von Luckwald, Friedrich Mücke, Nic Romm, Daniel Wiemer, Mai Duong Kieu, Marleen Lohse, Denis Moschitto, Eko Fresh, Karoline Eichhorn, Lisa Bitter, Anna Fischer, Gudrun Landgrebe, Matthias Bundschuh, u.v.a.

Regie: Stuart Kummer
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher

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Lobbyismus ist sein Leben. Und um das muss Star-Strippenzieher Hagen von Grau nun fürchten. Denn in der dritten Staffel der 1LIVE Audio-Blockbuster Serie CAIMAN CLUB macht eine terroristische Vereinigung Jagd auf Lobbyisten.

Aber Hagen hat keine Zeit, sich zu verkriechen. Die High-Society aus Politik und Wirtschaft braucht ihn. Ob als Spin-Doctor im bayerischen Landtagswahlkampf, Trouble-Shooter für einen deutschen Waffenhersteller oder in privater Mission für seine adlige Familie - Hagen kämpft an vielen Fronten. Mit schwerem Geschütz und entwaffnendem Charme. Dass er nebenbei auch noch Vater wird, kriegt er kaum mit. Währenddessen versucht eine Allianz aus alten Widersachern um Journalistin Gesine Bischof und Ex-Bundespräsidentin Dagmar Krüger-Jakob ihm das Handwerk zu legen. Und die Berliner Buddies Murat und Costa werden gegen ihren Willen auch wieder in Hagens Machenschaften hineingezogen. Schlecht für sie, gut für alle Fans vom CAIMAN CLUB.

Mit:
Barnaby Metschurat, Olga von Luckwald, Friedrich Mücke, Nic Romm, Daniel Wiemer, Mai Duong Kieu, Marleen Lohse, Denis Moschitto, Eko Fresh, Karoline Eichhorn, Lisa Bitter, Anna Fischer, Gudrun Landgrebe, Matthias Bundschuh, u.v.a.

Regie: Stuart Kummer
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher

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Lobbyismus ist sein Leben. Und um das muss Star-Strippenzieher Hagen von Grau nun fürchten. Denn in der dritten Staffel der 1LIVE Audio-Blockbuster Serie CAIMAN CLUB macht eine terroristische Vereinigung Jagd auf Lobbyisten.

Aber Hagen hat keine Zeit, sich zu verkriechen. Die High-Society aus Politik und Wirtschaft braucht ihn. Ob als Spin-Doctor im bayerischen Landtagswahlkampf, Trouble-Shooter für einen deutschen Waffenhersteller oder in privater Mission für seine adlige Familie - Hagen kämpft an vielen Fronten. Mit schwerem Geschütz und entwaffnendem Charme. Dass er nebenbei auch noch Vater wird, kriegt er kaum mit. Währenddessen versucht eine Allianz aus alten Widersachern um Journalistin Gesine Bischof und Ex-Bundespräsidentin Dagmar Krüger-Jakob ihm das Handwerk zu legen. Und die Berliner Buddies Murat und Costa werden gegen ihren Willen auch wieder in Hagens Machenschaften hineingezogen. Schlecht für sie, gut für alle Fans vom CAIMAN CLUB.

Mit:
Barnaby Metschurat, Olga von Luckwald, Friedrich Mücke, Nic Romm, Daniel Wiemer, Mai Duong Kieu, Marleen Lohse, Denis Moschitto, Eko Fresh, Karoline Eichhorn, Lisa Bitter, Anna Fischer, Gudrun Landgrebe, Matthias Bundschuh, u.v.a.

Regie: Stuart Kummer
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher

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Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Ryan's Bruder Chad ist schwer erkrankt. Er wartet auf eine Spenderleber. Doch die Uhr tickt. Schließlich entschließt sich Ryan, Lebendspender zu werden, um Chad das Leben zu retten.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

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Innerlich aufgewühlt vom Dauerkonflikt mit den Eltern und mit Mrs. Hodge, seiner Schwiegermutter in spe, stapft Fred Lennox durch den nächtlichen Park. Doch jäh wird er aus seinen Überlegungen herausgerissen: Sein Mörder steht vor ihm...

Felix, der Hund des freundlichen und korrekten Mr. Windley, stöbert beim Spaziergang im Laub die Leiche auf, mit der sich die diensthabenden Kriminalbeamten allerdings nur ungern beschäftigen wollen, da die Suche nach dem Täter sie von der gemeinschaftlichen Krimilektüre abhält. Doch ihr Beruf erfordert nun einmal auch praktisches Engagement, bei dem sich bald zeigt, dass im Gegensatz zur guten alten Krimischule der Harmlos-Scheinende nicht todsicher der Täter sein muss.

Mit:
Adolph Spalinger, Matthias Von Spallart, Eva-Maria Duhan, Georgia Möwe, Elvira Schalcher, Rudolf Hofmann, Sieglinde Weichert, Horst-Christian Beckmann, Harald Baumgarten, Norbert Schwientek, Wilhelm Grimm, u. a.

Regie: Willy Buser
Übersetzung: Clemens Badenberg, Marianne de Barde

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Das Land ist still, es ist Winter. Schon wieder Winter, und man weiß, dass danach das Frühjahr kommen wird. Der Lauf der Jahreszeiten wird in der unendlichen Bewegung eines großen Rades ablaufen, da spielt es kaum eine Rolle, ob das Jahr 2000 oder das Jahr 2001 den Beginn des neuen Jahrtausends für sich beanspruchen darf und ob der Fönwind oder die globale Erwärmung den Schnee schmelzen lässt.Während sich zwei Menschen über die großen Zeitläufte unterhalten, beschreibt ein dritter die kleineren Spuren und Wege des Lebens. Er erzählt von einer Frau, die jeden Tag mehrmals an seinem Fenster vorbeigeht, einer Frau mit weißer Haut und kastanienbraunem Haar, und von einem duftenden Haselnusskuchen, mit dem alles beginnt und der am Ende, wenn beider Leben sich gründlich gewandelt haben wird, einen Kreis in diesem unendlichen Spiel schließt, um sogleich einen neuen zu eröffnen.

Mit:
Karin Anselm, Felix von Manteuffel, Ulrich Matthes

Regie: Klaus Mehrländer
Technische Realisierung: Rudolf Stückrath, Gabriele Neugroda
Regieassistenz: Anja Herrenbrück

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Was machen Murat und Costa – die beiden Buddys aus CAIMAN CLUB – eigentlich, wenn sie sich nicht gerade von Hagen von Grau oder Gabriel Harras in irgendeine Scheiße reinziehen lassen? Sie lassen sich von jemand anderem in irgendeine Scheiße reinziehen.

Mit:
Denis Moschitto, Eko Fresh, Sascha Alexander Gersak, Marc Benjamin Puch, u.v.a.

Regie: Stuart Kummer
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Die erfolgreiche 1LIVE Hörspiel-Serie um den gerissenen Star-Lobbyisten Hagen von Grau geht in die nächste Runde. Es geht um alte Feinde, neue Intrigen und jede Menge Alphatiere, die im Berliner Politsumpf ihre Zähne zeigen.

Nach einer weiteren weltweiten Finanzkrise versammelt Kanzler Lessing die Staatschefs der großen Industrienationen hinter sich, um ein internationales Bankenregulierungsgesetz auf den Weg zu bringen. Doch es gibt mächtige Menschen, denen das gar nicht gefällt. Hagen von Grau verlässt die Bilderbergkonferenz mit dem Auftrag, die Bankenregulierung mit allen Mitteln zu verhindern. Eine Aufgabe, bei der es schnell um Leben und Tod geht – vor allem für Hagen. Plötzlich steht auch sein Umfeld vor großen Herausforderungen: Privatermittler Gabriel Harras muss einen komplizierten Kriminalfall lösen, Johanna Mangold kämpft damit, die Consulting-Agentur ihres verstorbenen Vaters zu führen, und Murat und Costa bekommen es mit der Schutzgeldmafia zu tun.

Teil 4
Das Ende

Johanna will den Olympia-Deal besiegeln und erlebt beim Treffen mit dem Vertreter Saudi-Arabiens eine böse Überraschung. Hagen von Grau erwacht aus dem künstlichen Koma und will die Früchte seiner Intrigen ernten. Aber es kommt anders.

Mit:
Barnaby Metschurat, Richy Müller, Marlen Lohse, Nic Romm, Inez Bjørg David, Maximilian Scheidt, Pegah Ferydoni, Lucie Heinze, Karoline Eichhorn, Dietrich Hollinderbäumer, Lisa Bitter, Mathieu Carrière, Britta Hammelstein, Wanja Gerick, Jasin Challah, Jasmin Schwiers, Ronald Kukulies, Bianca Hauda, Friedrich Mücke, Devid Striesow, Tom Schilling, Stefan Cordes, Leo Zander, Axel Gottschick, Jörg Kernbach, Alexander Freise, Stuart Kummer, Denis Moschitto, Eko Fresh, Sascha Alexander Gersak, Mark Zak, Judith Bohle, Simon Heijmans, Matthias Buss, Marc Ben Puch, Johannes Benecke, Yu Fang, Gregor Höppner, Artur Sorokin, Rebecca Madita Hundt, Wilfried Hochdoldinger, Marlen Lohse, Merle Wasmuth, Christian Schramm, Dimitri Alexandrov, Stephan Kampwirth, Francesco Schramm, Anna Maria Marx, Dustin Semmelrogge, Lucie Heinze, Sandra Borgmann, Claudia Michelsen, Oskar Kummer, Karlotta Hils, Edgar Linscheid, Sibylla Rasmussen, Katherina Wolter

Regie: Stuart Kummer
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher
Redaktion: Natalie Szallies

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Die erfolgreiche 1LIVE Hörspiel-Serie um den gerissenen Star-Lobbyisten Hagen von Grau geht in die nächste Runde. Es geht um alte Feinde, neue Intrigen und jede Menge Alphatiere, die im Berliner Politsumpf ihre Zähne zeigen.

Nach einer weiteren weltweiten Finanzkrise versammelt Kanzler Lessing die Staatschefs der großen Industrienationen hinter sich, um ein internationales Bankenregulierungsgesetz auf den Weg zu bringen. Doch es gibt mächtige Menschen, denen das gar nicht gefällt. Hagen von Grau verlässt die Bilderbergkonferenz mit dem Auftrag, die Bankenregulierung mit allen Mitteln zu verhindern. Eine Aufgabe, bei der es schnell um Leben und Tod geht – vor allem für Hagen. Plötzlich steht auch sein Umfeld vor großen Herausforderungen: Privatermittler Gabriel Harras muss einen komplizierten Kriminalfall lösen, Johanna Mangold kämpft damit, die Consulting-Agentur ihres verstorbenen Vaters zu führen, und Murat und Costa bekommen es mit der Schutzgeldmafia zu tun.

Teil 3
Benji

Harras findet heraus, dass Rafael Brenner, der neue Mann bei Mangold Consulting, mit früheren Opfern von Hagen verbandelt ist. Planen sie eine Vendetta? Johanna versucht derweil, den Lernroboter Benji unter die Leute zu bringen – denn der kann mehr als rechnen.

Mit:
Barnaby Metschurat, Richy Müller, Marlen Lohse, Nic Romm, Inez Bjørg David, Maximilian Scheidt, Pegah Ferydoni, Lucie Heinze, Karoline Eichhorn, Dietrich Hollinderbäumer, Lisa Bitter, Mathieu Carrière, Britta Hammelstein, Wanja Gerick, Jasin Challah, Jasmin Schwiers, Ronald Kukulies, Bianca Hauda, Friedrich Mücke, Devid Striesow, Tom Schilling, Stefan Cordes, Leo Zander, Axel Gottschick, Jörg Kernbach, Alexander Freise, Stuart Kummer, Denis Moschitto, Eko Fresh, Sascha Alexander Gersak, Mark Zak, Judith Bohle, Simon Heijmans, Matthias Buss, Marc Ben Puch, Johannes Benecke, Yu Fang, Gregor Höppner, Artur Sorokin, Rebecca Madita Hundt, Wilfried Hochdoldinger, Marlen Lohse, Merle Wasmuth, Christian Schramm, Dimitri Alexandrov, Stephan Kampwirth, Francesco Schramm, Anna Maria Marx, Dustin Semmelrogge, Lucie Heinze, Sandra Borgmann, Claudia Michelsen, Oskar Kummer, Karlotta Hils, Edgar Linscheid, Sibylla Rasmussen, Katherina Wolter

Regie: Stuart Kummer
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher
Redaktion: Natalie Szallies

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Die erfolgreiche 1LIVE Hörspiel-Serie um den gerissenen Star-Lobbyisten Hagen von Grau geht in die nächste Runde. Es geht um alte Feinde, neue Intrigen und jede Menge Alphatiere, die im Berliner Politsumpf ihre Zähne zeigen.

Nach einer weiteren weltweiten Finanzkrise versammelt Kanzler Lessing die Staatschefs der großen Industrienationen hinter sich, um ein internationales Bankenregulierungsgesetz auf den Weg zu bringen. Doch es gibt mächtige Menschen, denen das gar nicht gefällt. Hagen von Grau verlässt die Bilderbergkonferenz mit dem Auftrag, die Bankenregulierung mit allen Mitteln zu verhindern. Eine Aufgabe, bei der es schnell um Leben und Tod geht – vor allem für Hagen. Plötzlich steht auch sein Umfeld vor großen Herausforderungen: Privatermittler Gabriel Harras muss einen komplizierten Kriminalfall lösen, Johanna Mangold kämpft damit, die Consulting-Agentur ihres verstorbenen Vaters zu führen, und Murat und Costa bekommen es mit der Schutzgeldmafia zu tun.

Teil 2
Der Müll und die Menschen

Nach einer Prügelattacke wird Hagen von Grau ins künstliche Koma versetzt. Privatermittler Harras klappert alle Verdächtigen ab, und Johanna Mangold findet überraschend schnell Ersatz für Hagen.

Mit:
Barnaby Metschurat, Richy Müller, Marlen Lohse, Nic Romm, Inez Bjørg David, Maximilian Scheidt, Pegah Ferydoni, Lucie Heinze, Karoline Eichhorn, Dietrich Hollinderbäumer, Lisa Bitter, Mathieu Carrière, Britta Hammelstein, Wanja Gerick, Jasin Challah, Jasmin Schwiers, Ronald Kukulies, Bianca Hauda, Friedrich Mücke, Devid Striesow, Tom Schilling, Stefan Cordes, Leo Zander, Axel Gottschick, Jörg Kernbach, Alexander Freise, Stuart Kummer, Denis Moschitto, Eko Fresh, Sascha Alexander Gersak, Mark Zak, Judith Bohle, Simon Heijmans, Matthias Buss, Marc Ben Puch, Johannes Benecke, Yu Fang, Gregor Höppner, Artur Sorokin, Rebecca Madita Hundt, Wilfried Hochdoldinger, Marlen Lohse, Merle Wasmuth, Christian Schramm, Dimitri Alexandrov, Stephan Kampwirth, Francesco Schramm, Anna Maria Marx, Dustin Semmelrogge, Lucie Heinze, Sandra Borgmann, Claudia Michelsen, Oskar Kummer, Karlotta Hils, Edgar Linscheid, Sibylla Rasmussen, Katherina Wolter

Regie: Stuart Kummer
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher
Redaktion: Natalie Szallies

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Die erfolgreiche 1LIVE Hörspiel-Serie um den gerissenen Star-Lobbyisten Hagen von Grau geht in die nächste Runde. Es geht um alte Feinde, neue Intrigen und jede Menge Alphatiere, die im Berliner Politsumpf ihre Zähne zeigen.

Nach einer weiteren weltweiten Finanzkrise versammelt Kanzler Lessing die Staatschefs der großen Industrienationen hinter sich, um ein internationales Bankenregulierungsgesetz auf den Weg zu bringen. Doch es gibt mächtige Menschen, denen das gar nicht gefällt. Hagen von Grau verlässt die Bilderbergkonferenz mit dem Auftrag, die Bankenregulierung mit allen Mitteln zu verhindern. Eine Aufgabe, bei der es schnell um Leben und Tod geht – vor allem für Hagen. Plötzlich steht auch sein Umfeld vor großen Herausforderungen: Privatermittler Gabriel Harras muss einen komplizierten Kriminalfall lösen, Johanna Mangold kämpft damit, die Consulting-Agentur ihres verstorbenen Vaters zu führen, und Murat und Costa bekommen es mit der Schutzgeldmafia zu tun.

Teil 1
Größtmögliche Zurückhaltung

Die Auftragslage für Hagen von Grau ist blendend. Allerdings meldet sich Hagens Vergangenheit zurück, seine Ex Saskia Solana wird zur Stalkerin. Und seine Zukunft scheint auch nicht rosig: Johanna Mangold will die Agentur übernehmen.

Mit:
Barnaby Metschurat, Richy Müller, Marlen Lohse, Nic Romm, Inez Bjørg David, Maximilian Scheidt, Pegah Ferydoni, Lucie Heinze, Karoline Eichhorn, Dietrich Hollinderbäumer, Lisa Bitter, Mathieu Carrière, Britta Hammelstein, Wanja Gerick, Jasin Challah, Jasmin Schwiers, Ronald Kukulies, Bianca Hauda, Friedrich Mücke, Devid Striesow, Tom Schilling, Stefan Cordes, Leo Zander, Axel Gottschick, Jörg Kernbach, Alexander Freise, Stuart Kummer, Denis Moschitto, Eko Fresh, Sascha Alexander Gersak, Mark Zak, Judith Bohle, Simon Heijmans, Matthias Buss, Marc Ben Puch, Johannes Benecke, Yu Fang, Gregor Höppner, Artur Sorokin, Rebecca Madita Hundt, Wilfried Hochdoldinger, Marlen Lohse, Merle Wasmuth, Christian Schramm, Dimitri Alexandrov, Stephan Kampwirth, Francesco Schramm, Anna Maria Marx, Dustin Semmelrogge, Lucie Heinze, Sandra Borgmann, Claudia Michelsen, Oskar Kummer, Karlotta Hils, Edgar Linscheid, Sibylla Rasmussen, Katherina Wolter

Regie: Stuart Kummer
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer, Steffen Jahn, Jens Peter Hamacher
Redaktion: Natalie Szallies

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Skrupel sind was für Verlierer – Aus dem Leben eines Lobbyisten

Berlin Mitte. Regierungsviertel. Die Bauten aus Glas und Stahlbeton sind nur glänzende Fassaden. Die Politik dahinter ist ein dreckiger Sumpf. Wie Kaimane tummeln sich darin die mächtigen Politiker, reichen Wirtschaftsbosse und immer mehr einflussreiche Lobbyisten – wie der skrupellose Hagen von Grau.

Gut, dass Berlin den CAIMAN CLUB hat. Denn hier treffen sich Lobbyisten mit Politikern in "ungezwungener" Atmosphäre, um ihnen die wirklich wichtigen Entscheidungen zu diktieren.
Hagen von Grau gehört fast schon zum Inventar von Berlins exklusivstem Club. Für ihn sind Menschen Marionetten. Wahrheiten sind Lügen, die man oft genug wiederholt hat. Und Moral ist ein Luxus, den er sich nur äußerst selten gönnt. Niemand scheint ihm gewachsen zu sein. Doch dann nimmt er einen Auftrag an, der unmöglich zu erfüllen ist. Und plötzlich findet sich Hagen von Grau selbst im Zentrum einer Intrige wieder, die ihn alles kosten kann.

Teil 5
Auf die Freundschaft

Hagen von Grau scheint alles im Griff zu haben. Wäre da nicht noch sein verkorkstes Privatleben. Der Bruder seiner Freundin Alissa hat eine verdammte Wut auf Hagen und geht tatsächlich einen Schritt zu weit. Ist das jetzt das Ende? Und wenn ja, von wem oder was?

Mit:
Hagen von Grau: Barnaby Metschurat
Alissa Yildiz: Pegah Ferydoni
Gesine Bischoff: Friederike Kempter
Gabriel Harras / Erzähler: Nic Romm
Murat Yildiz: Denis Moschitto
Costa: Eko Fresh
Max Jung: Maximilian Scheidt
Carolus Mangold: Wilfried Hochholdinger
Dagmar Krüger-Jakob: Karoline Eichhorn
Judith Wagner-LaBlanche: Lisa Bitter
Matthieu LaBlanche: Mathieu Carrière
Johanna Mangold: Inez Bjørg David
Dirk Edelmann: Stephan Kampwirth
Kommissar Ossweiler: Adam Bousdoukos
Kommissar Brock: Daniel Wiemer
Oberkommissar Lembeck: Gregor Höppner
Harald Marschall: Fabian Hinrichs
Saskia Solana: Marleen Lohse
Linda Zervakis: Linda Zervakis
Foto-Rainer: Dustin Semmelrogge
Minister Schwerthauer: Arved Birnbaum
Bundeskanzler Lessing: Axel Gottschick
Simone Krayenburg: Jasmin Schwiers
Minister Hartmut Stolz: Ronald Kukulies
Wedekind: Dietrich Hollinderbäumer
Parteichef Metzler: Udo Schenk
Carsten Richter: Wanja Mues
Tomasz Novak: Mark Zak
Halil: Zejhun Demirov
Ines : Daniela Lebang
Schweizer Botschafter: Benjamin Grüter
Dreyfus: Jean Luc Bubert
Gülcan Yildiz: Sema Meray-Wittgenstein
Gunther Wannschitz: Manuel Rubey
Volker Lothringer: Martin Armknecht
Ilka Brandt: Sabine Heinrich
Adrian Voigt (Amokläufer): Patrick Mölleken
Lehrerin: Katrin Heß
Alexander Voigt: Roland Jankowsky
Anna Voigt: Madlen Kaniuth
Ulf (Spurensicherung): Thore Schölermann
Fluglinienmitarbeiter: David Vormweg
Erik Hoferland: Marc Zwinz
Nina Veltkamp: Anna Schudt
Bürgermeister Veltkamp: Thomas Balou Martin
Henner: Bernt Hahn
Johann : Stuart Kummer
Pekko Vääri: Edvard Lammervo
Inselwirtin: Johanna Gastdorf
Stefanie: Kirstin Hesse
Pierre: Cédric Cavatore
Autobahn-Polizist: Sören Wunderlich
Polizistin Schmidt-Faber: Jana Julie Kilka
Polizistin Dammeier: Luise Weigert

Regie: Stuart Kummer
Redaktion: Natalie Szallies

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Skrupel sind was für Verlierer – Aus dem Leben eines Lobbyisten

Berlin Mitte. Regierungsviertel. Die Bauten aus Glas und Stahlbeton sind nur glänzende Fassaden. Die Politik dahinter ist ein dreckiger Sumpf. Wie Kaimane tummeln sich darin die mächtigen Politiker, reichen Wirtschaftsbosse und immer mehr einflussreiche Lobbyisten – wie der skrupellose Hagen von Grau.

Gut, dass Berlin den CAIMAN CLUB hat. Denn hier treffen sich Lobbyisten mit Politikern in "ungezwungener" Atmosphäre, um ihnen die wirklich wichtigen Entscheidungen zu diktieren.
Hagen von Grau gehört fast schon zum Inventar von Berlins exklusivstem Club. Für ihn sind Menschen Marionetten. Wahrheiten sind Lügen, die man oft genug wiederholt hat. Und Moral ist ein Luxus, den er sich nur äußerst selten gönnt. Niemand scheint ihm gewachsen zu sein. Doch dann nimmt er einen Auftrag an, der unmöglich zu erfüllen ist. Und plötzlich findet sich Hagen von Grau selbst im Zentrum einer Intrige wieder, die ihn alles kosten kann.

Teil 4
Begegnungen

Mit Nitrat verseuchtes Grundwasser bringt Landwirtschaftsminister Schwerthauer in Bedrängnis. Carolus Mangold setzt Neuling Max Jung auf das Problem an, statt Hagen von Grau den Fall zu überlassen. Der versucht derweil mal wieder das Unmögliche: Ein verurteilter Terrorist soll begnadigt werden.

Mit:
Hagen von Grau: Barnaby Metschurat
Alissa Yildiz: Pegah Ferydoni
Gesine Bischoff: Friederike Kempter
Gabriel Harras / Erzähler: Nic Romm
Murat Yildiz: Denis Moschitto
Costa: Eko Fresh
Max Jung: Maximilian Scheidt
Carolus Mangold: Wilfried Hochholdinger
Dagmar Krüger-Jakob: Karoline Eichhorn
Judith Wagner-LaBlanche: Lisa Bitter
Matthieu LaBlanche: Mathieu Carrière
Johanna Mangold: Inez Bjørg David
Dirk Edelmann: Stephan Kampwirth
Kommissar Ossweiler: Adam Bousdoukos
Kommissar Brock: Daniel Wiemer
Oberkommissar Lembeck: Gregor Höppner
Harald Marschall: Fabian Hinrichs
Saskia Solana: Marleen Lohse
Linda Zervakis: Linda Zervakis
Foto-Rainer: Dustin Semmelrogge
Minister Schwerthauer: Arved Birnbaum
Bundeskanzler Lessing: Axel Gottschick
Simone Krayenburg: Jasmin Schwiers
Minister Hartmut Stolz: Ronald Kukulies
Wedekind: Dietrich Hollinderbäumer
Parteichef Metzler: Udo Schenk
Carsten Richter: Wanja Mues
Tomasz Novak: Mark Zak
Halil: Zejhun Demirov
Ines : Daniela Lebang
Schweizer Botschafter: Benjamin Grüter
Dreyfus: Jean Luc Bubert
Gülcan Yildiz: Sema Meray-Wittgenstein
Gunther Wannschitz: Manuel Rubey
Volker Lothringer: Martin Armknecht
Ilka Brandt: Sabine Heinrich
Adrian Voigt (Amokläufer): Patrick Mölleken
Lehrerin: Katrin Heß
Alexander Voigt: Roland Jankowsky
Anna Voigt: Madlen Kaniuth
Ulf (Spurensicherung): Thore Schölermann
Fluglinienmitarbeiter: David Vormweg
Erik Hoferland: Marc Zwinz
Nina Veltkamp: Anna Schudt
Bürgermeister Veltkamp: Thomas Balou Martin
Henner: Bernt Hahn
Johann : Stuart Kummer
Pekko Vääri: Edvard Lammervo
Inselwirtin: Johanna Gastdorf
Stefanie: Kirstin Hesse
Pierre: Cédric Cavatore
Autobahn-Polizist: Sören Wunderlich
Polizistin Schmidt-Faber: Jana Julie Kilka
Polizistin Dammeier: Luise Weigert

Regie: Stuart Kummer
Redaktion: Natalie Szallies

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Skrupel sind was für Verlierer – Aus dem Leben eines Lobbyisten

Berlin Mitte. Regierungsviertel. Die Bauten aus Glas und Stahlbeton sind nur glänzende Fassaden. Die Politik dahinter ist ein dreckiger Sumpf. Wie Kaimane tummeln sich darin die mächtigen Politiker, reichen Wirtschaftsbosse und immer mehr einflussreiche Lobbyisten – wie der skrupellose Hagen von Grau.

Gut, dass Berlin den CAIMAN CLUB hat. Denn hier treffen sich Lobbyisten mit Politikern in "ungezwungener" Atmosphäre, um ihnen die wirklich wichtigen Entscheidungen zu diktieren.
Hagen von Grau gehört fast schon zum Inventar von Berlins exklusivstem Club. Für ihn sind Menschen Marionetten. Wahrheiten sind Lügen, die man oft genug wiederholt hat. Und Moral ist ein Luxus, den er sich nur äußerst selten gönnt. Niemand scheint ihm gewachsen zu sein. Doch dann nimmt er einen Auftrag an, der unmöglich zu erfüllen ist. Und plötzlich findet sich Hagen von Grau selbst im Zentrum einer Intrige wieder, die ihn alles kosten kann.

Teil 3
Privatangelegenheiten

Hagen von Grau sorgt für eine Menge Unruhe im politischen Berlin. Aber bei all den Strippen, die er zieht, sollte er auf keinen Fall den Überblick verlieren. Sonst könnte er selbst schnell zur Marionette werden. Und langsam bekommt auch Gabriel Harras Probleme: zwei Probleme mit Dienstausweis

Mit:
Hagen von Grau: Barnaby Metschurat
Alissa Yildiz: Pegah Ferydoni
Gesine Bischoff: Friederike Kempter
Gabriel Harras / Erzähler: Nic Romm
Murat Yildiz: Denis Moschitto
Costa: Eko Fresh
Max Jung: Maximilian Scheidt
Carolus Mangold: Wilfried Hochholdinger
Dagmar Krüger-Jakob: Karoline Eichhorn
Judith Wagner-LaBlanche: Lisa Bitter
Matthieu LaBlanche: Mathieu Carrière
Johanna Mangold: Inez Bjørg David
Dirk Edelmann: Stephan Kampwirth
Kommissar Ossweiler: Adam Bousdoukos
Kommissar Brock: Daniel Wiemer
Oberkommissar Lembeck: Gregor Höppner
Harald Marschall: Fabian Hinrichs
Saskia Solana: Marleen Lohse
Linda Zervakis: Linda Zervakis
Foto-Rainer: Dustin Semmelrogge
Minister Schwerthauer: Arved Birnbaum
Bundeskanzler Lessing: Axel Gottschick
Simone Krayenburg: Jasmin Schwiers
Minister Hartmut Stolz: Ronald Kukulies
Wedekind: Dietrich Hollinderbäumer
Parteichef Metzler: Udo Schenk
Carsten Richter: Wanja Mues
Tomasz Novak: Mark Zak
Halil: Zejhun Demirov
Ines : Daniela Lebang
Schweizer Botschafter: Benjamin Grüter
Dreyfus: Jean Luc Bubert
Gülcan Yildiz: Sema Meray-Wittgenstein
Gunther Wannschitz: Manuel Rubey
Volker Lothringer: Martin Armknecht
Ilka Brandt: Sabine Heinrich
Adrian Voigt (Amokläufer): Patrick Mölleken
Lehrerin: Katrin Heß
Alexander Voigt: Roland Jankowsky
Anna Voigt: Madlen Kaniuth
Ulf (Spurensicherung): Thore Schölermann
Fluglinienmitarbeiter: David Vormweg
Erik Hoferland: Marc Zwinz
Nina Veltkamp: Anna Schudt
Bürgermeister Veltkamp: Thomas Balou Martin
Henner: Bernt Hahn
Johann : Stuart Kummer
Pekko Vääri: Edvard Lammervo
Inselwirtin: Johanna Gastdorf
Stefanie: Kirstin Hesse
Pierre: Cédric Cavatore
Autobahn-Polizist: Sören Wunderlich
Polizistin Schmidt-Faber: Jana Julie Kilka
Polizistin Dammeier: Luise Weigert

Regie: Stuart Kummer
Redaktion: Natalie Szallies

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Skrupel sind was für Verlierer – Aus dem Leben eines Lobbyisten

Berlin Mitte. Regierungsviertel. Die Bauten aus Glas und Stahlbeton sind nur glänzende Fassaden. Die Politik dahinter ist ein dreckiger Sumpf. Wie Kaimane tummeln sich darin die mächtigen Politiker, reichen Wirtschaftsbosse und immer mehr einflussreiche Lobbyisten – wie der skrupellose Hagen von Grau.

Gut, dass Berlin den CAIMAN CLUB hat. Denn hier treffen sich Lobbyisten mit Politikern in "ungezwungener" Atmosphäre, um ihnen die wirklich wichtigen Entscheidungen zu diktieren.
Hagen von Grau gehört fast schon zum Inventar von Berlins exklusivstem Club. Für ihn sind Menschen Marionetten. Wahrheiten sind Lügen, die man oft genug wiederholt hat. Und Moral ist ein Luxus, den er sich nur äußerst selten gönnt. Niemand scheint ihm gewachsen zu sein. Doch dann nimmt er einen Auftrag an, der unmöglich zu erfüllen ist. Und plötzlich findet sich Hagen von Grau selbst im Zentrum einer Intrige wieder, die ihn alles kosten kann.

Teil 2
Der Gipfel der Lügen

Außenministerin Krüger-Jakob plant ein G7-Außenministertreffen auf Juist. Über die sonst autofreie Insel sollen gepanzerte Staatskarossen donnern. Das bringt nicht nur die Bevölkerung auf die Barrikaden. Spin-Doctor Hagen von Grau muss helfen. Wie gut, dass er notfalls über Leichen geht.

Mit:
Hagen von Grau: Barnaby Metschurat
Alissa Yildiz: Pegah Ferydoni
Gesine Bischoff: Friederike Kempter
Gabriel Harras / Erzähler: Nic Romm
Murat Yildiz: Denis Moschitto
Costa: Eko Fresh
Max Jung: Maximilian Scheidt
Carolus Mangold: Wilfried Hochholdinger
Dagmar Krüger-Jakob: Karoline Eichhorn
Judith Wagner-LaBlanche: Lisa Bitter
Matthieu LaBlanche: Mathieu Carrière
Johanna Mangold: Inez Bjørg David
Dirk Edelmann: Stephan Kampwirth
Kommissar Ossweiler: Adam Bousdoukos
Kommissar Brock: Daniel Wiemer
Oberkommissar Lembeck: Gregor Höppner
Harald Marschall: Fabian Hinrichs
Saskia Solana: Marleen Lohse
Linda Zervakis: Linda Zervakis
Foto-Rainer: Dustin Semmelrogge
Minister Schwerthauer: Arved Birnbaum
Bundeskanzler Lessing: Axel Gottschick
Simone Krayenburg: Jasmin Schwiers
Minister Hartmut Stolz: Ronald Kukulies
Wedekind: Dietrich Hollinderbäumer
Parteichef Metzler: Udo Schenk
Carsten Richter: Wanja Mues
Tomasz Novak: Mark Zak
Halil: Zejhun Demirov
Ines : Daniela Lebang
Schweizer Botschafter: Benjamin Grüter
Dreyfus: Jean Luc Bubert
Gülcan Yildiz: Sema Meray-Wittgenstein
Gunther Wannschitz: Manuel Rubey
Volker Lothringer: Martin Armknecht
Ilka Brandt: Sabine Heinrich
Adrian Voigt (Amokläufer): Patrick Mölleken
Lehrerin: Katrin Heß
Alexander Voigt: Roland Jankowsky
Anna Voigt: Madlen Kaniuth
Ulf (Spurensicherung): Thore Schölermann
Fluglinienmitarbeiter: David Vormweg
Erik Hoferland: Marc Zwinz
Nina Veltkamp: Anna Schudt
Bürgermeister Veltkamp: Thomas Balou Martin
Henner: Bernt Hahn
Johann : Stuart Kummer
Pekko Vääri: Edvard Lammervo
Inselwirtin: Johanna Gastdorf
Stefanie: Kirstin Hesse
Pierre: Cédric Cavatore
Autobahn-Polizist: Sören Wunderlich
Polizistin Schmidt-Faber: Jana Julie Kilka
Polizistin Dammeier: Luise Weigert

Regie: Stuart Kummer
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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Skrupel sind was für Verlierer – Aus dem Leben eines Lobbyisten

Berlin Mitte. Regierungsviertel. Die Bauten aus Glas und Stahlbeton sind nur glänzende Fassaden. Die Politik dahinter ist ein dreckiger Sumpf. Wie Kaimane tummeln sich darin die mächtigen Politiker, reichen Wirtschaftsbosse und immer mehr einflussreiche Lobbyisten – wie der skrupellose Hagen von Grau.

Gut, dass Berlin den CAIMAN CLUB hat. Denn hier treffen sich Lobbyisten mit Politikern in "ungezwungener" Atmosphäre, um ihnen die wirklich wichtigen Entscheidungen zu diktieren.
Hagen von Grau gehört fast schon zum Inventar von Berlins exklusivstem Club. Für ihn sind Menschen Marionetten. Wahrheiten sind Lügen, die man oft genug wiederholt hat. Und Moral ist ein Luxus, den er sich nur äußerst selten gönnt. Niemand scheint ihm gewachsen zu sein. Doch dann nimmt er einen Auftrag an, der unmöglich zu erfüllen ist. Und plötzlich findet sich Hagen von Grau selbst im Zentrum einer Intrige wieder, die ihn alles kosten kann.

Teil 1
Vel predator vel praedam

Skrupel sind was für Verlierer - Aus dem Leben eines Lobbyisten – Der Caiman Club feiert seinen 10. Geburtstag. Selbstverständlich steht Hagen von Grau als härtester Lobbyist Berlins auf der Gästeliste. Aber ein Amoklauf mit 9 Toten, eine sehr neugierige Journalistin und ein äußerst delikater Auftrag lassen Hagen von Grau nicht viel Zeit zum Feiern.

Mit:
Hagen von Grau: Barnaby Metschurat
Alissa Yildiz: Pegah Ferydoni
Gesine Bischoff: Friederike Kempter
Gabriel Harras / Erzähler: Nic Romm
Murat Yildiz: Denis Moschitto
Costa: Eko Fresh
Max Jung: Maximilian Scheidt
Carolus Mangold: Wilfried Hochholdinger
Dagmar Krüger-Jakob: Karoline Eichhorn
Judith Wagner-LaBlanche: Lisa Bitter
Matthieu LaBlanche: Mathieu Carrière
Johanna Mangold: Inez Bjørg David
Dirk Edelmann: Stephan Kampwirth
Kommissar Ossweiler: Adam Bousdoukos
Kommissar Brock: Daniel Wiemer
Oberkommissar Lembeck: Gregor Höppner
Harald Marschall: Fabian Hinrichs
Saskia Solana: Marleen Lohse
Linda Zervakis: Linda Zervakis
Foto-Rainer: Dustin Semmelrogge
Minister Schwerthauer: Arved Birnbaum
Bundeskanzler Lessing: Axel Gottschick
Simone Krayenburg: Jasmin Schwiers
Minister Hartmut Stolz: Ronald Kukulies
Wedekind: Dietrich Hollinderbäumer
Parteichef Metzler: Udo Schenk
Carsten Richter: Wanja Mues
Tomasz Novak: Mark Zak
Halil: Zejhun Demirov
Ines : Daniela Lebang
Schweizer Botschafter: Benjamin Grüter
Dreyfus: Jean Luc Bubert
Gülcan Yildiz: Sema Meray-Wittgenstein
Gunther Wannschitz: Manuel Rubey
Volker Lothringer: Martin Armknecht
Ilka Brandt: Sabine Heinrich
Adrian Voigt (Amokläufer): Patrick Mölleken
Lehrerin: Katrin Heß
Alexander Voigt: Roland Jankowsky
Anna Voigt: Madlen Kaniuth
Ulf (Spurensicherung): Thore Schölermann
Fluglinienmitarbeiter: David Vormweg
Erik Hoferland: Marc Zwinz
Nina Veltkamp: Anna Schudt
Bürgermeister Veltkamp: Thomas Balou Martin
Henner: Bernt Hahn
Johann : Stuart Kummer
Pekko Vääri: Edvard Lammervo
Inselwirtin: Johanna Gastdorf
Stefanie: Kirstin Hesse
Pierre: Cédric Cavatore
Autobahn-Polizist: Sören Wunderlich
Polizistin Schmidt-Faber: Jana Julie Kilka
Polizistin Dammeier: Luise Weigert

Regie: Stuart Kummer
Redaktion: Natalie Szallies

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Ein Fall aus den FBI-Akten: Ein Polizistenmord beschäftigt die Beamten Ripley und Barker; anscheinend ist ein entflohener Sträfling verdächtig. Ausgerechnet eine blinde Zeugin wird zur wichtigsten Partnerin bei der Jagd nach dem Täter.

Mit:
Ruth Eiben, Inge Fabricius, Julia Fjorsen, Else Hackenberg, Herzlieb Kohut, Friedel Bauschulte, Werner Bruhns, Hubert Endlein, Walter Jokisch, Hans Paetsch, Ernst Rottluff, Herbert Sebald, Herbert Steinmetz, Kurt Strehlen, Rudolf Weber-Lange

Regie: Günter Siebert
Übersetzung: Gottfried Beutel
Technische Realisierung: Heribert Tannenbauer, Erna Eckelmann

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

"Wenn die Toten im November neues Leben spüren, und sich morsche Gräber öffnen wie geheime Türen" – dann ist Halloween: Die Nacht, in der sich nicht nur Geister durch den schottischen Nebel tasten, sondern auch der junge Robin, der von seinem Vater in die Stadt gesandt wird, um für die verarmte Familie Geld zu beschaffen. Doch auf seinem Weg durch Nacht und Sturm muss Robin den verhexten Friedhof von Alloway passieren, wo bekanntlich Geister, Elfen und verfluchte Pfarrer hausen. Und obwohl er nicht an Hexen und Gespenster glaubt, kann Robin seine Neugier nicht bezwingen, öffnet das verrostete Tor – und schleicht sich auf den alten Friedhof, wo er eine seltsame Entdeckung macht ...
Der schottische Poet Robert Burns, der das Vorbild für "Robin der Reimer" ist, lebte von 1759 bis 1796 und ist bis heute der berühmteste Dichter Schottlands.

Mit:
Enno Hesse, Natalie Spinell, Hans-Martin Stier, Wolfgang Rüter, Martin Brambach, Ernst August Schepmann, Johanna Gastdorf, Biggi Wanninger, Susanne Tremper, Jörg Kernbach, Stefan Krause, Kai Hogenacker, Benny Hogenacker

Regie: Angeli Backhausen

Bei ihrem ersten Erkundungsgang lernen sie Piraten-Piet kennen, der eine der alten Lauben bewohnt. Dass ist den am Flussgrundstück sehr interessierten Investoren ein Dorn im Auge, denn die planen dort ein Wohnprojekt mit teuren Villen „in bevorzugter Lage“.

Wie es kommt, dass die „Pirateninsel“ am Ende zum Abenteuerspielplatz für Kinder und zur Tummelwiese für eine bedrohte Tierart wird, er-zählt Hans Zimmer in seinem Hörspiel.

Regie: Thomas Werner

Nach Onkel Erwins Tod haben die Manthaus dessen Landhaus geerbt. Leider hat es einen gewichtigen Nachteil: Der stumme Willy, Erwins Kriegskamerad, hat dort Wohnrecht auf Lebenszeit. Als das Haus verkauft werden soll, droht das Geschäft an Willy zu scheitern. Doch Herr Manthau weiß einen Ausweg...

Mit:
Peter Lieck, Wolf Aniol, Renate Fuhrmann, Ricarda Benndorf, Hans Keller

Regie: Burkhard Ax
Technische Realisierung: Paul Fleck, Theresia Hammersen
Regieassistenz: Klaus Prangenberg

Zum Hörspiel bei Spotify

Alina und Tom bereiten sich auf einen schönen Abend vor.

Doch was ist das für ein unheimliches Wesen, welches urplötzlich in ihrer Wohnung erscheint?

Ein Wassergeist…? Das Unheil nimmt seinen Lauf...

Mit:
Erzählerin: Judith Lindebaum
Alina: Katharina Perner
Jenna: Joyce Heiler
Tom: Mathias Grimm
Sven Meinert: Thomas Kämpf
Inspektor Lukas Hofmeier: Andreas Johren
Hans Lohwald: Andre Hupfer
Polizist 1: Georg Szilagyi
Polizist 2 und Wassergeister: Christian Gensch
Frau Grünert: Tina Martin
Frau Rehbold: Barbara Pehlke
Credits: Andreas Johren

Zum Hörspiel bei Spotify

Nominiert für den ARD PiNball 2018
Hörspiel des Monats Februar 2020

Bei "Tropick Reisen" hat man die moderne Arbeitswelt mit Homeoffice und Smart Working verschlafen. Der Chef will daran nicht mehr teilnehmen und entlässt sich. Seine Angestellten, für die die Firma Familie war, drohen in der Konkursmasse unterzugehen.

"ich werde in meinem büro stehen und in die weite weite sofalandschaft schauen und nicht wissen, wo ich bin. ob ich bei mir bin oder im büro. um mich herum werden gemusterte kissen sein und alles in ocker. für das homefeeling wird mein büro ganz meiner wohnung nachempfunden sein. ich werde, wo ich bin, zuhause sein und mich zuhause fühlen. ich werde zur arbeit fahren und zuhause ankommen. wenn das die zukunft ist, werde ich mir sagen, dann will ich daran nicht teilnehmen."

Eine groteske Geschichte über entgrenzte Arbeit und grenzenlosen Urlaub. Über Naherholung und Fernweh. Dem Reisebüro TROPICK droht die Insolvenz, als dessen Chef Thomas Tropick verzweifelt versucht, sich selbst zu entlassen. Während seine Angestellten darum kämpfen, nicht in der Konkursmasse mit unterzugehen, versucht Arno Zilla sich zu Hause in seiner Badewanne über Wasser zu halten. Seit zwei Wochen liegt er darin, weil hinter der Badezimmertür das Homeoffice lauert.

Mit:
Esther Hilsemer, Lea Ostrovskiy, Felix Goeser, Michael Hanemann, Nicolas Lehni, Aram Tafreshian

Regie: Malte Abraham
Technische Realisierung: Alexander Brennecke

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Eine nicht allzu weit in die Ferne fantasierte Zukunft: Die Vereinigten Staaten von Europa haben der europäischen Rechten einen Landstrich zur Selbstverwaltung überlassen – das Neuland. Lotte Weimer, auf Dienstreise in Neuland unterwegs, wurde von einer streunenden Katze gebissen. War das Tier mit Tollwut infiziert? Im Schlepptau der Soziologin Dr. Anke-Tine Verhörn, deren Institut in Neuland eine Forschungs-Datsche unterhält, macht sich Lotte auf die Suche nach dem Tier. Denn wenn die Katze noch lebt, ist alles gut. Es wird eine Reise zwischen die Fronten von Paranoia und Realität. "Once you agree to the concept of fact, you already been fucked." Momente der Erdung liefert der ehrliche Folk Soundtrack.

Mit:
Nina Kunzendorf, Charlotte Müller, Johann Jürgens, Devid Striesow, Carl Hegemann, Barbara Gronau, Tina Pfurr Musik: Martin Eichberg, Johann Jürgens, David Lindemann

Regie: David Lindemann
Technische Realisierung: Martin Eichberg

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Zum Fressen gern.

Mit:
Barbara Falter, Michael von Burg, Jeanne Devos

Regie: Simone Karpf
Technische Realisierung: Björn Müller

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Ein absoluter Glücksfall: Autor M erhält einen Stückauftrag für eine Bühne in Montevideo. Das Schreiben fluppt, sein Drama ‚Nachts im Ozean‘ wird inszeniert, Auftraggeber C zahlt gut und pünktlich, sogar Flug und Hotelzimmer zur Premiere. Hier nimmt die Glückssträhne jedoch ein jähes Ende. Das Theater existiert nicht, dafür taucht die Agentin N auf, knackt sein Handy und gewinnt Kontrolle über alle seine Netzwerke und sein Konto.

Mit:
Lukas Darnstädt, Lisa Hrdina, Bernhard Schütz

Regie: Michel Decar
Alexander Brennecke, Jan Fraune, Gunda Herke, Robert Stokowy

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Ein Journalist hat einen - bisher unbekannten - "Vorfall" recherchiert, der sich in einer der beiden NVA-Divisionen ereignete, die in den Augusttagen 1968 an der Grenze zur ÇSSR zur "brüderlichen Hilfe" bereitstanden. Dabei soll es sich um einen "verratenen Desertionsversuch" gehandelt haben. Zeitzeugen sind ein ehemaliger Major und ein damaliger Wehrpflichtiger - heute ein erfolgreicher Filmproduzent. Doch bevor der Artikel erscheint, wird der Journalist von einer Untersuchungsrichterin vorgeladen: der Major soll auf den Filmproduzenten geschossen haben.

Mit:
Hilmar Eichhorn, Steffi Kühnert, Hansjürgen Hürrig, Christian Steyer, Nico Holonics

Regie: Wolfgang Rindfleisch

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Eine Berühmtheit des Kulturbetriebs ist gestorben. Auf der Trauerfeier fabulieren die Gäste über den Tod. Bürgerliche und Kulturbeflissene tauschen betont aufgeklärt ihre Ansichten aus. Doch die eigenen Gefühle klammern sie dabei aus.

Die Trauerfeier wird zum Partygelage, bei dem nonchalant über Tod und Trauer geplaudert wird. Welche Gefühle der Tod auslöst und dass er uns alle betrifft, wird dabei kunstvoll umsprochen. Ein kritischer Blick auf unseren Umgang mit dem Tod, dessen Existenz auch 47 Jahre nach Produktion dieses Hörspiels in unserer Gesellschaft konsequent verdrängt wird.

Mit:
Gisela Trowe, Josef Meinertzhagen, Adolf "Addi" Furler, Katinka Hoffmann, Marlene Riphahn, Karl-Heinz Fiege, Ingrid Steeger, Wolf Martienzen, Balduin Baas, Irmgard Först, Hansjörg Felmy, Ruth Pera, Edward Rothe, Ilse Strambowski, Klaus-Dieter Pittrich, Eva Garg, u. v. a.

Regie: Klaus Mehrländer
Technische Realisierung: Heinz Klein, Dieter Stratmann
Regieassistenz: Klaus Mehrländer

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Aus Nachbarn werden Bekannte, aus Bekannten Freunde, aus Freunden Liebende und aus Katzen grosse Spielverderber.

Wenn die Liebe zur Katze in zwischenmenschliche Liebe umschlägt und diese Liebe für die Katz ist, wird es Zeit, sich Gedanken zu machen über Verlustschmerz und über sich selbst.

Lara und Markus sind Nachbarn. Sie sehen sich manchmal von Balkon zu Balkon. Beide haben einen grossen Verlust erlitten: Der Vater von Markus ist früh gestorben, Lara hat sich von ihrem Freund getrennt. Sie gehen beide unterschiedlich mit ihren Erfahrungen um. Als sie sich schliesslich – nicht ganz zufällig – kennenlernen, prallen diese gegensätzlichen Arten, Abschiedsschmerz zu bewältigen, aufeinander.

Mit:
Anna-Katharina Müller, Aaron Hitz

Regie: Kamil Krejci
Tontechnik: Roland Fatzer

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

"Radau um Kasperl" wurde am 10. März 1932 im Südwestdeutschen Rundfunk das erste Mal ausgestrahlt. Walter Benjamin schrieb das Stück, um Kindern das Medium Rundfunk vorzustellen. Herr Maulschmidt erklärt Kasperl, wie ein Radio funktioniert, aber Kasperl kapiert es nicht.
Er hält das Radio für eine Art Telefon – das ist aber gar nicht so dumm, wie wir heute wissen, es ist fast die Vision vom Internet!

Auf dem Weg zum Markt trifft Kasperl Herrn Maulschmidt. Der arbeitet als Sprecher beim Rundfunk und lädt Kasperl in seine Sendung ein. Kasperl findet das toll, denn wenn alle ihn hören, dann hört ihn auch sein Freund Seppl, auf den er ordentlich sauer ist. Indem er ihn im Radio übel beschimpft, löst er einen Shitstorm aus, die Anstaltsangestellten wollen ihn festsetzen, aber Kasperl gelingt die Flucht.

Eine wilde Verfolgungsjagd führt Kasperl zum Bahnhof, wo er durch einen Trick den Zug verfrüht losfahren lässt. Sowohl im China-Restaurant als auch auf dem Jahrmarkt verteilt Kasperl großzügig Ohrfeigen – sogar, um philosophische Fragen zu klären. Doch plötzlich tauchen seine VerFolger aus dem Rundfunk wieder auf, und Kasperl versteckt sich als Schießbudenfigur in einer Schießbude. Da wird es nun freilich brenzlig. Was, wenn jetzt einer zur Waffe greift? Wie kann sich Kasperl aus dieser Zwangslage befreien, um am Ende doch noch beim Radio zu landen? Ihm schweben ziemlich brutale Maßnahmen vor, um sein Ziel zu erreichen. Aber Kasperl hat nicht mit der Gewitztheit von Herrn Maulschmidt gerechnet, der ihm eine verblüffende Lösung anbietet.

Walter Benjamins Jugendfreund Ernst Schoen verschaffte Benjamin die Möglichkeit, das Hörspiel zu realisieren. Schoen, Komponist, Autor und Rundfunkpionier, schrieb auch die Musik für die Urfassung. Sie ist nur zu einem kleinen Teil erhalten.

Regie: Ulrich Lampen

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Die Glavins sind glücklich. Für Marcus, Sabine und die Kids Jacky und Ben gehts endlich in den wohlverdienten Familienurlaub an die Nordsee. Hier gibts nichts außer Wind, Wasser, Liebe, Luft und … Leichen?

Ein Millionengewinn wird gestohlen, ein Baron wird ermordet und ein echter Diamant wird gegen einen falschen ausgetauscht. Den Chef der Pariser Sicherheitspolizei, Inspektor Ganimard, überfordern all diese Fälle. Sein Widersacher Arsène Lupin, dessen Identität niemand kennt und der immer wieder in neue Masken schlüpft, hat wieder zugeschlagen! Herlock Sholmès, der berühmteste Detektiv Englands, soll daher Abhilfe schaffen und den Verwandlungskünstler stellen. Gemeinsam mit seinem Assistenten Wilson nimmt er die Fährte des Gentlemanverbrechers auf, kommt aber trotz allen Spürsinns nicht recht weiter. Lupin ist immer einen Schritt voraus ...

Er ist ein charmanter Dieb, ein liebenswerter Schwindler und ein Frauenschwarm, er ist der große Meister der Verkleidung und führt die Polizei aus Spaß an der Freude an der Nase herum! Sein Name ist Arsène Lupin, Gentlemen unter den Dieben und begnadeter Verwandlungskünstler. Häufig kennt niemand sein wahres Äußeres, was auch seinen obligatorischen Gegenspieler Inspektor Ganimard von der Pariser Kriminalpolizei in die Verzweiflung treibt. Sogar der englische Meisterdetektiv Herlock Sholmès ist mit der Enttarnung seiner Identität überfordert. Lupin, eine Art französischer Robin Hood, begeht seine Verbrechen niemals aus Geldgier, weshalb seine Opfer meist auch Reiche sind. Das, was er erbeutet, teilt er meist unter den Armen auf. Die bekannten Fortsetzungsromane aus der Feder des raffinierten Schriftstellers Maurice Leblanc (1864-1941) sind Welterfolge und gehören neben den Werken von Arthur Conan Doyle, Wilkie Collins und Émile Gaboriau zu den großen Klassikern der europäischen Kriminalliteratur. Erleben sie die spannenden Katz- und Mausabenteuer in der Neuvertonung des SWR mit den Stimmen so beliebter Schauspieler wie Rüdiger Vogler, Samuel Weiss, Walter Renneisen und Udo Schenk und lassen sie sich mit an der Nase herumführen, in wessen Identität der große Gentlemaneinbrecher steckt!

Mit:
Rüdiger Vogler, Samuel Weiss, Walter Renneisen, Hubertus Gertzen, Udo Schenk, Minna Wündrich, Jochen Nix, Julius Forster, Daniel Friedl, Arlen Konietz, Sebastian Kowski

Regie: Stefan Hilsbecher
Übersetzung: Sabine Grimkowski
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Technische Realisierung: Rolf Knapp, Claudia Peycke
Regieassistenz: Constanze Renner

Papa ist der Meinung, dass Wumme einen Zuckerzahn hat - also wie alle Kinder scharf auf Süßigkeiten ist. Was das genau bedeutet? Da muss sich Papa wohl eine Geschichte ausdenken. Und er geht weit zurück in die Vergangenheit, als er selbst auch noch einen solchen Zahn hatte

Mit:
Christine Ostermayer, Herbert Bötticher, Julia Fischer

Regie: Werner Simon

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Jackies monatlicher "Mädelsabend" steht an. Zotige Sprüche über das andere Geschlecht in vertrauter Runde sind an der Tagesordnung und auch Jackie ist um den einen oder anderen Spruch nicht verlegen. Doch wieviel Respekt und Toleranz erwartet sie eigentlich selbst von ihrem Gegenüber? Die Begegnung mit dem Neukunden Jochen, alias Loretta, einer Travestiekünstlerin, und der Inhalt der abendlichen Show geben Jackie zu denken.

Die temperamentvolle und umtriebige Jackie Theeßen liebt ihren Beruf bei der NordicSecur. Das spüren auch ihre Kunden in der Stadt und dem Umland, die sich bei "ihrer" Versicherungsvertreterin gut aufgehoben fühlen. Mit ihrer zuversichtlichen Einstellung getreu dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" gewinnt sie schnell das Vertrauen ihrer Klientel, die unterschiedlicher nicht sein könnte und die die warmherzige Jackie manchmal vor beinahe unlösbare Aufgaben stellt.

Mit:
Sandra Keck, Konstantin Graudus, Nils Owe Krack, Kerstin Westphal, Stefanie Fromm, Dirk Böhling, Markus Gillich

Regie: Ilka Bartels
Technische Realisierung: Kay Poppe, Jonathan Frieden
Regieassistenz: Kerstin Düring

Der Meister Eder baut eine kleine Bank und stellt sie in eine sonnige Ecke, direkt vor der Werkstatt. Die Nachbarn finden das wunderbar, und schon bald ist das Sitzmöbel ständig besetzt. Meister Eder und der Pumuckl sind ziemlich genervt und schnell bricht heftiger Streit aus in der Hausgemeinschaft.

Mit:
Hans Clarin, Alfred Pongratz, August Riehl, Irene Kohl, Hans Stadtmüller, Luise Deschauer, Ado Riegler, Rudolf Baumeister, Peter Hohenemser

Regie: Jan Alverdes
Redaktion: Candida Franck

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Zsuzsa Bánk lässt uns in die Gedankenwelt eines Mannes eintauchen, dessen feine Beobachtungsgabe eine ebenso emotionale wie humorvolle Perspektive auf seine Arbeit eröffnet. Ein Grabmacher – früher hätte man ihn Totengräber genannt – beschreibt seine Arbeit, seine Gedanken und Beobachtungen.

Er erzählt von seinem früheren Beruf als Paketzusteller, bei dem er ständig unter Stress stand. Jetzt als Grabmacher findet er abseits des lauten, stressigen Großstadtlebens innere Ruhe, Zufriedenheit und Glück.

"Alles ist groß" von Zsuzsa Bánk ist als Teil der Reihe "Stimmen einer Stadt" am Schauspiel Frankfurt entstanden.

Herta Steinmetz hat den Theatermonolog für die Reihe "DRAMAjetzt!" als Hörspiel bearbeitet. Die Reihe "DRAMAjetzt!" bringt aktuelle Theaterstücke aus Hessen Radio, um sie einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Mit:
Nils Kreutinger, Annika Baumann

Regie: Herta Steinmetz

Grégoire und Vincent, zwei junge Taschengauner aus der Banlieue, gehen regelmäßig auf Rollerskates in Paris auf Diebestour. Eines Tages gelingt unverhofft der große Coup. Im Rucksack eines alten Mannes finden sie eine Riesensumme Geld und merkwürdige Utensilien, die auf schwarze Magie deuten. Noch am gleichen Abend wird Vincent mit vier Messerstichen umgebracht. Ohne sich zu erkennen zu geben, alarmiert Grégoire die Polizei. Neben den tödlichen Bauchstichen stellt Kommissar Adamsberg eigenartige frische Tätowierungen auf dem linken Oberschenkel fest. Sollte der Serienmörder Bélier sein viertes Opfer gefunden haben?

Fred Vargas, geboren 1958, Mutter eines Sohnes und Archäologin im Haupt­beruf, ist die bedeutendste französische Kriminalautorin. Sie wird in über 30 Sprachen übersetzt und erhielt 2004 den Deutschen Krimi Preis. Die Schrift­stellerin, die ihre erfolgreichen Krimis fast ausschließlich im Urlaub schreibt, lebt in Paris.



Mit:
Volker Risch, Christian Brückner, Daniel Wiemann, Camilla Renschke, Horst Mendroch, Fabian Sattler, Alexander Wipprecht, Florian von Manteuffel, Matthias Ponnier, Dustin Semmelrogge, Axel Heffner, Volker Niederfahrenhorst, Gabriele Schulze

Regie: Frank-Erich Hübner
Technische Realisierung: Gertrudt Melche, Jeanette Wirtz-Fabian
Dramaturgie: Ursula Schregel
Übersetzung: Julia Schoch

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Hörspiel nach Franz Kafkas gleichnamiger Erzählung über den Turmbau zu Babel. Die literarische Parabel von der Vergeblichkeit menschlichen Strebens wird mit aktuellen O-Tönen ergänzt und kontrastiert

Franz Kafkas Text führt uns durch die Arbeiterstadt, die sich um die Baustelle des Turmes zu Babel gebildet hat. Er erzählt von dem sich immer wiederholenden Aufbau und Abriss des Gebäudes und dem Wunsch danach, diesem Kreislauf zu entfliehen. Man hört Fetzen von Werbeslogans, vom Einsturz der Zwillingstürme, fremde Sprachen, Lieder, die den Text musikalisch grundieren und rhythmisieren. Kontrapunktisch zu Kafkas illusionslosem Blick auf die Menschheitsgeschichte wird im O-Ton ein Tag im Leben einer jungen Familie in Berlin festgehalten: aufstehen, anziehen, frühstücken, in den Kindergarten gehen, spielen, weinen, schlafen – zusammen sein. Das Stück untersucht und hinterfragt Kafkas Allegorie des Unmöglichen und will Assoziationsräume in die Zukunft projizieren.

Mit:
Marianne Rogée, Wito Lindemann, Vito Sack

Regie: Max Lindemann
Mentorin: Elisabeth Panknin
Sprachaufnahmen: Christoph Rieseberg
Montage und Klangrealisation: Karl-Heinz Stevens

Ein Klassiker der dystopischen Literatur: George Orwells 1948 fertig gestellter Roman 1984 spielt in einem zukünftigen London, der wichtigsten Stadt von Ozeanien, einem totalitären Großstaat. Eindringlich erzählt der Roman, wie Sprache zum Instrument der politischen Manipulation gerät und moderne Kommunikationsmittel die Privatsphäre der Bürger bedrohen.

Teil 1:
Die Hauptfigur Winston Smith arbeitet im ‚Ministerium für Wahrheit‘ und ist damit beschäftigt, alte Zeitungsberichte und somit das vergangene Geschichtsbild fortlaufend an die gerade herrschende Parteilinie anzupassen. Obwohl er zur ‚Äußeren Partei‘ gehört, hegt Smith Zweifel an dem totalitären System und notiert seine verbotenen Gefühle in einem Tagebuch, das er bei Mr. Charrington, dem Inhaber eines alten Kramladens, gekauft hat.

Teil 2:
Winston Smith beginnt mit seiner Parteigenossin Julia Gordon eine heimliche Beziehung. Nachdem sie sich einige Male auf dem Land getroffen haben, stimmt Julia zu, das Zimmer über Mr. Charringtons Laden zu mieten. Dort sehen und lieben sie sich von nun an regelmäßig. Dies gilt als Schwerverbrechen, weil Sexualität unter Parteimitgliedern nur der Fortpflanzung dienen darf und schrittweise durch künstliche Befruchtung ersetzt werden soll. Durch die Gespräche und den Mut Julias wächst jedoch in Winston der Wunsch nach Widerstand gegen die Partei. In dem scheinbar gleichgesinnten O’Brien glaubt er, einen Helfer und Mitkämpfer gefunden zu haben, dieser stellt sich jedoch später als besonders intelligentes und fanatisches Mitglied der ‚Inneren Partei’ heraus. Winston und Julia werden verhaftet.

Teil 3:
Im Gefängnis versucht Winston Smith zunächst standhaft Widerstand zu leisten und seinen Willen nicht brechen zu lassen. Stück für Stück zerlegt O’Brien das Weltbild des Unterlegenen. O’Brien foltert ihn mittels Elektroschocks und lässt ihm bisweilen Medikamente gegen den Schmerz geben. Nach und nach erklärt O’Brien ihm die einzelnen Schritte der Umerziehung: lernen, verstehen und akzeptieren. O’Brien beschreibt dabei das Ziel der Gehirnwäsche: „Wir geben uns nicht mit erzwungenem Gehorsam − nicht einmal mit hündischer Unterwerfung zufrieden. Wir vernichten den Ketzer nicht. Wir bekehren ihn. Keiner widersteht uns. Jeder wird reingewaschen. Und wenn wir mit Ihnen fertig sind, bleiben nur noch die leere Hülle und Liebe zum Großen Bruder.“ Außerdem enthüllt ihm O’Brien das Geheimnis der Partei: Macht als Selbstzweck. Die Macht der Partei diene nur der Ausübung von Macht. Winston hatte in sein Tagebuch geschrieben: „Freiheit bedeutet die Freiheit zu sagen, dass zwei und zwei vier ist.“ An diesen Gedanken anknüpfend hebt O’Brien vier Finger in die Höhe und zwingt Winston unter Folter zu sagen, dass zwei und zwei fünf ist − wenn die Partei es so will. „Manchmal, Winston. Manchmal ist es auch fünf. Manchmal drei. Manchmal alles zusammen.“

Teil 4:
Winstons Umerziehung macht Fortschritte. Er übt sich im „Doppeldenk“: widersprechende Argumente entweder gar nicht sehen oder nicht begreifen. Doch als ihm Julia im Traum erscheint und er laut nach ihr ruft, erkennt O’Brien, dass Winstons Liebe zu Julia ungebrochen ist. Er wird in das berüchtigte Zimmer 101 gebracht. Dort erwartet jeden Menschen seine persönliche Hölle. Da O’Brien von Winstons panischer Angst vor Ratten weiß, lässt er einen Käfig mit zwei ausgehungerten Exemplaren direkt vor Winstons Gesicht befestigen und droht damit, die Käfigtür zu öffnen. Um diese Gefahr abzuwenden, opfert Winston das letzte Gut, das ihm von seinem Selbst noch geblieben ist: seine Liebe zu Julia. Er verrät sie, indem er O’Brien anfleht, diese Folter nicht ihm, sondern Julia anzutun. Damit sind seine Selbstachtung und sein innerer Widerstand endgültig gebrochen. Infolgedessen wird er aus der Haft entlassen. Er verliert seine gerade erst neu gewonnene Individualität und glaubt schließlich durch seine neu entdeckte Liebe zum Großen Bruder endlich frei zu sein. Die Gehirnwäsche war erfolgreich.

Ab dem 15. November 2021 auf CD beim hörverlag

Mit:
Franz Pätzold, Felix Goeser, Elisa Plüss, Jens Harzer, Wolfram Koch, Jenny König, Jack Triebel, Helene Herwig, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Hendrik Arnst, Bibiana Beglau, Max von Pufendorf

Regie: Klaus Buhlert

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Ein Klassiker der dystopischen Literatur: George Orwells 1948 fertig gestellter Roman 1984 spielt in einem zukünftigen London, der wichtigsten Stadt von Ozeanien, einem totalitären Großstaat. Eindringlich erzählt der Roman, wie Sprache zum Instrument der politischen Manipulation gerät und moderne Kommunikationsmittel die Privatsphäre der Bürger bedrohen.

Teil 1:
Die Hauptfigur Winston Smith arbeitet im ‚Ministerium für Wahrheit‘ und ist damit beschäftigt, alte Zeitungsberichte und somit das vergangene Geschichtsbild fortlaufend an die gerade herrschende Parteilinie anzupassen. Obwohl er zur ‚Äußeren Partei‘ gehört, hegt Smith Zweifel an dem totalitären System und notiert seine verbotenen Gefühle in einem Tagebuch, das er bei Mr. Charrington, dem Inhaber eines alten Kramladens, gekauft hat.

Teil 2:
Winston Smith beginnt mit seiner Parteigenossin Julia Gordon eine heimliche Beziehung. Nachdem sie sich einige Male auf dem Land getroffen haben, stimmt Julia zu, das Zimmer über Mr. Charringtons Laden zu mieten. Dort sehen und lieben sie sich von nun an regelmäßig. Dies gilt als Schwerverbrechen, weil Sexualität unter Parteimitgliedern nur der Fortpflanzung dienen darf und schrittweise durch künstliche Befruchtung ersetzt werden soll. Durch die Gespräche und den Mut Julias wächst jedoch in Winston der Wunsch nach Widerstand gegen die Partei. In dem scheinbar gleichgesinnten O’Brien glaubt er, einen Helfer und Mitkämpfer gefunden zu haben, dieser stellt sich jedoch später als besonders intelligentes und fanatisches Mitglied der ‚Inneren Partei’ heraus. Winston und Julia werden verhaftet.

Teil 3:
Im Gefängnis versucht Winston Smith zunächst standhaft Widerstand zu leisten und seinen Willen nicht brechen zu lassen. Stück für Stück zerlegt O’Brien das Weltbild des Unterlegenen. O’Brien foltert ihn mittels Elektroschocks und lässt ihm bisweilen Medikamente gegen den Schmerz geben. Nach und nach erklärt O’Brien ihm die einzelnen Schritte der Umerziehung: lernen, verstehen und akzeptieren. O’Brien beschreibt dabei das Ziel der Gehirnwäsche: „Wir geben uns nicht mit erzwungenem Gehorsam − nicht einmal mit hündischer Unterwerfung zufrieden. Wir vernichten den Ketzer nicht. Wir bekehren ihn. Keiner widersteht uns. Jeder wird reingewaschen. Und wenn wir mit Ihnen fertig sind, bleiben nur noch die leere Hülle und Liebe zum Großen Bruder.“ Außerdem enthüllt ihm O’Brien das Geheimnis der Partei: Macht als Selbstzweck. Die Macht der Partei diene nur der Ausübung von Macht. Winston hatte in sein Tagebuch geschrieben: „Freiheit bedeutet die Freiheit zu sagen, dass zwei und zwei vier ist.“ An diesen Gedanken anknüpfend hebt O’Brien vier Finger in die Höhe und zwingt Winston unter Folter zu sagen, dass zwei und zwei fünf ist − wenn die Partei es so will. „Manchmal, Winston. Manchmal ist es auch fünf. Manchmal drei. Manchmal alles zusammen.“

Teil 4:
Winstons Umerziehung macht Fortschritte. Er übt sich im „Doppeldenk“: widersprechende Argumente entweder gar nicht sehen oder nicht begreifen. Doch als ihm Julia im Traum erscheint und er laut nach ihr ruft, erkennt O’Brien, dass Winstons Liebe zu Julia ungebrochen ist. Er wird in das berüchtigte Zimmer 101 gebracht. Dort erwartet jeden Menschen seine persönliche Hölle. Da O’Brien von Winstons panischer Angst vor Ratten weiß, lässt er einen Käfig mit zwei ausgehungerten Exemplaren direkt vor Winstons Gesicht befestigen und droht damit, die Käfigtür zu öffnen. Um diese Gefahr abzuwenden, opfert Winston das letzte Gut, das ihm von seinem Selbst noch geblieben ist: seine Liebe zu Julia. Er verrät sie, indem er O’Brien anfleht, diese Folter nicht ihm, sondern Julia anzutun. Damit sind seine Selbstachtung und sein innerer Widerstand endgültig gebrochen. Infolgedessen wird er aus der Haft entlassen. Er verliert seine gerade erst neu gewonnene Individualität und glaubt schließlich durch seine neu entdeckte Liebe zum Großen Bruder endlich frei zu sein. Die Gehirnwäsche war erfolgreich.

Ab dem 15. November 2021 auf CD beim hörverlag

Mit:
Franz Pätzold, Felix Goeser, Elisa Plüss, Jens Harzer, Wolfram Koch, Jenny König, Jack Triebel, Helene Herwig, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Hendrik Arnst, Bibiana Beglau, Max von Pufendorf

Regie: Klaus Buhlert

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Ein Klassiker der dystopischen Literatur: George Orwells 1948 fertig gestellter Roman 1984 spielt in einem zukünftigen London, der wichtigsten Stadt von Ozeanien, einem totalitären Großstaat. Eindringlich erzählt der Roman, wie Sprache zum Instrument der politischen Manipulation gerät und moderne Kommunikationsmittel die Privatsphäre der Bürger bedrohen.

Teil 1:
Die Hauptfigur Winston Smith arbeitet im ‚Ministerium für Wahrheit‘ und ist damit beschäftigt, alte Zeitungsberichte und somit das vergangene Geschichtsbild fortlaufend an die gerade herrschende Parteilinie anzupassen. Obwohl er zur ‚Äußeren Partei‘ gehört, hegt Smith Zweifel an dem totalitären System und notiert seine verbotenen Gefühle in einem Tagebuch, das er bei Mr. Charrington, dem Inhaber eines alten Kramladens, gekauft hat.

Teil 2:
Winston Smith beginnt mit seiner Parteigenossin Julia Gordon eine heimliche Beziehung. Nachdem sie sich einige Male auf dem Land getroffen haben, stimmt Julia zu, das Zimmer über Mr. Charringtons Laden zu mieten. Dort sehen und lieben sie sich von nun an regelmäßig. Dies gilt als Schwerverbrechen, weil Sexualität unter Parteimitgliedern nur der Fortpflanzung dienen darf und schrittweise durch künstliche Befruchtung ersetzt werden soll. Durch die Gespräche und den Mut Julias wächst jedoch in Winston der Wunsch nach Widerstand gegen die Partei. In dem scheinbar gleichgesinnten O’Brien glaubt er, einen Helfer und Mitkämpfer gefunden zu haben, dieser stellt sich jedoch später als besonders intelligentes und fanatisches Mitglied der ‚Inneren Partei’ heraus. Winston und Julia werden verhaftet.

Teil 3:
Im Gefängnis versucht Winston Smith zunächst standhaft Widerstand zu leisten und seinen Willen nicht brechen zu lassen. Stück für Stück zerlegt O’Brien das Weltbild des Unterlegenen. O’Brien foltert ihn mittels Elektroschocks und lässt ihm bisweilen Medikamente gegen den Schmerz geben. Nach und nach erklärt O’Brien ihm die einzelnen Schritte der Umerziehung: lernen, verstehen und akzeptieren. O’Brien beschreibt dabei das Ziel der Gehirnwäsche: „Wir geben uns nicht mit erzwungenem Gehorsam − nicht einmal mit hündischer Unterwerfung zufrieden. Wir vernichten den Ketzer nicht. Wir bekehren ihn. Keiner widersteht uns. Jeder wird reingewaschen. Und wenn wir mit Ihnen fertig sind, bleiben nur noch die leere Hülle und Liebe zum Großen Bruder.“ Außerdem enthüllt ihm O’Brien das Geheimnis der Partei: Macht als Selbstzweck. Die Macht der Partei diene nur der Ausübung von Macht. Winston hatte in sein Tagebuch geschrieben: „Freiheit bedeutet die Freiheit zu sagen, dass zwei und zwei vier ist.“ An diesen Gedanken anknüpfend hebt O’Brien vier Finger in die Höhe und zwingt Winston unter Folter zu sagen, dass zwei und zwei fünf ist − wenn die Partei es so will. „Manchmal, Winston. Manchmal ist es auch fünf. Manchmal drei. Manchmal alles zusammen.“

Teil 4:
Winstons Umerziehung macht Fortschritte. Er übt sich im „Doppeldenk“: widersprechende Argumente entweder gar nicht sehen oder nicht begreifen. Doch als ihm Julia im Traum erscheint und er laut nach ihr ruft, erkennt O’Brien, dass Winstons Liebe zu Julia ungebrochen ist. Er wird in das berüchtigte Zimmer 101 gebracht. Dort erwartet jeden Menschen seine persönliche Hölle. Da O’Brien von Winstons panischer Angst vor Ratten weiß, lässt er einen Käfig mit zwei ausgehungerten Exemplaren direkt vor Winstons Gesicht befestigen und droht damit, die Käfigtür zu öffnen. Um diese Gefahr abzuwenden, opfert Winston das letzte Gut, das ihm von seinem Selbst noch geblieben ist: seine Liebe zu Julia. Er verrät sie, indem er O’Brien anfleht, diese Folter nicht ihm, sondern Julia anzutun. Damit sind seine Selbstachtung und sein innerer Widerstand endgültig gebrochen. Infolgedessen wird er aus der Haft entlassen. Er verliert seine gerade erst neu gewonnene Individualität und glaubt schließlich durch seine neu entdeckte Liebe zum Großen Bruder endlich frei zu sein. Die Gehirnwäsche war erfolgreich.

Ab dem 15. November 2021 auf CD beim hörverlag

Mit:
Franz Pätzold, Felix Goeser, Elisa Plüss, Jens Harzer, Wolfram Koch, Jenny König, Jack Triebel, Helene Herwig, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Hendrik Arnst, Bibiana Beglau, Max von Pufendorf

Regie: Klaus Buhlert

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Ein Klassiker der dystopischen Literatur: George Orwells 1948 fertig gestellter Roman 1984 spielt in einem zukünftigen London, der wichtigsten Stadt von Ozeanien, einem totalitären Großstaat. Eindringlich erzählt der Roman, wie Sprache zum Instrument der politischen Manipulation gerät und moderne Kommunikationsmittel die Privatsphäre der Bürger bedrohen.

Teil 1:
Die Hauptfigur Winston Smith arbeitet im ‚Ministerium für Wahrheit‘ und ist damit beschäftigt, alte Zeitungsberichte und somit das vergangene Geschichtsbild fortlaufend an die gerade herrschende Parteilinie anzupassen. Obwohl er zur ‚Äußeren Partei‘ gehört, hegt Smith Zweifel an dem totalitären System und notiert seine verbotenen Gefühle in einem Tagebuch, das er bei Mr. Charrington, dem Inhaber eines alten Kramladens, gekauft hat.

Teil 2:
Winston Smith beginnt mit seiner Parteigenossin Julia Gordon eine heimliche Beziehung. Nachdem sie sich einige Male auf dem Land getroffen haben, stimmt Julia zu, das Zimmer über Mr. Charringtons Laden zu mieten. Dort sehen und lieben sie sich von nun an regelmäßig. Dies gilt als Schwerverbrechen, weil Sexualität unter Parteimitgliedern nur der Fortpflanzung dienen darf und schrittweise durch künstliche Befruchtung ersetzt werden soll. Durch die Gespräche und den Mut Julias wächst jedoch in Winston der Wunsch nach Widerstand gegen die Partei. In dem scheinbar gleichgesinnten O’Brien glaubt er, einen Helfer und Mitkämpfer gefunden zu haben, dieser stellt sich jedoch später als besonders intelligentes und fanatisches Mitglied der ‚Inneren Partei’ heraus. Winston und Julia werden verhaftet.

Teil 3:
Im Gefängnis versucht Winston Smith zunächst standhaft Widerstand zu leisten und seinen Willen nicht brechen zu lassen. Stück für Stück zerlegt O’Brien das Weltbild des Unterlegenen. O’Brien foltert ihn mittels Elektroschocks und lässt ihm bisweilen Medikamente gegen den Schmerz geben. Nach und nach erklärt O’Brien ihm die einzelnen Schritte der Umerziehung: lernen, verstehen und akzeptieren. O’Brien beschreibt dabei das Ziel der Gehirnwäsche: „Wir geben uns nicht mit erzwungenem Gehorsam − nicht einmal mit hündischer Unterwerfung zufrieden. Wir vernichten den Ketzer nicht. Wir bekehren ihn. Keiner widersteht uns. Jeder wird reingewaschen. Und wenn wir mit Ihnen fertig sind, bleiben nur noch die leere Hülle und Liebe zum Großen Bruder.“ Außerdem enthüllt ihm O’Brien das Geheimnis der Partei: Macht als Selbstzweck. Die Macht der Partei diene nur der Ausübung von Macht. Winston hatte in sein Tagebuch geschrieben: „Freiheit bedeutet die Freiheit zu sagen, dass zwei und zwei vier ist.“ An diesen Gedanken anknüpfend hebt O’Brien vier Finger in die Höhe und zwingt Winston unter Folter zu sagen, dass zwei und zwei fünf ist − wenn die Partei es so will. „Manchmal, Winston. Manchmal ist es auch fünf. Manchmal drei. Manchmal alles zusammen.“

Teil 4:
Winstons Umerziehung macht Fortschritte. Er übt sich im „Doppeldenk“: widersprechende Argumente entweder gar nicht sehen oder nicht begreifen. Doch als ihm Julia im Traum erscheint und er laut nach ihr ruft, erkennt O’Brien, dass Winstons Liebe zu Julia ungebrochen ist. Er wird in das berüchtigte Zimmer 101 gebracht. Dort erwartet jeden Menschen seine persönliche Hölle. Da O’Brien von Winstons panischer Angst vor Ratten weiß, lässt er einen Käfig mit zwei ausgehungerten Exemplaren direkt vor Winstons Gesicht befestigen und droht damit, die Käfigtür zu öffnen. Um diese Gefahr abzuwenden, opfert Winston das letzte Gut, das ihm von seinem Selbst noch geblieben ist: seine Liebe zu Julia. Er verrät sie, indem er O’Brien anfleht, diese Folter nicht ihm, sondern Julia anzutun. Damit sind seine Selbstachtung und sein innerer Widerstand endgültig gebrochen. Infolgedessen wird er aus der Haft entlassen. Er verliert seine gerade erst neu gewonnene Individualität und glaubt schließlich durch seine neu entdeckte Liebe zum Großen Bruder endlich frei zu sein. Die Gehirnwäsche war erfolgreich.

Ab dem 15. November 2021 auf CD beim hörverlag

Mit:
Franz Pätzold, Felix Goeser, Elisa Plüss, Jens Harzer, Wolfram Koch, Jenny König, Jack Triebel, Helene Herwig, Dimitrij Schaad, Manuel Harder, Hendrik Arnst, Bibiana Beglau, Max von Pufendorf

Regie: Klaus Buhlert

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Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

"Auf der Landstraße L123 versperren Baumstämme die Fahrbahn. Bitte umfahren Sie das Gebiet weiträumig." Der Wald verhält sich seltsam. Wächst plötzlich exponentiell, breitet sich aus. Wie ein Krebsgeschwür, das alles verschlingt.
Wege und Straßen wachsen zu. Unfälle. Vermisstenmeldungen.
Polizei-Hubschrauber sind im Einsatz.
Die Bundeswehr leistet Katastrophenhilfe.
Eine Expedition soll ergründen, was vor sich geht – eine Botanikerin, ein Baumkletterer, ein Polizei-Psychologe, ein Soldat.
Aber da ist noch jemand. Im Wald. Ein junges Bewusstsein.

Mit:
Cathleen Gawlich, Barnaby Metschurat, Hans Peter Hallwachs, Florian Karlheim, Bernd Michael Lade, Torsten Peter Schnick, Thomas Anzenhofer, Martin Bross, Paul Faßnacht, Edda Fischer, Bianca Hauda, Wolfgang Michael, Jakob Roden, Nic Romm, Sebastian Weber

Regie: Martin Heindel
Technische Realisierung: Dirk Hülsenbusch, Sebastian Nohl
Dramaturgie: Natalie Szallies

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

«Zwei Fremde im Zug» war Patricia Highsmiths Krimidebüt – und ein grosser Erfolg, auch dank der Verfilmung von Alfred Hitchcock. Doch Highsmith fühlte sich hintergangen: inhaltlich und finanziell. Das Hörspiel lässt die beiden aufeinandertreffen: Auf einer Zugfahrt, ganz wie im Film

Mit:
Marlise Fischer, Hanspeter Bader

Regie: Lilian Näf
Technische Realisierung: Mirjam Emmenegger

Lord Grimsby gilt als gutsituierter, vermögender Landedelmann. Er verfügt über ein Schloss mit allem dazu notwendigen Dienstpersonal. Dass er auch sonst noch dem Leben die beste Seite abzugewinnen versucht, zeigt seine Absicht, Miss Phoebe Sussex zu heiraten. Als Verlobungsgabe soll sie vom Lord einen Teil des Familienschmucks geschenkt bekommen. Ein Diebstahl der gesamten Juwelen gibt der Öffentlichkeit Einblick in das wirkliche Leben auf Grimsby-Hall und in die finanziellen Transaktionen des Lords.

Mit:
Lord Grimsby: Hermann Lenschau
Laura Kent: Elisabeth Johannes
Geoffrey Landers: Klaus Schwarzkopf
Mrs. Chacun: Inge Schmidt
Harvey: Erich Keddy
Chefinspektor Coster: Josef Dahmen
Inspektor Webb: Giselher Schweitzer
Phoebe Sussex: Edda Seippel
Mufflebottom: Walter Jokisch

Regie: Klaus Stieringer

Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Eine humane Gesinnung in Hitler-Uniform? Eine sehr ambivalente Geschichte um Friedrich Lengfeld, der in einem Moment couragiert genug ist, sich aufzumachen, um das Leben eines Feindes zu retten.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

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Claudine, Mitte 30, ist wie ihre Drillings-Schwestern Claudie und Claudette sehr eigen: So backt sie nicht nur leidenschaftlich gern Plätzchen, sondern unterhält sich auch mit ihnen. Die Plätzchen hören ihr wenigstens zu, anders als ihre Schwestern. Jede der Schwestern sucht auf einem anderen Weg nach dem Schlüssel zu einem gelungenen Leben. Weshalb scheitert ein Leben, weshalb glückt es? David Paquet zeichnet seine Figuren surreal, witzig, traurig, manchmal verstörend, aber immer liebenswert, so dass wir mit ihnen leiden, hoffen und fragen, was wäre gewesen, wenn…

Mit:
Tilla Kratochwil, Bettina Kurth, Effi Rabsilber, Nele Rosetz, Janina Rudenska, Gábor Biedermann

Regie: Anouschka Trocker
Übersetzung: Frank Weigand
Dramaturgie: Annette Kührmeyer

Dieses Bild ging um die Welt: Adolf Eichmann, Organisator der Deportationen zur Vernichtung der europäischen Juden während der NS-Zeit, sitzt in einer gläsernen Kabine und hört über Kopfhörer die Simultanübersetzung der Anklage durch das Jerusalemer Bezirksgericht 1961. Zeuginnen und Zeugen aus allen europäischen Ländern, aus den Ghettos und aus den Todes- und Arbeitslagern berichten vom Alltag der Verfolgung und Vernichtung. In das kollektive Gedächtnis der Israelis brannte sich ein zweites Bild ein: die ganze Nation sitzt gebannt vor den Radioempfängern. Denn zum ersten Mal in der Aufarbeitung der NS-Verbrechen blieben die Aussagen aus dem Zeugenstuhl nicht innerhalb des Gerichtssaals, sondern wurden, wie auch die Aussagen Eichmanns, die Stimmen der Anklage, der Verteidigung und der Richter, live in die Häuser und Wohnungen in ganz Israel übertragen, durch das Radio. Zum ersten Mal drang damit die Realität des Holocaust in seiner ganzen Dimension, das, was bisher oft verdrängt oder beschwiegen worden war, an die Ohren der Öffentlichkeit. Eine neue, nunmehr ausgesprochene Erzählung der Shoa brach sich Bahn. Das dokumentarische Hörspiel erzählt die Geschichte dieses Prozesses – aus Sicht der Radiomacher beim damaligen öffentlich-rechtlichen israelischen Rundfunk „Kol Israel“.

Mit:
Walter Kreye, Yeva Lapsker, Daniel Kahn, Shelly Kupferberg, Rainer Sellien, Benny Claessens, Vernesa Berbo, u. a.

Regie: Noam Brusilovsky

Als Schauspielerin Afrodeutsche sein: Dabei trifft man ständig auf Widerstände. Als Afrodeutsche ausgerechnet Schauspielerin sein: Das ist einfach nicht widerständig genug. Diese Festlegungen lässt Cynthia Micas sich nicht gefallen.

"Wie ist das denn so für dich?" - "Wie das für mich ist? Normal ist das! Normal, und scheiße, dass es das für dich nicht ist."

Cynthia Micas umkreist ihre Geschichte als junge afrodeutsche Frau und Schauspielerin in Deutschland. Sie geht den Spuren ihrer deutsch-mosambikanischen Eltern nach, lässt teilhaben an ihren Erfahrungen in der Theater-, Film- und Medienbranche und weist auf einen strukturellen Rassismus hin, der nicht zu überhören ist. Eine vielstimmige Suche nach einer afrodeutschen Identität zwischen Alltagsrassismus und Self-Empowerment.

Mit:
Cynthia Micas

Regie: Nick-Julian Lehmann
Dramaturgie: Jan Buck

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Aladin ist auf einmal reich! Er hat nämlich einen kostbaren Schatz gefunden. Trotzdem lebt er ganz bescheiden weiter, bis er sich in die schöne Prinzessin Badr El Budur verliebt. Eine Liebesgeschichte! Der Zauberer ist fuchsteufelswild! Weshalb hat Aladin den Schatz gefunden und nicht er? Und dann entdeckt Aladin auch noch die Wunderlampe, in der ein Lampengeist lebt. Dieser Geist erfüllt Aladin den grössten Wunsch: Er darf endlich Prinzessin Badr El Budur heiraten! Doch der böse Zauberer will Aladins Glück zerstören und raubt die Prinzessin. Wird Aladin sein Glück zurückerobern?

Mit:
Walter Andreas Müller, Edward Piccin, Charlotte Joss, Heiner Hitz, Vincenzo Biagi, Peter Fischli, Anikó Donáth, Päivi Stalder, Walter Baumgartner, Herbert Leiser

Regie: Geri Dillier
Tontechnik: Fabian Lehmann

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Identitätssuche aus migrantischer Perspektive
In der fiktiven Agentur Ausländerrauş stehen die Telefone nicht still: Täglich trudeln jede Menge Anfragen nach passenden Mimis ein - Menschen mit Migrationshintergrund, die sich gut vermarkten lassen.

Die Autorin Nesrin Tanç sucht nach der "eigenen Konstruktionsgeschichte" und recherchiert dafür die komplexe Geschichte von Verflechtungen und Spuren, die sogenannte Immigranten und Immigrantinnen aus der Türkei hinterlassen haben. Ihre satirischen, nachdenklichen und anklagenden Episoden stellen die Frage nach der Verantwortung staatlicher Archive in einer pluralen Gesellschaft, sind Wissenschaft, Wut oder auch intimer Mutter-Tochter-Dialog. Sie bewegen sich zwischen dem Zwang abliefern zu müssen und dem Wunsch sich auszudrücken - Arbeit eben.

Regie: Nesrin Tanç
Technische Realisierung: Gürsoy Tanç

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Jim ist Ende 30 und depressiv. Zwei Ehen hat er an die Wand gefahren, seinen Beruf verloren, seine Cherokee-Abstammung verdrängt. Er lebt spartanisch und eremitisch in Alaska, wo die Behörden ihn gerade zu einer saftigen Steuerstrafe verdonnert haben. Aus Sorge, er könne sich etwas antun, bittet ihn der Bruder, zu seiner Herkunfts-Familie nach Kalifornien zu fliegen. Doch dort wandelt Jim nur wie ein Geist durch die Hinterlassenschaften seines alten Lebens, unaufhörlich treibt es ihn auf das Ende zu.

David Vann verarbeitet in Momentun, wie auch in seinen anderen Texten, das eigene Trauma vom Suizid seines Vaters.

Mit:
Florian Lukas, Jörg Hartmann, Julian Greis, Wolfgang Pregler, Felix Lengenfelder, Lientje Fischhold, Anne Weber, Maria Magdalena Wardzinska, Hedi Kriegeskotte, Anne Müller, Jenny König, Hans Löw, Toini Ruhnke, Marcus Boysen, Peter Weis

Regie: Irene Schuck
Übersetzung: Cornelius Reiber

Was Asylsuchende in deutschen Behörden erleben, kann sich kaum jemand vorstellen. Der Bericht über den Spießrutenlauf durch die Ämter des Jahres 1992 könnte sehr komisch sein, wenn es nicht um die Existenz ginge.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine türkischstämmige Familie, die in Deutschland lebt und in Urlaub fahren möchte. Der Asylantrag des Mannes ist endlich anerkannt - doch trotzdem müssen sie für den heiß ersehnten Sommerurlaub viele Hürden überwinden. Denn in der Türkei wurde der Familienvater ausgebürgert - und das ist in den Formularen nicht vorgesehen.

Mit:
Metin Uzumoglu, Siir Eloglu, Pinar Erincin, Erol Sarp, Cafer Cebe, Fikri Sahim, Evelyn Matzura, Erwin Brunn, Werner Brehm, Lucius Woytt, Wolf Aniol, Zeljka Preksavec, Andrea Mullé, Gerhard Haag

Regie: Hein Bruehl
Technische Realisierung: Thomas Seringer, Inge Böhle
Regieassistenz: Gaby Tegethoff
Dramaturgie: Henning Rademacher

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Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Caro versucht die letzten Lebensjahre Jochens zu rekonstruieren. Und kommt dabei tatsächlich der Grimaldi-Prinzessin auf die Spur, die offenbar in Jochens Leben doch eine bedeutende Rolle gespielt hat.

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Jochen hat ja zeit seines Lebens wie ein Besessener gemalt. Was wollen seine Bilder uns sagen? Caro legt sie dem Kunst-Psychologen Professor Franzen vor, der eine verwegene Theorie bereithält. Langsam ist Caro im Begriff, ihren Onkel zu verstehen ...

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Bei einem Besuch bei seinen Eltern in dem privaten Pflegeheim Schloß Stetten beginnt Jochen eine Affäre mit einem der Zivildienstleistenden - Volker. Er wird seine große Liebe, seine erste dauerhafte Beziehung. 10 Jahre lang. Aber Volker nach der Angelegenheit befragt, will davon nichts wissen ...

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Ende der Sechziger Jahre verlegt Jochen seinen Lebensmittelpunkt nach New York. In einem riesigen Loft voller Penis-Bilder und lebenden Schönlingen trifft sie Charles Leslie, eine Ikone der Gay-Szene. Mit ihm taucht sie ein in die "guten, alten Zeiten" Stonewall-Zeiten. Auch zwei Wahrsagerinnen geben entscheidende Hinweise ...

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Paris war schon in den Fünfziger Jahren Jochens Zufluchtsort gewesen. Dort gab es alles, was es im vermufften Recklinghausen nicht gab: Parties, Drogen, Sommeraufenthalte in St.Tropez und eine illustre Jeunesse dorée, in der das Coming-Out dieses jungen Mannes kein Problem war.

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Nach seiner Abzocke in Potsdam macht Jochen sich nach Paris aus dem Staube und landet in einer Absteige am Montmatre. Als Caro dort auftaucht, kommt es zu sprachlichen Turbulenzen - und der Patron des zwielichtigen Hotels verhält sich mehr als verdächtig.

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Die Kanzlerschaft von Jochens Großvater stand unter keinem guten Stern. Die Familie jedenfalls litt noch jahrzehntelang unter diesem schweren Erbe. Nebenbei geht Caro - mit Hilfe zweier Adels-Expertinnen - ihren eigenen adligen Genen auf den Grund.

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Caro erfährt, dass Jochen neben den Gemälden das gesamte Familienerbe verhökerte. Dazu schlachtete er auch seine adelige Herkunft und die Geschichte seines Großvaters aus, des Reichskanzlers Georg Michaelis. Laut Wikipedia war dieser Reichskanzler ein großes Unglück für Deutschland.

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Die Täter werden schließlich überführt und vor Gericht gestellt. Der RAF-Anwalt Hans-Christian Ströbele verteidigt einen von Ihnen. Gab es da eine Verbindung zwischen Jochen und dem Täter? Eines wurde im Rahmen dieses Prozesses jedenfalls deutlich: die Kameke-Bilder waren absurd hoch versichert.

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Wenig später ereignen sich dann zwei spektakuläre Kunstdiebstähle in Potsdam. Jochen sprach vor laufender Kamera von unschätzbaren Verlusten, wirkte aber ganz zufrieden dabei. Ist wirklich was dran an den Gerüchten, dass der Enkel eines deutschen Reichskanzlers an einem spektakulären Kunstraub in den Neunziger Jahren beteiligt war?

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Caro begibt sich auf die Spur: Zunächst deckt sie Ungereimtheiten im Billigbestattungs-Milieu auf, aber dann stößt sie auf eine ganz andere Geschichte: Kurz nach der Wende nahm Jochen in Potsdam die Villa seines Erbonkels, des Malers Eduard von Kameke in Beschlag und entwickelte dort ungewöhnliche Aktivitäten.

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Neugier ist ihre Berufung! Hobby-Detektivin Caro würde am liebsten Kriminalfälle im großen Stil lösen. In Ermangelung eines entsprechenden Auftrags begibt sie sich deshalb zunächst mal auf die Spuren ihres Großonkels Jochen, der lebenslang als zwielichtige Gestalt in der illustren Großfamilie galt. Auf gesicherten Haupt- und fantastischen Nebenwegen dringt Caro mehr und mehr ein in eine schillernde Welt von Kleinganoventum, deutscher Politik und internationalem Hochadel und fördert dabei die absurdesten und köstlichsten Details zu Tage. Die Schauplätze ihrer Recherche reichen vom großbürgerlichen Potsdam über die Pariser Boheme bis hin zur Schwulen-Szene von New York.

Eines Tages findet Caro eine Nachricht ihrer Mutter auf dem AB: „Caro! Stell dir vor, Jochen ist gestorben! Furchtbar, furchtbar!“ Furchtbar ist vor allem, dass die Leiche ungewaschen verbrannt und von einem Sarg- Discounter anonym verbuddelt wurde. Wie konnte das geschehen?

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Rainer Sellien

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Hobbyermittlerin Caro fühlt sich von einer grotesken Betrugs-Spam herausgefordert: AngePaul98@gmail.com klagt in kryptischem Google-Translate-Deutsch, dass ihr ermordeter Vater „eine Summe in Höhe von 5,7 Millionen Euro nach links in das Anlage Spannung Konto“ transferiert habe. Es winkt eine 20%ige Provision. Caro schlüpft in die Rolle der raffgierigen Modistin Hannah Reuss und nimmt mit den Betrüger*innen in der Elfenbeinküste Kontakt auf. Zu ihrer Überraschung kauft man ihr dort ihr Interesse ab. Man schreibt sich, telefoniert, verhandelt. Das gegenseitige Blenden und Betrügen wird zu einem absurden Duell, das so unerwartet verläuft, wie es nur in der Realität passieren kann – bis Caro kurz davorsteht, die Bande zu schnappen...

Teil 3: Wer ist Strudel Schmidt
Nach weiteren Verhandlungen steht Caro kurz davor, die Bande zu schnappen. Sie macht in Abidijan, der Hauptstadt von Elfenbeinküste, ein deutsches Lokal für einen möglichen Treffpunkt ausfindig. Eine Frage aber bleibt noch offen: Welche Rolle spielt der geheimnisvolle Strudel Schmidt in dem Ganzen?

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Thomas Fischer

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Hobbyermittlerin Caro fühlt sich von einer grotesken Betrugs-Spam herausgefordert: AngePaul98@gmail.com klagt in kryptischem Google-Translate-Deutsch, dass ihr ermordeter Vater „eine Summe in Höhe von 5,7 Millionen Euro nach links in das Anlage Spannung Konto“ transferiert habe. Es winkt eine 20%ige Provision. Caro schlüpft in die Rolle der raffgierigen Modistin Hannah Reuss und nimmt mit den Betrüger*innen in der Elfenbeinküste Kontakt auf. Zu ihrer Überraschung kauft man ihr dort ihr Interesse ab. Man schreibt sich, telefoniert, verhandelt. Das gegenseitige Blenden und Betrügen wird zu einem absurden Duell, das so unerwartet verläuft, wie es nur in der Realität passieren kann – bis Caro kurz davorsteht, die Bande zu schnappen...

Teil 2: I can do that - Ich dose tun jenes
Man schreibt sich, telefoniert, verhandelt. Das gegenseitige Blenden und Betrügen wird zu einem absurden Duell, noch dazu in einem schlechten Google-Translate-Deutsch. Schließlich kommt auch der heikelste Punkt zur Sprache: Hannah Reuss soll mit einer Transfergebühr von 3,150 Euro in Vorleistung gehen ...

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Thomas Fischer

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Hobbyermittlerin Caro fühlt sich von einer grotesken Betrugs-Spam herausgefordert: AngePaul98@gmail.com klagt in kryptischem Google-Translate-Deutsch, dass ihr ermordeter Vater „eine Summe in Höhe von 5,7 Millionen Euro nach links in das Anlage Spannung Konto“ transferiert habe. Es winkt eine 20%ige Provision. Caro schlüpft in die Rolle der raffgierigen Modistin Hannah Reuss und nimmt mit den Betrüger*innen in der Elfenbeinküste Kontakt auf. Zu ihrer Überraschung kauft man ihr dort ihr Interesse ab. Man schreibt sich, telefoniert, verhandelt. Das gegenseitige Blenden und Betrügen wird zu einem absurden Duell, das so unerwartet verläuft, wie es nur in der Realität passieren kann – bis Caro kurz davorsteht, die Bande zu schnappen...

Teil 1: Modistin Hannah Reuss
Caro wird angespamt. Die Betrüger*innen locken mit einer Provision von 1,2 Millionen Euro. Caro schlüpft in die Rolle der raffgierigen Modistin Hannah Reuss und nimmt mit der Bande in Elfenbeinküste Kontakt auf. Die Bande glaubt nun, sie habe Hannah am Haken, dabei ist es umgekehrt ...

Mit:
Caroline Labusch, Julika Jenkins, Thomas Fischer

Regie: Marion Pfaus
Technische Realisation: Bernd Bechthold, Thomas Fischer
Regieassistenz: Melina von Gagern
Dramaturgie: Regine Ahrem

Es ist Nacht, ein Auto steht am Straßenrand, der Motor läuft. Daniel sitzt am Steuer und wartet auf das Auftauchen eines Mannes. Er will ihn überfahren. Während des gespannten Wartens rollen in Daniels Vorstellung nochmals die Ereignisse ab, die zu seinem Entschluss geführt haben. Es begann im Krieg. Daniel gehörte der »Silbernen Sechs« an, einer Gruppe junger Musiker, die in Berliner Vorstädten zum Tanz aufspielte und heimlich Flugblätter verteilte, bis sie von einem ihrer Mitglieder an die Gestapo verraten wurde – von Paul.

Jahre später trifft Daniel den Verräter. Alle Versuche, ihn vor Gericht zu stellen, scheitern; es gibt keine Zeugen mehr. Paul fühlt sich sehr sicher, für ihn ist die Zeit der »Abrechnungen« vorbei. Er trägt den Kopf wieder sehr hoch und droht nun seinerseits Daniel mit einer Anklage. Daniel ist fest entschlossen sein Vorhaben auszuführen, da taucht Paul in der dunklen Straße auf, der Wagen fährt an...

Mit:
Hans Helmut Dickow, Ursula Lyn, Günther Schramm, Josef Dahmen, Ronald Feit, Joachim Engel-Denis, Hans Stetter, Robert Seibert, Erwin Scherschel, Alwin Michael Rueffer, Thomas Fabian, Maria Madlen Madsen, Änne von Werden, Friedel Weih

Regie: Mathias Neumann

Der Geschmack einer deutschen Kindheit als Sohn eingewanderter türkischer Gastarbeiter.

Was, wenn du Heimat spürst. Wenn du dich angekommen fühlst. Und wenn andere in deiner Heimat genau das in Frage stellen? Ohne, dass sie sich dessen bewusst sind. Bist du dann heimatlos? Erkan verneint. Für ihn ist Heimat zunächst einmal: Vanilleeis. Und das Max-und-Moritz-Album, das ihm seine deutschen Ersatzgroßeltern zum Weihnachtsfest schenkten. "Aber ihr Türken feiert doch gar kein Weihnachten", sagt seine Grundschullehrerin. "Warum sprechen Sie so gut deutsch?", fragt ihn eine Passantin. "Wie gefällt es Ihnen in Deutschland?" Und Erkan antwortet: "Verdammt gut! Und Ihnen?" Heimat, das ist für ihn Sprache, Geborgenheit. Das sind Erinnerungen. Erkan hat mindestens zwei Heimaten: Düsseldorf und die Stadt Eskişehir in der Türkei, aus der seine Familie stammt. Deutsch als Zweitsprache lehrt er an der Uni Essen/Duisburg - der Uni, mit einem der größten Migrantenanteile Deutschlands. "Für mich ist nicht Deutschland Heimat oder die Türkei", sagt er. "Länder sind nicht mein Konzept von Heimat. Sondern sie ist verbunden mit Orten, an denen ich mich geborgen fühle."

Mit:
Stefan Konarske, Laura Tonke

Regie: Hannah Georgi
Technische Realisation: Matthias Fischenisch, Mechthild Austermann
Dramaturgie: Christina Hänsel

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Lyon, Shanghai, Dakar, Bukarest. Alexandra Badea lässt vier Menschen von ihrem Arbeitsleben erzählen. Die chinesische Fabrikarbeiterin berichtet vom ungeheuren Druck, quälender Müdigkeit, die unzählige Stunden am Fließband mit sich bringen. Der französische Außendienstmitarbeiter weiß morgens nicht, wo er aufwacht, auch egal, abends wird er ohnehin in eine andere Stadt geflogen sein. Der Gruppenleiter einer Telefon-Hotline in Dakar versucht mit absurden Mitteln, seinen Mitarbeitern die Nähe zum französischen Auftraggeber zu vermitteln. Eine rumänische Forschungsingenieurin setzt alles daran, den Karrieresprung auf die internationale Ebene zu schaffen. Menschliche Beziehungen bleiben in diesen globalisierten Arbeitsleben auf der Strecke, wenn jemand von dieser fortschreitenden Selbstentfremdung profitiert, dann sind es nicht die Arbeitnehmer.

Mit:
Bettina Kurth, Martin Engler, Astrid Meyerfeldt, Oliver Urbanski, Rosi Knoden

Regie: Anouschka Trocker
Technische Realisierung: Manfred Jungmann, Burkhard Pitzer-Landeck, Claudia Peycke, Elodie Fiat
Übersetzung: Frank Weigand

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Drei junge Frauen der so genannten "dritten Einwanderer-Generation" erzählen von sich und ihren Großmüttern. Wie war es damals, wie ist es heute? Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sprechen sie über Heimat und Zugehörigkeit und liefern überraschende Erkenntnisse.

Sie reden nicht über Kopftücher und Ausgrenzung, sie erkunden vielmehr Lebenswege und stellen Identitäten in Frage. Wie sind wir aufgewachsen, wie wurden wie erzogen, welche Rolle spielt der Migrationshintergrund überhaupt noch? Schon die erste Generation der "Gastarbeiterinnen" aus der Türkei war anders als allgemein angenommen: Viele Frauen waren stark und absolut selbständig, keinesfalls waren sie nur die Anhängsel ihrer arbeitenden Männer. Die Sprecherinnen der dritten Generation legen hier den Fokus auch längst nicht mehr primär auf Integrations-Aspekte, vielmehr sehen sie die Konflikte im Elternhaus oder in ihrer Rolle als Frau unabhängig von der Herkunft. Dürfen mir meine Eltern vorschreiben, wie mein Freund zu sein hat? Kann ich noch Feministin sein, auch wenn ich den Abwasch öfter erledige als mein Lebenspartner? An welchen Punkten haben meine Probleme überhaupt noch etwas mit der Herkunft meiner Eltern oder Großeltern zu tun? Was macht meine Identität wirklich aus?
Klar ist eigentlich nur: Eine endgültige Definition von Identität kann es nicht geben, denn alles ist dauernd im Prozess – bitmemiş, not finished yet.
Allen Aussagen liegen reale Interviews zugrunde.

Mit:
Sandra Bezler, Lilay Huser, Sema Poyraz, Siir Eloglu, Silvia Munzon Lopez, Kerstin Kramer

Regie: Ralf Haarmann
Technische Realisierung: Alexander Buske

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Galshan und ihre Freundin Toja geraten in einen Sandsturm, der Tiere und Menschen heftig durcheinander wirbelt.
Galshan verbringt ihre Ferien in der mongolischen Steppe, bei ihrem Großvater Baytar. Es ist ein unerträglich heißer und trockener Sommer. Baytars Ziehsohn Uugan will auf der Suche nach Wasser und besseren Weiden mit seiner Herde in Richtung Norden ziehen und Baytars Tiere itnehmen. Nach einigem Zögern, willigt der Alte ein. Galshan und ihre Freundin Toja, die aus der Stadt zu Besuch gekommen ist, begleiten Uugan und die Herde. Unterwegs geraten sie in einen heftigen Sandsturm, der Tiere und Menschen wild durcheinander wirbelt. Als der Sturm sich gelegt hat, sind die Mädchen ganz allein in der endlosen Steppe. Nur Kudja, Galshans Adler, kann sie nun noch retten.

(Ab 8 Jahren)

Mit:
Tina Engel, Antonia Brunner, Fea Faika, Jörg Gudzuhn, Bernhard Schütz, Meriam Abbas, Tonio Arango, Antonia Brunner, Tina Engel

Regie: Christine Nagel
Übersetzung: Anja Malich

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Moritz wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr von Herrn Röslein, dem freundlichen Nachbarn mit dem grauen Zopf und den geheimnisvollen magischen Fähigkeiten. Da wird er eines Tages Zeuge einer Entführung. Aber wer soll ihm glauben, wenn er erzählt, dass er durch sein Zauberfernrohr gesehen hat, wie die Eisverkäuferin Pippa in der Grauen Vorstadt entführt wurde? Nicht einmal seine besten Freunde Ole und Lili kann er so richtig ins Vertrauen ziehen. Untätig bleiben kann Moritz jedoch auch nicht, denn vielleicht ist er der Einzige, der Pippa helfen kann. Höchste Zeit, dass Herr Röslein zurückkommt.

Regie: Axel Pleuser
Technische Realisierung: Gerd Nesgen
Regieassistenz: Ariane Skupch

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Der Artikel 31 der Preußischen Verfassung von 1920 besagte: "Zur Vertretung der Provinzen bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Staates wird ein Staatsrat gebildet." Seine Mitglieder wurden durch die Provinziallandtage gewählt. 1933 wird dieser Staatsrat zu einem "Ehrenrat" des NS-Regimes und einer Institution von Görings Gnaden, deren Präsident er selbst war. Ihm anzugehören erzeugt die Illusion von Teilhabe an den neuen Machtverhältnissen. Ihn abzuschaffen bedeutet für die politische Praxis nichts. Neben Parteigrößen verleiht Göring vier Männern der deutschen Elite diesen Titel. Diese vier Männer dienen der neuen Ordnung. Jeder von ihnen ist international bekannt, ihre Karrieren und ihr internationaler Ruhm enden nicht 1945. Der Jurist Carl Schmitt gilt als Klassiker des politischen Denkens, der Chirurg Ferdinand Sauerbruch blieb als "Halbgott in Weiß" ein Idol der Ärzte, der Theatermann Gustaf Gründgens spielte die Masken des Bösen noch in Düsseldorf bis in die 1960er Jahre, der Dirigent Wilhelm Furtwängler ist auch in der Bundesrepublik ein Star der klassischen Musikszene. Ein Treffen der vier ist nirgends dokumentiert. In Helmut Lethens 2018 erschienenem Buch "Staatsräte" kommen diese vier Männer zu mehreren fiktiven Herrengesprächen zusammen und tauschen sich aus. Das Hörspiel nimmt ihr "letztes Treffen" im Jahr 1963 – lange nach Kriegsende, als sie des Titels zwar enthoben, sich ihres Erfolges aber bewusst waren – zum szenischen Ausgangspunkt ihrer Erinnerung an die Zeit, als sie Teil der Kulturelite des III. Reiches waren. Worin stimmten sie überein, und was fasziniert an ihnen bis heute?

Mit:
Patrick Güldenberg, Jens Wawrczeck, Werner Wölbern, Christian Redl

Regie: Frank Hertweck, Manfred Hess

In ihrem 2021 mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichneten Werk Fog Factory erzählt Hanna Hartman, wie in all ihren Arbeiten der letzten Jahrzehnte, keine Geschichte. Sie fordert uns nicht auf, nach einer Bedeutung zu suchen. Sie möchte einfach, dass wir genau hinhören und die erlesenen, schwer fassbaren Details in ihrem Werk bemerken. In ihren Anmerkungen dankt sie Almgrens Sidenväveri, einem Museum in Stockholm mit noch funktionierenden Webmaschinen, aber das ist auch schon alles, was wir an Hintergrundinformationen erfahren. Der Hörer muss die Lücken füllen und der akribisch aufgezeichneten und sorgfältig zusammengestellten Komposition von Klängen selbst eine Bedeutung geben - einige wurden mit einem Buchla-Synthesizer erzeugt, aber die meisten hat Hartman in der realen Welt mit ihrer Sammlung von Mikrofonen aufgenommen, die sie in jahrelanger Klangforschung gesammelt hat.

Es finden sich industrielles Klopfen, metallisches Klirren, das in den Hall eines höhlenartigen Raums getaucht ist, dichtes Knistern und scharfes Zischen. All das bewegt sich um das herbe Pochen eines Synthesizers herum. Zumindest denke ich, dass es das ist. Letztendlich ist es jedoch irrelevant, woher all das kommt. Was zählt, ist die Auseinandersetzung mit diesen Klängen und die Art und Weise, wie Hartman dafür eine Projektionsfläche konstruiert.

Skalierung wird zu einer Geheimwaffe, die das kleinste Murmeln mit dem lautesten Krachen ausgleicht, die Klangwelt neu ordnet und so unseren Sinn für Logik ins Wanken bringt. Indem sie alle Elemente in ihrem Mix kontrolliert und manipuliert, ermöglicht es uns Hartman, bestimmte Klänge in einem neuen Licht zu betrachten, sei es durch klangliche Erweiterung oder eine Art von akustischem Feng Shui.

Interessanterweise hat sich die künstlerische Praxis von Hartman, die zum zweiten Mal den Karl-Sczuka-Preis erhält, mittlerweile verändert. Sie erhielt die Auszeichnung bereits im Jahr 2005. In letzter Zeit überlässt Hartman die eigentliche Klangerzeugung zunehmend Musikern, denen sie sich künstlerisch verbunden fühlt. In ihrem Stück The Revenge (2020) erzeugt der Künstler Christian Kesten durch seine Stimme und seine Hände auf verstärkten Saiten Stöhn- und Reibegeräusche und erweckt so Hartmans grafische Partitur zum Leben. Im August 2021 haben die Mitglieder des Berliner Blechbläsertrios Zinc & Copper mit eigenem Gespür Hartmans großartige grafische Partitur The Garden interpretiert. Die visuell beeindruckenden Partituren und Hartmans akustisch provokative Klangstücke weisen große Gemeinsamkeiten auf. In beiden Fällen setzt Hartman ihre enorme Beobachtungsfähigkeit ein, um uns dabei zu helfen, Klänge und optische Eindrücke, die uns jeden Tag umgeben, in etwas Erhabenes, Geheimnisvolles und Perspektivenveränderndes zu verwandeln.
Peter Margasak

Die Jury in ihrer Begründung:
Der Karl-Sczuka-Preis 2021 geht an das akusmatische Stück 'Fog Factory' von Hanna Hartman. Basierend auf Originaltonmaterial und Klängen eines Buchla 200 Modular Synthesizers entwickelt die Künstlerin eine eigene akustische Sprache voller Poesie. Die aus ihrem Kontext gelösten Klänge gewinnen in diesem Hörwerk eine neue sonische Intensität. Der spielerisch alliterierende Titel von Hartmans konziser Arbeit kann als Beschreibung des künstlerischen Verfahrens gelesen werden, bei dem akustisches Material zwischen verschiedenen Aggregatzuständen changiert.

"Wenn Sie bipolar sind, hat Ihr Leben keine Kontinuität mehr. Die Krankheit hat Ihre Vergangenheit zerschossen, und in noch stärkerem Maße bedroht sie Ihre Zukunft. Sie fangen nicht bei null an, nein, Sie rutschen ins Minus, und nichts mehr ist mit Ihnen auf verlässliche Weise verbunden." Thomas Melle leidet seit Jahren an einer bipolaren Störung. Schonungslos und mit der hyperscharfen Wahrnehmung, die ihm Manie und literarische Versiertheit zur Verfügung stellen, erzählt er von seinem Umgang mit der Krankheit, von persönlichen Dramen und langsamer Besserung.

Mit:
Lou Strenger, Camill Jammal, Tilman Strauß, Gro Swantje Kohlhof, Michael Goldberg

Regie: Rebekka David

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"Wenn Sie bipolar sind, hat Ihr Leben keine Kontinuität mehr. Die Krankheit hat Ihre Vergangenheit zerschossen, und in noch stärkerem Maße bedroht sie Ihre Zukunft. Sie fangen nicht bei null an, nein, Sie rutschen ins Minus, und nichts mehr ist mit Ihnen auf verlässliche Weise verbunden." Thomas Melle leidet seit Jahren an einer bipolaren Störung. Schonungslos und mit der hyperscharfen Wahrnehmung, die ihm Manie und literarische Versiertheit zur Verfügung stellen, erzählt er von seinem Umgang mit der Krankheit, von persönlichen Dramen und langsamer Besserung.

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Lou Strenger, Camill Jammal, Tilman Strauß, Gro Swantje Kohlhof, Michael Goldberg

Regie: Rebekka David

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Nachdem er Lasses Leiche im Pool entdeckt hat, kann Youssef Caro überzeugen, aufs Polizeirevier zu fahren und eine Aussage zu machen. Während Beamte zu Hause ihren Garten untersuchen, wird Caro von Kommissar Fenchel zu den Umständen ihres rätselhaften Leichenfunds befragt. Wenig später erscheint auch Martha und schildert Fenchel ihren Verdacht. Alice wird aufs Revier gebracht und mit den harten Fakten konfrontiert. Die allerdings sind Florence ganz egal.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Daten-Deal mit einem öffentlichen Krankenhaus besucht Alice einen Gottesdienst. Ihr nächster Auftrag führt sie geradewegs auf den Beichtstuhl, und dort wachsen die Zweifel: An sich, der Welt und nicht zuletzt an den geheimen Geschäften der Firma, für die sie arbeitet. Von denen hat inzwischen auch Robin erfahren, und bereitet mit Naomis Hilfe sein Comeback als Journalist vor. Während Alice in Lasses Namen eine letzte Nachricht aus den ecuadorianischen Anden formuliert, macht Youssef daheim eine gefährliche Entdeckung. Genau wie Martha, die an der Hotelrezeption von Lasses charmanter neuer Freundin erfahren hat und Alice zur Rede stellt.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

Während Alice Lasses Bergunfall im fernen Südamerika akribisch vorbereitet, wird Caro ungeduldig. Sie will die Leiche so schnell wie möglich entsorgen, damit ihre Alpträume aufhören. Derweil trifft Robin seine Informantin, um seine Enthüllungsstory über Alices Branche voranzubringen. Was er von seiner Kontaktperson erfährt, macht ihn sprachlos. Alice ist inzwischen endgültig im Herzen der Firma angekommen und wird von Florence auf die ganz wichtigen Kunden angesetzt. Dennoch hadert sie mehr und mehr mit der Firmenphilosophie ihrer Chefin. Und im Hotel Aljona taucht ein unerwarteter Gast auf.

Alice – eine moderne Tragikomödie über den Zusammenfall von Fake und Wirklichkeit. Übers Erwachsenwerden in einer Leistungsgesellschaft. Über Glücksversprechen, Selbstbetrug und tödliche Schonungslosigkeit. Und die Frage, wie wir reagieren, wenn die Realität unaushaltbar wird.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

Ein Treffen mit Lasses Ex-Freundin Martha verläuft zunächst ganz in Alice‘ Sinn. Und macht sie auf ein wichtiges Detail aufmerksam, dass ihr bald gefährlich werden könnte. Während der äußere Druck auf die Firma seit Naomis Fehltritt weiter wächst, übergibt Florence ihrer erfolgreichen Neueinsteigerin immer abwegigere Aufträge. Doch den nächsten Job bringt auch die talentierte Hiobsbotschafterin nur mit einiger Überwindung über die Bühne. Geschickt hält Alice die Illusion um Lasses glückliches Singledasein lebendig und trifft sich weiter mit ihrer Affäre Robin. Die Gefahr, merkt sie, lauert ganz woanders.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

Ausgerüstet mit seinem Handy und jeder Menge Fantasie beschließt Alice, ihren toten Klienten Lasse wieder auferstehen zu lassen – zumindest für seine Ex-Freundin Martha. Am Flughafen wartet auf Alice eine ältere Dame und mit ihr ein Auftrag, der jede Menge Improvisationsgeschick erfordert. Beim gemeinsamen Abendessen mit Caro und Youssef lernt Alice Robin kennen, den neuen Babysitter für Adoptivsohn Yanis. Auch er hat im Zuge seiner Entlassung Erfahrung mit Alices Firma gemacht, und ist empört über das Geschäft mit dem Mitleid. Derweil schickt Martha immer mehr unangenehme Nachfragen an Lasses Handy. Doch Alice hat nur Augen für Robin.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

Hiobsbotschafterin Alice hat ein echtes Problem: Lasse, ihr damals erster Klient, liegt tot in ihrem Wohnzimmer. Verbittert hat er eines nachts damit gedroht, sie und die Firma für seinen baldigen Selbstmord verantwortlich zu machen. Als Caro kurz darauf bei Alice auftaucht, bitte sie ihre Freundin um Hilfe. Und auch Caro hat etwas zu beichten. Zusammen verstecken sie die Leiche, doch Alice hat mehr vor mit Lasse. Derweil bleibt auch ihrer Chefin nicht verborgen, was für ein Naturtalent im Trösten Alice ist. Florence macht sie zu ihrer neuen Vertrauten und schickt sie mit einem heiklen Auftrag zu ihrer Kollegin Naomi.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

In ihrem neuen Job als Hiobsbotschafterin lernt Alice schnell die ganze Bandbreite an Aufträgen kennen, darunter auch betriebliche Kündigungen. Einen solchen Auftrag übernimmt sie von ihrer völlig erschöpften Kollegin Naomi, die sie bereits warnte: Die emotionale Drecksarbeit anderer zu erledigen ist ein gefährliches Geschäft. Doch Alice ist voller Elan: Der Job läuft und auch eine eigene Wohnung konnte sie ergattern. Abends bestaunt sie Yanis, den Adoptivsohn ihrer besten Freundin und das neue, überdimensionierte Haus samt Pool, in das Caro mit ihrem Mann Youssef gezogen ist. Vor ihrer eigenen Haustür wartet unterdessen eine unangenehme Überraschung auf sie.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

Einstieg in ein gefährliches Geschäft: Alice hat sich für einen Job beworben, in dem sie schlechte Nachrichten überbringen muss. Im Probegespräch soll sie dem ahnungslosen Lasse beibringen, dass er von nun an wieder Single ist.

Endlich hat Alice einen neuen Job in Aussicht: sie will Hiobsbotschafterin werden. Egal ob Trennungsgespräch, Kündigung oder Todesnachricht: Die Firma, bei der sie sich bewirbt, ermöglicht es, schwierige Gespräche in professionelle Hände zu geben. Die Auftraggeber sind Privatpersonen, Unternehmen und Behörden. Ihrer besten Freundin erzählt sie vorerst nichts von dieser „Care-Arbeit“. Caros Versuche, Alice mit Gelegenheitsjobs zu versorgen, hat Alice spätestens jetzt nicht mehr nötig. Denn schon im Probegespräch mit ihrem ersten Klienten Lasse zeigt sich, dass Alice die neue Aufgabe wirklich liegt: Vertrauen schaffen, Wir-Botschaften senden. Das kann sie, und das muss sie auch: Denn Lasse ist ab sofort Single. Im Namen seiner (Ex)-Freundin Martha macht Alice behutsam mit ihm Schluss, auch wenn sie dafür mit der sogenannten Wahrheit kreativ umgehen muss. Ein Talent, das ihr schon bald zum Verhängnis werden wird.

Alice – eine moderne Tragikomödie über den Zusammenfall von Fake und Wirklichkeit. Übers Erwachsenwerden in einer Leistungsgesellschaft. Über Glücksversprechen, Selbstbetrug und tödliche Schonungslosigkeit. Und die Frage, wie wir reagieren, wenn die Realität unaushaltbar wird.

Mit:
Marleen Lohse, Hanna Plaß, Fabian Busch, Kim Riedle, Yanina Ceron, Timur Isik, Maria Hartmann, Christian Gaul, Leila Abdullah, Monika Oschek

Regie: Eva Solloch
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Christoph Richter
Dramaturgie: Jakob Schumann

Ellen führt ein bürgerliches Leben mit zwei Kindern, Haushälterin und Ehemann, dem Kaufmann Alex Balke. Seit sechzehn Jahren ist sie mit ihm verheiratet und hat alles, was man sich wünschen kann, aber die Eheleute sind mit sich selbst beschäftigt und leben nebeneinander her.

Eines Mittags will Alex einen neuen Geschäftspartner zum Essen mitbringen. Es handelt sich um einen früheren, fast vergessenen Verehrer von Ellen.

Während sie sich sorgt, dass ihr Mann etwas über die frühere Beziehung herausfinden könnte, mischt sich unerwartet ein bedrohliches Ereignis in ihre Befürchtungen – ihr fünfjähriger Sohn kommt vom Spielen nicht nach Hause zum Mittagessen. Vor Ellen und ihrem Mann liegen nun zwölf Stunden, die gewichtiger sind als die Jahre, die ihnen unbemerkt entglitten waren. Diese Stunden werden gleichsam zur Prüfung ihrer Ehe.

Mit:
Wolf Ackva, Otto Knur, Brigitte König, Maria Madlen Madsen, Doris Schade, Renate Schliedermann, Christine Schoenfelder, Otto Stern, Änne von Werden

Regie: Theodor Steiner

Dies ist der letzte Teil der Osnabrück-Krimi-Trilogie. Wieder nimmt sich der Autor Jan Decker ein für die Stadt typisches Sujet vor. Osnabrück beherbergte eine der größten britischen Garnisonen weltweit. 1980 kam es zu einem Mordanschlag auf einen britischen Offizier, den dieser knapp überlebte. Ein Bekennerschreiben der IRA folgte, die Täter konnten jedoch nie ermittelt werden. Im Hörspiel ist der Sohn des britischen Offiziers in einen aktuellen Mordfall verwickelt. Und es könnte sich darum handeln, dass ein militanter Ableger der IRA noch eine alte Rechnung zu begleichen hat.

Mit:
Michael Wittenborn, Rafael Stachowiak, Lisa Hrdina, Jens Wawrczeck, Karoline Eichhorn, Marion Breckwoldt, John Kirby, Roger Graves

Regie: Alexander Schuhmacher
Technische Realisation: Dominik Blech und Nicole Graul
Regieassistenz: Simon Hastreiter
Dramaturgie: Christiane Ohaus

Alarm im Osnabrücker Hafen, seit bei einem Schrottsammler die Strahlenkrankheit diagnostiziert wurde. Dann werden die verstrahlten Leichen zweier Zöllner in einem reich verzierten Sarg gefunden, der eigentlich mit den sterblichen Überresten eines serbischen Komponisten nach Belgrad gehen sollte. Es sieht so aus, als hätten sich im Hafen einige zwielichtige Typen zu einem ganz besonderen "Entsorgungsverbund" zusammengetan, mit dem Ziel, atomare Brennstäbe gewinnbringend an Schurkenstaaten weiter zu verticken.

Mit:
Michael Wittenborn, Rafael Stachowiak, Lisa Hrdina, Charly Hübner, Ana Kerezovic, Vladimir Pavic, Hans Löw, Lina Garvardt

Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Technische Realisierung: Corinna Gathmann, Sabine Kaufmann
Regieassistenz: Anne Abendroth

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Die Guerillaradios im simbabwischen Unabhängigkeitskrieg und der Schwarzmarkt von Harare: Diese Klangräume begreift der Klangkünstler Masimba Hwati als Orte des Widerstands gegen koloniale und postkoloniale Machtstrukturen.

Der Schwarzmarkt von Harare könnte das sein, was der Philosoph Achille Mbembe einen Ort „politischer Improvisation“ nennt: Vor aller Augen versteckt, sichtbar und unsichtbar zugleich, ist er ein Gegenentwurf (post)kolonialer Gewaltverhältnisse. Er ist das Börsenparkett der Straße: gedämpfte Stimmen, verführerische Angebote, dubiose Blicke. Der Klang abgenutzter Geldscheine, rasend schnell durch die Finger geblättert.

Diese Soundaufnahmen verschränkt der Künstler Masimba Hwati mit Radiomitschnitten aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs in Simbabwe von 1964 bis 1979. Für die Befreiung von der britischen Kolonialmacht spielte die Weitergabe von Informationen per Guerillaradio eine zentrale Rolle.

Ein Hörstück über alternative Machtstrukturen, kollektive Selbstermächtigung, über Aufbegehren und Widerspenstigkeit.

Das Hörstück entstand im Rahmen der Radio Art Residency Weimar, ein Projekt des Goethe-Instituts und des Experimentellen Radios an der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt, Deutschlandfunk Kultur, der Thüringer Landesmedienanstalt, der EIGENHEIM Weimar/Berlin und der ACC Galerie Weimar.

Mit:
Lukha Mukhavele, Alois Moyo, Masimba Hwati, Markus Westphal, Michael Fischer, Vivien Mercedes Jester, Laura Anh Thu Dang, Dean Ruddock, Luka Mukhavhele, Georg Milz, Robin Douglas Hwati, Florence Maidei Hwati, Konstantin Bayer, Bianka Voigt

Regie: Masimba Hwati
Technische Realisierung: efteris Krysalis, Vivien Mercedes Jester
Dramaturgische Begleitung: Nathalie Singer, Marcus Gammel

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Was ist dein Zuhause? Was hast du mit den Menschen zu tun, die dich jahrelang umgeben haben, mit denen du groß geworden bist? Eine junge Frau kehrt zum Abiturjubiläum in ihre Heimatstadt Ennepetal zurück und stellt fest, dass sie zur Außenseiterin geworden ist. Frühere Freunde sind ihr fremd. Sie spürt, dass die Stadt ein kollektives Geheimnis bewahrt, das sie als Heranwachsende nicht erahnen konnte. Der Schlüssel dazu liegt offenbar in der Kluterthöhle, dem Wahrzeichen der Stadt, dem alten Stolz der Ahnen. Ein Ort, den jeder Ennepetaler – bis auf sie – schon in Kindheitsjahren besichtigt hat. Die junge Frau erfährt von einem geheimnisvollen, kristallklaren See in der Tiefe der Höhle und von verschwundenen Menschen. Schließlich steigt sie hinab in die Höhle, macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit der Stadt und entdeckt ein totgeschwiegenes, grauenhaftes Vermächtnis ihrer Gründerväter.

Mit:
Junge Frau: Marleen Lohse
Jan: Denis Moschitto
Betrunkener: Oliver Brod
Kassiererin: Sigrid Maria Schnückel
Alte Frau: Luise Lunow
Höhlenführer/Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Stefan Feddersen-Clausen
Hotelier: Sönke Möhring
Erzähler: Horst Mendroch
Kranker (Herr Bödecken): Fritz Hammer
Sebastian Achilles, Richard Erben, Oliver Lechner, Noemi Lehner, Julia Wolf

Regie: Benjamin Quabeck
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisierung: Jonas Bergler
Regieassistenz: Julia Wolf

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Verleger Victor Van Allen kann die offen zur Schau getragenen Seitensprünge seiner jungen, schönen Frau Melinda nicht mehr ertragen. Auf der Party eines befreundeten Ehepaares ertränkt Victor den Barpianisten De Lisle unerkannt im Swimmingpool. Die medizinische Untersuchung kommt zu dem Befund, dass es ein Unfall war. Nur Melinda glaubt nicht an die Unschuld ihres Mannes, hat jedoch keine Beweise. Als Melinda sich einige Zeit später wegen des Bauunternehmers Cameron von Victor scheiden lassen will, bringt dieser den Konkurrenten in einem Steinbruch um. Die Leiche versenkt er in einem See. Verzweifelt behauptet Melinda, ihr Mann sei es gewesen, doch niemand in der Stadt glaubt ihr. Es wird immer deutlicher, dass hinter vorgeblicher bürgerlicher Normalität ein Abgrund klafft. Wie das Sprichwort sagt: 'Stille Wasser ...'

Mit:
Erzähler: Peter Fricke
Victor van Allen: Rufus Beck
Melinda van Allen: Irina Wanka
Trixi: Carolina Kertz
Joel Nash: Markus Scheumann
Horace Meller: Peter Groeger
Mary Meller: Astrid Meyerfeldt
Phil Cowans: Daniel Werner
Evelyn Cowans: Caroline Schreiber
Charley de Lisle: Matthias Haase
Don Wilson: Peer Augustinski
June Wilson: Gisela Claudius
Mr. Cassell: Georg B. Lenzen
Coroner: Bernt Hahn
Mrs. MacPherson/Frau 1: Doris Plenert
Mr. Carpenter: Philipp Schepmann
Pete Havermal: Paul Faßnacht
Cameron: Michael Lucke
Bryan Rider: Till Firit
Polizist / Dr. Franklin: Andreas Laurenz Maier

Regie: Martin Zylka
Übersetzung: Nikolaus Stingl
Technische Realisierung: Gertrudt Melcher, Peter Hamacher
Regieassistenz: Claudia Kattanek

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Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Harriet Tubman ist entschlossen. Ihr genügt ihre eigene Freiheit nicht. Hunderte Sklaven profitieren von ihrem Mut und ihrer Menschenliebe. Harriet geht einen hochspannenden Lebensweg.

Black Lives Matter. Was ist so schwierig an dieser Ansicht? Harriet Tubman begehrt auf. Sie wird als Sklavin geboren und befreit sich, um dann ihre Freiheit wieder zu riskieren: Harriet kehrt zurück und befreit ihre Familie und Freunde. Eine Frau mit einem außergewöhnlichen Gerechtigkeitsempfinden.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

Ein echter Horrortrip für Phil: Kaum in der Bude angekommen, bekommt er einen Anruf aus der Kita seines Sohnes. Dabei wird Phil eh schon auf zwei Baustellen gleichzeitig erwartet. Und ständig läuft das Radio und wird auch immer irrer ...

Mit:
Aaron Hitz, Sarah Luisa Iseli, Lotti Happle, Dimitri Stapfer, Dashmir Ristemi, Vera Bommer, Lucy Wirth, Marco Thomann, Philippe Gerber

Regie: Mark Ginzler
Dramaturgie: Simone Karpf
Technische Realisierung: Franz Baumen

Mehrere Jahre hat Melitta von Frankenberg bei den Franziskanerinnen in der Nähe von Bamberg verbracht − für ihre Dienste als IT-Expertin durfte sie bei den Schwestern wohnen und hinter Klostermauern den Anforderungen der modernen Gesellschaft entfliehen. Als Kind wurde ihr Asperger, eine leichte Form von Autismus, diagnostiziert. Im Klostergarten begegnet sie dem Menschen, der ihr ein wichtiger Wegbegleiter sein wird: der straffällig gewordene Hilfsgärtner Anton Stern. Nun bringt sie den Mut auf, zu ihrem kränklichen Vater zurückzukehren und ihm unter die Arme zu greifen. Bei ihrer Ankunft auf dem Schloss steht alles Kopf, denn die 250.000 € teure Baumsägemaschine wurde gestohlen. Weil Melitta sich bei der örtlichen Polizei kein Gehör verschaffen kann, handelt sie auf eigene Faust. Mit Hilfe von Anton Stern begibt sie sich auf die Suche nach der Diebesbande, die bereits viele andere Landwirte in der Region rund um Bamberg bestohlen hat. Es gelingt Melitta, den Dieben auf die Spur zu kommen, wobei ihr Asperger-Syndrom ihr dabei Hindernis und Hilfe zugleich ist. Denn ihre Mitmenschen sind für sie nicht mehr (und nicht weniger), als komplexe Gebilde aus Zellen, Wasser und Gewebe und damit eine Ansammlung von Informationen und Fakten. Und Abweichungen von der sogenannten Norm, schlechtes Gewissen, Lüge und Verrat, lassen sich an Tonlage oder Körpertemperatur erkennen, an einer Pulssteigerung ihres Gegenübers, oder an einer schnelleren Atmung...

Mit:
Caroline Ebner, David Zimmerschied, Ercan Karacayli, Johanna Bittenbinder, u.a.

Regie: Stefanie Ramb

Osnabrück. Der Mord an der jungen Mafalda Ribeiro führt die Polizei in den Kreis des portugiesischen Kulturvereins "Saudade". In der Zeit des Wirtschaftswunders waren zahlreiche portugiesische Gastarbeiterfamilien in die Stadt gekommen. Die Ermittler stoßen auf einen heftigen Generationenkonflikt innerhalb der portugiesischen Community. Und eine alte schmutzige Geschichte aus den 70ern wird zutage befördert, an der ein linker Student, heute Nobelpreisträger, und der Vorsitzende des Kulturvereins beteiligt waren.

Mit:
Derval de Faria, Gloria Endres de Oliveiro, Michael Wittenborn, Rafael Stachowiak, Lisa Hrdina, Hans Löw, Wilfried Hochholdinger, Gustav Peter Wöhler, Christian Redl

Regie: Alexander Schuhmacher

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Nicht jeder Bruder ist ein "wirklicher" Bruder, was übrigbleibt, ist die gütige Schwester.

Mit:
Ludwig Schütze, Anne-Marie Kuster, Hans Schenker, Barbara Falter, Michael Schacht

Regie: Buschi Luginbühl
Technische Realisierung: Roger Heininger

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Zwei Männer sitzen sich im Nachtexpress von Edinburgh nach London gegenüber. Sie sind allein im Abteil, sie belauern sich, fragen sich aus, geben in ihren Gesprächen Terrain preis und ziehen sich wieder zurück. Wer sind sie? Was will der eine vom anderen? Agieren sie miteinander oder gegeneinander? Die düstere und bedrohliche Doppelwelt der Agenten in einem subtilen psychologischen Kammerspiel.

Mit:
Matthias Haase, Dieter Ranspach

Regie: Irene Schuck
Übersetzung: Hubert von Bechtolsheim, Marianne de Barde

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Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Prix Europa 2011

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Eine Frau hört plötzlich auf zu sprechen - ein Krankheitssymptom oder der Beschluss, sich zu verweigern? Um die schweigende Leerstelle schart sich ein Panorama von Stimmen. Aus den Reaktionen ihres Umfelds lassen sich die Vorgeschichte und Gründe für ihr Schweigen heraushören. Die Redenden legen ihr Worte in den stummen Mund, versuchen sie mit immer neuen Methoden zum Sprechen zu bringen. Therapeuten werden bemüht. Doch sie richtet sich ein in ihrem Schweigen, behauptet es als asketisches Lebensmodell. Ist dieser "Ausdruck" zivilen Ungehorsams Zeichen einer höheren Weisheit? Je länger sie ihre Ruhe wahrt, desto nachdrücklicher scheint sie den Sinn von Sprache und Gemeinschaft in Frage zu stellen.

Mit:
Angelika Sautter, Matthias Einhoff, Matthias Matschke, Judith Engel, Julian Kamphausen, Susanne Pruskil, Angela Winkler, Dr. Carl Georg Hegemann, Tatjana Pavlov-West, Peter Finger, Fabian Hinrichs, Margarita Broich, Marion Czogalla, Gunnar Nehrke, Ulrich Schreiber, Sebastian Blomberg, Volker Spengler, Milan Peschel, Muammer Cekmen, Jeremias, Maria Matschke, Tina Pfurr, Rashad Becker.

Regie: Paul Plamper

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Sie sind zum ersten Mal weg von zu Hause, zum ersten Mal in einem fremden Land: Als Au-pair-Mädchen sind Katja und Irina aus Osteuropa nach Deutschland gekommen. Sie träumen von der großen Liebe und einem guten Job.

Irina ist unerschrocken und selbstsicher. Katja bewundert sie dafür und glaubt, dass sie es zusammen mit ihr auch schaffen kann. Bis eines Nachts alles anders wird. Bei einem Streifzug durch die Clubs lernen sie einen Typen kennen. Er nimmt sie mit zu sich nach Hause, gibt ihnen Alkohol und Pillen - und am nächsten Morgen ist er tot. Aber die beiden können sich an nichts erinnern.

Die Panik schweißt sie zuerst noch mehr zusammen, doch schnell schleicht sich Misstrauen ein. Irina glaubt, dass Katja sich verplappern wird. Sie überredet die Freundin, sich in einem Container zu verstecken. Erst langsam wird Katja klar, dass ihr Versteck ein Gefängnis ist und Irina sie ohne Zögern für ihre Interessen opfern will. Doch Katja geht zur Gegenwehr über. Bald haben beide nur noch ein Ziel: Die eigene Haut zu retten.

Mit:
Linda Olsansky, Liv-Juliane Barine

Regie: Stefanie Lazai
Technische Realisierung: Jonas Bergler
Dramaturgie: Isabel Platthaus

Onkel Stan lebt in der seltsamsten Wohngemeinschaft der Welt: Er teilt den Alltag mit drei Lamas und Dan, dem Dachs. Plötzlich tritt die Liebe auf den Plan. Dachsfrau Miranda taucht auf und verdreht Dan den Kopf. Alles Lüge! Gemeinsam mit dem bitterbösen Dr. P’Krall will Miranda alle ins Unglück stürzen. Und Onkel Stan? Eigentlich hat er ein untrügliches Gespür für Gefahr. Doch ausgerechnet jetzt, in der Stunde der Not, unternimmt er eine Reise zum Mond. Haben die Bösen jetzt freie Bahn?

Mit:
Max von Pufendorf, Jonas Minthe, Matti Krause, Lisa Hagmeister, Josefine Israel, Matthias Bundschuh, Leyla Elisa Bulut, Felix Lengenfelder, u.a.

Regie: Lisa Krumme
Hang-Improvisationen: Sebastian von Düring-Weckler
Übersetzung: Ingo Herzke

Die RIAS-Reihe "Es geschah in Berlin" griff Fälle aus den Protokollen der West-Berliner Polizei auf. In "Der Strauchdieb" versucht ein kleiner Gauner, ein zu großes Ding zu drehen, der zweite Beitrag ist eine Zeitreise in die tiefste DDR und BRD.

Mutter ist in den Alkoholismus abgeglitten, nachdem Vater mit dem Geld durchgebrannt ist, das er in seiner Fabrik mit der Herstellung von Nazi-Kleidung gemacht hat. Eine seiner Töchter ist aus Selbstekel Pornodarstellerin geworden und hat ein Verhältnis mit Mutters Krankenhausarzt. Zerstörte Familienverhältnisse, Arbeit und Ausbeutung, ein marodes Gesundheitssystem, Flucht in Sachgüter und Revolte gegen den Konsumkult: In "Die Froschfotzenlederfabrik" kommentiert ein Konglomerat aus Stimmen Ausschnitte deutscher Gegenwart - zornig, temporeich und mit bissigem Humor.

Mit:
Cathlen Gawlich, Tommy Piper, Mira Partecke, Bettina Engelhard, Markus Scheumann, Regine Vergeen, u. v. a.

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Daniel Senger, Sonja Röder

Rico und Oskar haben sich verkracht! Und das ausgerechnet jetzt, wo die Existenz ihres Spielplatzes auf dem Spiel steht.

Oskar wittert einen Kriminalfall, aber den muss er nun ganz allein aufklären. Denn Rico redet (erstens) kein Wort mehr mit ihm, ist (zweitens) zum allerersten Mal verliebt und muss (drittens) auch noch nach Hessen, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Ihre Freunde versuchen verzweifelt, die beiden miteinander zu versöhnen - ohne Erfolg. Doch nur, wenn die beiden zusammenarbeiten, können sie den Fall lösen und den Spielplatz noch retten...

Regie: Judith Lorentz

Eine Sensation im Sommer 1900: Auf der Insel Kreta werden Tontäfelchen mit unbekannten Schriftzeichen aus der Bronzezeit gefunden. Dreissig Jahre später beschliesst die amerikanische Altphilologin Alice Kober, das Rätsel um die Bedeutung der unter dem Begriff "Linearschrift B" firmierenden Zeichen endlich zu lösen.

"Vielleicht werden wir herausfinden, ob Helena von Troja tatsächlich existiert hat, ob König Minos ein Mann war oder eine Frau. Vielleicht werden wir aber auch nur erfahren, dass Herr X Herrn Y einhundert Kühe geliefert hat am 10. Juni 1400 v. Chr.", notiert Alice Kober 1946. Durch ihre fast obsessiven Studien und ihre richtungsweisende Methode wurde sie zur weltweit anerkannten Expertin für die Linearschrift B, trotzdem ist sie heute so gut wie vergessen.
Die Autorin Regina Dürig macht sich auf die Suche nach ihr. Neben 200 000 Karteikarten findet sie im Archiv die Ankündigung einer Radioshow, an der Alice Kober mitgewirkt hat. In die Stille zwischen den mondfarbenen Archivschachteln legt sich die Hoffnung, hinüberreichen zu können in eine andere Zeit, eine andere Welt.

Eine poetische Hörspiel-Dokumentation über Alice Kober und die Entzifferung der Linearschrift B, über unwahrscheinliche Begegnungen, entschlossene Hingabe und die Sanftheit der Leerstellen. Mit einer Komposition von Christian Müller, der das statistische Material Kobers in Musik übersetzt hat.

Mit:
Regina Dürig, Peter Kner, Daniel Mezger, Cathrin Störmer, Nikola Weisse

Regie: Regina Dürig, Christian Müller
Technische Realisierung: Basil Kneubühler
Dramaturgie: Katrin Zipse

Akustische Reise in die Bildwelt von Gregory Crewdson

Der Fotograf Gregory Crewdson mischt in seinen Werken reale Bilder mit Traumlandschaften. Ein Szenario, das auch auf akustischer Ebene inspiriert. Denn: Was passiert mit den Menschen in dieser Mischung aus Traum und Realität?

Stellen Sie sich einen Fotografen vor, der nie eine Kamera in die Hand nimmt. Stellen Sie sich diesen Fotografen in einem Wagen auf einer Erkundungsfahrt durch eine unendlich weite Landschaft vor. Stellen Sie sich vor, wie der Fotograf durch diese Landschaft fährt und nach einem geeigneten Motiv sucht, nach einzelnen Häusern, die so nahe zusammen stehen, dass sie eine kleine Siedlung bilden. Und wie er schließlich eine Siedlung findet, die er für geeignet hält. "Shooting" ist ein Hörspiel, das von Arbeiten des amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson inspiriert wurde, ein Bilderbogen akustischer Flashlights zwischen Filmzitat und der Beschreibung absurder Realitäten des Alltags.

Mit:
Ulrich Matthes, Andrea Sawatzki, Christian Redl, Mira Partecke, Franziska Petri, Alexander Khuon, Susanne Jansen, Cathlen Gawlich, Maren Kroymann, Udo Kroschwald, Marc Hosemann, Lars Rudolph

Regie: Beate Andres
Technische Realisierung: Jonas Bergler
Regieassistenz: Sonja vom Brocke

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

Frank Doberschütz, ehemaliger Kriminalpolizist und nach seinem Rauswurf illegaler Privatdetektiv in den letzten DDR-Jahren in Ostberlin, bekommt von einer unbekannten Frau den Auftrag, die Hintergründe zum Tod eines US-Bürgers zu erforschen: Dean Cyril Reed.

Read war eine der schillerndsten Figuren im DDR-Apparat. Nach geringem Erfolg als junger Hillbilly-Sänger in Denver wurde er zum Teenager-Star in Lateinamerika, er trat als Schauspieler in Telenovelas auf und engagierte sich politisch. 1966 traf er sich mit Che Guevara. Über die Sowjetunion gelangte er als Schauspieler nach Italien, dann in die DDR, wo er als Marxist und "Sänger des anderen Amerika" einen festen Platz in der Unterhaltungswelt hatte. Als sein Ruhm schwand, begann er sich wieder in Richtung USA zu orientieren, was aber dort nicht zu einem Comeback führte. Sein früher Tod mit 48 Jahren und seine Verwicklungen in Geheimdiensttätigkeiten sind der Stoff dieser neuen Folge der "Doberschütz"-Reihe.

Mit:
Felix Goeser, Lásló I. Kish, Gitta Schweighöfer, Axel Wandtke, Barnaby Metschurat, u. v. a.

Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Georg Bühren
Technische Realisierung: Andreas Meinetsberger
Regieassistenz: Luzie Kurth

Musik: Jean-Boris Szymczak

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

In den letzten Jahren der DDR arbeitet Frank Doberschütz offiziell in der Garderobe der Staatsbibliothek in Ostberlin, inoffiziell aber als Privatdetektiv. Plötzlich steht ein Koffer mit brisanten Papieren in seiner Wohnung.

Eigentlich hatte Doberschütz Kriminalistik studiert, war aber wegen seines Alkoholproblems nicht übernommen worden. In der Studienzeit hatte er Barbara Fischer kennen gelernt, inzwischen Offizier der Staatssicherheit. Nach zehn Jahren steht sie plötzlich vor seiner Tür, offenbar auf der Flucht, denn am nächsten Morgen ist sie verschwunden. Sie lässt einen Koffer voller Geheimpapiere bei Doberschütz zurück - Material, das gegen fast jeden in der oberen Führungsriege des Politbüros verwendet werden könnte, bis auf eine Ausnahme. Mithilfe des befreundeten Westjournalisten Petruschka muss Doberschütz die brisanten Dokumente so einsetzen, dass nicht nur Barbara Fischer ungeschoren davon kommt, sondern auch er selbst.

Mit:
Felix Goeser, Bianca Nele Rosetz, Jördis Triebel, László I. Kish, Thomas Arnold, Stefan Plepp, Olaf Burmeister, Lorenz Christian Köhler, Nic Romm, Alexander Hauff, Heike Warmuth

Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Georg Bühren
Technische Realisierung: Andreas Meinetsberger
Regieassistenz: Dorothee Paul

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Kann der Blick ins Angesicht des Todes Ansporn sein? Was treibt Takashi Nagai um? Nach dem Atombombenangriff auf Nagasaki sucht er nicht etwa Schutz in einem Bunker, sondern er versorgt unzählige Verletzte und setzt dabei sein Leben aufs Spiel.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Mary Seacole, eine couragierte Frau aus Jamaika, die Erniedrigungen und Ausgrenzungen ignoriert und sich stattdessen um Bedürftige kümmert.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Ein Flugzeugabsturz in Washington. Eine Handvoll Überlebender im vereisten Potomac River. Und Arland Williams überlässt anderen die Rettungsleine - aus gutem Grund.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Regelmäßig bringt die 19jährige Ruth Taschen voller Lebensmittel ins Hamburger Grindelviertel. Beinahe unbekümmert versorgt sie Juden und begibt sich dabei in höchste Gefahr.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Am Morgen des 6. Dezember 1917 kollidieren im Bereich des Hafenbeckens der französische Munitionsfrachter SS Mont-Blanc und der norwegische Transporter SS Imo, wobei die Mont-Blanc in Brand gerät. Das französische Schiff hat rund 2.600 Tonnen brand- und explosionsgefährliche Stoffe an Bord. Vincent Coleman - Bahnwärter in unmittelbarer Nähe des Unglücksortes - warnt über die Telegrafenleitung alle Bahnstationen über die Gefahr. Viele Menschen sterben, auch Coleman. Doch sein Einsatz rettet Tausenden das Leben. Wie viele Leben ist das eigene wert? Vincent Coleman gibt seine eigne Antwort darauf.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

Stellst du dich vor die geladene Kalaschnikow eines Terroristen, um Kinder zu schützen? Setzt du dein Leben aufs Spiel, um Menschen bei der Flucht in die Freiheit zu helfen? Was bringst du ein in unsere Gemeinschaft? Humane Gesinnung oder Ellenbogenmentalität? HUMAN MINDED erzählt jede Woche eine spannende Geschichte über außergewöhnliche Menschen, die Nächstenliebe und Uneigennützigkeit tatsächlich vorgelebt haben. Menschen, die trotz ihres großen Mutes und ihres selbstlosen Engagements dennoch weitgehend unbekannt sind. Menschen und ihre Geschichten, die du so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommst.

Ein terroristischer Angriff auf eine Boeing 747. Neerja Bhanot, 23jährige Flugbegleiterin, muss die Nerven behalten, will sie Passagieren das Leben retten.

Mit:
Solveig Jeschke, Philipp Schepmann, u. a.

Regie: Christian Chang-Langhorst

Eine wahre Romanze im Roman: Zwei Tage vor der Hochzeit erzählt Margarethe ihrem Verlobten Baron Clemens, dass sie vor kurzem einen Roman über ihr Leben vollendet hat. Clemens will aus persönlichen und gesellschaftlichen Gründen die Publikation verhindern und verlangt von Margarethe, dass sie den Roman zum Beweis ihrer Liebe ins Feuer wirft. Aber der Roman ist bereits gedruckt, und so verlässt er Margarethe…

Mit:
Ina Peters, Dietmar Schönherr, Gustl Weishappl

Regie: Theodor Steiner

Covid-19, die Folgen des Klimawandels, die humanitäre Notlage im Mittelmeer: Katastrophen konfrontieren uns mit unserer Verletzlichkeit. Der Komponist Sandeep Bhagwati reagiert darauf mit einem brüchigen Work in Progress aus Klängen und Texten.

Als im März 2011 ein Tsunami Japans Ostküste verwüstete, schrieb Sandeep Bhagwati eine offene Partitur mit 17 Kurzkompositionen − noch bevor das vollständige Ausmaß der Katastrophe von Fukushima sichtbar wurde.
Die Stücke wurden seither von Musikerinnen interpretiert und von Dichtern weitergedacht. Das Hörstück – Bhagwatis Reaktion auf eine Welt, die ins Wanken geraten ist − spiegelt seinen eigenen Entstehungsprozess: Es bildet unterschiedliche Probestadien ab, erzählt von Vorläufigkeit, gescheiterten Versuchen, kontinuierlichem Wandel und Werden.

Mit:
Sandeep Bhagwati, Yoko Tawada, Norio Okada, Monika Rinck, Yang Lian, Lance Olsen, Zoé Lambrinakos

Regie: Sandeep Bhagwati

Musik: Naoko Kikuchi, Vincent Royer, Martin Losert, Ensemble Extrakte, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Array Music Toronto

Jackies Mutter Evelyn besteht darauf, ihre Tochter auf der Fahrt zu einem Kunden nach Mecklenburg-Vorpommern zu begleiten. Ein Schäfer hat wegen eines Wolfsangriffs den Verlust einiger Schafe zu beklagen. Dass Evelyn nicht nur ihr, sondern auch dem Kunden ihre selbstgebackenen Kekse aufdrängt, ist der Versicherungsagentin zwar peinlich, doch an die Macken ihrer Mutter hat sie sich längst gewöhnt. Ungewöhnlich jedoch ist dieses eigenartige Gespräch mit Rudolf, dem Wolf, dem Jackie auf einer Weide begegnet...

Die temperamentvolle und umtriebige Jackie Theeßen liebt ihren Beruf bei der NordicSecur. Das spüren auch ihre Kunden in der Stadt und dem Umland, die sich bei "ihrer" Versicherungsvertreterin gut aufgehoben fühlen. Mit ihrer zuversichtlichen Einstellung getreu dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" gewinnt sie schnell das Vertrauen ihrer Klientel, die unterschiedlicher nicht sein könnte und die die warmherzige Jackie manchmal vor beinahe unlösbare Aufgaben stellt.

Mit:
Sandra Keck, Konstantin Graudus, Birgit Bockmann, Rolf Petersen, Peter Kaempfe

Regie: Ilka Bartels
Technische Realisierung: Kay Poppe, Jonathan Frieden
Regieassistenz: Kerstin Düring

Musik: Verena Guido

Verleger Victor Van Allen kann die offen zur Schau getragenen Seitensprünge seiner jungen, schönen Frau Melinda nicht mehr ertragen. Auf der Party eines befreundeten Ehepaares ertränkt Victor den Barpianisten De Lisle unerkannt im Swimmingpool. Die medizinische Untersuchung kommt zu dem Befund, dass es ein Unfall war. Nur Melinda glaubt nicht an die Unschuld ihres Mannes, hat jedoch keine Beweise. Als Melinda sich einige Zeit später wegen des Bauunternehmers Cameron von Victor scheiden lassen will, bringt dieser den Konkurrenten in einem Steinbruch um. Die Leiche versenkt er in einem See. Verzweifelt behauptet Melinda, ihr Mann sei es gewesen, doch niemand in der Stadt glaubt ihr. Es wird immer deutlicher, dass hinter vorgeblicher bürgerlicher Normalität ein Abgrund klafft. Wie das Sprichwort sagt: 'Stille Wasser ...'

Mit:
Erzähler: Peter Fricke
Victor van Allen: Rufus Beck
Melinda van Allen: Irina Wanka
Trixi: Carolina Kertz
Joel Nash: Markus Scheumann
Horace Meller: Peter Groeger
Mary Meller: Astrid Meyerfeldt
Phil Cowans: Daniel Werner
Evelyn Cowans: Caroline Schreiber
Charley de Lisle: Matthias Haase
Don Wilson: Peer Augustinski
June Wilson: Gisela Claudius
Mr. Cassell: Georg B. Lenzen
Coroner: Bernt Hahn
Mrs. MacPherson/Frau 1: Doris Plenert
Mr. Carpenter: Philipp Schepmann
Pete Havermal: Paul Faßnacht
Cameron: Michael Lucke
Bryan Rider: Till Firit
Polizist / Dr. Franklin: Andreas Laurenz Maier

Regie: Martin Zylka
Übersetzung: Nikolaus Stingl
Technische Realisierung: Gertrudt Melcher, Peter Hamacher
Regieassistenz: Claudia Kattanek

Bearbeitung: Martin Zylka

Musik: Pierre Oser

hoerspieltipps.net:
Ein schöner langer Highsmith-Krimi, der über weite Teil zu überzeugen weiß. Von der Spannung allein betrachtet, kommt das Stück etwas schwerlich in die Gänge. Aber diese Zeit ist keinesfalls vertan, denn sie ist unabdingbar für das runde Handlungsbild.
Das für Highsmith typische Böse, kommt in diesem Stück allerdings nur in gemächlichen Dosen daher.
Von der Produktion her, gibt es hier nichts auszusetzen, Martin Zylka versteht es, das Stück nahezu perfekt in Szene zu setzen.
Auch die Sprecherriege deutet schon an, dass man hier keine durchschnittliche Produktion befürchten muss. Rufus Beck und Peter Fricke, die das Gros der der Sprechanteile haben, sind ein Bank, aber auch z. B. Irina Wanka als Melinda hat mir sehr gut gefallen.

Insgesamt ein schönes Stück Krimiunterhaltung!

In ihrem neuesten Fall tauchen der eingebildete Fuchs und sein gewitzter Assistent Igel in die Welt vom Gestiefelten Kater – ein Märchenkrimi! Fuchs und Igel betreiben zusammen ein Detektivbüro im Reich der Märchen. Dort gibt es jede Menge verzwickter Fälle zu lösen. Fuchs ist unbestritten der Chef. Er ist überzeugt von seiner kriminalistischen Spürnase - schliesslich hat er als einziger die Abendschule für Kripo-Kommissare besucht. Dabei ist der Igel eigentlich der hellere Kopf, hat aber Mühe sich beim Fuchs durchzusetzen. In ihrem neusten Fall bekommen sie es mit dem geheimnisvollen Grafen von Carabas zu tun. Der Fuchs ist schnell überfordert und sein Assistent Igel muss sich mächtig anstrengen, damit die Geschichte nicht in einer Katastrophe endet.

34 Min.

Mit:
Peter Fischli, Hanspeter Müller-Drossaart, Kaspar Lüscher, Dominique Lüdi, Yves Raeber, Marco Zbinden, Geri Dillier, Thomas Meienberg

Regie: Isabel Schaerer
Technische Realisierung: Fabian Lehmann

Zu den Downloads findet ihr über den Titellink!

RadioTipp der Hörspiel-Freunde
Hörspiel des Monats September 2018 (Staffel 2)

"Sie haben Probleme in ihrer Liebesbeziehung? Da sind sie einer von vielen! Sie wollen diesen Problemen ins Auge sehen? Dann sind sie ei-ner von wenigen. Sie glauben an die Kraft der Wahrheit? Dann kommen Sie zu mir. Klaus Kranitz. Ihr härtester Freund. Schnell, effizient und erfolgreich! Bei Trennung Geld zurück!" Mit diesem Versprechen lockt der Paartherapeut Klaus Kranitz (Jan Georg Schütte) in der neuen Staffel der erfolgreichen Hörspielserie sehr unterschiedliche Paare in seine Praxis und die Klienten sind auch bereit, 500 Euro pro Sitzung zu zahlen. Sechs Paare in 18 Folgen garantieren Improvisationskunst und schräge Unterhaltung pur.

ca. 300 Min.

Mit:
Jan Georg Schütte, Hans Löw, Katja Danowski, Albrecht Ganskopf, Cornelia Schirme, Peter Lohmeyer, Anne, Bjarne Mägdel, Birte Schnöink, Pascal Houdus, Elisabeth Schwarz, Wolf Dietrich Sprenger. Kristin Lenhardt, Frank Thomé

Regie: Jan Georg Schütte, Wolfgang Seesko

Vorstellung im OhrCast Staffel 1 (Link zu YouTube)
Vorstellung im OhrCast Staffel 2 (Link zu YouTube)

Zu den Downloads findet ihr über den Titellink!

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

WDR und Museum Ludwig präsentieren ein begehbares Hörspiel im Raum: Ein Saal mit leeren Tischen und Stühlen. Aus Lautsprechern erklingt die Geräuschkulisse eines voll besetzten Restaurants. Der Besucher kann dieses "Audio-Lokal" betreten, eintauchen in ein Geflecht von Geschichten. Er kann sich einen Weg durch die Tische suchen, Platz nehmen und die einzelnen Unterhaltungen belauschen. Plötzlich durchschneidet ein Ereignis die Szene. Ein Vorfall draußen auf der Straße lässt die Gespräche an den Tischen verebben. Man müsste einschreiten, helfen. Ein Moment von Ruhe entsteht im Raum. Ruhe, in der beides möglich ist: Zivilcourage und Ignoranz. Absolute Stille. Wird jemand aufstehen? Gilt für die Geschäftsleute am Tisch 4 immer noch "business as usual"? Werden sich Herr und Frau König von Tisch 7 beim Kellner beschweren? Kann sich der verklemmte Junggeselle am Nebentisch aus seiner Starre lösen? Paul Plamper untersucht mit seinem ersten "Hörspiel im Raum" eine plötzlich entstandene Ruhe als Politikum. "RUHE 1" seziert das komplexe Verhalten einer Gruppe durch konsequente Auffächerung in die verschiedenen Perspektiven und Haltungen die einzelnen Bequemlichkeiten, Ängste, Selbstsüchte, Unaufmerksamkeiten und Mutanflüge. Aus dem scheinbaren Nebeneinander alltäglicher Restaurantgespräche wird in diesem multidimensionalen Hörspiel eine Gemeinschaft, die eine Entscheidung trifft. Die Toninstallation im Kölner Museum Ludwig wird für die Hörspiel-Sendung im WDR um mehrere Ebenen erweitert, u. v. a. um dokumentarische Elemente zu den Themen Zivilcourage und Verantwortungsdiffusion, um Reaktionen und Beobachtungen, Nachbetrachtungen und Einzelperspektiven.

50 Min.

Regie: Paul Plamper

hoerspieltipps.net:
Paul Plamper hat sein "begehbares Hörspiel" nun für das Radio umgesetzt. Man nimmt den Hörer quasi an die Hand und führt ihn von "Tisch zu Tisch". Er nimmt hintereinander zwölf Gespräche wahr, die eigentlich zeitgleich stattfinden. Das ist für den Hörer, der sich unbedarft auf das Hörspiel einlässt, sicherlich verwirrend und man kann nur hoffen, dass die jeweilige Ansage das Muster erklärt.
Es wird allerdings auch mit der Zeit klarer, da man im Hintergrund Wortfetzen aus den anderen Gesprächen hört und diese dann wiedererkennt.

Alle Gespräche reagieren auf den Vorfall draußen, alle Personen gehen unterschiedlich damit um, und so ergibt sich ein breitgefächertes Meinungs- und Stimmungsbild, dass viele typische Aspekte von solchen Reaktionen abbildet.

Paul Plamper ist damit eine originelle und interessante Produktion gelungen, allerdings steht das Radio- sicherlich dem Liveerlebnis hintenan, wenngleich man den Transport wohl nicht besser hätte lösen können.

Besetzt ist das Ganze mit einem bunten Mix aus Schauspielern und Laien. Aufgrund der Gesprächssituationen und der eher improvisierten, denn am Text klebenden Gestaltung, fallen hier Unterschiede kaum ins Gewicht.

"RUHE 1" ist als Radiohörspiel ein interessantes, weil immer noch ungewöhnliches Projekt. Die Originalität wird allerdings im "begehbaren Hörspiel" im Museum Ludwig nochmals übertroffen. Wer Zeit und Gelegenheit hat, kann die Installation dort noch bis zum 29. Januar 2009 genießen!


Drei Frauen aus drei Generationen einer Familie erleben im rumänischen Siebenbürgen eine Gesellschaft in Auflösung. Eine arrangiert sich. Eine geht. Eine bleibt. Drei Leben in einem politisch unruhigen Land.

Das Hörspiel erzählt die Geschichte einer siebenbürgischen Familie von 1945 bis heute. Kathi, Martha und Emma gehören zur deutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen in Rumänien. Jede von ihnen muss sich anders mit dem Leben arrangieren: Kathi kann sich 1945 vor der Deportation nach Sibirien retten, indem sie einen Rumänen heiratet. Martha flieht im Winter 1989/90 – nur Tage vor dem Ende der Ceaușescu-Diktatur. Kurz vor dem Beitritt Rumäniens zur EU 2007 entscheidet sich ihre Tochter Emma zu bleiben. „Als ich in den frühen 80er-Jahren geboren wurde, hatte bereits die Hälfte meiner Familie Rumänien verlassen. Dann begannen die Ankündigungen, dass Freunde oder Bekannte sich im Ausland niederließen … Ab einem gewissen Punkt tut es nicht mehr weh ... Und dann ein Gedanke wie ein Schatten: Wenn alle gehen, dann wirst du Ausländer in deinem eigenen Land. Bist du dann zu Hause?“ (Elise Wilk)

56 Min.

Mit:
Anja Schneider, Philipp Engelhardt, Uta Hallant, Luise Wolfram, Ole Lagerpusch, Linn Reusse, Michael Wittenborn, Vanessa Loibl, Moritz Grove, Nico Holonics

Regie: Cordula Dickmeiß
Technische Realisierung: Andreas Stoffels, Gunda Herke
Übersetzung: Frank Weigand, Ciprian Marinescu

Was passiert, wenn ein Klabautermann seinen Hut verliert? Oder wenn der Puffel ihn frisst? Genau das geschieht Huckepuck. Ohne Hut kann er sich nicht mehr unsichtbar machen. Und was hat bei all dem Unglück auch noch Ben mit der ganzen Sache zu tun? Eines ist klar, es wird ein aufregendes Abenteurer.

34 Min.

Mit:
Erzähler: Philip Bösand
Huckepuck: Matthias Heyl
Lisa: Nadine Most
Marie: Jasmin Curtz
Anna Steinbach: Birgit Arnold
Tim Steinbach: Marcel Ellerbrok
Ben Steinbach: Adrian Arnold
Wilma Wempel: Anja Klukas
Willy Wempel: Joachim Klotz
Hanninack: Irene Weber
Credits: Nadine Most

Regie: Stefan Hartlein
Technische Realisierung: Stefan Hartlein

Musik: Stefan Hartlein, Matthias Heyl

Ein todsicheres Indiz, das nichts wert ist.

9 Min.

Mit:
Siegfried Meisner, Werner Opitz, Rainer Zur Linde

Regie: Rainer Zur Linde
Technische Realisierung: Jeanette Brand

Hörspieldebüt des Deutschlandfunk-Preisträgers

Von feiernden Nixen und toten Meeren. Zürnende Götter, kanalisierte Städte und Flusslandschaften als Ferienziel. Wilde Fluten anderswo, Uferbewohner ohne Asyl. Vom Klima, vom Wandel, und von der Flucht. Vom Märchen zur Wirklichkeit und wieder zurück

Wasserwesen und Landratten begegnen sich am Ufer der Donau. Der Flussgott wettert noch gegen die Menschen. Seine Töchter tauschen bereits Flossen und Stimmen gegen Beine. Sie tanzen und feiern die endlose Nacht. Der Pegel steigt und die Donaufischer flüchten in die Stadt. Ein abgehalfterter Wiener wird magisch von Statuen angezogen, die heilige, gefallene und mythische Frauen darstellen. Einem verkrachten Elternpaar verregnet es den Ausflug. Eine hörspielbesessene Kommissarin findet eine Wasserleiche und ein verwirrter Jüngling sein nasses Grab. Nachts wacht der Weinbauer, die kommenden Horden zu vertreiben. Morgens springen zwei, die einander fanden, von einer Brücke ins Wasser.

70 Min.

Mit:
Anna-Sophie Friedmann, Merle Wasmuth, Sabine Waibel, Stefko Hanushevsky, Anika Baumann, Wolfgang Michalek, Andreas Grothgar, Wolf Aniol

Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisierung: Christoph Rieseberg, Wolfgang Rixius, Oliver Dannert

Musik: Janko Hanushevsky, Barbara Schachtner

Rico und Oskar haben sich verkracht! Und das ausgerechnet jetzt, wo die Existenz ihres Spielplatzes auf dem Spiel steht.

Oskar wittert einen Kriminalfall, aber den muss er nun ganz allein aufklären. Denn Rico redet (erstens) kein Wort mehr mit ihm, ist (zweitens) zum allerersten Mal verliebt und muss (drittens) auch noch nach Hessen, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Ihre Freunde versuchen verzweifelt, die beiden miteinander zu versöhnen - ohne Erfolg. Doch nur, wenn die beiden zusammenarbeiten, können sie den Fall lösen und den Spielplatz noch retten...

51 Min.

Regie: Judith Lorentz

Musik: Lutz Glandien

Paris, 17. Oktober 1961: Tausende von Algeriern versammeln sich in der Pariser Innenstadt, um gegen den Algerienkrieg der Franzosen zu demonstrieren. Die Polizei reagiert mit unvorstellbarer Brutalität: Auf die unbewaffneten Demonstranten wird das Feuer eröffnet, einige werden gefesselt in die Seine geworfen. Über hundert Menschen kommen in dieser Nacht zu Tode - so weit die Fakten.Unter den Opfern ist auch der Studienrat Roger Thiraud - warum, bleibt ein Rätsel. Einundzwanzig Jahre später scheint sein Sohn Bernard auf der richtigen Spur zu sein, denn der Historiker wird bei seinen Nachforschungen in Toulouse auf offener Straße erschossen. Als Inspektor Cadin mit seinen Ermittlungen beginnt, ahnt er zunächst nicht, ob und wie beide Morde zusammenhängen, noch dass er dabei mit einem der dunkelsten Kapitel in der französischen Geschichte konfrontiert werden wird.

43 Min.

Mit:
Robert Gallinowski, Michael Hanemann, Udo Kroschwald, Klaus Herm, Otto Mellies, Lutz Mackensy, Tilmar Kuhn, Heidrun Bartholomäus, Maresa Lühle, Anian Zollner

Regie: Stefan Dutt
Technische Realisierung: Alexander Brennecke, Eugenie Kleesattel
Übersetzung: Stefan Linster

Musik: Andrea Carola Kiefer

Der kleine Junge, der diese Geschichte erzählt, ist am Anfang erst mal traurig und enttäuscht: Er hatte sich zum Geburtstag von seinen Eltern einen Tiger gewünscht. Und was bekommt er stattdessen? Ein Fernglas! Langweilig! Er zieht sich mit dem Ding auf das Dach des Hauses zurück, in dem er wohnt, und dort begegnet er Jan-Willem, einem "Entdeckungsreisenden im Ruhestand". Der seltsame, kluge Mann erzählt dem Jungen von seinen Abenteuern und von einem Land, das Pudidrien heißt. Dort werden Wünsche wahr, nehmen Träume Gestalt an und haben wilde Tiger Angst von Kaninchen! Der Junge ist fasziniert von Jan-Willems Geschichten - und schließlich macht er sich auf den Weg, um das sagenhafte Pudidrien selbst zu finden. Die Suche gelingt, und alles was er bisher gelernt und für wahr gehalten hatte, wird auf den Kopf gestellt.

Die kuriosen Traumreisen helfen der Hauptperson, mit seinem Kummer im Elternhaus zurechtzukommen. Eine intensive Geschichte über Freundschaft, Abschied und Tod.

50 Min.

Mit:
Christoph Stadtler, Henning Venske, Gerlach Fiedler

Regie: Jörgpeter Ahlers
Technische Realisierung: Carlo Bremer, Birgit Kayser

Musik: David Qualey

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Der Kalte Krieg eskaliert: die Wahrheit über die Tschernobyl-Katastrophe, 9/11 und den verhinderten 3. Weltkrieg. Marcus Longinus hat noch ein paar Stories in petto, um die Psychologin Dr. Adler zu überraschen.

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Er ist Betreuer von Muhammad Ali, RAF-Infiltrator, Auftragskiller für den Mossad oder für den Kanzler: Kein anderer als Marcus Longinus, der Mann für die speziellen Aufgaben.

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Marcus Longinus landet in den Vereinigten Staaten und rächt seine einzige wahre Liebe. Bei einem Treffen mit Stanley Kubrick filmt er einen Schwindel, der im Entstehen begriffen ist.

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Entgegen der allgemeinen Meinung ist die Titanic nie gesunken: Ihr Kapitän, selbstverständlich Marcus Longinus. An Bord trifft er Charlie Chaplin und in Nazi-Deutschland korrigiert er einen Fehler.

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Von Napoleon selbst vor der Guillotine gerettet, führt der Weg des Longinus ihn in den Russlandfeldzug. Danach wird er zur Inspiration für die Psychoanalyse.

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Geschichte neu erschaffen, eine Figur nach der anderen: Marcus Longinus in einem im Wandel begriffenen Europa. Sind die Helden ihrer Zeit am Ende gar nicht so heldenhaft?

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Marcus Longinus reist durch die Kreuzzüge, den Schwarzen Tod und die Expeditionen in den Westen. Er findet sich dabei in zahlreiche Angelegenheiten verwickelt - von Fahnenflucht über Zechprellerei bis hin zu Meuterei ist alles dabei.

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Trip durch 2000 Jahre etwas andere Zeitgeschichte

Die Psychologin Dr. Adler hat schon viel erlebt, aber ihr neuer Patient schlägt wirklich alles: Marcus Longinus, wie er sich nennt, lebt in dem Wahn, dass er Jesus Christus getötet hat und seitdem mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt ist.

Er glaubt, für den Einsturz des World Trade Centers und den Untergang der Titanic verantwortlich zu sein, dass er die Kennedys und Adolf Hitler getötet hat, mit Napoleon in den Krieg und mit Richard Löwenherz in den Kreuzzug gezogen ist. Außerdem sei er bei der Mondlandung dabei gewesen, mit Kolumbus in Amerika gelandet, habe Goethe zu seinem Faust und Freud zur Psychoanalyse inspiriert. Er ist auch der felsenfesten Überzeugung, für das Lächeln der Mona Lisa Modell gestanden zu haben und mit Muhammad Ali im Ring. Ganz nebenbei hat er auch den 3. Weltkrieg verhindert und damit die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Adler stellt die Diagnose „schizophrene Psychose“, doch je länger sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto unsicherer wird sie, denn die Geschichten ihres Patienten sind so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnten.

„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“ (Napoleon Bonaparte)

Interview mit Robert Weber im OhrCast (Link zu YouTube)

Im zweiten Jahr der Pandemie fällt es dem Ranger Peter Förstner immer schwerer, den zentralen Themen wie die fortschreitende Erderwärmung und dem Naturschutz weiterhin Gehör zu verschaffen. Weshalb dies jedoch nicht das einzige Problem des Rangers sein wird und welche Rolle der Besuch seines Bruders Rudolf spielt, erfahren Sie in dieser Folge.

Der krebskranke Regisseur Amir Kaplan thematisiert seine eigene Erkrankung anhand Tolstois Novelle "Der Tod des Iwan Iljitsch" auf dem Theater in Bern. Es ist die Geschichte eines russischen Beamten, der auf dem Sterbebett sein ganzes Leben als "nicht das Richtige" begreift.
"Nicht das Richtige" denkt auch Amir Kaplan, als er seine Geschichte auf der Bühne sieht.
Wie lässt sich die eigene Erkrankung über andere erzählen, und wie lässt sich der Tod auf einer Bühne darstellen? Das Hörspiel verschiebt die Grenzen zwischen Spiel und Realität, zwischen Darstellbarem und Nicht-Darstellbarem.

Die energetischen Bilder des Dichters fordern zu einem rauschhaften Dialog von Worten und Klängen heraus. Mit der Musik von Werner Cee und dem Schlagzeugspiel von Michael Wertmüller.

"In dem Augenblick, da ihn das Blitzlicht traf, hatte er aufschäumende Nebel von schwarzen oder grauen Hieroglyphen zu sehen geglaubt, ein Schneegestöber von Buchstaben, das sich herabsenkte wie Brandqualm." In der radikalen Freiheit von Wolfgang Hilbigs Dichtung scheinen Bilder auf, die Werner Cee als Ausgangsmaterial für ein intensives Klangexperiment dienen. Im Wechselspiel zwischen seiner Komposition und Michael Wertmüllers energetischem Schlagzeugspiel werden die Texte selbst zu Klängen. Eben noch mitgerissen von einem lärmenden Chaos, scheinen sie im nächsten Moment als Treibgut unter dem lichten Spiegel einer Wasseroberfläche auf, ganz so, als ob nichts gewesen wäre.

Am 13. November 2015 starben bei den Terroranschlägen auf den Musikclub Bataclan und diverse Cafés in Paris 130 Menschen. Die Terroristen agierten im Namen des Islamischen Staates, ihre Attacken richteten sich gegen die westliche Lebensweise und Kultur. "Novembre 13" hat sich in das Gedächtnis und das Lebensgefühl der Franzosen gegraben wie 9/11 in das der US-Amerikaner. Seitdem gilt der Ausnahmezustand, Demonstrationen werden verboten, Militär patrouilliert in nie gekanntem Ausmaß durch die Straßen, Freilichtveranstaltungen werden abgesagt. Die Gefahr weiterer Attentate besteht. Wie lebt man mit der Gefahr? Ändert sich das Leben? Die Stadt? Das Hörstück unternimmt eine akustische Erkundung.

Felix und seine Freundin Senab wollen die Delfine im Meer retten, indem sie den Plasikmüll in ihrer Gegend einsammeln.

Im TV sieht Felix einen Bericht über Delfine, seine Lieblingstiere. Die Bilder aus der Dokumentation gehen ihm anschließend nicht mehr aus dem Kopf. Nachts im Schlaf träumt er von einem kleinen Delfin, der sich in einem alten Fischernetz verfangen hat und um Hilfe ruft. Nach dem Wachwerden fasst Felix einen Entschluss. Er wird ans Meer fahren, den kleinen Delfin befreien und all den Müll wegräumen, der die Delfine und all die anderen Tiere gefährdet. Gleich nach der Schule berät er sich mit seiner besten Freundin Senab über den Plan. Die hält sein Vorhaben zwar für eine gute Idee, aber für nicht umsetzbar. Zum Meer wäre es weit und eigentlich müsse man doch gar nicht an die Küste fahren, um etwas gegen den Müll in den Meeren zu machen. Sie könnten doch anfangen, den verdreckten Bach zu säubern, der durch ihr Viertel fließt. Denn dieser Bach mündet in einem Fluss, der bestimmt in einen noch größeren Fluss mündet, der dann schließlich ins Meer fließt. Felix ist begeistert und startet eine Aktion gegen Müll, die für viel Durcheinander sorgt.

Doris Wishman hat in ihrer Karriere um die 30 Filme im Alleingang realisiert. Damit hat sie zwischen 1960 und 2002 mehr Filme gedreht als jede andere Regisseurin auf dieser Welt. Dennoch sind Feministinnen nicht wirklich glücklich mit ihr: denn Doris Wishman war die Queen of Sexploitation.

Sie war die erste Filmemacherin, die schon 1960 angefangen hat, schamlose Nudistenfilme und später schmuddelige Sexfilme zu drehen. Dabei war sie verantwortlich für die gesamte Produktion, schrieb das Drehbuch, castete die Darsteller, führte Regie und machte den Schnitt. Ihre Werke trugen klangvolle Titel wie "Bad Girls Go to Hell", "Teuflische Brüste", "Dildo Heaven" oder "Satan Was a Lady".

Wer war diese tapfere Frau, die sich nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes in den prüden 60er Jahren in einer von Männern dominierten Filmwelt behaupten konnte? Warum hat sie ausgerechnet Sexfilme gedreht, und wie konnte sie ihre angeblich "moralzersetzenden" Werke vor den Sittenwächtern retten?

Das Hörspiel erzählt in einer Collage aus Interviews, zeitgenössichen Filmkritiken und Filmtonschnipseln die verrückte und holprige Karriere der unbeirrbaren Selfmade-Woman Doris Wishman, die noch bis ins hohe Alter von 90 Jahren wilde Filme drehte.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Hörspiel über Wegwerfkultur und Gemeinschaft

Einige kreative Mitarbeiter eines großen Versandhändlers entwickeln kriminelle Energien bei dem Versuch, das perfide Geschäftsmodell des Onlinegiganten für sich auszunutzen. Doch wieviel Konsum verträgt der Mensch?

Im Haus der einsamen Witwe Cecilia, das gleich neben einem riesigen Versandhandelszentrum liegt, finden drei der dort Angestellten liebevoll betreuten Unterschlupf: Ines, die anderswo ihr Glück und ihre Arbeit verloren hat, Petru, der seine Großfamilie in Moldawien versorgen muss, und der junge Hendrik, ein obdachloser Technofreak. Aus der Notgemeinschaft wird eine gut funktionierende kriminelle Vereinigung, die das ausgeklügelte System maximaler Ausbeutung auf ihre Weise ausbeutet. Das Versandgeschäft wird zum Selbstbedienungsladen. Aber welche Wünsche und Träume kann die absurd überquellende Warenwelt tatsächlich erfüllen?

"Eine unbekannte, unerwartete Seuche ist plötzlich über uns gekommen. Ein extrem ansteckendes Virus, das die Lungen angreift und den Körper dauerhaft schwächt. Meistens ist es tödlich und lässt niemanden aus. Es gibt kein Heilmittel dagegen, keinen Impfstoff, wir können uns nur in Quarantäne einsperren und warten, bis wir ihm entkommen oder es uns lähmt.

Es hat einen Namen, in Großbuchstaben über den Himmel geschrieben: POLIO.

Der Erzähler erinnert sich an das Polio-Jahr 1952, als er im Alter von neun Jahren die Realität der Seuche erfahren musste: Keine Schule mehr, kein Ferienlager mehr, kein Schwimmen gehen mehr, keine Freunde mehr. Verstärkt noch durch die hysterische Angst der Mutter vor Ansteckung.

Und um zu verstehen, was um ihn herum vorgeht, hat der Junge nur die Möglichkeit, die grausigen Ereignisse in ein privates Märchen zu verwandeln: Ein Seuchenmärchen. In dieser Welt begegnet (oder erfindet er) ihm ein infiziertes Alter Ego namens Lungenjunge. Aus seiner Eisernen Lunge macht dieser den Erzähler mit der inneren Welt der Polio und dem bevorstehenden Tod, verkörpert von der sadistischen Krankenschwester Sadonia, vertraut. Und in seiner ""symbiotischen"" Verbindung zu Lungenjunge wird der Erzähler wieder ein Junge in einem Männerkörper mit der Stimme eines alten Mannes.

Das Polio-Jahr lehrt ihn nicht nur Tod und Trauer, es wird ihn für immer in eine melancholische Figur verwandeln. "

Eine Parabel über die Möglichkeit und Unmöglichkeit der Liebe. Als Friederike Clemens kennen lernt, ist sie in dem Alter, in dem man zum ersten Mal das Alter bemerkt. Dass er 15 Jahre jünger ist als sie, stört sie beide nicht. Aber Clemens macht Friederikes Bindung an einen älteren Schriftsteller zu schaffen. Als dieser im nahen Straßburg zu einer Dichterlesung einlädt, kommt es zu einer ernüchternden Begegnung, die das Verhältnis zu Clemens belastet. Und dass es in ihrem Ort, Sessenheim, schon mal eine Friederike gegeben hat, in die sich der junge Goethe 1770 heftig verliebte, ist nur ein weiterer Faden in diesem Geflecht.

"Ein Märchenprinz mit goldener Stimme" – so wurde Mike Brant von der französischen Presse beschrieben. Der israelische Chanson-Sänger eroberte die Herzen seiner Fans im Eiltempo, auch wenn er selbst nur wenig von dem verstand, was er auf Französisch sang. Doch die Erfolgsgeschichte, die in vergnüglichen Tönen beginnt, weicht bald den ernsten Themen: den Problemen eines Kindes der "Zweiten Generation" und den Unwägbarkeiten des Lebens eines Popstars, der zwar weder Drogen nahm, kaum Alkohol trank und dennoch mit 28 Jahren Selbstmord beging.
Seine erfolgreichen Lieder, hier eine Anekdote der Mutter, dort die liebevollen Beschreibungen seines Bruders, der ihn nur Moshé nennt, all diese Stimmen fängt Barbara Honigmann in den verschiedensten Sprachen ein und zeichnet das Bild eines Künstlers, der nur ein Leben leben wollte: das Leben seiner Wahl.

2016 verstirbt Boris Nikitins Vater an ALS, einer unheilbaren Nervenkrankheit. Die Krankheit hatte kurzen Prozess gemacht: Von der Diagnose bis zum Tod dauert es knapp ein Jahr. Sehr früh eröffnet dabei der Vater den Gedanken an einen assistierten Suizid, einen EXIT. Eine Aussage, die alles ändert.

Kann das Sterben eine Form der Selbstermächtigung sein? Das Tabu auszusprechen hat eine befreiende Kraft. Nikitin verbindet die Geschichte dieses "Outings" mit der Geschichte seines eigenen Coming-Outs vor zwanzig Jahren.
"Versuch über das Sterben" ist eine intime Reflexion über die Überwindung von Schamgrenzen. Und ein radikales Statement dazu, was es bedeutet, aus der Sicherheit und der Deckung heraus zu treten und sich angreifbar und verwundbar zu machen. "Wir könnten lernen zu leben, indem wir lernen zu sterben."

Seit Wochen arbeitet Nadir Taraki undercover als Trainer in einem Fitnessstudio, umgeben von Sonnenbankbräune und Maori-Tätowierungen. Sein Chef ist ein Pole namens Arthur Kowallek, der im Verdacht steht, in ganz großem Stil mit Drogen und illegalen Anabolika zu handeln. Als Nadir endlich den Abschlussbericht auf den Tisch legen will, teilt ihm sein Chef mit, dass sich sein Einsatz gerade verlängert hat: Eine junge Frau ist auf brutale Weise getötet worden und die Spur führt – zu Kowallek. Obendrein ist seine Freundin Sima mit einem eigenartigen Weichei von Mann beschäftigt. Nadir verwickelt sich immer tiefer in die Machenschaften der Kowallek-Gang. Dabei erlebt er hautnah, dass mit künstlichem Testosteron versetzte Anabolika nicht nur Einfluss auf den Körper haben können, und was es bedeutet, „ein richtiger Mann“ zu werden.

hoerspieltipps.net:
Mit "Testosteron" legt der WDR wieder einen sehr hörenswerten Radiotatort vor. Hier gelingt es recht gut, den Rahmen um Ermittler Nadir Taraki gut einzubinden, da er hier als Undercover-Agent recht gut ins Milieu-Klischee passt.

Der Fall ist recht spannend und hat einige interessante Aspekte, die über die Titel gebende "Testosteron"-Problematik deutlich hinausgehen. Die Verstrickungen reichen über Menschenhandel bis hin zum Mord.

Dazu gönnt man der Geschichte zusätzlich zum Krimiplot auch einen großen Schwerpunkt in der Rahmenhandlung um das Privatleben Nadirs. Damit wird die Produktion inhaltlich sehr rund, da beide Aspekte sich gut ergänzen und auch glaubwürdig kombiniert werden.

Bei den Sprechern fällt gleich der Wechsel in der Hauptrolle auf. In dieser Episode wird Nadir nicht von Baki Davrak, sondern von Mark Waschke gesprochen, der mich in dieser Rolle hier noch nicht vollständig überzeugen konnte. Technisch zwar sauber, aber mir fehlt hier noch die Bindung zur Rolle, die eigenständige und besondere Farbe, die den Protagonisten aus dem Ensemble heraushebt.

Bezüglich Umsetzung und Atmosphäre hat mir diese Episode bislang am besten gefallen, gerade weil es hier gelingt, die Geschichte etwas erdiger darzustellen. Ein paar eingestreute Dialekte und Akzente sorgen dafür, dass die Figuren bunt und greifbar bleiben.
Peter Harrsch gestaltet das Hörspiel musikalisch gut aus, die Musik untermalt, so dass Szenerie und Handlung gut gestützt werden.

Insgesamt ist "Testosteron" einer der besseren Radiotatorte. Er überzeugt mit einer vielschichtigen Geschichte, die die Schwerpunkte auf Episode und Rahmen gut verteilt. Die gewohnt solide Umsetzung des WDR sorgt letztlich dafür, dass man diesen Radiotatort wieder empfehlen kann.


Black Summer 2019/2020: Australien steht in Flammen. Aus den Funksprüchen der Feuerwehr komponiert der Klangkünstler Thomas Meadowcroft ein nachdenkliches Hörstück über den Menschen im Angesicht der Naturkatastrophe.

Während die Lörbener Bevölkerung ausgelassen beim örtlichen Oktoberfest feiert, wird im Schlacht- und Zerlegebetrieb einer angesehenen Landfleischerei die Hand eines ukrainischen Wanderarbeiters geschreddert – als „Student“ getarnt, arbeitet er ohne Versicherung. Ehe der Vorfall für dessen "Arbeitsvermittlerin" brenzlig wird, setzt sie ihn mitsamt Ticket an der Haltestelle eines Linienbusses ab, Richtung Ukraine. Doch wenige Stunden später wird der Arbeiter tot aufgefunden, ohne Papiere. Nancy Ritter, frisch gebackene Polizeimeisterin, ist nur damit beauftragt, Fotos des unbekannten Toten zu verteilen. Doch dank ihres neugierigen Bruders Tommi, der ein True Crime Podcast aufnehmen will, hat Nancy längst Lunte gerochen... und steckt schon bald tief im Sumpf von Fleischindustrie, Lohndumping und anderen Schweinereien.

Michaela Melián wurde im Mai 2005 für 'Föhrenwald' mit dem 55. Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Melián erzählt die wechselvolle Geschichte der gleichnamigen, 1937 in den Isarauen gebauten Mustersiedlung. Diese diente als geschlossenes Lager für Zwangsarbeiter, nach dem Zweiten Weltkrieg als Auffanglager für Displaced Persons – europäische, meist polnische Juden, Überlebende des Holocaust, die als heimatlose Ausländer auf eine Ausreise nach Israel oder Amerika hofften. Ab 1955 hatte Föhrenwald erstmals freiwillige Bewohner, Heimatvertriebene, die sich Siedler nannten. Der Text des Hörspiels verwendet, u. v. a. transkribierte Interviews und Aufzeichnungen der damaligen Bewohner, die Komposition basiert auf Klängen – oft nur dem Rauschen und Kratzen alter Schellackplatten. Diese Tonträger wurden in den Jahren 1931-35 von Schallplattenfirmen, die mit dem 'Jüdischen Kulturbund' assoziiert waren, verlegt.

In der Begründung der Jury des Hörspielpreises der Kriegsblinden heißt es: 'Das Lager – eine Metapher für das zwanzigste Jahrhundert. Michaela Melián setzt sich mit einem bedeutenden Thema auseinander, das sie mit großer Kunst stimmig aufarbeitet. Sehr verdichtet ist der Wechsel von Zeit und Bedeutung zusammengefasst in dem lakonisch zitierten Wechsel der Straßennamen in Föhrenwald: Adolf-Hitler-Platz – Independence Place – Kolpingplatz. Bei diesem aus persönlichen Berichten und historischen Quellen gestalteten Hörspiel würdigt die Jury sowohl die sorgfältige und ergebnisreiche Recherche wie die künstlerische Darstellung. Die Erlebnisberichte werden nicht von den Zeitzeugen selbst, sondern von Schauspielern gesprochen. Dadurch werden sie vom Persönlichen abgelöst und auf eine andere Ebene gehoben. Durch die sparsam gewählten Mittel entsteht eine konzentrierte Ruhe, die den Hörer bannt. Dem rhythmischen Wechsel der Stimmen, in dem das individuelle Schicksal immer wieder durch virtuos gesetzte Zäsuren als ein gebrochenes dargestellt wird, steht die fließende Hörspielmusik gegenüber. In dieser Musik wird Zeit als ein unaufhaltsamer Fluss der Geschichte vertont, der gleichgültig über Einzelschicksale hinweggeht. Auf diese Weise setzt Melián historische Allgemeingültigkeit mit individuell Erlebtem in Beziehung und bereichert das Genre des Hörspiels um einen akustischen Ausdruck für erinnerndes Bewusstsein.'
'Föhrenwald' wurde des Weiteren als Hörspiel des Monats Juli 2005 und mit dem ARD Online Award 2005 ausgezeichnet und für den Prix Italia 2006 nominiert.

'Föhrenwald' ist als CD bei intermedium rec. erschienen.

hoerspieltipps.net:
Michaela Melián hatte mit ihrem Hörspiel "Memory Loops" mich bereits überzeugt. Ihr preisgekröntes Stück "Föhrenwald" geht einen ähnlichen Weg. Man kann es quasi als Vorlage zu Erstgenanntem sehen, denn inhaltlich und formal gibt es einige Parallelen. Die Autorin widmet sich hier der Geschichte eines Viertels - in der NS-Zeit eine Arbeitersiedlung, nach dem Krieg lebten hier meist Juden, die aus den KZs befreit werden konnten. "Föhrenwald" war ein Auffanglager für die Heimatlosen, die auf die Möglichkeit einer Weiterreise ins Ausland - insbesondere nach Israel - hofften und warteten. Diese Epoche zeichnet Melián in ihrem Stück nach.

Dabei lässt sie die beteiligten Schauspieler einzelne Lebenserinnerungen rezitieren, aus denen sich dann ein Gesamtbild jenes Ortes zu jener Zeit ergibt. Kinderstimmen verlesen dazu amtliche Dokumente, ähnlich wie man das eben auch aus "Memory Loops" kennt.

Ein interessantes und bewegendes Thema, das zeigt, dass auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges es immer noch nicht mit der Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung vorbei war. Stilistisch bekommt man weniger Hörspiel als eine Aneinanderreihung verschiedner Erzählungen. Hörenswert bleibt es doch - wenngleich es mich nicht so stark erreichte, wie die "Memory Loops".


Ein pensionierter Privatdetektiv mit zu viel Zeit schreibt seine Memoiren. Und nötigt seinen Neffen, ihm als Sekretär zur Seite zu stehen. Es geht um die spektakulärsten Fälle seiner Karriere als Ermittler. Und der Neffe spekuliert beim Schreiben natürlich kräftig mit. Der erste Fall spielt im Jahr 1964. Ein fünfzehnjähriges Mädchen wird tot im Zugersee gefunden; ermordet. Die Obduktion ergibt, dass es im dritten Monat schwanger war. Wer ist der Vater, und ist er auch der Mörder? Fragen, die sich, leider mit fatalen Folgen, nicht nur Privatdetektiv Frei stellt.

"Paradise", das ist die Reality-Show mit den meisten Klicks: Fünf Kandidaten leben ein ganzes Jahr lang in einer hermetisch abgeriegelten Kapsel unter ständiger Beobachtung, aber ohne Kontakt zur Außenwelt. Nichts für Klaustrophobiker, nichts für schwache Nerven.

Schon bald beunruhigen einige seltsame Zufälle die fünf Insassen und machen die Situation im Innern der Kapsel immer unerträglicher: Jemand spielt ihnen eine Nachrichten-Meldung über den Ausbruch eines nuklearen Kriegs zu. Könnte es wirklich sein, dass dort draußen gerade eine globale Katastrophe stattfindet und sie nichts davon wissen? Könnte es sein, dass dort draußen gerade die Welt untergeht? Aber warum sollte man das vor ihnen verheimlichen?

Irgendwann scheint es furchtbare Gewissheit: Außerhalb der Kapsel ist offenbar niemand mehr am Leben. Oder doch? Ein Ausbruch ist unmöglich. Wie lange werden sie noch durchhalten, bis die Vorräte aufgebraucht sind?

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„Unter Clarice Lispectors Blick kommt das kleinste Ereignis zum Blühen, öffnet sich für das Gewöhnliche und offenbart einen Schatz, der genau in diesem Gewöhnlichen liegt. Und dann erscheint darunter, ganz plötzlich, wie ein Windstoß, ein Funken oder ein Milchzahn: das Leben“ schreibt Hélène Cixous, Schriftstellerin und Feministin, als sie 1972 in Paris auf den Kosmos Lispectors stößt − eine literarische Offenbarung aus Brasilien und eine der ungewöhnlichsten und aufregendsten Stimmen der Literatur des 20. Jahrhunderts. Die New York Times nannte sie das lateinamerikanische Echo auf Franz Kafka und Virginia Woolf. Mit 22 Jahren veröffentlicht sie ihren ersten Roman, der mit großem Erstaunen, aber auch einer gewissen Ratlosigkeit wahrgenommen wird. „Notizen? Gedanken? Fragmente? Oder das Tagebuch einer Schriftstellerin?“ fragt ein Literatur-Kritiker nach der Lektüre. „Gattungen interessieren mich nicht“, antwortet Lispector dem literarischen Establishment. Sie schreibe, um zu leben. In dem Wunsch, Lispectors ungewöhnlich Frauen-Figuren sich und uns begegnen zu lassen, entwickelte Cordelia Dvorák eine Hörspiel-Hommage an Clarice Lispector: eine weibliche Odyssee in 13 Stationen aus ihren Romanen, Erzählungen und Briefen, die ohne große Ankündigung, scheinbar absichtslos im gerade noch überschaubar geglaubten Alltag beginnen. Und dann mitten hinein in Angelegenheiten stolpern, in denen ein Kaugummi die Ewigkeit verspricht, eine Kakerlake das Leben, die Begegnung mit einem Büffel im Zoo die Selbstermächtigung in der Liebe, das leere Maracanã Stadion einen Platz zum Küssen und zum Sterben.
Ein tapferer Reigen ganz unheldischer Heldinnen, die in irgendeinem Moment ihres Tagwerks beschliessen, aufzubrechen in ein unbekanntes Ithaka auf der Suche nach ihrer Freiheit und ihrem Glück. Skylla und Karypthis in Lispectors Rio de Janeiro irgendwo zwischen Kábala, den Tropen und Nirgendwo.

Ein Paar macht Wanderurlaub in der Wildnis und erlebt seltsame Dinge: Kann wirklich so viel gleichzeitig schiefgehen? Sind die Leute nicht alle ein bisschen komisch? Oder verlieren die beiden langsam den Verstand?

Marie und Paul haben von Anfang an ein komisches Gefühl. Dafür, dass der Nationalpark so berühmt ist, sind sie ganz schön allein. Die Wege sind viel anspruchsvoller, als die Karten das versprechen. Sowieso macht ihnen die Hitze zu schaffen. Und dann passieren wirklich seltsame Dinge. Und im Dorf weiß natürlich niemand nichts. So hatten sie sich den Sommerurlaub nun wirklich nicht vorgestellt.

Einmal in den Kopf einer anderen Person: Dieses Hörspiel macht es möglich. Das Stück wird online in 3D-Audio angeboten – und aus beiden Perspektiven: Kopfhörer auf und als Marie oder Paul die Reise ganz direkt erleben, als ganz persönlichen (Horror-)Trip.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Ein Paar macht Wanderurlaub in der Wildnis und erlebt seltsame Dinge: Kann wirklich so viel gleichzeitig schiefgehen? Sind die Leute nicht alle ein bisschen komisch? Oder verlieren die beiden langsam den Verstand?

Marie und Paul haben von Anfang an ein komisches Gefühl. Dafür, dass der Nationalpark so berühmt ist, sind sie ganz schön allein. Die Wege sind viel anspruchsvoller, als die Karten das versprechen. Sowieso macht ihnen die Hitze zu schaffen. Und dann passieren wirklich seltsame Dinge. Und im Dorf weiß natürlich niemand nichts. So hatten sie sich den Sommerurlaub nun wirklich nicht vorgestellt.

Einmal in den Kopf einer anderen Person: Dieses Hörspiel macht es möglich. Das Stück wird online in 3D-Audio angeboten – und aus beiden Perspektiven: Kopfhörer auf und als Marie oder Paul die Reise ganz direkt erleben, als ganz persönlichen (Horror-)Trip.

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"Meine drei Onkel kommen aus Frankfurt an der Oder. Sie waren 18 und 20 Jahre alt, als die Wende kam. Ihr Erwachsenenleben sollte gerade beginnen, da erlebten sie – wie alle Ostdeutschen – einen umgreifenden gesellschaftlichen Umbruch: Überzeugungen, Selbstverständlichkeiten und Zukunftspläne wurden auf den Prüfstand gestellt und mussten oftmals verworfen werden. Ungeahnte Möglichkeiten standen sozialen Verwerfungen gegenüber. Alles gleichzeitig. Mittlerweile sind 28 Jahre vergangen, der Übergang ist vollzogen. Aber die Bruchlinien sind noch da. Höchste Zeit für meine Generation, ihnen auf den Grund zu gehen."

Guten Abend, gut‘ Nacht, von Trudi bewacht

Seine Durchlaucht, Fürst Amadeus Heinrich XII. von Schleuß-Reitz-Wittgenstein, zu dessen Fürstentum das kleine Bad Emsingen gehörte, lag im Sterben. Just zu dieser Zeit weilte Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen an diesem Ort. Man ist in erlauchter Runde. Nicht nur der ungarische Graf Páloczi und die Baronin Ziegenhain zählen zu den Gästen des Hotels Amadeus Heinrich, auch der Erbprinz des Fürstentums gibt sich die Ehre. Gelangweilt bringt man sich durch den Tag. Wen wundert es also, dass alle vor Begeisterung jubeln, als sich Madame Cassandra, das weltberühmte Medium ankündigt. Alle eilen in die Villa Waldesruh, wo Madame in einer Privat-Séance ihre spiritistischen Fähigkeiten zum besten geben will. Mit Skepsis verfolgt der Professor Madame Cassandras theatralisches Getue. Zum Schluss nimmt sie den Erbprinzen in Audienz unter vier Augen, um ihm ein Staatsgeheimnis anzuvertrauen. Steht dieses in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner Entführung noch in derselben Nacht?

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Die Opernsängerin Pamela hat schlechte Laune. Gestern war ihr 28. Geburtstag – und sie ist noch immer nicht berühmt. Vielleicht reicht ihr Talent ja gar nicht aus?

Die letzte Chance, dem "Klub 27" beizutreten, hat sie jedenfalls ordentlich vergeigt: Sie lebt noch. Wenn das mal kein überzeugendes Indiz dafür ist, dass sie nicht gut genug singt. Sonst wäre sie doch spätestens vorgestern elendig verreckt, wie Amy und Janis – und Carmen, Eurydike, Tosca, Madonna. Doch dann ruft plötzlich Iris an, eine einflussreiche Agentin oder so: "Beweis mir bis Büroschluss, dass du genügend Follower*innen hast – und ich bring dich auf die ganz große Bühne!" Pamela hat eine neue Aufgabe und eine Riesenchance noch dazu, aber wird es ihr gelingen?
Die (Anti-)Heldin läuft gegen die Uhr an, getragen von Opern-Motiven aus der "Zauberflöte". Dabei hinterfragt sie aktuelle Themen des Musiktheaters und die gängige Meinung, dass man sich einfach nur erfolgreich vermarkten muss. Pamela flattert zwischen Potential-Duett und Burn-Out-Arie hin und her, bis sie sich endlich von den Vorgaben anderer lossagt.

Die Opernsängerin Pamela hat schlechte Laune. Gestern war ihr 28. Geburtstag – und sie ist noch immer nicht berühmt. Vielleicht reicht ihr Talent ja gar nicht aus?

Die letzte Chance, dem "Klub 27" beizutreten, hat sie jedenfalls ordentlich vergeigt: Sie lebt noch. Wenn das mal kein überzeugendes Indiz dafür ist, dass sie nicht gut genug singt. Sonst wäre sie doch spätestens vorgestern elendig verreckt, wie Amy und Janis – und Carmen, Eurydike, Tosca, Madonna. Doch dann ruft plötzlich Iris an, eine einflussreiche Agentin oder so: "Beweis mir bis Büroschluss, dass du genügend Follower*innen hast – und ich bring dich auf die ganz große Bühne!" Pamela hat eine neue Aufgabe und eine Riesenchance noch dazu, aber wird es ihr gelingen?
Die (Anti-)Heldin läuft gegen die Uhr an, getragen von Opern-Motiven aus der "Zauberflöte". Dabei hinterfragt sie aktuelle Themen des Musiktheaters und die gängige Meinung, dass man sich einfach nur erfolgreich vermarkten muss. Pamela flattert zwischen Potential-Duett und Burn-Out-Arie hin und her, bis sie sich endlich von den Vorgaben anderer lossagt.

Henry Silber geht. In einer grossen TV-Gala tritt der gealterte Schlagerstar ab von der Bühne, die sein Leben war. Er will definitiv nicht mehr singen und die Finger vom Alkohol lassen. An einem unbekannten Ort eröffnet Silber eine Tankstelle, versteckt sich mit und hinter seiner Ehe- und Exfrau Claire. Doch dann spürt ihn ein Fernsehteam auf und zerrt ihn zurück an die Öffentlichkeit. Es beginnt eine finale Achterbahnfahrt zwischen Absturz und Comeback, bis zum letzten Lied.

hoerspieltipps.net:
Paul Plamper schildert den Untergang des großen Schlagerstars Henry Silber, dem ein Ruhestand nicht vergönnt ist. Mit Pauken und Trompeten holt ihn das Fernsehen zurück auf die Bühne. Man braucht gar nicht viel Fantasie, um an reale Fälle erinnert zu werden, die vielleicht nicht in der geschilderten Skurrilität, aber zumindest ebenso tragisch enden.
Trotz dieser Ernsthaftigkeit, wird die Geschichte sehr unterhaltsam und witzig verpackt.

Volker Spengler verleiht dem abgehalferten Star einen idealen Klang - er spricht und singt so herrlich am richtigen Ton vorbei, dass man seine Stimme nicht mehr aus dem Ohr bekommt. Aber auch die anderen Rollen sind nahezu perfekt im Klischee besetzt. Angefangen von Charlotte Roche als Fernsehmoderatorin bis hin zu Brigitte Mira als etwas tüddelige Grand Dame der Unterhaltung gibt es kaum eine Rolle die Wünsche offen lässt!

Originell, bissig, böse und gnadenlos komisch - Henry Silber ist - nicht nur im Hörspiel - ein Kultstar!

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Eliza, Janet und Lucy landen mit ihrem Boot auf einer kleinen, unbewohnten Insel.

Sie ahnen nicht, dass auf diesem kleinen, paradiesischen Fleckchen tödliche Gefahren auf sie lauern.

Können die Freundinnen entkommen, oder werden sie Opfer der Riesen-Spinnen?

Im Winter 1984 ist Micha und seiner Mutter die Flucht in den Westen Berlins gelungen. Seinem Vater nicht. Zu allem Überfluss erkrankt Micha an Meningitis und muss ins Krankenhaus. Da tritt Audrey in sein Leben. Sie komme aus dem Feenland, behauptet sie, und sei hier, um Micha einen Wunsch zu erfüllen. Dummerweise habe sie vergessen, welcher das sei. Mit der Zeit glaubt Micha fest daran, dass Audrey eine echte Fee ist, da auf seiner Station kleine und große Wunder geschehen: Gebratene Hähnchen sausen durchs Fenster, der Schlagerbarde Howie singt, und bevor Audrey in den Himmel über Berlin entschwebt, erinnert sie sich doch noch.

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Gewöhnlich ist Kasperl ein lustiger Schlaumeier, der immer alles besser weiß, der die Dummen überlistet, die Bösen bestraft, der am Ende der Held des Tages ist und den Kindern gute Ratschläge erteilt. In diesem Hörspiel erscheint er jedoch als Opportunist und alberner Sprücheklopfer, dessen Verhalten zur Kritik herausfordert, während seine (sonst als töricht bekannte) Gretel sich durch Herz, Einsicht und Zivilcourage auszeichnet. Sie ist es, die den ausgenutzten Bauern und nicht dem König iner dicken Prinzessin die Stange hält.

Schon seit Wochen wird Animal World von einer plötzlichen Seuche heimgesucht. In Chicken Village und Mümmel Country tobt die Epidemie schon, jetzt treten die ersten Fälle von Flohbefall auch bei Hunden in Dog City auf. Privatdetektiv Walt Wuffman ist das ziemlich egal, dafür sind schließlich die Köter vom Gesundheitsamt zuständig. Als aber nachts in seiner Privat-Hütte eingebrochen wird, nimmt er die Fährte auf. Schnell wird klar: Zwischen dem Einbruch und der geheimnisvollen Krankheit muss es einen Zusammenhang geben. Zusammen mit seiner reizenden Assistentin Chantalle findet er heraus, dass der oder die Täter offenbar in den prominenten Kreisen von Dog City zu finden sind.

Gerhild Steinbuch entwirft in ihrem Hörspiel einen poetischen Albtraum – eine vielstimmige Erzählung aus persönlichen Familienerinnerungen, gesellschaftlichem Vergessen und moderner Gewaltforschung.

„Wolfwelt“ handelt vom Verschwinden: dem Verschwindenlassen von Geschichte und Verantwortung und dem Verschwindenwollen jener, die sich ausnahmsweise ans Tätersein erinnern. Wölfe ziehen durch eine Welt im Ausnahmezustand, und es ist nicht sicher, ob der Wolf einer ist, der in den Straßen mordet, einer, der im gleißenden Licht mit Prinzenfrisur roh-bürgerliche Reden schwingt, oder einer, der sich in seinen Körper einpanzert, weil er die Angstwelt nicht mehr erträgt. Vielleicht sind die eigentlichen Wölfe ja auch jene, die sich einheimeln im Flausch und das Erinnern leid sind: Akteure des Gedächtnistheaters, die Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende von 1985 ein bisschen zu wörtlich nehmen und aus dem Glauben an die eigene Befreiung von Täterschaft und Schuld den unbedingten Glauben an die sogenannte Leitkultur ableiten. Ein Glauben, den es um jeden Preis zu verteidigen gilt. „Wolfwelt“ handelt auch von Körpern: Körpern, die ausbrechen und aufbrechen, die aufgebrochen werden, die sich abkappen, einpanzern, von Körpern als Kriegsgefährt, die nach innen schießen und durch ein Land rollern, das so grässlich ist wie die sogenannte Ganzheitlichkeit des deutschen Waldes.

Mit viel Fantasie, Poesie und scharfem Realitätssinn begegnet Gerhild Steinbuch in einem akustischen Albtraum Formen und Sprache von neuer und ewig gestriger Gewalt in unserer Gesellschaft.

Bei den Bukowski-Geschwistern ist immer viel los: Nachdem Alf den Sprung vom Zehner gewagt hat, kennt er nur ein Ziel, er will Kick-Boxer werden. Darum trainiert er jetzt im Butterfly, wo Hamid ihn hart ran nimmt. Und er ist verliebt: in Johanna, die er vom Schwimmbad kennt.
Alfs Schwester Katinka paukt Französisch und behauptet, genauso mit Johanna befreundet zu sein wie ihr großer Bruder. Der kleine Bruder Robbie will Flaschensammler werden, aber da beißt er bei Mama auf Granit. Mit ihr ist nicht gut Kirschen essen, seit der neue Chef in der Bahnhof-Bäckerei ständig von Umstrukturierung redet.

Als er Mama tatsächlich kündigt, ist es höchste Zeit für die Bukowski-Geschwister, gemeinsam in Aktion zu treten.

Als das Versorgungs-Raumschiff "Security Save One" auf der Pluto-Forschungsstation "Deep Discovery" ankommt, finden Commander Miller und Lieutenant Watts nur Zerstörung und Leichen vor. Was ist geschehen? Sie begeben sich auf die Suche nach Dr. Yuna Sakura die sie wieder mit zurück zu Erde nehmen sollen. Werden sie es schaffen?

Sabine Irmingard Anneliese Müller wird Wumme genannt - weil sie schon als kleines Mädchen immer "warum?" gefragt hat. Damals konnte sie allerdings das "r" noch nicht aussprechen und sagte einfach nur: "wumm?" Seitdem hat sie den Spitznamen Wumme. Inzwischen hat Wumme kein Problem mehr mit dem "r", aber "warum?" ist immer noch ihre Lieblingsfrage.

Eines Morgens ist ihre Mama nicht da, als sie aufsteht. Sie liegt im Krankenhaus. Und zwar für länger. Also geht Wumme jetzt tagsüber zu ihrer Tante und am Morgen und am Abend müssen Wumme und ihr Papa allein zurechtkommen. Was sie dabei alles erleben, das wird in den Wumme-Geschichten erzählt, in denen die kleine Wumme langsam immer selbstständiger wird.


"Nebel heißt Leben rückwärts" - so heißt die unterhaltsame Kurz-Hörspielserie des SR "zum alltäglichen Wahnsinn". Madeleine Giese und Erhard Schmied, seit 2008 die Autoren des ARD Radio Tatortes für den SR, haben im Wechsel sechs erste Folgen geschrieben.

Schauplatz ist ein fiktives Stadttheater, irgendwo in Deutschland: Mit Witz, Charme und einer Spur Anarchie kommt Mittdreißiger Tobias Zerbel ganz gut durchs Leben. Nach ein paar erfolgreich abgebrochenen Studiengängen hat er sich als Pförtner des Theaters eingerichtet, mittendrin im Leben, denn bei ihm kommen wirklich alle vorbei und reden über das, was sie gerade umtreibt, ob Gender, Datenschutz, falsche Glücksversprechen oder... Immerhin wird hier nicht bloß ab- und ausgegrenzt, sondern diskutiert, gelacht und manchmal auch ein bisschen die Welt gerettet.

1. Folge - Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf:
Regieassistentin Lena wird von ein paar Männern vor dem Theater angemacht. Kompliment oder Pöbelei? Da scheiden sich die Geister. An der Pforte entbrennt eine hitzige Diskussion und Tobias bewegt sich auf dünnem Eis.

2. Folge - Einmal Syrien und zurück:
Will Regisseur Krüger nur deshalb ein Stück über Migration machen, weil er sich profilieren will? Ideen hat er jedenfalls keine, ganz im Gegensatz zu Tobias ...

3. Folge -Hat alles seine zwei Schattenseiten:
Kaum gibt ein Mentalcoach im Theater eine Fortbildung, sind plötzlich alle furchtbar gut drauf und Tobias findet sich in der Kalenderspruchhölle wieder. Ist wirklich jeder seines Glückes Schmied? Tobias hält dagegen ...

4. Folge- Immer einen Schritt voraus:
Endlich etwas tun für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Alle sind von Lenas Idee einer Tauschbörse begeistert, allen voran der Intendant. Doch dann verschwindet die Liste, die Aktion droht zu eskalieren ...

5. Folge - Das vierte Rad:
Nachdem Tobias von der Verwaltung eine Abmahnung wegen seiner kleinen "Flüsterkneipe" erhalten hat, setzt er alles dran, um diese Abmahnung wieder los zu werden - und begegnet seinem Gewissen.

6. Folge - Datensch(m)utz:
Ein Vorgänger von Tobias hatte über jede und jeden im Theater Informationen gesammelt. Jetzt sind die Notizbücher durch Zufall bei Tobias gelandet. Was tun mit diesen sensiblen Daten? Ob Tobias besser ist als Google und Co?

"Nebel heißt Leben rückwärts" - so heißt die unterhaltsame Kurz-Hörspielserie des SR "zum alltäglichen Wahnsinn". Madeleine Giese und Erhard Schmied, seit 2008 die Autoren des ARD Radio Tatortes für den SR, haben im Wechsel sechs erste Folgen geschrieben.

Schauplatz ist ein fiktives Stadttheater, irgendwo in Deutschland: Mit Witz, Charme und einer Spur Anarchie kommt Mittdreißiger Tobias Zerbel ganz gut durchs Leben. Nach ein paar erfolgreich abgebrochenen Studiengängen hat er sich als Pförtner des Theaters eingerichtet, mittendrin im Leben, denn bei ihm kommen wirklich alle vorbei und reden über das, was sie gerade umtreibt, ob Gender, Datenschutz, falsche Glücksversprechen oder... Immerhin wird hier nicht bloß ab- und ausgegrenzt, sondern diskutiert, gelacht und manchmal auch ein bisschen die Welt gerettet.

1. Folge - Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf:
Regieassistentin Lena wird von ein paar Männern vor dem Theater angemacht. Kompliment oder Pöbelei? Da scheiden sich die Geister. An der Pforte entbrennt eine hitzige Diskussion und Tobias bewegt sich auf dünnem Eis.

2. Folge - Einmal Syrien und zurück:
Will Regisseur Krüger nur deshalb ein Stück über Migration machen, weil er sich profilieren will? Ideen hat er jedenfalls keine, ganz im Gegensatz zu Tobias ...

3. Folge -Hat alles seine zwei Schattenseiten:
Kaum gibt ein Mentalcoach im Theater eine Fortbildung, sind plötzlich alle furchtbar gut drauf und Tobias findet sich in der Kalenderspruchhölle wieder. Ist wirklich jeder seines Glückes Schmied? Tobias hält dagegen ...

4. Folge- Immer einen Schritt voraus:
Endlich etwas tun für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Alle sind von Lenas Idee einer Tauschbörse begeistert, allen voran der Intendant. Doch dann verschwindet die Liste, die Aktion droht zu eskalieren ...

5. Folge - Das vierte Rad:
Nachdem Tobias von der Verwaltung eine Abmahnung wegen seiner kleinen "Flüsterkneipe" erhalten hat, setzt er alles dran, um diese Abmahnung wieder los zu werden - und begegnet seinem Gewissen.

6. Folge - Datensch(m)utz:
Ein Vorgänger von Tobias hatte über jede und jeden im Theater Informationen gesammelt. Jetzt sind die Notizbücher durch Zufall bei Tobias gelandet. Was tun mit diesen sensiblen Daten? Ob Tobias besser ist als Google und Co?

"Nebel heißt Leben rückwärts" - so heißt die unterhaltsame Kurz-Hörspielserie des SR "zum alltäglichen Wahnsinn". Madeleine Giese und Erhard Schmied, seit 2008 die Autoren des ARD Radio Tatortes für den SR, haben im Wechsel sechs erste Folgen geschrieben.

Schauplatz ist ein fiktives Stadttheater, irgendwo in Deutschland: Mit Witz, Charme und einer Spur Anarchie kommt Mittdreißiger Tobias Zerbel ganz gut durchs Leben. Nach ein paar erfolgreich abgebrochenen Studiengängen hat er sich als Pförtner des Theaters eingerichtet, mittendrin im Leben, denn bei ihm kommen wirklich alle vorbei und reden über das, was sie gerade umtreibt, ob Gender, Datenschutz, falsche Glücksversprechen oder... Immerhin wird hier nicht bloß ab- und ausgegrenzt, sondern diskutiert, gelacht und manchmal auch ein bisschen die Welt gerettet.

1. Folge - Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf:
Regieassistentin Lena wird von ein paar Männern vor dem Theater angemacht. Kompliment oder Pöbelei? Da scheiden sich die Geister. An der Pforte entbrennt eine hitzige Diskussion und Tobias bewegt sich auf dünnem Eis.

2. Folge - Einmal Syrien und zurück:
Will Regisseur Krüger nur deshalb ein Stück über Migration machen, weil er sich profilieren will? Ideen hat er jedenfalls keine, ganz im Gegensatz zu Tobias ...

3. Folge -Hat alles seine zwei Schattenseiten:
Kaum gibt ein Mentalcoach im Theater eine Fortbildung, sind plötzlich alle furchtbar gut drauf und Tobias findet sich in der Kalenderspruchhölle wieder. Ist wirklich jeder seines Glückes Schmied? Tobias hält dagegen ...

4. Folge- Immer einen Schritt voraus:
Endlich etwas tun für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Alle sind von Lenas Idee einer Tauschbörse begeistert, allen voran der Intendant. Doch dann verschwindet die Liste, die Aktion droht zu eskalieren ...

5. Folge - Das vierte Rad:
Nachdem Tobias von der Verwaltung eine Abmahnung wegen seiner kleinen "Flüsterkneipe" erhalten hat, setzt er alles dran, um diese Abmahnung wieder los zu werden - und begegnet seinem Gewissen.

6. Folge - Datensch(m)utz:
Ein Vorgänger von Tobias hatte über jede und jeden im Theater Informationen gesammelt. Jetzt sind die Notizbücher durch Zufall bei Tobias gelandet. Was tun mit diesen sensiblen Daten? Ob Tobias besser ist als Google und Co?

"Nebel heißt Leben rückwärts" - so heißt die unterhaltsame Kurz-Hörspielserie des SR "zum alltäglichen Wahnsinn". Madeleine Giese und Erhard Schmied, seit 2008 die Autoren des ARD Radio Tatortes für den SR, haben im Wechsel sechs erste Folgen geschrieben.

Schauplatz ist ein fiktives Stadttheater, irgendwo in Deutschland: Mit Witz, Charme und einer Spur Anarchie kommt Mittdreißiger Tobias Zerbel ganz gut durchs Leben. Nach ein paar erfolgreich abgebrochenen Studiengängen hat er sich als Pförtner des Theaters eingerichtet, mittendrin im Leben, denn bei ihm kommen wirklich alle vorbei und reden über das, was sie gerade umtreibt, ob Gender, Datenschutz, falsche Glücksversprechen oder... Immerhin wird hier nicht bloß ab- und ausgegrenzt, sondern diskutiert, gelacht und manchmal auch ein bisschen die Welt gerettet.

1. Folge - Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf:
Regieassistentin Lena wird von ein paar Männern vor dem Theater angemacht. Kompliment oder Pöbelei? Da scheiden sich die Geister. An der Pforte entbrennt eine hitzige Diskussion und Tobias bewegt sich auf dünnem Eis.

2. Folge - Einmal Syrien und zurück:
Will Regisseur Krüger nur deshalb ein Stück über Migration machen, weil er sich profilieren will? Ideen hat er jedenfalls keine, ganz im Gegensatz zu Tobias ...

3. Folge -Hat alles seine zwei Schattenseiten:
Kaum gibt ein Mentalcoach im Theater eine Fortbildung, sind plötzlich alle furchtbar gut drauf und Tobias findet sich in der Kalenderspruchhölle wieder. Ist wirklich jeder seines Glückes Schmied? Tobias hält dagegen ...

4. Folge- Immer einen Schritt voraus:
Endlich etwas tun für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Alle sind von Lenas Idee einer Tauschbörse begeistert, allen voran der Intendant. Doch dann verschwindet die Liste, die Aktion droht zu eskalieren ...

5. Folge - Das vierte Rad:
Nachdem Tobias von der Verwaltung eine Abmahnung wegen seiner kleinen "Flüsterkneipe" erhalten hat, setzt er alles dran, um diese Abmahnung wieder los zu werden - und begegnet seinem Gewissen.

6. Folge - Datensch(m)utz:
Ein Vorgänger von Tobias hatte über jede und jeden im Theater Informationen gesammelt. Jetzt sind die Notizbücher durch Zufall bei Tobias gelandet. Was tun mit diesen sensiblen Daten? Ob Tobias besser ist als Google und Co?

"Nebel heißt Leben rückwärts" - so heißt die unterhaltsame Kurz-Hörspielserie des SR "zum alltäglichen Wahnsinn". Madeleine Giese und Erhard Schmied, seit 2008 die Autoren des ARD Radio Tatortes für den SR, haben im Wechsel sechs erste Folgen geschrieben.

Schauplatz ist ein fiktives Stadttheater, irgendwo in Deutschland: Mit Witz, Charme und einer Spur Anarchie kommt Mittdreißiger Tobias Zerbel ganz gut durchs Leben. Nach ein paar erfolgreich abgebrochenen Studiengängen hat er sich als Pförtner des Theaters eingerichtet, mittendrin im Leben, denn bei ihm kommen wirklich alle vorbei und reden über das, was sie gerade umtreibt, ob Gender, Datenschutz, falsche Glücksversprechen oder... Immerhin wird hier nicht bloß ab- und ausgegrenzt, sondern diskutiert, gelacht und manchmal auch ein bisschen die Welt gerettet.

1. Folge - Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf:
Regieassistentin Lena wird von ein paar Männern vor dem Theater angemacht. Kompliment oder Pöbelei? Da scheiden sich die Geister. An der Pforte entbrennt eine hitzige Diskussion und Tobias bewegt sich auf dünnem Eis.

2. Folge - Einmal Syrien und zurück:
Will Regisseur Krüger nur deshalb ein Stück über Migration machen, weil er sich profilieren will? Ideen hat er jedenfalls keine, ganz im Gegensatz zu Tobias ...

3. Folge -Hat alles seine zwei Schattenseiten:
Kaum gibt ein Mentalcoach im Theater eine Fortbildung, sind plötzlich alle furchtbar gut drauf und Tobias findet sich in der Kalenderspruchhölle wieder. Ist wirklich jeder seines Glückes Schmied? Tobias hält dagegen ...

4. Folge- Immer einen Schritt voraus:
Endlich etwas tun für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Alle sind von Lenas Idee einer Tauschbörse begeistert, allen voran der Intendant. Doch dann verschwindet die Liste, die Aktion droht zu eskalieren ...

5. Folge - Das vierte Rad:
Nachdem Tobias von der Verwaltung eine Abmahnung wegen seiner kleinen "Flüsterkneipe" erhalten hat, setzt er alles dran, um diese Abmahnung wieder los zu werden - und begegnet seinem Gewissen.

6. Folge - Datensch(m)utz:
Ein Vorgänger von Tobias hatte über jede und jeden im Theater Informationen gesammelt. Jetzt sind die Notizbücher durch Zufall bei Tobias gelandet. Was tun mit diesen sensiblen Daten? Ob Tobias besser ist als Google und Co?

"Nebel heißt Leben rückwärts" - so heißt die unterhaltsame Kurz-Hörspielserie des SR "zum alltäglichen Wahnsinn". Madeleine Giese und Erhard Schmied, seit 2008 die Autoren des ARD Radio Tatortes für den SR, haben im Wechsel sechs erste Folgen geschrieben.

Schauplatz ist ein fiktives Stadttheater, irgendwo in Deutschland: Mit Witz, Charme und einer Spur Anarchie kommt Mittdreißiger Tobias Zerbel ganz gut durchs Leben. Nach ein paar erfolgreich abgebrochenen Studiengängen hat er sich als Pförtner des Theaters eingerichtet, mittendrin im Leben, denn bei ihm kommen wirklich alle vorbei und reden über das, was sie gerade umtreibt, ob Gender, Datenschutz, falsche Glücksversprechen oder... Immerhin wird hier nicht bloß ab- und ausgegrenzt, sondern diskutiert, gelacht und manchmal auch ein bisschen die Welt gerettet.

1. Folge - Das Bauchgefühl ist ein verdammt kluger Kopf:
Regieassistentin Lena wird von ein paar Männern vor dem Theater angemacht. Kompliment oder Pöbelei? Da scheiden sich die Geister. An der Pforte entbrennt eine hitzige Diskussion und Tobias bewegt sich auf dünnem Eis.

2. Folge - Einmal Syrien und zurück:
Will Regisseur Krüger nur deshalb ein Stück über Migration machen, weil er sich profilieren will? Ideen hat er jedenfalls keine, ganz im Gegensatz zu Tobias ...

3. Folge -Hat alles seine zwei Schattenseiten:
Kaum gibt ein Mentalcoach im Theater eine Fortbildung, sind plötzlich alle furchtbar gut drauf und Tobias findet sich in der Kalenderspruchhölle wieder. Ist wirklich jeder seines Glückes Schmied? Tobias hält dagegen ...

4. Folge- Immer einen Schritt voraus:
Endlich etwas tun für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Alle sind von Lenas Idee einer Tauschbörse begeistert, allen voran der Intendant. Doch dann verschwindet die Liste, die Aktion droht zu eskalieren ...

5. Folge - Das vierte Rad:
Nachdem Tobias von der Verwaltung eine Abmahnung wegen seiner kleinen "Flüsterkneipe" erhalten hat, setzt er alles dran, um diese Abmahnung wieder los zu werden - und begegnet seinem Gewissen.

6. Folge - Datensch(m)utz:
Ein Vorgänger von Tobias hatte über jede und jeden im Theater Informationen gesammelt. Jetzt sind die Notizbücher durch Zufall bei Tobias gelandet. Was tun mit diesen sensiblen Daten? Ob Tobias besser ist als Google und Co?

In der DDR wusste jeder, wer Claasen war, auch wenn er das eine Buch, das von ihm hatte erscheinen können, nicht kannte. Der Mann war ein aufrührerischer Geist und hatte dafür im Gefängnis gesessen. Nach seiner Abschiebung in den Westen kommen Interviews, Preise und Stipendien. Seit dem Mauerfall aber und erst recht seit den NATO-Luftangriffen im Kosovo-Krieg erregt sein sonst so bewunderter Nonkonformismus Befremden. Würde sich der notorische Außenseiter in dem Film, in dem er Reinhard Muchas Düsseldorfer Re-Installation Das Deutschlandgerät vorstellen wollte, erklären können? Doch bevor es zu den Aufnahmen kommt, stirbt Claasen. Damit der Film nicht aufgeben werden muss, soll Claasens jüngerer Schriftstellerkollege Edgar Schmidt dessen Part übernehmen. Doch der zuckt zurück. Zu viel Unausgesprochenes verbindet ihn mit dem jahrzehntelangen widerspenstigen Vorbild. Oder hat er einfach Angst vor dessen politischer wie künstlerischer Haltung? Nur – der Tote selbst gibt keine Ruhe und ergreift zunehmend von ihm Besitz.

Folge 5: „Bridge over Troubled Water“
Im Staffelfinale planen die Verlobten ihre kleine, feine, heimliche Trauung, die fern von Berlin, abgeschieden, stattfinden soll. Der Clou ist das Geschenk von Antons Trauzeuge Bernd: Vorgezogene Flitterwochen auf einem Hausboot, das sie flussabwärts bis zu Standesbeamtin Frau Barksen bringen soll. Ein wahr gewordenes Huckleberry Finn-all inclusive-gayfriendly-Abenteuer für Anton und Pepe mit Happy Finish. Natürlich nicht! Zum Ersten ist Vince, der Skipper, kein gewöhnlicher Skipper. Ausgerechnet jetzt kommen Erinnerungen an eine kurzweilige Episode aus der Kindheit hervor, als „Radio Rattenschwanz“ von einem weiblichen Störenfried infiltriert wurde! Zum Zweiten reist Johnny, Pepes Trauzeuge* und ehemaliger Mitpatient in der Psychiatrie, nicht – wie ausdrücklich abgesprochen – allein, sondern mit der ganzen Bagage aus der Klinik an. Auch Familie Hartwichsen-Schauer sitzt natürlich bereits im Bully, weil: eine Hochzeit ohne Mütter und Oma Evelyn wäre keine Hochzeit. Und zum Dritten tobt ein Gewitter über Norddeutschland. Wenn Anton und Pepe all das als Paar überstehen, kann getrost geheiratet werden...


hoerspieltipps.net:
Bereits 2018 hatten die Autoren Axel Ranisch und Paul Zacher ein gleichnamiges Einzelhörspiel geschrieben. Dieses bildet jetzt – in leicht veränderter Form - den ersten Teil der ersten Staffel. Diese hatte man schon damals im Auge – jetzt drei Jahre später ist sie endlich da!

Anton und Pepe sind zwei Jugendfreunde, die als Kinder eine gemeinsame Radiosendung – Radio Rattenschwanz – produzierten. Im Erwachsenenalter lernen sie sich neu kennen – und lieben. Aber das funktioniert nicht so einfach: Nicht nur ihre eigenen starken Charaktere stehen da oft im Weg, auch die Familie, die sich langsam um sie herum sammelt, sorgt für einige Turbulenzen.

Ob es um illegale Hundewelpen, nackte Vater-Sohn-Beziehungen, Führerscheine oder Hochzeiten geht, immer treibt es die Figuren vogelwild und kreuz und queer durch die jeweils rund fünfzig Minuten langen Episoden.

„Anton und Pepe“ ist eine wunderbar bunte Serie, höchst unterhaltsam und nicht zuletzt - extrem lustig!

 


Folge 4: „I’ll Be Fine“
Anfänglich sieht alles so gut aus: Erst stürzt sich Pepe begeistert in seine neue Ausbildung zum Erzieher und macht wahrlich keinen Hehl daraus, wie unentbehrlich er für den Schulbetrieb ist, dann jedoch scheinen seine Berichte aus dem Schulalltag immer kurzsilbiger zu werden und wirken bisweilen wie auswendig gelernt. Anton ist skeptisch und spioniert ihm nach. Notorisches Misstrauen ist gewiss keine Heldentat, doch oft birgt auch der kleinste Verdacht etwas Wahres. Und tatsächlich: Die nächste Bombe platzt. Pepe entpuppt sich als manisch-depressiv, erhält die Diagnose „Bipolare Störung“ – was sich seit frühester Kindheit auf zahlreichen Kassetten von „Radio Rattenschwanz“ andeutete. Radikal wie seine Krankheit, weist sich Pepe kurzerhand selbst ein und freundet sich überraschend schnell mit den nicht minder kuriosen Patienten der Klinik an. On top: ein merkwürdig überambitionierter Therapeut auf Station, der Pepe allzu offenkundig Avancen macht. Dies führt folgerichtig zum radikalsten aller Schritte. Am besten, klar, live im Radio, bei „Radio Neurosia“. Und sonst so bei den Hartwichsens und Schauers? Es prickelt zwischen Mieterin und Vermieter. Und eine fast 100jährige gewinnt einen Kleinbus. Logisch, dass Oma Evelyn endlich ihren Führerschein machen will...


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Bereits 2018 hatten die Autoren Axel Ranisch und Paul Zacher ein gleichnamiges Einzelhörspiel geschrieben. Dieses bildet jetzt – in leicht veränderter Form - den ersten Teil der ersten Staffel. Diese hatte man schon damals im Auge – jetzt drei Jahre später ist sie endlich da!

Anton und Pepe sind zwei Jugendfreunde, die als Kinder eine gemeinsame Radiosendung – Radio Rattenschwanz – produzierten. Im Erwachsenenalter lernen sie sich neu kennen – und lieben. Aber das funktioniert nicht so einfach: Nicht nur ihre eigenen starken Charaktere stehen da oft im Weg, auch die Familie, die sich langsam um sie herum sammelt, sorgt für einige Turbulenzen.

Ob es um illegale Hundewelpen, nackte Vater-Sohn-Beziehungen, Führerscheine oder Hochzeiten geht, immer treibt es die Figuren vogelwild und kreuz und queer durch die jeweils rund fünfzig Minuten langen Episoden.

„Anton und Pepe“ ist eine wunderbar bunte Serie, höchst unterhaltsam und nicht zuletzt - extrem lustig!

 


Folge 3: „Shiny Happy People“
Weil Pepe bereit ist, aus Fehlern zu lernen, gibt es ein neues Gesetz in der WG: Ausnahmslos alle (!) Familienmitglieder müssen sich gegenseitig ihre Post vorlesen. Denn Ehrlichkeit währt am längsten. Die gute Stimmung kippt jedoch, als Elke einen Brief von Ralph, Antons Vater, erhält. Wegen einer lebensbedrohlichen Krankheit bitte er „seine“ Familie zu sich auf den FKK-Campingplatz, um sie ein letztes Mal in die Arme zu schließen. So brechen alle auf: Elke, Evelyn, Pepe und Anton, der seinen Macho-Heten-Vater eigentlich nie mehr wiedersehen wollte, weiß dieser doch nicht einmal, dass sich Anton für Männer interessiert, geschweige denn mit Pepe zusammen ist. Doch auf einer alten „Radio Ratenschwanz“-Kassette gibt es hörbare Indizien, die eine glücklichere Vater-Sohn-Beziehung vermuten lassen – zumindest animiert das auf Band archivierte familiäre Gruppensingen von „You’re my Heart, You’re my Soul“ zu einer neuerlichen WG-Karaoke-Party. Nur eine war wiedermal nicht bei der Sause dabei und saß allein in der Nachbarwohnung: Astrid. Und da kommt Pepes Mutter auf eine drastische, Fakten schaffende Idee...


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Bereits 2018 hatten die Autoren Axel Ranisch und Paul Zacher ein gleichnamiges Einzelhörspiel geschrieben. Dieses bildet jetzt – in leicht veränderter Form - den ersten Teil der ersten Staffel. Diese hatte man schon damals im Auge – jetzt drei Jahre später ist sie endlich da!

Anton und Pepe sind zwei Jugendfreunde, die als Kinder eine gemeinsame Radiosendung – Radio Rattenschwanz – produzierten. Im Erwachsenenalter lernen sie sich neu kennen – und lieben. Aber das funktioniert nicht so einfach: Nicht nur ihre eigenen starken Charaktere stehen da oft im Weg, auch die Familie, die sich langsam um sie herum sammelt, sorgt für einige Turbulenzen.

Ob es um illegale Hundewelpen, nackte Vater-Sohn-Beziehungen, Führerscheine oder Hochzeiten geht, immer treibt es die Figuren vogelwild und kreuz und queer durch die jeweils rund fünfzig Minuten langen Episoden.

„Anton und Pepe“ ist eine wunderbar bunte Serie, höchst unterhaltsam und nicht zuletzt - extrem lustig!

 


Folge 2: „Loco in Acapulco“
Nachdem Anton und Pepe in eine Patchwork-WG - in zwei nebeneinanderliegenden Wohnungen - mit ihren Müttern, Elke und Astrid, sowie Antons Großmutter, Evelyn, gezogen sind, bahnt sich neuer Ärger an: Pepe, der, wie sich herausstellt, in Wirklichkeit Carsten heißt, wurde in U-Haft gesteckt. Kommissarin Rohrmoser hat Beweise, dass er in den Berliner Untergrund verwickelt ist. Anton, Elke, Astrid und Oma Evelyn sehen keinen anderen Ausweg, als auf eigene Faust zu ermitteln, um die Unschuld Pepes zu beweisen. Ganz nebenbei spielen Bernd als verkabeltes „Funkemariechen“, ein betörend schön fluchender Ösi, ein bekannter Bösewicht und ganz besonders „Blümchen“ eine entscheidende Rolle. Außerdem bestätigt sich mal wieder auf eindrückliche Weise, was sich schon in Kindertagen in Anton und Pepes Kassettenrecorder-Show „Radio Rattenschwanz“ abzeichnete: Es gibt NEUROTISCHE Katzen-Menschen (= Anton) und FANATISCHE Hunde-Menschen (= Pepe).


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Bereits 2018 hatten die Autoren Axel Ranisch und Paul Zacher ein gleichnamiges Einzelhörspiel geschrieben. Dieses bildet jetzt – in leicht veränderter Form - den ersten Teil der ersten Staffel. Diese hatte man schon damals im Auge – jetzt drei Jahre später ist sie endlich da!

Anton und Pepe sind zwei Jugendfreunde, die als Kinder eine gemeinsame Radiosendung – Radio Rattenschwanz – produzierten. Im Erwachsenenalter lernen sie sich neu kennen – und lieben. Aber das funktioniert nicht so einfach: Nicht nur ihre eigenen starken Charaktere stehen da oft im Weg, auch die Familie, die sich langsam um sie herum sammelt, sorgt für einige Turbulenzen.

Ob es um illegale Hundewelpen, nackte Vater-Sohn-Beziehungen, Führerscheine oder Hochzeiten geht, immer treibt es die Figuren vogelwild und kreuz und queer durch die jeweils rund fünfzig Minuten langen Episoden.

„Anton und Pepe“ ist eine wunderbar bunte Serie, höchst unterhaltsam und nicht zuletzt - extrem lustig!

 


Folge 1: „Wunder gescheh’n“
Sie waren beste Freunde in der Grundschule: Anton, der nervige Besserwisser und die pummelige Zielscheibe für die Aggressionen seiner Mitschüler, und Pepe, der Mädchenschwarm mit tümpelblauen Augen und flatterhaftem Gemüt. In ihrer eigenen Show „Radio Rattenschwanz“ diskutieren sie am Mikrofon ihres Kassettenrecorders die Irrwege frühpubertären Lebens. Ungleich und unzertrennlich. Doch die zarte, unausgesprochene Verliebtheit endet abrupt, als Pepes Familie in eine andere Stadt ziehen muss. Cut. Jahre später. Anton ist Volontär bei einem schwulen Radiosender mit ESC-Fachkompetenz, wohnt in einer kleinen Lichtenberger Plattenbauwohnung und verliebt sich immer in die Falschen. Unglücklich schreibt er Gedichte und Lieder über seinen Traummann. Doch dann, wie aus dem Nichts, steht eben dieser auf der Matte und hinterlässt seine Nummer (ausgerechnet) bei Antons Mutter. Natürlich ist es Pepe, wer sonst...


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Bereits 2018 hatten die Autoren Axel Ranisch und Paul Zacher ein gleichnamiges Einzelhörspiel geschrieben. Dieses bildet jetzt – in leicht veränderter Form - den ersten Teil der ersten Staffel. Diese hatte man schon damals im Auge – jetzt drei Jahre später ist sie endlich da!

Anton und Pepe sind zwei Jugendfreunde, die als Kinder eine gemeinsame Radiosendung – Radio Rattenschwanz – produzierten. Im Erwachsenenalter lernen sie sich neu kennen – und lieben. Aber das funktioniert nicht so einfach: Nicht nur ihre eigenen starken Charaktere stehen da oft im Weg, auch die Familie, die sich langsam um sie herum sammelt, sorgt für einige Turbulenzen.

Ob es um illegale Hundewelpen, nackte Vater-Sohn-Beziehungen, Führerscheine oder Hochzeiten geht, immer treibt es die Figuren vogelwild und kreuz und queer durch die jeweils rund fünfzig Minuten langen Episoden.

„Anton und Pepe“ ist eine wunderbar bunte Serie, höchst unterhaltsam und nicht zuletzt - extrem lustig!

 


Julian, ein Überlebender des KZ Mauthausen, hat in aller Welt zusammen mit seinem Freund Salva verdeckte Ermittlungen gegen untergetauchte Naziverbrecher geführt. Als ihn eine verschlüsselte Nachricht Salvas aus Spanien erreicht, bricht er seine Zelte in Buenos Aires ab und macht sich auf den Weg an die spanische Ostküste, nach Dianium, der Fluchtburg der Nazi-Bruderschaft. Dort begegnet Julian durch Zufall der jungen schwangeren Spanierin Sandra, die sich für ein paar Monate aus Madrid an die Küste zurückgezogen hat, um Ordnung in ihr chaotisches Leben zu bringen. Sie jobbt in Dianium bei dem norwegischen Ehepaar Christensen als eine Art Mädchen für alles, wird dafür gut bezahlt und bekommt ebenfalls eine kostenlose Unterkunft in der Villa der wohlhabenden Norweger. Je mehr die ahnungslose Sandra durch Julian erfährt, umso tiefer verstrickt sie sich in die Fänge der Nazi-Bruderschaft.

Julian, ein Überlebender des KZ Mauthausen, erhält einen verschlüsselten Hinweis auf ein Naziverbrecher-Versteck. Darum bricht er seine Zelte in Buenos Aires ab und reist nach Spanien.

Eigentlich sollte die Begutachtung eines leichten Sturmschadens für Jackie ein einfacher Auftrag sein. Seitdem ihre Agentur massiv in die Digitalisierung investiert hat, ist der Bürokram angeblich ein Kinderspiel. Doch ihre ängstliche Klientin Frau Meier, die sich auf einem einsamen Campingplatz versteckt und überall "Big Brother" vermutet, verweigert sich sämtlicher technischer Geräte und stellt Jackie auf eine harte Geduldsprobe.

Die temperamentvolle und umtriebige Jackie Theeßen liebt ihren Beruf bei der NordicSecur. Das spüren auch ihre Kunden in der Stadt und dem Umland, die sich bei "ihrer" Versicherungsvertreterin gut aufgehoben fühlen. Mit ihrer zuversichtlichen Einstellung getreu dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" gewinnt sie schnell das Vertrauen ihrer Klientel, die unterschiedlicher nicht sein könnte und die die warmherzige Jackie manchmal vor beinahe unlösbare Aufgaben stellt.

Ein Wörterbuch der Wüste: Wie müsste es klingen? Welche Einträge müsste es enthalten? Mit diesen Fragen hat sich der Künstler und Komponist Boris Baltschun auf eine ausgedehnte Reise durch Südafrika begeben.

Unterwegs machte er Reisebekanntschaften und bat sie um einen Eintrag in seinen imaginären Diktionär. Die Wortspenden offenbaren persönliche Zugänge und individuelle Geschichten zum Themenkomplex Wüste. Aus den einzelnen Teilen ergibt sich in der Bearbeitung des Komponisten ein Ganzes: eine Konversation unterschiedlicher Menschen, die so nie stattgefunden hat.

Die Geräusche der Wüste setzen einen auditiven Übersetzungsprozess in Gang, gehen in die Klänge eines Synthesizers ein. So entsteht das akustische Panorama einer Landschaft als Projektionsraum für Fragen zur Umwelt, zu Kolonisierung und Isolation.

"Die zwölfjährige Lilith Parker wundert sich. Irgendetwas stimmt nicht auf der Insel Bonesdale, wo ihr Vater sie einige Monate lang untergebracht hat. Dabei kennt Lilith ihre dort lebende Tante kaum. Die Insel lockt Besucher mit einem Gruselversprechen. Ein ""echter"" Spuk wird von Leuten in Szene gesetzt, die sich als Geister, Hexen und Vampire kostümieren und allerlei Budenzauber veranstalten. Wohliges Gruseln

Aber ist der Inselspuk wirklich nur eine Erfindung geschäftstüchtiger Inselbewohner? Einmal wird Lilith von einer Krähe verfolgt und angegriffen, dann hört sie seltsame Geräusche. Und warum sind die Mitbewohner ihrer Tante fast immer wie vom Erdboden verschluckt? Lilith und ihr Freund Matt geraten zunehmend in einen Strudel aus spannenden Erkenntnissen und immer gefährlicheren Situationen. Lilith wird klar, dass es hier um weit Gefährlicheres als kleine Halloween-Abenteuer geht.

Das Hörspiel bietet nicht nur wohliges Gruseln, es wirft zugleich ein paar große Fragen auf. Kann Lügen zuweilen unvermeidlich sein? Und hält wahre Freundschaft auch den schlimmsten Erschütterungen stand?
Die Buchvorlage ist im Thienemann Verlag erschienen."

Ostberlin im Jahre 1953. Judith, die Tochter des Altkommunisten Lünig, verhilft dem wegen angeblicher Werk-Sabotage gesuchten Sohn Karl des Ost-CDU-Mitgliedes Brink zur Flucht in den westlichen Teil der Stadt. Karl und Judith verlieben sich ineinander und heiraten heimlich im Westsektor. Als der Streit zwischen den Vätern (der Kommunist ist Untermieter beim Christdemokraten) zur offenen Feindschaft entflammt, denunziert Judiths Vater Karl bei der Volkspolizei, die den jungen Mann auf der Flucht erschießt.

Nach Jahrzehnten, den Verwandten und Bekannten schon unbekannt geworden, kehrt Sir Michael aus dem Ausland zurück. Er verliert Koffer und Ausweis. Jetzt stürzt er von einem Abenteuer ins andere. Sir Michael kann wirklich von sagenhaftem Glück sprechen, daß er Koffer und Ausweis wiederfindet. Nicht genug des Glücks: Er tritt auch noch eine reiche Erbschaft an. Aus all den Verirrungen kann er eine reizende Frau in eine geordnete Zukunft mitnehmen.

Eine ehemalige Heroine Amerikas, ein längst verstorbenes Idol, ruft aus dem Jenseits die Toten an. Dabei erschafft sie ein Bild von sich selbst, sie prüft Inhalt und Form ihrer Rolle, sie inszeniert sich als Kunstwerk. Mit biografischen Fakten und einem permanenten Vergleich mit Marilyn Monroe, Jackies stärkster Gegenspielerin, umkreist Jelinek in ihrem Hörspielmonolog Jacqueline Bouvier (1929 - 1994), die Witwe des US-Präsidenten John F. Kennedy und des griechischen Milliardärs Aristoteles Onassis. Ein Leben voller Glanz und Glamour, Bedeutung und Behauptung, Schicksalsschläge und Schocks. Hörspielpreis der Kriegsblinden 2004.

Ein Bombenanschlag bei einem Marathon: Die absolute Horrorvorstellung für jede Polizistin. Erst recht, wenn sie ihn hätte verhindern können! Und genau in der Lage ist Ariane Kruse. Noch ist nichts explodiert, doch die Läufer sind unterwegs. Und auch Kommissar Wonder stellt sich seinen Albträumen ... (03:14) Beginn Hörspiel (56:51) Gespräch über «Sonntag» & Ausblick auf den Rest des Jahres im Krimi-Podcast

Ab gehts ins Mittelalter zu den beiden Kindern Regi und Maria. Regi findet im Klosterfriedhof einen Silberschatz, und zusammen mit Maria stellt er den Dieb. Ein spannender Hörspiel-Krimi! Regi hat zwei heimliche Leidenschaften: Er will lesen lernen, und er will sein Geissböckli Karli retten. Beim Klosterschüler Martinian lernt Regi heimlich Buchstaben für Buchstaben. Denn wenn er lesen und schreiben kann, so hofft Regi, findet er in der Kloster-Schreibstube Arbeit, kann Geld verdienen und Karli kaufen. Sonst wird aus Karli Pergament, und das muss mit allen Mitteln verhindert werden! Als Regi eines Nachts auf dem Friedhof Wachs für seine Schreibtafel abzweigen will, beobachtet er eine dunkle Gestalt. Wer ist das? Und was hat er vor? Dann findet Regi mit Hilfe vom Geissböckli Karli auf dem Klosterfriedhof einen Silberschatz! Den kann nur dieser Typ dort versteckt haben. Regi und Maria stellen dem Schatzgräber eine Falle und erleben eine grosse Überraschung.

Das hohe C, es tut so weh!

Do you need a stimulation?' fragt die Schwester noch und knallt dem zukünftigen Vater ein Pornoheft auf den Tresen - und schon beginnt die Geschichte von drei möglichen/ unmöglichen Kindern: In England kann man heute für 6.500 Pfund in-vitro-erzeugte Embryonen genetisch untersuchen und 7.000 Merkmale für spätere Krankheitsrisiken erkennen, darunter Brustkrebs, starke Hornhautverkrümmung oder Schizophrenie. Ist es nicht fahrlässig, diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen? Nach der Samenspende in einer solchen englischen Privatklinik steht ein Paar vor der Entscheidung, welcher von drei Föten eingesetzt werden soll, nachdem alle auf spätere Erkrankungen untersucht worden sind. In diesem 'pränatalen Spekulationsraum' unterhalten sich die drei möglichen Leben darüber, was mit ihnen passieren wird. Die Stimmen von Fabian, Amelie und Max werden zu Erzählern ihres eigenen Lebens. In kurzen Snapshots geben sie eine Vorschau auf die wichtigsten Ereignisse zwischen Geburt und Tod. Gleichzeitig kommentieren sie den Entscheidungsprozess der Eltern und spekulieren fortwährend darüber, wer wohl am Ende das Rennen macht und eingepflanzt wird.

Durch die Fortschritte in der Gentechnik ist es mittlerweile möglich, noch vor der Entstehung des Lebens das Leben selber immer differenzierter zu selektieren, Natur und Evolution zu manipulieren. Das Hörspiel bewegt sich in diesem Diskussionsraum und stellt ein paar entscheidende Fragen: Ist die DNA wirklich der alles bestimmende Bauplan? Kann sie Lebensglück versprechen? Was für ein Leben ist denn überhaupt ein lebenswertes?

Paul Plamper geboren 1972 in Ulm, lebt in Berlin. Er studierte von 1993 bis 1995 Theaterwissenschaften und Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin. Er begann seine Regiearbeit 1992 als Regieassistent unter Peter Zadek und Heiner Müller. Später arbeitete Plamper für das Berliner Ensemble und die Volksbühne Berlin und begann, erste Hörspiele zu realisieren. Seitdem entstand eine Vielzahl an Hörspielproduktionen. Sein Hörpspiel 'TO P HIT leicht gemacht' (WDR/NDR) gewann 2002 den Prix Europa. 2006 entstand der Dreiteiler 'Hochhaus' nach dem Roman von J.G. Ballard.

Julian Kamphausen geboren 1975 in Darmstadt, lebt in Berlin. Seine Theaterlaufbahn begann mit Regieassistenzen bei Werner Schroeter, Katharina Thalbach und Christoph Schlingensief. Er inszenierte seitdem unter anderem an Spielstätten in Wien, Berlin und Hamburg. Heute arbeitet
Julian Kamphausen als Regisseur und Dramaturg, unter anderem am Berliner Ensemble und in der 'Bar jeder Vernunft'.
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Im Hörspiel 'Die Unmöglichen' sind Paul Plamper und Julian Kamphausen auf einem moralisch sehr umkämpften Gebiet unterwegs. Mit einer sehr genialen Idee, greifen sie das Thema der pränatalen Selektion an und stellen den unmöglichen Sachverhalt da, wie sich drei Embryonen unterschiedlich entwickeln könnten. Natürlich wirken alle drei Kinder sehr klischeehaft - aber um als prägnantes Beispiel zu dienen, darf hier auch ruhig mit ordentlich dicker Farbe gemalt werden. Die Botschaft wird deutlich und darauf kommt es letztlich an.

Ein Stück, das zum Nachdenken anregt, und zeigt, dass nicht jede technische Möglichkeit eine Garant für ein zufriedenstellendes Ergebnis sein muss.

Die Umsetzung des Hörspielparks ist wie zu erwarten gelungen. Sehr gute Sprecher, die allesamt einen sehr glaubhaften Eindruck hinterlassen, agieren in zur Handlung passenden Kulissen. Die Produktion ist rund und drängt sich zu keinem Zeitpunkt vor die Handlung.

Ein Hörspiel, das mit einer gelungenen Darstellung ein sehr ernstes Thema transportiert, ohne dabei staubtrocken oder moralisch übertrieben zu wirken.

Hier sollte man auf jeden Fall mal reinhören!

"Heroin, be the death of me", singt Lou Reed. Er hat es – bis jetzt – überlebt. Aber die Liste der Konsumenten und Opfer der Droge ist lang. Und ob Superstar oder kleiner Junkie, sie alle sind abhängig von einem Stoff, der als Hustenmittel das Licht der Welt erblickte. Wuppertal-Elberfeld, Ende des 19. Jahrhunderts: Der 37-jährige Pharmakologe Heinrich Dreser soll den Elberfelder Bayerwerken – damals noch "Farbenfabriken" – zum Durchbruch im Pharmasektor verhelfen. Im August 1897 ist es so weit: "Heroin" wird geboren. Das neue Wundermittel gegen Husten erobert den Weltmarkt, doch es gerät bald außer Kontrolle. Was folgt, ist die Geschichte eines Stoffes, der zahlreiche Menschen in seinen Bann zieht und mindestens ebenso viele auf dem Gewissen hat, einschließlich seines Erfinders selbst. Ein rauschhaftes Hörspiel über allzu naiven Fortschrittsglauben und dessen Nebenwirkungen.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Der 1955 in Baden-Baden geborene und 2013 in Karlsruhe verstorbene bildende Künstler Wolf Pehlke verfasste 1990 Alfred 23 Harth Briefe über das zeitgenössische Paris. Sie erzählen vom Leben in der französischen Metropole, von Kunst- und Intellektuellenkreisen, aber auch von der Erbärmlichkeit des Neoliberalismus. Und Deutschland spiegelt sich in diesen Texten indirekt. Das Duo Fey und Harth nutzten die Briefe für ein musikalisches Originalton-Projekt. 30 Jahre später setzen sie sich erneut damit auseinander - für eine künstlerische Selbstverortung im Zeichen des Alters, des eigenen Spätwerkes.

"Otto hat gesagt, wir sind viel zu brav, und seitdem denke ich über das wilde Leben nach. Und ob er Recht hat. Und was wir tun sollen, falls er Recht hat." Falls ja, kann es nicht so bleiben, findet Matti. Nur daran, dass Otto sein bester Freund ist, darf sich nichts ändern. Die beiden Jungs kennen sich schon ihr ganzes Leben, minus drei Wochen. Matti hat die Lachsucht und Otto ist top in Yoga. Sie wohnen da, wo das Leben tobt – mitten in Berlin. Und sie lieben Eis, am meisten das stinknormale und nicht den abenteuerlichen Geschmacksrichtungsmix, den es seit neustem zu unbezahlbaren Preisen an jeder Ecke gibt. Alles ganz normal also. Bis sie eines Tages im Musikunterricht einen Rap von Bruda Berlin auf YouTube ansehen und sie die Aufgabe bekommen, selbst einen zu schreiben. Nur wie, wenn man nicht singen kann und das Aufregendste im Leben die Mathe-Nachhilfe, der Klavierunterricht und der Spielplatz an der Ecke ist? Da muss also doch ein wildes Leben her – und das ist schneller da, als die beiden denken! Fiese Immobilienhaie und gefährliche Gangster inklusive!

In Müffelhausen liegt der Hund begraben und seine Bürger sind die größten Langweiler der Welt. Sie fürchten sich vor Fremden und vor den Räubern im Schrattwald. Peinlich genau achten sie darauf, dass alle gleich aussehen und ein Tag dem anderen gleicht. Aber Jule ist anders. Sie hat rote Locken und Sommersprossen und sehnt sich nach einem Abenteuer. Solange keins kommt, geht sie begeistert zur Schule und abends verschlingt sie Räubergeschichten. Die Räuber feiern Feste und schmeißen sich durch die Luft, die Räuber singen Lieder und fressen geröstete Kaulquappen und manchmal sogar kleine Kinder. Eines Tages hat Jule alle Bücher ausgelesen. Sie macht sich auf den Weg in den verbotenen Schrattwald. Die Geschichten sind ja schließlich nur Geschichten, denkt sie. Doch dann begegnet sie Rosch Rackzack...

"Am 2. Juni um 2 Uhr morgens verschwindet die gesamte Menschheit, lautlos und ohne Spuren zu hinterlassen. Zurück bleiben deren Sachen und Tiere, die sich schon bald mit wachsender Furchtlosigkeit hervorwagen, um die Erde wieder in ihren Besitz zu nehmen. Übriggeblieben ist außerdem: ein einziger Mensch, ein Einzelgänger, der mit der Welt nicht zurechtkam und sich in ebendieser Nacht, der Nacht vor seinem 40. Geburtstag, das Leben nehmen wollte. In einer paradoxen Umkehrung wird der verhinderte Selbstmörder nun zum einzigen Repräsentanten menschlichen Lebens, zur Menschheit schlechthin. Offen bleibt dabei die Frage, ob er, der einzig verschont Gebliebene, ein Auserwählter oder ein Verdammter ist.
Geschrieben kurz vor dem Freitod des Autors, am 31. Juli 1973, ist ""Dissipatio"" eine Art Porträt unserer Gegenwart, ein philosophisches Vermächtnis und das Testament eines großen italienischen Solitärs.

Michael Krüger hat Morsellis intime und sich gängigen Science Fiction-Schablonen entziehende „Last Man On Earth“-Geschichte, die im August 2021 im Suhrkamp Verlag neu veröffentlicht wurde, für das Radio eingerichtet. Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der Vereinsamung, die viele Menschen im Lockdown erfahren mussten, sowie der Klimakrise ist das Hörspiel ein Plädoyer für ein Innehalten:
""Wir sind nicht dazu geschaffen, ganz allein zu sein. Wir können es uns vorstellen, aber nicht sein […]. Nie war die Welt so sauber und so leuchtend wie jetzt, da eine gewisse Gattung Zweifüßler aufgehört hat, sie zu gebrauchen."" "

Ob Tiere sprechen können? Natürlich können sie das – aber nur, wenn sie wollen. So ist es auch beim Kater Musch. Seit der mäßig erfolgreiche Schriftsteller Anton Pfister, genannt Tonerl, ihn aus dem Wasser gezogen hat, redet er mit ihm. Jeden Tag erzählt der Kater ihm seine Erlebnisse – vom Dach des großen Mietshauses, von der Straße, von den Nachbarn, aus dem ganzen Viertel. Musch ist für Tonerl eine stete Quelle von wunderbaren, zum Teil sehr spannenden Geschichten. Und Tonerl berichtet im Radio davon.

Sie würde nie zugeben, dass Putzen für sie zur Obsession geworden ist. Nein, sie präsentiert es lieber als eine Lebenseinstellung, einen perfekten Lebensentwurf, eine Philosophie.

Als sie nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann untätig das Bett hüten muss, träumt sie sich an edle, gepflegte Orte, wo Armeen von Reinigungskräften die teuren Möbel und das feine Porzellan sauber halten und wo das Wort "Staubfänger" nicht existiert. Ihr Mann hingegen, der Redebesessene, verunreinigt die häusliche Welt mit schwülstigen, klebrigen Liebesfloskeln. Nur eine Generalreinigung kann ihn mundtot machen.

In seinem künstlerischen Schaffen bedient sich Michael Riedel seit Mitte der 90er Jahre immer wieder Materialien, die den ihn umgebenden Kunstbetrieb aufzeichnen und abspielen. Dabei ist ihm die Kommentarbedürftigkeit von Kunst eine schier unerschöpfliche Quelle für Textmaterial aus dem sich seine grafischen Arbeiten zusammensetzen.

Unter dem Titel ˈzɛlpstbəˈʃʁaɪ̯bʊŋ (phonetische Schreibweise für ‚Selbstbeschreibung’) zeigte das Museum der bildenden Künste Leipzig 2019 eine Ausstellung mit den für Riedel typischen Bildwerken, die als Ausgangspunkt für eine 22-stimmige Klanginstallation dienten. Aus der Sammlung von Sounddateien, die Riedel mit Hilfe von Reader-Programmen in den letzten Jahren produziert hat, hat Oliver Augst, Musiker und Komponist, einen Soundtrack arrangiert, der den Rhythmus, der visuell ablaufenden Muster wiedergibt und nun als Hörspiel seine auditive Weiterentwicklung findet.

Die Bilder kommen nun endlich einmal selbst zu Wort, ja sie fangen zu sprechen und zu singen an. Und zwar von A bis Z: Namen, Begriffe, Geldbeträge als Skelett des heutigen Betriebssystems Kunst. So entsteht ein subjektives Wörterbuch des Kunstbetriebs, frei nach Antonin Artaud "haargenau in eine tobende Ordnung gebracht“, eine arbiträre neue Systematisierung.

Augst lässt das Reden und Reflektieren über Kunst zu Kunst und Soundtrack werden und so zu uns zurück sprechen. Dieser Ansatz schreibt das Material kompositorisch weiter, vervielfacht den selbstreferentiellen Informationsgehalt und lässt ihn zu einem neuen komplexen poetisch-abstrakten Kosmos anwachsen. Textbilder beginnen zu sprechen und die SELBSTBESCHREIBUNG zu beschreiben: Der Kreis schließt sich. Das Layout der Bildflächen speichert als grafisches Ereignis nicht mehr nur die Geräuschkulissen des Betriebssystems Kunst‘, sondern erzeugt selbst den Diskurs-Sound. "Eine Kunst der Gesellschaft, die sich der SELBSTBESCHREIBUNG verschrieben hat." (Marcus Andrew Hurttig)

Alle Texte sind im Kontext von Riedels künstlerischen Aktivitäten entstanden, O-Tonaufnahmen, Mitschnitte, sortiert, bearbeitet in Typografie und Grafik, anschließend in Klang transformiert mittels verschiedenster Computer-Sprachprogramme aller Generationen, einem sogenannten 'GhostReader' im Internet sowie dem Gesangsstimmengenerator 'AlterEgo‘. Quellen sind z.B. die Partys der legendären "Freitagsküche" in Frankfurt, Ausstellungseröffnungen, Telefongespräche ... Und Texte aus Riedels Kunst-Katalogen: Meckert, Perlstein, Oskar, Digital Dandy. Unter Verwendung von Hanns Eislers A-cappella-Kantate "Oh endless is this misery".

Meister Eder nimmt einen Buben für kurze Zeit Lehrling auf. Leider ist der Junge faul und unwillig, er stellt jede Menge Unsinn an. Natürlich nur dann, wenn der Schreinermeister nicht da ist. Aber gibt ja noch den kleinen Kobold, der Eder alles haarklein berichtet.

Jodel ist „Hyperakusiker" - er hört viel mehr als alle anderen. Für die Polizei analysiert er tagsüber im schalldichten Labor Aufnahmen und Telefonmitschnitte, abends zieht er sich in die Natur zurück. Doch plötzlich gerät die feine Ordnung seines Lebens ins Wanken.

Die Unordnung der Welt erreicht ihn auch weit draußen in seinem Weiler. Alles fängt an mit der Freundschaft zu Jeanne, einem 11jährigen Mädchen, das ein noch feineres Gehör hat als er. Jodel bringt ihr bei, ihre Gabe zu nutzen und zu kontrollieren. Dann kommt Jeannes Mutter ins Spiel, eine feingeistige Komponistin. Als schließlich auch noch der mongolische Obdachlose Ulan vor seiner Tür auftaucht, ist Jodels Leben endgültig umgekrempelt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach islamistischen Kalifen, russischen Waffenhändlern, serbischen Kriegsverbrechern - und fliegen fast mit einem maroden Parkhaus in die Luft.

Eine Frau wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Sie wurde erwürgt. Der leitende Ermittler Avi Abraham erkennt die Tote sofort wieder: Sie wurde vor Jahren Opfer einer Vergewaltigung. Der aufgrund ihrer Aussage verurteilte Täter, hatte beharrlich seine Unschuld beteuert. Führt dessen Familie jetzt einen Rachefeldzug? Parallel wird die Geschichte von Mali erzählt. Auch Mali wurde vor Jahren auf einer Dienstreise Opfer einer Vergewaltigung. Langsam laufen beide Parallelgeschichten aufeinander zu.

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Kartonfabrik eingestellt. Auf dem Gelände soll sich ein Wolf herumtreiben. Nacht für Nacht macht sie ihre Rundgänge, und mit jeder Schicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst.

Vom Wolf fehlt jede Spur, auf einem Spaziergang stösst die junge Frau hingegen an einem Waldrand auf ein Metallkreuz ohne Aufschrift. Es markiere die Fundstelle eines Toten, erfährt sie. Ein Mann, vermutlich aus Afrika, ist als blinder Passagier im Flugzeugfahrwerk mitgeflogen und beim Landeanflug in die Tiefe gestürzt. Die Geschichte lässt die Frau nicht mehr los: "Menschen fallen vom Himmel, Wölfe werden gejagt. Nichts ist sicher, nicht der Boden, auf dem wir stehen, und nicht die Flugzeuge, in die wir steigen, nicht die andere Seite von Grenzen."

Der Baslerin Gianna Molinari ist mit "Hier ist noch alles möglich" ein Romandebüt gelungen, das von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen wurde. Es war 2018 sowohl für den Deutschen als auch für den Schweizer Buchpreis nominiert und wurde u.a. mit dem Robert-Walser- und dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet.

Wie die anderen Hörspiele um den Berner Fahnderwachtmeister Studer beruht auch 'Der Chinese' (1938) auf deutschsprachigen Pionierleistungen einer realistischen Kriminalliteratur. Während Friedrich Glauser den Roman schrieb, formulierte er sein Gegenprogramm zum herkömmlichen Detektivroman: "Vermenschlichen! Die Bahnhofsautomaten zu Menschen machen. Und vor allem die Denkmaschine, den Schlaumeier mit der Blümchenlösung im Knopfloch nicht mehr idealisieren. Warum entschließt er sich nicht, Kontakt mit seinen Mitmenschen zu suchen, die Atmosphäre zu erleben, in der die Leute leben, die ihn beschäftigen?" Der versierte Kriminalist Studer, der einst wegen unliebsamer Aufdeckungen in einer Bank-Affäre zum Wachtmeister degradiert wurde, hält es merklich mit denen, die in der eidgenössischen Ordnung der Dinge im Schatten stehen. Pfründisberg, das ist für Studer: eine Armenanstalt, eine Gartenbauschule, eine Dorfwirtschaft. Und zwei Morde. Denn die Taschentücher der Anna Hungerlott, die an Darmgrippe gestorben sein soll, weisen Arsenspuren auf. Und ein Chinese liegt mit einem Schuss mitten durchs Herz im Novembernebel. Dem Wachtmeister fällt einiges auf, zum Beispiel, dass die Armenhäusler dünne Kohlsuppe löffeln, während der Armenvater erlesenen Wein trinkt. Aber das hat nichts mit den Morden zu tun. Oder doch?

hoerspieltipps.net:
Friedrich Glauser erzählt hier einen sehr düsteren, aber auch sehr klassischen Krimi, dessen exotischer Titel nicht ganz zur bodenständigen Kulisse passt. Der "Chinese" ist ein weitgereister Schweizer, dessen asiatisch wirkenden Gesichtszüge ihm den entsprechenden Spitznamen verliehen haben.
Sein Tod stellt sich als Mord heraus, und Wachtmeister Studer nimmt die Ermittlungen auf. Es schließt sich ein schlüssiger Plot an, der dem großen Namen des Autors im Krimimetier durchaus würdig ist.

Der Unterhaltungswert der Umsetzung hält sich allerdings in Grenzen. Sehr spröde haben hier Markus Michel und Martin Bopp das Stück bearbeitet bzw. inszeniert. Die Dialoge plätschern vor sich hin und auch die Sprechern agieren sehr emotionslos, so dass hier Spannung überhaupt nicht aufkommen will - man muss sich hier schon teilweise zwingen, zuzuhören.

Insofern kann ich diese Produktion auch nur bedingt empfehlen: Diejenigen, die Spaß an durchdachten klassischen Krimis haben und sich von einer unspektakulären Inszenierung nicht abschrecken lassen, können hier zumindest mal ein Ohr riskieren.

Nexus 5, die neuesten Androiden der Firma Rosen, sind hochintelligent und verblüffend menschenähnlich. So menschenähnlich, dass sie den Mars-Kolonisten nicht mehr als Haus- und Industriesklaven dienen wollen, sondern auf der Erde eine respektable bürgerliche Existenz als Kriminalinspektor oder Opernsängerin anstreben. Und jeden niederschießen, der sie auf ihrem Weg in die Freiheit aufhalten will. Rick Deckard muss das von Berufs wegen tun. Aber auch, weil es gut bezahlt wird. Er braucht die Fangprämien dringend, um sich endlich seinen Herzenswunsch zu erfüllen: ein lebendiges Schaf! Doch dafür muss er soviel Geld hinlegen wie seine Vorfahren einst für einen Rolls Royce. Bisher war Rick immer noch ein wenig schneller und flexibler als die rebellischen Androiden, bis er auf Rachael trifft, die Luxusausführung der weiblichen Nexus-5-Modelle.

Philip K. Dick (1928-82), amerikanischer Science-Fiction-Autor. Mehr als 120 Kurzgeschichten und 40 Romane. Hörspielbearbeitungen, u. v. a. 'Schmetterling mit Hakenkreuzen' (BR 1981), 'Die Kolonie' (SDR 1986), 'Erinnerungsmechanismus' (BR 2001).

hoerspieltipps.net:
Ein SF-Hörspiel, dessen Motive sich im Film 'Blade Runner' von Ridley Scott wiederfinden und das unter diesem Titel auch vor geraumer Zeit in den Handel kam.

Die Geschichte einer Welt, in der Androiden gejagt werden, man diese aber kaum von Menschen unterscheiden kann, zeigt die Schwierigkeit der Selbsterkennung in dieser Situation - wann kann man sich selbst sicher sein, dass man ein Mensch ist?

Die Geschichte wird insgesamt vielleicht etwas zu ruhig vorgetragen - man wollte offenbar mehr den Hintergrund herausstreichen, als die tatsächliche Handlung. Das sorgt hier und da für einen etwas zähen Hörgenuss.

Wer knallige SF mag, wird von 'Träumen Androiden' eher enttäuscht werden, wer jedoch das Hintergründige einer solchen Geschichte schätzt, der darf gerne einschalten.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Zu seinen Lebzeiten haben nur wenige das Genie dieses Autors erkannt. Heute erlebt der 1921 nach über 15 Jahren Aufenthalt in einer Irrenanstalt gestorbene Oskar Panizza eine Renaissance. Zu seinen schönsten Werken gehört die Erzählung "Aus dem Tagebuch eines Hundes", in dem die Menschen-Welt aus der Perspektive eines Hundes beschrieben wird - ein Kunstgriff, der es Panizza erlaubte, menschliches Tun und Lassen um so grimmiger zu sezieren. Der Erzähler und zugleich die Hauptfigur ist ein philosophischer, in seinem Hang zur Systematisierung ungemein deutscher Dackel. Er wird, jung und weltunerfahren, vom Land in die Stadt verkauft und lernt dort Straßen und Häuser, Schutzleute und Kaffeestuben, Menschen männlicher und weiblicher Natur kennen (die er auf Grund ihrer Kleidung als "Beinzeiger" und "Beinverstecker" klassifiziert). Er erlebt den ersten Schnee, die Liebe und den Tod... In Heinz von Cramers Hörspielinszenierung äußern sich die Menschen durchweg in überdimensionalen unverständlichen Lauten, während Hunde und Katzen eine "normale" verständliche Sprache reden.

Gott verhandelt einen Pakt mit dem Teufel: Der bekommt ein prächtiges Höllenportal und die Freiheit, seine Gedanken zu verbreiten. Im Gegenzug verbreitet er die Syphilis auf Erden - durch den Papst und eine Jungfrau. Für "Liebeskonzil" wurde Panizza 1895 wegen Blasphemie verurteilt.

Gott, senil und gebrechlich geworden, erfährt von sündhaften Zuständen auf Erden. Mit einem debilen Jesus und einer recht abgestumpften Jungfrau Maria inspiziert er den Hofe des Papstes - und wird Zeuge obszöner Szenen und böser Intrigen. Ein Plan muss her.

Es gibt zu viele Morde auf dieser Welt. Der dicke Kommissar Kreuzeder vom Morddezernat Passau lässt sich durch einen neuen Fall nicht gleich in der Mittagspause stören. Schweinsbraten, fünf Weißbier und sechs Obstler hat er bestellt. Eine Leiche, die mit dem Mähdrescher zu Gulasch - beziehungsweise eher zur Roulade - gemacht wurde, ist keine appetitliche Aussicht. Und wer sich wie Kreuzeder seit 20 Jahren mit Täterlogik befassen muss, ahnt mehr Motive zwischen Himmel und Erde, als der Aufklärungsquote in Niederbayern dienlich ist.
Auf dem total überschuldeten Bauernhof der Familie Holzner ist ein Bankbeamter ermordet worden. Kreuzeder fehlt es an Eifer bei dieser Ermittlung. "Haben Sie generelle Zweifel am Schuldprinzip?", fragt ihn die Psychologin.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Teil 1
Ein Polizist allein zu Haus
Nachdem Streifenpolizist Brennecke einen Drogenabhängigen angeschossen hat, wird er vom Dienst suspendiert. Derweil vergeigt sein zappeliger Kollege Friess die erste Schicht ohne den Chef nach allen Regeln der Kunst.

Teil 2
Die Taste mit der Forke
Brennecke fällt zu Hause die Decke auf den Kopf: Das Schicksal seines toten Bruders geht ihm nicht aus dem Kopf und sein antiker PC macht, was er will. Draußen kämpft Kollege Friess weiter mit den Fettnäpfchen.

Teil 3
Ungeklärte Umstände
Nach dem Streit mit seinem Kollegen erwartet Brennecke daheim das nächste Fiasko. Auf dem Revier fühlt sich Friess zunehmend beobachtet. Als er von Nicks Schicksal erfährt, ist die Zeit ist reif für einen gemeinsamen Schlachtplan.

Teil 4
Locker bleiben, Friess!
Die Undercover-Ermittlung aus dem Home-Office nimmt ihren Lauf: Ausgerüstet mit Funkgarnitur und Knopf im Ohr macht sich Friess auf den Weg zu Kröte. Brennecke ist live dabei und unterstützt seinen Kollegen per Audiokommentar.

Teil 5
Der Prügelknabe
Showdown im Revier mit Bereichsleiterin Petrovsky: Das Urteil der Internen steht fest, und nicht nur Miro wartet mit einer Überraschung auf. Friess zeigt sich kreativ in Sachen Aktenvernichtung, und Kröte lüftet ein wohlgehütetes Geheimnis.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Ein Bombenanschlag im Kalten Krieg und seine Vorgeschichte: Doppelagent Sobotka erzählt vom Überlebenskampf zwischen zwei Systemen, seiner Suche nach Freiheit und ihrem tragischen Ende. Krimi frei nach wahren Begebenheiten.

Westberlin, April 1986: Friedrich Menken vom BKA ist ratlos. Der junge Mann, der ihm im Vernehmungsraum gegenübersitzt, ist ein Rätsel. Kreidebleich ist er aufgetaucht, mitten in der Nacht, um sich selbst anzuzeigen. Er, Wolfgang Sobotka, sei mitverantwortlich für das Bombenattentat auf die Diskothek „La Belle“ vor zehn Tagen. Zwei Tote, Dutzende Schwerverletzte, ein Luftangriff der US-Armee auf Tripolis und ein drohender Krieg zwischen Libyen und den USA: Er, Wolfgang Sobotka, geboren im beschaulichen Templin in der DDR, sei daran schuld – als ehemaliges Mitglied einer palästinensischen Terrorgruppe, die ihn nun ermorden will. Menken holt tief Luft – nicht zum letzten Mal in dieser Nacht, in der Sobotka seine Lebensgeschichte erzählt. Vom Stasigefängnis Hohenschönhausen über das Kleinkriminellen-Milieu West-Berlins bis zum internationalen Terrorismus: Die Geschichte des Doppelagenten Sobotka ist ebenso abenteuerlich wie tragisch. Ein Krimi-Hörspiel frei nach wahren Begebenheiten.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)


Ein Bombenanschlag im Kalten Krieg und seine Vorgeschichte: Doppelagent Sobotka erzählt vom Überlebenskampf zwischen zwei Systemen, seiner Suche nach Freiheit und ihrem tragischen Ende. Krimi frei nach wahren Begebenheiten.

Westberlin, April 1986: Friedrich Menken vom BKA ist ratlos. Der junge Mann, der ihm im Vernehmungsraum gegenübersitzt, ist ein Rätsel. Kreidebleich ist er aufgetaucht, mitten in der Nacht, um sich selbst anzuzeigen. Er, Wolfgang Sobotka, sei mitverantwortlich für das Bombenattentat auf die Diskothek „La Belle“ vor zehn Tagen. Zwei Tote, Dutzende Schwerverletzte, ein Luftangriff der US-Armee auf Tripolis und ein drohender Krieg zwischen Libyen und den USA: Er, Wolfgang Sobotka, geboren im beschaulichen Templin in der DDR, sei daran schuld – als ehemaliges Mitglied einer palästinensischen Terrorgruppe, die ihn nun ermorden will. Menken holt tief Luft – nicht zum letzten Mal in dieser Nacht, in der Sobotka seine Lebensgeschichte erzählt. Vom Stasigefängnis Hohenschönhausen über das Kleinkriminellen-Milieu West-Berlins bis zum internationalen Terrorismus: Die Geschichte des Doppelagenten Sobotka ist ebenso abenteuerlich wie tragisch. Ein Krimi-Hörspiel frei nach wahren Begebenheiten.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)


Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer modernen Tierfabel muss sich die Freiheit des Individuums gegen Marktkonformität und Massenmedien behaupten.
Ein Junge, Theodor Bouquet, träumt davon, ein Cowboy zu sein, anstatt den väterlichen Mastbetrieb zu erben – und doch schliddert er geradewegs in die Zeit der repressiven Tierhaltungsmethoden und unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
Jahrzehnte später führt das Schwein „Pig Boy“, Nachfahre eines Schweins aus der Zucht von Theodor Bouquet, ein luxuriöses Jetset-Leben. Als Werbebotschafter von PERTA ist er ein Star auf allen Social-Media-Kanälen. Doch der Ruhm wird dem Tier zum Verhängnis. In einer interaktiven, virtuellen Gerichtsshow wird er, das Schwein, wegen "Verletzung der Artenrechte" verurteilt.
In der dritten Episode träumt eine Sau, die menschliche Embryonen austragen muss, von der Freiheit, die sie auf der anderen Seite der Tür erwartet würde – das Exit-Schild steht für sie für den Neuanfang.
Du bist, was du isst? Zwischen Science Fiction, Kunstsprache und konkreter Gegenwart angesiedelt, findet Autorin Gwendoline Soublin aufrüttelnde literarische Bilder für die Fragen, wie frei der Mensch wirklich ist und wieso sich diese Freiheit gerade im Umgang des Menschen mit anderen Lebewesen spiegelt?

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Erst erhält Syndikat-Killer Roy Cady die Diagnose Lungenkrebs, dann will sein Boss ihn umbringen lassen. Nur knapp entgeht Roy der Attacke und kann gemeinsam mit der jungen Prostituierten Rocky, die durch Zufall in den Mordversuch verwickelt wird, aus der Stadt fliehen. Obwohl er weiß, dass sie ihm nur Ärger bringen wird, schafft Roy es nicht, Rocky loszuwerden. Schlimmer noch, nach kurzer Zeit hat er auch die kleine Tiffany am Hals, die angeblich Rockys Schwester ist. Aus der Not heraus bilden die drei eine Zweckgemeinschaft, gegen die Killer im Speziellen und gegen die Einsamkeit des Lebens im Allgemeinen.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Erst erhält Syndikat-Killer Roy Cady die Diagnose Lungenkrebs, dann will sein Boss ihn umbringen lassen. Nur knapp entgeht Roy der Attacke und kann gemeinsam mit der jungen Prostituierten Rocky, die durch Zufall in den Mordversuch verwickelt wird, aus der Stadt fliehen. Obwohl er weiß, dass sie ihm nur Ärger bringen wird, schafft Roy es nicht, Rocky loszuwerden. Schlimmer noch, nach kurzer Zeit hat er auch die kleine Tiffany am Hals, die angeblich Rockys Schwester ist. Aus der Not heraus bilden die drei eine Zweckgemeinschaft, gegen die Killer im Speziellen und gegen die Einsamkeit des Lebens im Allgemeinen.

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Auf die gute Altmännerfreundschaft.

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Gehört Gott in die Verfassung? Soll sich die Präambel, der richtungsweisende Vorsatz vor den Grundrechten, auf Gott berufen? Und heißt das dann, dass Gott für die Politik die Verantwortung hat? Heiße Debatten, die sich bis heute fortsetzen.

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Soll das Volk direkt in sogenannten Volksentscheiden bestimmen können? Oder überträgt es seine Macht und damit die Entscheidungshoheit an Delegierte im Parlament? Eine Ausrichtung, über die sich auch heute lautstark streiten lässt.

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Frauen und Männer sind nicht gleich. Aber sie haben den gleichen Wert. Damit ihnen im Grundgesetz auch die gleichen Rechte zuerkannt werden, mussten die vier Frauen im Parlamentarischen Rat lange kämpfen.

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Ein Kind, das nicht in eine Ehe geboren wird, hat nicht die gleichen Rechte wie ein eheliches Kind. Selbst das Grundgesetz von 1949 hat damit nicht aufgeräumt. Eine Niederlage für die Kämpferinnen um Gleichstellung.

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Ab Herbst 1948 kommt der Parlamentarische Rat zusammen und steht vor großen Aufgaben wie dieser: Wie garantiert der neue Staat die Unverletzlichkeit des Individuums? Wo fangen die persönlichen Rechte an, und wo muss es sich ein- oder unterordnen? Lässt sich all das in einem Verfassungs-Artikel bündeln?

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Presse und Rundfunk haben das Recht und die Pflicht, wahrheitsgetreu zu berichten. Aber wer definiert, was wahr ist? Und wo hört die freie Meinungsäußerung auf, weil sie zur Volksverhetzung wird?

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Zwei Weltkriege in einem Jahrhundert liegen unmittelbar hinter den 61 Männern und 4 Frauen des Parlamentarischen Rates. Sie suchen nach einer staatlichen Selbstdefinition, die ein für alle Male verhindert, dass Nationalismus und Staatsegoismus zu Konflikten führen. Ist Europa die Lösung?

Dokumentarische Serie um die Entstehung des Grundgesetzes

Herbst 1948. In der großen Lichthalle des Zoologischen Museums in Bonn versammeln sich 66 Männer und vier Frauen: Die Mitglieder des Parlamentarischen Rates. Ihre Aufgabe: das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ausarbeiten.
Ihre Arbeit, ihre Diskussionen und Überlegungen sind überliefert in 14 Protokollbänden. Wortgetreue Transkriptionen der Beratungsgespräche und des Ringens um einzelne Worte im Bewusstsein ihrer historischen Bedeutung. Spannend wie ein Krimi. Ergreifend in der schnörkellosen Ernsthaftigkeit, im unerschütterlichen Willen, sich beim Neuanfang keine Fehler zu erlauben.
Der dokumentarisch-erzählerische Hörspiel-Mehrteiler basiert auf diesen minutiösen Mitschriften einer langen, gewissenhaften Arbeitsphase. Sie bezeugen das Verantwortungsbewusstsein, die Genauigkeit, Geduld und Umsicht der Demokraten: Beamte und Juristen, die in den Trümmern des 2. Weltkriegs versuchten, mit ihrer Verfassung den Horror für alle Zeiten auszuschließen, aus dem die Welt gerade auftauchte.

Es ging nicht um Parolen, um Mehrheiten oder vorauseilende Zugeständnisse. Es ging darum, mit allem – auch grauenvollen – Wissen der Welt und speziell der letzten Jahrzehnte ein gesellschaftliches Regelwerk aufzusetzen, das zivilisatorische Entwicklungen und Errungenschaften festhält und Barbarei schon im Ansatz verhindert. Es ging um die Verfassung eines Staates, der nur dann Daseinsberechtigung hätte, wenn von seinem Boden und seinen Mitgliedern nie wieder Ausgrenzung, Rassismus, Volksverhetzung und Ungleichheit ausgingen.
Es ging um das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Es ging um die Demokratie. Wert, daran zu erinnern. Die Hörspielserie erzählt, wie hart die Arbeit an Einigkeit und Recht und Freiheit ist, dass Demokratie kein Geschenk und kein Zustand ist – und dass der Einsatz dafür dennoch so unerlässlich wie erfüllend ist.
Als Bindeglied und Leitplanke winden sich literarisch-künstlerische Texte heutiger SchriftstellerInnen um die Debatten und Diskussionen. Sie verorten die jeweiligen Themen auch in der Gegenwart und identifizieren sich mit einem der Diskutanten. So erfahren wir mehr über die einzelnen Biografien, die hinter den Beratern lagen. Wir bekommen aber auch sinnliche Eindrücke von der Situation und Umgebung – und in jeder Folge die individuelle Perspektive einer Autoren-Persönlichkeit auf einen historischen Moment, der unsere Gesellschaft bis heute definiert.

Das Ringen um das Grundgesetz als Serie - wie formuliert man eine Verfassung? Welches Wahlrecht führt zu stabilen und gerechten Verhältnissen im Parlament? Sollen alle politischen Meinungen und Verhältnisse gespiegelt werden, oder ist es wichtiger, dass es zu eindeutigen Mehrheiten und damit berechenbarer Führung durch die Regierung kommt?

Bürgermeister-Kandidat Braubach hat ohne Schuld einen jungen Mann angefahren. Als er vom Cousin des Opfers erpresst wird, beginnt ein gnadenloser Schlagabtausch, der schnell zu eskalieren droht.

Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Er will ihr Hilfe anbieten für ihren Sohn Enno – vielleicht aus Gutherzigkeit, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Doch plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für ihn ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst.

TOP HIT leicht gemacht" ist das "Making Of ..." eines Nr. 1-Hits. Unerschrockene Laien und Profis aus dem Musikbusiness machen sich auf den Weg zum Chartgipfel. Was braucht ein Nr. 1-Hit? Was ist der Sound der Zukunft? Das Produzententeam unternimmt eine Achterbahnfahrt durch den Kosmos musikalischer Möglichkeiten. Ziel ist die Nr. 1-Platzierung, der Countdown läuft ... "TOP HIT leicht gemacht" ist die Komposition einer Komposition, ist Entertainment pur und gleichzeitig genaue Gebrauchsanleitung zum eigenen Nr. 1-Hit. "TOP HIT leicht gemacht" schafft Fakten statt Mystifizierung. Niemand muss originell sein, um ein Star zu werden: Papier und Stift bereithalten, das Hörspiel zum Nachmachen. Jeder kann Hit-Produzent werden. Mit Eins Live live dabei. "TOP HIT leicht gemacht" ist ein Musikgottesdienst, in dem die Zukunft gefeiert wird, bzw. die Menschen, denen die Zukunft gehört: die Stars von morgen ganz nah - und wir sind dabei, sind es selbst!

"Die zwölfjährige Lilith Parker wundert sich. Irgendetwas stimmt nicht auf der Insel Bonesdale, wo ihr Vater sie einige Monate lang untergebracht hat. Dabei kennt Lilith ihre dort lebende Tante kaum. Die Insel lockt Besucher mit einem Gruselversprechen. Ein ""echter"" Spuk wird von Leuten in Szene gesetzt, die sich als Geister, Hexen und Vampire kostümieren und allerlei Budenzauber veranstalten. Wohliges Gruseln

Aber ist der Inselspuk wirklich nur eine Erfindung geschäftstüchtiger Inselbewohner? Einmal wird Lilith von einer Krähe verfolgt und angegriffen, dann hört sie seltsame Geräusche. Und warum sind die Mitbewohner ihrer Tante fast immer wie vom Erdboden verschluckt? Lilith und ihr Freund Matt geraten zunehmend in einen Strudel aus spannenden Erkenntnissen und immer gefährlicheren Situationen. Lilith wird klar, dass es hier um weit Gefährlicheres als kleine Halloween-Abenteuer geht.

Das Hörspiel bietet nicht nur wohliges Gruseln, es wirft zugleich ein paar große Fragen auf. Kann Lügen zuweilen unvermeidlich sein? Und hält wahre Freundschaft auch den schlimmsten Erschütterungen stand?
Die Buchvorlage ist im Thienemann Verlag erschienen."

In Müffelhausen liegt der Hund begraben und seine Bürger sind die größten Langweiler der Welt. Sie fürchten sich vor Fremden und vor den Räubern im Schrattwald. Peinlich genau achten sie darauf, dass alle gleich aussehen und ein Tag dem anderen gleicht. Aber Jule ist anders. Sie hat rote Locken und Sommersprossen und sehnt sich nach einem Abenteuer. Solange keins kommt, geht sie begeistert zur Schule und abends verschlingt sie Räubergeschichten. Die Räuber feiern Feste und schmeißen sich durch die Luft, die Räuber singen Lieder und fressen geröstete Kaulquappen und manchmal sogar kleine Kinder. Eines Tages hat Jule alle Bücher ausgelesen. Sie macht sich auf den Weg in den verbotenen Schrattwald. Die Geschichten sind ja schließlich nur Geschichten, denkt sie. Doch dann begegnet sie Rosch Rackzack...

Teil 2: Die 12-jährige Jule hat sich viel vorgenommen: Sie soll einer Bande von wilden, raufenden Räuberkindern Lesen und Schreiben beibringen.

Eine Frau und ein Mann erinnern an die glücklichen Tage ihrer Amour Fou in den 1980er-Jahren der DDR. Er war Maler, hatte Frau und Kind in Ungarn, sie Studentin, wollte Schriftstellerin werden. Diese Liebe endete mit einer Abtreibung. Eine klassische, durchaus nicht besondere Geschichte, zumal Abtreibung in der DDR legal war. Handke beschwört diese Liebe wie die Vernichtung ihrer Frucht in mal impressionistisch hingehuschten, mal mythisch-ritualisierten Bildern, als eigentlich verbotenen, schuldhaften immer wieder in Blut sich auflösenden unbarmherzigen Akt einer Opferung.

Als der arbeitslose Familienvater Surab Zeuge eines Verbrechens wird, sieht er seine Karrierechance gekommen. Doch während er alles auf eine Karte setzt, bemerkt er nichts von der Affäre seiner Frau, die sich wie er nach einem neuen Leben sehnt.

Tiflis im Sommer 2012. Surab, arbeitsloser Familienvater, beobachtet seinen neuen Nachbarn, der in der gegenüberliegenden Wohnung geheime Liebesbesuche empfängt. Als er Zeuge eines Verbrechens wird, sieht er seine Karrierechance gekommen: Der mysteriöse Lover ist ein hoher Beamter. Während Surab alles auf eine Karte setzt und draußen immer mehr Demonstranten den Sturz der Regierung fordern, bemerkt er nichts von der Affäre seiner Frau, die sich wie er nach einem neuen Leben sehnt. Eine packende Geschichte über die georgische Gesellschaft zwischen Stillstand und Umbruch, Tabu und Tradition.

In Klingersbeck hat sich das Kegeln zum Volkssport entwickelt. So kommt der Gemeindeangestellte Jochen auf die Idee, eine Union der Kegler zu gründen.

Mit der neugegründeten Union der Kegler (UdK) möchte Jochen Kommunalpolitik machen. Ein wichtiger Beweggrund ist für ihn dabei auch, dass er sich selbst einen guten Posten verschaffen will. Aber die Freiwillige Feuerwehr will ihre Sitze im Gemeinderat so teuer wie möglich verkaufen. Das sorgt bei Ehepaar Kümmel für ernsthafte Probleme: Denn Herr Kümmel kandidiert für die Freiwillige Feuerwehr und seine Frau für die UdK – und das, obwohl sie gar nicht gut kegeln kann!

Jackies Onkel Finn ist davon überzeugt, dass sein verschwundener Hahn Fridolin im Kochtopf des Quantenphysiker Prof. Dr. Heer gelandet ist. Eigentlich macht Nachbar Heer auf Jackie einen verständigen Eindruck, zumal er versucht, komplizierte Dinge mit einfachen Worten zu erklären. Doch: Wenn sich im subatomaren Bereich alles etwas anders verhält, als man es gewohnt ist und man bei kleinsten Teilchen nie sagen kann, wo sie sich gerade aufhalten, gilt das dann auch für Federvieh?

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Kartonfabrik eingestellt. Auf dem Gelände soll sich ein Wolf herumtreiben. Nacht für Nacht macht sie ihre Rundgänge, und mit jeder Schicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst.

Vom Wolf fehlt jede Spur, auf einem Spaziergang stösst die junge Frau hingegen an einem Waldrand auf ein Metallkreuz ohne Aufschrift. Es markiere die Fundstelle eines Toten, erfährt sie. Ein Mann, vermutlich aus Afrika, ist als blinder Passagier im Flugzeugfahrwerk mitgeflogen und beim Landeanflug in die Tiefe gestürzt. Die Geschichte lässt die Frau nicht mehr los: "Menschen fallen vom Himmel, Wölfe werden gejagt. Nichts ist sicher, nicht der Boden, auf dem wir stehen, und nicht die Flugzeuge, in die wir steigen, nicht die andere Seite von Grenzen."

Der Baslerin Gianna Molinari ist mit "Hier ist noch alles möglich" ein Romandebüt gelungen, das von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen wurde. Es war 2018 sowohl für den Deutschen als auch für den Schweizer Buchpreis nominiert und wurde u.a. mit dem Robert-Walser- und dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet.

Zum 100. Todestag von Lena Christ. "Oft habe ich versucht, mir meine früheste Kindheit ins Gedächtnis zurückzurufen, doch reicht meine Erinnerung nur bis zu meinem fünften Lebensjahr und ist auch da schon teilweise ausgelöscht." So beginnt Christs bewegende Autobiografie, die sie 1912 mit der Unterstützung von Ludwig Thoma veröffentlichte. Sie ist acht Jahre alt, als die Mutter sie bei den Großeltern abholt. Fortan wird die Mutter nicht müde werden, der außerehelichen Tochter deren Existenz vorzuwerfen, sie als billige Arbeitskraft auszunützen und schwer zu misshandeln. Lena schwankt zeitlebens zwischen heftiger Zuneigung und Abscheu vor ihrer vordergründig frommen, dabei harten und gewalttätigen Mutter. Mehrmals versucht sie, sich vor den Widerwärtigkeiten im Elternhaus zu retten und davonzulaufen. Der Großvater, die Lichtgestalt ihrer Kindheit, dem sie sich anvertraut, vermag zu Lebzeiten noch für sie einzustehen. Nach seinem Tod ist Lena ganz auf sich allein gestellt. Um sich aus eigener Kraft zu befreien, beschließt sie, Ordensschwester zu werden, doch auch hier wird sie kleingehalten und genötigt. Eine Vernunftehe verspricht Freiheit. Die Mutter lässt sie ziehen mit den Worten: "Daß dir i nix guats wünsch, kannst dir denka, du undankbares Gschöpf! Kannt ma s' so guat braucha und muaß ma fremde Leut haltn, während die gnädig Fräuln heirat und si auf die faule Haut flackt!" Auch Ehemann Benno entpuppt sich als unsensibel und gewalttätig. Eine Emanzipation gelingt durch das Schreiben, das Lena Christ angeregt von ihrem zweiten Ehemann Peter Jerusalem beginnt. Mit eindringlicher und direkter Sprache zeichnet sie in Erinnerungen einer Überflüssigen das Bild eines Mädchen- und Frauenlebens um die Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts im katholischen Bayern auf dem Land und im kleinbürgerlichen München, schonungslos beschreibt sie die erlittene Gewalt, ihre inneren und äußeren Kämpfe und das zunächst zaghafte, später selbstbewusstere Eintreten für ihre Rechte. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs gerät sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten, versucht, durch das Fälschen von Bildern zu Geld zu kommen. Am 30. Juni 1920 nimmt sie sich mit 38 Jahren das Leben. Heute gilt Lena Christ als eine der bedeutendsten bayerischen Schriftstellerinnen.

Zum 100. Todestag von Lena Christ. "Oft habe ich versucht, mir meine früheste Kindheit ins Gedächtnis zurückzurufen, doch reicht meine Erinnerung nur bis zu meinem fünften Lebensjahr und ist auch da schon teilweise ausgelöscht." So beginnt Christs bewegende Autobiografie, die sie 1912 mit der Unterstützung von Ludwig Thoma veröffentlichte. Sie ist acht Jahre alt, als die Mutter sie bei den Großeltern abholt. Fortan wird die Mutter nicht müde werden, der außerehelichen Tochter deren Existenz vorzuwerfen, sie als billige Arbeitskraft auszunützen und schwer zu misshandeln. Lena schwankt zeitlebens zwischen heftiger Zuneigung und Abscheu vor ihrer vordergründig frommen, dabei harten und gewalttätigen Mutter. Mehrmals versucht sie, sich vor den Widerwärtigkeiten im Elternhaus zu retten und davonzulaufen. Der Großvater, die Lichtgestalt ihrer Kindheit, dem sie sich anvertraut, vermag zu Lebzeiten noch für sie einzustehen. Nach seinem Tod ist Lena ganz auf sich allein gestellt. Um sich aus eigener Kraft zu befreien, beschließt sie, Ordensschwester zu werden, doch auch hier wird sie kleingehalten und genötigt. Eine Vernunftehe verspricht Freiheit. Die Mutter lässt sie ziehen mit den Worten: "Daß dir i nix guats wünsch, kannst dir denka, du undankbares Gschöpf! Kannt ma s' so guat braucha und muaß ma fremde Leut haltn, während die gnädig Fräuln heirat und si auf die faule Haut flackt!" Auch Ehemann Benno entpuppt sich als unsensibel und gewalttätig. Eine Emanzipation gelingt durch das Schreiben, das Lena Christ angeregt von ihrem zweiten Ehemann Peter Jerusalem beginnt. Mit eindringlicher und direkter Sprache zeichnet sie in Erinnerungen einer Überflüssigen das Bild eines Mädchen- und Frauenlebens um die Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts im katholischen Bayern auf dem Land und im kleinbürgerlichen München, schonungslos beschreibt sie die erlittene Gewalt, ihre inneren und äußeren Kämpfe und das zunächst zaghafte, später selbstbewusstere Eintreten für ihre Rechte. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs gerät sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten, versucht, durch das Fälschen von Bildern zu Geld zu kommen. Am 30. Juni 1920 nimmt sie sich mit 38 Jahren das Leben. Heute gilt Lena Christ als eine der bedeutendsten bayerischen Schriftstellerinnen.

Die Jahre sind nicht spurlos an Rahel vorüber gegangen. Oft ist sie krank. 1831 erreicht die Cholera Berlin. Unsicherheit herrscht. Rahel bleibt verschont, doch sie verliert ihren Lieblingsbruder Ludwig und viele ihrer Freunde. Was bleibt? Briefe schreiben – ein Buch des Andenkens für ihre Freunde.

In ihren letzten Lebensjahren stößt Heinrich Heine zu Rahels Salon. Der junge Dichter widmet ihr "Die Heimkehr! im "Buch der Lieder" und erweicht damit sogar das Herz von Friedrich Gentz. Die Berliner haben in dieser Zeit andere Sorgen. 1831 bricht die Cholera aus. Große Unsicherheit herrscht. Fliegt die Krankheit wie Schwaden durch die Luft, oder wird sie durch Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen? Rahel selbst unternimmt umfangreiche Schutzmaßnahmen – sie setzt auf Ingwer, Diät und einen strengen Lüftungsplan. Von der Cholera bleibt sie verschont, doch andere Krankheiten, wie Rheuma und Gicht, schwächen sie seit Jahren. Hegel stirbt, ein Jahr später Gentz, mit dem sie noch in den letzten Monaten die immerwährende Auseinandersetzung pflegt. "Goethe, Gentz, Hegel, alles tot; bleibe du nur leben: ich habe nur noch ein paar.", schreibt sie an den Lieblingsbruder Ludwig wenige Tage vor dessen Tod. Rahel selbst stirbt am 7. März 1833, schwer krank. An ihrem Sterbebett ihr Ehemann Karl August Varnhagen und ihre Haushälterin Dore.

Nach Jahren des Umherziehens – Prag, Frankfurt, Karlsruhe – kehren die Varnhagens zurück nach Berlin. Das Paar wohnt nicht weit vom Gendarmenmarkt und gibt wie früher Abendgesellschaften. Hegel, Schleiermacher, die Humboldts – alles trifft sich bei Rahel, auch ein junger Dichter – Heinrich Heine.

Nach sechs Jahren des Umherziehens – Prag, Wien, Frankfurt, Karlsruhe, Mannheim – waren die Varnhagens 1819 nach Berlin zurückgekehrt. Das Paar wohnt in der Französischen Straße, nicht weit vom Gendarmenmarkt, in dessen Nähe Rahel aufgewachsen ist. Die Jahre sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen. Rahel ist nun Mitte 50. Oft ist sie krank. Doch zwei französische Zeitungen hält sie sich, geht ins Theater, hört Vorlesungen, führt eine umfangreiche Korrespondenz, reist, macht Besuche und empfängt die zahlreichen Besucher. Wie 20 Jahre zuvor trifft man sich zu ihren Abendgesellschaften – Hegel, Schleiermacher, Ranke, die Humboldts oder Graf Yorck von Wartenburg und eines Tages ein junger Dichter: Heinrich Heine.

Fünf Jahre lang waren sie verlobt. Nun heiraten Rahel und Karl August Varnhagen in Berlin. Kurz zuvor hatte Rahel sich taufen lassen. Aus Rahel Levin wird Friederike Antonie Varnhagen von Ense. Bekommt sie nun die lang ersehnte Anerkennung in einem Land, in dem der Antisemitismus erstarkt?

Fünf Jahre lang waren sie verlobt. Nun, am 27. September 1814 heiraten Rahel und Karl August in Berlin. Kurz zuvor war Rahel zum Christentum übergetreten. Aus Rahel Levin wird Friederike Antonie Varnhagen von Ense. Rahel wird sie weiterhin genannt. Oder "Ralle" von ihrer alten Freundin Pauline Wiesel. Nach langer Zeit schreiben die beiden einander wieder. Als Varnhagen, in diplomatischem Dienst, sie in Paris trifft, ist er erstaunt, wie verlebt sie ist – und doch um Avancen nie verlegen. Gerade macht – Rahel hat nichts anderes erwartet – Gentz ihr den Hof. Die Varnhagens lassen sich in Karlsruhe nieder. Das Land ist im Umbruch. Eine Verfassung soll her. Burschenschaftler verbrennen beim Wartburgfest alte Zöpfe. Der Schriftsteller und Diplomat August von Kotzebue wird ermordet. Die Stimmung ist angespannt. Es kommt zu antisemitischen Ausschreitungen. "Die Gesinnung ist's, die verwerfliche, gemeine, vergiftete, durch und durch faule, die mich so tief kränkt, bis zum herzerkaltendsten Schreck. Ich kenne mein Land! Leider." Und immer wieder kommt es zum Streit zwischen den Geschwistern ...

1813 – die Befreiungskriege gegen Napoleon beginnen. Varnhagen tritt in den Armeedienst ein. Rahel flieht aus Berlin und geht nach Prag, wo sie sich um verwundete Soldaten und Flüchtlinge kümmert. Lange hört sie nichts von Varnhagen, nichts von den Freunden – sind sie tot, in der Schlacht gefallen?

Im März 1813 beginnen die Befreiungskriege. Varnhagen tritt in den Armeedienst ein, Alexander von der Marwitz ebenfalls. Gemeinsam mit der Familie verlässt Rahel Berlin und flieht nach Prag. Prag ist voller Flüchtlinge und Verwundeter. Rahel findet Unterschlupf bei der Schauspielerin Auguste Brede und kümmert sich um Verwundete und Kranke. Unter ihren wohlhabenden Freundinnen, wie Caroline von Humboldt, sammelt sie Geld. Sie organisiert ein Lazarett und verteilt Kleidung und Essen an die Verwundeten, die in Prag zerlumpt auf den Straßen liegen. Lange hört sie nichts von Marwitz, nichts von Varnhagen. Briefe bleiben aus. Sind die geliebten Freunde tot? Gentz ist da. Immer wieder Gentz. Charmant und voller Esprit – doch ein Mann für Rahel ist er nicht. Endlich hat Gentz, mittlerweile österreichischer Diplomat, etwas von Varnhagen gehört. „‘Varnhagen war bei mir‘; Gentz hat es rot unterstrichen. Nun hab ich auch Friede, dieser Zettel ist meine weiße Fahne.“ Doch um Marwitz muss Rahel trauern. Er ist als einer von 4000 in einer der Schlachten gegen Napoleon gefallen.

Als unverheiratete Tochter lebt Rahel von ihrem Erbe. Ständig gibt es Streit ums Geld. Ein Streit mit der Mutter ist so heftig, dass Rahel aus dem Elternhaus auszieht. Ein Trost ist ihr Karl August Varnhagen von Ense. Die beiden sind verlobt – doch wird Karl, 14 Jahre jünger als Rahel, sie heiraten?

Als unverheiratete Tochter hat sich Rahel nur allzu oft zurückgesetzt gefühlt. Als sei sie Nutznießerin des Familienerbes und läge den anderen Geschwistern auf der Tasche! Mit Bruder Markus gibt es darüber andauernden Streit, mit der Mutter gar ein Zerwürfnis von solcher Heftigkeit, dass Rahel aus der Jägerstraße auszieht. Von nun an wohnt sie, die alleinstehende Frau, in der Charlottenstraße 22. Dennoch ist der Tod der Mutter ein schwerer Schlag für Rahel und die Familie. Krieg herrscht in Preußen. Rahel lernt den jungen Alexander von der Marwitz kennen, auch hat sie Karl August von Varnhagen, "Guste". Sie sind verlobt. Oder bedeutet das Karl etwa nichts? "Ich war sehr krank. Grässlich unglücklich; bin alt geworden, und verstehe keinen Spaß mit meinem Schicksal mehr. Heiraten willst Du mich immer nebenher! Bei einer Frau bleibt man. Sonst ist es keine!" So schreibt ihm Rahel im Oktober 1810.

Bei Rahel trifft sich das „Who is who“ Berlins. Wilhelm und Alexander von Humboldt, Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Schleiermacher, Dorothea Veit, Jean Paul, Jette Mendelssohn, Schlegel – sie alle sind jung, sie reden, sie flirten. Bis Napoleons Einmarsch in Berlin allem ein Ende setzt.

Bei Rahel in der Jägerstraße 54 trifft man sich zur Abendgesellschaft. Wilhelm und Alexander von Humboldt erscheinen, Prinz Louis Ferdinand von Preußen kommt aus dem nahen Stadtschloss herüber und trifft hier seine Geliebte Pauline Wiesel, Rahels Freundin. Friedrich Schleiermacher, Dorothea Veit, Jean Paul, Jette Mendelssohn und Friedrich Schlegel gehen ein und aus. Einer von Rahels Gästen ist der junge Staatsdenker und Kritiker der Französischen Revolution Friedrich Gentz – man hört zusammen Vorträge, diskutiert darüber, flirtet nebenbei. Fünf Jahre lang dauert diese Hoch-Zeit an, die in die deutsche Kulturgeschichte eingehen wird. Dann plötzlich, mit dem Einzug Napoleons durch das Brandenburger Tor und der Besetzung Berlins am 27. Oktober 1806, wird Rahels Freundeskreis gesprengt und in alle Winde verstreut. Ein Gutes hält der Umbruch für Rahel dennoch bereit: Bei einer Vorlesung des Philosophen Johann Gottlieb Fichte lernt sie Karl August Varnhagen von Ense kennen...

Nach der Trennung von Finckenstein geht Rahel für einige Zeit nach Paris. Was für eine Schmach, dass sie als fast 30-Jährige noch immer unverheiratet ist! Die übrigen Geschwister heiraten nach und nach. Und Rahel? Zurück in Berlin lädt sie ihre Freunde zu Abendgesellschaften und macht damit Geschichte.

"Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fühlt, er gleich abreisen kann." Nach der Trennung von Karl von Finckenstein geht Rahel im Winter 1800 nach Paris. Sie braucht Abstand. Die Schmach, dass sie als fast 30-Jährige noch immer unverheiratet ist, wird ihr umso bewusster, da sich ihre übrigen Geschwister zum Stolz der Mutter gut verheiraten. Gerade wird für Rahels jüngere Schwester Rose in Amsterdam die Hochzeit ausgerichtet. Rahel muss die gescheiterte Beziehung zu Finckenstein verwinden. Jahrelang wird sie damit beschäftigt sein. Als sie nach einem Jahr doch wieder nach Berlin zurückkehrt, beginnt eine dennoch glückliche Zeit. Rahel nimmt ihre zahlreichen Freundschaften wieder auf und bald trifft sich das Who is who Berlins bei ihr.

Rahel ist nun Mitte 20 und noch immer unverheiratet. Da lernt sie Karl Graf Finck von Finckenstein kennen, Spross eines alten preußischen Adelsgeschlechts. Er ist Rahels erste Liebe und außerdem eine gute Partie, die aus der Jüdin Rahel eine anerkannte Preußin machen könnte.

Karl Graf Finck von Finckenstein, Spross eines alten preußischen Adelsgeschlechts. Jung, blond, musisch begabt, gebildet – Rahel lernt ihn im Frühjahr 1795 in der Oper kennen. Man sitzt Loge an Loge, in der Pause wird man einander vorgestellt. Und bald schon geht Graf von Finckenstein im Hause Levin ein und aus. Rahel ist verliebt, Karl auch. Rahel hätte es gern, dass er sie heiratete. Karl mit seinem preußischen Adelstitel wäre nicht nur die große Liebe, sondern auch eine gute Partie, die aus der Jüdin Rahel eine anerkannte Preußin machte. Und Karl? Kann er nicht, will er nicht, darf er nicht? Rahels erste Liebe droht in einem Fiasko zu enden. „Ich will Dich ermahnen, mich nicht so unglücklich zu machen, als es Dir möglich ist. Nicht erst in zwei, drei, vier Jahren tue es. Habe Mut. Ich empfehle mich Dir nicht“, schreibt Rahel.

Franz Musil, ungestümer Privatdetektiv und Sohn der Familienbank Musil, stolpert in eine Geschichte, die ihm arg zusetzt.

Zuerst macht ihm eine nackte Frauenleiche, die in einer Hotelsuite elegant aufs Parkett drapiert wurde, schwer zu schaffen. Dann halten ihn dubiose Gestalten des Finanzplatzes Zürich auf Trab – und schliesslich nagen Zahnschmerzen, Liebeskummer und Bordellgeschichten so heftig an seinem Ego, dass es zum Verzweifeln ist. Aber damit nicht genug: Immer wieder stellt ihm sein Kontrahent von der Stadtpolizei - Kriminalkommissar Linder - das Bein oder reitet ihn in den Sumpf. Der mag es nämlich gar nicht, wenn ein unbedarfter Hobby-Schnüffler wie Musil sich in seinen Fall verirrt.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


In einem nicht näher festgelegten Land der heutigen Zeit macht sich der sadistische Diktator BOLSCHENK gelegentlich den Spaß, in Anwesenheit seiner GATTIN und seiner TOCHTER bereits zum Tode verurteilten politischen Gefangenen persönlich noch eine Chance auf Begnadigung anzubieten, sofern es diesen gelingt, die Antwort auf eine individuelle Rätselfrage zu finden. Wer scheitert, wird von den Soldaten des willfährigen HAUPTMANNS exekutiert.

Nacheinander werden der Student LIN, der Ingenieur CARLOS und die Lehrerin ANUSCHKA mit dieser Herausforderung konfrontiert. Können sie die richtige Lösung für das jeweilige moralische Dilemma finden, vor das sie der Diktator stellt?

Zum Finale der zweiten Staffel präsentiert Bastian Pastewka ein Gute Laune-Double Feature mit zwei Krimis, die beide im Verlauf ein Eigenleben entwickeln. Im ersten Stück von Karlheinz Tredup aus dem Jahr 1958 ist Pinch seit Tagen verschwunden. Hängt sein Verschwinden mit dem mysteriösen Kriminalisator zusammen, den er entwickelt hat? Patwork sucht seinen Freund und muss dabei einigen Mordanschlägen entkommen – unter anderem vergifteten Grapefruitsaft. Die zweite Krimikomödie (Igady & Thomas, 1965) dreht sich um ein Buch, das Herr Bratfisch gerne ohne Spoiler genießen würde. Aber der Nachbar nervt

Die 12-jährige Jule soll einer Schulklasse voller wilder und prügelnder Räuberkinder Lesen und Schreiben beibringen. Schon am ersten Schultag verpasst ihr die Bande blaue Flecken und klaut ihr die Stiefel. Trotzdem gibt Jule nicht auf, denn sie spürt: Mit Räuberhauptmann Rackzack verbindet sie etwas Besonderes.

Die Geschwister Esther und Matthias führen ein Leben in der Schwebe. Sie sind aufeinander angewiesen und stoßen sich doch ab. Bis das zweifelhafte Gleichgewicht aus den Fugen gerät.

Nach dem Tod der Mutter bewohnen beide gemeinsam die obere Etage des Hauses, in dem sie aufgewachsen sind. Esther führt ein Leben im Rollstuhl. Sie hat mit schweren Nervenleiden zu kämpfen. Matthias pflegt und umsorgt seine hilfsbedürftige Schwester und ist ihr Tor zur Außenwelt. Esther verschweigt im Gegenzug in der Öffentlichkeit Matthias Vergangenheit, die seine Existenz von heute auf morgen zerstören könnte. So haben sie ihren Alltag sorgsam austariert. Sie haben einander in der Hand.

Bruder und Schwester verbindet eine innige Hassliebe, die weit in die Kindheit zurückreicht. Der eine kann nicht ohne die andere. Dennoch streben sie unentwegt nach Emanzipation. Voneinander, vom Elternhaus in dem sie zusammenleben und von den Gespenstern der eigenen Familiengeschichte. Die manifestieren sich offenbar in der unteren Etage, die schon seit Jahren unbewohnt ist. Kann es den Geschwistern gelingen, die Kämpfe um ihre eigenen unterdrückten Bedürfnisse zu überwinden? Oder bleibt die Familie als Schlachtfeld?

Die Geschwister Esther und Matthias führen ein Leben in der Schwebe. Sie sind aufeinander angewiesen und stoßen sich doch ab. Bis das zweifelhafte Gleichgewicht aus den Fugen gerät.

Nach dem Tod der Mutter bewohnen beide gemeinsam die obere Etage des Hauses, in dem sie aufgewachsen sind. Esther führt ein Leben im Rollstuhl. Sie hat mit schweren Nervenleiden zu kämpfen. Matthias pflegt und umsorgt seine hilfsbedürftige Schwester und ist ihr Tor zur Außenwelt. Esther verschweigt im Gegenzug in der Öffentlichkeit Matthias Vergangenheit, die seine Existenz von heute auf morgen zerstören könnte. So haben sie ihren Alltag sorgsam austariert. Sie haben einander in der Hand.

Bruder und Schwester verbindet eine innige Hassliebe, die weit in die Kindheit zurückreicht. Der eine kann nicht ohne die andere. Dennoch streben sie unentwegt nach Emanzipation. Voneinander, vom Elternhaus in dem sie zusammenleben und von den Gespenstern der eigenen Familiengeschichte. Die manifestieren sich offenbar in der unteren Etage, die schon seit Jahren unbewohnt ist. Kann es den Geschwistern gelingen, die Kämpfe um ihre eigenen unterdrückten Bedürfnisse zu überwinden? Oder bleibt die Familie als Schlachtfeld?

Stellen Sie sich vor: Eine abenteuerhungrige Leseratte rutscht direkt - und im wahrsten Sinne - in eine Geschichte. Das kann gefährlich werden, lebensgefährlich, dann gibt's nur noch einen, der helfen kann: Johnny Hübner vom 'Mobilen-Geschichten-Rettungs-Einsatzkommando'. Olga ist, rums, mitten auf einem Piratenschiff und schaut Käpt'n Braunbart ins einäugige Gesicht. Wäre nicht eine zu kapernde Kogge aufgetaucht, hätte Braunbart, der Schrecken aller Meere, sie sofort über Bord geschmissen. Olga flüchtet in die Kombüse zum Smutje. In allerletzter Minute holt Johnny Hübner sie zurück.

hoerspieltipps.net:
Dieses Hörspiel wurde mit Lobeshymnen überhäuft. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Leider konnten diese nicht ganz erfüllt werden, denn die Geschichte lebt hauptsächlich von der Idee, dass der Leser in seine Geschichte physisch eintaucht. Das ist nicht wirklich neu und originell.

Was die Geschichte sonst zu bieten hat, ist zwar sehr ansprechend, reißt aber die Wertung nicht mehr deutlich nach oben.

Ein echter Hinhörer ist natürlich Harry Rowohlt als mürrischer Pirat, aber auch die anderen Sprecher können sich wirklich hören lassen - in diesem Punkt gibt es wirklich nichts zu kritisieren.

Insgesamt eine nette Geschichte, die allerdings etwas origineller hätte ausfallen dürfen, um ihrem guten Ruf gerecht zu werden.

Bei ihrer Großmutter auf dem Land sind die zwei Brüder der Grausamkeit des Kriegs ungeschützt ausgesetzt. Die Zwillinge erfahren, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen können. Ihre Beobachtungen schreiben sie nieder im großen Heft.

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

Guter Geschmack ist nicht unbedingt eine Frage des guten Geschmacks.

"Ausreiseverbot statt Familienurlaub. Als Frank Kerber hört, was die Polizisten ihm am Flughafen mitteilen, ist er fassungslos. Derweil startet der MAD nach einem Blick in die Firmenbücher von Kerbers Event-Agentur die Überwachung der Familie. Und bekommt bald alle Hände voll zu tun.

Vorfreudig auf den wohl letzten gemeinsamen Urlaub mit der 18-jährigen Tochter Tina begeben sich Frank und Jule Kerber zum Check-in-Schalter. Doch statt Ihnen die Tickets auszuhändigen, ruft der Mitarbeiter die Flughafenpolizei. Frank Kerber wird abgeführt und ins Kreuzverhör genommen. Was die Beamten ihm da mitteilen, kann Kerber nicht fassen: Er habe Ausreiseverbot, mehr könne man ihm im Moment nicht sagen. Zurück in den eigenen vier Wänden gibt sich Frank wortkarg, und bei Jule wächst das Misstrauen: Welche Geheimnisse hat ihr Ehemann, mit dem sie seit Jahren gemeinsam eine Event-Agentur leitet? Als Tina heimlich in den Emails ihres Vaters liest, erhärtet sich ein böser Verdacht. Derweil finden zwei Beamte des Militärischen Abschirmdienstes Unregelmäßigkeiten in den Firmenbüchen der Kerbers und beginnen mit der Überwachung der Familie. Denn das Familienunternehmen hat nicht nur erstaunlich teure Hochzeiten für hochrangige Vertreter aus dem Rockermilieu organisiert. Frank Kerber steht auch auf der Kontaktliste von Matthias Steeger, einem führenden Kopf aus der rechtsterroristischen Reichsbürgerbewegung. "

Zweiter Weltkrieg. Die Schwestern Elfriede und Hannelore haben sich nachts im Kinderzimmer ein gruseliges Spiel ausgedacht: Sie fantasieren sich in ein Lazarett und spielen mit verstellten Stimmen sechs verletzte Soldaten. Das Zimmer verwandeln sie in einen männlichen Kosmos von Schmerz, Heimweh, Erotik, Tapferkeit und Schuld. Mit Empathie, Aberwitz und Boshaftigkeit wehren sie sich gegen die Schrecken des Krieges. Ihre Mutter glaubt, dass die Töchter schlafen, und empfängt im Wohnzimmer einen Liebhaber. Im Laufe des Spiels liefern die Schwestern ihren eigenen Vater in ihr Lazarett ein und rechnen in der Fantasie mit ihm ab - mit Hilfe von "Schwester Kunigunde", einer Spiegelgestalt ihrer Mutter, und ihren lebendig werdenden Puppen. Eine bizarre Gratwanderung zwischen Groteske und Grauen, Komik und Anrührung.

hoerspieltipps.net:
Ein Hörspiel, das sich zunächst als Alberei zweier Mädchen darstellt, die statt einzuschlafen, lieber noch etwas spielen wollen, es entpuppt sich dann als eine Aufarbeitung der familiären Situation unter den Bedingungen des 2. Weltkrieges und des Naziregimes. Die Abgründe, die sich auftun, sind erschreckend und so wird die Harmlosigkeit sehr schnell durch das Bedrückende ersetzt. Hoffnung keimt in Form des Liebhabers der Mutter, dem netten Herrn "Josef" auf. Allerdings wird diese schnell wieder zu Nichte gemacht.

Die Erzählung lebt vom großartigen Spiel von Laura Maire und Mira Partecke, die das emotionale Auf und Ab der Geschichte sehr gut mitgehen und die beiden Mädchen sehr glabuhaft verkörpern. Unterstützung erhalten sie beim Spiel der Puppen, u. v. a. durch Jens Wawrczek. Eine erstklassige Performance liefert auch Cathleen Gawlich ab.

Ein Hörspiel, das sich zunächst etwas seltsam und verkünstelt präsentiert, rasch aber den geneigten Hörer gefangen nimmt und mit einer beeindruckenden Performance der Akteure bis zum Ende fesselt. Ein hörenswertes Hörspiel aus der Feder von Anna Pein!


Helden werden nicht geboren, sie werden gemacht. In Rico Nero Guerras Fall sogar ganz ohne seine Zustimmung. Nur durch eine fatale Mutations-Injektion überlebt er knapp den Anschlag, der seiner Frau und seinem alten Leben ein Ende bereitet. Verbittert und einsam hat er nur noch eines im Sinn: Blut und Rache! Zumindest bis der größenwahnsinnige Wissenschaftler Dr. Ian Morrison die Bildfläche betritt.

La Buena Bestia ist eine Minihörspielserie, angelehnt an die großen und kleinen Actionkracher der 80er Jahre. Ohne Punkt, Komma und Langeweile, aber dafür (u.a.) mit der Synthie-Musik von Superflight und den Stimmen von Claudio Volino, Philip Bösand, Alexandra Begau, Werner Wilkening und vielen mehr.

Die Hölle, das sind die anderen – auf jedem Fall bei diesem Familientreffen. Seit Jahren akkumulierter Frust sowie Verachtung füreinander werden spürbar. Mittendrin: Shimon, der in der Lethargie des Alltags den Sinn vermisst. Ein zynisch kurzweiliges Hörspiel von Juri Sternburg.

Man hat sich nichts zu sagen bei diesem Familienessen in Devorahs und Shimons Wohnung und wenn doch, will es niemand hören. Es gilt, altbekannte Provokationen zu vermeiden, auszuhalten und sie zu ertragen, wo man eben kann. Fotos werden von Devorah für den Besuch ihrer Schwester Chawah samt zum Judentum konvertiertem Ehemann Daniel sowie ihrer Eltern aus Kisten gekramt, um danach sofort wieder darin zu verschwinden. Der elfjährige Sohn der Gastgeber hat das Sprechen vor sieben Jahren direkt wieder aufgegeben.
Es ist das Aushalten der Gegenwart, das Shimon beschäftigt – die Lethargie des Alltäglichen in einem Leben, in dem nichts passiert. Ganz so, wie im einstigen Leben eines Wellensittichs, dessen Schicksal das besagter Familie kreuzt.

Kadett Pirx macht eine Ausbildung zum Raumfahrer. Er ist ein Träumer und für die vielen Gedanken, die in seinem Kopf herumschwirren, findet er oft nicht die richtigen Worte. Deshalb halten ihn seine Kameraden und Lehrer aus dem Raumfahrinstitut für einfältig. Als ausgerechnet Pirx für den nächsten Testflug ausgewählt wird, erhält er jedoch die Chance, sein Können als Raumfahrer unter Beweis zu stellen. Aber unglücklicherweise hat sich in seinem Raumschiff eine Fliege verkrochen, die alles durcheinander bringt.

hoerspieltipps.net:
Stanislaw Lem erzählt hier eine originelle Geschichte, bei der die SF zwar wichtig ist, damit sie funktioniert, aber doch in Dosen serviert wird, die diejenigen Hörer nicht abschrecken dürfte, die dem Genre sonst eher reserviert entgegenstehen.

Die Geschichte ist sehr erzählerlastig, was ihr fast den Charakter einer szenischen Lesung verleiht. Als handelnde Figur nimmt nur Florian Lukas größeren Raum ein, der hier meist in Selbstgesprächen den Kadetten Pirx in seinen Zweifeln gut darzustellen weiß.

Gewöhungsbedürftig ist Erzähler Stjepan Markovic, seine sehr nüchterne Erzählweise passt zwar sehr gut, allerdings schlägt der deutliche Akzent schon etwas auf den Hörfluss.

Mit "Test" gibt Johannes Mayr sein Regiedebüt beim DRS. Er setzt die Geschichte in eine glaubhafte Kulisse, die eher zu den ruhigeren Vertreter des Genres gehört. Das nimmt den Stil Lems gut auf, dessen Zielrichtung ja nicht das schillernde Weltraumabenteuer ist, sondern die Figur Pirx eindeutig im Fokus lässt.

Auch wer mit dem Genre der SF sonst kaum etwas anfangen kann, darf hier ruhig mal ein Ohr riskieren. In "Test" erzählt Lem und das Team des DRS eine unterhaltsame und pointierte Geschichte, in einer - im positivsten Sinne - unspektakulären Umsetzung.


Sie gehört zu den großen Frauenfiguren der Geschichte Berlins: Rahel Levin Varnhagen. In ihrem Salon in der Jägerstraße war das Who is who von 1800 zu Gast, und liest man ihre Briefe, glaubt man sie leibhaftig vor sich zu haben: aufgeklärt, anspruchsvoll und emanzipiert. Als sie vor 250 Jahren zur Welt kam, herrschte in Preußen noch Friedrich II., die Zwanzigjährige erlebt aus der Ferne die Französische Revolution, die 35-Jährige hautnah den Einmarsch Napoleons durch das Brandenburger Tor. Sie wird Zeugin der Befreiungskriege und der Restauration und schließlich der Cholera, die 1831 in Berlin wütet. Rahels Leben war geprägt von historischen Umbrüchen, aber auch von zahlreichen Freundschaften und Begegnungen und nicht zuletzt von dem Umstand, dass sie Jüdin war. Frau und Jüdin – genug, um ein Leben lang um Anerkennung kämpfen zu müssen. rbbKultur feiert Rahel Levin Varnhagens 250. Geburtstag mit einer Hörspielserie in 10 Teilen.

Teil 2: Freundschaft als Prinzip
„Helfen Sie mir, dass ich nicht dumm bleibe! Erst heut und gestern hab ich rasend werden wollen, dass ich nichts weiß“, schreibt Rahel 1792 an ihren Jugendfreund David Veit. David hat es gut. Denn als Mann darf er studieren. Doch auch die junge Rahel giert nach Bildung, will alles wissen und aufsaugen, all die neuen Bücher, die neuesten Theaterpremieren und die Entwicklungen in der Philosophie. David Veit schickt ihr Bücher – gemeinsam lesen und streiten sie über die Bestseller ihrer Zeit: „Die Leiden des jungen Werthers“ oder „Iphigenie auf Tauris“. Doch auch über ihren jeweiligen Alltag erzählen sie sich, über etwaige Amouren oder die neue Kunst des Walzer-Tanzens und über das, was sie beide als große Ungerechtigkeit umtreibt: ihren geringen Status als Juden in der deutschen Gesellschaft.

Geschichte um einen Dorfrichter, der sich in Lügen verstrickt

Nachdem Dorfrichter Adam versucht hat, ein Mädchen zu verführen, erwacht er am nächsten Morgen mit einem Brummschädel. Zu allem Überfluss heute auch noch Gerichtstag halten. Zu dem sich der allgewaltige Gerichtsrat Walter zur Inspektion angekündigt hat. In dem Fall den er verhandeln muss, ist Adam pikanterweise sogar der Beschuldigte. Geschickt versucht er nun seine Beteiligung an der Tat zu vertuschen und webt mit fliegenden Händen an einem Spinnennetz aus Lügen, in dem er sich schließlich gründlich verfangen wird.

Nach einem Date wird die junge Maria brutal ermordet. Den Täter lernte sie über eine Dating App kennen – und er scheint noch weitere Morde zu planen. Der Ermittlerin Yelda Üncan und ihrem britischen Kollegen Johnathan Brooks läuft bei der Jagd auf den Serienmörder die Zeit davon. Daher trifft Yelda eine folgenschwere Entscheidung: Sie will verdeckt ermitteln und den Mörder zu einem Date treffen - und wird entführt. Johnathan muss seinen Bruder Marcus um Hilfe bitten. Es beginnt eine Odyssee durch die kriminelle Bremer Unterwelt…

Dr. Blopp und Dr. Mills, zwei Raum- bzw. Mondforscher, müssen kurz vor ihrer Ablösung entdecken, daß der Druck in ihrer Forschungsstation auf dem Mond rapide absinkt und daß der Sauerstoff bis zur Ankunft der rettenden Rakete nur noch für einen reichen wird.
Unausgesprochene Konsequenz in den Köpfen beider Mondforscher: Einer muß sterben. Im Überlebenskampf versucht jeder der beiden Männer, den anderen umzubringen. Dabei gibt es jedoch ein Problem: ein hinter unzerstörbarem Panzerglas deponiertes, nicht abstellbares Tonbandgerät zeichnet jeden Laut in der Forschungsstation und jedes dort gesprochene Wort auf - der Täter wäre also anhand dieses Bandes zu überführen. Nun versucht jeder, das Band zu täuschen. Es beginnt ein Pokern um Leben und Tod.

hoerspieltipps.net:
Das Stück nach Stanislaw Lem ist natürlich wie für's Hörspiel geschaffen. Denn hier lauscht man quasi der erwähnten, unzerstörbaren Bandaufnahme aus der Mondbasis. Das hat natürlich die Konsequenz, dass das Hörspiel recht nüchtern gehalten ist.
Das Verwirrspiel, dass die beiden vom Tode bedrohten betreiben, um die Bandaufnahme zu manipulieren ist erstklassig. Äußerst kurzweilig und auch für den Nicht-SF-Fan interessant, lohnt es, der 'Mondnacht' zuzuhören.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Pleite sein, bankrottgehen, hoch verschuldet leben, Privatinsolvenz anmelden – das sind Bedrohungen, die wir uns lieber nicht so genau ausmalen und schon gar nicht selbst erleben möchten. Aber was, wenn es doch passiert? In bin pleite ohne mich spricht das erschütterte Selbstwertgefühl jener, denen es eben doch passiert, die Verzweiflung derer, die nicht mehr mithalten können, und die Hoffnung, dass alles einmal wieder so werden wird, wie es einmal war. bin pleite ohne mich erzählt auch von der tatsächlichen und gefürchteten Reaktion der „anderen“, die eben nicht pleite sind, und zeichnet das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft, in der die Chancen auf Rehabilitierung sehr unterschiedlich verteilt sind: Für die eine ist die Privatinsolvenz „das Problem ihres Lebens“, für den anderen nur ein Problem in einer Kette von Problemen, die es ein Leben lang abzuarbeiten gilt. Der Einen gelingt es spielend, finanzielle Missstände vor ihrem Umfeld zu verbergen, weil die Insolvenz am niedrigen Lebensstandard ohnehin nichts mehr ändert, der Andere erlebt einen so erdrutschartigen Statusverlust, dass auch der weitest entfernte Bekannte davon Notiz nimmt. Die Eine lebt in einem Umfeld voller Erwartungen, das ein finanzielles Scheitern für unverzeihlich hält und sich abwendet, den Anderen fängt sein Umfeld, das ohnehin nicht so viel erwartet, deutlich besser auf. bin pleite ohne mich schildert eine Verlusterfahrung, die das Leben der Betroffenen vollkommen auf den Kopf stellt und fragt, warum wirtschaftliches Scheitern in unserer Gesellschaft auch sozial und psychologisch etwas so außergewöhnlich Verstörendes ist. „Schon lange beschäftige ich mich mit Formen gesellschaftlicher Ungleichheiten und den damit verbundenen sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten, die in Stadtgesellschaften koexistieren. In bin pleite ohne mich bin ich der Frage nachgegangen, welchen Bestand diese Ungleichheiten im Falle einer Privatinsolvenz haben. Durch zahlreiche Interviews mit Betroffenen verschiedener sozialer Milieus habe ich festgestellt: selbst pleite sind nicht alle gleich. Die Chancen, die jemand vor, in und nach der Insolvenz hat, verteilen sich nicht neu – soziale, wirtschaftliche und psychologische Ungleichheiten perpetuieren sich im finanziellen Ruin. Die Betroffenen sind damit oft sehr allein. Denn wirtschaftlicher Ruin wird gesellschaftlich stark sanktioniert, was auch psychisch schwer zu ertragen ist. Und wer kann schon wissen, ob die eigenen sozialen Bindungen stark genug sind, um eine Insolvenz − über Jahre − gemeinsam zu (er-)tragen?!"
(Gesche Piening).

Manhattan, Bleecker Street, 11. September 2001. Die Schriftstellerin Kathrin Röggla ist als Stipendiatin in New York City, ihre Wohnung liegt nur wenige Blocks vom World Trade Center entfernt. Gerade ist der erste der Twin Towers eingestürzt. Schnell entstehen erste Texte als Reportagen, u. v. a. für die "tageszeitung" in Berlin, Orientierungstexte, wie die Autorin sie nennt. Röggla wird ins Geschehen hineingezogen und sucht gleichzeitig schreibender Weise Distanz zu bewahren. Über die momentane Aktualität hinaus versucht sie, Muster amerikanischer Wirklichkeit sichtbar zu machen, die sich unter Passanten, auf Demos, in Cafés und in der Politik, vor allem immer wieder in den Medien zeigen. Einige Monate später, zurück in Berlin entstehen neue Texte, die neue Fragen an das "Ereignis" und die Folgen stellen. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Ulrich Lampen und dem Komponisten Hans Platzgumer entwirft die Autorin in ihrem Hörspiel mit Reportagetexten, O-Tönen, Sounds und akustischen Realitätspartikeln eine Realitätskonstruktion.

London, 1880: Bella verlässt kaum ihr Haus, denn Bella ist krank. Sie hört Schritte, wo keine sind, sie glaubt, das Licht werde immer dunkler im Haus. Doch eines Tages klopft ein Polizist an der Tür. Und behauptet: Nicht Bella ist krank, ihr Mann macht sie krank...

Friederike und Markus sind ein Paar. Sie haben sich zufällig im Schwimmbad kennen gelernt. Das jedenfalls glaubte Friederike, bis sie erfährt, dass Markus früher bei einer Frau Gantner zur Untermiete gewohnt hat - dieselbe Frau, bei der auch Friederike später ein Zimmer besichtigt hat. Schon damals war ihr diese Frau unheimlich.

Sie wird es umso mehr, als Friederike immer weitere Verbindungen zwischen Frau Gantner und Markus zu bemerken meint. Was hat ihr Freund mit dieser Frau zu schaffen, die spiritistische Sitzungen abhielt? Sie scheint einen geheimen Einfluss auf ihr gemeinsames Leben auszuüben, davon ist Friederike überzeugt. Auch als sie erfährt, dass Frau Gantner schon vor Jahren gewaltsam zu Tode kam - lange bevor Friederike bei ihr das Zimmer besichtigt hat...

hoersppieltipps.net:
Für ein Radiohörspiel ungewöhnlich mysteriös, erzählt hier Guy Helmiger die Geschichte von "Frau Gantner", die im Hörspiel allerdings nie persönlich hörbar wird. Die Hauptfigur ist Friederike, deren Freund Markus eine merkwürdige Verbindung zu seiner ehemaligen, schrulligen Vermieterin zu haben scheint. Auch das Umfeld Friederikes entwickelt sich merkwürdig und irgendwie scheint hier eine große Sache im Hintergrund zu laufen, von der die Protagonistin nichts mitbekommen soll.

Guy Helmiger erzählt die Geschichte richtig gut und spannend. Immer wieder wirft er dem Hörer kurze Dialoge hin, die immer wieder neue Hinweise geben, die dann allerdings den eigentlichen Hintergrund bis zum Finale im Dunkeln lassen. Auch wenn man so keine Chance hat, vor dem Ende das Geschehen zu durchblicken, gelingt es trotzdem, den Hörer zu fesseln. Dazu nutzt Helmiger aber auch Sequenzen, die merkwürdige, kaum zuordenbare Gedankengänge darstellen. Das unterstreicht zwar den mysteriösen Anstrich der Geschichte, sie bleiben aber rückblickend ein wenig in der Luft hängen, da die Bezüge nicht konkret genug sind. So funktionieren diese Anteile formal besser, als sie inhaltlich wirken.

Die Inszenierung unterstreicht den mysteriösen Touch. Das Team um Jörg Schlüter greift hier ordentlich in die Sound- und Effektekiste und erzeugt so eine genretypische Atmosphäre, die keinen Zweifel aufkommen lässt, dass hier keine gewöhnliche Geschichte erzählt wird. Die akustische Ausgestaltung überzieht vielleicht hier und da etwas, insgesamt passt es aber gut zu Geschichte und Genre.

Ebenfalls sehr lobenswert: Das Ensemble. Die Akteure, inbesondere Tanja Schleiff und Jan-Peter Kampwirt, haben ein breite Palette an Emotionen zu meistern, was auch problemlos gelingt. Auch die gute Mischung aus unbekannten und bekannten Stimmen funktioniert, ein qualitatives Gefälle ist hier nicht zu vernehmen.

Wer auf dem Standpunkt steht, Radio könne nur Krimi und Kunst, der sollte zumindest hier mal ein Ohr riskieren. Der WDR lässt hier ein Mystery-Hörspiel hörbar werden, das man inhaltlich eher im kommerziellen Bereich vermuten würde, dem qualitativ aber eindeutig die Herkunft vom Radio zuordenbar ist. Eine tolle Produktion, die nur knapp unter der Höchstwertung bleibt.

Eine ostdeutsche Kleinstadt namens 'Leerstadt'. 2015 sind Geflüchtete in die schrumpfende Stadt gekommen. Die Konflikte um die Zuwanderung eskalieren, als ein neu-rechter Demagoge die Wut und Ängste der Bürger*innen nutzt und zu einem Boykott gegen das städtische Theater aufruft. Dort probt das multinationale Theaterensemble gerade eine umstrittene Aufführung mit einem Hauptdarsteller aus Kamerun. Die Stadt gerät in einen medialen Wirbel um Rassismusvorwürfe und Ost-Vorurteile, als Mitglieder des Theaters ankündigen, Leerstadt zu verlassen.
Das Hörspiel erzählt von Zerrissenheit, Lagerbildung und zielt auf eine vielschichtige Darstellung der aktuellen gesellschaftlichen Fliehkräfte.

"Der Absprung" war bereits als 20-Kanal-Audio-Installation im Residenzschloss Altenburg und im ZKM Karlsruhe zu erleben.
Nach "Future Dealers" (Museumsquartier Wien 2016) und den u.a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichneten "Dienstbaren Geistern" (WDR und Ruhrtriennale mit BR, DLF Kultur und MDR 2017) bildet es den dritten und abschließenden Teil von Plampers "Fremde & Geister"-Trilogie über die Konstruktion des Fremden.
Unterstützt durch den Deutschen Literaturfonds.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Ofer und Noam sitzen im Terminal 1 und ziehen Bilanz. Was ist aus ihren kritischen Fragen geworden? Welcher Liebe zu Israel sind sie tatsächlich begegnet? Und wo stehen sie selbst?

Ein Abend voller Wunder und Zauber: Eine Israelin tanzt für die deutschen Rechten, eine waschechte Prophetin hetzt gegen den Islam und jüdische Antisemiten stürmen die Bühne.

„Als ich hierher kam, im Januar 1970, war Israel ein Traum. Israel von heute ist ganz anders und trotzdem ist es mein Land. Ich habe hier länger gelebt als in Deutschland“, erzählt Beate.

In letzter Zeit wurde in Israel das Essen zum Thema Nummer Eins. Es geht nur noch ums essen, die Leute kochen die ganze Zeit und reden vom kochen. Aber wie „israelisch“ ist die israelische Küche?

„Es ist furchtbar hier am Strand. Alles Deutsche, Schweden und andere Kartoffeln, jedenfalls blond, schmalbrüstig und unbehaart“, klagt Mr. Fabulous Feygele (mit Texten von Tobias Herzberg).

Im Heiligen Land Schuld und Erlösung durchleben. Opfertränen, Tätertränen. Die Tränen Christus. Deutsche Tränen. Alles vermischt sich. Wir weinen und wissen nicht mehr für wen.

70 Jahre nach der Proklamation des Staates Israel schickte das SWR Hörspiel zwei Israelis, die zwischen Berlin und Jerusalem/Tel Aviv leben, auf eine Reise ins „Heilige Land“. Das Mikrofon im dokumentarischen Sinne immer griffbereit. Es sind der Autor und Regisseur Noam Brusilovsky und Ofer Waldman, der als Musiker des West Eastern Divan Orchesters von Daniel Barenboim nach Deutschland kam und mittlerweile als Geisteswissenschaftler und politischer Feuilletonist arbeitet. Ihr Thema ist die Spurensuche vor Ort nach der heutigen Liebe der Deutschen für Israel und zu den Israelis - und die der der Israelis zu den Deutschen.

n diesem Hörspiel-Serial gehen aber die Ebenen durcheinander. Was ist die „wirkliche Wirklichkeit“? Ist es die, die im Originalton eingefangen oder die, die als „scripted reality“ fiktionalisiert und von Schauspielern gespielt wurde? Aber wer spricht hier als Schauspieler und wer im Original-Ton? Vielleicht ist der O-Ton simuliert und gespielt, die Spielszenen hingegen im dokumentarischen Sinne „echt“? Wer stellt wen auf die Bühne? – Reisen Sie mit SWR2 nach Israel und machen Sie sich ein Hörspiel-Bild.

Warum reisen wir nach Israel? Warum reisen Deutsche nach Israel? – Bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen werden die Motive der Reisenden ebenso gründlich durchleuchtet wie das Gepäck.

Mike Clay, ein (zu) ehrgeiziger Anwalt, sieht seine Aufgabe darin, seinen Schwager von einem Mordverdacht restlos zu befreien und aus dem bisherigen Urteil "Aus Mangel an Beweisen" ein "Wegen erwiesener Unschuld" gerichtlich zu erlangen.

"Ein halbes Jahr nach einer Flugzeugentführung sitzen der Befrager und eine der Stewardessen beisammen, um das Geschehen, unter vier Augen, noch einmal zu rekonstruieren. Nicht alle Fakten sind bekannt. Klar ist: Die Entführerin, eine junge Frau, hat gefordert, dass man ihren Verlobten, der in seiner Heimat festgehalten werde, an Bord nimmt. Klar ist auch, dass eine alte Dame ihr den Rat erteilt hat, zusätzlich zu ihrem Liebsten eine Million Dollar zu verlangen, was die junge Frau auch getan hat. Die Forderungen sind bewilligt worden. Die Maschine ist gelandet. Der junge Mann ist eingestiegen, hat die Frau erschossen und ist verschwunden.
Trotz dieses Ausgangs glaubt die Stewardess an eine Liebesaffäre. Der Befrager gibt jedoch einer anderen Deutung den Vorzug. Zum Beispiel könne man vermuten, dass die Liebesaffäre nur vorgetäuscht worden sei und dass es sich in Wirklichkeit um eine Auseinandersetzung zweier Spionageringe gehandelt habe. Nicht alle Fakten seien bekannt. Daher müsse man dem Wahrscheinlichen Wahrheit zusprechen. Dass die Liebe eine entscheidende Rolle gespielt habe, sei eben nicht das Wahrscheinliche. Oder doch? "

Was war zuerst da? Die Sehnsucht oder die Geschichte? Drei Frauen begeben sich auf die Suche nach ihren Sehnsüchten und erzählen die Geschichte, die sie gerne miteinander erleben möchten.

Die drei Frauen beginnen mit freien Assoziationen und langsam entsteht daraus eine wilde Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Action, eine atemlose Flucht vor der Kleinmütigkeit und Eintönigkeit des Alltags. Sie ziehen los und das Abenteuer hinter ihnen her. Sie treffen den rätselhaften Unbekannten, der wahlweise verführt, ermordet, verlobt, als Geisel genommen wird. Mit quietschenden Reifen schlittern sie durch ihre eigenen Phantasien und einen Haufen Klischees, verfolgt von zwei schießwütigen Provinzpolizisten und immer auf der Suche nach einer Schlucht, in die sie sich in malerischer Zeitlupe stürzen könnten.

hoerspieltipps.net:
Das Label raumstation macht es einem hier nicht gerade leicht. Das Hörspiel beginnt sehr verwirrend und es braucht seine Zeit, bis man die Ebenen dieses Stückes in eine Reihe sortiert hat. Dann kann man allerdings diese Geschichte sehr genießen. Wohl dem, der die Inhaltsangabe gelesen hat, das verschafft dann doch schon einen deutlichen Vorteil.

Die originelle - oder besser: originell erzählte Geschichte wird von den drei Sprecherinnen Mira Partecke, Sylvia Schwarz und Anna Kubelik gut gespielt. In der knappen Spielzeit gelingt ein hörenswertes Roadmovie der besonderen Art.


Sag nicht alles, was du weisst.

Nach Stationen in London und Paris reisen Professor van Dusen und Hutchinson Hatch weiter nach Bad Emsingen, in einen der feudalsten Badeorte Mitteldeutschlands. Das Ziel ist noch fern, und so nutzt Hatch die freie Zeit, um den Einstieg des Professors in das Metier der Kriminologie zu rekapitulieren.

Sechs Jahre sind seit Van Dusens erstem Fall vergangen. Ein rätselhafter Unglücksfall im Hafen von Brooklyn war Anlass für die erste Begegnung der beiden. Ein Motorboot raste damals mit Vollgas direkt auf den Pier zu, der Fahrer war auf der Stelle tot. Er trug eine Holländische Uniform und in seiner Tasche fand man ein Spitzentaschentuch mit den Initialen EMB.

Ein Fall, der dem Professor verlockend genug erschien, sich der Kriminalpolizei zur Verfügung zu stellen. Sehr schnell hatte er bei dem Toten etwas entdeckt, was den Beamten zwar nicht entgangen, ihnen jedoch nicht weiter beachtenswert erschien: einen etwa zwei Zentimeter langen Schnitt am rechten Handgelenk, der mit einem Heftpflaster versehen war. Das erste und wichtigste Glied in der Kette seiner weiteren Recherchen war gefunden.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Sie gehört zu den großen Frauenfiguren der Geschichte Berlins: Rahel Levin Varnhagen. In ihrem Salon in der Jägerstraße war das Who is who von 1800 zu Gast, und liest man ihre Briefe, glaubt man sie leibhaftig vor sich zu haben: aufgeklärt, anspruchsvoll und emanzipiert. Als sie vor 250 Jahren zur Welt kam, herrschte in Preußen noch Friedrich II., die Zwanzigjährige erlebt aus der Ferne die Französische Revolution, die 35-Jährige hautnah den Einmarsch Napoleons durch das Brandenburger Tor. Sie wird Zeugin der Befreiungskriege und der Restauration und schließlich der Cholera, die 1831 in Berlin wütet. Rahels Leben war geprägt von historischen Umbrüchen, aber auch von zahlreichen Freundschaften und Begegnungen und nicht zuletzt von dem Umstand, dass sie Jüdin war. Frau und Jüdin – genug, um ein Leben lang um Anerkennung kämpfen zu müssen. rbbKultur feiert Rahel Levin Varnhagens 250. Geburtstag mit einer Hörspielserie in 10 Teilen.

Teil 1: Dass ich ein Schlemihl und eine Jüdin bin
Am 19. Mai 1771 kommt sie in Berlin zur Welt: Rahel Levin, älteste Tochter des jüdischen Bankiers und Händlers Markus Levin und seiner Frau Chaie. Die Levins genießen hohes Ansehen bei Friedrich II. – ansonsten ist es mit Ansehen und Rechten für sie als Juden in der preußischen Gesellschaft nicht gut bestellt. Doch die Levins sind eine stolze Familie und führen ein großes, geselliges Haus in der Nähe des Gendarmenmarktes. Rahel und ihre Geschwister Markus, Rose und Robert – gebildet, modern und kulturell immer auf dem Quivive – fühlen sich vor allem als Berliner. Doch das Judentum ist etwas, was man sie immer spüren lassen wird: als Hemmschuh, viel zu klein und einengend für eine Rahel, die Lust auf die große, weite Welt hat. „Heißa lustig! Wer weiß, ob die Welt noch 4 Wochen steht. Kann man nicht jeden Augenblick Zahnschmerzen bekommen?“, schreibt die 23-jährige Rahel.

Sieben Mädchen auf Klassenfahrt. Frei und unabhängig, eigenmächtig über sich: ihre Körper, ihre Leben. Nach der Fahrt sind alle schwanger. Warum und von wem, das spielt keine Rolle, denn es geht um die Zukunft. Taumelnd zwischen dem Gefühl, endlich etwas zu haben, über das sie entscheiden können, etwas Konkretes und den Beschränkungen und gesellschaftlichen Konventionen, halten sie an der Selbstbestimmung über ihren Körper und über ihr Leben fest. Sieben 13-jährige schwangere Mädchen: Sie trotzen den strafenden Stimmen ihres Umfeld wo nicht sein kann, was nicht sein darf. Entwerfen sieben wilde Phantasien über die Zukunft, die in ihren Bäuchen keimt, werfen ihre eigenen Geschichte um sich, von Religionslehre über Instagram, Schwangerschaftsgruppentests, alternden Großmüttern, Piercings, Abtreibungen bis zur Gesellschaftsutopie. So entsteht ein vielstimmiger Chor der Ungehörten, der radikal Selbstbestimmung einfordert und demonstriert, dass es egal ist, aus einer Gesellschaft ausgestoßen zu werden, der man nie angehört hat. Das Hörspiel basiert auf einer wahren Begebenheit. 2014 wurde die "kollektive Schwangerschaft" von sieben Teenagerinnen in Bosnien und Herzegowina festgestellt und medial skandalisiert.

Sartres berühmtes Theaterstück ist 1948 entstanden. Es ist ein spannungsgeladener Politthriller und gleichzeitig eine kluge Reflexion über die Zusammenhänge von Macht und Moral, Freiheit und Verantwortung.

Hugo, ein junger Intellektueller aus gutem Haus, hat sich aus Hass und Empörung der radikalen Arbeiterpartei des fiktiven Balkanstaates Illyrien angeschlossen. Er möchte seine bürgerliche Vergangenheit loswerden, leidet aber unter dem Zwiespalt, nun von der anderen Klasse nicht voll anerkannt zu werden. Schliesslich bekommt er doch den ersehnten Auftrag, an dem er sich bewähren kann: Auf Befehl der Zentrale soll er Höderer, einen lästig gewordenen Parteiführer, ermorden. Hugo gerät in einen schweren Konflikt, nicht nur, weil er Höderer schätzt, sondern auch, weil er dessen Ansichten als zweckmässig erkennt. Aus dem Konflikt befreit er sich, indem er endlich das über Höderer gesprochene Urteil der Partei vollstreckt, allerdings auf etwas weniger heldenhafte Art, als er sich das vorgestellt hatte. Aus dem Gefängnis zurückgekehrt, muss er feststellen, dass seine Partei inzwischen den Kurs gewechselt und den von ihm Ermordeten zum Helden erklärt hat. In logischer Konsequenz muss nun über den Mörder Hugo das Urteil der Partei gesprochen werden.

Tom und seine schwangere Freundin Sophie haben es endlich in eine Altbauwohnung im aufstrebenden Viertel der Stadt geschafft, mit angesagtem Café vor der Tür. Doch die Kartons sind noch nicht mal alle ausgepackt, da sieht der zukünftige Vater sich schon gezwungen, seine Positionen zu Gentrifizierung, urbanen Lebensentwürfen und seiner eigenen Beziehung zu überprüfen: Wie will ich leben? Was ist eigentlich aus meinen Idealen geworden? Und dann gibt es ja auch noch den gut besuchten Späti der Alteingesessenen ...

Ennie ist Piraten-Fan durch und durch. Ihr größter Traum ist es, einmal bei der Piratta mitzusegeln, der jährlichen Wettfahrt der gefürchtetsten Piratencrews aller sieben Weltmeere. Dass der Start auf einer geheimen Insel stattfindet, die nur Seeräubern und Piratinnen bekannt ist, stört das Mädchen nicht. Auch, dass Ennie kein Boot besitzt, ist für sie kein Hindernis. Warum auch? Es lässt sich doch das Haus auf den Kopf stellen und als »Haus-Boot« einfach ins Meer ziehen. Das Dach wird zum Kiel, der Bodenzum Deck und der Kamin kurzerhand zum Motor. Schon geht's los! Mit an Bord sind Enzo, der etwas ängstliche Ziehvater Ennies, und die Hauskatze der beiden. Diese erweist sich seetüchtiger als gedacht. Und als die drei dann auch noch den schiffbrüchigen Piratta-Fan Stan aus dem Meer fischen, wird allen klar: Sie werden, nein, sie müssen die geheime Insel erreichen, um es mit den gefürchtetsten Piratencrews der Welt aufzunehmen. Volle Fahrt voraus ins Abenteuer!

Ennie ist Piraten-Fan durch und durch. Ihr größter Traum ist es, einmal bei der Piratta mitzusegeln, der jährlichen Wettfahrt der gefürchtetsten Piratencrews aller sieben Weltmeere. Dass der Start auf einer geheimen Insel stattfindet, die nur Seeräubern und Piratinnen bekannt ist, stört das Mädchen nicht. Auch, dass Ennie kein Boot besitzt, ist für sie kein Hindernis. Warum auch? Es lässt sich doch das Haus auf den Kopf stellen und als »Haus-Boot« einfach ins Meer ziehen. Das Dach wird zum Kiel, der Bodenzum Deck und der Kamin kurzerhand zum Motor. Schon geht's los! Mit an Bord sind Enzo, der etwas ängstliche Ziehvater Ennies, und die Hauskatze der beiden. Diese erweist sich seetüchtiger als gedacht. Und als die drei dann auch noch den schiffbrüchigen Piratta-Fan Stan aus dem Meer fischen, wird allen klar: Sie werden, nein, sie müssen die geheime Insel erreichen, um es mit den gefürchtetsten Piratencrews der Welt aufzunehmen. Volle Fahrt voraus ins Abenteuer!

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"Das Hörspiel erzählt eine Geschichte zwischen Science-Fiction und Horror, Utopie und Dystopie. Die Erzählung führt in die Tiefen eines neuen Materialismus, bei dem der Mensch, sein Körper und Gewebe einer radikalen Nachhaltigkeit unterworfen werden. Der Mensch wird zum Homöostat, der sich ausschließlich aus sich selbst ernährt und alle Güter des täglichen Gebrauchs wie Textilien, Möbel und Werkzeuge aus eigenen Körperzellen biotechnologisch züchtet. Nicht das Amoralische oder ein dunkles Böses begründen den Kannibalismus, sondern das Handlungsprinzip einer autoökologischen Ressourcennutzung.

Die Geschichte halluziniert eine Gesellschaft sich selbst verzehrender Individuen, die autark sich selbst genügen. In der Kultur des Ouroboros, in der sich jeder selbst verschlingt, verschiebt sich der Narzissmus aus der Psyche in die zelluläre Materialität des Körpers. Ouroboroi heißen ab nun Individuen, außerhalb derer nichts existiert. Sie benötigen keine Tiere und Pflanzen zur Ernährung und folgen einem Selbstkult als vollkommenste aller Existenzweisen. Anthropophagie steht nicht länger für das Wilde, Unzivilisierte und Vormoderne. Sie wird zum ethischen Imperativ des Humanen, mit dem Ziel einen paradiesischen, in sich selbst ruhenden Zustand zu zelebrieren.

Das Hörspiel ist Teil der Ausstellung PROMETHEUS DELIVERED, die im HAL Berlin (13.9. bis 14.11. 2017), in der ERES-Stiftung München (ab Jänner 2018) und im Kunstraum Dornbirn (ab Mai 2018) gezeigt wird. Eine dramaturgisch inszenierte Fassung wird im Rahmen von Future of Demonstrations am 6.11. 2017 in Wien aufgeführt. "

Die Geschichten von Wumme und ihrem Vater kennen vermutlich schon deine Eltern oder Großeltern aus ihrer Kindheit - zumindest, wenn sie in Bayern aufgewachsen sind.

Ist sie eine Himmelsmacht oder eine Projektion? Chemie oder Schicksal? Was tun, wenn sie plötzlich da ist, die große Liebe? Und was, wenn sie nichts mehr von einem wissen will?

Es ist die schönste und vertrackteste Geschichte der Welt: die von der Liebe. Jede einzelne ist besonders - nicht selten größenwahnsinnig, stets auf ewig angelegt, und dennoch brüchig. Und jede ist sich in den dramatischen Momenten mit allen anderen verdächtig ähnlich.
In "Wenn wir lieben" erzählen die unterschiedlichsten Menschen von der Liebe. Sie rennen ihr nach und vor ihr davon, hoffen und bangen, sehnen und trauern. Immer auf der Suche nach dem großen Gefühl, auf das sich eine Konsum- und Beratungsindustrie schon spezialisiert hat – die Rettungsreifen der romantischen Liebe, welche sich einst vollmundig und stolz von der Zweckehe emanzipierte.
Was ist die Liebe? Was kann sie? Sind wir ihr gewachsen? Wie viele Widersprüche haben sich in ihr verhakt, dass der banale Satz "Wer liebt, liebt mit dem Herzen" zum großen Aha-Erlebnis wird?
Private Geschichten mischen sich mit den unsterblichen Klischees und Liebesgeschichten aus Kino und Literatur. Es ergibt sich ein Mosaik, in dem die Liebe so viele Gesichter hat wie die Liebenden.

Vier junge Leute auf dem Weg in die Wildnis, um eine aufregende Wandertour zu erleben.

Doch was die kleine Gruppe dort erwartet, ist unbeschreiblich grausam.

Sie betreten das Tal der Angst…

Ein kleines Lehrstück in Demokratie, heiter, ein bißchen possenhaft und irreal. Zwei alte Damen verteidigen die im Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit des Eigentums mit der Flinte in der Hand. Ihr Grundstück soll zum Bau einer Straße enteignet werden, so hat die Behörde beschlossen. Die alten Damen aber wollen ihr Häuschen nicht aufgeben. Das bringt die Behörden in arge Verlegenheit, das Städtchen in Aufruhr. Aus einer Angelegenheit, die die selbstverständliche Unterwürfigkeit des Bürgers voraussetzt, ist plötzlich ein schwieriger Sonderfall geworden, für dessen Lösung kein Beamter seinen im treuen Dienst ergrauten Kopf gern hinhalten möchte.

8. März 1989: Ein fallschirmartiges Gebilde aus durchsichtiger Plane verfängt sich in Berlin - Zehlendorf in einem Baum. Der Bewohner einer nahegelegenen Villa findet wenige Stunden später im Gebüsch seines Gartens eine Leiche. Todesursache: Sturz aus großer Höhe. Der junge Westberliner Alexander Schmid hört von diesem Ereignis in den Abendnachrichten. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die ihn nicht mehr loslassen wird. Ein Vierteljahrhundert später begeben wir uns mit Alexander Schmid auf eine Zeitreise in das geteilte Berlin vor dem Fall der Mauer. Sie beginnt in einem Westberliner Büro und führt uns über den Berliner Nachthimmel hinüber zu einer Laubenkolonie im Ostteil der Stadt. Dort wird mithilfe von Dokumenten und Zeitzeugen versucht, die tragische Geschichte um Winfried Freudenberg und seine Flucht in den Westen zu rekonstruieren.

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Alles beginnt mit der Planung eines großen Staatsbegräbnisses: Frank Castorf, der legendäre Theaterregisseur und Intendant der Volksbühne Berlin, ist laut offizieller Nachrichtenmeldung tot. Trauer und Verzweiflung all überall, doch Peter L., investigativer Reporter des SORD (Süd-Ost Rundfunk Deutschland), traut dem Braten nicht. Castorf tot?"Der Zauberer von Ost" ist als Biografie von Castorf lesbar, der seine künstlerischen Anfänge in der DDR genommen hat und über Umwege die deutsche Theaterlandschaft tiefgreifend veränderte, so dass er zum Mythos wurde für die, die ihn kannten, wie für die, die ihn nicht kannten. Anderseits ist diese Geschichte nur die Matrix für eine Reflexion über das endgültige Ende des Ostens, eine Meditation über dessen Gentrifizierung sowie eine Abhandlung über unterschiedliche Auffassungen von Leben und Kunst. Die Story ist dem Plot des Films "Der Zauberer von Oz" von 1936 entlehnt. Sie richtet sich märchenhaft gegen die ideologischen Schaltzentralen politischer Korrektheit in Nord, Süd, Ost und West. Es ist ein Stück gegen das Surrogat und für eine bestimmte Form des künstlerischen Ausdrucks, sei es im Theater, im Hörfunk oder einfach nur in einem selbst. Als Castorfs Leichnam und auch sein treuer Hund Toto verschwunden bleiben und das Staatsbegräbnis, schlimmer noch, auch das Porträt, an welchem Peter L. arbeitet, zu einer riesigen Pleite zu werden drohen, so ist sich eter L. doch sicher: Letzten Endes geht es vor allem um eines – um die ganz großen Emotionen im Leben wie im Tod. Doch dann führen alle Spuren nach Kuba, und es stellt sich noch einmal die Frage: Ist Castorf doch noch am Leben.

Frankie und Lars gehen in dieselbe Klasse und sind beste Freunde. Doch heute ist Lars nicht gekommen, sofort nach Schulschluss steht Frankie vor Lars' Haustür und klingelt. Lars' Mutter öffnet, lässt ihn aber nicht herrein und druckst herum: Lars sei krank und er schlafe und Frankie soll doch bitte wieder gehen. Frankie macht das argwöhnisch. Er klettert durchs Fenster in Lars' Zimmer und sieht, dass sein Freund gar nicht schläft. Er hat ein blaues Auge und schämt sich dafür. Seiner Mutter ist die Hand ausgerutscht, sagt er und Frankie soll doch gehen. Aber Frankie geht nicht. Er zieht sogar ein bei ihm. Denn manchmal muss man seinem besten Freund einfach beistehen.

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Lautsprecher spucken Hölle in die guten Stuben: Die Hölle, das ist ein Text von Dante. Das Radioinferno ist ein Hörspiel mit Musik. Die Musik ist laut und übertönt einen alten Text ('La Divina Commedia. Inferno') mit mehreren Sprachen und Geräuschen, wie sie das Radio macht. Das Radio, es rauscht, es macht Musik, transportiert OTöne (Börsenkurse, Terroristen, Avantgardisten) von überall, während jemand spricht und irgend etwas Furchtbares passiert. Nur hin und wieder fließt – wie die antiken Höllenflüsse – unbeirrt Dantes Text dahin. 'Radio Inferno' wurde beim International Radio Festival New York 1994 mit einer Goldmedaille und 1995 mit dem Prix Futura ausgezeichnet.

Briefe und Lebenszeugnisse von Jane Auer Bowles bilden die Grundlage zu Katharina Francks eindrucksvollem Porträt der weltgewandten Schriftstellerin und Reisenden. Obwohl bewundert von Tennessee Williams und Truman Capote, von William S. Burroughs, Carson McCullers und von ihrem Mann Paul Bowles, hielt die 1917 in New York geborene Jane Bowles selbst nichts davon, wie sie lebte. Und sie hielt nichts von dem, was sie schrieb. So schrieb sie vor allem Briefe. Sie schrieb davon, was sie eigentlich unternehmen wollte und würde, wenn sie nicht dort wäre, wo sie gerade war. Die Musik von Ulrike Haage verweist mit Zitaten aus dem Jazz, der marokkanischen Musik und mit filmmusikartigen Kompositionen auf das zeitliche und ständig wechselnde lokale Umfeld.

Auf einer Kostüm-Party (Motto: Superhelden) erscheint Lokalradioredakteur Stefan Gabel als MULTIMAN. Niemand erkennt ihn. Niemand scheint sich dafür zu interessieren. Bis MULTI- MAN rettend in letzter Sekunde Jet-Set-Girl Cassandra Stein aus den Bahnschienen befreit, in denen sie mit ihren Pumps stecken geblieben ist. Im Netz tauchen sofort jede Menge Fotos und Handyfilme über den frischgebackenen Helden des Alltags auf. MULTIMAN ist überall: Er hilft Omas über die Straße, ermahnt Bahn-Kids mit zu lauten MP3-Playern und trägt Hausfrauen die Einkaufstaschen. Doch reichen die Kräfte von MULTIMAN auch aus, um den Boss einer brutalen Mädchenschlepper-Bande zur Strecke zu bringen? MULTIMAN muss zeigen: Ist er Medienclown oder wahrer Held?

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"Ein Hörstück über „Frauenkörper“ oder weiblich identifizierte Existenzen als Projektionsflächen und Kampfplätze. In enge Räume und Kleider gezwängt legen sie Zeugnis ab von Sprachlosigkeit und Rebellion. Ein feministisches Manifest für Solidarität.

Prinzessin Selda, pixelgewordene Phantasieoberfläche, rekelt sich willenlos auf dem Bildschirm. Das Hungermädchen wartet auf das Verschwinden und ein anderes auf seine Mutter, die entschieden hat, das Haus nie wieder zu verlassen. Eine selbsternannte Rebellin probiert die Masken der Weiblichkeit, während sich eine andere fragt, wem eigentlich diese Hand da gehört, die sich mit ihrem Bein befasst. Dabei dröhnt der Chor der Bulimiker:innen durch die Textflächen.
Das Hörstück legt Zeugnis ab von Unzulänglichkeiten und Verletzungen, vom Aufgeben und dem Rückzug in die Sprachlosigkeit. Gleichzeitig ist der Text ein drängender poetischer Appell für Solidarität jenseits typisierender Vereinheitlichungen: eine vielstimmige Kampfansage an Deutungshoheiten und Weiblichkeitsideale. Die oft schmerzvolle Lebendigkeit weiblicher Verkörperungen ergreift das Wort. "

Bastian Pastewka verspricht die vielleicht ungewöhnlichste Kriminalgeschichte, die Sie je gehört haben. In Stonefield wird der Schauspieler Edward Livington gleich dreimal nacheinander ermordet: erst vergiftet, dann erschossen und schließlich erstochen… "Ein unfassbares, nie da gewesenes Verbrechen", geschrieben 1968 von Hans Piett.

Showdown. Ist das wirklich John vor Cibelius Tür? Wer beobachtet hier wen? Leo hört einen trigitalen Richterspruch und versucht zu retten, was noch zu retten ist. Muss die Erde tatsächlich gesprengt werden? Zählt Freundschaft denn gar nichts?! Cibelius – Hörspielserie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Was stimmt mit John nicht? Was hat er mit dem Einbruch in Cibelius Kommandozentrale zu tun? Ist tatsächlich sein Hund Stroganoff ein Ausserirdischer? Wie John es schon immer gewusst hat? Mit einem verrückten Trick kommt Leo dahinter. Sie muss sofort zu Cibelius. Der liegt im Säugetierscanner und bekommt überraschend Besuch. Cibelius – Hörspielserie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Leo hat die Kommandozentrale von Cibelius verwanzt. Sie macht Tonaufnahmen von allen Vorkommnissen dort. Es gibt auch einen Mitschnitt vom Einbruch, nur leider in sehr schlechter Qualität. Im Hirschen rätselt man über den Einbrecher. John trifft auf dem Arbeitsamt wieder Wänger Erwin, den falschen Ausserirdischen, und geht mit ihm aufs Moos zelten. Sie richten eine Beobachtungsstation ein und horchen ins Weltall. Von dort droht Gefahr. Das weiss John von seinem ausserirdischen Superhund. Der verlustiert sich mit Lothilda, der Hündin des Professors. Das würde Leo auch gerne – mit Raffael. Doch der ist mit den Gedanken nur bei seinem «Töffli» – und Leos Dudelsack. Cibelius fällt das Gott spielen immer schwerer. Erwin versteht ihn nur zu gut. Wie viele Ausserirdische gibts eigentlich? Cibelius – Hörspielserie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Leo ist alarmiert: Die Tarn-Identität von Cibelius ist in Gefahr. Raffael hat blöderweise die Aufnahmen von Cibelius Verwandlung gefunden. Ausserdem gab es einen Einbruch in ihre Kommandozentrale, die gesamte Mission steht auf dem Spiel. Was tun? Cibelius scheint das alles wenig zu kümmern, er ist nicht recht bei der Sache. Was ist los mit ihm? Trübt zu sehr Mensch-Sein seinen Verstand? Als Leo endlich auf Raffael trifft, setzt ihr Verstand auch schlagartig aus. Da hilft auch der Dudelsack nicht weiter. Ja, ja, die Liebe. Und was macht eigentlich Johns Stottern? Cibelius – Hörspielserie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Leo hat sich schon zum zweiten Mal wehmütig von ihrer Mutter und von Cibelius verabschiedet. Der Countdown lief, aber nein: «Nid scho wieder! – Choi mir itz mal ändlich dä huere Planet i dLuft spränge oder was!!!» Sie ist richtig hässig, weil der Möchtegern-Ausserirdische schon wieder einen vereinbarten Weltsprengungstermin hat sausen lassen. Doch der hat eine Entdeckung gemacht, die für mindestens die nächsten hunderttausend Jahre die Erde retten könnte. Und deshalb muss er ganz dringend mit Leo ins Museum nach Bern. Eine aufregende Weltreise für ihn, zum ersten Mal über die Stadtgrenze von Konolfingen hinaus. Wenn man von seiner Millionen Lichtjahre langen Anreise mal absieht Wie war eigentlich sein Date mit Mme Beaufort? Leo hat die beiden ja geschickt verkuppelt. John hat sich vom Glücks-Rausch erholt und darf endlich wieder schlecht gelaunt am Stammtisch wirre Reden schwingen – über seinen prophetischen Superhund und lauernde Gefahren mitten in Konolfingen. Raffael hat Leos Kassette gefunden («Cheibe chlyni Chacheli»). Weiss er jetzt um Cibelius wahre Identität? Steht die geheime Mission der ungleichen Freunde auf dem Spiel? Cibelius – Hörspiel-Serie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Die Erde ist noch da, der Weltuntergang vertagt. Aber es herrscht grosse Aufregung – weltweit. Eine fremde, ausserirdische, Zivilisation, die Tchaaa, hat der Menschheit eine Kriegserklärung gemacht und ein Ultimatum gesetzt. Alle Konolfinger richten sich im Zivilschutzkeller ein – nur der Abwart fehlt, wo er doch so gebraucht wird. Der traut sich nicht hin, weil er von der besessenen Französischlehrerin verfolgt wird. Er hört lieber seiner Gefährtin Leo im Hirschen zu, wie sie den verdammten Dudelsack zum Quietschen bringt. Sie ist sauer, dass Cibelius die Erde nicht gesprengt hat, wie versprochen. Er hat stattdessen ein letztes Menschen-Experiment gestartet. Die Auswertung läuft, am Ende die Frage: Weltuntergang? Cibelius – Hörspielserie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Am Donnerstag ist Weltuntergang! Leo freut sich riesig, sie muss nie wieder Strafaufgaben machen. Und «alli Tuble vo Chonufinge» werden bald vom Erdboden verschwunden sein! Aber die ahnen nichts davon. John lässt sich von einer Neurologin wegen seinem Stottern behandeln, mit «transkranieller Magnetstimulation». Die Therapie wirkt bei ihm sagenhaft, der notorisch unzufriedene Grummler erlebt rauschhaftes Glück. Nur das Stottern bleibt. Wer hat da wohl seine manipulierenden Finger im Spiel? Auch andere suchen angestrengt nach Glück und Liebe. Etwa der zauselige Professor Jodler – für seine einsame Hündin. Oder Leos Lehrerin, die sich in eine geheimnisvolle Stimme verknallt hat. Oder Leo selbst – durch Dudelsack spielen. Doch der verdammte Sack mit seinen Scheiss-Pfeifen will einfach nicht mit sich spielen lassen! Cibelius – Hörspiel-Serie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Cibelius ist also der Ausserirdische. Leo ist ihm auf die Schliche gekommen. Weil sie den Hirschen und die Umgebung mit Richtmikrofonen abhört und alles aufzeichnet. So hat sie seine Verwandlung in einen Menschen mitgeschnitten. So hat sie auch dessen berndeutschen Spracherwerb mitgeschnitten. Und ihn dann in seiner Kommandozentrale im Zivilschutzkeller gestellt. Jetzt muss er ihr von seinem pangalaktischen Auftrag erzählen – bei einer rasanten Traktorfahrt mit einer Tasse Kaffee. Er soll die Menschheit vermessen und bewerten und – je nach Bilanz – die ganze Erde in die Luft sprengen. Leo wird zur Verbündeten seiner geheimen Mission. John sinniert über die übernatürlichen Fähigkeiten seines Hundes Stroganoff und fantasiert sich grössere Zusammenhänge zurecht, zwischen der beendeten Ausserirdischen-Hysterie und dem jüngst ausgefallenen Gottesdienst in der Gemeinde. «Da isch öppis Grösseres im Tue. En Angriff uf e Chärn vor Chonufinger Dorfseel.» Aber dem Pfarrer ist etwas anderes dazwischengekommen. Er hat die Liebe gefunden – auf Tinder. Ein erstes Zwischenergebnis von Cibelius Forschungen sieht nicht gut aus. Das Ende der Welt scheint gekommen. Cibelius - Hörspielserie in 9 Episoden Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit.

Spannendes Science-Fiction-Abenteuer mit schrägem Humor und kauzigen Typen. Ein Ausserirdischer auf Forschungsreise im Emmental. Sein Auftrag: herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein – ausgerechnet in Konolfingen. Neben Antworten findet er vor allem eine Freundschaft für die Ewigkeit. «Wer ist hier der Ausserirdische?» Im beschaulichen Örtchen Konolfingen, dem Eingang zum Emmental, soll ein geheimnisvoller Meteorit aus dem Weltall niedergegangen sein. Dann geht ein Youtube-Video viral, in dem ein Darth-Vader-artig maskierter Mann, der sich Raleijan nennt, bereits 13 Tage zuvor das Ereignis exakt vorausgesagt hat. Allerdings sei der angebliche Meteorit ein von ihm gesteuertes Raumschiff, gekommen, um ein paar auserwählte Erdenbewohner abzuholen und ins intergalaktische Paradies mitzunehmen. Auf dem «Chonufinger Moos» entsteht eine riesige Zeltstadt von erlösungssuchenden Sektenanhängern, die dem Ausserirdischen Raleijan an den Lippen hängen. Örtliche und nationale Medien stürzen sich auf das Ereignis, produzieren Schlagzeilen wie «Die Endzeit steht vor der Tür». Am Stammtisch der Dorfbeiz «Zum Röhrenden Hirsch» beäugt man das aufgeregte Treiben mit Sprüche klopfender Gelassenheit und Humor. Hier treffen sich seit je urige Sonderlinge und kauzige Originale, um bei einer Hand voll «Drüer» die Lage der Welt zu besprechen. Und die Menschheit täglich aufs Neue zu retten. Auf einen Ausserirdischen mehr oder weniger kommt es hier nicht an. So hat man in der gemütlichen Gaststube der Hirschen-Wirtin Ursle Fuchsberger den seltsamen neuen Zivilschutzkeller-Abwart Cibelius, eben erst aus Kasachstan nach Konolfingen eingewandert, bereits bestens aufgenommen. Der lässt sich verzücken von Ursles Gourmet-Spezialität, «Pflaumen im Salzmantel», und trinkt sich neugierig durch ihre originellen Kaffee-Spezialitäten hindurch. Nur die pubertierende Tochter des Hauses, ein explosives Charakter-Gemisch aus Abenteuerlust und Weltekel, traut dem geselligen Frieden nicht. Leo Fuchsberger will es wissen! Nicht umsonst schneiden ihre geheimen Richtmikrofone im Innen- und Aussenbereich der mütterlichen Beiz alles mit. Ihre Nachforschungen zum «Konolfinger Meteoriten» führen sie in die Kommandozentrale des wahren Ausserirdischen. Cibelius - Hörspielserie in 9 Episoden

"Die verschwundenen Tiere dieser Welt melden sich zu Wort. Ein vielstimmiger Abgesang an die Fauna und die Menschheit: ein Requiem-Manifesto. Ein Hörspiel – live übertragen vom Kunstfest Weimar.

Dieses Manifest versucht, sich loszulösen von den tagesaktuellen Diskursen, vom bloßen Ist-Zustand, es versucht, das Wirtschaftssystem hinter sich zu lassen und wieder aufs große Ganze zu schauen – denn ist nicht auch die Menschheit nur eine Art auf dieser Welt? Thomas Köck reflektiert in seinem neuen Stück einen anderen Begriff von Zeit(lichkeit), von Verantwortlichkeit. Denn gerade europäische Kolonialinteressen waren wesentliche Faktoren in der Geschichte des Artensterbens. Vielleicht könnte die Frage, wie wir eine Zukunft für Generationen nach uns gestalten, zu einem anderen Umgang mit Ressourcen führen, als die bloße Orientierung am Hier und Jetzt. Oder steht die Erde letzten Endes besser da, wenn die Art Mensch auch ausgestorben sein wird?

Live-Veranstaltung von der Open-Air-Bühne am e-werk, im Rahmen des Kunstfest Weimar. "

Aussprache als Musik: Sieben Stimmen sprechen denselben Text. Jede hat einen anderen Akzent. Aus den klanglichen Differenzen komponiert die Künstlerin Ira Hadžić ein Hörstück über die Grenzen von Sprache und deren Auflösung.

Ob sie noch da sind, will er wissen, die Soldaten in der Stube unterm Teppich. "Du hast träumt, Vatter", sagt die Tochter, "dea Krieg is vorbei. Scho lang." Aber wenn's finster ist, hilft ihm nicht mal Medizin. Da sind sie wieder unterm Teppich. Existieren sie nur im Wahn eines alten, einsamen Mannes? Oder auch in anderen Köpfen?

"Was macht denn der Bub unterm Teppich? Ist er wieder auf Terroristenjagd oder was?" Eine Viertelstunde TV-Nachrichten, das ist die tägliche Dosis Realität in allen Stuben. Das Unterbewusste ist das unbekannte Land.

Die Autorin schickt ihre Figuren auf eine fiktionale Zeitreise durch Tagträume, Albträume und traumhafte Realitäten.

Lachen von einem Ohr zum anderen

Menschlich oder nicht? Das ist die alles entscheidende Frage im Umgang mit Alienzivilisationen im Sektor der Föderation. Doch die Untersuchungen zweier Forscher stoßen an ein tödliches Tabu.

Im Auftrag der Föderation landen der Biologe Ian Suitlov und der Geologe Pax Patton auf Auriga Epsilon V, genannt Esthaa. Handelt es sich bei den einheimischen Esthaaniern um eine menschliche Alienspezies oder nicht? Die Föderation möchte in dieser Frage zu einem wissenschaftlichen Ergebnis kommen, denn am Ausgang dieser Untersuchung entscheiden sich einige delikate Fragen - und nicht zuletzt die Esthaanier hoffen auf ein positives Ergebnis. Aber je länger die beiden Wissenschaftler auf dieser fremdartigen und doch vertrauten Welt Nachforschungen anstellen, desto mehr Geheimnisse tun sich auf: Wer sind die geheimnisvollen Flenn, die abgeschirmt in eigenen Siedlungen leben? Woher rührt die genetische Einzigartigkeit der Fauna auf Esthaa? Und was geschah wirklich vor einem Jahrhundert beim letzten Zertifizierungsversuch, von dem niemand lebend zurückkam?

"Ruth und Georg, Viviane und Alexander. Die zwei Paare in ihren Fünfzigern sind seit jungen Jahren gut befreundet. Aber jetzt sind die Kinder aus dem Haus und stattdessen ist ""die Oma"", Ruths Mutter, als familiärer Pflegefall eingezogen. Der Kontakt ist spärlich geworden - aber heute hat es endlich einmal wieder geklappt: Viviane und Alexander sind zum Abendessen bei Ruth und Georg eingeladen.

Man spricht über alte Zeiten, die Kinder, die berufliche Erfolglosigkeit. Der Abend changiert zwischen deutlicher Entfremdung und alter Verbundenheit – alles überlagernd jedoch die Pflegelast, die Ruth zwar allein trägt, die aber auch ihre Beziehung zu Georg in Mitleidenschaft zieht. Am Ende haben die Paarkonstellationen gewechselt, Ausbrüche werden spontan geplant und durchgeführt – und ein Mord geschieht. "

Paul hat seine Eltern ausgetrickst. Und es hat geklappt: Er wird die Sommerferien alleine verbringen. Er hat endlich Ruhe! Doch da läuft ihm die impulsive Mel über den Weg, und schon sind die beiden auf einem abenteuerlichen Roadtrip, der sie zu Mels Bruder nach Stuttgart führt.

Pauls Vater ist Multimillionär. Aber Mel sieht aus, als würde sie reiche Leute nicht sonderlich mögen. Deshalb erzählt Paul, dass sein Vater Handwerker ist. Und als sie bald darauf in eine protzige Villa einbrechen, ahnt Mel nicht, dass Paul eigentlich dort wohnt. Aber auch Mel hat Paul angeschwindelt. Sie wurde nämlich nicht auf der Raststätte vergessen, sondern hat einen klaren Plan für ihre Ferien: Sie will zu ihrem Bruder, nach Stuttgart. Und weil sich Mel sehr gut durchsetzen kann, tuckern die beiden schon bald auf einem Boot den Rhein runter – mit der Polizei im Nacken...

Es ist das Jahr 519 vor Christi Geburt, da erblickt ein Junge das Licht der Welt, dessen Namen man noch Jahrtausende später kennen wird: Xerxes. Eine Menge Dinge zeichnen ihn aus: seine Taten, seine Untaten und der Umstand, dass man die Namen vieler Frauen aus seinem Umfeld kennt.

Eine Archäologin gräbt aus und erzählt dabei, wirft von Xerxes’ Leben einen Stein übers Wasser zu anderen Leben, lässt ihn durch die Zeit springen, der Gegenwart entgegen: von Jesus’ Kreuzigung zum apokalyptischen Pestausbruch von 1347, von der Entdeckung Amerikas bis zur Verbannung der Frauen aus Kirchenchören.

Diese Verbannung ist es, der Hoden abertausender Knaben zum Opfer fallen. Fortan dürfen die Stimmen der Soprankastraten in keiner Oper mehr fehlen, so auch nicht in jener mit dem Titel Xerxes von Georg Friedrich Händel, dessen Arie Ombra mai fu an der Schwelle zum 20. Jahrhundert Radiogeschichte geschrieben hat. Dazu die Autorin: "Das Stück entstand durch Zufall: Eine Freundin von mir ist Mezzosopranistin und vor vielen Jahren sprachen wir über Händels Xerxes und die seltsame Aufführungs-praxis jener Zeit, keine Frauen auf der Bühne zu dulden. Für mich wurden Kastratentenöre ein großartiges Beispiel dafür, warum Feminismus für alle Menschen wichtig ist: Wenn Frauen singen dürfen, muss man nämlich keine Jungs entmannen.«"

Peter Larsen ist Kriegsreporter und Social-Media-Profi. Was tausende Follower nicht wissen: Alles ist Fake. Der syrische Bürgerkrieg, die Interviews und Frontberichte: im Hobbykeller nachgestellt, aus dem Internet zusammengebastelt.

Peter Larsen ist Kriegsreporter. Auf Facebook und Twitter berichtet er live vom syrischen Bürgerkrieg und beliefert die Medienhäuser daheim mit Frontberichten. Nur: Es ist alles Fake. Die Fluchtszenen im Schlauchboot dreht er an Brandenburger Baggerseen, und seine syrischen Flüchtlinge sind afghanische Asylbewerber. Fürs Arabische ist sein Kumpel und Komplize Ahmad zuständig, den Rest findet er im Internet – Hauptsache es entspricht den Erwartungen. Doch dann verändern ein Terroranschlag in Europa und ein hartnäckiger Blogger die Lage – und Larsen muss handeln. Ein Krimi über die Wahrheit im Zeitalter ihrer technischen Produzierbarkeit.

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Peter Larsen ist Kriegsreporter und Social-Media-Profi. Was tausende Follower nicht wissen: Alles ist Fake. Der syrische Bürgerkrieg, die Interviews und Frontberichte: im Hobbykeller nachgestellt, aus dem Internet zusammengebastelt.

Peter Larsen ist Kriegsreporter. Auf Facebook und Twitter berichtet er live vom syrischen Bürgerkrieg und beliefert die Medienhäuser daheim mit Frontberichten. Nur: Es ist alles Fake. Die Fluchtszenen im Schlauchboot dreht er an Brandenburger Baggerseen, und seine syrischen Flüchtlinge sind afghanische Asylbewerber. Fürs Arabische ist sein Kumpel und Komplize Ahmad zuständig, den Rest findet er im Internet – Hauptsache es entspricht den Erwartungen. Doch dann verändern ein Terroranschlag in Europa und ein hartnäckiger Blogger die Lage – und Larsen muss handeln. Ein Krimi über die Wahrheit im Zeitalter ihrer technischen Produzierbarkeit.

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Ein gewisser Albert Castillo ist verstorben. "Unser Castillo? Der Tillo?", fragen sich die drei Freunde Lluc, Francisco und Ignacio beim Lesen der Todesanzeige. Mehr aus Langeweile als aus Anteilnahme gehen die jungen Männer zur Beerdigung dieses vermeintlichen Schulfreundes, der wegen einer unerwiderten Liebe Selbstmord begangen hat. Dort lernen sie Cristina kennen, die Schwester des Toten, und Lluc verliebt sich in sie. Er sieht in ihr die Frau, die seinem Leben endlich einen Sinn geben könnte. Leider traut Lluc sich nicht, Cristina zu gestehen, dass er ihren Bruder doch gar nicht gekannt hat - eine Lüge, die ihre beginnende Beziehung gleich wieder zu zerstören scheint. Francisco und Ignacio haben genug eigene Probleme mit der Liebe und dem Leben und können Lluc nur raten, Cristina zu vergessen. Doch Lluc setzt alles auf eine Karte. Mit einem Wahrheitsbrief "Warum ich dich liebe in 65 Worten" will er Cristina zurückerobern - und dann für immer glücklich sein. Aber "für immer" ist nur der Tod.

Die Geschichten von Wumme und ihrem Vater kennen vermutlich schon deine Eltern oder Großeltern aus ihrer Kindheit - zumindest, wenn sie in Bayern aufgewachsen sind.

Pumuckl beobachtet die Nachbarskinder, die der Putzfrau aus Rache einen üblen Streich spielen. Erst ist er begeistert, dann aber plagt ihn das schlechte Gewissen und erzählt dem Meister Eder von der Tat. Und der alte Schreiner lässt sich was einfallen, um alles wieder in Ordnung zu bringen.

Vijay Kumar, der "beste und einzige indische Privatdetektiv" der Schweiz, wird Zeuge einer brutalen Messerattacke. Auf der Suche nach den Hintergründen der Tat kommt er – unterstützt von der Transsexuellen Miranda und seinem besten Freund José – illegalen Medikamententests in Mumbai auf die Spur.

An der Zürcher Langstrasse wird der indischstämmige Privatdetektiv Vijay Kumar Zeuge einer brutalen Messerattacke auf die Filmemacherin Pina Ghilardi. Gemeinsam mit der Transsexuellen Miranda und seinem Freund José macht sich Vijay auf die Suche nach dem Täter. Zur Freude von Vijays Mutter, die ihren Sohn gerne verheiratet sähe, führt die Spur nach Indien. Nicht nur zu Vijays Familie, die ihn samt zukünftiger Braut am Flughafen erwartet, sondern auch in den Slum von Mumbai. Dort trifft er bei seinen Ermittlungen sogenannte "Hijras", Menschen mit dem dritten Geschlecht, an denen in einer ominösen Klinik illegale Medikamententests durchgeführt werden. Der Fall scheint kurz vor der Auflösung, doch dann schlägt der Täter erneut zu, und Vijays Freundin Manju wird entführt.

Er entwarf Musikinstrumente, neue Weltordnungen, Flugfahrräder und andere Maschinen voll poetischer Schönheit. Sie tragen Namen wie „Techadler“, „Sternschraub“ oder „Lufthäng“: Gustav Mesmer, 1903 geboren, gilt heute als wichtiger Vertreter der Art Brut. Der Erste Weltkrieg verhinderte Mesmers Schulausbildung. Um für seinen Lebensunterhalt aufzukommen, bleibt damals nur der Weg in ein Kloster. Als er 1929 einen Gottesdienst mit den Worten stört, dass hier nicht das Blut Christi ausgeteilt werde und alles Schwindel sei, wird er in die Heilanstalt Schussenried eingeliefert. Schizophrenie, lautet die Diagnose. „Das ist kein Leben mehr“, berichtet Mesmer an seine Eltern. 1932 taucht jedoch in seiner Krankenakte folgende Notiz auf: „Hat eine Flugmaschine erfunden, gibt entsprechende Zeichnungen ab.“ − „Erfinderwahn“ steht in der Krankenakte, aber auch: „Auffallend ist die zeichnerische Begabung“. 1964 wird Mesmer aus der Psychiatrie entlassen und wird zur lokalen Berühmtheit. Kurz vor seinem Lebensende werden seine Apparate und Zeichnungen auf der Weltausstellung in Sevilla ausgestellt. Für das Hörspiel Ich Mensch zu fliegen such komponieren Andreas Ammer, Cico Beck, Micha und Markus Acher mit den Instrumenten und Sprechmaschinen Gustav Mesmers und erzählen sein Leben zwischen Erfindergeist, Psychiatrie, Lebenswillen und Flugsehnsucht.

Endlich haben George und Eva den Eisernen Vorhang überwunden, und sind in Wien angelangt. Doch Wien wird vorerst zum Käfig: Denn ihr Schlepper Burger hat Pässe und Geld konfisziert. Aber es gibt Hoffnung: Georges Frau sucht ihn in Wien, auch ein Journalist. Und selbst Doppelagent Baynes ...

"Wenn der erfolglose Drehbuchautor Kornfeld etwas schreibt, geht schnell die Fantasie mit ihm durch. Die Figuren erwachen zum Leben, Kornfeld muss existentielle Krisen inmitten herumwirbelnder Realitätsebenen lösen, und der Gewinn landet immer bei der skrupellosen Produzentin Barbara Kruse.

Kornfeld fühlt sich betrogen und will sich das Geld vor Gericht zurückholen.
Währenddessen schlägt er sich mal wieder als ""dramaturgischer Berater"" durch. Die völlig talentfreie Christa soll für den Produzenten Andy Wommer ein Drehbuch über ""Die Superstars"" schreiben – über eine Hexe, einen Roboter und einen Samurai. Schnell gibt Kornfeld den drei gelangweilten Figuren eine neue Bestimmung: Sie sollen eine Detektei gründen, um Unschuldigen zu helfen. Die Superstars sind begeistert, und Kornfeld nutzt die ahnungslosen Neu-Detektive nebenbei für seine Zwecke aus. Aber als es endlich zu laufen scheint für Kornfeld und er durch Andy Wommer sogar Zutritt zur High Society erhält, taucht plötzlich Barbara Kruse auf.

Das Hörspiel wurde gefördert mit einem Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW."

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Der Autor versucht, das heiße Thema der Demonstrationen mit rein akustischen Mitteln wiederzugeben. Weitgehend authentisches Sprachmaterial ist auf drei verschiedene Sprechergruppen verteilt, die sich damit als "Bürger", "Demonstranten" und "Polizisten" charakterisieren. Hinzutretende Einzelstimmen erfüllen die Funktion von Fragern, Befragten und Kommentatoren. Obwohl der überwiegende Teil der Informationen, aus denen das Stück montiert wurde, belegbar oder verbürgt ist, faßt es sich nicht in erster Linie als Dokumentation auf, sondern möchte das vorhandene Material in einer spezifisch akustischen Form modifizieren.

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Zwei wahre Fälle aus den 1960er Jahren von Nikolai von Michalewsky, präsentiert Bastian Pastewka in dieser Folge des Krimi-Podcasts. Im ersten Fall geht es um die totgeglaubte Ehefrau von Dr. Crippen, die wohl doch nicht auf einer USA-Reise an einer Lungenentzündung starb. Im zweiten Stück vergiftet ein Mann, während er einen Brief an seine Braut schreibt. Wer gab ihm Zyankali und warum?

An ihrem ersten Schultag muss Emily Bell alleine zur Schule gehen. Eine Vogelscheuche zeigt ihr den Weg. Der Hausmeister empfängt sie mit einer fröhlichen Fanfare, saust mit ihr auf Rollschuhen ins Klassenzimmer, er ist Olympiasieger und das will Emily auch werden. Egal wovon die Lehrer berichten, Emily interessiert alles: Regenwürmer, Pizzanoten, Hechtrollen, Bazillenjagd und die Träume der Fledermäuse. Am Ende des Unterrichts stehen alle Lehrer Spalier und singen ihr ein Abschiedslied. Emily ist sehr mit diesem ersten Tag zufrieden. Nur ihre Mutter zu Hause behauptet, sie wäre in der falschen Schule gewesen.

hoerspieltipps.net:
"Heidi Knetsch und Stefan Richwien haben ja schon öfter bewiesen, dass sie gute und interessante Geschichten erzählen können. Auch wenn sie im Bereich der Kinderhörspiele eher ""nur"" die Bearbeitung übernahmen, konnten Sie hier mit Hörspielen wie ""Gefangen im Packeis"" oder ""Das Mädchen, das Löwen sah"", auf sich aufmerksam machen. Hier bringen sie nun ein Originalhörspiel zu Gehör und verzaubern die Hörer mit einer sehr phantasievollen Geschichte, die weniger aufgrund des spektakulären Plots, sondern aufgrund der liebevollen kleinen Ereignisse und Begegnungen gut unterhält.

Zentrales Element ist hier die Schule und dort vor allem das illustre Kollegium. Dies sind nicht nur allesamt sehr schillernde und vergnügliche Charaktere, sie werden zudem auch von tollen Schauspielern verkörpert. Klaus Herm, Friedhelm Ptok, Sven Plate, Jürgen Thormann, Klaus Peter Gap und Jürgen Ostendorf sorgen für tolle Performances. In der Hauptrolle agiert die sehr charmante spielende Anna Huthmann, die hier sehr gut in die Geschichte passt. Den traditionellen Rahmen bildet Leslie Malton als Erzählerin.

In einer sehr stimmungsvollen Kulisse, untermalt mit Musiken von Sabine Worthmann wirkt die Geschichte gut aufgehoben. Ein unterhaltsames Hörspiel - nicht nur für Kinder - in einer sehr stimmigen Umsetzung. Den letzten Schritt zur höheren Wertung bleibt aber aus, da der Plot gerade am Ende etwas belastbarer sein dürfte. "

Keiner will Balkan sein. Die Staaten der Region schieben sich Vorwürfe und Entwürfe zu Ländergrenzen hin und her. Der Rest Europas kultiviert seine Vorurteile. Schluss damit!

Primitiv, brutal und korrupt. Die "Balkanisierung" taugt als Bedrohungsszenario, mit dem sich populistisch arbeiten lässt. Kein Wunder, Chaos und Gewalt lösen als Schlagworte einfach mehr aus als das zivilisierte Zusammenleben. Aber was könnte die Region für Europa und seine Angst vor Überfremdung tatsächlich bedeuten? Im ehemaligen Jugoslawien wurde die Idee der Einheit in Vielfalt, das offizielle Leitbild der Europäischen Union, mal gelebt: Bis zu den Bruderkriegen der 1990er Jahre gab es in Sarajevo Gassen, in denen Nachkommen von Juden, die im 16. Jahrhundert vor der spanischen Inquisition geflohen waren, Altspanisch sprachen und sangen. Viele Roma-Kinder im Kosovo wuchsen fünfsprachig auf. In Mazedonien gab es kaum eine Gegend mit eindeutiger ethnischer Mehrheit. Die Vielfalt brachte Probleme mit sich, Lösungen mussten stets neu ausgehandelt werden, es war mitunter schwierig, aber es funktionierte. Dann kam das nationale Kulturdenken und wollte nicht mehr schwinden. Es ist an der Zeit, die wahre Geschichte des Balkans offenzulegen! Wir werden sehen: Die "Balkanisierung Europas" ist unter demokratischen Vorzeichen keine Bedrohung, sondern der einzige Weg.

Wie betrachtet eine Hausfrau und Mutter ihre Lebenssituation? Und welche Rolle schreibt ihr die Gesellschaft, die Politik und die eigene Familie zu? Die Lyrikerin Otti Pfeifer hat dazu eine Reihe von Kurztexten geschrieben.

Otti Pfeifers Text sind sensible und nachprüfbare Situationsbeschreibungen einer Frau in den 70er Jahren, die weiß, wovon sie schreibt. Sie macht den ganz gewöhnlichen Alltag einer Hausfrau und Mutter zum Thema und nachvollziehbar. Sie registriert Stimmungen, notiert exemplarische Momente, Betroffenheit und Hoffnungen.

Die Autoren Dorothea Neukirchen und Martin Wiebel haben Pfeifers Texte in einer Collage mit szenischen, dokumentarischen und musikalischen Elementen kombiniert, um die Situation von Frauen in der deutschen Gesellschaft der 1970er-Jahre darzustellen. So entsteht ein spannendes Sozialpsychogramm einer Hausfrau und Mutter der Zeit, das zum Teil heute noch erschreckend aktuell ist.

Die Mär vom verlorenen Stiefbruder.

Jasper ist ziemlich faul. Mit der Schauspielerei läuft es nicht so richtig und eigentlich hängt er lieber mit heißen Bräuten und Kumpels ab. Er ärgert sich mit durchgedrehten Ex-Affären herum, hasst seine Mutter leidenschaftlich und mag es, mit seiner besten Freundin Cora Gras zu rauchen. Als Jasper plötzlich immer häufiger Aussetzer hat, nach denen er nackt an einem anderen Ort wieder zu sich kommt, ahnt er, dass mit ihm irgendetwas nicht stimmt. Aufklärung kann ihm da nur sein Dad geben. Doch der hat nicht nur Antworten auf Jaspers Aussetzer. Er bringt auch einen ganzen Haufen neuer Probleme und einen Feind mit…

Kommissar Sörensen, gerade erst endgültig von Hamburg in das nordfriesische Katenbüll umgezogen, gibt die Hoffnung auf, in der Provinz Ruhe zu finden. Im Koog wird eine Leiche gefunden: Hinnerk Hansen, ein Lehrer aus der Nachbargemeinde. Eigentlich ein ganz netter Kerl – meint der Tankstellenbesitzer Töns Gregersen. Aber warum steckt dann ein Schraubenzieher in seiner Brust? Der letzte, der den Toten lebend gesehen hat, ist spurlos verschwunden. Sörensen hört sich im Umfeld des Ermordeten um und versteht bald, dass sich „der Herr Hansen“ jahrelang auf das Ende der Welt vorbereitet hat – nur nicht auf sein eigenes. Da taucht plötzlich ein Journalist in Katenbüll auf und will eine Reportage über den skandalgeplagten Küstenort schreiben. Über die Menschen und das Klima vor Ort. „Das Klima? Gut ist das, sehr gesund. Tolle Luft“, meint Sörensen, der immer noch unter seiner Angststörung leidet. Und die Angst, das stellt er mal wieder fest, die Angst kennt viele Gesichter.

Anna und Stoffel durchstöbern aufgeregt den Burgvorplatz. Der Kaiser, selbst gerade einmal 15 Jahre alt, hat sich samt Hofstaat auf der Burg einquartiert, er soll in den nächsten Tagen in der benachbarten Bischofsstadt gekrönt werden. Einigen Leuten scheint das nicht zu gefallen. Der Hauptmann der Wache, der für die Sicherheit des Kaisers verantwortlich ist, scheint im entscheidenden Augenblick immer nicht zur Stelle zu sein. Anna und Stoffel entdecken einen unbekannten schwarzen Ritter, den sie belauschen und der sie daraufhin bedroht. Anna und Stoffel wissen, daß der Kaiser auf einem Fest entführt werden soll. Sie setzen alles daran, dieses Verbrechen zu verhindern.

"Der Pudel Club ist ein Hort wundervoller Widerspenstigkeit mit starker Partyaffinität und Hang zur humoristischen Randale. Musik, Theater und cooles Wissen bilden die Grundkoordinaten des nunmehr legendären Jugendclubheims für bezaubernde Ladys, nicht altern wollende Dandys und ewige Kindsköpfe: ein Kunstraum, älter als der Begriff von Virtualität, und seit Beginn formidable Probebühne für jede Form von Individualität." So beschreibt Schorsch Kamerun, Mitbetreiber des Golden Pudel Clubs, diese seit 20 Jahren existierende Hamburger Institution. "Die Welt ist eine Pudel" porträtiert den Club als urbanes Organ, das vielschichtige kulturelle Funktionen erfüllt, und gibt den Protagonisten vor und hinter den Kulissen eine Stimme, darunter unvermeidlichen wie Rocko Schamoni, überraschenden wie Boris Blank von Yello und guten Geistern wie Hausmeister Ulli Koch.

Nach dem Bau der Mauer war der Weg in den Westen von einem Tag auf den anderen versperrt, Familien wurden getrennt, Liebende auseinander gerissen und Lebenslinien unterbrochen. Auf der Suche nach einem Ausweg aus einer ausweglos erscheinenden Situation wurde der Untergrund Berlins zum Schauplatz spektakulärer Rettungsaktionen. Über 90 Fluchttunnel wurden in den Jahren zwischen 1961 und 1964 in und um Berlin gegraben. Die Strapazen waren ungeheuer und die Gefahren groß. Alle, die bei den Unternehmungen mitmachten, taten dies unter Einsatz ihres Lebens. Das Hörspiel erzählt den überwältigenden Erfolg des Tunnels 29 sowie die Tragödie um den Tunnel 57. Es erzählt von Menschen, die buchstäblich über Grenzen gingen – über jene, die ihnen von außen gesetzt wurden, aber auch über ihre eigenen. Eine Heldengeschichte. "Die Tunnelbauer" ist eine Montage aus Zeitzeugenerzählungen, O-Tondokumenten, Dokumenten der MfS-Tunnelkartei und Spielszenen.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Fabian macht mit seiner Familie Ferien in Irland. Nie hätte er gedacht, dass ihn hier ein neues Abenteuer in der unsichtbaren Welt der Trolle und Elfen erwartet. Und dass er seine Freunde wieder sieht, den Öko-Anarchisten und Troll Baldemar und dessen Freund Dido, der nur zu dritt unterwegs sein kann. Sie sind gekommen, um Fabian zu warnen. Denn auch der böse Aginolf hat von Fabians Reise erfahren.

In den Steilküsten von Moher muss Fabian nun nicht nur nach den drei Teilen der Roten Tafel suchen, sondern auch gegen die Machenschaften Aginolfs ankämpfen.
Ein Abenteuer mit dem Puck Onno, dem Wal Kurt, den Sheeries, einem großen Elfenchor, zwei Basstölpeln und Old Boneless, dem Nebelwesen der 'Cliffs of Moher'.

hoerspieltipps.net:
Trolle nach Irland' ist das neue Abenteuer von Fabian, der schon 2004 für den WDR in 'Trolle nach Süden' agieren durfte. Diesmal verschlägt es ihn, wie der Titel schon vermuten lässt, nach Irland.

Bernhard Gieseking hat hier eine wunderbares Hörspiel erdacht, dass zwar natürlich auf dem Trittbrett des Fantasybooms mitrollt, aber soviel eigene unterhaltsame Ideen mitbringt, dass man die Geschichte durchweg genießen kann. Trotz einer recht langen Spielzeit, wird diese Geschichte nie langweilig, sorgt man doch mit vielen kleinen Episoden und noch mehr originellen Charakteren stets für Abwechslung.

Hinzu kommt ein Sprecheraufgebot, dass selbst für ein Radio-, zu dem noch ein Kinderhörspiel, sehr beachtenswert ist. Bis in die kleinsten Rollen eine starke Besetzung, die auch in allen Bereichen dem Anspruch gerecht wird. Einzig bei der technischen Umsetzung gibt es Schwächen. Dort hat man einige Stimmen etwas verfremdet, was sich zum Teil recht übel anhört. Da hätte man sich meines Erachtens lieber auf das Talent der Sprecher allein verlassen sollen.

Für die Musik zeichnet sich hier kein geringerer als Henrik Albrecht verantwortlich, der auch hier wieder für eine erstklassige musikalische Untermalung sorgt. Stets passend, aber nie aufdringlich, unterstützt die Musik die Umsetzung hervorragend.

Die Produktion an sich ist - sieht man mal von den Verfremdungen der Stimmen ab - sehr gelungen. Burkhard Ax hat hier ein Hörspiel geschaffen, das nicht nur Kindern Spaß machen dürfte. Auch Erwachsene können sich hier sicherlich gut unterhalten fühlen.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)

Heinrich Manns Spätwerk, ein Roman über Friedrich II. von Preußen, sein „letztes großes Unternehmen“ (Thomas Mann), ist unvollendet geblieben. In der Hörspielfassung brilliert ein hochkarätiges Ensemble, u.a. mit Jürgen Holtz und Henry Hübchen.

„Friedrich stirbt nicht. Lebt er dereinst mit keinem Staat mehr, dann um so sicherer in der Tragödie, die er sich selbst schrieb.“ Diese Schlussworte aus Heinrich Manns Essay über den „König der Preußen“ erhellen die Umrisse und das Konzept seines unvollendet gebliebenen Dialogromans, an dem er bis zu seinem Tode schrieb. Das dem Hörspiel zugrunde liegende Fragment umfasst Friedrichs Jugend, sein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, den Konflikt zwischen französischer Erziehung und preußischer Staatsräson sowie das Politikum der missglückten Verbindung seiner geliebten Schwester mit dem englischen Königshaus.

Aus Anlass des 100. Geburtstages H. C. Artmanns.

Artmanns austriakischer "Krug" hätte wahrscheinlich sogar den strengen Brandenburger Heinrich von Kleist zum Lächeln gebracht. Die Dorfbewohner, die um ihre Scherben, Liebe, Moral, um Eifersucht, Schuld und Unschuld rechten, erscheinen in dieser Neufassung als Zeitgenossen Nestroys - ausgestattet jedoch mit Artmann'schem Sprach- und Wortwitz.

The Story goes like this: 1956 versuchte Stockhausen im Gesang der Jünglinge Dystopie und Utopie zu vereinen. Eine der vielen Legenden um dieses Kunstwerk könnte lauten, dass der Komponist aus der Schwärze seiner eigenen Kindheit und den Flammen des Holocaust einen Lobgesang auf den Herrn erschaffen wollte und dazu die Unschuld des Knabengesangs mit elektronischer Musik verschmolz. Doch, so betonte der Schöpfer des Kunstwerks selbst, ging es beim Gesang der Jünglinge im Feuerofen nicht um den Inhalt, sondern um das rituelle Moment der Sprache. Sein selbst proklamiertes Ziel war, mit einer 5-Kanal-Klangmaschine die damaligen Mono-Hörgewohnheiten signifikant zu erweitern – und was könnte sich besser dazu eignen, als seine Installation im Kölner Dom zu Ehren Gottes erklingen zu lassen. Visionär, provokant, kalkuliert – wie dem auch sei. Das Werk wurde seitens der Kirchengemeinde als zu denaturiert abgelehnt. Auch diese Erfahrung dürfte Stockhausen 1971 zu einer seiner klügsten Thesen geführt haben: "Change the method! - New methods change the experience. New experiences change man." Ein halbes Jahrhundert nach seiner legendären Lecture "Four Criteria of Electronic Music" verändert das Hörspielduo "wittmann/ zeitblom" ihre Methodik und treibt inspiriert vom "echten Leben" auf einem Strom der hyperrealen Klangsynthese im binauralen 3D-Hörraum. Geht es beim Gesang der Jünglinge noch um die Vermischung von Mensch und analoger Technik, wird in ihren dreidimensional- angelegten, rein digitalen Gesängen die Maschine zur Solistin. Alles Organische ist in ihr aufgegangen. Planvoll denaturiert, entmännlicht, entweiblicht, divers. Ein neues Wesen, "Enhance", steuert uns durch Beobachtungen aus unserem schizophrenen, medialen, postfaktischen, von disruptiven Technologien und Denkschablonen geprägten Alltag und propagiert die Notwenigkeit des Datazentrismus. "Weißt du, wer da spricht?" – Never mind! The Story goes like this: 50 Minuten Human Voice Machine mit mikrorhythmischen Sprachsamples, generiert aus Texten von Nick Bostrom, Rosa Luxemburg, Yuval Noah Harari, einem AI-Poem-Generator, Julius Sturm, Robert Barry u.a.. Smart systems, smart love, smart life, smart dust. Just do it.

Die Geschichten von Wumme und ihrem Vater kennen vermutlich schon deine Eltern oder Großeltern aus ihrer Kindheit - zumindest, wenn sie in Bayern aufgewachsen sind.

Parker sieht sich gezwungen, bei einem Juwelenraub mitzumachen. Ein ehemaliger Mithäftling meint, einen unterirdischen Gang zu kennen, durch den man direkt in das Lager eines Großhändlers eindringen kann. Aber dieser Gang ist seit Jahrzehnten ungenutzt und höchst gefährlich. Das von Anfang an verkorkste Unternehmen droht mehrfach zu scheitern. Während Parker für die Flucht seinen ganzen Scharfsinn aufbieten muss, macht die Freundin seines Komplizen einen entscheidenden Fehler.

hoerspieltipps.net:

Ich bin nicht gerade ein großer Fan des Hardboiled-Genres, aber das, was Richard Stark und der WDR hier anbieten, könnte daran durchaus was ändern. Die vierteilige Reihe, die insbesondere in den letzten drei Folgen doch eher eine echte Serie ist, nutzt zwar Genreklischees, packt diese aber in viel originelle und vor allem spannende Unterhaltung ein. Dazu kommt, dass der Protagonist Parker eine erstklassige Figur ist. Sie hat deutliche Ecken und Kanten, ist nicht wirklich nachsichtig oder sentimental, aber hat eine sehr konsequente Moral, die auf den Hörer schlüssig wirkt, und man ihn trotz aller kriminellen und bösartigen Energie als "Helden" voll und ganz akzeptiert

Die Geschichte begleitet Parkers Ausbruch aus dem Gefängnis und einem anschließenden Goldraub in Teil 1 zu einem spektakulären Bankraub in Folge 2, der anschließenden Flucht (Teil 3) und dem Versuch, das geraubte Geld zu waschen in Folge 4. Trotz dieser durchgängigen Handlung, hat auch jede Episode ihre Besonderheiten

Die Umsetzung ist - trotz unterschiedlicher Bearbeiter und Regisseure - sehr homogen geraten. Es gelingt - wie auch bei der Geschichte selbst -  Genreklischees einzubinden, ohne dass diese zu aufdringlich werden. Das gilt auch für die Besetzung. Hier muss man insbesondere die Auswahl der Parker-Stimme loben: Matthias Leja gefällt in dieser Rolle sehr gut - Man nimmt ihm den gradlinigen Verbrecher durchaus ab - Dazu kommt, dass hiermit eine ganz eigene Figur geschaffen wird, die sich gut zu den oft etwas zu typisch besetzten Verbrechercharakteren abhebt

Erwartet hatte ich bei der Ankündigung dieser Parker-Serie eine gewohnt solide Krimiproduktion einer unterhaltsamen Verbrechergeschichte. Bekommen habe ich deutlich mehr: Diese Produktionen gehören zum Besten, was mir im Hardboiled-Genre an Hörspielen bislang ans Ohr gedrungen ist

Die Reihe startet mit einer guten Episode und lässt dieser drei sehr gute folgen. Hier muss ich Freunden guter Thrillerunterhaltung einen Hörbefehl erteilen!


Parker erfährt von einer geplanten Bankenfusion in einer Kleinstadt. Der Umzug des Barvermögens soll mit vier Geldtransportern durchgeführt werden, von denen nur zwei beladen sind. Eine einmalige Gelegenheit.

Ein Komplize weiß, welche beiden Transporter geknackt werden müssen, aber Parker zweifelt an der Vertrauenswürdigkeit des Informanten. Denn er hat ein Verhältnis mit der Gattin des Bankdirektors. Außerdem musste Parker zuvor einen Spitzel verschwinden lassen, und nun ist ein Kopfgeldjäger hinter ihm her, der den Verschwundenen sucht. Ein schwieriger Job für Parker, der für Präzision berüchtigt ist, aber auch dafür, dass er keine Kumpel kennt und kein Erbarmen mit Pfuschern.

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Ich bin nicht gerade ein großer Fan des Hardboiled-Genres, aber das, was Richard Stark und der WDR hier anbieten, könnte daran durchaus was ändern. Die vierteilige Reihe, die insbesondere in den letzten drei Folgen doch eher eine echte Serie ist, nutzt zwar Genreklischees, packt diese aber in viel originelle und vor allem spannende Unterhaltung ein. Dazu kommt, dass der Protagonist Parker eine erstklassige Figur ist. Sie hat deutliche Ecken und Kanten, ist nicht wirklich nachsichtig oder sentimental, aber hat eine sehr konsequente Moral, die auf den Hörer schlüssig wirkt, und man ihn trotz aller kriminellen und bösartigen Energie als "Helden" voll und ganz akzeptiert

Die Geschichte begleitet Parkers Ausbruch aus dem Gefängnis und einem anschließenden Goldraub in Teil 1 zu einem spektakulären Bankraub in Folge 2, der anschließenden Flucht (Teil 3) und dem Versuch, das geraubte Geld zu waschen in Folge 4. Trotz dieser durchgängigen Handlung, hat auch jede Episode ihre Besonderheiten

Die Umsetzung ist - trotz unterschiedlicher Bearbeiter und Regisseure - sehr homogen geraten. Es gelingt - wie auch bei der Geschichte selbst -  Genreklischees einzubinden, ohne dass diese zu aufdringlich werden. Das gilt auch für die Besetzung. Hier muss man insbesondere die Auswahl der Parker-Stimme loben: Matthias Leja gefällt in dieser Rolle sehr gut - Man nimmt ihm den gradlinigen Verbrecher durchaus ab - Dazu kommt, dass hiermit eine ganz eigene Figur geschaffen wird, die sich gut zu den oft etwas zu typisch besetzten Verbrechercharakteren abhebt

Erwartet hatte ich bei der Ankündigung dieser Parker-Serie eine gewohnt solide Krimiproduktion einer unterhaltsamen Verbrechergeschichte. Bekommen habe ich deutlich mehr: Diese Produktionen gehören zum Besten, was mir im Hardboiled-Genre an Hörspielen bislang ans Ohr gedrungen ist

Die Reihe startet mit einer guten Episode und lässt dieser drei sehr gute folgen. Hier muss ich Freunden guter Thrillerunterhaltung einen Hörbefehl erteilen!


Nach seinem Überfall auf die Geldtransporter ist Parker auf der Flucht. In einer fast ausweglosen Situation lernt er Tom Lindahl kennen, der ihn versteckt, aber nicht aus Großherzigkeit, sondern weil er eigene Pläne hat: Parker soll ihm helfen, die Wetteinnahmen einer Pferderennbahn zu stehlen. Das Versteckspiel in dem kleinen Ort, in dem jeder jeden kennt, gestaltet sich schwierig. Die Lage spitzt sich zu, als er an einer Tankstelle erkannt wird. Dennoch ziehen Parker und Tom Lindahl den nächtlichen Raubzug auf der Rennbahn durch und erbeuten zwei prall gefüllte Geldtaschen. Mit seinem Anteil kann Parker die Flucht fortsetzen.

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Ich bin nicht gerade ein großer Fan des Hardboiled-Genres, aber das, was Richard Stark und der WDR hier anbieten, könnte daran durchaus was ändern. Die vierteilige Reihe, die insbesondere in den letzten drei Folgen doch eher eine echte Serie ist, nutzt zwar Genreklischees, packt diese aber in viel originelle und vor allem spannende Unterhaltung ein. Dazu kommt, dass der Protagonist Parker eine erstklassige Figur ist. Sie hat deutliche Ecken und Kanten, ist nicht wirklich nachsichtig oder sentimental, aber hat eine sehr konsequente Moral, die auf den Hörer schlüssig wirkt, und man ihn trotz aller kriminellen und bösartigen Energie als "Helden" voll und ganz akzeptiert

Die Geschichte begleitet Parkers Ausbruch aus dem Gefängnis und einem anschließenden Goldraub in Teil 1 zu einem spektakulären Bankraub in Folge 2, der anschließenden Flucht (Teil 3) und dem Versuch, das geraubte Geld zu waschen in Folge 4. Trotz dieser durchgängigen Handlung, hat auch jede Episode ihre Besonderheiten

Die Umsetzung ist - trotz unterschiedlicher Bearbeiter und Regisseure - sehr homogen geraten. Es gelingt - wie auch bei der Geschichte selbst -  Genreklischees einzubinden, ohne dass diese zu aufdringlich werden. Das gilt auch für die Besetzung. Hier muss man insbesondere die Auswahl der Parker-Stimme loben: Matthias Leja gefällt in dieser Rolle sehr gut - Man nimmt ihm den gradlinigen Verbrecher durchaus ab - Dazu kommt, dass hiermit eine ganz eigene Figur geschaffen wird, die sich gut zu den oft etwas zu typisch besetzten Verbrechercharakteren abhebt

Erwartet hatte ich bei der Ankündigung dieser Parker-Serie eine gewohnt solide Krimiproduktion einer unterhaltsamen Verbrechergeschichte. Bekommen habe ich deutlich mehr: Diese Produktionen gehören zum Besten, was mir im Hardboiled-Genre an Hörspielen bislang ans Ohr gedrungen ist

Die Reihe startet mit einer guten Episode und lässt dieser drei sehr gute folgen. Hier muss ich Freunden guter Thrillerunterhaltung einen Hörbefehl erteilen!


Als Touristen getarnt, die den herbstlichen Laubwald Neuenglands bewundern, logieren Parker und seine Freundin in einer Pension in der Nähe der verlassenen Kirche, wo die beim letzten Banküberfall erbeuteten Millionen versteckt sind. Aber in der Zwischenzeit ist Dalesia, einer von Parkers Kumpeln, aus dem Gefängnis ausgebrochen. Polizisten liegen auf der Lauer, Parkers Konterfei hängt überall aus, und eine Kopfgeldjägerin möchte sich ihre Prämie verdienen. Sie gelangen endlich an das Geld, aber nun muss es gewaschen werden und die Geldwäscher sind nicht besonders kooperativ.

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Ich bin nicht gerade ein großer Fan des Hardboiled-Genres, aber das, was Richard Stark und der WDR hier anbieten, könnte daran durchaus was ändern. Die vierteilige Reihe, die insbesondere in den letzten drei Folgen doch eher eine echte Serie ist, nutzt zwar Genreklischees, packt diese aber in viel originelle und vor allem spannende Unterhaltung ein. Dazu kommt, dass der Protagonist Parker eine erstklassige Figur ist. Sie hat deutliche Ecken und Kanten, ist nicht wirklich nachsichtig oder sentimental, aber hat eine sehr konsequente Moral, die auf den Hörer schlüssig wirkt, und man ihn trotz aller kriminellen und bösartigen Energie als "Helden" voll und ganz akzeptiert

Die Geschichte begleitet Parkers Ausbruch aus dem Gefängnis und einem anschließenden Goldraub in Teil 1 zu einem spektakulären Bankraub in Folge 2, der anschließenden Flucht (Teil 3) und dem Versuch, das geraubte Geld zu waschen in Folge 4. Trotz dieser durchgängigen Handlung, hat auch jede Episode ihre Besonderheiten

Die Umsetzung ist - trotz unterschiedlicher Bearbeiter und Regisseure - sehr homogen geraten. Es gelingt - wie auch bei der Geschichte selbst -  Genreklischees einzubinden, ohne dass diese zu aufdringlich werden. Das gilt auch für die Besetzung. Hier muss man insbesondere die Auswahl der Parker-Stimme loben: Matthias Leja gefällt in dieser Rolle sehr gut - Man nimmt ihm den gradlinigen Verbrecher durchaus ab - Dazu kommt, dass hiermit eine ganz eigene Figur geschaffen wird, die sich gut zu den oft etwas zu typisch besetzten Verbrechercharakteren abhebt

Erwartet hatte ich bei der Ankündigung dieser Parker-Serie eine gewohnt solide Krimiproduktion einer unterhaltsamen Verbrechergeschichte. Bekommen habe ich deutlich mehr: Diese Produktionen gehören zum Besten, was mir im Hardboiled-Genre an Hörspielen bislang ans Ohr gedrungen ist

Die Reihe startet mit einer guten Episode und lässt dieser drei sehr gute folgen. Hier muss ich Freunden guter Thrillerunterhaltung einen Hörbefehl erteilen!


Mos Kindheit an der Seite ihrer manisch-depressiven Mutter ist eine emotionale Achterbahnfahrt voller Schönheit und Gefahren. Schon als kleines Kind muss sie viel Verantwortung übernehmen und viele Ängste aushalten. Im Laufe des Erwachsenwerdens fragt sie sich: Wer ist meine Mutter ohne die Krankheit? Werde ich selbst die Krankheit erben? Bin auch ich - wenn ich meinen Gefühlen freien Lauf lasse -nicht ganz...bei Trost? Ein Roadmovie über das Gesundbleiben der Seele in starken Hörbildern mit einem Thema, das längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist: Leben mit psychischen Krankheiten.

Das Hörspiel wurde für den "Deutschen Hörspielpreis" bzw. "ARD-Online-Award" vorgeschlagen.

Vijay Kumar, der "beste und einzige indische Privatdetektiv" der Schweiz, wird Zeuge einer brutalen Messerattacke. Auf der Suche nach den Hintergründen der Tat kommt er – unterstützt von der Transsexuellen Miranda und seinem besten Freund José – illegalen Medikamententests in Mumbai auf die Spur.

An der Zürcher Langstrasse wird der indischstämmige Privatdetektiv Vijay Kumar Zeuge einer brutalen Messerattacke auf die Filmemacherin Pina Ghilardi. Gemeinsam mit der Transsexuellen Miranda und seinem Freund José macht sich Vijay auf die Suche nach dem Täter. Zur Freude von Vijays Mutter, die ihren Sohn gerne verheiratet sähe, führt die Spur nach Indien. Nicht nur zu Vijays Familie, die ihn samt zukünftiger Braut am Flughafen erwartet, sondern auch in den Slum von Mumbai. Dort trifft er bei seinen Ermittlungen sogenannte "Hijras", Menschen mit dem dritten Geschlecht, an denen in einer ominösen Klinik illegale Medikamententests durchgeführt werden. Der Fall scheint kurz vor der Auflösung, doch dann schlägt der Täter erneut zu, und Vijays Freundin Manju wird entführt.

Die Hauptfigur des Hörspiels ist ein junger Mann, Gilles, der eine unstete Jugend verbracht hat in jener verzauberten Welt des Zirkus', in der seine Eltern jeden Abend auftraten. Nach ihrem Tod steht er allein. Die Handlung beginnt, wenn Gilles als ein Fremder nach La Rochelle, der Heimatstadt seiner Eltern, zurückkehrt. Nebel, Enge, Verschlossenheit sind seine ersten Eindrücke. Bald merkt er, daß ihm seine Verwandten und maßgebende Persönlichkeiten der Stadt feindselig und heuchlerisch begegnen. Eine Erbschaft, die er unerwartet anzutreten hat, schafft erste Konflikte. Er sieht sich von Leuten umgeben, die ein Geheimnis miteinander verbindet. Als er in kriminelle Vorkommnisse verwickelt wird, ist er vor eine Belastungsprobe gestellt, die nicht nur für sein eigenes künftiges Leben entscheidend ist, sondern auch für das einer jungen Frau, die er liebt.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Die Hauptfigur des Hörspiels ist ein junger Mann, Gilles, der eine unstete Jugend verbracht hat in jener verzauberten Welt des Zirkus', in der seine Eltern jeden Abend auftraten. Nach ihrem Tod steht er allein. Die Handlung beginnt, wenn Gilles als ein Fremder nach La Rochelle, der Heimatstadt seiner Eltern, zurückkehrt. Nebel, Enge, Verschlossenheit sind seine ersten Eindrücke. Bald merkt er, daß ihm seine Verwandten und maßgebende Persönlichkeiten der Stadt feindselig und heuchlerisch begegnen. Eine Erbschaft, die er unerwartet anzutreten hat, schafft erste Konflikte. Er sieht sich von Leuten umgeben, die ein Geheimnis miteinander verbindet. Als er in kriminelle Vorkommnisse verwickelt wird, ist er vor eine Belastungsprobe gestellt, die nicht nur für sein eigenes künftiges Leben entscheidend ist, sondern auch für das einer jungen Frau, die er liebt.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Die Hauptfigur des Hörspiels ist ein junger Mann, Gilles, der eine unstete Jugend verbracht hat in jener verzauberten Welt des Zirkus', in der seine Eltern jeden Abend auftraten. Nach ihrem Tod steht er allein. Die Handlung beginnt, wenn Gilles als ein Fremder nach La Rochelle, der Heimatstadt seiner Eltern, zurückkehrt. Nebel, Enge, Verschlossenheit sind seine ersten Eindrücke. Bald merkt er, daß ihm seine Verwandten und maßgebende Persönlichkeiten der Stadt feindselig und heuchlerisch begegnen. Eine Erbschaft, die er unerwartet anzutreten hat, schafft erste Konflikte. Er sieht sich von Leuten umgeben, die ein Geheimnis miteinander verbindet. Als er in kriminelle Vorkommnisse verwickelt wird, ist er vor eine Belastungsprobe gestellt, die nicht nur für sein eigenes künftiges Leben entscheidend ist, sondern auch für das einer jungen Frau, die er liebt.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Prinzessin Maleen und Landgraf Konrad lieben sich seit Kindertagen. Aber Fürst Theodor hat andere Pläne für seine Tochter: Sie soll den finsteren Baron Raimund heiraten. Natürlich weigert sich Maleen und kurzerhand sperrt sie der erboste Fürst in einen dunklen Turm - für sieben Jahre ...

Die Geschichten von Wumme und ihrem Vater kennen vermutlich schon deine Eltern oder Großeltern aus ihrer Kindheit - zumindest, wenn sie in Bayern aufgewachsen sind.

Ein paar Tage vor dem jährlichen Duel Contest ist in der Kleinstadt Tumbleweed die Hölle los.
Prügeleien und Schießereien sind an der Tagesordung, doch ein Neuankömmling verfolgt ein anderes Ziel!

Der Kunsthändler Humphrey ist trotz seiner 30jährigen Berufserfahrung immer wieder fasziniert von der gediegenen Sammlung, die Colonel Travers in seinem Hause hütet. Deshalb ist er überrascht, als er eines Tages unter den Stücken eine Fälschung findet, denn er weiß, daß er das "echte" Stück seinem Kunden vor einiger Zeit verkauft hat. Leider weiß Humphrey aber auch, daß sich bei einigen anderen Sammlern ähnliche Fälle ereignet haben. Wie kann das "Verwechseln" von Kunstgegenständen durch eine organisierte Bande vonstatten gehen? Der Kunsthändler und Versicherungsagent versucht, Spuren zu finden und zu sichern.

Klingt spannend: Nach Ost-Berlin reisen, um Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Das denkt sich George Lambert, Engländer und Vertreter für Kunstdünger. Wäre er nur daheim geblieben! Denn Lambert wird zum Opfer eines Agentenplots, der ihn auf der falschen Seite der Mauer zurücklässt – ohne Pass ...

"Ein langes, reiches, eigenständig geführtes Lebens steht nicht selten im Widerspruch zu dem, was die meisten von uns an dessen Ende erwartet: die letzten Lebensjahre im Altenheim.

Unweigerlich entstehen an diesem Ort Ambivalenzen auf vielen Ebenen. Während den Bewohnern nur noch wenig Zeit in ihrem Leben bleibt, steht auch das Pflegepersonal – wenn auch auf ganz andere Weise – unter hohem Zeitdruck. So begegnen sich Helfende und Hilfebedürftige unausweichlich eingezwängt in die Taktung des Betriebs. Hinter den vermeintlich banalen Gesprächen über das Wetter, den gewünschten Brotbelag und das gesundheitliche Befinden tritt vor allem eines zum Vorschein: die Ausweglosigkeit des Seins in der Zeit, die gnadenlos voranschreitet ohne die Möglichkeit einer nachträglichen Korrektur oder Einflussnahme. ""Fünf Flure, eine Stunde"" ist ein Wahrnehmungsspiel. Alles was wir hören ist echt, und ist es auch wieder nicht.
Luise Voigt wirft einen neuen, angst- und vorurteilsfreien Blick auf diese letzte Etappe des Lebens. In fünf Fluren von Alteneinrichtungen haben sie und ihr Team O-Töne aufgenommen. Und zwar am selben Tag (dem 20. Mai 2019) und zur selben Stunde (jeweils von 8 bis 9 Uhr). Diese fünf Stunden wurden als reiner Klang übereinandergelegt, transkribiert und durch junge Schauspieler nachgesprochen. Sie spielen exakt zurück, was tatsächlich stattgefunden hat. Aufgenommen in nur einem Take ist auch die Produktionsweise analog zum Material, die Aufnahme eines einzigen Livetakes ohne Schnitt und ohne vorproduzierte Musik oder Geräusche.
Was wie ein konzeptuelles Konstrukt wirkt, wird bald als Verdopplung der Situation im Pflegeheim erfahrbar: Alle Beteiligten stehen unter gewaltigem Zeitdruck, dürfen aber den Kontakt zueinander nie verlieren, brauchen höchste Aufmerksamkeit füreinander. Entstanden ist eine performative Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Altenheim, realisiert durch die Überführung der Zeitlichkeit des Pflegeheims in den Aufnahmeprozess. Sprache und Handlungen geben zu erkennen, was uns in der modernen Lebensrealität permanent umfasst: der eine Take, der unser Leben ist."

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Magdalena hat den elterlichen Hof im Dachauer Moos verlassen, um es in der Stadt zu etwas zu bringen. Doch ein skrupelloser Kerl verführt sie und bringt sie um ihr Erspartes. In ihrer Not gerät sie mit dem Gesetz in Konflikt, wird aus der Stadt ausgewiesen und unter polizeilicher Bewachung in ihr Heimatdorf zurückgebracht − in den Augen der Dorfbewohner eine Schande für ihre Familie. Unter dem Vorwand, die Moral zu verteidigen, leitet der Bürgermeister eine Hetzkampagne gegen Vater und Tochter ein, der sich die beiden, völlig aufgerieben, am Ende durch Verzweiflungstaten zu entziehen versuchen. Mit Magdalena zeigt Thoma exemplarisch, wie „Moral“ als abstraktes Prinzip zur Legitimation jeden Unrechts taugt - zu starrer Eigengesetzlichkeit verkehrt, wird sie, die das Menschliche im Umgang miteinander sichern soll, zum Vehikel des Unmenschlichen.

Die Verhaftung von Madame Ninon de Hauteville (mit bürgerlichem Namen: Therese Hochstetter), erregt größtes Aufsehen. Ihr Tagebuch enthält für einige Honoratioren äußerst peinliche Notierungen. Der mit der Untersuchung des Falles beauftragte Assessor Ströbel, ein sehr pflichtbewusster Beamter, betreibt seine Nachforschungen zuerst mit aller Energie, dann, angesichts der sich sogleich einstellenden Schwierigkeiten, mit zunehmender Unsicherheit. Schließlich sieht sich der Vorsitzende des Sittlichkeitsvereins, Rentier Beermann, zu einer außergewöhnlichen Maßnahme gezwungen, um die öffentliche Moral zu retten.

Kult-Hörspiel · Der Höhlenforscher Stacey wurde in seinem Obstgarten buchstäblich vom Boden verschluckt. Einige Tage später wird sein Kollege Professor Lomax vermisst. Scotland Yard beauftragt Polizei-Inspektor Adams und den Spezialisten Dr. Gauge mit dem Fall. Die Ermittler stoßen auf eine seltsame Grube und Teergeruch.

hoerspieltipps.net:
Der BR hat hier ein wunderbares Science-Fiction-Hörspiel geschaffen, das ein ganz eigenes Flair hat. 6 ½ Stunden sehr gute Unterhaltung mit einem glänzendem Horst Tappert in der Titelrolle. Auch die anderen Sprecher machen hier einen durchweg guten Job.

Die Produktion klingt so herrlich nach der Zeit, in der es aufgenommen wurde, man hört quasi in schwarz-weiß.

Interessantes Gimmick ist, dass der jeweilige Cliffhanger der einzelnen Folgen jeweils auch der Beginn der neuen Folge ist, diese Szene aber jeweils separat eingesprochen wurde. Schon ein Ohr wert, wie anders das dann klingen kann.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Kult-Hörspiel · Der Höhlenforscher Stacey wurde in seinem Obstgarten buchstäblich vom Boden verschluckt. Einige Tage später wird sein Kollege Professor Lomax vermisst. Scotland Yard beauftragt Polizei-Inspektor Adams und den Spezialisten Dr. Gauge mit dem Fall. Die Ermittler stoßen auf eine seltsame Grube und Teergeruch.

hoerspieltipps.net:
Der BR hat hier ein wunderbares Science-Fiction-Hörspiel geschaffen, das ein ganz eigenes Flair hat. 6 ½ Stunden sehr gute Unterhaltung mit einem glänzendem Horst Tappert in der Titelrolle. Auch die anderen Sprecher machen hier einen durchweg guten Job.

Die Produktion klingt so herrlich nach der Zeit, in der es aufgenommen wurde, man hört quasi in schwarz-weiß.

Interessantes Gimmick ist, dass der jeweilige Cliffhanger der einzelnen Folgen jeweils auch der Beginn der neuen Folge ist, diese Szene aber jeweils separat eingesprochen wurde. Schon ein Ohr wert, wie anders das dann klingen kann.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Kult-Hörspiel · Der Höhlenforscher Stacey wurde in seinem Obstgarten buchstäblich vom Boden verschluckt. Einige Tage später wird sein Kollege Professor Lomax vermisst. Scotland Yard beauftragt Polizei-Inspektor Adams und den Spezialisten Dr. Gauge mit dem Fall. Die Ermittler stoßen auf eine seltsame Grube und Teergeruch.

hoerspieltipps.net:
Der BR hat hier ein wunderbares Science-Fiction-Hörspiel geschaffen, das ein ganz eigenes Flair hat. 6 ½ Stunden sehr gute Unterhaltung mit einem glänzendem Horst Tappert in der Titelrolle. Auch die anderen Sprecher machen hier einen durchweg guten Job.

Die Produktion klingt so herrlich nach der Zeit, in der es aufgenommen wurde, man hört quasi in schwarz-weiß.

Interessantes Gimmick ist, dass der jeweilige Cliffhanger der einzelnen Folgen jeweils auch der Beginn der neuen Folge ist, diese Szene aber jeweils separat eingesprochen wurde. Schon ein Ohr wert, wie anders das dann klingen kann.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Kult-Hörspiel · Der Höhlenforscher Stacey wurde in seinem Obstgarten buchstäblich vom Boden verschluckt. Einige Tage später wird sein Kollege Professor Lomax vermisst. Scotland Yard beauftragt Polizei-Inspektor Adams und den Spezialisten Dr. Gauge mit dem Fall. Die Ermittler stoßen auf eine seltsame Grube und Teergeruch.

hoerspieltipps.net:
Der BR hat hier ein wunderbares Science-Fiction-Hörspiel geschaffen, das ein ganz eigenes Flair hat. 6 ½ Stunden sehr gute Unterhaltung mit einem glänzendem Horst Tappert in der Titelrolle. Auch die anderen Sprecher machen hier einen durchweg guten Job.

Die Produktion klingt so herrlich nach der Zeit, in der es aufgenommen wurde, man hört quasi in schwarz-weiß.

Interessantes Gimmick ist, dass der jeweilige Cliffhanger der einzelnen Folgen jeweils auch der Beginn der neuen Folge ist, diese Szene aber jeweils separat eingesprochen wurde. Schon ein Ohr wert, wie anders das dann klingen kann.

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Kult-Hörspiel · Der Höhlenforscher Stacey wurde in seinem Obstgarten buchstäblich vom Boden verschluckt. Einige Tage später wird sein Kollege Professor Lomax vermisst. Scotland Yard beauftragt Polizei-Inspektor Adams und den Spezialisten Dr. Gauge mit dem Fall. Die Ermittler stoßen auf eine seltsame Grube und Teergeruch.

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Der BR hat hier ein wunderbares Science-Fiction-Hörspiel geschaffen, das ein ganz eigenes Flair hat. 6 ½ Stunden sehr gute Unterhaltung mit einem glänzendem Horst Tappert in der Titelrolle. Auch die anderen Sprecher machen hier einen durchweg guten Job.

Die Produktion klingt so herrlich nach der Zeit, in der es aufgenommen wurde, man hört quasi in schwarz-weiß.

Interessantes Gimmick ist, dass der jeweilige Cliffhanger der einzelnen Folgen jeweils auch der Beginn der neuen Folge ist, diese Szene aber jeweils separat eingesprochen wurde. Schon ein Ohr wert, wie anders das dann klingen kann.

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Kult-Hörspiel · Der Höhlenforscher Stacey wurde in seinem Obstgarten buchstäblich vom Boden verschluckt. Einige Tage später wird sein Kollege Professor Lomax vermisst. Scotland Yard beauftragt Polizei-Inspektor Adams und den Spezialisten Dr. Gauge mit dem Fall. Die Ermittler stoßen auf eine seltsame Grube und Teergeruch.

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Der BR hat hier ein wunderbares Science-Fiction-Hörspiel geschaffen, das ein ganz eigenes Flair hat. 6 ½ Stunden sehr gute Unterhaltung mit einem glänzendem Horst Tappert in der Titelrolle. Auch die anderen Sprecher machen hier einen durchweg guten Job.

Die Produktion klingt so herrlich nach der Zeit, in der es aufgenommen wurde, man hört quasi in schwarz-weiß.

Interessantes Gimmick ist, dass der jeweilige Cliffhanger der einzelnen Folgen jeweils auch der Beginn der neuen Folge ist, diese Szene aber jeweils separat eingesprochen wurde. Schon ein Ohr wert, wie anders das dann klingen kann.

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Daniel Brühl und Denis Moschitto in mehreren Rollen gleichzeitig: Drehbuchautor Kornfeld verzweifelt an einem Krimi, den er für die Produzentin Barbara Kruse schreiben soll. Das vorgegebene Exposé des Autors Philip Stegers ist einfach nur schlecht.
Die Figuren des Krimis verhalten sich völlig unglaubwürdig und die Handlung scheint sich komplett Kornfelds Kontrolle zu entziehen. In seiner Not wendet er sich an den dubiosen "dramaturgischen Berater" Schmadtke. Gemeinsam fahren sie in den Dortmunder Hafen, um die real existierenden Figuren des Krimis auszuspionieren. Bald wird klar, dass Kornfeld hereingelegt worden ist. Die Frage ist nur von wem. Kornfeld muss schleunigst seine Schreibblockade überwinden, um die durcheinander wirbelnden Realitätsebenen wieder zu entwirren.

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Johannes Großmutter Luzie Mazur wäre fast 100 Jahre alt geworden, doch nun ist sie "doot bleeven". Zurück bleibt der Schatten des "Mazur'schen Schweigens", der seit drei Generationen über der Familie hängt. Und zurück bleibt auch der von Luzie sorgfältig gehütete "heilige" Koffer, den niemand vor ihrem Tod öffnen durfte.

Um dem Ursprung des Schweigens auf den Grund zu gehen, begibt Johanne sich auf die Spurensuche in Luzies Vergangenheit, zurück in die Zeit des 2. Weltkrieges. Briefe, die Johanne im Koffer findet, geben ihr Hinweise auf die verbotene Liebe zwischen der jungen, selbstbewussten Luzie und dem polnischen Zwangsarbeiter Jureck. Eine Verbindung, die auch die Familie des Paares in große Gefahr bringt.

Ein Hörspiel nach Motiven des gleichnamigen Romans von Helga Bürster.

Klangkunst: Über die Natur der Dinge nach Lukrez
In seinem Lehrgedicht „De Rerum Natura“ entwirft der römische Philosoph Lukrez eine Art Kosmologie. Alles besteht aus kleinsten unteilbaren Elementen, die sich zu immer neuen Konstellationen fügen, sich auflösen und wieder zu neuen Formen verbinden.

Das Leben ist für Lukrez (ca. 99- 55 v. Chr.) ein zufallsgetriebener Tanz der Elemente. Seine naturphilosophischen Thesen betrachtet das Duo Merzouga als spielerische Kompositionsanweisung. Analog zu den sechs Büchern des Urtexts werden in sechs Kapiteln Fragmente des antiken Textes in Englisch und Latein mit Klängen und Geräuschen verwoben – zu einer Art Lukrez’scher Klangkosmologie. Kleinste akustische Urelemente fliegen durch den Hörraum, verschmelzen zu konkreten Formen, durchlaufen unterschiedliche Aggregatzustände, beständig in Bewegung in dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.

Griechenland ist bedroht. Der Euro ist bedroht. Die Kunst, der Film, die Musik und das Kulturradio sind bedroht. Und alles, weil es angeblich kein Geld mehr gibt. Christos und Robert wollen sich Gehör verschaffen. Was bietet sich mehr an, als das im öffentlichrechtlichen Kulturradio zu tun: Das ist schließlich öffentlich (gehört also auch ihnen), und sie (vor allem Christos) haben Recht (also die richtige Meinung). Und es geht um Kultur. Und Radio. Da kann doch keiner was dagegen haben. Oder? Die beiden entführen eine Livesendung, um endlich mal "die Wahrheit" zu sagen. So einfach wie gedacht ist es dann allerdings doch nicht - wie immer. Die Autoren und Hauptdarsteller haben mit ihrem letzten Kurzfilm "Underground Odyssey" den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold gewonnen. Unter anderem ihre Erlebnisse bei der Preisverleihung inspirierten sie zu "On Air". Zusammen mit dem Hörspiel entsteht ein Kino-Kurzspielfilm.

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Eine Frau sichtet die Hinterlassenschaft ihrer Mutter. Sie stößt auf Zeugnisse und Ereignisse, von denen sie keine Ahnung hatte. Welche Rolle spielte die Mutter darin?

Die Tochter ist auf der Suche nach persönlichen Spuren, nachdem sie vor Jahren jeden Kontakt zur Mutter verlor. Stattdessen findet sie Dokumente über die Konferenz von Evian 1938, die die Rettung der verfolgten Juden zum Ziel hatte, den Reichsbeauftragten im besetzten Dänemark 1943, der vorher schon in Paris die Judensäuberung organisiert hatte, den berüchtigten Madagaskar-Plan und vieles mehr. Unwillig macht sie sich daran, das Puzzle zusammenzusetzen.

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Eine kleine Hafenstadt in Dänemark 1943. Der eingespielte Status Quo zwischen Besatzern und Besetzten kommt ins Rutschen.

Das Land ist schon seit Jahren von Deutschland besetzt, hat aber eine eigene Regierung und ein Parlament. Sie beharren erfolgreich darauf, dass jeder dänische Bürger unter dem Schutz der dänischen Verfassung steht, die keine rassistischen oder religiösen Unter-scheidungen kennt. Doch plötzlich mehren sich die Anzeichen, dass die Deutschen ihre Vernichtungspolitik auch in Dänemark durchsetzen wollen. Kann es trotzdem eine Rettung für die plötzlich Verfolgten geben?

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Wenn Ängste erfolgreich geschürt wurden, sind die Menschen bereit für radikale Schritte. Vier Menschen sollen eine Lösung für die "Massenmigration" finden.
Irgendwann irgendwo in der Zukunft. Vier Menschen, aus unterschiedlichen Gründen auch am Verschwinden ihrer privaten Probleme interessiert, erhalten den Auftrag, eine Lösung zu suchen, wie der Kontinent politisch und human verträglich eine große Menge an Menschen von irgendwo nach außerhalb transportieren kann – Rückkehr unerwünscht. Das kann in der modernen Welt doch eigentlich nur ein logistisches Problem sein – sobald man ein geeignetes Transportziel gefunden hat.

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Es geht nichts über gute Freunde

Das Portrait einer Frau, die das Gefühl für Heimat über die Distanz findet. Nicole verwehrt sich gegen das vermeintliche Entweder-Oder: Lustvoll verbindet sie das Leben der Kosmopolitin mit dem der heimatverbundenen Spießerin. Nicole wuchs beschaulich auf. In Warstein-Belecke. 5400 Einwohner. Dort ist die 37-Jährige groß geworden. Niemals wollte sie weg von Zuhause. Bis ihr Job und ihr heutiger Mann sie 2005 nach Singapur brachten. Vier Jahre lang hat Nicole dort gelebt, arbeitete in ganz Asien. Hätte dort bleiben können. Doch sie kam mit ihrer Familie bewusst zurück in ihre alte Heimat, denn ihr wurde schnell bewusst, dass Ferne und Nähe einander bedingen, dass sie das eine braucht, um sich im anderen zu Hause zu fühlen.

"Kindheitserinnerungen sind - wenn sie schön sind - ein ganz großes Stück Heimat" sagt die dreifache Mutter und erfolgreiche Geschäftsfrau. "Auf ihnen baut sich alles auf. Sie umhüllen mich warm. Geben mir Geborgenheit. Auf diesem Fundament bin ich der offene, neugierige und glückliche Mensch geworden, der ich bin". Nicoles Fenster zur Welt bleibt ihr Job. Sie arbeitet in einem Weltkonzern. Heimat und Ferne. Schützenfest und internationale Konferenzen.

Willkommen in Three Gabels. Hier wohnen drei Generationen der Leonides unter einem Dach, allesamt finanziell unabhängig dank der großzügigen Geschenke des Familienoberhaupts. Doch eines Tages ist Aristide Leonides tot. Wer hat den 87-Jährigen vergiftet? Jedes der Familienmitglieder könnte es gewesen sein – von der blutjungen zweiten Ehefrau bis zum Kammerdiener. Erst wenn der Fall gelöst ist, wird Enkelin Sophia ihren Verlobten heiraten. Also arbeitet sich Charles Hayward durch die Familiengeheimnisse. Und hinter jeder Tür wimmelt es von Motiven.

"Sie arbeitet als Heldenbaritonistin, singt und spielt auf der Opernbühne ausschließlich maskuline Rollen. Dies kennt sie auch aus ihrer eigenen Biografie: Jahrelang wurde die Opernsängerin Lucia Lucas als Mann wahrgenommen, bis sie sich im Jahr 2014 als Transgender-Frau outete. Während sich ihre äußerliche Erscheinung dramatisch veränderte, blieb ihre Stimme unverändert. ""Ich suche ständig nach der authentischsten Version von mir selbst,"" legt Lucas offen. Das Hörspiel untersucht Rollenspiel und Authentizität in einem Medium, in dem die Einzigartigkeit der Stimme im Vordergrund steht."

Deesje soll in den Ferien alleine zur Tante fahren. Am Bahnhof will die Tante im schwarzweiß gestreiften Mantel auf sie warten. Aber Deesje sieht die Tante nicht und hat außerdem im Zug ihr Portemonnaie mit der Adresse der Tante verloren. Nun steht sie ganz ratlos auf dem großen Bahnhof. Eine aufgeregte Frau kommt auf sie zu, zieht sie am Arm zu einem Bus mit vielen Kindern, die zu einem Gedichtwettbewerb fahren. Die Frau hat Deesje verwechselt. Damit wird das Durcheinander noch größer. Deesje erlebt noch viele Überraschungen, bis sie endlich vor der Tante steht.

Fabian macht mit seiner Familie Ferien in Irland. Nie hätte er gedacht, dass ihn hier ein neues Abenteuer in der unsichtbaren Welt der Trolle und Elfen erwartet. Und dass er seine Freunde wieder sieht, den Öko-Anarchisten und Troll Baldemar und dessen Freund Dido, der nur zu dritt unterwegs sein kann. Sie sind gekommen, um Fabian zu warnen. Denn auch der böse Aginolf hat von Fabians Reise erfahren.

In den Steilküsten von Moher muss Fabian nun nicht nur nach den drei Teilen der Roten Tafel suchen, sondern auch gegen die Machenschaften Aginolfs ankämpfen.
Ein Abenteuer mit dem Puck Onno, dem Wal Kurt, den Sheeries, einem großen Elfenchor, zwei Basstölpeln und Old Boneless, dem Nebelwesen der 'Cliffs of Moher'.

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"Als Maja mit ihrem Onkel Boris seinen früheren Nachtklub besucht, taucht sie mit ihm in die 50-jährige Geschichte des Lokals ein, die auch Boris' ganz persönliche Geschichte ist. Denn ihr Onkel war schon eine Szenegröße in Wien, bevor es in der Stadt überhaupt eine Schwulenszene gegeben hat. Die legendären Silvesterpartys in seinem Klub waren Treffpunkt von Männern, die gemeinsam Spaß haben wollten. Und die dabei immer mit einem Fuß im Gefängnis gestanden sind, denn es hieß: Küssen verboten! Homosexuelle Handlungen waren strafbar. Als sich das am 16. August 1971 änderte, als das Totalverbot aufgehoben wurde, begann – wie Boris es ausdrückt – eine neue Zukunft für Homosexuelle und die Silvesterparty wurde kurzerhand in den August verlegt.

Vor dem Hintergrund der schwulen Geschichte Wiens vom Totalverbot über die Aidskrise bis zur ""Ehe für alle"" erzählt ""Silvester im August"" über fünf Jahrzehnte die stets unerfüllte Liebesgeschichte von Boris und Max, das Leben ihrer Freunde und die Geschichte einer Bewegung, die zwar viel gewonnen, aber auf ihrem Weg auch einiges verloren hat...

""Silvester im August"" von Mischa Zickler ist ein Ö1-Hörspiel zu 50 Jahre ""Stonewall und die Schwulenbewegung in Österreich"" "

Im Rahmen des sogenannten "Mentor"-Projekts - von der ausrichtenden Stiftung bestens bezahlt - sollen der einst gefeierte Dramatiker Benjamin Rubin und der Nachwuchsautor Martin Wegner eine Woche lang an Wegners neuem Stück arbeiten. Rubin, seine Allüren pflegend und wenig umgänglich, missbehagt die "Literaturförderung", er kann jedoch das Honorar mehr als gebrauchen. Auch Wegner verspricht sich vom Zutun des "Altmeisters" nicht allzu viel, bestenfalls Protektion. Dafür ist seine Frau Gina umso eher bereit, dem "großen alten Mann" die Bewunderung zu zollen, derer er dringend bedarf. Dass er am Stück ihres Mannes kein gutes Haar lässt, bringt sie in eine Zwickmühle. Martin verlangt den Offenbarungseid: ob sie an ihn als Schriftsteller glaubt oder nicht. Und dann reist er auch noch ab, gekränkt, wie er ist. Rubin könnte triumphieren, hätten die Peinlichkeiten in dieser Literaturbetriebskomödie nicht einen sehr ernsten Grund: die existentielle Abhängigkeit davon, anerkannt, nein: geliebt zu werden.

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Berlin im Kalten Krieg: Ein Tummeplatz für Spione aus Ost und West. Der Bau der Mauer, vor genau 60 Jahren, hat daran nichts geändert. Nur noch alles vertrackter gemacht. Krimi-Meister Val Gielgud («Tod in Venedig)» hätte sich kein besseres Setting aussuchen können, für seinen Agenten-Thriller...

Klingt spannend: Nach Ost-Berlin reisen, um Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Das denkt sich George Lambert, Engländer und Vertreter für Kunstdünger. Wäre er nur daheim geblieben! Denn Lambert wird zum Opfer eines Agentenplots, der ihn auf der falschen Seite der Mauer zurücklässt – ohne Pass...

Alles fauler Zauber - schnarrte der Papagei, als Mister Gloucester und Mister Henry ihren neuen Coup besprachen, den sie an der Londoner Börse landen wollten. Die beiden hatten am Ufer der Themse den einflussreichen Industriemagnaten Stetson gefunden und wussten, dass in Börsenkreisen der Tod dieses Mannes nicht nur mit großer Trauer aufgenommen werden würde, sondern dass auch die Kurse vieler Börsenpapiere durch dieses Ereignis ins Bodenlose sinken würden. Doch bevor die leider zu spät benachrichtigte Polizei feststellen konnte, "Alles fauler Zauber", bis dahin gelang es den beiden "ehrlichen Findern", so viel Geld zu verdienen, dass sie für ihren Lebensabend keine Sorge mehr zu haben brauchten.

Was hatte die Messerattacke mit Pinas Recherchen zu tun? Die Dokfilmerin wollte unbedingt, dass ihre Recherchen veröffentlicht werden. Es gehe um Medikamententests eines Schweizers Pharmakonzerns, um ein angeblich neues AIDS Medikament und um illegale Tests in den Slums von Mumbai.

"Ein Readytape ist ein vorgefundenes Tonband, das unbearbeitet, ungeschnitten zum Hörspiel erklärt und zur Sendung gebracht werden kann. Ein Readytape ist also eine Manifestation, die davon ausgeht, daß jeder technische Eingriff, jede Veränderung eines vorgefundenen Bandes eine unnötige Ästhetisierung bedeutet und Informationen abschneidet bzw. verfälscht und auf ein Ergebnis hinausläuft, das korrekterweise mit dem Etikett besser als echt versehen werden sollte ... Sounds like Hörspiel: es sind neben den intendierten auch die nicht-intendierten Informationen, die den Charakter eines Bands bestimmen: die bewußten oder unbewußten Selbstinszenierungsversuche von Gesprächspartnern beispielsweise, die eine Aufnahmesituation überspielen sollen oder die zusätzlichen akustischen Informationen wie Bandrauschen, Aufnahme-Mängel, Überlagerungen, die durch unsauberes Löschen oder unscharfe Spurentrennung zustandekommen. Readytapes können Zufallsprodukte oder Konzept-Relikte sein. … Es können Funde sein, Spulen, die aus Archiven stammen, aus Nachlässen etc. Es sind Aufnahmen, die zum Hörspiel erklärt werden, ohne bearbeitet worden zu sein."
(HerbertKapfer, Readytapes Definition, 1992)

Bernd Baaders Readytape dokumentiert einen Überraschungsbesuch bei der Künstlerin und Dadaistin Hannah Höch von der ersten bis zur letzten Sekunde.

"Als ich während meiner Tätigkeit als Grafik-Designer beim Süddeutschen Rundfunk Stuttgart Helmut Heißenbüttel, den Redakteur des Radio-Essay, in den Siebziger Jahren kennenlernte, und er von meiner Verwandtschaft als Neffe des Dadaisten Johannes Baader erfuhr, bat er, ich solle mich doch mit dem Dadaismus näher befassen und in meiner Familie nach bisher noch Unbekanntem forschen. Ich ließ mich darauf ein, und es ergaben sich im Laufe der Jahre viele Kontakte mit Dada-Forschern. Es entstanden zwei Rundfunksendungen, Vorträge und Dokumentations-Ausstellungen teils mit Rezitationen von Dada-Texten. Mit dem Dadaismus noch wenig vertraut damals, flog ich im August 1977 nach Berlin, um die umfangreiche Ausstellung Tendenzen der Zwanziger Jahre zu sehen. – Und dann schon in Berlin, wollte ich gleichzeitig die Möglichkeit nutzen, die mir noch unbekannte Malerin Hannah Höch in Berlin-Heiligensee, An der Wildbahn 33, spontan zu besuchen. Sie hatte in den Zwanziger Jahren eine Freundschaft mit Johannes Baader. Unangemeldet und mit zwiespältigem Gefühl vor ihrem Haus angekommen, drückte ich den Klingelknopf."
(Bernd Baader)

New York im Rekord-Hitze-Sommer: Die Autorin Esther Salzburg hat die Nase voll von Lärm und Höchsttemperaturen. Deshalb mietet sie sich kurzerhand eine Wohnung in London.

In London will Esther Salzburg in aller Ruhe ihr Drehbuch für einen billigen Thriller fertig schreiben. Doch London stöhnt ebenfalls unter dem heißesten Sommer seit 50 Jahren. Dazu findet Esther kaum Ruhe in der neuen Wohnung: Babys schreien, ein ambitionierter Klavierspieler ackert sich durch ein Stück von Chopin, und Mr. und Mrs. "Kamasutra" sind nebenan ebenfalls lautstark aktiv. Mittendrin sitzt Esther, entnervt zu keiner Zeile fähig.
Zu allem Überfluss wird sie akustisch auch noch Zeugin eines heftigen Ehestreits, eine Stereoanlage verstummt, und mitten in der Nacht kreischt eine Motorsäge - soll ein Mord vertuscht werden? Weil sich Esther beim Joggen im Park den Knöchel gebrochen hat, drängt sie ihre beiden Bekannten und ihre norwegische Putzfrau dazu, das Rätsel der grünen Mülltüten für sie zu lösen.

Kaufhausdetektive sind Geschichten und Ausreden gewohnt, doch die Geschichte, die dieser Mann im Verhör erzählt, scheint von einem ganz anderen Kaliber zu sein.

Der Mann wurde mit einer Flasche Whiskey erwischt, die er aber nicht für sich selbst habe stehlen wollen, so erklärt er. Von Ferne hören sie eine Explosion, dann Martinshörner. Jetzt sei es passiert und alles vernichtet worden, auch der Soldat, sagt der Mann. Weitere Aussagen lehnt er ab, das habe er dem Soldaten geschworen. Geduldig, wie bei Patienten, hört der Detektiv zu und ermuntert den Mann, weiter zu erzählen.

Ausgesummt und ausgebrummt

Februar, 1904: Professor van Dusen und Hutchinson Hatch befinden sich auf dem Weg von Calais nach Paris. Im Zug läuft dem Professor eine Dame über den Weg, die einstmals zu seinen Lieblingsschülerinnen zählte, ihr Studium dann aber abbrechen musste. Sie ist ebenfalls unterwegs nach Paris, um dort bei Georges Lumiès eine Stelle als Gouvernante anzutreten. Doch die Wiedersehensfreude ist nur von kurzer Dauer: Als der Zoll Mary Chitterley auffordert, ihren Schrankkoffer zu öffnen, finden die Beamten eine Leiche. Mary Chitterley ist entsetzt. Von Inspektor Poubelle nach Einzelheiten befragt, kann die sie nur versichern, dass der Schrankkoffer mit ihren persönlichen Sachen von zwei Trägern zum Bahnhof geschafft worden sei und sie mit dem Mord nichts zu tun habe. Als der Professor den Toten wenig später als Georges Lumiès identifiziert, ist Mary Chitterleys Verwirrung komplett: Noch am Vorabend wurde sie bei einem persönlichen Treffen von Lumiès engagiert – dem Toten in ihrem Koffer allerdings hat ist sie noch nie begegnet.

Das Mikrofon auf Wanderung durchs Unterholz: Es findet radikale Feen, verschmuste Bären, asexuelle Moose, polypotente Schnecken, einige Menschen. Dokumentarisches Hörspiel über Geschichten queeren Lebens auf dem Land.

In der Mitte der Republik: Eine tausend Quadratkilometer große, grüne Fläche. Schafe hüten die Ränder. Eine kultivierte Wildnis, ein Stück Forstwirtschaft, ein Naherholungsgebiet für Vögel aller Art. Manche suchen hier den Rückzug aus der Stadt, andere leben hier schon immer. Das Mikrofon macht sich auf Wanderung durchs Unterholz.

In ihrem Hörstück begegnet das Autor*innenduo Personen, die von der Selbstverständlichkeit queerer Landschaften abseits der Städte berichten. Sie führen die Zuhörenden durch die Peripherien, mit denen sie leben. Für die Dauer des Hörstücks wird der Thüringer Wald zur Heterotopie. Dokumentarisches und Fiktives jagen einander durchs Gebüsch. Der Forst klingt wie immer, er klingt wie noch nie.

"Im tiefen, queeren Wald" ist als Teil einer Installation auf dem Kunstfest Weimar zu hören.

Kevin "Mörtel" Maurer bricht aus dem Knast aus, um die Beute aus einem früheren Bruch zu holen. Völlig unerwartet gerät er in den ersten Lockdown. Schlechte Zeiten für Kleinkriminelle, doch "Mörtel" gibt nicht auf.

"In England lebt ein Mann, der herauszufinden versucht, warum ein Fahrrad fährt. Er konstruiert Fahrräder um, er entwickelt sie zurück, er baut Monstren, er will das Fahrrad, das nicht fährt. Bisher ist es ihm nicht gelungen. Er meidet die Öffentlichkeit. Bis hierher ist die Geschichte authentisch. Aus der Tatsache, daß er weder sich noch seine Konstruktionen fotografieren läßt, schloß ich, daß er Gründe hat. Ich machte ihn zum Störer, den man eliminiert, indem man ihn integriert. Er wird zum Spaßmann, indem man erklärt, er sei einer. Ich habe versucht, eine der subtilsten Formen der Gewaltanwendung, die unsere Zivilisation hervorgebracht hat, aufzuzeigen."

"Deutschlehrer dringend gesucht" – diese Annonce veranlasst Emma, im Alter von 50 Jahren einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Ihre Mutter sitzt unterdessen wie gebannt vor dem Fernseher und raucht. Sie verfolgt, wie geflohene Menschen massenhaft aus Bussen und Bahnen steigen, anonyme Ankömmlinge, die tiefsitzende Ängste wecken. Sie werden zu Emmas Schülern und bekommen so eine Geschichte und ein Gesicht. Unversehens konfrontieren sie Mutter und Tochter mit ihrer eigenen Fluchtgeschichte, die sie im Jahr 1968 von Warschau nach Wien und von dort aus nach Deutschland führte. Während Emma beginnt, sich mit den immer noch anhaltenden Folgen auseinanderzusetzen, verabschiedet sich ihre Mutter aus einer Welt, die für sie vor langer Zeit schon zerbrochen ist. Emma aber findet in der Arbeit mit Menschen, die ihre Heimat verloren haben, unverhofft ein neues Leben.

Fochette, Witwe Anfang fünfzig, hat in ihrem Leben klare, eindeutige, wenn auch nicht immer ganz einfache Entscheidungen getroffen. Sie brach mit ihrem großbürgerlichen Elternhaus, um an der Seite ihres Mannes ein bescheidenes, glückliches Leben zu führen, bis ihr Ehemann, der Tankstellenpächter Pierrot, Opfer einer knallharten Mineralölkonzernpolitik wurde. Er überlebte den Existenzkampf nicht. Der Tod des geliebten Mannes hinterlässt ein tiefes Loch in Fochettes Leben. Unfreiwillig steht sie jetzt vor einem Neubeginn. In einem Kulturzentrum lernt sie den 'Oberst' kennen. Er überredet sie, seinem gemeinnützigen Verein beizutreten und sich als Betreuerin von Strafgefangenen zu engagieren. Im Gefängnis kommt Fochette bald mit Sarzeau in Kontakt, einem Weißkragenkriminellen der Topklasse. Zwischen den beiden bahnt sich eine merkwürdige Beziehung an. Aber was sind Fochettes Absichten? Welches Ziel verfolgt sie? Warum schmuggelt sie schließlich einen Revolver ins Gefängnis ein?
Behutsam, eindringlich und mit Humor stellt sich die Autorin die Frage, wie die Justiz sich verhält, wenn die Menschenwürde der kleinen Leute von den Mächtigen bedroht wird.

hoerspieltipps.net:
Eigentlich ist dieser Plot richtig interessant und verspricht einiges an Spannung. Leider schafft es die Geschichte aber nicht, diese zu vermitteln. Das ist für ein Hörspiel, das sich auf den Krimisendeplätzen tummelt, ein wenig fatal.<br>Allerdings beleuchtet es die moralische Frage der Rache auf eine sehr interessante Weise und sorgt auf diesem Ansatz für einiges an Hörinteresse.<br><br>Insofern ist auch das eher zurückhaltende Spiel der Akteuere zu verstehen, die hier ihren Figuren weniger an Farbe geben, als sie in ihrer Funktion als Klischee bräuchten. Die Charaktere bleiben so vielschichtiger und interessanter. Insbesondere das Duo Rosemarie Fendel und Otto Sander überzeugt - die Leistung ist - wie nicht anders zu erwarten - erstklassig.<br><br>Trotz der interessanten Geschichte, ist der Erzählfluss hierfür ein wenig träge, so dass man dann doch von einem richtig guten Hörspiel etwas zu weit entfernt ist und letztlich nur - wenn auch solide - Durchschnittsware liefert. 


Fast fünf Jahre lang, von 1851 bis 1856, arbeitete Gustave Flaubert mit unendlicher Mühe und Geduld an seinem Roman „Madame Bovary“. Die Titelheldin verspürt schon in den ersten Wochen ihrer Ehe ein unerklärliches Missbehagen. Die Monotonie des Alltags bedrückt sie umso mehr, als ihr Ehemann Charles seinen Dienst als Landarzt mit dumpfer Betriebsamkeit versieht. Die Einladung des Marquis d’ Andervilliers zu einem festlichen Diner, die das Einerlei der Tage unterbricht, markiert einen dramatischen Wendepunkt. Von nun an steuert Emma Bovary auf ihren Untergang zu. Der Roman löste einen Skandal aus und Gustave Flaubert wurde wegen des „Verstoßes gegen die öffentliche Moral, die guten Sitten und die Religion“ vor Gericht gestellt.


hoerspieltipps.net:
Gustave Flaubert erzählte vom Leben der Emma Bovary und betrat damit moralisches und stilistisches Neuland. Er macht seine, für die damalige Zeit unglaublich lasterhafte, Protagonistin nicht zur strahlenden Heldin, sondern berichtet aus einer gewissen Distanz heraus, recht nüchtern von ihrem Schicksal.<br><br>Emma hat eine romantische Vorstellung vom Leben, die mit der Wirklichkeit in der französichen Provinz nicht viel zu tun hat. Sie versucht aus dieser Tristesse auszubrechen und hat damit allerdings kaum Erfolg, so dass es schließlich zu einem fatalen Finale kommt.<br><br>Der Plot ist aus heutiger Sicht natürlich weniger aufsehenerregend, aber Flauberts packende Erzählweise, die besondere Dramatik, die dieser Geschichte innewohnt, schafft es auch in dieser Hörspielumsetzung, zu fesseln. Obwohl diese Produktion mit mehr als vier Stunden Spieldauer recht umfangreich ist, vergeht die Zeit wie im Fluge. Es gelingt hier sehr gut, den Hörer für das Schicksal Emma Bovarys zu begeistern.<br><br>Diesbezüglich ist zunächst Valerie Stiegeles Bearbeitung zu loben. Ihr gelingt ein Skript, das mit großer Erzählerlastigkeit die Vorlage sehr gut transportieren kann. Diese fast szenische Lesung rafft die Handlung recht gut, da damit nur wenig Informationen in die Dialoge gepackt werden muss und diese daher recht glaubwürdig klingen.<br><br>Mit Friedhelm Ptok hat man dazu auch einen erstklassigen Sprecher für diese Rolle gefunden. Aber auch die handelnden Figuren wurden sehr gut besetzt. Mit Chris Pichler hat man auch für die Titelrolle eine sehr erfahrene Sprecherin verpflichten können, die die Emma Bovary in ihren Facetten gut darzustellen vermag.<br><br>Ein Highlight dieser Produktion ist die musikalische Untermalung, die sehr stimmig auf die Handlungspassagen und die Gefühlswelt der Emma Bovary komponiert und arrangiert wurde.<br><br>"Madame Bovary" ist ein Hörspiel, das mich durchaus überrascht hat. Wer hier einen staubigen Klassiker erwartet, wird eines Besseren belehrt, die Geschichte packt den Hörer recht schnell und lässt ihn bis zum Ende nicht wieder los. Auch die Inszenierung überzeugt, so dass man hier von einer rundum gelungenen und damit empfehlenswerten Produktion sprechen kann.


Emma Bovary ist eine der faszinierendsten literarischen Frauengestalten der Weltliteratur. Sie lebt in der Provinz und träumt von großer Leidenschaft, großer Liebe und großem Leben. Gelangweilt von ihrer Ehe mit dem Landarzt Charles, sucht sie die ersehnten Gefühlswallungen bald im Ehebruch, doch sie scheitert an ihrem Verlangen und ihrer Umwelt. Als das Buch 1857 in Frankreich erschien, wurde Flaubert wegen „Unmoral“ der Prozess gemacht. Zugleich begann sein Ruhm als Schöpfer eines der vollkommensten Romane der Geschichte und Gründungswerks der literarischen Moderne.


hoerspieltipps.net:
Gustave Flaubert erzählte vom Leben der Emma Bovary und betrat damit moralisches und stilistisches Neuland. Er macht seine, für die damalige Zeit unglaublich lasterhafte, Protagonistin nicht zur strahlenden Heldin, sondern berichtet aus einer gewissen Distanz heraus, recht nüchtern von ihrem Schicksal.<br><br>Emma hat eine romantische Vorstellung vom Leben, die mit der Wirklichkeit in der französichen Provinz nicht viel zu tun hat. Sie versucht aus dieser Tristesse auszubrechen und hat damit allerdings kaum Erfolg, so dass es schließlich zu einem fatalen Finale kommt.<br><br>Der Plot ist aus heutiger Sicht natürlich weniger aufsehenerregend, aber Flauberts packende Erzählweise, die besondere Dramatik, die dieser Geschichte innewohnt, schafft es auch in dieser Hörspielumsetzung, zu fesseln. Obwohl diese Produktion mit mehr als vier Stunden Spieldauer recht umfangreich ist, vergeht die Zeit wie im Fluge. Es gelingt hier sehr gut, den Hörer für das Schicksal Emma Bovarys zu begeistern.<br><br>Diesbezüglich ist zunächst Valerie Stiegeles Bearbeitung zu loben. Ihr gelingt ein Skript, das mit großer Erzählerlastigkeit die Vorlage sehr gut transportieren kann. Diese fast szenische Lesung rafft die Handlung recht gut, da damit nur wenig Informationen in die Dialoge gepackt werden muss und diese daher recht glaubwürdig klingen.<br><br>Mit Friedhelm Ptok hat man dazu auch einen erstklassigen Sprecher für diese Rolle gefunden. Aber auch die handelnden Figuren wurden sehr gut besetzt. Mit Chris Pichler hat man auch für die Titelrolle eine sehr erfahrene Sprecherin verpflichten können, die die Emma Bovary in ihren Facetten gut darzustellen vermag.<br><br>Ein Highlight dieser Produktion ist die musikalische Untermalung, die sehr stimmig auf die Handlungspassagen und die Gefühlswelt der Emma Bovary komponiert und arrangiert wurde.<br><br>"Madame Bovary" ist ein Hörspiel, das mich durchaus überrascht hat. Wer hier einen staubigen Klassiker erwartet, wird eines Besseren belehrt, die Geschichte packt den Hörer recht schnell und lässt ihn bis zum Ende nicht wieder los. Auch die Inszenierung überzeugt, so dass man hier von einer rundum gelungenen und damit empfehlenswerten Produktion sprechen kann.


„Welches ist das Gebiet der Dummheit, das stumpfsinnigste Milieu, das die meisten Absurditäten, die meisten intoleranten Dummköpfe hervorbringt? – Die Provinz. Welches sind dort die unerträglichsten Akteure? – Die kleinen Leute, die sich in kleinen Tätigkeiten verausgaben, deren Ausübung ihr Denken verkümmern lässt. Welches ist der am meisten abgenutzte und missbrauchte Sachverhalt, die abgedroschenste Leierkastenmelodie? Der Ehebruch.“ Charles Baudelaire vermerkte 1857, als „Madame Bovary“ erschien, das banale Sujet dieses Romans hindere ihn nicht daran, zum absoluten Kunstwerk zu mutieren. Vielmehr wird bei Flaubert gerade die Geschichte einer normannischen Arztfrau, die aus Lebens- und Liebeshunger der ehelichen Langeweile entflieht und im Freitod endet, zum Klassiker modernen Erzählens, der auch heute seine Bedeutung nicht verloren hat. Die Hörspielfassung erzählt die Geschichte der „Sitten aus der Provinz“ als ein akustisches Gebilde, das Flauberts Neuerungen – die Behandlung von Erzählzeit und erzählter Zeit, seine Erfindung der „erlebten Rede“, die gnadenlose, mitleidlose Komik der Beschreibung – ins Blickfeld rückt.

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Gustave Flaubert erzählte vom Leben der Emma Bovary und betrat damit moralisches und stilistisches Neuland. Er macht seine, für die damalige Zeit unglaublich lasterhafte, Protagonistin nicht zur strahlenden Heldin, sondern berichtet aus einer gewissen Distanz heraus, recht nüchtern von ihrem Schicksal.<br><br>Emma hat eine romantische Vorstellung vom Leben, die mit der Wirklichkeit in der französichen Provinz nicht viel zu tun hat. Sie versucht aus dieser Tristesse auszubrechen und hat damit allerdings kaum Erfolg, so dass es schließlich zu einem fatalen Finale kommt.<br><br>Der Plot ist aus heutiger Sicht natürlich weniger aufsehenerregend, aber Flauberts packende Erzählweise, die besondere Dramatik, die dieser Geschichte innewohnt, schafft es auch in dieser Hörspielumsetzung, zu fesseln. Obwohl diese Produktion mit mehr als vier Stunden Spieldauer recht umfangreich ist, vergeht die Zeit wie im Fluge. Es gelingt hier sehr gut, den Hörer für das Schicksal Emma Bovarys zu begeistern.<br><br>Diesbezüglich ist zunächst Valerie Stiegeles Bearbeitung zu loben. Ihr gelingt ein Skript, das mit großer Erzählerlastigkeit die Vorlage sehr gut transportieren kann. Diese fast szenische Lesung rafft die Handlung recht gut, da damit nur wenig Informationen in die Dialoge gepackt werden muss und diese daher recht glaubwürdig klingen.<br><br>Mit Friedhelm Ptok hat man dazu auch einen erstklassigen Sprecher für diese Rolle gefunden. Aber auch die handelnden Figuren wurden sehr gut besetzt. Mit Chris Pichler hat man auch für die Titelrolle eine sehr erfahrene Sprecherin verpflichten können, die die Emma Bovary in ihren Facetten gut darzustellen vermag.<br><br>Ein Highlight dieser Produktion ist die musikalische Untermalung, die sehr stimmig auf die Handlungspassagen und die Gefühlswelt der Emma Bovary komponiert und arrangiert wurde.<br><br>"Madame Bovary" ist ein Hörspiel, das mich durchaus überrascht hat. Wer hier einen staubigen Klassiker erwartet, wird eines Besseren belehrt, die Geschichte packt den Hörer recht schnell und lässt ihn bis zum Ende nicht wieder los. Auch die Inszenierung überzeugt, so dass man hier von einer rundum gelungenen und damit empfehlenswerten Produktion sprechen kann.

Pamina ist neun Jahre alt und seit einigen Tagen mit ihren Eltern im Sommerurlaub. Leider fahren die älteren Geschwister nicht mehr mit, und auf der finnischen Insel ist auch sonst niemand, mit dem Pami spielen könnte. Den Laptop hatte die Mutter leider wieder ausgepackt, weil Pami im Urlaub die Natur genießen soll. Der Urlaub ist sehr langweilig, bis eines Tages die Eltern von einem Ausflug ewig nicht zurückkommen. Pami sorgt sich schon. Da taucht Matti Orava auf, ein finnischer Naturgeist, und die beiden suchen gemeinsam die Eltern.

Ein Angler stößt an einem einsamen Plätzchen an der Gose-Elbe auf eine menschliche Leiche. Es handelt sich um einen Mann: ca. 40 Jahre alt, 75 Kilo schwer, 1,82 groß, Identität nicht feststellbar. Wer ist dieser Unbekannte, den niemand zu vermissen scheint? Was hat ihn an diesen entlegenen Ort verschlagen? Welches Drama mag sich hier abgespielt haben? Als die Polizei endlich den Namen des Toten herausgefunden hat, zeigt sich, dass dieser schon vor seinem Tod nahezu verschwunden war. Die Recherche manifestiert die erschütternde Absurdität eines menschlichen Lebens, das kaum bleibende Spuren hinterlässt.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Fabian macht mit seiner Familie Ferien in Irland. Nie hätte er gedacht, dass ihn hier ein neues Abenteuer in der unsichtbaren Welt der Trolle und Elfen erwartet. Und dass er seine Freunde wieder sieht, den Öko-Anarchisten und Troll Baldemar und dessen Freund Dido, der nur zu dritt unterwegs sein kann. Sie sind gekommen, um Fabian zu warnen. Denn auch der böse Aginolf hat von Fabians Reise erfahren.

In den Steilküsten von Moher muss Fabian nun nicht nur nach den drei Teilen der Roten Tafel suchen, sondern auch gegen die Machenschaften Aginolfs ankämpfen.
Ein Abenteuer mit dem Puck Onno, dem Wal Kurt, den Sheeries, einem großen Elfenchor, zwei Basstölpeln und Old Boneless, dem Nebelwesen der 'Cliffs of Moher'.

hoerspieltipps.net:
Trolle nach Irland' ist das neue Abenteuer von Fabian, der schon 2004 für den WDR in 'Trolle nach Süden' agieren durfte. Diesmal verschlägt es ihn, wie der Titel schon vermuten lässt, nach Irland.

Bernhard Gieseking hat hier eine wunderbares Hörspiel erdacht, dass zwar natürlich auf dem Trittbrett des Fantasybooms mitrollt, aber soviel eigene unterhaltsame Ideen mitbringt, dass man die Geschichte durchweg genießen kann. Trotz einer recht langen Spielzeit, wird diese Geschichte nie langweilig, sorgt man doch mit vielen kleinen Episoden und noch mehr originellen Charakteren stets für Abwechslung.

Hinzu kommt ein Sprecheraufgebot, dass selbst für ein Radio-, zu dem noch ein Kinderhörspiel, sehr beachtenswert ist. Bis in die kleinsten Rollen eine starke Besetzung, die auch in allen Bereichen dem Anspruch gerecht wird. Einzig bei der technischen Umsetzung gibt es Schwächen. Dort hat man einige Stimmen etwas verfremdet, was sich zum Teil recht übel anhört. Da hätte man sich meines Erachtens lieber auf das Talent der Sprecher allein verlassen sollen.

Für die Musik zeichnet sich hier kein geringerer als Henrik Albrecht verantwortlich, der auch hier wieder für eine erstklassige musikalische Untermalung sorgt. Stets passend, aber nie aufdringlich, unterstützt die Musik die Umsetzung hervorragend.

Die Produktion an sich ist - sieht man mal von den Verfremdungen der Stimmen ab - sehr gelungen. Burkhard Ax hat hier ein Hörspiel geschaffen, das nicht nur Kindern Spaß machen dürfte. Auch Erwachsene können sich hier sicherlich gut unterhalten fühlen.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Die Geschichten von Wumme und ihrem Vater kennen vermutlich schon deine Eltern oder Großeltern aus ihrer Kindheit - zumindest, wenn sie in Bayern aufgewachsen sind.

Er wird gemobbt, als Proband zu medizinischen Forschungszwecken missbraucht, tätlich angegriffen. In einer Welt voller Denunzianten, Machtgieriger und Moralisten wird Woyzecks ohnehin schon elendes Leben zerstört. Er hört Stimmen, erleidet paranoide Attacken. Als er vom Seitensprung seiner Geliebten erfährt, ersticht er sie am Ende und beschließt damit auch sein eigenes Leben. Das Werk um den historischen Fall des Perückenmachers Johann Christian Woyzeck ist Fragment geblieben. Georg Büchner stirbt 1837 an Typhus.

Der erfahrene Theater- und Hörspielregisseur sowie Sounddesigner Stefan Weber hebt Büchners Woyzeck aus der Schlucht des oftmals erbauten Welttheaters in die klare Welt der Augenblicke, geworfen wie der Dichter selbst: auf eine Welt als "umgestürzter Hafen". Erneut richtet Weber das Mikrofon als Mikroskop auf seine Protagonistinnen und Protagonisten: Wörter sind Spiegelsplitter, ihr Klang wird zur entrückten Musik aus Büchners Poesie.

Der letzte Fall für Finkbeiner, Brändle und Sieger

Dramen beginnen oft mit: „Ich liebe Dich!“ und enden mit: „Du hast mich nie geliebt!“. So scheint es auch im Schlagergewerbe zu sein. Nach dem Tod der Sängerin Mia stellen sich den Ermittlern Brändle und Finkbeiner viele Fragen: War es Suizid? Oder wurde die Sängerin heruntergestoßen? Es gibt einige Hinweise, die darauf hindeuten. Zumal sich herausstellt, dass die Mieterin der Wohnung, aus der Mia stürzte, ihre Mutter war. Die beiden hatten schon lange kein gutes Verhältnis mehr. Vernommen werden kann Mias Mutter nicht. Sie ist spurlos verschwunden. Dafür tauchen Mias Manager Nico und die Zwillinge Fritz und Franz Schurzle, besser bekannt als das Schlagerduo „Lovers“, überraschend schnell am Tatort auf. Und je länger Brändle und Finkbeiner ermitteln, umso mehr bestätigt sich der Eindruck, dass der Spaß aufhört, wenn es um Liebe geht. Vor allem, wenn auch noch Erpressung im Spiel ist. Erst einmal gilt es aber Mias Mutter zu finden. Möglicherweise ist sie ein weiteres Opfer. Oder ist sie die Täterin?

Vijay Kumar, der "beste und einzige indische Privatdetektiv" der Schweiz, wird Zeuge einer brutalen Messerattacke. Auf der Suche nach den Hintergründen der Tat kommt er – unterstützt von der Transsexuellen Miranda und seinem besten Freund José – illegalen Medikamententests in Mumbai auf die Spur.

An der Zürcher Langstrasse wird der indischstämmige Privatdetektiv Vijay Kumar Zeuge einer brutalen Messerattacke auf die Filmemacherin Pina Ghilardi. Gemeinsam mit der Transsexuellen Miranda und seinem Freund José macht sich Vijay auf die Suche nach dem Täter. Zur Freude von Vijays Mutter, die ihren Sohn gerne verheiratet sähe, führt die Spur nach Indien. Nicht nur zu Vijays Familie, die ihn samt zukünftiger Braut am Flughafen erwartet, sondern auch in den Slum von Mumbai. Dort trifft er bei seinen Ermittlungen sogenannte "Hijras", Menschen mit dem dritten Geschlecht, an denen in einer ominösen Klinik illegale Medikamententests durchgeführt werden. Der Fall scheint kurz vor der Auflösung, doch dann schlägt der Täter erneut zu, und Vijays Freundin Manju wird entführt.

Und das alles kurz vor dem Besuch des chinesischen Präsidenten, der, so befürchten gut informierte Kreise, in der Tat mehr als nur einen Anschlag auf das prestigeträchtige deutsch-chinesische Pandazuchtprogramm sehen könnte. Und so muss die Mordkommission widerwillig aber unter Hochdruck von allen Seiten die Arbeit aufnehmen. Als dann noch ein menschlicher Toter im Zoo gefunden wird, schaltet sich der BND ein – was die Angelegenheit nicht leichter macht.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


Beide leben in England – und doch in zwei Welten: Zoe in der Vorstadt, gepflegt mit englischem Rasen, Golfplatz und im Wohlstand. Dash im alten Stadtkern zwischen Müll, heruntergekommenen Fassaden und in Armut.
Ihre Welten sind getrennt durch Stacheldraht und bewachte Grenze. Bis Zoe, das "Subbie-Mädchen" eines Abends mitkommt auf einen der verbotenen Ausflüge hinter die Grenze, hinein ins spannende und aufregende Leben der "Chippies" in der Innenstadt. Hier lernt sie Dash kennen.
Beide verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch ihre Freundschaft ist nicht nur unmöglich, sie ist sogar verboten. Strengstens! Erst jetzt wird Zoe bewusst, welch unerbittlichen Gesetzen sie unterworfen und wie eingeschränkt ihr vermeintlich freies Leben ist. Sie beschließt, dieses selbst in die Hand zu nehmen. Happy End..., oder?

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Der Autor charakterisiert sein Originalton-Projekt mit folgenden Worten: "Je weniger Gegenwart, Bereitschaft zur Erfahrung im Augenblick, desto dicker bläst sich die Erinnerung als Gegenwartsersatz auf. - Aktion im Hörspiel: die Erinnerung als Verfehlen der Gegenwart, d.h. als sublime Form des Selbstmords. - Verfahren: Der Autor erinnert sich einmal und ein weiteres Mal an den Tod seines Vaters. Einmal in offener assoziativer Form im Kreis zufällig anwesender Freunde - ein zweites Mal während einer Autofahrt an den Tegernsee, sozusagen als Alleinunterhalter, möglicherweise, um den Fahrer am Einschlafen zu hindern. Beide Vorgänge sind das Basismaterial für die Bearbeitung im Studio zu einem Stereohörspiel. Das Material soll so bearbeitet werden, daß am Ende das Erinnerte die Gegenwart eines tödlichen Unfalls auslöst. Der Autor wird durch die von ihm selbst provozierte Geschichte getötet.

Als die Frau eines Versicherungskaufmanns nach einem Opernbesuch zu Hause ankommt, findet sie ihren Mann tot unterhalb der Treppe liegen. Ein Unfall?

Chicago in den Dreissigerjahren, wie man es aus den Gangsterfilmen der späteren Fünfziger kennt: Verfeindete Gangsterbanden bekriegen sich, Korruption und Waffengewalt beherrschen den Alltag, die Polizei steht dem organisierten Verbrechen mehr oder weniger machtlos gegenüber. Dickie Dick Dickens, "von Haus aus" nur ein kleiner Taschendieb, aalt sich in diesem ruppigen Milieu wie der Fisch im Wasser. Mit seinem Charme, seiner Unverfrorenheit und einer gehörigen Portion lausbübischem Witz bootet er alle aus, die sich mit ihm anlegen.

Das Detektiv-Duo Lisa und Leo – oder besser bekannt als L&L, haben auch in ihren neuen Fällen einiges zu tun. Der Komiker Kurt Knallermann bekommt grosse Probleme. Eine Briefbombe explodiert in seiner Künstlergarderobe! Zum Glück passiert nichts, aber wer steckt dahinter? Die eifersüchtige Komikerin Lou Styger? Und dann werden in Lisas Schule immer mehr Handys geklaut. Sogar Leos Handy ist plötzlich weg! Lisa und Leo tappen im Dunkeln. (00:14) Fall 7: Der Komiker (30:27) Fall 8: Handyklau im Schulhaus

L&L – das sind Lisa und Leo. Zwei sehr ungleiche Detektive, denn Lisa ist 14 Jahre alt, und Leo ist Rentner. Zusammen lösen sie spannende und knifflige Fälle! Manchmal ist es sogar richtig gruselig, was Lisa und Leo entdecken. Bei einem Spaziergang im Moor finden sie tatsächlich ein Skelett! Ist es echt? Das müssen Lisa und Leo herausfinden. Und sie müssen auch herausfinden, wer die drei Bilder aus dem Museum gestohlen hat. Es ist wieder viel los bei Lisa und Leo. Und sie sind wieder schneller die eingebildete Reporterin Sybille Seller, die mit ihrer eigenen Radiosendung ständig falsche Fährten verfolgt. (00:29) Fall 5: Das Skelett im Moor (33:38) Fall 6: Der Bilderraub

Zwei bewaffnete Bankräuber mit Sturzhelmen. 5.000 Zuschauer. Eine Riesenwatschn für einen Feuerwehrmann in spe. Blitzlichtgewitter. Eine Maschinenpistole und ein Revolver. Achtzehn Geiseln. Köche mit hohen, weißen Mützen. Eine "Rote Front", die nicht politisch ist. Lösegeldforderung: 2 Millionen DM. Live- Übertragung im Fernsehen. Catering vom besten Feinkostgeschäft der Stadt. Pfiffe für den Ministerpräsidenten. Hobby-Jäger als Scharfschützen der Polizei.
Was klingt wie die Zutaten für eine groteske Kriminalkomödie, war am Mittwoch, den 4. August 1971 grausame Realität. Zwei bewaffnete Männer überfallen die Filiale der Deutschen Bank in der Münchner Prinzregentenstraße und verüben den ersten bewaffneten Banküberfall mit Geiselnahme in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Für die Freilassung der Geiseln verlangen sie 2 Millionen D-Mark.
Auf ihre Forderungen lässt sich die Kriminalpolizei nur zum Schein ein. Beim Sturmangriff der Polizei sterben eine Geisel und ein Geiselnehmer. Die Tasche mit den 2 Millionen wird sichergestellt. Der Innenminister stellt fest: "Nach Sachlage, blieb keine andere als die getroffene Entscheidung."
In den Medien wird sowohl in einem bis dahin einzigartigen Spektakel live über das Geschehen berichtet, als auch anschließend die Geschichte bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet: Zwei Männer gehen über Leichen. Die demokratische Staatsmacht ist überfordert. Es ist der alte Kampf zwischen Gut und Böse. Das Gericht statuiert ein Exempel. Der überlebende Täter wird wegen fünffachen Mordversuchs und räuberischer Geiselnahme zu 22 Jahren Haft verurteilt. Das Hörspiel Rettet das Geld basiert auf dokumentarischem Material und den Befragungen von Beteiligten. Ein Ereignis in mehreren Perspektiven: Der Junge, der im Radio von dem Überfall hörte und spontan beschloss, zum Schauplatz des Verbrechens zu fahren, wo er sich unter tausende Schaulustige einreihte.
Der Polizist, der frisch von der Polizeischule kam und für den die Geiselnahme der erste spektakuläre Fall seiner Karriere wurde. Der Täter, der 22 Jahre hinter Gittern verbracht hat. Und die Aussagen einer Geisel wenige Tage nach dem Schreckenstag. Aus ihren teils lakonischen, teils emotionalen Erinnerungen wird eine Erzählung über die Macht und Erotik des Geldes. Zugleich entsteht ein Porträt der Stadt München in den Siebziger Jahren.

Vorstellung im OhrCast (Link zu YouTube)


"Ein Horror-Szenario in der heimischen Küche: drei Leichen liegen auf dem Boden, eine junge Frau, ihr Mann und ihr Baby. Allesamt vergiftet. Es war die Tat der Frau, und es war eine Tat ohne ""Gewissensbisse"". Basierend auf einem ""einzigen tragischen Zufall"": Die Frau – ihr Name ist Marie- ist vergewaltigt worden. Bis zu jenem traumatischen Erlebnis, das ihr ganzes Leben aushebelte, lebte die 32-jährige Vermögensberaterin sorgenfrei an der Seite eines Pariser Anwalts. Das Ende von Maries behüteter Existenz begann mit ihrem zerstörten Fahrrad und dem Angebot ihres Direktors, sie in seinem Auto nach Hause zu fahren. Was dann hinter verriegelter Autotür geschieht, endet in einem endlosen Schrecken. Denn Marie wird nicht nur brutal vergewaltigt, sondern auch noch schwanger und glaubt in ihrem Vergewaltiger den Erzeuger ihres Kindes. Sie erstickt Schmerz und Wut in einer Scham, die sie zum Schweigen verurteilt und sie schlussendlich zum Total-Zerstörerin des eigenen Lebens und des Lebens ihrer Familie macht. Kalt und radikal, mit scharfer, gleichsam analytischer Wut und Präzision erzählt die 1992 geborene Ines Bayard in ihrem Debüt von der Zerstörung einer Frau durch einen Mann. Von den Verheerungen, die eine Vergewaltigung anrichtet. Von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Vom Zerrissen-Sein zwischen Suizidwünschen, Männerhass, Aggression und Selbstekel. ""Scham"" stand 2018 auf der Anwärter-Liste für den Prix Goncourt. "

Unkraut vernichten ohne Chemie

Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

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Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

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Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

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Ein märchenhaftes Feel-Good-Stück Luise berichtet von ihrem Dorf. Hier im Westerwald leben skurrile, gutmütige, hilfsbereite Menschen, die den Alltag zu etwas Besonderem und das Besondere zu etwas Zauberhaftem machen. Alles und alle hängen hier auf wundersame Weise zusammen. Im Zentrum steht Luises Großmutter Selma, die den Tod voraussehen kann, beziehungsweise vorausträumen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird. Nach Selmas jüngstem Okapi-Traum herrscht Aufregung im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Hörspiel, das auf Grundlage ihres Bestsellers entstanden ist: Ein Stück über Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan.

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Dunja kommt von der Arbeit nach Hause und findet ihren Geliebten Oliver tot im Wohnzimmer. Ein silbernes Stiletto, Souvenir aus Spanien, nun Mordwaffe, steckt in seinem Rücken. Verzweifelt telefoniert Dunja mit ihrem Ehemann Jo, der sich gerade auf Geschäftsreise in Holland aufhält. Bei diesem Gespräch stellt sich heraus, dass Jo genau weiß, dass seine Frau ihn betrogen hat. Sehr überrascht ist er jedenfalls nicht vom Tod seines Rivalen. Dann klingelt plötzlich Olivers Ehefrau Melly an der Haustür. Und nun beginnen die polizeilichen Ermittlungen. Dunjas Alibi ist dünn. Auf dem Stiletto sind ihre Fingerabdrücke. Aber warum hätte sie Oliver umbringen sollen? Er wollte sich von ihr trennen, um seine Ehe zu retten, behauptet Melly. Auch Jo belastet seine Frau schwer. Ist Dunja unschuldig?

Moris Barnea, Professor an der Universität Haifa, und seine Frau Amalia, ebenda Biochemikerin, sind engagierte Vertreter der israelischen Friedensbewegung, aktiv im Kampf gegen den Abriss palästinensischer Häuser in den besetzten Gebieten, für den Rückzug der Siedler aus diesen und für die Schaffung eines autonomen palästinensischen Staates. Moris, der sich nach einer Vortragsreise in den USA erneut für eine Professur an der Yale University beworben hat, nimmt - nicht ganz uneigennützig - den dort lehrenden Historiker Professor Ablini, der an einer Publikation über palästinensische Architektur arbeitet, als Gast in seinem Haus auf. Dieses war seit den 20er Jahren im Besitz einer palästinensischen Familie, die 1948 in den Libanon fliehen und ihr Haus aufgeben musste.

Eine beliebte TV-Moderatorin, die in der Öffentlichkeit nur „die Fernsehphilosophin“ genannt wird, hat ihre eigenen Sendung „Denken leicht gemacht“ trotz hoher Einschaltquoten plötzlich aufgegeben und sich in ihre Villa im Taunus zurückgezogen.
Und nun? Sie gerät in eine neue Gedanken- und Gefühlswelt, nachdem die Erfolgsstory plötzlich von ihr abgefallen ist. Die Fernsehphilosophin erinnert sich ohne Selbstmitleid an ihr früheres Leben und an ihre scheinbar sicheren Prinzipien für den Erfolg.
Aber wer ist sie wirklich gewesen und wer ist sie jetzt? Ohne Publikum?

Wumme will später mal Tierparkdirektor werden. Und um zu üben, muss die Wohnung, nun sagen wir mal, umdekoriert werden. Spinnennetze, Futterfallen, Regenwürmer im Blumenkasten - Papa ist zunächst eher skeptisch.

Fabian macht mit seiner Familie Ferien in Irland. Nie hätte er gedacht, dass ihn hier ein neues Abenteuer in der unsichtbaren Welt der Trolle und Elfen erwartet. Und dass er seine Freunde wieder sieht, den Öko-Anarchisten und Troll Baldemar und dessen Freund Dido, der nur zu dritt unterwegs sein kann. Sie sind gekommen, um Fabian zu warnen. Denn auch der böse Aginolf hat von Fabians Reise erfahren.

In den Steilküsten von Moher muss Fabian nun nicht nur nach den drei Teilen der Roten Tafel suchen, sondern auch gegen die Machenschaften Aginolfs ankämpfen.
Ein Abenteuer mit dem Puck Onno, dem Wal Kurt, den Sheeries, einem großen Elfenchor, zwei Basstölpeln und Old Boneless, dem Nebelwesen der 'Cliffs of Moher'.

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Trolle nach Irland' ist das neue Abenteuer von Fabian, der schon 2004 für den WDR in 'Trolle nach Süden' agieren durfte. Diesmal verschlägt es ihn, wie der Titel schon vermuten lässt, nach Irland.

Bernhard Gieseking hat hier eine wunderbares Hörspiel erdacht, dass zwar natürlich auf dem Trittbrett des Fantasybooms mitrollt, aber soviel eigene unterhaltsame Ideen mitbringt, dass man die Geschichte durchweg genießen kann. Trotz einer recht langen Spielzeit, wird diese Geschichte nie langweilig, sorgt man doch mit vielen kleinen Episoden und noch mehr originellen Charakteren stets für Abwechslung.

Hinzu kommt ein Sprecheraufgebot, dass selbst für ein Radio-, zu dem noch ein Kinderhörspiel, sehr beachtenswert ist. Bis in die kleinsten Rollen eine starke Besetzung, die auch in allen Bereichen dem Anspruch gerecht wird. Einzig bei der technischen Umsetzung gibt es Schwächen. Dort hat man einige Stimmen etwas verfremdet, was sich zum Teil recht übel anhört. Da hätte man sich meines Erachtens lieber auf das Talent der Sprecher allein verlassen sollen.

Für die Musik zeichnet sich hier kein geringerer als Henrik Albrecht verantwortlich, der auch hier wieder für eine erstklassige musikalische Untermalung sorgt. Stets passend, aber nie aufdringlich, unterstützt die Musik die Umsetzung hervorragend.

Die Produktion an sich ist - sieht man mal von den Verfremdungen der Stimmen ab - sehr gelungen. Burkhard Ax hat hier ein Hörspiel geschaffen, das nicht nur Kindern Spaß machen dürfte. Auch Erwachsene können sich hier sicherlich gut unterhalten fühlen.

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Ein bekannter Wissenschaftler wird brutal ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte Versuche an Affen vorgenommen. Ein Briefbombenanschlag auf einen Kollegen in Bremen deutet in dieselbe Richtung. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich sinnnigerweise "Kant" nennt und mysteriöse Botschaften hinterlässt - wie sich herausstellt alles Zitate aus Trollers letztem wissenschaftskritischen Buch - hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosphie kritisch hinterfragt.

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Quitzow, ein fiktives Dorf in Brandenburg. Täglich kommen die Paketautos, denn einen Laden gibt’s nicht mehr, nur einmal in der Woche die Verkaufswagen für Milch und Brot. Aber wenn man etwas vergessen hat: Internetbestellung. Seit neuestem leben drei aus Berlin im Dorf, haben die alten LPG-Ställe gekauft, um dort Ayahuasca-Retreats anzubieten. So ganz genau weiß man nicht, was sie da treiben. Abwarten. Und Hühner gibt’s im Dorf. Reichlich. Erika Quandt – eine von vier Erikas im Dorf – kann die Hühner am Gackern unterscheiden. Und die Federvieh-Experten Mike und Raik wollen dafür sorgen, dass ein bisschen mehr „internationales Flair“ durchs Dorf weht: mit dem ersten brandenburgischen Hahnenkampf. Ob mit oder ohne Sporen klären sie noch. Aber dass auch Frauen, sprich Hennen, teilnehmen dürfen, ist klar. Hahnenkampf kennt keine Geschlechtergrenzen in Quitzow.

 

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Selbst schuld daran, wenn sie nicht aus dem Knick kommen! Thelma, Tarner und Tommy, die drei vom Ayahuasca-Zentrum in den alten LPG-Ställen, brauchen eine halbe Ewigkeit, um ihre erste Session zu planen. Also haben Mike und Raik nun die Nase vorn. Die Vorbereitungen für die "Rassehuhn-Show mit Kampfeinlage", sprich Hahnenkampf, laufen auf Hochtouren. Weil sie wissen, was die Berliner hinten in den alten LPG-Ställen so alles anpflanzen, können die ihnen nun wohl nicht verwehren, ihr Federvieh im Ayahuasca-Zetrum aufeinander loszulassen. Nur ein Problem gibt es noch: Erika Quandt. Die macht ganz groß auf Tierschutz und spricht die Sprache der Hühner. auf keine Fall darf Erika Wind von Mikes und Raiks geheimen Plan bekommen! Aber Raik hat da schon eine Erika-sichere Idee.

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Enden die Hitler-Recherchen der Redakteure Filz und Lissek in einem Schwarzen Loch? Der Sog des Irrsinns wird immer stärker. Und Lissek muss sich entscheiden. Opfert er den Kollegen Filz im Dienste der Wahrheit?

Die letzte Reise auf den Spuren von Hitlers angeblicher Flucht führt die Redakteure Filz und Lissek in den Weltraum, der sich als dicht bevölkert erweist. Nicht nur Aliens sind im All unterwegs, sondern auch Altbekannte.

Wird Verschwörungsdenken durch schlechte Erziehung verursacht? Ein aufgeblasenes Ego bedrängt Redakteur Lissek, während sein kränkelnder Kollege Filz Opfer eines fatalen Behandlungsfehlers wird.

Alternative Energie durch lange Haare? Eine Frau erinnert sich an ihr Vorleben bei einer deutschnationalen Sekte vor 100 Jahren. Und die Redakteure Filz und Lissek begegnen einer Whistleblowerin.

Ist Redakteur Filz wieder genesen? Als er mit seinem Kollegen Lissek einen Vortrag über geheime Flugscheiben der Nazis hört, reagiert er erstaunlich begeistert. Und dann packt er selbst eine Nazi-Flugscheibe aus.

Ein obskures Büchlein bringt Redakteur Lissek auf die Spur eines ebenso obskuren Admirals der US-Navy, der gegen Nazi-UFOs gekämpft haben soll. Und Kollege Filz? Fällt aufgrund einer rätselhaften Erkrankung aus.

Wie wird man ein überzeugender Verschwörungsideologe? Die Redakteure Filz und Lissek machen einen Crash-Kurs mit Herrn Schmidt. Den richtigen Durchblick verschafft ihnen aber erst eine Analyse-Superheldin.

Hitlers angebliche Fluchtwege werden immer absurder. Von Argentinien in die Antarktis und dort durch ein Loch in die Hohlerde. Die Redakteure Filz und Lissek finden sich als Buhmänner in einer seltsamen Gameshow wieder.

Ist der Verschwörungsglaube eine Viruserkrankungt? Sind die Überträger Fledermäuse? Die Redakteure Filz und Lissek recherchieren. Filz entwickelt dabei allerdings zunehmend abseitigere Theorien. Hat ihn was gebissen?

Die Redakteure Filz und Lissek in ihrem letzten Kampf gegen das Verschwörungsdenken. Werden sie siegen? In einer Geisterbahn begegnen sie den Gespenstern der Vergangenheit. Und dann hat Filz was am Hals.

Sind Sie bereit ins Hibernat zu gehen? Das könnte man uns demnächst fragen, auch wenn es noch so befremdlich klingt. Denn wer wollte leugnen, dass "Peak- Oil", das globale Ölfördermaximum, unmittelbar bevorsteht oder sogar schon erreicht ist. "Das Hibernat" zieht die Konsequenzen unserer Gegenwart in der Zukunft: Wir schreiben das Ende des automobilen Zeitalters. Jeder Bürger verfügt über ein persönliches Mobilitäts-Budget, das ihm jährlich vom Ministerium zur Bewirtschaftung der Ressourcen (MBR) zugeteilt wird. Der medizinisch-technischen Forschung ist es gelungen, die Menschen in den künstlichen Winterschlaf zu versetzen. In den Ressour- cen zehrenden Monaten von November bis Februar nimmt der ehemalige Kulturdezernent Simon Reese an einem dezentralen Großversuch teil – dem Hibernat. Das Hörspiel verfolgt seine 100-tägige Vorbereitung auf die viermonatige Auszeit.

Dem Hörspiel liegt ein authentischer Vorfall zugrunde. In den frühen fünfziger Jahren trat auf der quellen- und brunnenlosen Insel Capri, die mit der anwachsenden Touristenschar häufig unter Wassermangel litt, ein Unternehmer auf, der allseits seine Überzeugung kundtat, auf der Insel durch Bohrungen auf eigene Wasserressourcen stoßen zu können. Das 'Prinzip Hoffnung' schlug bei seinen Zuhörern alsbald in vollständige Gewissheit um: Was so begehrt war, konnte einfach nicht ausbleiben. Der Unternehmer zog mit seiner Familie auf die Insel und begann dort, mit zahlreichen Freunden und Anhängern hofzuhalten. Die örtliche Kaufmannschaft war gern bereit, mit Blick auf die Zukunft die Suche nach dem Wasser großzügig zu kreditieren. Als nach langwierigen Bohrungen aus großer Tiefe schließlich mit Müh und Not eine bitter salzige Flasche Wasser hervorgepumpt werden konnte, nahm der Unternehmer schnell reißaus. Inzwischen waren die Vorbereitungen schon weit gediehen, das Wasser durch Leitungen vom Festland heranzuführen.
Im Hörspiel tritt der Unternehmer nicht auf. Es sind überhaupt keine Individuen, die sich äußern. Alle Phasen der Hoffnung, der Erwartung, des Misstrauens, des Neides, in die die kollektive Seele der Bevölkerung gerät, drücken sich in rhythmisierten Monologen aus, die in ihrer Formelhaftigkei auch sprachlich vorwegnehmen, worum sie kreisen: rinnendes, tropfendes, sprudelndes, spritzendes Wasser.

Staatsanwalt Johannes Wintrup soll die näheren Umstände aufklären, die zum Selbstmord eines deutschen Soldaten in Afghanistan geführt haben. Patrick Koslowski alias "Omme" war ein erfolgreicher Boxer, der wegen Beleidigung eines Funktionärs aus dem Olympiakader geflogen war und sich daraufhin in einer von den Medien viel beachteten Aktion als Freiwilliger für den Afghanistan-Einsatz gemeldet hatte. Drei Kameraden waren bei dem Einsatz dabei, in dem es darum ging, "havarierte" Technik zu bergen. Die Obduktion der Leiche ergibt, dass Koslowski von einer Handgranate am Oberschenkel getroffen wurde und verblutete – Wintrup zweifelt an der Selbstmordthese, aber er findet keine beweiskräftigen Spuren. Bis er auf einen Professor trifft, der für das Kampfroboter-Projekt "ARVis" zuständig ist.

Keine Ruhe für Dickie Dick Dickens! Denn nach dem grössten Gefängnisausbruch der Geschichte konnten zwar fast alle Insassen wieder eingefangen werden, aber Jim Cooper konnte entkommen. Und sinnt auf Rache!

Pumuckl will selber Pudding kochen, was den Meister Eder in Alarmstimmung versetzt. Er verbietet seinem Kobold kurzerhand die Kochaktion. Das lässt sich der Pumuckl natürlich nicht gefallen.

Als Kinder schauten wir Late-Night-Shows und wollten so wie die Comedians sein: schlagfertig, unangreifbar und bereit, jeder Situation einen Witz abzuringen. Wir wurden erwachsen und wussten, wie wir der Welt zu begegnen hatten. Diese Zeit ist vorbei!

Drei weiße Männer, heute Mitte 30. Sie wuchsen mit Trickfilmserien am Samstagmorgen, Sitcoms im Vorabendprogramm und Hollywood-Blockbustern um 20:15 Uhr auf – und später liefen die deutschen und US-amerikanischen Late-Night-Shows in den Nachwendewohnzimmern. Gecoacht von den witzigen Helden der Popkultur wurden sie ironisch erwachsen und wussten, wie sie der Welt zu begegnen hatten. Das war um die Jahrtausendwende. Inzwischen sind Comedians nicht mehr über jede Kritik erhaben – das öffentlich zunehmende Bewusstsein von Ungerechtigkeiten und Privilegierungen in der Sprache macht auch ihre Position angreifbar. Worüber kann, will und darf man heute lachen? Die Autoren wagen eine Standortbestimmung zwischen gestern, heute und morgen.

Wie würden die "Leiden des jungen Werther" aus der Perspektive der Frau aussehen, die aus seiner Sicht der Ursprung seines Unglücks war? Wie hätte Lotte Werther beschrieben?

Die Künstlerin Ines Eck bearbeitete Goethes Werther wie ein Rohmanuskript. Die verheiratete Lotte, in die Werther unglücklich verliebt ist, schildert in Ecks Text ihre Sicht der Dinge – und einen Werther, den sie gleichzeitig liebt, hasst oder nur noch mitleiderregend findet. Gerne hätte sie ihn mit einer ihrer Freundinnen verheiratet, um nicht mehr im Fokus seiner Leiden zu stehen.

Ein Mann zieht mit seiner Frau in ein kleines Örtchen in Kanada, um hier ein neues Leben zu beginnen. In seinem neuen Job ist er für die Sicherheit eines Goldbergwerks zuständig. Doch es kommt zu einem folgenschweren Überfall und kurz darauf steht er wegen Mordes vor Gericht.

Ein guter Hauswart macht noch keinen Sommer.

Was hat "Heidi" von Johanna Spyri mit Mariam aus Somalia oder Irina aus Usbekistan zu tun? Sie beide und viele andere Immigrantinnen und Asylbewerber haben dem Hörspielautor Robert Schoen einen Heidi-Film nacherzählt. Eigene Wünsche und Sehnsüchte spiegeln sich. Es geht um Heimat und Heimweh.

Johanna Spyris weltberühmter Roman wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und später durch zahlreiche Verfilmungen zusätzlich bekannt gemacht. Wie relevant die Figur der Heidi und ihr Heimweh auch heute im 21. Jahrhundert noch sein kann, zeigt das Hörspiel "Heidi Heimat" von Robert Schoen. "Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, sehen die Heidi-Geschichte mit anderen Augen und lassen uns daran teilhaben. Ein akustischer Versuch über das Fremde im scheinbar Vertrauten." (Robert Schoen)

Mit seinem Leben widerlegt er die Logik des Hasses und der Gewalt: Izzeldin Abuelaish kämpft für Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern.

16. Januar 2009. Ein aufgelöster Vater berichtet live im israelischen Fernsehen: "Unser Haus wurde bombardiert, meine Töchter sind tot. Oh Gott, was haben wir getan?" Izzeldin Abuelaish, Arzt aus Gaza, berichtet über einen Raketeneinschlag, bei dem drei seiner Töchter ums Leben kommen. Sein Schicksal geht um die Welt.

Dies ist seine Geschichte. Er war der erste palästinensische Arzt, der in einem israelischen Krankenhaus arbeitete. Er erzählt vom Alltag in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Von seinen permanenten Bemühungen um Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern, allen Rückschlägen zum Trotz. Selbst der 16. Januar 2009 wird Abuelaish nicht von seiner Überzeugung abbringen. "Wenn meine Töchter die letzen Opfer wären, könnte ich ihren Tod akzeptieren."

So muss er weiter kämpfen - für Frieden und Versöhnung. Gegen den Hass. Nach dem Tod seiner drei Töchter emigrierte Abuelaish nach Kanada, wo er an der Universität in Toronto lehrt. Er schrieb seine Autobiografie "I shall not hate” und gründete die Stiftung "Daughters for Life", die Stipendien an Frauen und Mädchen aus dem Nahen Osten vergibt.

Mit seinem Leben widerlegt er die Logik des Hasses und der Gewalt: Izzeldin Abuelaish kämpft für Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern.

16. Januar 2009. Ein aufgelöster Vater berichtet live im israelischen Fernsehen: "Unser Haus wurde bombardiert, meine Töchter sind tot. Oh Gott, was haben wir getan?" Izzeldin Abuelaish, Arzt aus Gaza, berichtet über einen Raketeneinschlag, bei dem drei seiner Töchter ums Leben kommen. Sein Schicksal geht um die Welt.

Dies ist seine Geschichte. Er war der erste palästinensische Arzt, der in einem israelischen Krankenhaus arbeitete. Er erzählt vom Alltag in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Von seinen permanenten Bemühungen um Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern, allen Rückschlägen zum Trotz. Selbst der 16. Januar 2009 wird Abuelaish nicht von seiner Überzeugung abbringen. "Wenn meine Töchter die letzen Opfer wären, könnte ich ihren Tod akzeptieren."

So muss er weiter kämpfen - für Frieden und Versöhnung. Gegen den Hass. Nach dem Tod seiner drei Töchter emigrierte Abuelaish nach Kanada, wo er an der Universität in Toronto lehrt. Er schrieb seine Autobiografie "I shall not hate” und gründete die Stiftung "Daughters for Life", die Stipendien an Frauen und Mädchen aus dem Nahen Osten vergibt.

Mit seinem Leben widerlegt er die Logik des Hasses und der Gewalt: Izzeldin Abuelaish kämpft für Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern.

16. Januar 2009. Ein aufgelöster Vater berichtet live im israelischen Fernsehen: "Unser Haus wurde bombardiert, meine Töchter sind tot. Oh Gott, was haben wir getan?" Izzeldin Abuelaish, Arzt aus Gaza, berichtet über einen Raketeneinschlag, bei dem drei seiner Töchter ums Leben kommen. Sein Schicksal geht um die Welt.

Dies ist seine Geschichte. Er war der erste palästinensische Arzt, der in einem israelischen Krankenhaus arbeitete. Er erzählt vom Alltag in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Von seinen permanenten Bemühungen um Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern, allen Rückschlägen zum Trotz. Selbst der 16. Januar 2009 wird Abuelaish nicht von seiner Überzeugung abbringen. "Wenn meine Töchter die letzen Opfer wären, könnte ich ihren Tod akzeptieren."

So muss er weiter kämpfen - für Frieden und Versöhnung. Gegen den Hass. Nach dem Tod seiner drei Töchter emigrierte Abuelaish nach Kanada, wo er an der Universität in Toronto lehrt. Er schrieb seine Autobiografie "I shall not hate” und gründete die Stiftung "Daughters for Life", die Stipendien an Frauen und Mädchen aus dem Nahen Osten vergibt.

Hebamme Henny Holm kommt mit ihrer Steuererklärung nicht zurande. Sie ruft beim Finanzamt an, um zum sechsten Mal Aufschub zu erbitten. Die Praktikantin Arzu Aslan stellt ihr fälschlicherweise in Aussicht, dass sie vor Ort auf die Hilfe der Finanzbeamten bauen könne. Im Amt angekommen, trifft Henny auf Jessica. Die hat sich, um Steuern zu sparen, den Reichsbürgern angeschlossen. Reichsbürger Wolf von der Heeresschlucht, Souverän des von ihm gegründeten Staates "Preussien" begleitet sie ins Finanzamt. Er will den Anspruch darauf, in Deutschland keine Steuern zahlen zu müssen, bekräftigen. Wenig später stirbt jemand. Ein Spiel mit Steuern – was sagen die Zahlungen über unser Verhältnis zu Staat und Sozialgemeinschaft aus?

Die gesetzte Frist droht endgültig abzulaufen, doch Heinz Strunk leidet an einer alles gefährdenden Schreibblockade. Jetzt können nur seine treuesten Freunde, Bertram Leyendieker und Karsten “Hähnchen” Hahn, ihm noch helfen.

Seit Max' Hund Bello von einer geheimnisvollen blauen Flüssigkeit getrunken hatte, war Bello nicht mehr Bello, sondern Herr Bello. Herr Bello ist ein Mensch geworden, zwar mit einigen hündischen Eigenschaften, aber mit viel Witz und vor allem einem großen Herzen. Die blaue Flüssigkeit hatte angeblich Max' Urgroßvater zusammengemixt, der sogenannte Magier der Löwengasse. Nun ist es aber so, dass Herr Bello regelmäßig einen Schluck von dem Saft trinken muss, um nicht wieder zu Bello zu werden. Das wäre auch möglich, hätte nicht Adrienne, Herrn Bellos neue Freundin, etwas dagegen ...

Die Geschichte spielt in einer amerikanischen Kleinstadt. Der 16-jährige Mike gibt telefonisch seine eigene Todesanzeige auf und versucht, sich anschließend mit einem Gewehr umzubringen.

Das Gewehr ist das Einzige, was sein Vater ihm hinterlassen hat, nachdem er sich nach Mikes Geburt auf und davon gemacht hat. Aber es war nur mit Platzpatronen gefüllt. Kurz darauf wird bei Mike ein Gehirntumor diagnostiziert und er beginnt sich euphorisch seinen eigenen Sarg zu zimmern. Da lernt er im Körpertherapiekurs die junge Miranda kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Plötzlich taucht auch sein Vater wieder auf, um Mikes Mutter sein Beileid zum tot geglaubten Sohn auszusprechen. Mit einem Mal scheint Mike das Leben doch wieder lebenswerter als gedacht und die tragikomischen Ereignisse nehmen einen unerwarteten Lauf.

Mit "Il Ritorno in Patria" schuf W. G. Sebald ein Stück Weltliteratur. Die autobiographisch anmutende Erzählung handelt vor allem von der Sehnsucht nach Heimat – und von der unerbittlichen Gegenwart der Erinnerung. Zu Sebalds 20. Todestag gibt es erstmalig eine Hörspielfassung des Textes. Ein Ausgewanderter kehrt nach dreissig Jahren in seine Heimat zurück, ins kleine Allgäuer Dorf Wertach. Er will überprüfen, "ob das, was in meiner Fantasie von diesem Ort noch existiert, tatsächlich auffindbar ist". Einzig seiner Schulfreundin Anna gibt er sich zu erkennen, sie lebt noch immer im gleichen Haus wie damals. Gemeinsam beschwören die beiden die Welt der Kindheit, und der Besuch gerät zur Reise ins Totenreich.

Sie treffen auf Wiedergänger wie den Onkel Peter, der dem Pfarrer eine Waldkanzel bauen will, damit der den Bäumen predigen kann. Oder die Schwestern Babett, Bina und Mathild, die ein Café führen, in das nie jemand hineingeht. Auch die anderen Figuren – Bauern, Holzknechte und ein Landarzt – scheinen einem heimelig-unheimlichen Volkstheater entstiegen zu sein. Und zu allem Überfluss begleitet den Erzähler während der ganzen Reise ein gespenstischer Schatten, ein Doppelgänger, der sich mit düsteren Vorhersagen zu Wort meldet. Am Ende stirbt ein Jäger, ein krankes Kind kommt gerade noch mit dem Leben davon – und eine unerwartete Einsicht treibt den Ausgewanderten zum zweiten Mal zur Flucht aus der Heimat.

"Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie". Von Max Frisch. Mit Peter Arens, Fritz Bischof, Gertrud Kückelmann, Erik Frey, Emmy Bergmann, Dietlindt Haug, Hanns Ernst Jäger, Wolfgang Stendar, Bettina Lindtberg, Elisabeth Flickenschildt, Michael Kiurina, Branko Samarovski, Isolde Stiegler, Traudl Gmeinböck, Uta Werner und Peter Pikl. Ton: Josef Adelberger. Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner (ORF Salzburg, 1970) In seiner Konversationskomödie "Don Juan" gibt Max Frisch einer der am häufigsten verhandelten Gestalten der abendländischen Kultur eine neue Deutung. Don Juan ist kein Liebender und Frauenjäger, sondern ein narzißhafter Gejagter, der vor den falschen Gefühlen flieht, die sich für ihn immer dort einstellen, wo ein Verhältnis zur Gewohnheit wird ... Eine Komödie mit Tempo, Witz, Charme und durchtriebener Hintergründigkeit.

Ein unerwartete Anruf aus Köln stört den Autor bei der Arbeit. Dr. Anders von der Abteilungsleitung Unterhaltung des WDR bietet einen Job als Head-Autor. Soll Heinz Strunk Wigald Boning und Bernhard Hoëcker wirklich bei der neuen Quizshow “Die Wissensgnome” unterstützen?

Ein Hotel, in dem all deine Wünsche erfüllt werden. In dem du dich entspannen kannst, endlich so richtig zur Ruhe kommen kannst. Am Liebsten würdest du nie mehr abreisen. Und vielleicht kannst du das ja auch gar nicht ... Das Finale der 1. Staffel von «Grauen»!

Dora Kruse hat immer gut funktioniert. Sie war eine unerwünschte, aber trotzdem brave Tochter. Sie war eine ungeliebte, aber trotzdem "gute" Ehefrau. Sie bemühte sich, eine gute Mutter zu sein – aber zu ihrer Tochter hat sie seit Jahren keinen Kontakt mehr.

Jetzt ist sie alt und arm, wird kaum satt, doch achtet auf sich. Staatliche Hilfe lehnt sie ab, die braucht "eine Kruse" nicht. Aber irgendwie muss sie sich doch einen Anteil am Leben holen...

Die 14-jährige Nell, Nichte eines Hotelangestellten, springt als Babysitter beim Ehepaar O'Johnson ein. Peter, Chefredakteur einer Stargazette, muss in New York einen Vortrag halten und seine Frau Ruth soll ihn begleiten.
Peters Schwester hatte kurzfristig abgesagt und damit die neunjährige Bunny nicht alleine im Hotelzimmer zurückbleiben muss, akzeptieren sie Nells Angebot. Aber hinter Nells äußerer Gelassenheit verbirgt sich eine heimtückische Geisteskrankheit und der Abend endet im Fiasko.

Heinz Strunk erwacht mit grässliche Zahnschmerzen. So ist an Arbeit nicht zu denken. Voller Angst sieht er dem bevorstehenden Besuch bei seinem Zahnarzt Dr. Reinhardt entgegen.

Automatengedüddel, ratternde Stahlkugeln, Geräusche von Tasten, Joysticks und Controllern: Hörstück über das Pachinko-Spiel mit Abstechern zum Nô-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza-Kultur und zu KI-gestützter Sprachsynthese.

Das Klischee des stillen, sich in Zen-Ästhetik disziplinierenden Japaners zeigt höchstens die halbe Wahrheit. Es gibt im japanischen Alltag mannigfaltige Zonen des Lärms, eine kindliche Freude an lauten Lebensäußerungen. Dazu gehören die Emissionen einer besonderen nationalen Leidenschaft: des Spielens. Betritt man eine Pachinko-Halle, versinkt man sogleich im infernalischen Lärm. Aus allen Richtungen schallen Ansagen, Explosionen, Gefiepe, 8-Bit-Gedudel und penetrante Game-Musik. Kleine Stahlkugeln rattern durch Automaten. Dazu die Geräusche derer, die konzentriert auf Tasten einhacken und an Joysticks reißen. Das Hörstück "Otaku Nation" führt durch die Klangwelten von Pachinko und Arcade- Gamingkultur mit Abstechern zum Nô-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza und zu KI-gestützter Sprachsynthese.

Chicago in den Dreissigerjahren, wie man es aus den Gangsterfilmen der späteren Fünfziger kennt: Verfeindete Gangsterbanden bekriegen sich, Korruption und Waffengewalt beherrschen den Alltag, die Polizei steht dem organisierten Verbrechen mehr oder weniger machtlos gegenüber. Dickie Dick Dickens, "von Haus aus" nur ein kleiner Taschendieb, aalt sich in diesem ruppigen Milieu wie der Fisch im Wasser. Mit seinem Charme, seiner Unverfrorenheit und einer gehörigen Portion lausbübischem Witz bootet er alle aus, die sich mit ihm anlegen.

Lukas und Marek sind auf einer Kanu-Tour auf der Bille unterwegs. Als sie vor dem plötzlich eintreffenden Regen ans Ufer fliehen, treffen sie auf Frau und Herrn Tomić, die das Boot ihrer beiden Söhne aus den Augen verloren haben. Können Lukas und Marek dem Elternpaar helfen, die zwei Jungs zu finden?

Lieder vom schwebenden Kassettenrekorder retten die Raumfahrer vor der sie umgebenden Leere. Feuer und vedische Gesänge rufen Gott Agni, Gott des Feuers, für den Weg in den Himmelsraum.

Juli 1969: Drei Familienväter in weißen Druckanzügen liegen in einer Blechbüchse, die zum Mond fliegt. Sie packen Lachssalat aus und spielen sich Lieder auf einem schwebenden Kassettenrekorder vor. Die Leere, die die Raumfahrer der Apollo 11 umgibt, schweißt zusammen. Gäbe es keine Musik an Bord, wären Armstrong, Aldrin und Collins verloren. Feuer und vedische Gesänge rufen Gott Agni, Gott des Feuers, für den Weg in den Himmelsraum: Agnicayana, das Raubvogelzeremoniell.

"Gaza, 2040: Eigentlich war es nur als Hoax gedacht, aber das IOC gibt der Bewerbung statt. Und jetzt – Olympische Spiele in Gaza-Stadt! Kann das gut gehen?

Noch sitzt Ismail und Rayyan der Schalk im Nacken. Nur zum Spaß haben die beiden IT-Techniker die Website des IOC gehackt und eine Bewerbung von Gaza-Stadt für die Olympischen Sommerspiele 2048 platziert. Doch zur Überraschung aller akzeptiert das IOC die Bewerbung, denn ""Sport ist der beste Weg, Frieden zu schaffen"".
Der Präsident des Stadtstaats, Hammoud Hammad, muss sich entscheiden: Nimmt er die Herausforderung an – oder lehnt er ab und informiert das Komitee über den Fehler? Denn wie soll man Spiele organisieren inmitten von Kleinstaaterei, Grenzkontrollen und Blockade? Und: Wie um alles in der Welt lässt sich auf einer schier handtuchgroßen Fläche ein Marathon organisieren?

2018 jährt sich die Gründung des Staates Israel zum 70. Mal. Der Blick zurück zeigt Jahrzehnte der Prosperität, der Entwicklung vom Agrarland zum Hightech-Staat, aber auch des nach wie vor ungelösten Konflikts zwischen Israelis und Palästinenser*innen. Das WDR Hörspiel wirft nun einen spekulativen Blick 30 Jahre in die Zukunft - und hat dazu zwei israelisch- und zwei palästinensischstämmige Autor*innen eingeladen, die einer Generation angehören, die diese Zukunft noch erleben wird.
Die entstandenen Hörspiele (Gehen Sie schlafen, Dr. Schott, 40 Grad im Schatten (aber kein Schatten hier), Bewerbung 39, Das künftige Ufer) sind Utopien und Dystopien, Hoffnungen auf die Zukunft und sich aus der Gegenwart nährende Befürchtungen, subjektive Schlaglichter und überzeitliche Allegorien – und sie nutzen die Freiheit der Fiktion, um über die Grenzen der heutigen politischen Debatte hinaus zu blicken. "

Das hat Heinz Strunk völlig vergessen - wäre die Deadline für das Buch nicht Stress genug, muss er auch noch den Besuch bei seiner letzten noch lebenden Tante hinter sich bringen.

Ein Sheriff will einem Freund aus der Patsche helfen - der ist des Mordes für schuldig gesprochen worden.

Hörspielpreis der Kriegsblinden 1967 - Die Bäuerin Anna Sawázka hält seit Jahren den Juden Mendel Horowitz bei sich versteckt, um ihn vor der Deportation zu bewahren. Beide wissen, was sie zu tun haben, um nicht entdeckt zu werden. Horowitz kommt nur kurz nachts aus seinem Verschlag im Keller. Die Beziehung ist förmlich, Horowitz muss anfangs für den Unterschlupf zahlen. Stück für Stück hat er seine Juwelen hergegeben, mit Annas Ehemann gefeilscht, wie lange er für ein Schmuckstück bleiben darf. Nach dessen Tod haust er bei der Bäuerin, ohne dafür zahlen zu müssen. Horowitz hat längst erkannt, der Krieg ist vorbei. Durch ein schlecht abgedichtetes Fenster hat er Menschen gesehen, die wieder fröhlich spazieren gehen. Dennoch ist er geblieben, 20 Jahre lang. Der Produktion liegt eine wahre Begebenheit zugrunde.

"Ich war 1945, als der Krieg zu Ende ging, dreizehn Jahre alt. Man könnte mich fragen, warum ich mich fixiert fühle an Ereignisse einer Zeit, in der ich ein Kind war, die für mich geschehene Geschichte ist eher als erlebte Vergangenheit. Aber die geschehene Geschichte wuchert fort. Das Trauma ist auch meine Gegenwart. Ich schrieb es auf."
(Rolf Schneider in seiner Dankesrede zur Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden).

Weslie Lewis ist Captain eines Frachters, der C.S. THOR, und schlägt sich mit Aufträgen durchs Weltall durch. Doch, als sie einen ungewöhnlichen Auftrag annimmt, schlittert sie in ein aufregendes Abenteuer. Auf einmal ist diese Fracht, mehr als nur ein Auftrag.

Bine und Frankie leben aneinander vorbei in einem ewigen Kreislauf. Erst mit Hund, dann ohne Kind. Das Haus ist wackelig, es steht im Lärm. Um es herum wabert eine diffuse Welt. Manchmal explodiert etwas. Alles schwankt. Die Jahre vergehen, es passiert alles, eine neue Frau, der Hund stirbt, ein Mord . und doch nichts. Ein beckettscher Irrsinn, indem nichts mehr richtig tickt. Was bleibt sind Widerspruch, Irritation, erschreckende Komik und anziehende Verstörung.

Mechthild ist mit acht Jahren gestorben. Zwei Jahre danach wird ihre Schwester geboren, die wieder Mechthild heißt. Die wieder so sein soll, wie die erste Mechthild, die Mechthilds Lieblingshose tragen muss, und die es irgendwie nicht schafft, die "richtige" Mechthild zu sein - und auch nicht die andere Mechthild sein darf.

Am 15. September 2013 erhält die Autorin Heinke Hannig für dieses Stück den renommierten Hans-Henning-Holm-Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Niederdeutschen Hörspiels. Die Jury urteilte: "In ihrem Hörspiel 'Schattenkind' erzählt Heinke Hannig eine Hiob-Geschichte: Die erste Tochter, Mechthild, ist an Leukämie gestorben, das zweite Kind gleichen Namens stürzt an seinem achten Geburtstag aus dem Fenster und kommt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Diese zweite Tochter steht im Schatten ihrer verstorbenen Schwester.

Nicht nur das für ein niederdeutsches Hörspiel ungewöhnliche und schwierige Thema überzeugte die Jury. Heinke Hannig erzählt keine lineare Geschichte. Das Bild der traumatisierten Eltern und der im Schatten ihrer verstorbenen Schwester stehenden "zweiten" Mechthild entwickelt sich aus geschickt strukturierten und sprachlich präzisen Facetten: Mutter, Vater, Lehrerin, Bibliothekarin, ihr Freund Felix und der Arzt liefern mit kurzen, pointierten Aussagen ein Mosaik, das am Ende die Persönlichkeit des "Schattenkindes" plastisch erkennen lässt. Die Autorin verzichtet dabei auf jegliche Redundanz: In der Verknappung und der sprachlichen Präzision entfaltet sie auf engstem Raum anschauliche Bilder mit poetischen Dimensionen.

 

hoerspieltipps.net:
Sechs Personen erzählen von Mechthild, eigentich von beiden - mehr oder weniger. Heinke Hannig übernimmt hier ein Thema für das Hörspiel, das nachdenklich macht. "Schattenkind" erzählt davon, wie ein Kind die verstorbene Schwester ersetzen muss. Ein Weg, der bis zur Selbstaufgabe führt. Das Hörspiel ist wie ein Feature aufgebaut, es wirkt - auch aufgrund der Sprache - sehr authentisch. Eine herausragende schauspielerische Leistung erbringt hier Anne Moll, die die Mutter, in deren ganz eigener Welt und Sichtweise sehr eindrücklich darstellt.

Ein sehr bedrückendes, aber auch sehr hörenswertes Hörspiel.


Elisabeth von Stein meldet sich von der Verlegerkonferenz. Zusätzlich zum Kapitel fordert sie jetzt auch noch eine Inhaltsangabe vom kommenden Roman. Doch wie soll Heinz Strunk zusammenfassen, was er selbst noch gar nicht richtig kennt?

Ein unglaublicher Taubenbefall veranlasst Heinz Strunk dazu professionelle Hilfe der Firma Desinfekt in Anspruch zu nehmen. Doch deren Mitarbeiter Herr Neuss stellt eine unglaubliche Forderung.

Nur eine Woche bleibt Heinz Strunk, dann muss er das erste Kapitel seines neues Romans bei seiner unerbittlichen Verlegerin Elisabeth von Stein abgeben. Doch egal wie sehr er sich auch bemüht - ständig funkt der tägliche Wahnsinn ihm dazwischen. Jeden Tag versucht der Autor Heinz Strunk aufs Neue, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Denn der neue Roman soll nicht weniger als sein Meisterwerk, sein Opus Magnum - in Literaturkreisen auch ehrfürchtig “Blauwal” genannt - werden. Doch ihn plagen schwere Zweifel, ob es ihm überhaupt noch einmal gelingen wird, an den kommerziellen Erfolg vom “Goldenen Handschuh” anzuschliessen. Und wäre das nicht schlimm genug, wird er ständig in seiner Konzentration gestört: Sein aufdringlicher Nachbar Wingolf Mahselschlag (Olli Schulz) will nichts lieber als sein Freund sein, der kauzige Café Besitzer Karsten “Hähnchen” Hahn (Bjarne Mädel) bedrängt ihn mit seinen Lebensweisheiten und sein langjähriger Wegbegleiter Bertram Leyendieker (Charly Hübner), zwingt ihn abends bei der dritten Flasche Rotwein einen selbst entworfenen Alkoholiker Fragebogen zu beantworten. So kann man nicht arbeiten! Aber die gesetzte Deadline sitzt dem Romancier gnadenlos im Nacken. Wenn bis Ende der Woche das erste Kapitel nicht endlich bei seiner Verlegerin ist, dann kündigt der Verlag ihm den Buchvertrag. So weit darf er es auf keinen Fall kommen lassen!

Nur eine Woche bleibt Heinz Strunk, dann muss er das erste Kapitel seines neues Romans bei seiner unerbittlichen Verlegerin Elisabeth von Stein abgeben. Doch egal wie sehr er sich auch bemüht - ständig funkt der tägliche Wahnsinn ihm dazwischen. Jeden Tag versucht der Autor Heinz Strunk aufs Neue, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Denn der neue Roman soll nicht weniger als sein Meisterwerk, sein Opus Magnum - in Literaturkreisen auch ehrfürchtig “Blauwal” genannt - werden. Doch ihn plagen schwere Zweifel, ob es ihm überhaupt noch einmal gelingen wird, an den kommerziellen Erfolg vom “Goldenen Handschuh” anzuschliessen. Und wäre das nicht schlimm genug, wird er ständig in seiner Konzentration gestört: Sein aufdringlicher Nachbar Wingolf Mahselschlag (Olli Schulz) will nichts lieber als sein Freund sein, der kauzige Café Besitzer Karsten “Hähnchen” Hahn (Bjarne Mädel) bedrängt ihn mit seinen Lebensweisheiten und sein langjähriger Wegbegleiter Bertram Leyendieker (Charly Hübner), zwingt ihn abends bei der dritten Flasche Rotwein einen selbst entworfenen Alkoholiker Fragebogen zu beantworten. So kann man nicht arbeiten! Aber die gesetzte Deadline sitzt dem Romancier gnadenlos im Nacken. Wenn bis Ende der Woche das erste Kapitel nicht endlich bei seiner Verlegerin ist, dann kündigt der Verlag ihm den Buchvertrag. So weit darf er es auf keinen Fall kommen lassen!

Ein bekannter Wissenschaftler wird brutal ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte Versuche an Affen vorgenommen. Ein Briefbombenanschlag auf einen Kollegen in Bremen deutet in dieselbe Richtung. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich sinnnigerweise "Kant" nennt und mysteriöse Botschaften hinterlässt - wie sich herausstellt alles Zitate aus Trollers letztem wissenschaftskritischen Buch - hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosphie kritisch hinterfragt.

Ein winziger Augenblick genügt, um ein Leben zu ändern

Willi fragt Mamma Hesselbach, ob er nicht einen französischen Gast vom Treffen der europäischen Jugend an Heiligabend mit nach Hause bringen darf. Unter Protest stimmen die Eltern zu. Als jedoch der besagte Gast mit einem Jeep der Militärpolizei vorgefahren wird und sich nach Babba Hes-selbachs Zeit als Soldat in Frankreich erkundigt, befürchtet die Familie von der NS- Vergangenheit eingeholt zu werden...

Vorstellung im OhrCast (YouTube)


Der schwerverletzte Soldat Ripley schleppt sich mit letzter Kraft zur Rettungsstation. Nur bruchstückhaft kann er sich an das Geschehene erinnern. Wie auf einer Irrfahrt denkt er an ein weißes Schloss, dessen Herrin ihn wie eine Todesgöttin empfing. Dort wurden er und Sergeant Massey zu einem Bankett mit zahlreichen weiblichen Gestalten geladen. Ein Mädchen zieht Ripley in eine dunkle Kammer, möchte von ihm geliebt werden und spricht von einem Loch in Ripleys Kopf. Doch dieser stößt sie weg und wankt dann durch die Räume, die ihm wie eine Irrenanstalt vorkommen. Mit dem Mädchen findet Ripley sich plötzlich im Freien wieder. Er ahnt bereits, woher das frische Blut auf seinen Stiefeln kommt, stolpert aber weiter durch Regen und Schlamm. Als er dem Mädchen gerade einen Heiratsantrag macht, kommen ihm zwei - nun reale - Kameraden entgegen und fangen den schwerverletzten, halluzinierenden Soldaten auf. Er muß neun Meilen allein marschiert sein.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)


Wer hat den Hotelgast Mr. Dixon erschlagen und beraubt? Und warum führen alle Spuren Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen in das Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud?

Die Kriminalfälle um Professor van Dusen sind Kult: Zwischen 1978 und 1999 produzierten RIAS Berlin und später Deutschlandradio insgesamt 79 Krimi-Hörspiele rund um „den größten Amateurkriminologen aller Zeiten alias die Denkmaschine“ und seinen Begleiter und Chronisten Hutchinson Hatch, Reporter beim fiktiven Daily New Yorker. Diesmal wiederholen wir die neunte Folge der beliebten Krimi-Serie, „Ein Mörder bei Madame Tussaud“: Van Dusen ist in London und zusammen mit Hatch im vornehmen „Savoy“ abgestiegen, just in dem Hotel, in dem der Zimmerkellner gerade die Leiche von Mr. Dixon entdeckt hat. Was liegt näher, als den Professor um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes zu bitten. Die Spur des Mörders führt allem Anschein nach in das Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud. Was den Professor hier erwartet, bringt ihn aus der Fassung: Inmitten einer Gruppe von Genies der Vergangenheit glänzt er als einzige noch lebende Größe. Hatte man ihn nur deshalb hergelockt?

Seit Max' Hund Bello von einer geheimnisvollen blauen Flüssigkeit getrunken hatte, war Bello nicht mehr Bello, sondern Herr Bello. Herr Bello ist ein Mensch geworden, zwar mit einigen hündischen Eigenschaften, aber mit viel Witz und vor allem einem großen Herzen. Die blaue Flüssigkeit hatte angeblich Max' Urgroßvater zusammengemixt, der sogenannte Magier der Löwengasse. Nun ist es aber so, dass Herr Bello regelmäßig einen Schluck von dem Saft trinken muss, um nicht wieder zu Bello zu werden. Das wäre auch möglich, hätte nicht Adrienne, Herrn Bellos neue Freundin, etwas dagegen ...

Es ist Krieg. "Die Jungen, die Kräftigen und jene mit Geld machen sich auf den Weg, gehen in sichere Gebiete. Die anderen bleiben zurück. Sie werden Haus und Hof und Familie zu schützen versuchen. Viele werden sterben. Jene, die der Krieg nicht tötet, werden ihre letzten Sicherheiten verloren haben ..." So aktuell beginnt das Hörspiel "Der Hochwald" nach der namensgebenden Erzählung von Adalbert Stifter, die 1842 erschien. Ein Vater versucht seine Töchter vor dem Krieg in Sicherheit zu bringen und richtet ihnen in der unberührten Tiefe des Waldes eine Hütte ein. Gut bewacht, sollen Clarissa und Johanna dort das Vorbeiziehen des Feindes abwarten. Es ist, als würde hier die Zeit stillstehen, während ringsum der Krieg tobt. Als allerdings ein vermeintlich Fremder in dieses Refugium eindringt, nimmt das Schicksal seinen verhängnisvollen Lauf...

Paulina Czienskowski erzählt in ihrem ersten Originalhörspiel in wundersam eigensinniger und starker Sprache von den Konflikten einer Kleinfamilie. Dabei verwischen die Grenzen zwischen Traum, Realität und Erinnerung sowie zwischen Mensch und Tier.

Der Schweizer Hug Franz war ein internationaler Star unter den Fahnenschwingern. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin durfte er seine Landsleute unter der roten Fahne mit weißem Kreuz ins Stadion führen. Nach der Feier, so hieß es später, habe er sich überreden lassen, auch die "Hitlerfahne" zu schwingen.

Eine ungeheuerliche Behauptung, die wie ein Lauffeuer bis in den heimatlichen Jodlerverband drang. Hug Franz war zum Landesverräter geworden. Sein Austritt aus dem Jodlerverband wurde jedoch nicht akzeptiert: der Verräter sollte offiziell ausgeschlossen werden. Ein aberwitziger Gerichtsprozess begann.

Eine wahre Geschichte voller absurder Momente, die Gschwend ironisch erzählt. Ein kritischer Blick auf dieses Stück alpenländischer Geschichte.

Mit Beiträgen von Style Kincaid, Arthur Chen, Anna Devin und John Hess

Künstliche Intelligenz kann zuhören: Von der Tonhöhenkorrektur bis zum Emotionsmanagement prägt sie zunehmend unseren akustischen Alltag. Jennifer Walshe und Jon Leidecker komponieren mit den neuesten Tools aus dem Silicon Valley.

Im Silicon Valley entfaltet der Überwachungskapitalismus ganz eigene Visionen für die Zukunft der Menschheit: Chatbots nehmen es uns ab, Fremden gegenüber höflich zu sein. Und Unternehmer erhalten die Möglichkeit, ihren Profit auf Kosten der Musikwelt zu maximieren. Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz lernen Maschinen nicht nur rechnen und denken – sie sollen auch zuhören können. Die dafür entwickelten Softwarebausteine nutzen die Komponistin Jennifer Walshe und der Elektronikmusiker Jon Leidecker für ein hintergründiges Spiel mit der künstlichen Intelligenz. Sie erforschen und hinterfragen das "machine listening" von der automatischen Tonhöhenkorrektur bis zur emotionalen Bindung an neuronale Netzwerke.

Sollen die Bürger Passaus im postapokalyptischen Europa eine technologische Zivilisation wagen, auf Kosten der Nachbarn? Oder ins unzivilisierte Mittelalter zurückkehren? Atmosphärische Episoden zeichnen das Bild einer grotesken, dem Untergang geweihten Stadt.

Die Lektüre des Romans Lobgesang auf Leibowitz, in dem Walter M. Miller das Bild einer postapokalyptischen USA nach einem globalen Atomkrieg schildert, und die Eindrücke der sogenannten "ersten Ölkrise" 1973 inspirierten Umweltaktivist Carl Amery zu seinem größten schriftstellerischen Erfolg: 1975 veröffentlichte er Der Untergang der Stadt Passau. Retrospektiv aus dem Jahr 2112 erzählt spielt der Roman überwiegend im Jahr 2013 in Passau und Umgebung. Nach einer verheerenden Pestepidemie, die Tausende von Menschen hinweggerafft hat, müssen sich die wenigen Überlebenden nun Gedanken über ihre Zukunft machen. Sollen sie den Versuch einer technologischen Zivilisation auf minimalem Raum wagen? Oder wieder ins unzivilisierte Mittalalter zurückkehren? In atmosphärischen Episoden und Sounds zeichnen Bernadette Sonnenbichler und Jacob Suske das Bild einer dem Untergang geweihten Stadt und deren grotesken Bemühungen, sich als Leuchtturm zu inszenieren, als wohlhabende zukunftsfähige Metropole. Amerys perspektivenreiche Erzählweise findet in dieser ersten Hörspieladaption ganz eigene Wege.

Nach einer verheerenden Pestepidemie im Jahr 1981 leben nur noch 50.000 Menschen als Nomaden in Europa. Einzig in Passau gibt es Elektrizität, Lebensmittel und einen Bürgermeister. Doch 2013 ist klar: Die kleine Zivilisation wird alleine nicht überleben.

Warum nicht den Happy Start zum Happy End machen? Eine Liebesgeschichte rückwärts erzählt: vom wutentbrannten Ende bis zum zart-romantischen Beginn.

Am Anfang war die Liebe. Am Ende war die Wut. Oder umgekehrt? Die Bühnenpoetin Love schöpft die Inspiration für ihre Songs und Gedichte aus dem Liebesschmerz. Und davon gab es eine ganze Menge. Denn unserer Heldin liebte einen Mann, der sie nach Strich und Faden betrogen hat. Wie konnte das passieren? Und wie damit fertig werden? Love wehrt sich. Sie will es wissen. Akribisch wie ein besessener Detektiv lässt sie die Ereignisse Revue passieren, vom tragischen Ende zum hochfliegenden Anfang.

Chicago in den Dreissigerjahren, wie man es aus den Gangsterfilmen der späteren Fünfziger kennt: Verfeindete Gangsterbanden bekriegen sich, Korruption und Waffengewalt beherrschen den Alltag, die Polizei steht dem organisierten Verbrechen mehr oder weniger machtlos gegenüber. Dickie Dick Dickens, "von Haus aus" nur ein kleiner Taschendieb, aalt sich in diesem ruppigen Milieu wie der Fisch im Wasser. Mit seinem Charme, seiner Unverfrorenheit und einer gehörigen Portion lausbübischem Witz bootet er alle aus, die sich mit ihm anlegen.

Wladislaw Berkmann will überlaufen, sich von seinen ehemaligen Auftraggebern lösen. Doch diese erkennen Berkmanns Absicht und stellen ihm eine Falle.

Viviane ist in den Wald geflohen. Mit anderen Rebellen versucht sie hier, der Überwachung und tödlichen Ausbeutung zu entgehen. Sie hat Angst, ihr ist kalt. Sie spricht in ein Aufnahmegerät, denn sie beginnt zu verstehen. In Marie Darieussecqs Dystopie ist vom Wald nicht mehr viel übrig geblieben. Aber immerhin noch mehr als von den Menschenrechten und genug, um einigen Systemflüchtigen ein provisorisches Obdach zu bieten. Das, wovor sie geflohen sind ist allgegenwärtige Kontrolle, Gleichschaltung und Krankheit. Sie haben ihre "Hälften" befreit, ihre Klone, die als Organ-Ersatzteillager für sie gehalten wurden. Spät erkennt Viviane, dass die Ausschlachtung der "Hälften" viel umfassender ist, als sie geahnt hat. Und dass ihre Position in dieser Hierarchie eine erschreckend andere ist, als ihr immer gesagt wurde.

Ein Mann zieht in das Hotel C, Zimmernummer 2020. Allein und abgeschottet von der Außenwelt – denn draußen tobt eine giftige Welle.

Als er nach einer Woche auch sein Smartphone zerstört, ist der Mann komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Ohne äußere Impulse, auf sich selbst zurückgeworfen beginnt er, den kleinen Raum zu untersuchen und zu verändern.
Unter der Tapete an der Wand findet er ein Loch. Darin kann er das Meer ertasten und die Vergangenheit riechen. Damals war alles real und erlebbar. Doch das scheint endgültig vorbei zu sein. Denn draußen ist alles vergiftet – auch alles Zwischenmenschliche.
Ein surreales Hörspiel, das die zunehmende Orientierungslosigkeit in der Isolation auch als Klangwelt erlebbar macht.

Atmosphäre, Biosphäre, globale Vernetzung, ökologischer und ökonomischer Austausch. Die Welt von heute konnte nur durch und über die Ozeane entstehen. Die Reisen des Kolumbus bedeuteten nicht die Entdeckung, sondern die Schaffung einer neuen Welt. Seit nunmehr 500 Jahren sind Kollision und Chaos infolge ständiger Kontakte der weltweite Normalzustand. Von Francis Bacons New Atlantis bis zur Exobiologie, vom Abyss bis zu Thomas Cooks System, von Moby Dick bis zum Black Atlantic fokussieren wittmann/zeitblom das Spannungsverhältnis Ozean-Mensch und lassen es zwischen Naturgeräuschen und elektronischer Klangsynthese oszillieren.

Dppelt genäht hält nur manchmal besser

In seinem neuen Stück demonstriert Gérard Braunisch (Jahrgang 1929) an einem "Bagatellfall" die Perfektion totalitärer Verhörmethoden. Irgendwo auf einem Grenzbahnhof wird ein harmloser Fahrgast aus dem Zug geholt und vernommen. Immer die gleichen stereotypen Fragen - teilnahmslos, unerbittlich, zermürbend. Der Fremde weiß nicht mehr, ob Tage, Wochen oder Jahre vergangen sind. Umsonst klammert er sich an die Gewissheit seiner Identität - auch sie wird zerbrechen.

Seit Max' Hund Bello von einer geheimnisvollen blauen Flüssigkeit getrunken hatte, war Bello nicht mehr Bello, sondern Herr Bello. Herr Bello ist ein Mensch geworden, zwar mit einigen hündischen Eigenschaften, aber mit viel Witz und vor allem einem großen Herzen. Die blaue Flüssigkeit hatte angeblich Max' Urgroßvater zusammengemixt, der sogenannte Magier der Löwengasse. Nun ist es aber so, dass Herr Bello regelmäßig einen Schluck von dem Saft trinken muss, um nicht wieder zu Bello zu werden. Das wäre auch möglich, hätte nicht Adrienne, Herrn Bellos neue Freundin, etwas dagegen ...

Ein Kammerspiel über menschliche Würde und Empathie zwischen den Generationen: Michka Seld, eine alte Dame von 84 Jahren, kann nicht mehr allein leben. Ihre Aphasie, der Verlust ihres Sprachvermögens, bereitet ihr lähmende Ängste. Marie, eine frühere Nachbarin, für die Michka wie eine Großmutter ist, bringt sie in einem Seniorenheim unter. Dort bekommt Michka Hilfe von Jérôme, der mit ihr Sprachübungen macht. Doch was Michka am meisten beschäftigt, ist die bisher vergebliche Suche nach einem Ehepaar, dem sie ihr Leben zu verdanken hat und dem sie ihre tiefe Dankbarkeit übermitteln möchte.

Es war das spektakulärste Strafverfahren der Nachwendezeit. Kathrin Röggla destilliert aus dem NSU-Prozess eine gespenstische Groteske.

Der Prozess um die NSU-Morde hat über fünf Jahre gedauert. Doch es wurde längst nicht alles aufgeklärt, was von dem Verfahren erwartet wurde. Darum ist der Prozess für viele ganz und gar nicht abgeschlossen. "Verfahren" greift diesen Zustand auf. Auch hier ist die Gerichtsverhandlung längst vorbei und geht doch geisterhaft immer weiter.

Wir hören ein Echo: Sind es die Stimmen von Richter, Staatsanwaltschaft, Verteidigung oder Zeugen, die in den Mikrofonen des Verhandlungssaals gefangen sind und verzweifelt versuchen, dieser Echokammer zu entkommen? Oder hören wir dem Gerichtspublikum auf der Empore zu, den Bescheidwissern und Engagierten aus der ersten Reihe, die von den Dämonen des Prozesses besetzt sind?

Immer wieder eröffnet das Hohe Gericht einen neuen Verhandlungstag, wird ein weiterer Zeuge aufgerufen, beharken sich die alten und die neuen Verteidiger, wird über den Gegenstand dieses Prozesses gestritten. Es ist eine Instanz unter Wiederholungszwang, die ein Verfahren führt, das längst woanders stattfindet.

Es ist Sonntag in Berlin. Die Hälfte der Berliner ist faul, fährt ins Grüne oder lässt die Seele baumeln, die andere Hälfte geht zum Marathon. Zugucken oder - wer eine Akkreditierung hat: mitlaufen. Berlin-Marathon. Einmal im Jahr. Ein Großereignis. Hauptkommissarin Kruse und Kommissar Christian Wonder gehören weder zu den einen noch zu den anderen. Doch auch die beiden haben frei. Wonders Telefon ist ausgeschaltet. Ariane Kruse brummt der Kopf. Ein oder zwei Tequila waren zu viel gestern Abend, nachdem sie einen Tatort dem BKA überlassen musste. Ein Toter in einem Hotelzimmer. Russenmafia, Waffenhandel? Jedenfalls kein Fall fürs LKA. Doch einen Zettel hatte Ariane gefunden und unbedacht in die Jackentasche gesteckt. "Gryaznaya Bomba, Marathon" - schmutzige Bombe - liest sie, als sie ihn wieder aus der Tasche zieht. Da ist es 9 Uhr morgens. 47.000 Läufer sind am Start direkt an der Siegessäule. Und ihr Kollege Christian Wonder geht heute einfach nicht ans Telefon!

Unsere Vorstellung im OhrCast

Im Schaufenster von "Radio-Art" in Kreuzberg entdeckt ein älterer Mann ein Kofferradio aus den 50er Jahren der Marke "Owl-Eyes" - "Eulenaugen". Vom ersten Moment an ist der Mann davon überzeugt, dass es sich bei dem Radio um genau das Radio handelt, das ihm als Junge im Herbst 1954 in New York hinterlistig entwendet wurde. Wie besessen versucht der Mann, den Weg dieses Radios zurückzufolgen, bis hin zu dem gemeinen Dieb, der ihm damals sein Radio gestohlen hat - und mehr noch als das Radio seinen Stolz und sein Selbstbewusstein. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die den Mann durch die Geschichte eines halben Jahrhunderts, durch Wendezeit und Kalten Krieg führen. Schließlich - entgegen aller Wahrscheinlichkeit - bringt ihn seine Suche tatsächlich zu dem Dieb von damals. Endlich hat er die Möglichkeit, sich für das erlittene Unrecht zu rächen. Aber ist das wirklich sein Ziel? War nicht eher der Weg das Ziel? Eins ist gewiss: Der Mann am Ende der Geschichte ist ein anderer Mann als der, der er am Anfang war.

Eigentlich hatte sich der kubanische Ermittlungsbeamte Teniente Mario Conde nach einer feucht-fröhlichen Sylvesterfeier auf ein ruhiges Wochenende zum Jahresbeginn gefreut. Stattdessen zitiert ihn sein Chef in die Polizeizentrale. Rafael Morin, ehemaliger Schulkamerad von Mario Conde und jetzt hoher Regierungsbeamter, ist spurlos verschwunden. Seine Lebensgefährtin Tamara hat eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Conde wird mit dem Fall beauftragt und entdeckt verdächtige Flecken auf der scheinbar so blütenweißen Weste. Hat der prominente Wirtschaftsfunktionär wirklich ein perfektes Leben im Sinne der Revolution geführt? Conde begibt sich auf Morins Spuren und wird gleichzeitig mit den verlorenen Träumen und Illusionen seiner eigenen Generation konfrontiert, als er in Tamara seine Jugendliebe wiedererkennt.

hoerspieltipps.net:
2007 / 2008 hat sich der WDR daran gemacht, Leonardo Paduras Tetralogie "Las cuatro estaciones”, die man hier unter dem Namen "Das Havanna-Quartett" kennt, als Hörspiel zu bearbeiten. In diesen ermittelt Mario Conde in Havanna und muss sich dabei mit den Besonderheiten und Widrigkeiten des kubanischen Staates auseinandersetzen.

Gerade dieses besondere Milieu macht Paduras Romane interessant. Der Nachteil einer Radiohörspielfassung ist, dass man kaum Raum hat, diese spezielle Stimmung zu transportieren, da die Spielzeit kaum mehr als dem Krimiplot Platz lässt. Dieser hat hier allerdings die nötigen Bezüge zur politischen Position Kubas, so dass zumindest insoweit ein wenig Krimiexotik geboten wird. Aber die Mischung von Gesellschaftskritik und Krimi ist in der Buchvorlage eine andere, als im Hörspiel.

Ein spezielles kubanisches Flair trägt die Produktion allerdings nicht. Man verzichtet auf große Klischees, was die Geschichte zwar realer wirken lässt, aber eben auch das Besondere nicht unterstreicht. Insofern bleibt ein solider Krimiplot, der zwar gut produziert wurde, unterhaltsam und durchaus hörenswert, allerdings nicht sonderlich nachhaltig ist.

In der New Yorker Central Station spricht die junge Jennifer den durchreisenden Jan an, der zurück nach Europa möchte. Aus dieser zuerst oberflächlichen Bekanntschaft erwächst eine intensive Liebesgeschichte. Jan möchte immer mit Jennifer zusammen sein und macht sich auf, seine Schiffskarte in die europäische Heimat zurück zu geben. In seiner Abwesenheit zerreißt eine Bombenexplosion die Geliebte in einem Hotel. Der Bombenleger ist der gute Gott von Manhattan. Vor Gericht verteidigt er sich, er habe diese Tat – und auch alle vorherigen – zum Schutz der bestehenden Weltordnung verübt. Diese sei durch die Maßlosigkeit der Liebe zwischen Jennifer und Jan mehr bedroht gewesen als durch alle Ketzereien.

Hintergrundinformationen:
Das Hörspiel der österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann erzählt die Geschichte einer unbedingten Liebe. Fritz Schröder- Jahn, der auch die Rolle des Richters spricht, hat "Der gute Gott von Manhattan" inszeniert. Die Kernhandlung – die Liebesgeschichte zwischen Jennifer und Jan – wird dabei durch die Rahmenhandlung – den Prozess – umkleidet und dabei in Rückblenden erzählt. "Der gute Gott von Manhattan" wurde wie zahlreiche weitere von Schröder-Jahn realisierte Hörspiele mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt es den Prix Italia. "Innerhalb der Grenzen aber haben wir unseren Blick gerichtet auf das Vollkommene, das Unmögliche, Unerreichbare, sei es der Liebe, der Freiheit oder jeder reinen Größe. Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten." (Auszug aus der Rede anlässlich der Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden, 1958)

"Matjes und Isa sind schon so lange verheiratet, dass sie gar nicht mehr wissen, ob sie es gern sind. Isa kann ja auch manchmal sehr streng sein, mit ihrem Matjes... Poldi und Eli sind auch schon so lange verheiratet, und es geht ihnen ganz ähnlich. Nur eins weiß Poldi genau: Er ließe sich von seiner Frau nicht so unter den Pantoffel stellen, wie Matjes!
Aber das ist leicht gesagt. Wer weiß, wie Poldi mit Isa zurecht käme, wie Matjes mit der sanften Eli leben würde? Warum, denken sich die beiden Herren, warum probieren wir es nicht mal aus? Aber was werden die Frauen zu der Idee sagen? Die Überraschung ist groß: Die Frauen sagen ja!"

In dem verschlafenen Kaff Ronceau geschieht ein Mord: die junge Célestin Bridon wurde ermordet. Kommissar Leroux ermittelt.

Vorstellung im OhrCast (YouTube)


Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs zeichnet Sternheim in seinem 1915 uraufgeführten Theaterstück eine von Machtgier und Egoismus besessene Gesellschaft. Es ist der dritte Teil des satirischen Dramenzyklus "Aus dem bürgerlichen Heldenleben" um Aufstieg und Untergang einer bürgerlichen Dynastie. Als Herr eines Industriekonzerns befindet sich der 70-jährige Christian Maske auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch muss der kranke, alte Mann erkennen, dass sein Leistungs- und Pflichtethos bei seinen Erben zur bloßen Habgier verkommen ist. Tochter Sofie hat zwar den berechnenden Geschäftssinn ihres Vaters geerbt, nicht aber dessen Weitblick. Als sie einen Vertrag mit einem zwielichtigen Waffenhändler abschließt, erwacht noch einmal Maskes Machtwille angesichts der Furcht, dass seine Tochter sein Lebenswerk in Stücke schlägt. Sophies Haltung beweist Christian Maske, dass die bestehende Gesellschaft keine Zukunft hat: "Nach uns der Zusammenbruch! Wir sind reif!" Zwar gelingt es ihm, die Pläne seiner Tochter zu verhindern, aber im Triumph des Sieges trifft ihn der Schlag.

Der Sohn des kleinen Beamten Theobald Maske ist ein berechnender Karrieremacher geworden. Er erhält die Stellung eines Generaldirektors in einem Industriekonzern - er ist für seine geradezu vorbildlichen reaktionären Ansichten bekannt. So gelingt es ihm, für würdig erachtet zu werden, in die Aristokratie einzuheiraten. Der Snob gehört zu Sternheims satirischem Dramenzyklus Aus dem bürgerlichen Heldenleben über den Aufstieg und Fall des Biedermanns Maske.

Seine gesamte Existenz sieht der kleinbürgerliche Beamte Theobald Maske gefährdet, weil seine Luise während einer königlichen Parade auf offener Straße die Hose verlor. Doch im nächsten Augenblick lässt ihn die Aussicht auf eine gute Mahlzeit das Malheur vergessen. Zwei Augenzeugen des Vorfalls wurden von Luises öffentlicher Entblößung allerdings derart berauscht, dass sie sich als Untermieter in Maskes kleiner Wohnung einschleichen. Der Dichter Scarron erregt Luises Gefühle mit süßen Worten. Zu Ihrem Bedauern begnügt er sich mit seinen dichterischen Ergüssen. Die Aufdringlichkeit des schwächlichen Friseurgehilfen Mandelstam dagegen ist ihr zuwider. Theobald Maske wahrt den Schein der Anständigkeit und nimmt sich ohne Skrupel eine Nachbarin zur Geliebten. Sternheims Bloßstellung der Doppelmoral des Spießbürgertums empörte bei der Uraufführung 1911 heftig die Gemüter und führte aus "Gründen der Sittlichkeit― zu einem zeitweiligen Verbot des "bürgerlichen Lustspiels―. Die Hose gehört, mit zwei Fortsetzungen über den Aufstieg und Fall des Biedermanns Maske, zu Sternheims satirischem Dramenzyklus Aus dem bürgerlichen Heldenleben.

Chicago in den Dreissigerjahren, wie man es aus den Gangsterfilmen der späteren Fünfziger kennt: Verfeindete Gangsterbanden bekriegen sich, Korruption und Waffengewalt beherrschen den Alltag, die Polizei steht dem organisierten Verbrechen mehr oder weniger machtlos gegenüber. Dickie Dick Dickens, "von Haus aus" nur ein kleiner Taschendieb, aalt sich in diesem ruppigen Milieu wie der Fisch im Wasser. Mit seinem Charme, seiner Unverfrorenheit und einer gehörigen Portion lausbübischem Witz bootet er alle aus, die sich mit ihm anlegen.

Jason Getty hat einen Mann umgebracht. Der Tote ruht unter einer Erdschicht im Garten. Als Dearborn's Landscaping den Auftrag erhält, das verwilderte Grundstück zu kultivieren, sperrt Jason das heikle Areal ab. Die Arbeiter melden einen Leichenfund. Getty sieht sich schon im Gefängnis. Doch der Tote ist nicht sein Opfer. Die Überreste eines dritten Menschen werden entdeckt. Bevor die Polizei auf Jasons Leiche stößt, will er sie ausbuddeln. Keine gute Idee, denn in dieser Nacht besuchen ihn Angehörige seines Opfers, um abzurechnen.

Zum ersten Mal darf der Zwerg Jossi in die "Oberwelt"! Er ist der musikalischste von allen Zwergen und soll eine "Zwergenhymne" zurückbringen. Ob ihm die Kirchenmaus Jasmin oder der Kakerlake Jack dabei helfen können?

Eine Kopie ist eine Kopie ist eine Kopie.

Zeitsprünge sind ein lukratives Geschäft geworden, Tempunauten sind gefragt. Doch manche werfen einen kritischen Blick auf die Entwicklung. Und plötzlich kommt auch Ralf zurück.

Nach seinem Zeitsprung ist das Interesse an Alexander groß. Niemand ist bisher so lange weg gewesen. Doch er tut sich mit dem Prominentenstatus schwer. Zum Glück gibt es Tara.

Taras Zeitsprung endet auf dem Hof, sie kann das alles noch nicht glauben. Die Welt scheint sich grundlegend verändert zu haben. Es gibt keine Anzeichen von Zivilisation, keine Flugzeuge, kein Licht in der Nacht. Kann sie Ralf trauen?

Menschen springen plötzlich in der Zeit. Mal für wenige Minuten, mal sogar für Jahre. Die Wissenschaft will das Phänomen erklären, die Wirtschaft wittert neuen Profit - und auf einige wartet der Heldenstatus.

Rynosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, stirbt nach einer Fischvergiftung. Xavier Kieffer entdeckt Widersprüche und taucht ein in die Welt der japanischen Küchenkunst.

Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastro-Kritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister im Musée d'Orsay endet schon nach der Vorspeise, denn Rynosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, fällt tot um. Fischvergiftung lautet die Diagnose. Kieffer ist skeptisch, deckt erste Widersprüche auf und taucht ein in die Welt der Sushi-Küche, in der es Fische gibt, die teurer sind als Gold und wertvoller als Menschenleben.

Vier geistige Alemannen - Schickele, Schweitzer, Heidegger und Sartre - bilden ein Quartett und sprechen über sich und die Beziehungen untereinander.

Die letzten 15 Monate ihres Lebens verbrachte Hannelore Kohl vorwiegend allein in ihrem Bungalow, in Dunkelheit und Kälte, gefangen in den eigenen vier Wänden aufgrund einer angeblichen Lichtallergie. Sie beging am 5. Juli 2001 Suizid.
1933 in Berlin als Hannelore Renner geboren, endet ihre großbürgerliche Kindheit im Kriegswinter 1944/45. Gemeinsam mit der Mutter und dem Vater, der als einer der Direktoren des Rüstungskonzerns HASAG von der Roten Armee wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht wird, flieht sie in dessen Heimat in der Pfalz. Die Kriegswirren übersteht sie nur mit schweren Verletzungen an Seele und Leib.
1948 lernt die 15-jährige Schülerin den drei Jahre älteren Helmut Kohl kennen, 1960 heiratet sie ihn und vertritt fortan das klassische Frauenbild: Sie kündigt ihre Arbeit, bringt zwei Söhne zur Welt und kümmert sich, während er Politik macht, allein um Haushalt und Familie. Verbissen hält sie an ihrer Version der Familienidylle und der heilen Welt fest, auch später als Frau des Oppositionsführers und dann als Kanzlergattin. "Barbie von der Pfalz" und "die Doofe" sind nur zwei der Namen, mit denen sie in Bonn verspottet wird.
Mehr als 30 Jahre steht Hannelore Kohl stets perfekt frisiert und eisern lächelnd für konservative Familienwerte. Sie macht ihre Söhne zu "anständigen" Männern, gründet und leitet ein Kuratorium zur Hilfe von Menschen, deren zentrales Nervensystem durch Verletzungen beschädigt worden ist. Die Wiedervereinigung und der damit einhergehende Abzug der sowjetischen Streitkräfte sind schließlich ihre größte Genugtuung während der politischen Karriere ihres Mannes. Die Wahlniederlage 1998 soll endlich den erhofften Rückzug aus der Öffentlichkeit einläuten. Doch die Rechnung hat sie ohne ihren Mann gemacht. Die Parteispendenaffäre und die Verdächtigungen, ihr Kuratorium ZNS sei darin verwickelt, geben ihr den Rest, das Haus in Oggersheim wird zu einer Chiffre für Einsamkeit. "So ein abgelichtetes Leben will verkraftet sein", hat Hannelore Kohl einmal gesagt. Patrick Findeis nähert sich ihr in einem fiktiven Monolog.

Frei nach Goethe und 230 Jahre nach ihm reist das Liquid Penguin Ensemble mit technisch erweiterten Ohren nach Italien und hascht nach hörbarem Glück. Doch wie im Leben: Mitunter ist das flüchtige, funkensprühende Glücksgeräusch um die Ecke, noch ehe das Mikrofon gezückt ist. Eine melancholische Erinnerung bleibt zurück. Rekonstruktionsversuche. Und das Glück des Nacherzählens. Weißt Du noch, wie es klang? Als wir mitten in der Nacht den Stromboli hinabgestiegen sind und im Windschatten neben uns Steine und Steinchen die Feuerrutsche hinunterkullerten? Ein kleiner hörbarer Gruß der ungerührten Erde, die so unbeweglich nicht ist wie sie scheint. Im vulkanischen Süden Italiens allemal.

Eine Unzahl von Erzählern, von "Reportern, Berichterstattern, Conferenciers, Blindenführern, Chronisten", dominierte das Hörspiel bis in die 60er Jahre und täte es wohl noch, hätte nicht Friedrich Knilli in seinem Standardwerk "Das Hörspiel" (1961) "Mittel und Möglichkeiten des totalen Schallspiels" beschrieben.

Statt die metaphysische Anregung der Hörerseele durch den Äther im traditionellen "Worthörspiel" zu feiern - wie vor ihm der Hörspielpapst Heinz Schwitzke - plädierte der Medienwissenschaftler für eine Synthese aller Schallkünste im sogenannten "Totalhörspiel", "das den Illusionismus des herkömmlichen Hörspiels überwindet und die Bühne aus der Phantasie des Hörers in das Zimmer des Zuhörers verlegt".

Seit Max' Hund Bello von einer geheimnisvollen blauen Flüssigkeit getrunken hatte, war Bello nicht mehr Bello, sondern Herr Bello. Herr Bello ist ein Mensch geworden, zwar mit einigen hündischen Eigenschaften, aber mit viel Witz und vor allem einem großen Herzen. Die blaue Flüssigkeit hatte angeblich Max' Urgroßvater zusammengemixt, der sogenannte Magier der Löwengasse. Nun ist es aber so, dass Herr Bello regelmäßig einen Schluck von dem Saft trinken muss, um nicht wieder zu Bello zu werden. Das wäre auch möglich, hätte nicht Adrienne, Herrn Bellos neue Freundin, etwas dagegen ...

Sprache ist seit jeher ein Ort, der zu Auseinandersetzungen einlädt. – ganz egal, ob es dabei um den Gebrauch von Fremdwörtern geht oder um die Rechtschreibreform. Sprache ist Deutungshoheit. Auch beim Gendern.
Wenn sich die Gesellschaft verändert, ändert sich auch die Sprache. Oder funktioniert es auch anders herum? Beim sogenannten „Gendern“ soll niemand zurückgelassen werden. Es geht folglich um gerechte Sprache und diskriminierungsfreies Sprechen und darum, all denjenigen, die in der Sprache bislang unsichtbar gewesen sind, Sichtbarkeit zu verschaffen.
Doch es geht auch um Macht. Was gesetzt ist, muss durchgesetzt werden. Wer entscheidet wie gesprochen werden kann/darf/soll? Niemand will etwas Falsches sagen. Schweigen ist Safe Space. Ist Sprache nicht oft selbst Rhetorik? Und hat es eine Zeit, in der das Wort und die Sache eins waren, je gegeben?

Sommerfrische in den Alpen. Auf der abendlichen Hotelterrasse am See belauschen wir die Konversation der Gäste und die Bemerkungen der Kellner. Da sind Magdalena und Johannes, die an diesem Abend einer sehr intimen Lösung des Geist-Materie-Problems nahekommen, Mimi, die von ihrer türkischen Schwiegertochter etwas über den Umgang mit körperlicher Nähe erfahren hat, die tablettensüchtige Laura, deren Gedankenfluchten zu keinem Satzende führen, und Tilly, die gerne Beatrix Potters Kinderbücher übersetzt hätte und aus der Lebensgeschichte dieser Autorin viel gelernt hat: "Es ist nie zu spät, es sich anders zu überlegen".

Sie heißen Nina, Jonas, Violette und Erik. Sie sind Ende 20, Mitte 30, Mitte 50 und Mitte 60. Sie haben lose Beziehungen, sind verheiratet oder Single. Sie haben Kinder oder auch nicht. Sie leben ihr Leben selbstbestimmt, so wie sie das immer gewollt haben – im Großen und Ganzen. Genauer betrachtet allerdings leben sie ein Leben voller dringlicher Zwänge und billiger Kompromisse. Wobei: so schlimm ist es auch wieder nicht. Oder vielleicht doch? Sicher ist auf jeden Fall eines: Solange sie keine Entscheidungen treffen, wird sich ihr Leben nicht weiterentwickeln. Aber können sie es überhaupt wagen, ihren Wünschen nachzugehen oder haben sie sich nicht bedingungslos darauf eingelassen, immer das zu tun, was von ihnen erwartet wird?

Sie sinnieren – daheim, unterwegs in der Stadt, beim Schwimmen, im Flugzeug. Sie hadern. Mit ihrem wirklichen Leben und mit ihrem möglichen bzw. ihrem nicht möglichen.

Und sie werden sich treffen, alle vier, bei diesem Essen heute Abend. Wie sie sich dort verhalten, falls sie überhaupt hingehen werden, ist noch nicht entschieden.

"Ich habe entschieden: ich möchte etwas über Entscheidungen machen. Wie treffen wir Entscheidungen? Was steckt hinter der Angst, Entscheidungen zu treffen? Sind Entscheidungen oder sollten Entscheidungen überhaupt ein intellektueller Prozess sein? Was ist mit der Intuition, die einem den Weg weist? Wie sehr haben wir unser Leben überhaupt in der Hand? Was passiert, wenn ein Mensch in der absoluten Entscheidungslosigkeit verharrt – aus Angst, das Leben vergeudet zu haben durch die falsche Entscheidung? Nicht merkend, dass er sein Leben am tragischsten vergeudet indem er gar keine Entscheidung fällt? All diese Fragen laufen immer auf dasselbe hinaus: auf die Angst, am Ende des Lebens die eigenen Entscheidungen zu bereuen. Kann passieren!"
(Mercedes Lauenstein)

Drei alleinerziehenden Müttern wird im Rahmen einer kafakaesken Gerichtsverhandlung der Prozess gemacht. Sie kämpfen um ihre Würde, um ihre Selbstbestimmung und verweisen auf ihre Lebensleistung als Wegbegleiter ihrer Kinder. Dennoch bleibt die Anklage, dass sie den gesellschaftlichen Anforderungen nur ungenügend nachgekommen sind. Tatsächlich können Alleinerziehende ihren Erziehungsauftrag in der Regel nur zu Lasten der Karriere leisten. In der Konsequenz heißt das, dass ein Drittel der alleinerziehenden Familien von Armut bedroht bzw. 40 Prozent auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind. Was in der Konsequenz bedeutet, dass Kinder von Alleinerziehenden in ihrer Lebensplanung deutlich benachteiligt sind. Wie bereits in ihren preisgekrönten Vorgängerstücken „Das Projekt bin Ich“ und „Lieber Nicolas Berggruen“, hat die Autorin zunächst zahlreiche Interviews mit Betroffenen geführt. Aus diesem dokumentarisch-biographischen Material haben die Schauspielerinnen und Schauspieler in einem zweiten Schritt ihre Texte entwickelt - das alles auf der Folie einer Spielanordnung, in diesem Fall eben einer fiktiven Gerichtsverhandlung.

Teil 3 der Hörspiel-Trilogie "Soziale Realitäten" von Ulrike Müller. (Teil 1 "Das Projekt bin ich" (2014), Teil 2 "Lieber Nicolas Berggruen" (2017))

Marlov, der gerissene Privatdetektiv in der UdSSR, erlebt den nächsten Wechsel an der Kreml-Spitze: ein gewisser Michail Gorbatschow führt plötzlich das Land. Und ehe Marlov sich versieht, soll er diskret eine Mordserie mit schier unglaublichen Opfer-Zahlen aufklären.

Und zwar in seinem alten Heimatort in Sibirien. Aber nicht nur seine alten Bekannten erweisen sich als überraschend wenig kooperationsbereit. Auch sein Auftrag nimmt immer seltsamere Wendungen. Marlov wäre nicht Marlov, wenn ihm und seiner Luger nicht immer eine schlagkräftige Lösung einfiele. Doch reicht das für die unendlichen Weiten Sibiriens und den unerschöpflichen Vorrat an Problemen?

"Der Tod in Rom", erschienen 1954, ist Wolfgang Koeppens dritter Roman seiner posthum betitelten "Trilogie des Scheiterns", in der er die mentale Struktur eines Lebens in der Bundesrepublik nach dem Ende des Faschismus beschreibt. Auch in diesem Werk nutzt Koeppen konsequent die der literarischen Moderne der 1920er Jahre verpflichteten formalen Mittel wie Introspektion, Montage und Erzählerreflexion. Italien gilt seit Goethe und Thomas Mann als Fluchtpunkt deutscher Künstlerseelen, dem heimischen Muff zu entfliehen und humanistisch-antike Traditionen mit enthemmter Sexualität unter heiterer Sonne zu vereinen. In "Der Tod in Rom" wird Rom hingegen zur Kulisse einer tödlichen Gespensterséance: Hier treffen sich Anfang der 1950er Jahre, im vollsten Glanze der Wiederaufbauphase unter Adenauer, die Zweige einer deutschen Familie. Ihre Abkömmlinge sind als Opfer, Mitläufer und Täter tief verstrickt in die Zeit des Faschismus. Und die damals gerufenen Geister gestatten gerade in der ewigen Stadt keinen Neubeginn, kein Entkommen. Koeppen entwirft auch hier ein Panoptikum verschiedener Charaktere, die einen Querschnitt deutscher Seelenlandschaft widerspiegeln: Der junge, homosexuelle Komponist Siegfried Pfaffrath reist nach Rom zur Uraufführung seiner Symphonie, die die Tradition der "entarteten Musik" von Arnold Schönbergs Zwölftonreihen fortschreibt. Sein Wohltäter ist ein Emigrantenehepaar. In Rom findet sich auch Siegfrieds Onkel Gottlieb Judejahn ein, der es, aus kleinen Verhältnissen stammend, zum SS-General gebracht hatte und in Nürnberg in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde. Das Konzert führt die Familie zusammen: Siegfried, Judejahn und dessen Sohn, einen Priesterseminaristen, sowie Siegfrieds Eltern, die als Mitläufer die Vorteile der Nazidiktatur zu nutzen wussten. Koeppens Personenpartitur kulminiert am Ende in einem dissonanten Kollaps der Gefühle und Existenzen.

hoerspieltipps.net:
Auch diese Geschichte Wolfgang Koeppens erzählt wieder eines der eher unliebsamen Themen, die so gar nicht in die oft gloriefizierte Zeit des Aufbaus der Bundesrepublik passen. Auch hier sind es wieder die nicht restlos aufgearbeiteten Bezüge ins Dritte Reich, die hier im Mittelpunkt stehen.
Es personifiziert sich in der Figur des Judejahn, der hier glänzend von Thomas Thieme interpretiert wird. Ihm gelingt es, der Bösartigkeit der Figur allein schon mittels der Stimmfarbe Ausdruck zu verleihen.
Das verdrängt fast die guten Leistungen des restlichen Ensembles aus dem Blickfeld.

Leonhard Koppelmann hat den Roman für den Funk bearbeitet und inszeniert. Es ist ihm gelungen, die Atmosphäre der Vorlage einzufangen und zu transportieren. Unterstützt wird dies durch die permanent unterlegte Musik Hermann Kretschmars. Allerdings gibt diese Art der Untermaltung dem Stück diesen oft kritisierten künstlerischen Touch, auf den manche Hörer im Hörspiel gerne verzichten würden. Allerdings muss man hier zugestehen, dass es hier - auch aufgrund der besonderen Darstellungsform - sehr passend ist.

Die Umsetzung wirkt mehr wie eine inszenierte Lesung. Die Erzähltexte werden meist nur von einzelnen Sätzen der Figuren unterbrochen. Echte Dialoge sind eher selten. Das macht das Hörspiel etwas werkgetreuer, läuft aber ein wenig dem Hörfluss zuwider.

Die Produktion überzeugt in punkto Inhalt und Sprecherleistung. Allerdings ist die Darstellung schon eher speziell und wird wohl nicht jeden Hörer ansprechen. Wer sich auf diese Produktion jedoch einlassen kann, der wird mit 160 Minuten einer sehr düsteren und packenden Geschichte belohnt.

Rami Hamze ist gebürtiger Ostwestfale. Sein Äußeres scheint bei seinen Mitmenschen damit aber nicht überein zu bringen sein. Die häufig gestellte Frage, wo er herkomme, beantwortet er daher mit: "Aus der Zukunft." Ob sich Humor, Sarkasmus und Angriff als beste Verteidigung sich hierbei die Waage halten, ist die Frage. In autobiographischen Anekdoten nimmt uns Rami mit auf eine Reise durch den Alltag eines "Menschen mit Migrationshintergrund". Dabei sind Dinge komisch, die eigentlich nicht zum Lachen sind.

Monsieur Tictac ist ein Sonderling, der im Zwiespalt und im Kampf mit der Umwelt, mit der Natur, mit der Technik, den Gesetzen und den Mitmenschen steht.

Er ist zurück! Auf vielfachen Wunsch gibt es endlich ein Wiederhören mit Dickie Dick Dickens, dem charmantasten Verbrecher der Hörspielgeschichte. In der ersten Staffel erfahren wir, wie es Dickie vom kleinen Taschendieb zum König der Unterwelt geschafft hat.

Tokio im Ausnahmezustand – Sirenen heulen über der Stadt. Die Bevölkerung wird gewarnt, die Wohnungen nicht zu verlassen. Einige junge Leute wollen dem Chaos entgehen und machen sich mit einem Segelboot auf Richtung Südpazifik.

Einige Zeit darauf bleibt in nebliger Nacht der Fischtrawler "Ebirah" wegenMaschinenschadens liegen. Der junge Matrose, der allein an Deck auf Wache ist, hat ein seltsames Erlebnis: Aus der Nacht tönt eine Stimme - dort im Dunkeln sitzt ein Mann in einem Schlauchboot, der um etwas zu essen bittet. Der Fremde ist ein Schiffbrüchiger, der vor einiger Zeit auf einer Insel gestrandet ist. Er achtet sehr darauf, nicht gesehen zu werden und will nicht näher kommen, weil er - wie er sagt - eine ansteckende Krankheit hat...

Drei Pensionäre auf Busreise. Eine "Romantische Burgentour" soll es werden. Aber auf der Fahrt stolpern sie in einen Mordfall. Wer hat was gesehen? Oder haben die drei nur zu tief ins Glas geguckt?

Der Chefredakteur der Zeitung ist ein A... Deshalb wollen ihn zwei seiner Redakteure ermorden. Einem der beiden passt das besonders gut. Er hat ein Verhältnis mit der Frau des Chefs. Aber dann passiert alles anders.

Wie kommt ein armer Einsiedler in eine Luxusklinik? Warum muss seine Krankenschwester sterben? Und warum schlagen in der Strandhöhle des Einsiedlers Geigerzähler an? Ein schottischer Anwalt ermittelt.

Wie kommt ein armer Einsiedler in eine Luxusklinik? Warum muss seine Krankenschwester sterben? Und warum schlagen in der Strandhöhle des Einsiedlers Geigerzähler an? Ein schottischer Anwalt ermittelt.

Wie kommt ein armer Einsiedler in eine Luxusklinik? Warum muss seine Krankenschwester sterben? Und warum schlagen in der Strandhöhle des Einsiedlers Geigerzähler an? Ein schottischer Anwalt ermittelt.

Superintendent Robert Bristol erfährt, dass sein Bruder in einer Modeboutique tot aufgefunden wurde. Unversehens wird der Kirchenmann in die Sache verwickelt und landet in Nachtclubs unter Drogenhändlern.

Superintendent Robert Bristol erfährt, dass sein Bruder in einer Modeboutique tot aufgefunden wurde. Unversehens wird der Kirchenmann in die Sache verwickelt und landet in Nachtclubs unter Drogenhändlern.

Superintendent Robert Bristol erfährt, dass sein Bruder in einer Modeboutique tot aufgefunden wurde. Unversehens wird der Kirchenmann in die Sache verwickelt und landet in Nachtclubs unter Drogenhändlern.

Superintendent Robert Bristol erfährt, dass sein Bruder in einer Modeboutique tot aufgefunden wurde. Unversehens wird der Kirchenmann in die Sache verwickelt und landet in Nachtclubs unter Drogenhändlern.

Superintendent Robert Bristol erfährt, dass sein Bruder in einer Modeboutique tot aufgefunden wurde. Unversehens wird der Kirchenmann in die Sache verwickelt und landet in Nachtclubs unter Drogenhändlern.

Seit sieben Jahren stehen John und Sheila Nelson auf der Bühne und spielen in den Stücken von Alice Murdoch immer wieder dieselben abgegriffenen Figuren. Auf ihrer Fahrt in den wohlverdienten Urlaub verirren sie sich im Nebel und stoßen auf ein unverschlossenes Haus, in dem sie einen Toten finden. Orgelmusik aus den oberen Etagen fahrt sie zum Hausbesitzer, Prof. Aberley. Weder er noch der bald darauf eintreffende Freund Dr. Clifford kennen das Mordopfer, doch Clifford erinnert sich an das Fahndungsphoto eines Bankräubers. Der Fünfte im Bunde wird bald darauf Roland Hurst, dem Benzin wie Orientierung fehlt, und der sich alsbald am gemeinsamen Rätselraten beteiligt. schließlich und endlich trifft der Inspektor ein, doch nicht er ist es, dem die Lösung des Falles obliegt. Dazu sind nämlich so unorthodoxe Mittel wie ein getürkter Anruf nötig, und die können nur einem Hobby-Detektiv wie Dr. Clifford einfallen - ein Ende, wie es Alice nie hätte schreiben können! Worum ging es doch gleich in ihrem letzten Stück? Ein Romanschriftsteller verläuft sich im Gewitter und findet die Leiche eines Mannes in einem verlassenen Haus.

Im Heizöltank des ländlichen Einfamilienhauses der Familie Hägele schwimmt eine Leiche. Offenbar hat man auch noch versucht, das Öl anzuzünden! Hauptkommissar Bienzle, der Kriminalist mit der Vorliebe für Trollinger und schwäbische Mundart macht sich zunächst einmal ein Bild von der näheren und weiteren Umgebung des Tatortes und den Menschen, die dort leben. Dabei benimmt er sich gar nicht wie ein typischer Kriminalist. Er geht umher wie ein Spaziergänger, trinkt mit den Bauern Wein, flirtet mit der Pensionwirtin. Dabei sammelt er jedoch unentwegt Informationen, die sich allmählich zu einem Bild zusammenfügen: das Ehepaar Hägele, in dessen Haus die Leiche gefunden wurde, ist offenbar überkreuz miteinander. Frau Maria Hägele ist eine 'Reing'schmeckte' aus Stuttgart mit einer ziemlich dunklen Vergangenheit. Es ist offensichtlich, daß ihr in der ländlichen Umgebung die Decke auf den Kopf fällt. In ähnlicher Lage ist Gregor, ehemaliger Drogensüchtiger, der bei Maria Hägeles Vater, der sich im Ort einen Bauernhof gekauft hat, die Landwirtschaft lernt, um im fernen Costa Rica eine Apfelfarm zu gründen. Allmählich gelingt es Hauptkommissar Bienzle, den Zusammenhang zwischen dem 'Traum von Costa Rica' und der 'Leiche in Öl' herzustellen.

hoerspieltipps.net:
Felix Huby lässt hier seinen 'Bienzle' in einem Fall ermitteln, der es hier mit der Kuriosität einer Leiche in einem Heizöltank zu tun bekommt. Der Fall ist auf einem guten Tatort-Niveau und eines der besten 'Bienzle'-Hörspiele. Wer den schwäbelnden Kommissar nur aus dem (Fernseh-)Tatort kennt, wir vielleicht etwas enttäuscht sein, da die bekannte und beliebte Schrulligkeiten hier wegen der Kürze keinen Platz haben. Dennoch reißt die Qualität des Falles an sich, da auch wieder einiges raus.

Immerhin hab man bei der Besetzung mit Dieter Eppler einen erstklassigen Schauspieler verpflichten können, der die Rolle des Hauptkommissars sehr authentisch ausfüllt.

Alles in allem ein sehr bodenständiger Krimi, der zeigt, dass der Kommissar Bienzle durchaus schon vor seiner Fernsehkarriere ein ordentliches Format vorweisen konnte.

Wettlauf mit dem Tod in Echtzeit - Sammy Ellerman hat eine Stunde Zeit, seine Wettschulden zu bezahlen. Andernfalls ... Aber Ellerman liegt mit einer Lungenentzündung im Bett. Er kann nur telefonieren. Ein nach wie vor fesselndes Monologstück.


Das Haus zweier alter Damen ist komplett abgebrannt. Und eine Dame dabei umgekommen. Verdächtige gibt es genug. Denn die Dame war bei all ihren Mietern verhasst. Ein Fall für Brandstifterjäger Quentin Barnaby.

Brennt man die ganze Firma ab, nur weil man heiß verliebt ist? Und die Büroleiterin die Liebe nicht erwidert, sondern mit dem Chef ausgeht? Ein Angestellter ist verdächtig. Ein Fall für Brandstifterjäger Quentin Barnaby.

Aus der Justizvollzugsanstalt Heilbronn sind zwei Gefangene ausgebrochen. Der eine von ihnen ist ein psychopathischer mehrfacher Mörder namens Pröll, der "rücksichtslos von der Schußwaffe Gebrauch macht". Der andere ist eher ein Mitläufer, ein junger Mann namens Jo, der wegen eines versuchten Bankraubs, den er in jugendlicher Dummheit beging, verurteilt worden war und sich an Prölls Ausbruch anhängte. Die Tat erregt beträchtliches Aufsehen, es wird eine bundesweite öffentliche Fahndung ausgelöst. Um über die Grenze und damit in Sicherheit zu kommen, bleibt Jo nur eines übrig: er muß sich an seinen älteren Bruder Kaj wenden. Der ist das genaue Gegenteil seines Bruders: ein ehrgeiziger, disziplinierter, um nicht zu sagen: asketischer und verbissener Mann, der sich als Karatekämpfer einen Namen gemacht hat. Seine Zielstrebigkeit hat ihm soeben die Chance seines Lebens eingebracht: Er soll Leibwächter bei der Inhaberin einer Kunstdruckerei werden, die auf die Reproduktion teurer Gemälde spezialisiert ist. Das bedeutet neben einem guten Gehalt eine Einliegerwohnung im Grünen, wo er mit seiner Frau endlich das langersehnte, schwer erarbeitete "kleine Glück" genießen kann. Eben als Kaj sich rüstet, um zum Vorstellungsgespräch zu fahren, klingelt das Telefon. Am Apparat ist Jo, der ihn unbedingt sofort sprechen will...

Geliebte trifft Geliebten. Jeden Donnerstag in einem Hotelzimmer. Beide sind verheiratet. Beiden geht es nicht ums Reden. Aber dann führen unbedachte Worte in die Katastrophe.

Eine Mordserie in einer bretonischen Kleinstadt. Nichts verbindet die Taten. Bis auf einen Hund, der an jedem Tatort auftaucht. Alle scheinen ihn zu kennen. Und alle haben eine Mordsangst vor ihm.

Ein Einbrecher findet in einem Haus keine Beute, sondern eine Leiche. Er macht sich aus dem Staub und damit verdächtig. Die wirklich Verdächtigen aber sind die Hausbewohner, von denen niemand die Leiche kennen will.

Ein acht Jahre alter Mordfall. Die letzte Spur führt an die Seine in eine billige Schenke mit überraschend wohlhabenden Gästen. Plötzlich wird ein Mann erschossen. Und die Vergangenheit findet zur Gegenwart.

Ein junges Mädchen wird ermordet auf einem kleinen Platz am Montmartre gefunden. Sie trägt ein billiges Abendkleid und hat weder Handtasche noch Papiere bei sich. Zuerst nimmt Maigret an, es handle sich um eines der Animiermädchen, die diese Gegend unsicher machen, aber die weitere Untersuchung belehrt ihn eines Besseren. Schritt für Schritt dringt Maigret in das Dunkel um die Identität der Ermordeten ein. Die erste Spur führt in ein Modeatelier, in dem die Tote sich das Abendkleid geliehen hatte. Aus Nizza wird gemeldet, dass man ihre Mutter an den Spieltischen von Monte Carlo gefunden hat. Und dann wird bekannt, dass dem jungen Mädchen ein Brief aus Amerika ausgehändigt wurde. Kurz darauf musste sie sterben. Es dauert eine Weile, bis Maigret die einzelnen Vorgänge um den Tod des Mädchens zu einem Mosaik zusammenfügen kann. Aber dann geht er in eine kleine Bar und verhaftet den Mörder.

Ein junger Mann will Maigret sprechen. Als Frau Maigret ihn einen Augenblick im Salon allein lässt, entwendet er den Revolver des Kommissars. Dies ist der Auftakt zu einer der kompliziertesten Untersuchungen, die der Kommissar erlebt hat. Der Vater des Revolverdiebes ist als Werkzeug einer Erpresserin zum Mörder geworden. Aus Liebe zu seinem Vater will der Sohn ihn rächen. Maigret gelingt es im letzten Augenblick, den sympathischen Jungen vor einer Torheit zu bewahren, die sein ganzes Leben verpfuscht hätte.

Ein KGB-Agent im Führungsstab einer australischen Sicherheitsbehörde? Noch während man in Australien intern ermitteln, kommt ein Killer aus der Sowjetunion - und wird am Flughafen freundlich empfangen.

Eine Überwachungsstation in der australischen Wüste fängt Signale dreier amerikanischer Satelliten auf. Anscheinend nichts besonderes. Bis sich die Russen für die Station und die Signale interessieren.

Eine amerikanische Weltraumsonde im australischen Busch abgestürzt. Angeblich nur ein Wettersatellit. Aber wieso kommt dann die CIA? Und der KGB gleich hinterher? Schnell eskaliert die Sache.

Ein Bankräuber bricht aus dem Gefängnis aus und macht sich auf in den australischen Busch. Dort liegt seine Millionenbeute vergraben. Die Polizei verfolgt ihn. Aber sie bekommt Konkurrenz. Von der Spionageabwehr.

Sir John Plummer, der Chef des australischen Geheimdienstes, plant eine Neustrukturierung der Verantwortungsbereiche. Vor allem der Bereich von Frank Gee ist viel zu komplex. Bevor hier aber konkret etwas geschehen kann, bringt ihm Gee einen Hinweis aus England, dass ein in der Branche berüchtigter Killer, genannt der Wolf, auf eine hochstehende Persönlichkeit in Australien angesetzt sei. Gee weiß, dass der 'Wolf' über Umwege Informationen aus dem australischen Geheimdienst bezieht. Es muss jemanden geben, der für zwei Seiten arbeitet. Deshalb treffen sich Plummer und Gee nur noch außerhalb des Dienstgebäudes. Während sie mit Hinweisen auf bevorstehende Rauschgiftlieferungen dafür gesorgt haben, dass alle Einreisenden genauestens kontrolliert werden, wird ihre Befürchtung immer größer, dass der 'Wolf' schon im Land sein könnte.

Michael Tait, geboren 1945 in England, lebte während der 70er-Jahre längere Zeit in Australien. Dort entstanden zahlreiche Kriminalromane und -hörspiele für die australische Rundfunkgesellschaft abc, die von deutschen Sendern übernommen wurden. Sein Theaterstück 'Fellowship' wurde 1974 von der kanadischen Fernsehgesellschaft
cbc als Film produziert. Tait lebt in England und arbeitet auch als Literaturhistoriker und -kritiker.

hoerspieltipps.net:
Das geübte Krimiohr kann man mit diesem Fall sicherlich nicht überraschen. Die Geschichte von Michael Tait hat zwar einen gewissen Knalleffekt, der allerdings viel zu einfach zu durchschauen ist und letztlich nicht wirklich zündet.
Zudem ist die Umsetzung etwas schwach auf der Brust und sorgt auch nicht wirklich dafür, dass der Hörer an die Geschichte gefesselt wird.
Hinzu kommt noch eine sehr befremdliche Musikausstattung, die vielleicht zur Zeit der Handlung passt, thematisch aber deutlich daneben liegt.

Piet Verboom, der Gründer und Leiter der "Hinduistischen Gesellschaft" ist erhängt worden. Adjutant Grijpstra und Brigadier de Gier von der Amsterdamer Mordkommission müssen in der seltsamen Welt der obskuren Sekte nach einem Mörder suchen. Ein Mann ist ihnen dabei eine besondere Hilfe: Jan Karel van Meteren, ehemaliger Wachtmeister 1. Klasse in Neuguinea und jetziger Verkehrspolizist in Amsterdam - ein Papua. Dieser Mann war einst in Neuguinea eine mächtige Persönlichkeit. Gemeinsam entdecken sie in einem Keller Fäßchen mit einer mysteriösen japanischen Suppenpaste.

Ein englischer Butler wie aus dem Bilderbuch. Für sein blaublütige Herrschaft tut er alles. Er verwaltet das Anwesen und die Finanzen und steht auch für diskrete Dienstleistungen zur Verfügung.

Finns beste Freundin Jola besucht ihn in Berlin. Und ausgerechnet jetzt hat Finn sturmfrei! Das kann ja nur lustig und aufregend werden. Denn Jola ist ziemlich mutig und vorlaut und lässt keine Gelegenheit aus, um den ruhigen Finn immer wieder in neue Abenteuer zu verwickeln.

Neben den Hörspielneuerscheinungen im Juli, beschäftigen wir uns mit einem offenen Protestbrief, den zahlreiche HörspielautorInnen unterzeichnet haben. Wir reisen nach Berlin zum Festival „Klangteppich“. Außerdem sprechen wir mit Hörspielautorin Anouschka Trocker über ihr Hörspiel „Feuersturm“ – das Hörspiel des Monats April.

Geld stinkt nicht.

Als eines Morgens die Polizei vor Jeff Suttons Tür steht, kann der Taxifahrer nicht fassen, was man ihm vorwirft: Er soll ein zwölfjähriges Mädchen entführt und vergewaltigt haben. Der Beweis: Fingerabdrücke im Appartement der Familie. Vor zwei Tagen hatte er die Mutter des Opfers vom Flughafen nach Hause gefahren, und auf ihre Bitte hin in der Wohnung gewartet, während sie das Wechselgeld holen ging. Jeff Sutton wird in Untersuchungshaft genommen und zur eigenen Sicherheit im Todestrakt untergebracht – denn als mutmaßlicher Vergewaltiger lebt es sich gefährlich im Gefängnis. Robert, ein gefühlskalter Mörder, ist dort sein einziger Gefährte. Ausgerechnet er glaubt an Jeffs Unschuld. Aber glaubt Jeff selbst noch an Gerechtigkeit? Am Tag der Urteilsverkündung nimmt der Fall eine überraschende Wendung. Ein Krimi, der auf einer wahren Geschichte beruht.

Monsieur Plume schläft. Neben ihm seine Frau, in acht Teile zerstückelt. Was ist passiert? Wenn Plume unschuldig ist, warum hat er dann nichts dagegen unternommen, fragt der Richter und verurteilt ihn zum Tode. "Die Hinrichtung wird morgen stattfinden. Angeklagter, haben Sie noch etwas hinzuzufügen?" - "Entschuldigen Sie," sagte Monsieur Plume, "aber ich habe die Affäre nicht verfolgt". Und schlief wieder ein. Monsieur Plume erlebt die Welt als einzige Absurdität. Abwegigkeit, Schrecken und Gewalt werden mit einer kühlen Lakonie geschildert, die den Zuhörer förmlich in Plumes Mikrokosmos hineinzieht.

"Der menschliche Geist ist ein Land, eine Geographie, und das sind keine Metaphern, sondern das ist fassbare Realität - und diese Einsicht verdanken wir Michaux."
(Antoine Berman)

Warum gibt es Plattdeutsch? Musik? Sex? Umweltverschmutzung? Seltene Erden? Präsidenten mit orangenen Haaren? Wer macht all das? Wer denkt sich das alles aus? „Schöpfer von Leben“. Die machen das.

Die Konzeptagentur mit ihren beiden Gründern Daniel Schöpfer und Theodor von Leben sind die Erfinder von allem. Wir begleiten die Kreativ-Agentur bei ihrer Arbeit. Und leider müssen wir dabei feststellen, dass die Mitarbeiter:innen von „Schöpfer von Leben“ auch nur allzu menschlich sind. Interne Streitigkeiten und gekürzte Mittel sorgen dafür, dass die kreativen Köpfe von SvL mindestens genauso viel Chaos anrichten wie Freude schaffen. Eigentlich sogar deutlich mehr.

Deutschland ist pleite. Ein internationales Bankenkonsortium übernimmt das Land und verkauft die Deutschen an solvente Investoren. Eine neue Form der Kapitalanlage. Auch die Neumanns werden verkauft, dabei ist diese Familie wohl kaum eine lohnende Investition.
Das sehen die Neumanns selbst auch so: "Unsere Familie ist das Letzte, was ich kaufen würde", schreibt die pubertierende Tochter Lisa mit Magneten an die Tür des kaputten Kühlschranks. Das ist ihre Art, mit ihren Eltern – dem arbeitslosen Hans und der Supermarktverkäuferin Christina – zu kommunizieren. Dennoch: in Zeiten wie diesen findet sich im kinderlosen Ehepaar Marie und Robert ein Käufer für die Neumanns, obwohl Marie viel lieber einen Hund bekommen hätte.

Das Hörspiel ist eine Adaption von Shakespeares 'A Midsummernight's Dream'. Nur der Umstand, dass Oberon hier Tetje Obermann und Lysander Lothar heißen und alles im Wald von Albernhusen spielt, lassen den kundigen Hörspielfreund hellhörig werden: Sollte hier wieder ein Beispiel für diese hinreißend albernen niederdeutschen 'Klamotten' vorliegen, die schon seit den 50er-Jahren regelmäßig auf die Hörer losgelassen werden? Genau so ist es.
'Mittsommernachtsdröömen' ist die Aufzeichnung einer Live-Veranstaltung, bei der das Publikum tüchtig mithelfen muss, denn die paar Schauspieler sind der titanischen Aufgabe allein gar nicht gewachsen!

Meister Eder lässt sich breitschlagen und versorgt die Fische einer verreisten Nachbarin. Pumuckl hilft eifrig, was den Fischen allerdings gar nicht gut tut. Als er dann auch noch den Kanarienvogel freilässt, ist der Meister Eder mit seinen Nerven am Ende.

"Der Tod in Rom", erschienen 1954, ist Wolfgang Koeppens dritter Roman seiner posthum betitelten "Trilogie des Scheiterns", in der er die mentale Struktur eines Lebens in der Bundesrepublik nach dem Ende des Faschismus beschreibt. Auch in diesem Werk nutzt Koeppen konsequent die der literarischen Moderne der 1920er Jahre verpflichteten formalen Mittel wie Introspektion, Montage und Erzählerreflexion. Italien gilt seit Goethe und Thomas Mann als Fluchtpunkt deutscher Künstlerseelen, dem heimischen Muff zu entfliehen und humanistisch-antike Traditionen mit enthemmter Sexualität unter heiterer Sonne zu vereinen. In "Der Tod in Rom" wird Rom hingegen zur Kulisse einer tödlichen Gespensterséance: Hier treffen sich Anfang der 1950er Jahre, im vollsten Glanze der Wiederaufbauphase unter Adenauer, die Zweige einer deutschen Familie. Ihre Abkömmlinge sind als Opfer, Mitläufer und Täter tief verstrickt in die Zeit des Faschismus. Und die damals gerufenen Geister gestatten gerade in der ewigen Stadt keinen Neubeginn, kein Entkommen. Koeppen entwirft auch hier ein Panoptikum verschiedener Charaktere, die einen Querschnitt deutscher Seelenlandschaft widerspiegeln: Der junge, homosexuelle Komponist Siegfried Pfaffrath reist nach Rom zur Uraufführung seiner Symphonie, die die Tradition der "entarteten Musik" von Arnold Schönbergs Zwölftonreihen fortschreibt. Sein Wohltäter ist ein Emigrantenehepaar. In Rom findet sich auch Siegfrieds Onkel Gottlieb Judejahn ein, der es, aus kleinen Verhältnissen stammend, zum SS-General gebracht hatte und in Nürnberg in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde. Das Konzert führt die Familie zusammen: Siegfried, Judejahn und dessen Sohn, einen Priesterseminaristen, sowie Siegfrieds Eltern, die als Mitläufer die Vorteile der Nazidiktatur zu nutzen wussten. Koeppens Personenpartitur kulminiert am Ende in einem dissonanten Kollaps der Gefühle und Existenzen.

In der amerikanischen Emigration las der Filmregisseur Max Ophüls Goethes Alterswerk aus dem Jahr 1826, das um die Utopie einer gewaltlosen Beherrschung des Elementaren in der Natur wie in den menschlichen Temperamenten kreist. 1953 versuchte er seine Leseerfahrung mit den Erzählmitteln des Radios einzuholen: durch eine Art inszenierter Lektüre, die sich selbst illustriert, mit Stimmen, mit Geräuschen und mit einer melodramatisch eingesetzten Musik. Die Produktion wurde zu einem Prototyp des epischen Hörspiels.

In seinem Alterswerk "Novelle" fasste Goethe unter dem Eindruck der Entwicklung der französischen Revolution seine Anschauungen über Kunst, Natur, Gesellschaft, Sitte und Frömmigkeit in kunstvoller Form zusammen. Wie es der Charakter der Novelle verlangt, steht die "unerhörte Begebenheit" im Mittelpunkt. In die idyllische Landschaftsbeschreibung während eines Spazierrittes einer aufgeklärten Adelsgesellschaft bricht das Unglück eines Jahrmarktsbrandes in der nahen Stadt: Ein Tiger und ein Löwe brechen aus. Als der Tiger die Fürstin zu bedrohen scheint, tötet ihr Begleiter Honorio - zur Verzweiflung der Schausteller - das zahme Tier. Dass das Tier harmlos gewesen sein muss, erfährt die staunende Hofgesellschaft angesichts eines Löwen, den das Kind der Schausteller - unwissend und arglos - in natürlicher Zuwendung besänftigt. "Zu zeigen, wie das Unbändige, Unüberwindliche oft besser durch Liebe und Frömmigkeit als durch Gewalt bezwungen wird, war die Aufgabe", schrieb Goethe 1827 nach Vollendung seiner "Novelle".

Alltag und Routine: Sie sind der Tod für viele Beziehungen. Steffi und Fabienne wollen deshalb das Feuer neu entfachen, bei einem romantischen Wochenende zu zweit. Und Steffi entdeckt Fabienne wirklich auf eine ganz neue Art – die ihr aber so richtig Angst macht ...

Die gleichen Orte klingen überall ein bisschen anders. Die EBU Ars Acustica Group macht Wälder, Einkaufszentren und Joggingstrecken zu Stationen einer akustischen Reise. Podcatcher an, Kopfhörer auf und los geht’s.

Ein Wald ist überall leicht zu erkennen – ganz gleich, ob er in Schweden steht oder auf Sizilien. Sein Klang aber kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dasselbe gilt für Einkaufszentren oder Joggingstrecken. Deshalb nutzt die EBU Ars Acustica Group diese Orte als Einstiegspunkte für eine akustische Europareise: Laden Sie sich unsere „Location Podcasts“ herunter, begeben Sie sich zu einem Wald, einem Einkaufszentrum oder dem Trimm-Dich-Pfad Ihrer Wahl und setzen Sie den Kopfhörer auf! Wir beamen Ihre Ohren ans andere Ende des Kontinents.

Wer hat den Agenten Wolfisberg umgebracht? Und was spielt sich ab hinter den Kulissen der Schweizer Kleinkunstszene? Antworten auf diese brennenden Fragen liefert das erste Hörspiel des Autorenduos Natascha Beller und Patrick Karpiczenko. Eine Kriminalkomödie auf Mundart mit Starbesetzung.

Wolfisberg ist tot. Die Leiche des umtriebigen Künstleragenten liegt irgendwo in der Aargauer Landschaft. Wer hat ihn ins Jenseits befördert? Und aus welchem Grund? Der Verdacht fällt auf den buntgemischten Haufen seiner Klienten. Es sind Bühnenkünstler, die vertraglich von Wolfisberg abhängig, aber auch persönlich mit ihm verbandelt waren. Dazu gehören zum Beispiel Bippo, der alte Clown, oder Marisa, die Glasharfenspielerin aus Osteuropa, Johannes Pfütz, der aufstrebende Slampoet, und nicht zuletzt Georg Singer, ein Komiker mit zweifelhaftem Talent und bescheidenen Erfolgen. Singer macht sich verdächtig, als er seinen Manager öffentlich für die serbelnde Karriere verantwortlich macht. Aber auch die anderen Künstler reagieren auffallend nervös. Sie streuen hinter der Bühne Verdächtigungen und spinnen Intrigen.

Wenn Witze töten könnten, oder: Kleinkunst macht kriminell. Nach dieser Devise haben die studierten Filmemacher Natascha Beller und Patrick Karpiczenko ihren ersten SRF-Radiokrimi konstruiert. Als aktive Humorhandwerker – u. a. bei der "Deville Late Night"-Show – kennen sie die Mechanismen und Machenschaften der Unterhaltungsbranche bestens. Und sie fürchten sich auch nicht vor grenzwertigen Pointen.

Die Deckungsgleichheit zwischen Online- und Offline-Modus, die das Dasein der heute vorzugsweise mit der Kunst kokettierenden Millenials charakterisiert, spiegelt die Liebesgeschichte von Arnold und Odile. Der 1991 in Rheinland-Pfalz geborene Goldhorn hat sein Prosa-Debut für das Hörspiel zu einer Werther-Geschichte eines Digital Native kondensiert. Die Geschichte führt nach Berlin, Paris und Athen, findet statt unter dem Dauerbeschuss von Chatnachrichten, irreal wirkenden Infos über Hungerkatastrophen und Terroranschlägen, zwischen Yoga-Tutorial, Sex und Internet-Games.

Innerhalb von vier Monaten wurden in einer belgischen Kleinstadt drei Frauen ermordet. Die Serie der Verbrechen begann, als sich Professor Fougere in dem Ort niederließ, um hier sienen Lebensabend zu verbringen. Da er sehr zurückgezogen lebte, geriet er in den Verdacht der Täterschaft. Dennoch informiert Kommissar Ronceval den Professor sofort, als ein weiterer Mord geschieht. Ein Trick? Oder ist wirklich ein anderer aus dem Städtchen der Täter? Die belgische Autorin Jean Marsus schildert in ihrem Kriminalstück "Die verfluchte Stadt" die Lebensgewohnheiten von Kleinstadtbewohnern und ein Ereignis, das in dieser abgeschlossenen Welt einigen Wirbel verursacht.

Ein Reporter im Bann der Neuen Rechten Jan Brock ist freier Reporter. Sein Prinzip: Was es gibt, darüber muss man schreiben. Nun muss er über die Neue Rechte schreiben. Denn er ist auf die schwülstigen Texte Storm Linnés gestoßen. Die Gedichte des rechten Poeten widern Brock ebenso an wie sie ihn faszinieren. Er macht sich auf in den Spessart. Auf Burg Zornfried will er mehr über Linné und andere völkische Vordenker recherchieren. Doch zwischen Schaumwein, weihevollen Tafelrunden und Exkursen über die Hierarchien des artenreinen deutschen Waldes verwischen sie zunehmend: die Grenzen zwischen teilnehmender Beobachtung und beobachtender Teilnahme.

Der Autor und Journalist Jörg-Uwe Albig nimmt in seiner Satire die neurechten Bewegungen unserer Gegenwart in den Fokus – und die Medien, die deren Treiben mit sensationsfreudigem Eifer begleiten.

Es gibt interessante Möglichkeiten, sich gegenseitig umzubringen.

Nach einem Besuch in Irland ermöglicht der Autor, Michael Koser, seinem "Lieblingskind", Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen einen Aufenthalt in London. Hier ist der Innenminister Seiner Majestät, Lord Chesterfield, spurlos verschwunden. Dem Ruf Seiner Majestät folgt van Dusen ohne Zögern, scheint der Fall für den Amateur-Kriminologen eine Art Leckerbissen zu werden. Dass dieser Leckerbissen ihm zunächst im Halse stecken bleibt, liegt an der Bekanntschaft eines langen, dürren Typs mit schottischem Cape und Jagdmütze. Van Dusen sieht sich Englands bekanntestem Detektiv gegenüber, den König Edward VII. ebenfalls mit der Aufklärung des Falles betraut hat: Sherlock Homes. Während Homes hektisch und unpräzise in den Tag hinein ermittelt, gibt van Dusen sich gelassen, wie es seine Art ist. Am dritten Tag, zum festgesetzten Termin, lässt der König bitten, um sich von den beiden Männern das Ergebnis ihrer Ermittlungen vortragen zu lassen. Die zwei Resultate gleichen sich wie Tag und Nacht. Wessen Ermittlungen schließlich zum Ziel führen, wird das Hörspiel "Wettbewerb der Detektive" beantworten. Zeitpunkt der Handlung: 1903.

Teil 11 und 12:
Darf man die Tyrannei des Menschen über die Erde beenden, indem man die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzt? Der chinesische Schriftsteller Cixin Liu stellt in seinem Bestseller existentielle Fragen. Das, was damals im Hinggan-Gebirge in der Militärbasis "Rotes Ufer" begonnen wurde, wird streng geheim von Umweltaktivisten auf einem 60-Tonnen-Tanker mit dem Namen "Jüngstes Gericht" weitergeführt. Hier befindet sich das mobile Forschungszentrum "Zweite Basis Rotes Ufer". Es hat nicht nur eine Nachricht der Trisolarier an die Erde gegeben. Die Streitkräfte der ganzen Welt haben sich versammelt, um an die Informationen von den Außerirdischen zu kommen, die auf dem Tanker gespeichert sind. Wird es gelingen, die Nachrichten der Trisolaner zu bekommen – und sich auf das Eintreffen der außerirdischen Macht vorzubereiten?

Teil 11 und 12:
Darf man die Tyrannei des Menschen über die Erde beenden, indem man die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzt? Der chinesische Schriftsteller Cixin Liu stellt in seinem Bestseller existentielle Fragen. Das, was damals im Hinggan-Gebirge in der Militärbasis "Rotes Ufer" begonnen wurde, wird streng geheim von Umweltaktivisten auf einem 60-Tonnen-Tanker mit dem Namen "Jüngstes Gericht" weitergeführt. Hier befindet sich das mobile Forschungszentrum "Zweite Basis Rotes Ufer". Es hat nicht nur eine Nachricht der Trisolarier an die Erde gegeben. Die Streitkräfte der ganzen Welt haben sich versammelt, um an die Informationen von den Außerirdischen zu kommen, die auf dem Tanker gespeichert sind. Wird es gelingen, die Nachrichten der Trisolaner zu bekommen – und sich auf das Eintreffen der außerirdischen Macht vorzubereiten?

Teil 9 und 10:
Was wäre Ihre Reaktion, wenn die lang erhoffte Nachricht aus dem All lautete: "Antwortet nicht, sonst wird eure Welt erobert!" In Cixin Lius Sci-Fi-Epos wird aus dieser Hoffnung eine Bedrohung. Die Erde-Trisolaris-Organisation hat sich versammelt. Darunter viele Wissenschaftler, unter ihnen auch der Nanowissenschaftler Wang Miao. Hier trifft er auch auf die Kommandantin der Organisation, und ist erschüttert: Es ist jemand, den er nicht in dieser Funktion vermutet hätte. Wang Miao erfährt, warum versucht wurde, ihn an seinem Nanoforschungsprojekt zu hindern: Die Trisolarier fürchten, dass während ihrer langandauernden Reise zur Erde die Forschung dort solch große Fortschritte macht, dass die Menschheit gewappnet ist und die Trisolarier besiegen kann.

Teil 9 und 10:
Was wäre Ihre Reaktion, wenn die lang erhoffte Nachricht aus dem All lautete: "Antwortet nicht, sonst wird eure Welt erobert!" In Cixin Lius Sci-Fi-Epos wird aus dieser Hoffnung eine Bedrohung. Die Erde-Trisolaris-Organisation hat sich versammelt. Darunter viele Wissenschaftler, unter ihnen auch der Nanowissenschaftler Wang Miao. Hier trifft er auch auf die Kommandantin der Organisation, und ist erschüttert: Es ist jemand, den er nicht in dieser Funktion vermutet hätte. Wang Miao erfährt, warum versucht wurde, ihn an seinem Nanoforschungsprojekt zu hindern: Die Trisolarier fürchten, dass während ihrer langandauernden Reise zur Erde die Forschung dort solch große Fortschritte macht, dass die Menschheit gewappnet ist und die Trisolarier besiegen kann.

Teil 7 und 8
Gibt es Trisolaris wirklich? Und wenn ja: Kann man durch ein Virtual-Reality-Game auf die außerirdische Kultur vorbereitet werden? Cixin Liu hat in seinem Roman Welten erschaffen, die viel mit unserer Erde gemein haben.

Der Nanoforscher Wang Miao ist beeindruckt von dem Virtual-Reality-Game "Three Body", das ihn immer wieder in eine hoch komplexe Welt entführt. Er kann seine naturwissenschaftliche Ausbildung einsetzen, um sich in der virtuellen Welt zurecht zu finden. Um die vom Spiel gestellte Aufgabe lösen zu können, zieht er eines der schwierigsten mathematischen Probleme heran: Das Dreikörperproblem.
Wang Miao lernt die Astrophysikerin Ye Wenjie kennen, die damals auf der Militärbasis "Rotes Ufer" an dem Forschungsprojekt teilgenommen hatte, dessen Ziel es war, Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Ye Wenjie versichert Wang Miao jedoch, dass nie eine Nachricht von außerirdischen Lebensformen auf der Erde empfangen worden sei.

Teil 7 und 8
Gibt es Trisolaris wirklich? Und wenn ja: Kann man durch ein Virtual-Reality-Game auf die außerirdische Kultur vorbereitet werden? Cixin Liu hat in seinem Roman Welten erschaffen, die viel mit unserer Erde gemein haben.

Der Nanoforscher Wang Miao ist beeindruckt von dem Virtual-Reality-Game "Three Body", das ihn immer wieder in eine hoch komplexe Welt entführt. Er kann seine naturwissenschaftliche Ausbildung einsetzen, um sich in der virtuellen Welt zurecht zu finden. Um die vom Spiel gestellte Aufgabe lösen zu können, zieht er eines der schwierigsten mathematischen Probleme heran: Das Dreikörperproblem.
Wang Miao lernt die Astrophysikerin Ye Wenjie kennen, die damals auf der Militärbasis "Rotes Ufer" an dem Forschungsprojekt teilgenommen hatte, dessen Ziel es war, Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Ye Wenjie versichert Wang Miao jedoch, dass nie eine Nachricht von außerirdischen Lebensformen auf der Erde empfangen worden sei.

Teil 5 und 6
Inwieweit hängt die Entwicklung – ja: das Schicksal – der Menschheit von naturwissenschaftlicher Forschung ab? Der renommierte chinesische Schriftsteller Cixin Liu hat seiner Zukunftsvision Gestalt gegeben.

Wang Miao kommt durch das Virtual-Reality-Game "Three Body" zum ersten Mal in Kontakt mit Trisolaris. Eine Figur weiht ihn in die Logik des Spiels ein: Es geht darum, den Lauf der Sonne(n) vorherzusagen. Denn davon hängt das Überleben der Zivilisation ab. Der Polizist Shih Quiang berichtet Wang Miao von den seltsamen Ereignissen, die sich in sehr kurzer Zeit gegenüber wissenschaftlichen Institutionen, Personen und Einrichtungen ereignet haben. Ist das Ziel all dieser Aktionen, die Forschung lahmzulegen?]> (TIPP) Die drei Sonnen Teil 5 / 12 (Cixin Liu) WDR - NDR 2017 - Random House Audio 2018 Mon, 21 Jun 2021 18:47:05 +0200 https://www.ndr.de/kultur/radiokunst/NDR-Hoerspiel-Box,hoerspielbox100.html SF-Hörspiel Inwieweit hängt die Entwicklung – ja: das Schicksal – der Menschheit von naturwissenschaftlicher Forschung ab? Der renommierte chinesische Schriftsteller Cixin Liu hat seiner Zukunftsvision Gestalt gegeben.

Wang Miao kommt durch das Virtual-Reality-Game "Three Body" zum ersten Mal in Kontakt mit Trisolaris. Eine Figur weiht ihn in die Logik des Spiels ein: Es geht darum, den Lauf der Sonne(n) vorherzusagen. Denn davon hängt das Überleben der Zivilisation ab. Der Polizist Shih Quiang berichtet Wang Miao von den seltsamen Ereignissen, die sich in sehr kurzer Zeit gegenüber wissenschaftlichen Institutionen, Personen und Einrichtungen ereignet haben. Ist das Ziel all dieser Aktionen, die Forschung lahmzulegen?

Teil 3 und 4
"Kriegszeiten? Wo ist denn hier Krieg?" – Die Menschheit ist in existentieller Gefahr, doch ein Großteil der Erdbevölkerung ist sich dessen absolut nicht bewusst. Cixin Liu entführt uns in seinem Science-Fiction-Bestseller in eine Zukunft, deren Vorzeichen sich geändert haben.

China 2006. Wang Miao ist Physiker und spezialisiert auf Nanotechnologie. Er wird von Polizisten – unter ihnen der rüpelhafte Shih Quiang – und Militärs zu seinen Verbindungen zu einer Organisation namens Frontiers of Science befragt. Es herrscht Aufruhr unter Physikern weltweit: Experimente in Teilchenbeschleunigern haben bewiesen, dass bislang als Konstanten geltende Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht unveränderlich sind. Beim Entwickeln von Fotos, die er mit einer analogen Kamera gemacht hat, entdeckt Wang Miao Zahlenreihen, die er nicht zuordnen kann: Ein Countdown?

Teil 3 und 4
"Kriegszeiten? Wo ist denn hier Krieg?" – Die Menschheit ist in existentieller Gefahr, doch ein Großteil der Erdbevölkerung ist sich dessen absolut nicht bewusst. Cixin Liu entführt uns in seinem Science-Fiction-Bestseller in eine Zukunft, deren Vorzeichen sich geändert haben.

China 2006. Wang Miao ist Physiker und spezialisiert auf Nanotechnologie. Er wird von Polizisten – unter ihnen der rüpelhafte Shih Quiang – und Militärs zu seinen Verbindungen zu einer Organisation namens Frontiers of Science befragt. Es herrscht Aufruhr unter Physikern weltweit: Experimente in Teilchenbeschleunigern haben bewiesen, dass bislang als Konstanten geltende Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht unveränderlich sind. Beim Entwickeln von Fotos, die er mit einer analogen Kamera gemacht hat, entdeckt Wang Miao Zahlenreihen, die er nicht zuordnen kann: Ein Countdown?

Teil 1 und 2
Welche Auswirkungen hätte das bevorstehende Eintreffen von Außerirdischen für unsere menschliche Zivilisation? Das Hörspiel nach dem international gefeierten Science-Fiction-Bestseller von Cixin Liu inszeniert die Welt vor ihrem potentiellen Ende.

China 1967. Es ist die Zeit der Kulturrevolution. Die Roten Garden verbreiten Angst und Schrecken und lassen bei ihren zahlreichen "Kampf- und Kritiksitzungen" Akademiker und hochangesehene Intellektuelle, tituliert als Reaktionäre oder Feinde der Revolution, öffentlich umbringen. Die als Reaktionärin denunzierte, inhaftierte Astrophysikerin Ye Wenjie wird zu der weit abgelegenen Militärbasis "Rotes Ufer" gebracht, um mit einer kleinen Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt zu verfolgen. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen

Teil 1 und 2
Welche Auswirkungen hätte das bevorstehende Eintreffen von Außerirdischen für unsere menschliche Zivilisation? Das Hörspiel nach dem international gefeierten Science-Fiction-Bestseller von Cixin Liu inszeniert die Welt vor ihrem potentiellen Ende.

China 1967. Es ist die Zeit der Kulturrevolution. Die Roten Garden verbreiten Angst und Schrecken und lassen bei ihren zahlreichen "Kampf- und Kritiksitzungen" Akademiker und hochangesehene Intellektuelle, tituliert als Reaktionäre oder Feinde der Revolution, öffentlich umbringen. Die als Reaktionärin denunzierte, inhaftierte Astrophysikerin Ye Wenjie wird zu der weit abgelegenen Militärbasis "Rotes Ufer" gebracht, um mit einer kleinen Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt zu verfolgen. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen. "Unterleuten" ist ein Dorf, wie Dörfer eben sind. Hier kennt jeder jeden. Und jeder hat mit jedem so seine Deals und mancher mit manchem – noch von vor langer Zeit – ein paar Hühnchen zu rupfen...

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen. "Unterleuten" ist ein Dorf, wie Dörfer eben sind. Hier kennt jeder jeden. Und jeder hat mit jedem so seine Deals und mancher mit manchem – noch von vor langer Zeit – ein paar Hühnchen zu rupfen...

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen. "Unterleuten" ist ein Dorf, wie Dörfer eben sind. Hier kennt jeder jeden. Und jeder hat mit jedem so seine Deals und mancher mit manchem – noch von vor langer Zeit – ein paar Hühnchen zu rupfen...

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen. "Unterleuten" ist ein Dorf, wie Dörfer eben sind. Hier kennt jeder jeden. Und jeder hat mit jedem so seine Deals und mancher mit manchem – noch von vor langer Zeit – ein paar Hühnchen zu rupfen...

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen. "Unterleuten" ist ein Dorf, wie Dörfer eben sind. Hier kennt jeder jeden. Und jeder hat mit jedem so seine Deals und mancher mit manchem – noch von vor langer Zeit – ein paar Hühnchen zu rupfen...

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen. "Unterleuten" ist ein Dorf, wie Dörfer eben sind. Hier kennt jeder jeden. Und jeder hat mit jedem so seine Deals und mancher mit manchem – noch von vor langer Zeit – ein paar Hühnchen zu rupfen...

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder auf und neue werden geschlagen. "Unterleuten" ist ein Dorf, wie Dörfer eben sind. Hier kennt jeder jeden. Und jeder hat mit jedem so seine Deals und mancher mit manchem – noch von vor langer Zeit – ein paar Hühnchen zu rupfen...

Ein Dorf in der Prignitz, weit im Nordwesten Brandenburgs. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Felder, Sand und brandenburgischer Himmel, schützenswerte Vogelarten, alteingesessene Bauern und zugezogene Großstädter, Pragmatiker und Naturromantiker. Doch das Idyll trügt. Als ein Investmentunternehmen im Dorf den Bau eines Windparks plant, weckt das Begehrlichkeiten. Denn auf wessen Grund und Boden soll er stehen, der profitable Windpark? Beim Kampf um den Zuschlag brechen alte Wunden wieder